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	<title>Abbau | MEDIENWOCHE</title>
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	<description>Magazin für Medien, Journalismus, Kommunikation &#38; Marketing</description>
	<lastBuildDate>Wed, 16 May 2018 20:42:57 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Keine festen Arbeitsplätze mehr für Tamedia-Mitarbeiter</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2018/05/16/keine-festen-arbeitsplaetze-mehr-fuer-tamedia-mitarbeiter/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 May 2018 20:42:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Abbau]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Medienhaus lanciert laut einem Bericht das Projekt «Lego». Mitarbeiter üben Kritik.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Medienhaus lanciert laut einem Bericht das Projekt «Lego». Mitarbeiter üben Kritik.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2018/05/16/keine-festen-arbeitsplaetze-mehr-fuer-tamedia-mitarbeiter/">Keine festen Arbeitsplätze mehr für Tamedia-Mitarbeiter</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Wie eine Lokalzeitung kaputt gemacht wird</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2016/10/31/wie-eine-lokalzeitung-kaputt-gemacht-wird/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Oct 2016 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Abbau]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Unser Autor war Volontär in einer kleinen Regionalzeitung und hat die tiefe Krise der Lokalpresse erlebt: Sparzwänge, Ausbeutung, Unlust zur Veränderung. Und nichts ist stärker als ein Verlagsgeschäftsführer, dem nicht viel am Journalismus liegt.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2016/10/31/wie-eine-lokalzeitung-kaputt-gemacht-wird/">Wie eine Lokalzeitung kaputt gemacht wird</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Unser Autor war Volontär in einer kleinen Regionalzeitung und hat die tiefe Krise der Lokalpresse erlebt: Sparzwänge, Ausbeutung, Unlust zur Veränderung. Und nichts ist stärker als ein Verlagsgeschäftsführer, dem nicht viel am Journalismus liegt.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2016/10/31/wie-eine-lokalzeitung-kaputt-gemacht-wird/">Wie eine Lokalzeitung kaputt gemacht wird</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Weniger ist manchmal mehr</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2011/07/01/weniger-ist-manchmal-mehr/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Jul 2011 13:55:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Swissinfo spart und schärft sein Profil. Aus dem Gemischtwarenladen wird eine Plattform, die sich ganz auf ihren Kernauftrag – das Auslandgeschäft – konzentriert und dieses sogar noch ausbaut: Ab 2013 will der Auslanddienst der SRG auch in russischer Sprache über die Schweiz berichten. Dank dem Strategiewechsel kann das Sorgenkind nun endlich in ruhigere Gewässer segeln. <a href="https://medienwoche.ch/2011/07/01/weniger-ist-manchmal-mehr/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignleft" src="https://medienwoche.ch/wp_live/wp-content/uploads/2011/07/swissinfo-icon.jpg" alt="" width="120" height="120" /> Swissinfo spart und schärft sein Profil. Aus dem Gemischtwarenladen wird eine Plattform, die sich ganz auf ihren Kernauftrag – das Auslandgeschäft – konzentriert und dieses sogar noch ausbaut: Ab 2013 will der Auslanddienst der SRG auch in russischer Sprache über die Schweiz berichten. Dank dem Strategiewechsel kann das Sorgenkind nun endlich in ruhigere Gewässer segeln.<br />
<span id="more-28882"></span><br />
Vor einem Jahr forderten mehr als 13&#8217;000 Personen mit einer Petition die <a href="http://www.rettet-swissinfo.ch/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=56&amp;Itemid=57" target="_blank">Rettung von Swissinfo</a>. Anlass zur Sorge gab damals das Sparprogramm 2011-13 des Bundes. Die Hälfte des Swissinfo-Budgets von jährlich 26 Millionen Franken hätte gestrichen werden sollen. So weit kam es nicht. Der Bundesrat garantierte dem Auslandprogramm seine finanzielle Unterstützung bis 2014. Doch das war noch keine Rettung, nur ein Zeitgewinn. Jetzt ist es aber so weit: <a href="http://www.srgssr.ch/nc/de/medien/archiv/single/date/2011/srg-ssr-positioniert-die-onlineplattform-swissinfo-neu/" target="_blank">Swissinfo