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	<title>Neue Zürcher Zeitung | MEDIENWOCHE</title>
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	<link>https://medienwoche.ch</link>
	<description>Magazin für Medien, Journalismus, Kommunikation &#38; Marketing</description>
	<lastBuildDate>Sat, 03 Dec 2022 09:59:10 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
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		<title>Anzeige gegen NZZ: Redaktion leistet Gratis-Überstunden</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2022/12/03/anzeige-gegen-nzz-redaktion-leistet-gratis-ueberstunden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 03 Dec 2022 09:59:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitszeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Berufsverband Impressum zeigte die NZZ wegen ungenauer Arbeitszeiterfassung an. Nun hat das Arbeitsinspektorat interveniert.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/12/03/anzeige-gegen-nzz-redaktion-leistet-gratis-ueberstunden/">Anzeige gegen NZZ: Redaktion leistet Gratis-Überstunden</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>  Der Berufsverband Impressum zeigte die NZZ wegen ungenauer Arbeitszeiterfassung an. Nun hat das Arbeitsinspektorat interveniert.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/12/03/anzeige-gegen-nzz-redaktion-leistet-gratis-ueberstunden/">Anzeige gegen NZZ: Redaktion leistet Gratis-Überstunden</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
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		<title>Das Machtnetz der ersten Frau an der «NZZ»-Spitze: Isabelle Welton</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2022/11/19/das-machtnetz-der-ersten-frau-an-der-nzz-spitze-isabelle-welton/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 19 Nov 2022 10:02:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Isabelle Welton]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die neue VR-Präsidentin der «Neuen Zürcher Zeitung» Isabelle Welton hat keinen publizistischen Background. Aber sie ist schon zehn Jahre dabei.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/11/19/das-machtnetz-der-ersten-frau-an-der-nzz-spitze-isabelle-welton/">Das Machtnetz der ersten Frau an der «NZZ»-Spitze: Isabelle Welton</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die neue VR-Präsidentin der «Neuen Zürcher Zeitung» Isabelle Welton hat keinen publizistischen Background. Aber sie ist schon zehn Jahre dabei.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/11/19/das-machtnetz-der-ersten-frau-an-der-nzz-spitze-isabelle-welton/">Das Machtnetz der ersten Frau an der «NZZ»-Spitze: Isabelle Welton</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>NZZ warnt vor zu wenig Zeitungspapier wegen Stromkrise</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2022/09/24/nzz-warnt-vor-zu-wenig-zeitungspapier-wegen-stromkrise/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 Sep 2022 08:38:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Papierpreis]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eliteblatt sieht «Einschränkungen bei der Herstellung» der gedruckten Ausgaben. Abonnenten sollen auf Digital-NZZ umstellen.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/09/24/nzz-warnt-vor-zu-wenig-zeitungspapier-wegen-stromkrise/">NZZ warnt vor zu wenig Zeitungspapier wegen Stromkrise</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Eliteblatt sieht «Einschränkungen bei der Herstellung» der gedruckten Ausgaben. Abonnenten sollen auf Digital-NZZ umstellen.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/09/24/nzz-warnt-vor-zu-wenig-zeitungspapier-wegen-stromkrise/">NZZ warnt vor zu wenig Zeitungspapier wegen Stromkrise</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Architektur in den Medien: Mehr Plattform, weniger Redaktion</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2022/07/12/architektur-in-den-medien-mehr-plattform-weniger-redaktion/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Urs Honegger]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Jul 2022 12:47:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medienwoche]]></category>
		<category><![CDATA[Architektur]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=98511</guid>

					<description><![CDATA[<p>Verdrängen digitale Plattformen wie Archdaily die kritische Berichterstattung über Architektur? Nicht, wenn die User sich ihrer Macht als Datenlieferanten bewusst sind. Restlos alle Befürchtungen zerstreut die Ansage nicht: «Die Architekturberichterstattung wird im Feuilleton der NZZ auch weiterhin einen zentralen Platz haben», schreibt uns Ressortleiter Benedict Neff. Nachdem die Redaktorin für Design und Architektur Sabine von <a href="https://medienwoche.ch/2022/07/12/architektur-in-den-medien-mehr-plattform-weniger-redaktion/">Weiterlesen ...</a></p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/07/12/architektur-in-den-medien-mehr-plattform-weniger-redaktion/">Architektur in den Medien: Mehr Plattform, weniger Redaktion</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Verdrängen digitale Plattformen wie Archdaily die kritische Berichterstattung über Architektur? Nicht, wenn die User sich ihrer Macht als Datenlieferanten bewusst sind.</strong><br />
