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	<title>Anonymität | MEDIENWOCHE</title>
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	<link>https://medienwoche.ch</link>
	<description>Magazin für Medien, Journalismus, Kommunikation &#38; Marketing</description>
	<lastBuildDate>Tue, 29 Mar 2022 11:50:12 +0000</lastBuildDate>
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		<title>HowTo: Internet-Zensur umgehen und anonym bleiben</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2022/03/29/howto-internet-zensur-umgehen-und-anonym-bleiben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Paszti]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Mar 2022 11:50:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Anonymität]]></category>
		<category><![CDATA[Verschlüsselung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein wichtiger Indikator der Pressefreiheit ist die Rangliste (Stand 2021) der Reporter ohne Grenzen (RSF). Auf den letzten Plätzen rangieren Länder bzw. repressive Staaten wie China, Nordkorea oder der Iran, die mit Informationssperren, staatlicher Desinformation (Fake-News), willkürliche Festnahmen und Gewalt gegen Medienschaffende die Pressefreiheit besonders stark einschränken. Für Menschen ist diesen Ländern wird es immer schwieriger, an freie, nicht zensierte Informationen zu gelangen.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein wichtiger Indikator der Pressefreiheit ist die Rangliste (Stand 2021) der Reporter ohne Grenzen (RSF). Auf den letzten Plätzen rangieren Länder bzw. repressive Staaten wie China, Nordkorea oder der Iran, die mit Informationssperren, staatlicher Desinformation (Fake-News), willkürliche Festnahmen und Gewalt gegen Medienschaffende die Pressefreiheit besonders stark einschränken. Für Menschen ist diesen Ländern wird es immer schwieriger, an freie, nicht zensierte Informationen zu gelangen.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/03/29/howto-internet-zensur-umgehen-und-anonym-bleiben/">HowTo: Internet-Zensur umgehen und anonym bleiben</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Warum beim «Schlagabtausch» im Netz Kontrahenten unerkannt bleiben dürfen</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2022/03/11/warum-beim-schlagabtausch-im-netz-kontrahenten-unerkannt-bleiben-duerfen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Mar 2022 17:11:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Anonymität]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Für Diskussionen in Internet-Foren wird nicht der Massstab angelegt, der für Leserbriefe in der Zeitung gilt. Die Erklärungen für einen Leser, der Klarnamen gefordert hat.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Für Diskussionen in Internet-Foren wird nicht der Massstab angelegt, der für Leserbriefe in der Zeitung gilt. Die Erklärungen für einen Leser, der Klarnamen gefordert hat.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/03/11/warum-beim-schlagabtausch-im-netz-kontrahenten-unerkannt-bleiben-duerfen/">Warum beim «Schlagabtausch» im Netz Kontrahenten unerkannt bleiben dürfen</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Österreich bekommt «digitales Vermummungsverbot»</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2019/04/09/oesterreich-bekommt-digitales-vermummungsverbot/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Apr 2019 09:16:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Anonymität]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die österreichische Bundesregierung will die Anonymität im Netz einschränken. Am kommenden Mittwoch wird sich das Wiener Kabinett mit einer entsprechenden Gesetzesvorlage befassen. Die User können demnach weiter unter Pseudonym posten, doch die Plattformen müssen die Identität der Nutzer kennen und sie gegebenenfalls an Strafverfolgungsbehörden herausgeben.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die österreichische Bundesregierung will die Anonymität im Netz einschränken. Am kommenden Mittwoch wird sich das Wiener Kabinett mit einer entsprechenden Gesetzesvorlage befassen. Die User können demnach weiter unter Pseudonym posten, doch die Plattformen müssen die Identität der Nutzer kennen und sie gegebenenfalls an Strafverfolgungsbehörden herausgeben.