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	<title>Auflage | MEDIENWOCHE</title>
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	<description>Magazin für Medien, Journalismus, Kommunikation &#38; Marketing</description>
	<lastBuildDate>Tue, 04 Jul 2017 11:18:04 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Oft mehr Schein als Sein</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2014/02/19/oft-mehr-schein-als-sein/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Markus Knöpfli]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Feb 2014 08:03:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Auflage]]></category>
		<category><![CDATA[bz Basel]]></category>
		<category><![CDATA[Tele Basel]]></category>
		<category><![CDATA[Peter Wanner]]></category>
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		<category><![CDATA[WEMF]]></category>
		<category><![CDATA[Basel]]></category>
		<category><![CDATA[Basler Zeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Rolf Bollmann]]></category>
		<category><![CDATA[Tageswoche]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Fall TagesWoche wirft einmal mehr ein schlechtes Licht auf die Basler Medien. In den letzten zwei Jahren haben gleich mehrere grössere Unternehmen punkto Nutzerzahlen geschummelt – und gegenüber den Werbekunden die nötige Transparenz vermissen lassen. Diese geben sich diplomatisch und halten sich mit öffentlicher Kritik zurück. Geht es um Leser-, Auflagen- oder Zuschauerzahlen, so <a href="https://medienwoche.ch/2014/02/19/oft-mehr-schein-als-sein/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Fall TagesWoche wirft einmal mehr ein schlechtes Licht auf die Basler Medien. In den letzten zwei Jahren haben gleich mehrere grössere Unternehmen punkto Nutzerzahlen geschummelt – und gegenüber den Werbekunden die nötige Transparenz vermissen lassen. Diese geben sich diplomatisch und halten sich mit öffentlicher Kritik zurück.<br />
<span id="more-18202"></span><br />
Geht es um Leser-, Auflagen- oder Zuschauerzahlen, so nahmen es die TagesWoche (TW), die Basler Zeitung (BaZ), die Basellandschaftliche Zeitung (bz) und TeleBasel in den letzten zwei Jahren nicht allzu genau. Man darf es auch pointierter sagen: Bezüglich Nutzerzahlen wurde und wird geschummelt. Dabei geht es immer um dasselbe: Auf der Jagd nach Werbegeldern gaukelt man den Werbekunden mehr Leistung vor als tatsächlich vorhanden ist. Oder man behauptet etwas, was man gar nicht weiss. Illegal ist das vielleicht nicht, aber bisweilen bewegt man sich doch im dunkelgrauen Bereich des Zulässigen. Fairness gegenüber Kunden und Mitbewerbern sähe jedenfalls anders aus.</p>
<ul>
<li><span style="font-size: 13px;"><strong>Fall 1 der TagesWoche</strong>: Die junge Wochenzeitung weist 22&#8217;639 Abos aus, damit erschien sie als zweitgrösste Bezahl-Zeitung in der Nordwestschweiz. Tatsächlich lieferte sie aber 11&#8217;500 Abo-Exemplare – also gut die Hälfte – im Gegengeschäft an Flughäfen und liess sie dort gratis auflegen, 8250 Exemplare davon in Zürich-Kloten und damit ausserhalb des eigentlichen TW-Verbreitungsgebietes. In der Mediadokumentation war davon nie die Rede. Fazit: Die TW war in der Region Basel nie die Nummer 2, sondern lag nach BaZ, bz und Schweiz am Sonntag (Ausgabe Nordwestschweiz) immer deutlich abgeschlagen auf Platz 4.</span></li>