<a href="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/07/MW-Architektur-Journalismus-20220712.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/07/MW-Architektur-Journalismus-20220712.jpg" alt="" width="1456" height="976" class="aligncenter size-full wp-image-98515" srcset="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/07/MW-Architektur-Journalismus-20220712.jpg 1456w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/07/MW-Architektur-Journalismus-20220712-300x201.jpg 300w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/07/MW-Architektur-Journalismus-20220712-1024x686.jpg 1024w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/07/MW-Architektur-Journalismus-20220712-768x515.jpg 768w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/07/MW-Architektur-Journalismus-20220712-470x315.jpg 470w" sizes="(max-width: 1456px) 100vw, 1456px" /></a><br />
Restlos alle Befürchtungen zerstreut die Ansage nicht: «Die Architekturberichterstattung wird im Feuilleton der NZZ auch weiterhin einen zentralen Platz haben», schreibt uns Ressortleiter Benedict Neff. Nachdem die Redaktorin für Design und Architektur <a href="https://twitter.com/sabinvonfischer/status/1542519738768556035" rel="noopener" target="_blank">Sabine von Fischer</a> diesen Frühling gekündigt hat, gibt es bei der NZZ niemanden mehr, der sich spezifisch und mit Expertise um das Thema Architektur kümmert. Damit gibt es in den Redaktionen der Schweizer Tagespresse keinen Architekten oder keine Architektin mehr. Tatsächlich werde die bisherige Stelle künftig inhaltlich breiter ausgerichtet, schreibt die NZZ weiter. Man prüfe zurzeit die Zusammenarbeit mit freien Autorinnen und Autoren, «um ästhetische, soziale, politische und gesellschaftliche Aspekte zu beleuchten und das Interesse eines breiten Publikums für die Architektur zu wecken». Unter dem Strich bleibt: In der NZZ hat die Architektur an Bedeutung verloren.<br />
</p>
<p>Gleichzeitig <a href="https://www.hochparterre.ch/nachrichten/architektur/blog/post/detail/der-architektur-apparat/1655456382" rel="noopener" target="_blank">investiert die NZZ Mediengruppe</a> (Paywall) aber tüchtig in die Branche: In den vergangenen Jahren hat es mit den Plattformen <a href="https://www.architonic.com/de" rel="noopener" target="_blank">Architonic</a>, <a href="https://www.archdaily.com/" rel="noopener" target="_blank">Archdaily</a> und <a href="https://www.designboom.com/" rel="noopener" target="_blank">Designboom</a> die grösste Architektur- und Design-Community der Welt zusammengekauft. Man habe die Möglichkeit gesehen, in der Architektur die Nummer eins zu werden, erklärt Stephan Bachmann, CEO von <a href="https://www.moneyhouse.ch/de/company/daaily-platforms-ag-10581865381" rel="noopener" target="_blank">DAAily Platforms</a>, der Organisation, die diese drei Websites zusammenfasst. Denn das ist im digitalisierten Geschäft entscheidend: Wer am meisten User hat, verfügt über die meisten Daten und kann sein Angebot nach den Bedürfnissen der Werbetreibenden ausrichten. Das Geschäftsmodell ist also primär quantitativ. Eine kritische Berichterstattung, die Konflikte mit den Leserinnen und Kunden mit sich bringt, ist von ihnen nicht zu erwarten.</p>
<p>Doch wer liefert die Daten? Die Nutzerinnen und Nutzer liefern sie. Je häufiger wir auf diesen Plattformen unterwegs sind, desto mehr Daten hinterlassen wir. Sie seien das Erdöl des 21. Jahrhunderts, schreibt der Schweizer Journalist und Ökonom Hannes Grassegger in seinem Essay <a href="https://keinundaber.ch/de/literary-work/das-kapital-bin-ich/" rel="noopener" target="_blank">«Das Kapital bin ich»</a>. Er sieht uns in einer «digitalen Leibeigenschaft», weil wir für die Plattformen arbeiten, ohne dafür bezahlt zu werden. Grassegger meint natürlich Google, Apple und Meta. Das ökonomische Prinzip gilt jedoch ebenso für Architonic, Archdaily und Designboom.</p>
<blockquote><p>Wenn die NZZ ihre Berichterstattung über Architektur zurückstuft und dafür in digitale Plattformen investiert, dann auch, weil wir lieber auf Archdaily durch die Bilder von Villen in Miami swipen.</p></blockquote>
<p>Bei DAAily Platforms weiss man, was die Community wert ist. Man stehe mit ihr im Austausch und denke darüber nach, wie man sie besser über Themen wie Nachhaltigkeit informieren könne und «wie wir diesen Mehrwert dem Kunden weitergeben können», sagt Stephan Bachmann. Aber ist sich die Community ihrer Macht bewusst? «Es gilt, die eigenen Daten erst dann herauszugeben, wenn dafür ein annehmbarer Gegenwert fliesst», fordert Hannes Grassegger. Dieser Gegenwert könnte etwa darin bestehen, dass Firmen sich an Standards in Ökologie und sozialer Verantwortung halten: Nur wer menschenwürdige Arbeitsbedingungen und klimagerechte Produktionsmethoden vorweisen kann, bekommt meine Aufmerksamkeit. Und nur, wenn eine Plattform wie Architonic sich für diese Themen einsetzt, nutze ich sie als Recherchetool und gebe ihr meine Daten.</p>