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2019/04/09/oesterreich-bekommt-digitales-vermummungsverbot/">Österreich bekommt «digitales Vermummungsverbot»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Informantenschutz: Wie anonym ist anonym?</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2018/10/23/informantenschutz-wie-anonym-ist-anonym/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Oct 2018 11:09:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Auf dem Radar]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Anonymität]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vor einer Woche haben mehrere deutschsprachige Medien über den massiven Steuerbetrug mittels sogenannter Cum-Ex-Geschäfte berichtet. Darunter auch das ARD-Magazin «Panorama». Das Magazin zeigte in seinem Beitrag auch einen Insider, den sie anonymisiert vor die Kamera brachten. «Mit Schminke, Silikonmaske und Brille soll ihn niemand wiedererkennen. Seine Stimme wird verzerrt», schreibt Peter Welchering, langjähriger Journalist und Spezialist für Informantenschutz, in einem Gastbeitrag für das Medienblog Übermedien. Nur: Solche Verfremdung bietet keinen vollständigen Schutz, weiss Welchering. «Journalisten, die ihre Informanten umfassend schützen wollen, dürfen ihre Aussagen vor der Kamera nur noch von Schauspielern nachstellen lassen.» Denn jede Tonaufnahme, und sei sie verzerrt, enthält einen «Fingerabdruck», der sich mittels Netzfrequenzanalyse identifizieren lasse. So nutzen etwa Geheimdienste diese Methode. Die «Panorama»-Macher rechtfertigen ihr als fahrlässig kritisiertes Vorgehen damit, dass es sich beim gezeigten Insider nicht um einen Informanten handele und es daher keine vollständige Anonymisierung brauche, weil er auch als Kronzeuge namentlich auftreten werde.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Vor einer Woche haben mehrere deutschsprachige Medien über den massiven Steuerbetrug mittels sogenannter Cum-Ex-Geschäfte berichtet. Darunter auch das ARD-Magazin «Panorama». Das Magazin zeigte in seinem Beitrag auch einen Insider, den sie anonymisiert vor die Kamera brachten. «Mit Schminke, Silikonmaske und Brille soll ihn niemand wiedererkennen. Seine Stimme wird verzerrt», schreibt Peter Welchering, langjähriger Journalist und Spezialist für Informantenschutz, in einem Gastbeitrag für das Medienblog Übermedien. Nur: Solche Verfremdung bietet keinen vollständigen Schutz, weiss Welchering. «Journalisten, die ihre Informanten umfassend schützen wollen, dürfen ihre Aussagen vor der Kamera nur noch von Schauspielern nachstellen lassen.» Denn jede Tonaufnahme, und sei sie verzerrt, enthält einen «Fingerabdruck», der sich mittels Netzfrequenzanalyse identifizieren lasse. So nutzen etwa Geheimdienste diese Methode. Die «Panorama»-Macher rechtfertigen ihr als fahrlässig kritisiertes Vorgehen damit, dass es sich beim gezeigten Insider nicht um einen Informanten handele und es daher keine vollständige Anonymisierung brauche, weil er auch als Kronzeuge namentlich auftreten werde.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2018/10/23/informantenschutz-wie-anonym-ist-anonym/">Informantenschutz: Wie anonym ist anonym?</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Transparenz ohne Wert</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2016/10/03/transparenz-ohne-wert/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Lothar Struck]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Oct 2016 17:24:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Anonymität]]></category>
		<category><![CDATA[Autorin]]></category>
		<category><![CDATA[Elena Ferrante]]></category>
		<category><![CDATA[Pseudonym]]></category>
		<category><![CDATA[Schriftstellerin]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Und wieder ist ein Meisterstück des investigativen Journalismus gelungen. Das Geheimnis, wer sich hinter dem Pseudonym der italienischen Bestsellerautorin Elena Ferrante verbirgt, ist gelüftet. Über eine Recherche als Selbstzweck und ohne Erkenntnisgewinn. Die gesamte europäische Literaturwelt rätselte lange Jahre um den richtigen Namen. Elena Ferrante begann 1992 in Italien Romane zu publizieren. Erst mit ihrer <a href="https://medienwoche.ch/2016/10/03/transparenz-ohne-wert/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Und wieder ist ein Meisterstück des investigativen Journalismus gelungen. Das Geheimnis, wer sich hinter dem Pseudonym der italienischen Bestsellerautorin Elena Ferrante verbirgt, ist gelüftet. Über eine Recherche als Selbstzweck und ohne Erkenntnisgewinn.<br />