<li><span style="font-size: 13px;"><strong>Fall 2 der Tageswoche</strong>: Die TW liess bisher keine Leserzahlen erheben, obwohl sie dies bei rechtzeitiger Anmeldung schon im letzten Herbst hätte tun können. Kaschierte sie so ihre vielen Flughafen-«Abos»? Fakt ist: Die TW gab dennoch in ihrer Mediadokumentation vor, sie habe 79&#8217;000 Leser, also drei Leser pro Exemplar.</span></li>
<li><span style="font-size: 13px;"><strong>Fall 3 der Tageswoche</strong>: Die TW verzichtet seit gut einer Woche auf die Auslieferung der 8250 «Abo»-Exemplare an den Flughafen Zürich. Ein Schritt in die richtige Richtung. Damit reduzierte sie aber ihre Leistung um rund ein Drittel, weshalb auch eine ähnliche Reduktion des Inseratetarifs angezeigt wäre. Das aber lässt noch auf sich warten.</span></li>
<li><span style="font-size: 13px;"><strong>Fall Basellandschaftliche Zeitung</strong>: Verleger Peter Wanner stellte im letzten Frühjahr die Auflage seiner Basellandschaftlichen Zeitung schöner und jene der Konkurrentin BaZ schlechter, als sie sich später </span><a style="font-size: 13px;" href="https://medienwoche.ch/2013/10/11/harter-kampf-mit-auflagenzahlen/" target="_self">bei der Beglaubigung präsentierten</a><span style="font-size: 13px;">.</span></li>
<li><span style="font-size: 13px;"><strong>Fall 1 der Basler Zeitung</strong>: Auch die BaZ lässt am Flughafen Basel täglich 1400 «Abos» gratis auflegen, ohne dies in der Mediadokumentation zu deklarieren. Das entbehrt nicht einer gewissen Ironie: Wanners Behauptung, wonach die BaZ-Aboauflage in der Region Basel gegen 40&#8217;000 Exemplare tendiere, erscheint nun plötzlich in einem etwas anderen Licht.</span></li>
<li><span style="font-size: 13px;"><strong>Fall 2 der Basler Zeitung</strong>: Die BaZ hat nie kommuniziert, wie viele zahlende Abonnenten ihre ehemalige Sonntagsausgabe hatte. Ein Grossteil der Auflage wurde 15 Monate lang gratis verteilt.</span>
<ul>
<li><span style="font-size: 13px;">Rückblende: Die BaZ-Sonntagsausgabe startete anfangs 2012 mit einer dreimonatigen Gratis-Auflage von 230&#8217;000 Exemplaren (Januar bis März 2012), dreimal mehr als die damalige Auflage der BaZ-Werktagsausgabe. Nach der Gratisverteilung verheimlichte die BaZ aber, wie viele Exemplare sie effektiv verkaufen konnte. Fest steht: Ab 1. Juli 2012 erhielten alle 70&#8217;000 BaZ-Abonnenten die Sonntagsausgabe plötzlich ungefragt weiter – und zwar gratis – bis zu deren Einstellung im März 2013. Kurz vor dem Ende kommunizierte die BaZ für die Sonntagsausgabe eine unbeglaubigte Auflage von 55’0000 Exemplaren. Wie viele davon abonniert (bezahlt) waren, liess sie aber weiterhin offen.</span></li>
</ul>
</li>
<li><span style="font-size: 13px;"><strong>Fall 3 der Basler Zeitung</strong>: Im Herbst 2012 wies die Wemf der BaZ 163&#8217;000 Leser aus, 2000 mehr als zuvor. Die BaZ jubelte und schrieb von einer gestiegenen Reichweite – ohne offen zu legen, wie die überraschende Steigerung zustande kam. Auch liess der Verlag den Anzeigentarif unverändert bei 18&#8217;700 Franken pro Inserateseite, womit er sonntags und werktags eine ähnliche Leistung suggerierte. Tatsächlich aber dürfte die Werktagsausgabe etwa 20’000 Leser oder 12% ihrer Reichweite verloren haben.</span>
<ul>
<li><span style="font-size: 13px;">Rückblende: Als einziger Schweizer Verlag liess die BaZ die Leserzahlen ihrer Tageszeitung und ihrer Sonntagsausgabe gemeinsam erheben und ausweisen. Dieser Extrazug und die dreimonatigen Gratis-Startauflage genügten, um die Reichweite des Titels nach oben zu drücken und ein leichtes Wachstum zu suggerieren. Dies obwohl die Auflage der Werktagsausgabe in derselben Zeit um 10&#8217;000 Exemplare (und somit um etwa 20&#8217;000 Leser) gesunken war. Die Zahl «163&#8217;000 Leser» stand ein Jahr lang 	in der BaZ-Mediadokumentation und wurde vom Verlag nie relativiert.</span></li>
