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	<title>Wolfgang Blau | MEDIENWOCHE</title>
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	<description>Magazin für Medien, Journalismus, Kommunikation &#38; Marketing</description>
	<lastBuildDate>Thu, 28 Oct 2021 12:22:50 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Wolfgang Blau: «Hohe Summen werden investiert, um Desinformationen über die Klimakrise zu verbreiten»</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/10/28/wolfgang-blau-hohe-summen-werden-investiert-um-desinformationen-ueber-die-klimakrise-zu-verbreiten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Oct 2021 12:22:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Wolfgang Blau]]></category>
		<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>
		<category><![CDATA[Oxford Climate Journalism Network]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Für den Medienmanager ist die Klimakrise die grösste Herausforderung für den Journalismus. Es gelte, Lösungsansätze zu vermitteln</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/10/28/wolfgang-blau-hohe-summen-werden-investiert-um-desinformationen-ueber-die-klimakrise-zu-verbreiten/">Wolfgang Blau: «Hohe Summen werden investiert, um Desinformationen über die Klimakrise zu verbreiten»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Für den Medienmanager ist die Klimakrise die grösste Herausforderung für den Journalismus. Es gelte, Lösungsansätze zu vermitteln</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/10/28/wolfgang-blau-hohe-summen-werden-investiert-um-desinformationen-ueber-die-klimakrise-zu-verbreiten/">Wolfgang Blau: «Hohe Summen werden investiert, um Desinformationen über die Klimakrise zu verbreiten»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>«Ist es eigentlich Aufgabe des Journalismus, gesellschaftlichen Zusammenhalt zu sichern?»</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2020/10/29/journalismus-muss-die-journalismus-verweigerer-wieder-erreichen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Oct 2020 08:00:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Wolfgang Blau]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wolfgang Blau, Visiting Fellow am Reuters Institute, stellte bei den Medientagen München ganz grundsätzliche Fragen zur Zukunft des Journalismus. Sein Anliegen ist es, die Wirksamkeit von Journalismus auch darin zu messen, die Journalismusverweigerer wieder zu erreichen. Er plädiert dafür, dass sich der Journalismus Gedanken um seine Wirksamkeit macht. Es sei nicht mehr genug zu sagen, <a href="https://youtu.be/PQj8Za_ZGVs">Weiterlesen ...</a></p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2020/10/29/journalismus-muss-die-journalismus-verweigerer-wieder-erreichen/">«Ist es eigentlich Aufgabe des Journalismus, gesellschaftlichen Zusammenhalt zu sichern?»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wolfgang Blau, Visiting Fellow am Reuters Institute, stellte bei den Medientagen München ganz grundsätzliche Fragen zur Zukunft des Journalismus. Sein Anliegen ist es, die Wirksamkeit von Journalismus auch darin zu messen, die Journalismusverweigerer wieder zu erreichen. Er plädiert dafür, dass sich der Journalismus Gedanken um seine Wirksamkeit macht. Es sei nicht mehr genug zu sagen, Journalismus spreche für sich selbst.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2020/10/29/journalismus-muss-die-journalismus-verweigerer-wieder-erreichen/">«Ist es eigentlich Aufgabe des Journalismus, gesellschaftlichen Zusammenhalt zu sichern?»