<span id="more-28111"></span><br />
Die gesamte europäische Literaturwelt rätselte lange Jahre um den richtigen Namen. Elena Ferrante begann 1992 in Italien Romane zu publizieren. Erst mit ihrer vierbändigen «Neapolitanischen Saga» (ab 2011) stellte sich der Erfolg auch jenseits von Italien ein. Der erste Band «Meine geniale Freundin» erschien Ende August auf Deutsch im Suhrkamp-Verlag. Und keine Rezension, kein Gespräch kam ohne eine Spekulation oder mindestens den Wunsch nach Aufklärung aus, wer sich nun hinter diesem Pseudonym verberge.</p>
<p>Es ist in der Tat eine Zumutung für das Feuilleton, das auf diese Art und Weise seinem Biographismus beraubt wird. Keine Altersangabe, kein Geburtsort, keine Vita, nicht einmal die Gewissheit, ob es sich um eine Frau, einen Mann oder gar ein geheimnisvolles Autorenkollektiv handelt. <a href="https://medienwoche.ch/2016/09/15/das-primitive-beduerfnis-nach-streit-und-zoff/">Und wo käme man denn hin, einen Roman ausschliesslich auf dessen literarische Qualitäten hin zu untersuchen?</a></p>
<p>Wie es heisst, haben nun Abrechnungsbelege zur Enthüllung des Geheimnisses geführt. Die Indizienkette sei eindeutig, aber der Konjunktiv wird zuweilen noch bemüht. Die entsprechenden Unterlagen hat man angeblich über eine «anonyme Quelle» erhalten, weitere Einzelheiten werden nicht genannt. Wie man dies entsprechenden Unterlagen gekommen ist und wie sich genau diese «Recherche» vollzogen hat wird nicht genauer erläutert. «Spiegel online» spricht schönfärberisch von einer <a href="http://www.spiegel.de/kultur/literatur/elena-ferrante-schnitzeljagd-um-die-wahre-identitaet-a-1114921.html" target="_blank">«Schnitzeljagd» und berichtet, der «Enthüllungsjournalist» legitimiere sein Vorgehen damit, dass Ferrante gesagt habe, in ihren Bücher zuweilen zu lügen</a>. Die Autorin habe, so der Richterspruch, damit «ihr Recht aufgegeben… hinter ihren Büchern zu verschwinden».</p>
<p>Vermutlich kennt dieser Journalist den Unterschied zwischen Literatur und Bericht, also zwischen Fiktion und Reportage, nicht. Ansonsten könnte er einen solchen hanebüchenden Unfug nicht ernsthaft behaupten. Er sei dafür da, Antworten auf Fragen zu finden und das grösste Geheimnis Italiens sei nun einmal die Identität von Elena Ferrante gewesen, so lautet seine Rechtfertigung. In Wirklichkeit dürfte es ihm weder um die Literatur Ferrantes noch um das Informationsbedürfnis eines Publikums gegangen sein. Die Aktion dient einzig dazu, seinen Ruhm zu steigern. Das Recht auf Anonymität, auf Privatsphäre, das ansonsten jedem Verbrecher zugestanden wird, wird eigenmächtig und nonchalant eines pervertierten Transparenzwahns wegen ausser Kraft gesetzt.</p>
<p>Der italienische Verlag Ferrantes (Edizioni E/O) hat wenig Verständnis für die Enthüllung. Die Autorin sei weder Mitglied der Camorra noch des Berlusconi-Clans, sagte die Verlegerin <a href="http://www.nytimes.com/2016/10/03/books/elena-ferrante-anita-raja-domenico-starnone.html" target="_blank">gegenüber der New York Times</a>. Auch der Suhrkamp-Verlag wollte die «Recherche» nicht kommentieren.</p>
<p>Interessant ist, wie schnell nach der sogenannten Enthüllung die Interpretationsmaschine einsetzt. Da die «wahre» Autorin Bücher von Christa Wolf übersetzt hatte, werden plötzlich auch Parallelen zwischen Figuren und Motiven in Ferrantes Romanen und Christa Wolfs Werken entdeckt. Aufmerksame (= belesene) Rezensenten hätten dies vorher schon bemerken können.</p>
<p>Auch wenn man nicht die Strafe von Diktatoren zu fürchten hat, kann es angebracht sein, unter einem Pseudonym zu publizieren. Dieser Wunsch ist zu respektieren; er mag Gründe haben, die sich dem Publikum entziehen. Natürlich kann es passieren, dass, wenn ein unter Pseudonym verfasstes Buch erst einmal erfolgreich ist, die Spekulation nach dem realen Namen des Autors unter Umständen den Verkauf noch zusätzlich befeuert. Der Fall der Harry-Potter-Autorin Joanne K. Rowling, die unter dem Pseudonym «Robert Galbraith» einen Kriminalroman publizierte, der kaum verkauft wurde, zeigt das Gegenteil: Als Rowling ihr Pseudonym selber aufdeckte, erlebte das Buch einen Verkaufssturm.</p>