ist gerettet</a>, wenn auch zu einem hohen Preis. Das Budget wird um 9 Millionen Franken gekürzt, von heute 26 auf neu 17 Millionen Franken pro Jahr. Ein Drittel der Stellen wird abgebaut, hauptsächlich im Bereich Support. Ebenso verschwinden zahlreiche Dienstleistungen. Zum Beispiel die Informations-CD-ROM, die bisher vor Abstimmungen und Wahlen in 6000 Exemplaren an Auslandschweizer in der ganzen Welt verschickt wurde. Ebenso ergeht es der Link-Datenbank <a href="http://www.swissinfo.ch/ger/services/swisslinks/?cid=629998" target="_blank">Swisslinks</a>, die im Zeitalter potenter Suchmaschinen keinen wirklichen Nutzen mehr bietet.</p>
<p>Der Abbau lieferte denn auch die obligaten dramatischen Schlagzeilen. Von <a href="http://www.20min.ch/finance/news/story/Kahlschlag-bei-Swissinfo-10936714" target="_blank">«Kahlschlag»</a> war die Rede, die Gewerkschaft Syndicom wirft der SRG vor, sich dem  <a href="http://www.syndicom.ch/2011/06/stellenabbau-bei-swissinfo-srg-beugt-sich-rechtsburgerlichem-druck/" target="_blank">«rechtsbürgerlichen Druck»</a> gebeugt zu haben. Was natürlich Humbug ist, wenn man die Leidensgeschichte des Auslanddiensts genauer anschaut. Der Druck ist vor allem hausgemacht und besteht seit der Gründung der Online-Plattform als Ersatz für den Kurzwellendienst von Schweizer Radio International SRI vor 12 Jahren. Das zeigen auch die zahlreichen Sparrunden, die der Online-Dienst seit seiner Gründung über sich ergehen lassen musste, ohne dass die SVP auch nur irgendetwas gefordert hätte. Innerhalb der SRG erreichte Swissinfo nie die Akzeptanz, wie sie das legendäre SRI genossen hatte.</p>
<p>Mit dem Ausbau der Internet-Aktivitäten der anderen SRG-Programme geriet Swissinfo weiter in Bedrängnis. Vor allem die aufwändigen Online-Angebote in den drei Landessprachen liessen sich immer schlechter legitimieren, da Radio und Fernsehen selbst mit Macht ins Netz drängten und heute selbst eine umfassende Berichtersattung anbieten. Auslandschweizer können sich heute genauso gut, wenn nicht sogar besser, auf sf.tv oder tsr.ch, aber auch auf den Webseiten privater Medien, über das Geschehen in ihrer Heimat informieren.</p>
<p>Mit dem Strategiewechsel werden nun klare Prioritäten gesetzt. Der Fokus von Swissinfo liegt künftig noch klarer auf dem nicht-landessprachlichen Angebot, das mit einem neuen Dienst in russischer Sprache sogar noch ausgebaut werden soll, sofern der Bundesrat diesem Vorhaben zustimmt. Entsprechend treffen die Sparanstrengungen im redaktionellen Bereich vor allem die Dienste in deutscher, französischer und italienischer Sprache, die künftig angehalten sind, vermehrt Materialien von Radio und Fernsehen der SRG zu verwenden.</p>
<p>Vor diesem Hintergrund ist der Ab- und Umbau bei Swissinfo kein Kahlschlag, sondern vielmehr ein Befreiungsschlag, der sein Ziel offenbar nicht verfehlt hat. Während in den letzten Jahren die Beteiligung des Bundes am Budget des Auslanddiensts immer wieder umstritten war, gibt es von den zuständigen Departementen Uvek und EDA deutliche Signale, Swissinfo künftig nicht mehr auf die Sparliste zu setzen. Und auch von Seiten der SRG wird es keinen Spardruck mehr geben, da der Strategiewechsel mit dem Segen und im Auftrag von Generaldirektor Roger de Weck erfolgte. Ausserdem handelt es sich bei den je 8.5 Millionen Franken, die Bund und SRG gemeinsam zum Budget von Swissinfo beitragen, um einen Pappenstiel im Vergleich mit den Kosten anderer Unternehmensteile der SRG.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2011/07/01/weniger-ist-manchmal-mehr/">Weniger ist manchmal mehr</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Forcierter Generationenwechsel</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2011/05/19/forcierter-generationenwechsel/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 May 2011 08:35:06 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn Spitzenleute von Medienunternehmen wegen Personalfragen von sich reden machen, dann meist im Zusammenhang mit Stellenabbau und Entlassungen. Anders vor einer Woche. Am Swiss Media Forum in Luzern kündigte Tamedia-Geschäftsführer Martin Kall an, innert zwei Jahren 200 neue Stellen in Online-Medien schaffen zu wollen. Die Hälfte davon in Redaktionen. In erster Linie würden die bestehenden <a href="https://medienwoche.ch/2011/05/19/forcierter-generationenwechsel/">Weiterlesen ...