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            [rml_read_more]
<p>Wenn die NZZ ihre Berichterstattung über Architektur zurückstuft und dafür in digitale Plattformen investiert, dann auch, weil wir lieber auf Archdaily durch die Bilder von Villen in Miami swipen, als uns im Feuilleton mit den komplexen Zusammenhängen von Architektur und Klimakrise vor unserer Haustür zu befassen. Nicht nur die NZZ ist aufgefordert, weiterhin über Architektur und Städtebau zu berichten, weil diese Fachbereiche die wichtigen gesellschaftlichen Fragen unserer Zeit thematisieren. Auch wir sind dazu angehalten, nicht einfach den schönen Bildern nachzugehen, sondern uns mit diesen Fragen auseinanderzusetzen.</p>
<p><small>Dieser Kommentar wurde zuerst in der Architekturzeitschrift «Hochparterre» veröffentlicht. Die MEDIENWOCHE durfte ihn mit freundlicher Genehmigung des Autors übernehmen.</small></p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/07/12/architektur-in-den-medien-mehr-plattform-weniger-redaktion/">Architektur in den Medien: Mehr Plattform, weniger Redaktion</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Jonas Projer: Der Aufsteiger</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2022/07/09/jonas-projer-der-aufsteiger/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 Jul 2022 08:03:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[NZZ am Sonntag]]></category>
		<category><![CDATA[Jonas Projer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jonas Projer baute die SRF-«Arena» um, Blick TV mit auf – jetzt soll er eine der wichtigsten Zeitungen des Landes transformieren. Doch sein Führungsstil ist problematisch. Rechtfertigt der Erfolg die Scherben?</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/07/09/jonas-projer-der-aufsteiger/">Jonas Projer: Der Aufsteiger</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Jonas Projer baute die SRF-«Arena» um, Blick TV mit auf – jetzt soll er eine der wichtigsten Zeitungen des Landes transformieren. Doch sein Führungsstil ist problematisch. Rechtfertigt der Erfolg die Scherben?</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/07/09/jonas-projer-der-aufsteiger/">Jonas Projer: Der Aufsteiger</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Guter Journalismus ist kein Konsumprodukt</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2022/04/02/guter-journalismus-ist-kein-konsumprodukt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 Apr 2022 06:41:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Eigenwerbung]]></category>
		<category><![CDATA[NZZ Magazin]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine aktuelle NZZ-Kampagne zeigt: Übertriebenes Medien-Marketing kann den eigenen Journalismus beissen.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/04/02/guter-journalismus-ist-kein-konsumprodukt/">Guter Journalismus ist kein Konsumprodukt</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Eine aktuelle NZZ-Kampagne zeigt: Übertriebenes Medien-Marketing kann den eigenen Journalismus beissen.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/04/02/guter-journalismus-ist-kein-konsumprodukt/">Guter Journalismus ist kein Konsumprodukt</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>NZZ-Chefredaktor Eric Gujer: «Heutzutage spielt jeder sein eigenes Spiel»</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/10/09/nzz-chefredaktor-eric-gujer-heutzutage-spielt-jeder-sein-eigenes-spiel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 Oct 2021 08:43:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Medienförderung]]></category>
		<category><![CDATA[Eric Gujer]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=91760</guid>

					<description><![CDATA[<p>Eric Gujer ist nun seit bald sieben Jahren Chefredaktor der NZZ. «persönlich» hat sich mit dem 59-Jährigen über den Zustand der Welt, seine Ablehnung der direkten Medienförderung und den Grund unterhalten, warum die NZZ das Geld vom Staat trotzdem nehmen würde.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/10/09/nzz-chefredaktor-eric-gujer-heutzutage-spielt-jeder-sein-eigenes-spiel/">NZZ-Chefredaktor Eric Gujer: «Heutzutage spielt jeder sein eigenes Spiel»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Eric Gujer ist nun seit bald sieben Jahren Chefredaktor der NZZ. «persönlich» hat sich mit dem 59-Jährigen über den Zustand der Welt, seine Ablehnung der direkten Medienförderung und den Grund unterhalten, warum die NZZ das Geld vom Staat trotzdem nehmen würde.