<p><small>Anmerkung: Der Respekt gebietet es, den Namen der mutmasslichen Autorin nicht zu nennen. Und auch die Achtung vor investigativen Journalismus verbietet es, den Namen des «Quarkschlägers» (ein Wort von Balzac) zu verschweigen.</small></p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2016/10/03/transparenz-ohne-wert/">Transparenz ohne Wert</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Hunde, wollt ihr ewig chatten</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2015/04/13/hunde-wollt-ihr-ewig-chatten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nicole Vontobel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Apr 2015 09:25:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Chat-Dienste]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Anonymität]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im World Wide Web herrscht Zwiespältigkeit: Während sich die einen hinter kreierten Identitäten verstecken, fordern andere die Klarnamenpflicht. «Zwei Identitäten zu besitzen, ist ein Beispiel von mangelnder Integrität,» liess Mark Zuckerberg einst verlauten. Eine kritische Auseinandersetzung mit Multiple User Domains, geforderter Authentizität und der Gefahr der Anonymität.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Im World Wide Web herrscht Zwiespältigkeit: Während sich die einen hinter kreierten Identitäten verstecken, fordern andere die Klarnamenpflicht. «Zwei Identitäten zu besitzen, ist ein Beispiel von mangelnder Integrität,» liess Mark Zuckerberg einst verlauten. Eine kritische Auseinandersetzung mit Multiple User Domains, geforderter Authentizität und der Gefahr der Anonymität.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2015/04/13/hunde-wollt-ihr-ewig-chatten/">Hunde, wollt ihr ewig chatten</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Warum haten wir so viel im Netz? [Video]</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2014/11/24/warum-haten-wir-so-viel-im-netz-video/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nicole Vontobel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Nov 2014 08:51:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Trolle]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstverständnis]]></category>
		<category><![CDATA[Anonymität]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Boah, bist du hässlich! Geh sterben, du Schlampe! Das Internet ist voller Beschimpfungen, Beleidigungen – und sogar Drohungen. Reporter Michael Bartlewski geht dem Phänomen auf die Spur und fragt nach: «Warum haten wir so viel im Netz?».</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2014/11/24/warum-haten-wir-so-viel-im-netz-video/">Warum haten wir so viel im Netz? [Video]</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Boah, bist du hässlich! Geh sterben, du Schlampe! Das Internet ist voller Beschimpfungen, Beleidigungen – und sogar Drohungen. Reporter Michael Bartlewski geht dem Phänomen auf die Spur und fragt nach: «Warum haten wir so viel im Netz?».</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2014/11/24/warum-haten-wir-so-viel-im-netz-video/">Warum haten wir so viel im Netz? [Video]</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Sicherheit für Journalisten im Netz: Versteckte Recherche</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2014/11/10/sicherheit-fuer-journalisten-im-netz-versteckte-recherche/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Nov 2014 14:51:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Matthias Kolb]]></category>
		<category><![CDATA[Süddeutsche Zeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Anonymität]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ist technisches Know-How wichtiger als journalistisches Handwerk? In Washington diskutieren Investigativ-Reporter über Quellenschutz im Post-Snowden-Zeitalter. Auch der Whistleblower selbst meldet sich zu Wort.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ist technisches Know-How wichtiger als journalistisches Handwerk? In Washington diskutieren Investigativ-Reporter über Quellenschutz im Post-Snowden-Zeitalter. Auch der Whistleblower selbst meldet sich zu Wort.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2014/11/10/sicherheit-fuer-journalisten-im-netz-versteckte-recherche/">Sicherheit für Journalisten im Netz: Versteckte Recherche</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>«Ich war Bobby California»</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2011/10/27/ich-war-bobby-california/</link>