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Europa muss im Internet die Sprachbarrieren überwinden</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2018/10/08/europa-muss-im-internet-die-sprachbarrieren-ueberwinden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Oct 2018 13:12:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Auf dem Radar]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Wolfgang Blau]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Europa hat gegenüber den USA und China einen erheblichen Wettbewerbsnachteil: die Sprachenvielfalt. «Gäbe es die Möglichkeit, alle Produktbeschreibungen eines E-Commerce-Unternehmens oder zum Beispiel auch journalistische Inhalte sofort in alle Sprachen Europas automatisch zu übersetzen, würde das ganz neue Möglichkeiten eröffnen und auch der Entstehung einer europäischen Öffentlichkeit helfen.» Darum plädiert Wolfgang Blau, Internet-Vordenker und Präsident des internationalen Verlagshauses Condé Nast, dafür, maschinelle Übersetzung zuoberst auf die Prioritätenliste gesamteuropäischer Forschungs- und Entwicklungsanstrengungen zu setzen. Die breitere Verständlichkeit von bislang sprachlich abgeschotteten Inhalten bringe aber auch Nachteile mit sich, sagt Blau gegenüber dem Wiener «Standard»: «Wenn alle Web-Inhalte der Welt in ihrer eigenen Sprache verfügbar sind, werden Sie auch auf Propaganda, Missinformation stossen, die vorher gar nicht sichtbar war.»</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Europa hat gegenüber den USA und China einen erheblichen Wettbewerbsnachteil: die Sprachenvielfalt. «Gäbe es die Möglichkeit, alle Produktbeschreibungen eines E-Commerce-Unternehmens oder zum Beispiel auch journalistische Inhalte sofort in alle Sprachen Europas automatisch zu übersetzen, würde das ganz neue Möglichkeiten eröffnen und auch der Entstehung einer europäischen Öffentlichkeit helfen.» Darum plädiert Wolfgang Blau, Internet-Vordenker und Präsident des internationalen Verlagshauses Condé Nast, dafür, maschinelle Übersetzung zuoberst auf die Prioritätenliste gesamteuropäischer Forschungs- und Entwicklungsanstrengungen zu setzen. Die breitere Verständlichkeit von bislang sprachlich abgeschotteten Inhalten bringe aber auch Nachteile mit sich, sagt Blau gegenüber dem Wiener «Standard»: «Wenn alle Web-Inhalte der Welt in ihrer eigenen Sprache verfügbar sind, werden Sie auch auf Propaganda, Missinformation stossen, die vorher gar nicht sichtbar war.» </p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2018/10/08/europa-muss-im-internet-die-sprachbarrieren-ueberwinden/">Europa muss im Internet die Sprachbarrieren überwinden</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Das knappe Zeitbudget der Nutzer respektieren</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2016/06/20/das-knappe-zeitbudget-der-nutzer-respektieren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Jun 2016 12:01:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Wolfgang Blau]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der renommierte Digitalstratege Wolfgang Blau (Condé Nast, Ex-Zeit und -Guardian) über Facebook, Postings und die Zukunft des Journalismus.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der renommierte Digitalstratege Wolfgang Blau (Condé Nast, Ex-Zeit und -Guardian) über Facebook, Postings und die Zukunft des Journalismus.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2016/06/20/das-knappe-zeitbudget-der-nutzer-respektieren/">Das knappe Zeitbudget der Nutzer respektieren</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Auswege aus der Klickfalle</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2015/11/28/auswege-aus-der-klickfalle/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Silke Fürst]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Nov 2015 10:29:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hintergrund]]></category>
		<category><![CDATA[SRF]]></category>
		<category><![CDATA[Pedro Lenz]]></category>
		<category><![CDATA[Medienclub]]></category>
		<category><![CDATA[Klicks]]></category>
		<category><![CDATA[Wolfgang Blau]]></category>
		<category><![CDATA[Analytics]]></category>
		<category><![CDATA[Chartbeat]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus im Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Metrics]]></category>