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/10/09/nzz-chefredaktor-eric-gujer-heutzutage-spielt-jeder-sein-eigenes-spiel/">NZZ-Chefredaktor Eric Gujer: «Heutzutage spielt jeder sein eigenes Spiel»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>ComSumCast #4 – Eric Gujer</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/05/11/comsumcast-4-eric-gujer/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 May 2021 07:08:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Eric Gujer]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=88431</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ist unter ihm die NZZ nach rechts gerückt, wie einige Branchen-Experten kolportieren? Wo liegt das Problem der NZZ am Sonntag? Weshalb wurde Jonas Projer deren Chefredaktor? Und wie kritisch war die NZZ im Umgang mit der Corona-Politik der Regierung? Welche Note gibt der NZZ-Chefredaktor der Schweizer Pandemie-Politik?</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/05/11/comsumcast-4-eric-gujer/">ComSumCast #4 – Eric Gujer</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ist unter ihm die NZZ nach rechts gerückt, wie einige Branchen-Experten kolportieren? Wo liegt das Problem der NZZ am Sonntag? Weshalb wurde Jonas Projer deren Chefredaktor? Und wie kritisch war die NZZ im Umgang mit der Corona-Politik der Regierung? Welche Note gibt der NZZ-Chefredaktor der Schweizer Pandemie-Politik?</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/05/11/comsumcast-4-eric-gujer/">ComSumCast #4 – Eric Gujer</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Jonas Projer: der Chefredaktor als Statthalter</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/03/16/jonas-projer-zur-nzz-am-sonntag-der-chefredaktor-als-statthalter/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Mar 2021 16:48:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medienwoche]]></category>
		<category><![CDATA[Jonas Projer]]></category>
		<category><![CDATA[NZZ am Sonntag]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=86904</guid>

					<description><![CDATA[<p>Mit Jonas Projer als Chefredaktor der «NZZ am Sonntag» hatte niemand gerechnet, zuletzt die Redaktion der Zeitung. Der langjährige Fernsehmann soll nun den Kurs des Blatts anpassen. Ein schwieriges Unterfangen ohne den Rückhalt beim Personal. Zuerst glaubte man an einen verfrühten Aprilscherz. Jonas Projer, hiess es in einer unbestätigten Meldung am letzten Donnerstagabend, verlasse nach <a href="https://medienwoche.ch/2021/03/16/jonas-projer-zur-nzz-am-sonntag-der-chefredaktor-als-statthalter/">Weiterlesen ...</a></p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/03/16/jonas-projer-zur-nzz-am-sonntag-der-chefredaktor-als-statthalter/">Jonas Projer: der Chefredaktor als Statthalter</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mit Jonas Projer als Chefredaktor der «NZZ am Sonntag» hatte niemand gerechnet, zuletzt die Redaktion der Zeitung. Der langjährige Fernsehmann soll nun den Kurs des Blatts anpassen. Ein schwieriges Unterfangen ohne den Rückhalt beim Personal.</strong><br />
<img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-86905" src="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/03/MW-Jonas-Projer-NZZ-20210316.jpg" alt="" width="1456" height="976" srcset="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/03/MW-Jonas-Projer-NZZ-20210316.jpg 1456w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/03/MW-Jonas-Projer-NZZ-20210316-300x201.jpg 300w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/03/MW-Jonas-Projer-NZZ-20210316-768x515.jpg 768w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/03/MW-Jonas-Projer-NZZ-20210316-1024x686.jpg 1024w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/03/MW-Jonas-Projer-NZZ-20210316-470x315.jpg 470w" sizes="(max-width: 1456px) 100vw, 1456px" /><br />
Zuerst glaubte man an einen verfrühten Aprilscherz. Jonas Projer, hiess es in einer <a href="https://web.archive.org/web/20210311175427/https://www.aargauerzeitung.ch/news-service/wirtschaft/medien-knall-in-der-medienbranche-jonas-projer-wechselt-von-blick-tv-zur-nzz-am-sonntag-ld.2113727" target="_blank" rel="noopener">unbestätigten Meldung</a> am letzten Donnerstagabend, verlasse nach nur zwei Jahren den Chefposten von «Blick TV» und wechsle an die Spitze der «NZZ am Sonntag».<br />
</p>
<p>Einen vergleichbar überraschenden Personalentscheid gab es in den Schweizer Medien zuletzt vor elf Jahren, als <a href="https://www.bzbasel.ch/schweiz/roger-de-weck-wird-uberraschend-neuer-srg-generaldirektor-ld.2015846" target="_blank" rel="noopener">Roger de Weck</a> zum SRG-Generaldirektor gewählt wurde.</p>
<p>Wobei die Überraschung diesmal umso grösser war, weil niemand mit einem neuen Chefredaktor für die «NZZ am Sonntag» gerechnet hatte, nicht einmal die Redaktion selbst. Sie erfuhr erst am Freitagmorgen von ihrem neuen Chef, als <a href="https://www.ringier.ch/de/press-releases/jonas-projer-verlasst-blick-tv" target="_blank" rel="noopener">Ringier</a> und die <a href="https://www.nzzmediengruppe.ch/2021/03/jonas-projer-wird-neuer-chefredaktor-der-nzz-am-sonntag/" target="_blank" rel="noopener">NZZ-Mediengruppe</a> die Personalie je in einer Medienmitteilung bestätigten.</p>