					<comments>https://medienwoche.ch/2011/10/27/ich-war-bobby-california/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Oct 2011 13:11:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hintergrund]]></category>
		<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Blogs]]></category>
		<category><![CDATA[Martin Hitz]]></category>
		<category><![CDATA[medienspiegel.ch]]></category>
		<category><![CDATA[Anonymität]]></category>
		<category><![CDATA[Blogger]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Bobby California]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[bugsierer]]></category>
		<category><![CDATA[Kommentare]]></category>
		<category><![CDATA[Christian Röthlisberger]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Kommentare]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Fünf Jahre lang sorgte er mit seinen scharfen Kommentaren in Online-Diskussionen zur Medienzukunft für rote Köpfe. Mit Zähnen und Klauen verteidigte ein unbekannter Journalist die Ehre seines Berufsstandes – und nervte damit einen Teil der Mitdiskutanten gehörig. Jetzt zeigt Bobby California sein Gesicht. Es gehört Andreas Gossweiler. Die MEDIENWOCHE hat ihn getroffen. Weshalb diese Aufregung? <a href="https://medienwoche.ch/2011/10/27/ich-war-bobby-california/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Fünf Jahre lang sorgte er mit seinen scharfen Kommentaren in Online-Diskussionen zur Medienzukunft für rote Köpfe. Mit Zähnen und Klauen verteidigte ein unbekannter Journalist die Ehre seines Berufsstandes – und nervte damit einen Teil der Mitdiskutanten gehörig. Jetzt zeigt Bobby California sein Gesicht. Es gehört Andreas Gossweiler. Die MEDIENWOCHE hat ihn getroffen.</strong></p>
<p>Weshalb diese Aufregung? Aus der zeitlichen Distanz betrachtet, mutet die epische Debatte nachgerade bizarr an. Zum Jahresausklang 2009 lagen sich Journalisten und Blogger in den Haaren. Über fünf Tage und in hundert Kommentaren lieferten sie sich auf medienspiegel.ch einen <a href="http://www.medienspiegel.ch/archives/002521.html" target="_blank">Schlagabtausch zur Zukunft der Medien</a> im Allgemeinen und zum Online-Journalismus im Speziellen. Sind Blogger die neuen Journalisten, was leisten Medienblogs?</p>
<p>Unerbittlich und scharf im Ton prasselten Argumente aufeinander nieder, manchmal auch Beleidigungen. Alles in allem aber grosses Kino in der kleinen Welt der Medienblogger. «Da könnte man ein super Cabaret-Stück daraus machen, wenn man es auf einer Bühne vorlesen würde», sagt ein sichtlich amüsierter Andreas Gossweiler. Der 47-jährige Journalist zählte unter seinem Pseudonym Bobby California zu den eifrigsten Debatteuren. Jetzt sitzt Gossweiler entspannt im Café Mandarin beim Bahnhof Stadelhofen in Zürich, trinkt ein Mineralwasser und sieht eigentlich ganz freundlich aus. Gossweiler arbeitet als Redaktor der Zeitschrift <a href="http://www.gesundheitstipp.ch/suchen/?search_text=andreas+gossweiler&amp;search_maxage=01.01.1999&amp;search_minage=27.10.2011&amp;search_in=all&amp;search_mag=-1&amp;search_author=&amp;select_mag=false&amp;tab=artikel&amp;showopt=0&amp;dooptsearch=1" target="_blank">«Gesundheitstipp»</a>. In den Journalismus eingestiegen war der gelernte Grafiker nach einem Praktikum beim «Beobachter». Danach schrieb er als freier Journalist und als Redaktor beim Anzeiger von Uster.</p>
<p>Gossweiler hat die Monsterdebatte von Ende 2009 ausgedruckt und zum Gespräch mitgebracht; es sind 24 A-4 Seiten. Mit Leuchtmarker hat er jene Stellen markiert, wo Bobby am heftigsten angegriffen wurde. «Solche Sprache würde ich nie verwenden», verteidigt sich der Journalist. Damit meint er Kommentare, wie: «Bobby California dreht durch und kotzt über alles, was auch nur zwischen den Zeilen an seinem Ast rüttelt, auf dem er als anonymer Holzveredler sitzt.»</p>