		<category><![CDATA[Nutzungszahlen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Noch immer gilt der Klick, also der einzelne Zugriff, als zentrale Kenngrösse für den Erfolg eines redaktionellen Angebots. Klicks werden meist mit den Interessen des Publikums gleichgesetzt, und haben doch mit Aufmerksamkeit nur wenig zu tun. Inzwischen werden Alternativen entwickelt und gefordert. Am Ende muss aber trotz – vermeintlich umfassender – Messbarkeit die journalistische Kompetenz <a href="https://medienwoche.ch/2015/11/28/auswege-aus-der-klickfalle/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Noch immer gilt der Klick, also der einzelne Zugriff, als zentrale Kenngrösse für den Erfolg eines redaktionellen Angebots. Klicks werden meist mit den Interessen des Publikums gleichgesetzt, und haben doch mit Aufmerksamkeit nur wenig zu tun. Inzwischen werden Alternativen entwickelt und gefordert. Am Ende muss aber trotz – vermeintlich umfassender – Messbarkeit die journalistische Kompetenz entscheiden, was veröffentlicht wird.<br />
<span id="more-26263"></span></p>
<div style="border: 1px solid #dddddd; margin: 3px 0px 10px 10px; padding: 7px; background: #ececec none repeat scroll 0% 0%; float: right; font-size: 0.9em; width: 147px; line-height: 1.3em; color: #4382cf;">Was haben wir uns vom <a href="https://medienwoche.ch/tag/journalismus-im-internet/"><strong><big>Journalismus<br />
im Internet</big></strong></a> versprochen &#8211; und was wurde bisher eingelöst? Sind Printmedien tatsächlich tot oder stehen sie vor einem Comeback? Die MEDIENWOCHE beleuchtet in einer Serie die <strong>Veränderungen des Journalismus</strong> durch das Internet.</div>
<p>Wie unkritisch Klickzahlen als Qualitätsmerkmal eines journalistischen Angebots verwendet werden, illustrierte jüngst der Schriftsteller Pedro Lenz im <a href="http://www.srf.ch/sendungen/club/ohnmaechtige-vierte-gewalt-wenn-das-publikum-die-medien-dirigiert" target="_blank">Medien-«Club» von TV SRF</a>. Als Rückmeldung auf seine «Blick»-Kolumne habe sich mit dem zuständigen Redaktor folgender Dialog abgespielt: «Hey Lenz, gestern, ist sehr gut gewesen. Hab ich gesagt: Hast du’s gelesen, hast du’s gut gefunden? Er hat’s nicht gelesen. Aber er hat gesehen an der Statistik, 1000 Klicks mehr als die Woche vorher.»</p>
<p>Obwohl die beschränkte Aussagekraft des Klicks weithin bekannt ist, gilt der simple Zugriff weiterhin als relevante Messgrösse. Redaktionen können aber nicht nur die Klicks nachvollziehen, sondern auch die genaue Verweildauer eines Lesers. Wie lange schaut sich jemand einen bestimmten Beitrag an, wie weit scrollen sich Leser durch den Beitrag?</p>
<p>Viele Beiträge werden bereits <a href="http://time.com/12933/what-you-think-you-know-about-the-web-is-wrong/" target="_blank">nach wenigen Sekunden</a> wieder verlassen. Anklicken heisst also nicht Lesen. Das wissen die meisten Redaktionen durch ihre eigenen Datenanalysen. Dennoch werden grosse Zugriffszahlen meist mit Lesernähe und den Wünschen des Publikums gleichgesetzt. Auch die Diskussion im «Medienclub» mündete überwiegend in der These, dass das Publikum die Inhalte diktiere, die die Medien veröffentlichen. Diese Annahme verdeckt, dass es eigentlich nur um ökonomische Interessen geht: Möglichst hohe «page views» und «unique visits» zahlen sich bei den Werbekunden aus.</p>
<p>Dabei weiss auch die Werbebranche inzwischen nur zu genau, dass Klicks mit Aufmerksamkeit wenig zu tun haben. Werbekunden müssen bisher auch für jene Nutzer mitbezahlen, die die geschaltete Werbung gar nicht wahrgenommen haben können. Entsprechend gross ist immer noch die Skepsis, ob sich Online-Werbung wirklich lohnt. Im Vergleich zu Printprodukten wird daher auch weniger bezahlt. Zugleich wird zunehmend <a href="http://www.iab.it/wp-content/uploads/2015/05/iab-europe-viewable-impressions-white-paper-feb-2015.pdf" target="_blank">nach neuen Standards</a> gesucht, die ein Mindestmass an Aufmerksamkeit für Online-Werbung sicherstellen.</p>
<p>Vereinzelt gehen Medien nun auf diesen Bedarf ein. Im Mai dieses Jahres gab die «Financial Times» eine zusätzliche Werbewährung bekannt: <a href="http://aboutus.ft.com/2015/05/18/financial-times-rolls-out-cost-per-hour-advertising-metric/#axzz3sUa3GLyV" target="_blank">«Cost per hour»</a>. Hierbei soll kein Werbekunde mehr für Zugriffe bezahlen, die weniger als fünf Sekunden andauern. Durch Testreihen hat die FT belegt, dass diese garantierte Verweildauer auch eine stärkere Werbewirkung zur Folge hat. Werbekunden zahlen für diese Währung etwas mehr als für Klickzahlen, wissen aber zugleich, worin sie investieren. Zugegeben: Fünf Sekunden erscheinen immer noch recht wenig. Aber im Prinzip wird mit solchen Währungen auch der Druck auf Redaktionen und Journalisten geringer, mit allen denkbaren Mitteln eine möglichst hohe Reichweite zu erzielen. Stattdessen wird die Erstellung von Inhalten motiviert, die in den Augen ihrer Leser eine lohnenswerte Lektüre sind.</p>