<p>Bald war auch klar, dass Luzi Bernet, der amtierende Chefredaktor, nicht freiwillig geht. Der NZZ-Verwaltungsrat setzte ihn ab, «wegen unterschiedlicher Auffassungen über die weitere Entwicklung der ‹NZZ am Sonntag›». Wie <a href="https://www.persoenlich.com/medien/luzi-bernet-plotzlich-auf-null-runtergebremst" target="_blank" rel="noopener">persoenlich.com</a> schreibt, ging es bei diesen Differenzen um das Projekt «Futura», mit dem die Redaktion ihren Weg in die Zukunft aufzeigen wollte. In diesen Überlegungen hätte die gedruckte Zeitung weiterhin eine wichtige Rolle gespielt, wie die MEDIENWOCHE erfahren hat.</p>
<blockquote><p>Doch die Zeichen bei der NZZ-Mediengruppe stehen auf Digital. Bei der Bewirtschaftung des zunehmend wichtigeren Markts in Deutschland spielt Papier keine Rolle mehr.</p></blockquote>
<p>So dürfte der starke Print-Fokus im Zukunftsprojekt der «NZZ am Sonntag» wenn nicht der Grund, dann zumindest der Anlass für die Auswechslung des Chefredaktors gewesen sein.</p>
<p>Mit Jonas Projer soll nun «die Digitalisierung weiter verstärkt werden». Wobei das nur ein Teil der Erklärung für die Neubesetzung ist.</p>
<p>Zwar unterscheidet sich die «NZZ am Sonntag» weiterhin deutlich wahrnehmbar von der wochentäglichen NZZ. Aber das «unverwechselbare inhaltliche und gestalterische Profil», mit dem das Blatt vor 20 Jahren <a href="http://www.kleinreport.ch/news/nzz-lanciert-sonntagszeitung-53052/" target="_blank" rel="noopener">gestartet war</a>, erodiert zunehmend.</p>
<p>Gestalterisch kommt das Mutterblatt an einzelnen Tagen inzwischen fast so bunt daher wie die jüngere Schwester, inhaltlich verlor die «NZZ am Sonntag» ihre redaktionelle Eigenständigkeit in zentralen Bereichen. Seit Anfang Jahr werden die Ressorts International und Wirtschaft <a href="https://www.nzz.ch/nachrichtenressort/nzz-und-nzz-am-sonntag-intensivieren-zusammenarbeit-ld.1577263" target="_blank" rel="noopener">gemeinsam geführt</a> mit der NZZ-Redaktion.</p>
<p>In einem zentralen Punkt unterscheiden sich die beiden Publikationen aber weiterhin. Während die NZZ unter Chefredaktor Eric Gujer ein liberal-kulturkämpferisches Profil entwickelt hat (gerade auch im Zusammenhang mit der starken Orientierung nach Deutschland), fiel die «NZZ am Sonntag» bisher nicht mit einer eindeutigen politischen Blattlinie auf. Das liegt auch am bisherigen und nun abgesetzten Chefredaktor.</p>
<blockquote><p>Luzi Bernet fiel weniger auf mit pointierten Leitartikeln als durch sein umsichtiges Wirken als Chef einer Redaktion, der er seit der Gründung der Zeitung angehört.</p></blockquote>
<p>Mit der Installation von Jonas Projer ändert sich zwar nichts am Organigramm. Die NZZ am Sonntag erhält den dritten Chefredaktor seit der Gründung 2002. Aber er kommt diesmal von aussen und wurde ohne Rückhalt in der Redaktion ernannt. Das lässt ihn als Statthalter des Verwaltungsrats erscheinen, der im Auftrag von oben den Kurs korrigieren soll. Ideale Startbedingungen sind das nicht, um vertrauensvoll miteinander arbeiten zu können. Dazu passt der lakonische Kommentar eines Redaktionsmitglieds anlässlich der ersten Vorstellung des künftigen Chefredaktors. «Jonas sagt, er freue sich. – Immerhin einer.»</p>
<p>So überraschend der Neuzugang für die «NZZ am Sonntag» kam, so unerwartet erfolgte der Abgang bei «Blick TV». Jonas Projer informierte Ringier-CEO Marc Walder nur wenige Tage vor der Bekanntgabe des Wechsels, schreibt die <a href="https://www.tagesanzeiger.ch/ein-streichelzoo-ist-der-blick-newsroom-nie-gewesen-380412973823" target="_blank" rel="noopener">«Sonntagszeitung»</a>.</p>
<p>Wer die Karriereplanung von Jonas Projer ein bisschen kennt, überrascht den Wechsel allerdings nicht. Im letzten Sommer sagte er dazu im Gespräch mit der <a href="https://medienwoche.ch/2020/06/23/wir-probieren-vieles-aus-und-schauen-was-funktioniert/" target="_blank" rel="noopener">MEDIENWOCHE</a>: «Irgendjemand schenkt dir das Vertrauen und du sagst ja oder nein.» Diesmal sagte er ja. Bleibt für die NZZ zu hoffen, dass ihm nicht bald schon jemand anderes das Vertrauen schenkt. Denn Jonas Projer sagte auch, dass ihn «beruflich sehr vieles interessiert».</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/03/16/jonas-projer-zur-nzz-am-sonntag-der-chefredaktor-als-statthalter/">Jonas Projer: der Chefredaktor als Statthalter</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Jonas Projer zur NZZ am Sonntag: Wie die Mondlandung</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/03/13/jonas-projer-zur-nzz-am-sonntag-wie-die-mondlandung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Mar 2021 10:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Jonas Projer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zwar erfolgt Jonas Projers Wechsel von Blick TV zur NZZ am Sonntag nur über zwei Häuserblocks im Zürcher Seefeld, für die hiesige Medienbranche ist es aber ein gigantischer und – ähnlich der Mondlandung – ein noch nie dagewesener Sprung.