<p>Es waren weniger Bobbys Argumente, als das pseudonyme Auftreten, das Blogger wie Christian Röthlisberger alias <a href="http://www.henusodeblog.blogspot.com/" target="_blank">bugsierer</a> zu solch heftigen Äusserungen hinreissen liessen: «Am meisten auf den Sack ging mir, dass Bobby immer den redlichen Schurni gab und gleichzeitig latent aus dem anonymen Hinterhalt auf (fast) alles schoss, was ihm vors Korn kam», schreibt Röthlisberger auf Anfrage der MEDIENWOCHE. Mit seiner mutwilligen Unkenntlichkeit trieb Gossweiler seine Gegenüber, wovon der Grossteil mit offenem Visier zum Schlagabtausch angetreten waren, regelmässig zur Weissglut und befeuerte damit eine Debatte in der Debatte.</p>
<p>Der unbändige Wunsch ihn zu enttarnen, trieb bisweilen bunte Blüten. Einmal schlug jemand vor, ihm mithilfe der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Stilometrie" target="_blank">Stilometrie</a> auf die Schliche zu kommen. Doch Gossweiler gelang es, seine wahre Identität geheim zu halten. «Die totale Anonymität war aber nie mein Ziel», relativiert der Journalist sein Mimikry. «Es gab auch Leute, die wussten, dass ich Bobby bin.» Es sei ihm darum gegangen, seinen bürgerlichen Name vor der Suchmaschine Google zu verbergen.</p>
<p>Seine pseudonyme Netzidentität fand Andreas Gossweiler im Plattenregal bei <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Curt_Boettcher" target="_blank">Curt Boettcher</a>. Der wenig bekannte, und wie Gossweiler findet, geniale Songschreiber, Produzent und Sänger aus Wisconsin, schrieb einst die Songzeile: «Changed my named to Bobby California.» Und so tat es auch Gossweiler. Ab 2006 entwickelte sich der unbekannte Bobby zu einer Konstanten in der medienkritischen Online-Debatte in der Schweiz, vornehmlich auf dem <a href="http://www.google.com/search?q=%22bobby+california%22+site%3Amedienspiegel.ch&amp;ie=utf-8&amp;oe=utf-8&amp;aq=t&amp;rls=org.mozilla:de:official&amp;client=firefox-a" target="_blank">Blog medienspiegel.ch</a> und später auch mit <a href="http://bobbycalifornia.blogspot.com/2011/04/warum-papier-praktischer-ist.html" target="_blank">seinem eigenem Blog</a>.</p>
<p>Seit ein paar Wochen ist Bobby Geschichte. Andreas Gossweiler hat genug. «Die Diskussion &#8217;neue Medien gegen alte Medien&#8216; interessiert mich nicht mehr. Da wurde alles gesagt.» Auf die nicht enden wollenden Debatten trifft das durchaus zu. Je länger die Diskussionen dauerten, desto weniger gaben sie her.</p>
<p>Dennoch kann Martin Hitz, der mit seinem Blog medienspiegel.ch dem verbalen Ringkampf eine Plattform bot, Bobbys Auftritten auch etwas Positives abgewinnen: «Ich denke, dass er vor allem die Rolle des advocatus diaboli gespielt hat – häufig etwas gar missionarisch, oft aber auch mit gut formulierten Argumenten, die immer wieder zu hitzigen, aber durchaus auch substanziellen Debatten führten.»</p>
<p>«Missionarisch» würde Gossweiler nicht auf sich sitzenlassen. Doch frei von Emotionen sei auch er nicht gewesen. «Wenn es heisst, du seist inkompetent, ist es schwierig nüchtern zu bleiben.» Das störe ihn aber nicht. Solange man anständig bleibe, dürften die Emotionen auch mal hochgehen.</p>
<p>Sein Anliegen sei eigentlich ein ganz selbstverständliches gewesen: «Mir ging es als Journalist darum aufzuzeigen, wie aufwändig professioneller Journalismus wirklich ist.» Vehement wehrte sich Bobby und wehrt sich Gossweiler gegen die Prognose, wonach Amateure, Blogger, Bürgerjournalisten, das zu leisten imstande seien, was bisher Journalisten taten. «Ein Journalist bei einem bezahlten Titel macht etwas anderes als ein Blogger oder ein Mitarbeiter einer Gratiszeitung.»</p>
<p>Das wurde mitunter so wahrgenommen, als verteufle er das ganze Web und wolle das Rad der Mediengeschichte zurückdrehen. Was sicher auch daran liegt, dass Bobby California in diesen Diskussionen, wo er kaum auf Verbündete zählen konnte, seine Positionen plakativer darstellte, als sie nun Andreas Gossweiler in einem ruhigen Gespräch unter vier Augen wiedergeben kann.</p>
<p>Andreas Gossweiler ein Netz-Phobiker? Keineswegs, wie ihm auch seine Gegenspieler attestieren. Schliesslich wusste er die Klaviatur der Online-Medien geschickt zu bedienen und baute mit einem Pseudonym eine Marke im Netz auf. Ihm sei einfach aufgefallen, dass gewisse Leute völlig unrealistische Heilserwartungen ins Internet projizierten. Und das störe ihn.</p>