<p>Wer sind die Leser eigentlich? Lange Zeit dachte man, dass mehr Nutzungsdaten auch zu einem <a href="http://de.ejo-online.eu/digitales/die-klickzahlen-falle" target="_blank">genaueren Bild über die Leser</a> führen. Die ungeheure Datenfülle und das beständige Streben nach Reichweitenoptimierung, die mit dem Online-Journalismus entstanden sind, haben die Konturen der eigenen Zielgruppe aber eher verschwimmen lassen. Ein potentieller Nutzer ist nun jeder, der im Netz irgendetwas sucht. Redaktionen passen ihre Berichterstattung in Themenauswahl und Gestaltung an jene Trends an, die sich in sozialen Netzwerken und Suchmaschinen abzeichnen. Dabei verlieren die redaktionellen Relevanzkriterien und die Erwartungen der regelmässigen Nutzer an Gewicht.</p>
<p>Zahlt sich diese Anpassung an Klick-Trends auf Dauer wirklich aus? <a href="http://lp.chartbeat.com/rs/062-HAC-076/images/attention_white_paper.pdf" target="_blank">Datenanalysen in einem White Paper von «Chartbeat» zeigen</a>, dass zwei Drittel aller Nutzer, die auf einen Beitrag stossen, die Website innerhalb der nächsten 30 Tage nicht wieder besuchen. Klickoptimierte Artikel haben also einen kurzfristigen Effekt, aber tragen langfristig kaum zur Gewinnung und Bindung neuer Leser bei. Sie tragen eher die Gefahr in sich, dass die Kernleserschaft in ihren Erwartungen enttäuscht wird. Und sich, <a href="http://jou.sagepub.com/content/14/6/754" target="_blank">wie in einer Studie</a>, fragt: «Was sind das für Meldungen? Sind das wirklich die wichtigsten Nachrichten des Tages?».</p>
<p>Die Bedeutung der Kernleserschaft sollte nicht unterschätzt werden. In der <a href="http://www.ard-werbung.de/media-perspektiven/publikationen/fachzeitschrift/2015/artikel/nachrichtenrezeption-im-internet/" target="_blank">«ARD/ZDF-Onlinestudie 2014»</a> sagt die Hälfte aller Befragten, dass sie sich im Internet auf die Nachrichtenauswahl weniger Anbieter verlassen. Nutzer, die eine Nachrichtenseite direkt ansteuern, verweilen überdurchschnittlich lange, schauen sich viele Beiträge an und kommen regelmässig wieder, wie eine <a href="http://www.journalism.org/files/2014/03/SocialSearchandDirect_PathwaystoDigitalNews.pdf" target="_blank">Studie des «Pew Research Center»</a> nachweist. Sie zeigen ein deutlich anderes Nutzungsverhalten als jene Nutzer, die über soziale Netzwerke und Suchmaschinen auf die eigene Seite gelangen.</p>
<p>Manchen Vertretern der Medienbranche ist die stärkere Berücksichtigung der Aufmerksamkeit und Loyalität der Nutzer noch nicht genug. <a href="https://medium.com/@wblau/now-what-journalism-needs-new-metrics-a27b44435138#.j4a9fkh7s" target="_blank">«Now what?» fragt Wolfgang Blau</a>, bis November 2015 Direktor für Digitalstrategie des «Guardian». Es bräuchte eine Metrik, die noch viel mehr messe. Vor allem die Wirkungen, die aus der Nutzung hervorgehen: Sucht der Nutzer anschliessend nach weiteren Artikeln oder Büchern zum Thema? Wird er politisch aktiv oder ändert er seine Wahl- und Konsumentscheidungen? Damit schiesst Blau weit übers Ziel hinaus. Solche Fragen können selbst durch intensive Forschung kaum ausreichend geklärt werden und taugen entsprechend nicht für eine standardisierte Messung. Davon ab: Wollen wir uns von jeglicher Form des Datenschutzes verabschieden und braucht der Journalismus solche Daten wirklich? Der «Guardian» ist hier pragmatischer als es den Anschein hat. Wichtigster Massstab sind trotz Blaus Visionen derzeit <a href="http://venturebeat.com/2015/07/03/ophan-inside-the-guardians-data-driven-newsroom/" target="_blank">immer noch die «page views»</a>.</p>