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/03/13/jonas-projer-zur-nzz-am-sonntag-wie-die-mondlandung/">Jonas Projer zur NZZ am Sonntag: Wie die Mondlandung</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Zwar erfolgt Jonas Projers Wechsel von Blick TV zur NZZ am Sonntag nur über zwei Häuserblocks im Zürcher Seefeld, für die hiesige Medienbranche ist es aber ein gigantischer und – ähnlich der Mondlandung – ein noch nie dagewesener Sprung.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/03/13/jonas-projer-zur-nzz-am-sonntag-wie-die-mondlandung/">Jonas Projer zur NZZ am Sonntag: Wie die Mondlandung</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Die fünftgrösste Wirtschaftsmacht der Welt kauft sich Platz in der NZZ</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/01/29/die-fuenftgroesste-wirtschaftsmacht-der-welt-kauft-sich-platz-in-der-nzz/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Benjamin von Wyl]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Jan 2021 10:01:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medienwoche]]></category>
		<category><![CDATA[Publireportage]]></category>
		<category><![CDATA[Indien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die indische Botschaft schaltete eine Publireportage, in der zweifelhafte Aussagen von Premierminister Narendra Modi unwidersprochen blieben. Es handle sich um «eine klassische Anzeige», teilt die Zeitung mit. Auf Seite 6 der NZZ vom 26. Januar 2021 herrscht ein positiver Ton. Mitten im Ressort International, zwischen einem Beitrag über ein Armutsviertel in Madrid und einem zu <a href="https://medienwoche.ch/2021/01/29/die-fuenftgroesste-wirtschaftsmacht-der-welt-kauft-sich-platz-in-der-nzz/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die indische Botschaft schaltete eine Publireportage, in der zweifelhafte Aussagen von Premierminister Narendra Modi unwidersprochen blieben. Es handle sich um «eine klassische Anzeige», teilt die Zeitung mit.</strong><br />
<img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-85445" src="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/01/MW-Indien-NZZ-20210129.jpg" alt="" width="1456" height="976" srcset="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/01/MW-Indien-NZZ-20210129.jpg 1456w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/01/MW-Indien-NZZ-20210129-300x201.jpg 300w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/01/MW-Indien-NZZ-20210129-768x515.jpg 768w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/01/MW-Indien-NZZ-20210129-1024x686.jpg 1024w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/01/MW-Indien-NZZ-20210129-470x315.jpg 470w" sizes="(max-width: 1456px) 100vw, 1456px" /><br />
Auf Seite 6 der NZZ vom 26. Januar 2021 herrscht ein positiver Ton. Mitten im Ressort International, zwischen einem Beitrag über ein Armutsviertel in Madrid und einem zu Faschismusforschung, geht es um «die Sorge um das Glück, die Zusammenarbeit und den Frieden der ganzen Welt». Die <a href="https://issuu.com/nzzcontentsolutions/docs/seite_6_neue_z_rcher_zeitung_2021-01-26" target="_blank" rel="noopener">Publireportage</a> unterscheidet sich im Layout klar von den redaktionellen Seiten – die Urheberin erkennt man aber nur mit guten Augen und wenn man die Zeitung dreht. In mikroskopisch kleiner Schrift steht neben dem Aufmacherbild: «Diese Anzeige wurde von NZZ Content Creation im Auftrag der Indischen Botschaft in Bern gestaltet.»<br />
</p>
<p>Am 26. Januar, dem 72. Geburtstag der indischen Verfassung, kauft sich die fünftgrösste Wirtschaftsmacht der Welt in die NZZ ein. Die drei Fotos zeigen Büsten von Mahatma Gandhi und zwei Wegbereitern des Hindu-Nationalismus. Ein Bild von B. R. Ambedkar, dem Vater der Verfassung, fehlt. Ambedkar – ein Dalit, der später zum Buddhismus konvertierte – war der erste Justizminister Indiens und prägte die indische Verfassung, die am 26. Januar ihren Geburtstag feiert.</p>
<blockquote><p>Manche Aussagen Modis sind so zweifelhaft, dass sie auf regulären Zeitungsseiten nicht ohne Einordnung erschienen wären.</p></blockquote>
<p>Die gut 7000 Zeichen Text bestehen vornehmlich aus Zitaten des indischen Premierministers Narendra Modi. Modi rühmt Indiens Rolle beim Erreichen der «Sustainable Development Goals», Indiens wirtschaftliche Entwicklung, die Infrastruktur und der Beitrag in der Bewältigung der Pandemie. Indien sei der Welt voraus, sagt Modi zur Corona-Impfung. Ein Hinweis darauf, dass die indische Impfung Covaxin ohne Prüfung ihres Wirkungsgrads zugelassen wurde, <a href="https://www.reuters.com/article/health-coronavirus-india-vaccine/criticism-mounts-over-indias-abrupt-approval-of-covaxin-idUSKBN29B0YH?edition-redirect=uk" target="_blank" rel="noopener">fehlt</a>. Tatsächlich sind manche von Modis Aussagen so zweifelhaft, dass sie auf regulären Zeitungsseiten nicht ohne Einordnung erschienen wären: Indien versorge in der Pandemie 150 Länder mit Medikamenten, so Modi, explizit nennt er «Paracetamol oder Hydroxychloroquin». Letzteres ein Anti-Malaria-Medikament, das Donald Trump vor rund einem halben Jahr ohne Beweise zum Wundermittel ernannt hat.</p>