<p>Seine heftigsten Widersacher, darunter auch Medienwoche-Autor und <a href="http://blog.ronniegrob.com/2010/07/27/bobby-california/" target="_blank">Blogger Ronnie Grob</a>, ziehen eine gemischte Bilanz nach fünf Jahren Bobby California: «In den Diskussionen empfand ich seine kreativen Beleidigungen belebend, leider hat seine starre Haltung viele Gespräche erschwert und langweilig gemacht.» Das Verdienst von Gossweiler und seinem pseudonymen Alter Ego sei es gewesen, konservativen Schweizer Journalisten, die den neuen Entwicklungen aus dem Web ablehnend gegenüberstehen, eine Identität gegeben zu haben. «Ich fürchte», meint Ronnie Grob weiter, «die Gruppe, die er repräsentiert, ist gar nicht so klein.»</p>
<p>Ganz ähnlich sieht es auch Christian Röthlisberger, Texter und Blogger, der den Zorn von Bobby California immer wieder auf sich gezogen hatte. «Er war für mich die Ikone eines aufgescheuchten Berufsstandes, der sich vom Netz überrollt fühlt und erst jetzt langsam-langsam-langsam aus der Deckung auftaucht.» Zu seiner <a href="http://agossweiler.wordpress.com/" target="_blank">Zukunft im Netz unter Klarnamen </a>wünscht ihm Röthlisberger Glück und zieht einen Schlussstrich unter die jahre- und ellenlangen Wortwechsel: «Die Netzgemeinde ist weniger nachtragend, als Bobby meint.»</p>
<p>So milde und versöhnlich die Worte von Grob und Röthlisberger auch gemeint sein mögen, für Bobby wären sie mit Bestimmtheit eine Steilvorlage zu einer heftigen Replik. Doch dazu kommt es nicht mehr. Bobby ist Geschichte und Andreas Gossweiler will sich nicht mehr öffentlich an der Diskussion «neue Medien gegen alte Medien» beteiligen. Als Redaktor schreibt Gossweiler weiterhin über Gesundheitsthemen und in seinem neuen Blog über <a href="http://agossweiler.wordpress.com/2011/08/28/88/" target="_blank">sub-originelle Namen von Coiffeursalons</a>, <a href="http://agossweiler.wordpress.com/2011/08/21/motiers-2011/" target="_blank">Kultur in der Westschweiz</a> oder <a href="http://agossweiler.wordpress.com/2011/10/15/schade-um-den-guterbahnhof/" target="_blank">bedrohtes historisches Bauerbe</a>. Themen mit vergleichsweise geringem Aufreger- und Debattenpotenzial.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2011/10/27/ich-war-bobby-california/">«Ich war Bobby California»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Wenn der Leser ausrastet</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2011/06/20/wenn-der-leser-ausrastet/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Torsten Haeffner]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Jun 2011 07:14:34 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Es ist ein Teufelskreis: Redaktionen provozieren mit Zuspitzung und Reizthemen das Publikum zu pointierten Kommentaren und wundern sich dann, wenn die Diskussion ins Unterirdische abgleitet. Unter den Kommentatoren wiederum sind es die Provokateure und Brüllaffen, die den Ton angeben und die Debatte reglmässig auf Stammtischniveau absenken. Was tun? Den Medien bieten sich zwei Wege an: <a href="https://medienwoche.ch/2011/06/20/wenn-der-leser-ausrastet/">Weiterlesen ...</a></p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2011/06/20/wenn-der-leser-ausrastet/">Wenn der Leser ausrastet</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" alt="" src="https://medienwoche.ch/wp_live/wp-content/uploads/2011/06/megafon.jpg" class="alignleft" width="120" height="114" /> Es ist ein Teufelskreis: Redaktionen provozieren mit Zuspitzung und Reizthemen das Publikum zu pointierten Kommentaren und wundern sich dann, wenn die Diskussion ins Unterirdische abgleitet. Unter den Kommentatoren wiederum sind es die Provokateure und Brüllaffen, die den Ton angeben und die Debatte reglmässig auf Stammtischniveau absenken. Was tun? Den Medien bieten sich zwei Wege an: Die Diskussionen laufenlassen, schliesslich bringen sie Klicks und Potenzial für Nachzieher. Oder aber: Frühzeitig den Riegel schieben und die Leserschaft in nervenaufreibenden «Erziehungskursen» die Kunst des gepflegten Kommentierens lehren. – Zweiter Teil unserer Serie zu Gegenwart und Zukunft von Leserkommentaren in Online-Medien. (Teil 1: <a href="https://medienwoche.ch/2011/06/16/jeden-tag-krawall/" target="_self">Jeden Tag Krawall</a>)<br />
<span id="more-28863"></span><br />