</ul>
</li>
<li><span style="font-size: 13px;"><strong>Fall Tele Basel</strong>: Der Sender lässt seine Quoten seit fast einem Jahr nicht mehr von der TV-Forschung Mediapulse messen. Dennoch findet sich auf telebasel.ch der Satz: «Rund 100&#8217;000 Zuschauer sehen täglich Telebasel.» – ohne Quellenangabe. Auch die Mediadokumentation enthält keine weiteren Infos. Es scheint aber, dass Tele Basel auf die Zahlen von Mediapulse aus dem Jahre 2012 zurückgreift: Damals kam der Sender (nach alter Messung) noch auf 95&#8217;100 Zuschauern pro Tag. Nach neuer Messmethodik hingegen erreichte TeleBasel im ersten Quartal 2013 nur 77&#8217;000 Zuschauer pro Tag. Das sind 23% weniger als die angegebenen 100&#8217;000 Zuschauer. Mit diesem Resultat bekundete der Sender aber derart Mühe, dass er bei Mediapulse ausstieg und nun lieber die Erinnerung an die alten Zahlen und Zeiten wach hält.</span></li>
</ul>
<p>Diese Liste ist nicht abschliessend. Erstaunlich ist, mit welcher Unverfrorenheit solche Tricks gegenüber der Werbewirtschaft immer wieder vorkommen. Noch erstaunlicher ist aber, dass bei einigen Medien oft Personen mitentscheiden, die selber den werbenden Unternehmen angehören oder diese zumindest vertreten (sollten): So sitzen im Stiftungsrat der Stiftung Tele Basel, der Trägerin des Senders, unter anderem sechs Personen aus der Privatwirtschaft, darunter auch der Direktor der Handelskammer beider Basel oder der Geschäftsführer des Gewerbevereins Pro Innerstadt. Bei der AZ Medien sind es neben Peter Wanner immerhin drei Personen, die teils bis zu 20 VR-Mandate wahrnehmen. Ganz zu schweigen von der BaZ-Holding: Neben dem Unternehmer Christoph Blocher ist hier der Direktor der Wirtschaftskammer Baselland und einige weitere bekannte Persönlichkeit aus der Privatwirtschaft vertreten. Anders bei der TagesWoche: Hier sind keine Privatunternehmer oder Vertreter der Werbewirtschaft am Werk. So oder so: Gerade die Vertreter der Privatwirtschaft in diesen Gremien sollten doch eigentlich in hohem Grad an Transparenz gegenüber den Werbekunden interessiert sein. Doch es scheint, dass sie mehr zuschauen als eingreifen.</p>
<p>Auf die Dauer leisten sie sich und «ihren» Medien damit aber einen Bärendienst. Die Medienwoche konfrontiere einige wichtige Werbeauftraggeber in der Region Basel mit den obigen Beispielen. Mehrere, darunter auch Coop und Pathé, wollten sich nicht äussern. Andere gaben sich diplomatisch. So schrieb etwa Christian Jecker, Kommunikationschef der Messe Schweiz (MCH Group): «Natürlich habe ich dazu meine persönliche Meinung, gebe aber keine öffentlichen Erklärungen und Beurteilung ab.» Auch die Basler Kantonalbank wollte das Gebaren der Basler Medien nicht beurteilen. Und bei Swisscom wich Sprecher Josef Huber aus: «Dass auf dem Platz Basel mit harten Bandagen gekämpft wird, ist offensichtlich. Es wäre bedauerlich, wenn dabei unfaire Schummeleien mit Leistungswerten vorgekommen sein sollten.»</p>