</a></p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2011/05/19/forcierter-generationenwechsel/">Forcierter Generationenwechsel</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn Spitzenleute von Medienunternehmen wegen Personalfragen von sich reden machen, dann meist im Zusammenhang mit Stellenabbau und Entlassungen. Anders vor einer Woche. Am Swiss Media Forum in Luzern kündigte Tamedia-Geschäftsführer Martin Kall an, innert zwei Jahren 200 neue Stellen in Online-Medien schaffen zu wollen. Die Hälfte davon in Redaktionen. In erster Linie würden die bestehenden Angebote von 20min.ch und tagesanzeiger.ch/Newsnetz ausgebaut. Das sind untrügliche Symptome eines forcierten Generationenwechsels. Zu den Verlierern gehören die in den letzten Jahren entlassenen Zeitungsjournalisten.<br />
<span id="more-28832"></span><br />
Ein Blick auf die letzten Jahre relativiert diese auf den ersten Blick so eindrückliche Zahl. Den rund hundert Journalistenstellen, die Tamedia neu zu schaffen angekündigt hat, stehen 180 Vollstellen gegenüber, die das Medienhaus in den letzten drei Jahren <a href="http://maps.google.com/maps/ms?ie=UTF8&amp;hl=en&amp;t=p&amp;msa=0&amp;msid=217793953349525497955.0004516abc6a554391714&amp;ll=46.781255,7.860718&amp;spn=2.016253,5.553589&amp;z=8" target="_blank">gestrichen hat</a>. Bleibt also immer noch ein negativer Saldo unter dem Strich. Der Vergleich zwischen den verschwundenen Arbeitsplätzen und den neu zu schaffenden ist allerdings mit Vorsicht zu geniessen. Denn wir beobachten hier einen grundlegenden Umbau im Zuge des Medienwandels von Print zu online. Zeitungen stagnieren bestenfalls in der kommerziellen Entwicklung. Das Geschäft mit den Nachrichten im Internet dagegen floriert. Gemäss Aussagen von Tamedia schreiben 20min.ch und tagesanzeiger.ch schwarze Zahlen.</p>
<p>Weshalb aber, könnte man sich nun fragen, weshalb hat der Zürcher Medienkonzern anstatt 180 Stellen in den Zeitungen zu streichen und den Grossteil des Personals zu entlassen oder in die Frühpensionierung zu schicken, nicht einfach den ehemaligen Zeitungsjournalisten eine Arbeit in den Online-Redaktionen angeboten? Immerhin gut die Hälfte der Entlassenen hätte so weiterbeschäftigt werden können. Eine Antwort darauf liefert ein Blick auf die Liste mit den <a href="http://www.persoenlich.com/news/show_news.cfm?newsid=95298" target="_blank">jüngsten Neuzugängen</a> bei tagesanzeiger.ch/Newsnetz. Nur die wenigsten der angehenden Online-Redaktoren bringen eine Vergangenheit als Zeitungsjournalisten mit sich. Ein Teil kommt direkt von der Fachhochschule, andere bringen einschlägige Erfahrungen in elektronischen Medien mit sich oder haben bereits für Online-Medien gearbeitet. Unabhängig davon, was man vom real existierenden Online-Journalismus hält, unterscheidet er sich von der Arbeit für ein Druckerzeugnis. Der Aktualitätsdruck ist grösser, die Konkurrenzsituation härter, im Netz befinden sich die Nachrichtenangebote immer nur einen Klick von Unterhaltung und Zerstreuung entfernt. Es liegt auf der Hand, dafür Personal anzuheuern, das sich in diesem Umfeld bereits auskennt.</p>
<p>Tamedia hat diesen Generationenwechsel mit einem harten und für die Betroffenen schmerzhaften Schnitt vollzogen. Alte raus, Junge rein. Bei dieser Form des forcierten Übergangs von Print zu online droht auf der Strecke zu bleiben, was für den Journalismus letztlich unverzichtbar ist: Dossierkenntnis, Fachwissen und Expertise in den Sachgebieten der Berichterstattung. Jene Lücke, die die 180 entlassenen Journalisten und diejenigen, die freiwillig in PR und Kommunikation wechseln, hinterlassen haben, zeigt sich immer wieder dann, wenn in 20min.ch und tagesanzeiger.ch überhastet und oberflächlich berichtet wird.<br />
<script src="https://storify.com/medienwoche_ch/twitterkommentare-zu-forcierter-generationen.js"></script><noscript>[<a href="http://storify.com/medienwoche_ch/twitterkommentare-zu-forcierter-generationen" target="blank">View the story &#8222;Twitter-Kommentare zu «Forcierter Generationenwechsel»&#8220; on Storify]</a></noscript></p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2011/05/19/forcierter-generationenwechsel/">Forcierter Generationenwechsel</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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