<p>Auswege aus der Klickfalle bieten bereits jene vorliegenden Messungen, die über die blossen Klicks hinausgehen. Die Verweildauer auf der eigenen Website ist auch deshalb ein wichtiger Massstab, weil manche Leser sich hier einen raschen Überblick über die neuesten Meldungen verschaffen. Sie <a href="http://onlinejournalismblog.com/2014/09/10/research-news-consumption-sharing-searching-liking-watching-reading-listening/" target="_blank">überfliegen alle Schlagzeilen und Teaser</a> und profitieren in aller Kürze von der Themenvielfalt des Angebots. Solche Nutzungsweisen gab und gibt es auch bei den gedruckten Zeitungen. Sie können durch Klickzahlen jedoch nicht eingefangen werden.</p>
<p>Der wichtigste Ausweg aus der Klickfalle ist allerdings die Reflexion darüber, was Klickzahlen uns nicht sagen und mit welchen Fragen sie uns alleine lassen. Klicks sind zu einer eigenen Wirklichkeit geworden, deren Hinterfragung wir mit der Zeit vergessen haben. Können und sollten beispielsweise die Nutzungszahlen eines «Tages-Anzeigers» mit jenen von «Blick» und «Watson» verglichen werden? Sind die Klicks verschiedener Themenbereiche wirklich miteinander vergleichbar? Welchen genauen Einfluss macht die jeweilige Platzierung eines Artikels aus? Gibt es einen aussagekräftigen Unterschied zwischen 23&#8217;000 oder 27&#8217;000 Zugriffen? Wie bewerten Nutzer einen Beitrag konkret, was fällt positiv und was negativ auf?</p>
<p>Klickzahlen können einem Journalisten nur schwerlich zeigen, ob er etwas falsch oder richtig gemacht hat. Und auch die Verweildauer liefert nicht alle Antworten. Wäre dies möglich, wäre die journalistische Profession verzichtbar, denn Auswahlentscheidungen an Hand von blossen Zahlen kann auch eine Software leisten. Aber das Bewusstsein für journalistische Qualität und die Erwartungen der Nutzer kann etwa durch gemeinsame Diskussionen zwischen Journalisten und ihren Lesern geschärft werden. Grundsätzlich sollten Nutzer darin vertrauen können, dass nicht aggregierte Nutzungsdaten, sondern journalistische Kompetenz darüber entscheidet, was eine Nachricht ist und zum gesellschaftlich relevanten Geschehen gehört.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2015/11/28/auswege-aus-der-klickfalle/">Auswege aus der Klickfalle</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Neue mediale Verbreitungswege und globaler Journalismus</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2015/06/14/neue-mediale-verbreitungswege-und-globaler-journalismus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Jun 2015 13:32:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Wolfgang Blau]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschlandfunk]]></category>
		<category><![CDATA[Guardian]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Journalismus von Morgen findet mobil und online statt, der digitale Wandel treibt seit Jahren Verlage, Zeitungshäuser und Redaktionen um. Das Internet zwingt sie dazu, zunehmend auch global zu denken: Immer mehr globale Player wie Google oder Apple bieten selbst Nachrichten an. Gespräch mit Wolfgang Blau, Direktor Digitalstrategie «Guardian».</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2015/06/14/neue-mediale-verbreitungswege-und-globaler-journalismus/">Neue mediale Verbreitungswege und globaler Journalismus</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Journalismus von Morgen findet mobil und online statt, der digitale Wandel treibt seit Jahren Verlage, Zeitungshäuser und Redaktionen um. Das Internet zwingt sie dazu, zunehmend auch global zu denken: Immer mehr globale Player wie Google oder Apple bieten selbst Nachrichten an. Gespräch mit Wolfgang Blau, Direktor Digitalstrategie «Guardian».</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2015/06/14/neue-mediale-verbreitungswege-und-globaler-journalismus/">Neue mediale Verbreitungswege und globaler Journalismus</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>«Ein grosses Herz, ein dickes Fell, ein schnelles Hirn – und einen Traum.»</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2015/03/09/ein-grosses-herz-ein-dickes-fell-ein-schnelles-hirn-und-einen-traum/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Mar 2015 10:01:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Wolfgang Blau]]></category>