<p>«Ease of doing business», einfacher Geschäftszugang, heisst ein Zwischentitel, in dessen Folge Modi Indiens wirtschaftliche Entwicklung lobt. «Wenn Sie auf der Suche nach Rendite gepaart mit Verlässlichkeit sind, ist Indien der richtige Ort dafür», wird Modi zitiert. Der Zwischentitel verweist auf den Weltbank-Index, der den Geschäftszugang insbesondere für internationale Unternehmen misst. Was nicht in der Publireportage steht: In jenem <a href="https://www.doingbusiness.org/en/rankings" target="_blank" rel="noopener">Index</a> steht Indien auf Rang 63, in der Kategorie «Starting a business» gar bloss auf 136. Im letzten Drittel der Publireportage lobt Premierminister Modi Indiens Beitrag zum Erreichen der «Sustainable Development Goals» und den Zielen des Pariser Klimaabkommens. Selbstverständlich fehlen auch hier alle einordnenden Hinweise, die die Euphorie schmälern würden, etwa darauf, dass Indien weiterhin auf Kohlestrom setzt und die Kohleindustrie <a href="https://www.dw.com/de/solarstrom-indien-kohle-paris-klimaabkommen-atmanirbhar-bharat/a-54687382" target="_blank" rel="noopener">privatisiert</a>.</p>
<blockquote><p>Angesichts dieser Aussagen mit zweifelhaften Informationen stellt sich die Frage, ob denn niemand Fakten geprüft hat.</p></blockquote>
<p>Die Seite, «gestaltet von NZZ Content Creation», enthält – wie man es von Werbung erwartet – einige zweifelhafte Informationen. Angesichts dieser Aussagen mit zweifelhaften Informationen stellt sich die Frage, ob denn niemand die Fakten geprüft hat. NZZ Content Creation sei immerhin «Dienstleister für journalistisches Storytelling nach NZZ-Qualitätsstandard». Und dieser Standard gilt in der internationalen Berichterstattung als besonders hoch.</p>
<p>Peter Rásonyi, Leiter der Auslandredaktion, verweist an die Unternehmenskommunikation und teilt mit, das Auslandressort habe mit Publireportagen nichts zu tun. NZZ-Sprecherin Seta Thakur schreibt: «Die Anzeige vom 26. Januar ist eine Publireportage (und eben nicht Paid Content) mit angeliefertem Inhalt, bei der wir ausschliesslich für das Layout zuständig waren.» Es handle sich nicht um eine Zusammenarbeit, sondern «um die Schaltung einer klassischen Anzeige in unserer Printausgabe». Ähnliche Seiten habe man «in den vergangenen Jahren» unter anderem für Peru durchgeführt. Dass die indische Botschaft Urheberin ist, sei «klar und transparent ausgewiesen».</p>
<p>Die indische Botschaft in Bern ihrerseits hat den Beitrag auf <a href="https://twitter.com/IndiainSwiss/status/1354077894243479552" target="_blank" rel="noopener">Twitter</a> als «Article» beworben. Roshni Thomson von der Indischen Botschaft meldete sich auf eine schriftliche Anfrage hin telefonisch. Ihr Ansinnen war es mitzuteilen, dass man die Fragen der MEDIENWOCHE – ob weitere Publireportagen geplant sind und weshalb die Wahl auf die NZZ fiel – nicht beantworte. Es handle sich klar um eine Werbeanzeige. Mit ihr habe man die Schweizer Bevölkerung erreichen wollen. Auch zu Kosten für eine Seite 5 in der NZZ wollte sich Thomson nicht äussern.</p>
<blockquote><p>Es stellt sich die Frage, weshalb die NZZ eine Publireportage der indischen Regierung so kurz nach einem Fake-News-Skandal nicht kritischer prüft.</p></blockquote>
<p>Erst vor wenigen Wochen wurde publik, dass während 15 Jahren ein Netzwerk von 750 Fake-Nachrichtenseiten von Genf und Brüssel aus Propaganda für die indische Regierung <a href="https://www.bbc.com/news/world-asia-india-55232432" target="_blank" rel="noopener">verbreiteten</a>. Die Berichte und Meinungsbeiträge auf den Fake-Portalen mit Namen wie «Paris Guardian» wurden dann in Indien von grossen Nachrichtenagenturen zitiert. Es gibt keine Hinweise darauf, dass die Publireportage damit in Zusammenhang steht. Es gibt keine Beweise, dass die aufgedeckten Fake-Newsplattformen mit der indischen Regierung im Zusammenhang stehen. Trotzdem stellt sich die Frage, weshalb die NZZ eine Publireportage der indischen Regierung so kurz nach einem solchen Skandal nicht kritischer prüft.</p>
<p>1797 nahm der erste Auslandkorrespondent der NZZ in Paris seine Arbeit auf. Schon seit 1958, elf Jahre nach der Staatsgründung, postierte die NZZ einen eigenen Korrespondenten in Neu Delhi. Seit bald einem Jahr berichtet Andreas Babst über Indien, seit ein paar Monaten ist er vor Ort in Neu-Delhi. Er ist der einzige festangestellte Korrespondent einer deutschsprachigen Zeitung vor Ort. «Das Medikament Hydroxychloroquin galt kurzzeitig als Heilmittel gegen Covid-19, die Nachfrage explodierte», schrieb Babst bereits am 28. Mai 2020 im Artikel «Modi gefällt sich in der Rolle des Helfers». Alleine mit NZZ-Lektüre könnte man die «Publireportage» dekonstruieren. Gegenüber Muslim*innen hat die Regierung Modi nicht «die Sorge um das Glück» und «Frieden» im Sinn. Auch darüber kann man in der NZZ immer wieder lesen: Kürzlich soll beispielsweise Facebook «Hassprediger der Regierungspartei» geschont haben, «um sich das Wohlwollen von Premierminister Modi» zu sichern.</p>