Wer es als Redaktor oder Journalist in der Kommentarspalte der eigenen Online-Ausgabe einmal so richtig krachen lassen will, hat leichtes Spiel: Er muss seinen Artikel nur knallhart personifizieren und die Leserschaft dann mittels einer spezifischen Botschaft gnadenlos emotionalisieren. Gelingt es ihm schliesslich auch noch, populäre Turbo-Aspekte wie Ausländer, Arbeitslosigkeit, Atomkraft Gleichberechtigung oder den Nahostkonflikt, in die Geschichte mit einzubauen, wirkt dies wie ein Brandbeschleuniger. Die Administratoren bzw. Moderatoren des jeweiligen Kommentargefässes können sich vor Arbeit kaum noch retten. Es sind exakt diese Zutaten, die eine hitzige und unsachliche Diskussion in Gang bringen. Hat es unter den Online-Kommentatoren dann noch ein paar Hitzköpfe, die meinen, die Wahrheit schon immer für sich gepachtet zu haben, dann kann sich der Durchschnittsleser die Lektüre der Kommentare getrost sparen. Denn Volkes Seele kocht. Rowan Barnett von BILD.de kennt das bestens und weiss: «Das hängt immer vom Thema ab.»</p>
<p>Aber nicht nur: Wer sich im Schutze der Anonymität sicher fühlt, schreibt sich leichter den Frust von der Seele, als wenn er dies unter Angabe des vollen Namens und des Wohnortes tut. Hier müssen sich die meisten Redaktionen selbst bei der Nase nehmen. Es gibt verlässliche Authentifizierungsverfahren. Nur sind die aufwändig und teuer. NZZ Online, Newsnetz (tagesanzeiger.ch, bernerzeitung.ch, derbund.ch, bazonline.ch) und sueddeutsche.de haben immerhin erkannt, dass ausser Rand und Band argumentierende Online-Kommentatoren einen Teufelskreis in Gang bringen. <a href="http://www.wuv.de/nachrichten/digital/stefan_ploechinger_wird_chefredakteur_von_sueddeutsche_de" target="_blank">Stefan Plöchinger</a> von sueddeutsche.de sagt dazu: «Irgendwann sinkt die Qualität der Kommentare so weit ab, bis sich nur noch eine In-Group in Zurufen ergeht.»</p>
<p>Wer sind nun diese Persönlichkeiten, die in den Online-Kommentarspalten den Teufelskreis in Gang bringen und wie funktioniert der Teufelskreis letztlich? Es gibt keine wissenschaftlichen Belege dafür, aber die Heisssporne unter den Kommentatoren heissen Hinz + Kunz, Du und Ich, Uschi und Fuschi, Hans und Heiri und sie verhalten sich im Prinzip nicht anders wie die Teilnehmer an einem Stammtisch, an dem Frauen und Männer beispielsweise die Frage diskutieren, wie viel Ausländer die Schweiz verträgt. Die Diskussion läuft solange gesittet ab, bis einer der Diskussionsteilnehmer beispielsweise sagt: «Mir ist es egal, wie viele Ausländer in die Schweiz kommen, solange sie nur weiblich, dunkelhäutig und billig sind.» In diesem Moment geht «die Bombe» hoch und es kommt zu einem wüsten Gemetzel. Letztlich speisen sich derartige Konflikte aus dem Umstand, dass einer der Diskutanten mit seiner radikalen, oft verletzenden Argumentation die Identität, das Weltbild und/oder die Wertvorstellungen der anderen Teilnehmer in Frage stellt. Um nichts anderes geht es dem «Bombenleger», den man getrost zu den ewigen Nörglern zählen darf, der mit nichts und niemandem (auch nicht mit sich selbst) zufrieden ist und die Schuld für alles Übel dieser Welt nur bei seinen Mitmenschen sucht. Er diskutiert nicht, um eine Lösung zu finden, sondern um andere klein zu machen, notfalls verbal zu vernichten. Wenn man so will: ein «Glaubenskrieger».</p>
<p>Die Online-Chefs von NZZ, Newsnetz, sueddeutsche.de, aber auch von Blick und Bild-Online hängen das Thema «Glaubenskrieger» in der Öffentlichkeit nicht gerne allzu hoch, handelt es sich bei diesen Heissblütern unter den Kommentatoren doch nur um den «harten Kern von notorischen Leserbriefschreibern» (Blick-Online Chefredaktor Rolf Cavalli). Zwar bekunden die Redaktionen, die notorischen Scharfschützen wären in den vergangenen Jahren mehr oder minder gnadenlos diszipliniert worden, in einzelnen Fällen «einfach gesperrt», wie <a href="http://design.nzzdomizil.ch/_impressum_holderegger_urs_1.371.html?independent=true" target="_blank">Urs Holderegger, Redaktionsleiter NZZ Online</a>, kundtut. Fakt ist: Man kriegt diese Leute nur schwer in den Griff. Sie tauchen immer wieder auf, beseelt von ihrer persönlichen Mission.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2011/06/20/wenn-der-leser-ausrastet/">Wenn der Leser ausrastet</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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