		<category><![CDATA[Guardian]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>An der diesjährigen Konferenz Re-Inventing Journalism der ZHAW sprach Wolfgang Blau darüber, was ihn nachts nicht schlafen lässt. Im Interview verrät er, warum er Journalist wurde, was er Menschen sagt, die im Online-Journalismus eine Gefahr für die Demokratie sehen und was er sich unter einem guten Journalisten vorstellt.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2015/03/09/ein-grosses-herz-ein-dickes-fell-ein-schnelles-hirn-und-einen-traum/">«Ein grosses Herz, ein dickes Fell, ein schnelles Hirn – und einen Traum.»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>An der diesjährigen Konferenz Re-Inventing Journalism der ZHAW sprach Wolfgang Blau darüber, was ihn nachts nicht schlafen lässt. Im Interview verrät er, warum er Journalist wurde, was er Menschen sagt, die im Online-Journalismus eine Gefahr für die Demokratie sehen und was er sich unter einem guten Journalisten vorstellt.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2015/03/09/ein-grosses-herz-ein-dickes-fell-ein-schnelles-hirn-und-einen-traum/">«Ein grosses Herz, ein dickes Fell, ein schnelles Hirn – und einen Traum.»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>«Guardian»-Digitalchef: «Können ohne Paywall höhere Erlöse erzielen»</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2015/01/29/guardian-digitalchef-koennen-ohne-paywall-hoehere-erloese-erzielen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Jan 2015 11:40:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Paywall]]></category>
		<category><![CDATA[Wolfgang Blau]]></category>
		<category><![CDATA[Guardian]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Für viele Verleger werde es in der digitalen Welt «nichts zu gewinnen» geben, prophezeit Wolfgang Blau, Digitalchef des «Guardian».</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2015/01/29/guardian-digitalchef-koennen-ohne-paywall-hoehere-erloese-erzielen/">«Guardian»-Digitalchef: «Können ohne Paywall höhere Erlöse erzielen»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Für viele Verleger werde es in der digitalen Welt «nichts zu gewinnen» geben, prophezeit Wolfgang Blau, Digitalchef des «Guardian».</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2015/01/29/guardian-digitalchef-koennen-ohne-paywall-hoehere-erloese-erzielen/">«Guardian»-Digitalchef: «Können ohne Paywall höhere Erlöse erzielen»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Online und Print gehören nicht zusammen</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2014/10/30/online-und-print-gehoeren-nicht-zusammen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Oct 2014 22:18:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Redaktion]]></category>
		<category><![CDATA[Redaktionsorganisation]]></category>
		<category><![CDATA[Online]]></category>
		<category><![CDATA[Newsroom]]></category>
		<category><![CDATA[Wolfgang Blau]]></category>
		<category><![CDATA[Konvergenz]]></category>
		<category><![CDATA[Print]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=1953</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Digital-Chef des Guardian, Wolfgang Blau, zum Verhältnis von Online und Print und einem kritischen Blick auf den öffentlich-rechtlichen Online-Journalismus zum Auftakt der Tagung des DJV «Besser Online» 2014 in Berlin.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2014/10/30/online-und-print-gehoeren-nicht-zusammen/">Online und Print gehören nicht zusammen</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Digital-Chef des Guardian, Wolfgang Blau, zum Verhältnis von Online und Print und einem kritischen Blick auf den öffentlich-rechtlichen Online-Journalismus zum Auftakt der Tagung des DJV «Besser Online» 2014 in Berlin.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2014/10/30/online-und-print-gehoeren-nicht-zusammen/">Online und Print gehören nicht zusammen</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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