<p>Ob das Indien dieser Regierung wirklich «den Frieden in der ganzen Welt» «beinhaltet», ist zweifelhaft. Eindeutig ist hingegen, dass es der Reputation der NZZ schadet, wenn sich die fünftgrösste Wirtschaftsmacht der Welt einkaufen kann. Jede Anzeige schafft Abhängigkeiten.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/01/29/die-fuenftgroesste-wirtschaftsmacht-der-welt-kauft-sich-platz-in-der-nzz/">Die fünftgrösste Wirtschaftsmacht der Welt kauft sich Platz in der NZZ</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>NZZ: Expansion in Berlin</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/01/12/nzz-expansion-in-berlin/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Jan 2021 14:26:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[NZZ Deutschland]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Neuer Geschäftsführer, eigener Chefredakteur, mehr Leserinnen und Leser: Die deutsche Ausgabe der Neuen Zürcher Zeitung wächst weiter. Die Macher erklären den Erfolg mit der eigenen liberalen Haltung. Beobachter erkennen auch den Versuch, sich gezielt an ein rechtes Publikum zu wenden.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/01/12/nzz-expansion-in-berlin/">NZZ: Expansion in Berlin</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Neuer Geschäftsführer, eigener Chefredakteur, mehr Leserinnen und Leser: Die deutsche Ausgabe der Neuen Zürcher Zeitung wächst weiter. Die Macher erklären den Erfolg mit der eigenen liberalen Haltung. Beobachter erkennen auch den Versuch, sich gezielt an ein rechtes Publikum zu wenden.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/01/12/nzz-expansion-in-berlin/">NZZ: Expansion in Berlin</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>NZZ-Chef Eric Gujer «Die SRG ist zur PR-Agentur des Bundesrats mutiert»</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2020/12/14/nzz-chef-eric-gujer-die-srg-ist-zur-pr-agentur-des-bundesrats-mutiert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Dec 2020 14:09:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Eric Gujer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Chefredaktor der «Neuen Zürcher Zeitung» redet im Interview über die Kritik am «Seuchen-Sozialismus», Medien in der Pandemie – und weshalb die «NZZ» nie ein deutsches Blatt wird.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2020/12/14/nzz-chef-eric-gujer-die-srg-ist-zur-pr-agentur-des-bundesrats-mutiert/">NZZ-Chef Eric Gujer «Die SRG ist zur PR-Agentur des Bundesrats mutiert»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Chefredaktor der «Neuen Zürcher Zeitung» redet im Interview über die Kritik am «Seuchen-Sozialismus», Medien in der Pandemie – und weshalb die «NZZ» nie ein deutsches Blatt wird.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2020/12/14/nzz-chef-eric-gujer-die-srg-ist-zur-pr-agentur-des-bundesrats-mutiert/">NZZ-Chef Eric Gujer «Die SRG ist zur PR-Agentur des Bundesrats mutiert»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>NZZ-Präsident Etienne Jornod: «Fünf Franken pro Tag für Qualitätsjournalismus? Das müsste doch drinliegen!»</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2020/10/11/nzz-praesident-etienne-jornod-fuenf-franken-pro-tag-fuer-qualitaetsjournalismus-das-muesste-doch-drinliegen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 Oct 2020 20:02:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Etienne Jornod]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>NZZ-Präsident Etienne Jornod will künftig von seinen Lesern deutlich mehr verlangen als heute. Mit 67 Jahren wird der Neuenburger nun nochmals Unternehmer: Er hat eine Genfer Biotechfirma gekauft und will nicht mehr, wie bei Vifor, von «verantwortungslosen Aktionären» abhängig sein.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2020/10/11/nzz-praesident-etienne-jornod-fuenf-franken-pro-tag-fuer-qualitaetsjournalismus-das-muesste-doch-drinliegen/">NZZ-Präsident Etienne Jornod: «Fünf Franken pro Tag für Qualitätsjournalismus? Das müsste doch drinliegen!»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>NZZ-Präsident Etienne Jornod will künftig von seinen Lesern deutlich mehr verlangen als heute. Mit 67 Jahren wird der Neuenburger nun nochmals Unternehmer: Er hat eine Genfer Biotechfirma gekauft und will nicht mehr, wie bei Vifor, von «verantwortungslosen Aktionären» abhängig sein.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2020/10/11/nzz-praesident-etienne-jornod-fuenf-franken-pro-tag-fuer-qualitaetsjournalismus-das-muesste-doch-drinliegen/">NZZ-Präsident Etienne Jornod: «Fünf Franken pro Tag für Qualitätsjournalismus? Das müsste doch drinliegen!»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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