<p>Deutliche Worte kamen dagegen von Séverine de Rougemont, Sprecherin von Media Markt: «Ein solches Verhalten ist klar inakzeptabel. Dem Medium ‚Print’, welches bereits sehr stark unter Druck steht und noch lange mit sinkenden Werbeeinnahmen und Lesern zu kämpfen haben wird, schadet dies.» Unmissverständlich wurde auch Dieter Hieber, Mitinhaber des deutschen Detaillisten Hieber: «Die aktuellen Ereignisse haben uns sehr verwundert», schrieb er. «Aktuell prüfen wir die Sachlage.» Deshalb habe er eine Woche lang in Basel gar keine Werbung mehr geschaltet. «Diese Woche fangen wir wieder an, bis auf die TagesWoche», fügte er hinzu. Gleichzeitig prüfe er aber alternative Kanäle: «Wir werden für die Zukunft versuchen, immer mehr Kunden für unseren Newsletter zu gewinnen, um so die wöchentlichen Angebote zu übermitteln. Zudem denken wir über Plakatkampagnen in der Schweiz nach.»</p>
<p>Auch bei der Migros ist man gegenüber den Tricks der Medien nicht gleichgültig. Schliesslich geht es um viel Geld. Urs-Peter Naef, Sprecher des Migros Genossenschaftsbundes (MGB) sagt es so: «Wir besprechen allfällige für uns negative Entwicklungen bei unseren regelmässigen Treffen mit allen Verlagspartnern direkt, sachbezogen und lösungsorientiert hinsichtlich Kompensationsmöglichkeiten.»</p>
<p>Bleibt noch die Frage, warum sich diese Schummeleien gerade in Basel häufen. Die Analyse von Michael Buess, Sprecher der Basler Kantonalbank, ist kurz und knapp: «Fakt ist, dass sich der Konkurrenzkampf in der Medienbranche auf dem Platz Basel in den vergangenen Jahren intensiviert hat. Während die Anzahl der Medienkonsumenten sowie das Insertionsvolumen in etwa konstant waren, hat sich die Situation auf Angebotsseite vergrössert (Ausbau bz, Markteintritt Tageswoche, neue Titel wie Sonntags-BaZ, BaZ Kompakt, etc.).»</p>
<p>Ähnlich äussert sich MGB-Sprecher Naef , gleichzeitig relativiert er: Auch in andern Regionen, etwa im Tessin, würden Medien «mit harten Bandagen um Marktanteile buhlen», meint er. Dem pflichtet Dieter Wullschleger, Sprecher der Migros Basel, bei: «Wir können nicht beurteilen, ob andere Schweizer oder ausländische Medien alle Fakten absolut korrekt ausweisen. Für uns handelt es sich also nicht um eine ‚Basler-Art’, sondern um Zufall.»</p>
<p>So oder so ist es wahrscheinlich, dass in Basel noch weitere Schummeleien und Tricks ans Tageslicht kommen werden. Denn die Medien in Basel stehen unter Druck, vielleicht mehr als andernorts. So gilt es genau hinzusehen, wie die TagesWoche im Herbst ihre Auflage beglaubigen lässt: Bezieht sie die Zürcher Exemplare, die sie seit der letzten Beglaubigung noch ausgeliefert hatte, in die neue Beglaubigung ein oder verzichtet sie auch rückwirkend darauf?</p>
<p>Zudem ist darauf zu achten, wie BaZ und TagesWoche künftig jene Exemplare deklarieren, die sie weiterhin im Gegengeschäft an den Basler Flughafen schicken: Als bezahlte Abos wie bisher oder – wie die bz – unter der Kategorie «Sonstiger Verkauf» (Probeabos, stark verbilligte Abos, Exemplare an Restaurants, Arztpraxen, Coiffeursalons &#8230;? Letzteres wäre transparenter.</p>
<p>Auch bei der Basellandschaftlichen Zeitung gibt es Klärungsbedarf: Sie wies im Herbst 73&#8217;000 Leser aus, erstaunliche drei Leser pro verbreitetem Exemplar. Vorher waren es nur zwei Leser pro Exemplar. Wie kam diese Steigerung zustande?<br />
Und bei der Basler Zeitung darf man gespannt sein, wie sie die Auflage und die Leser des neuen und dreimal wöchentlich erscheinenden BaZ Kompakt ausweisen lässt. Sorgt sie für eine separate Erhebung – und damit für Transparenz – oder lässt sie die Zahlen gemeinsam mit der Tageszeitung ausweisen – was intransparent wäre?</p>
<p>Immerhin ein Verantwortlicher hat sich neulich selbstkritisch zu diesen Vorkommnissen geäussert: BaZ-CEO Rolf Bollmann. Im Werbe- und Lesermarkt habe auch der BaZ-Verlag Fehler gemacht, gestand er im <a href="https://medienwoche.ch/2014/02/12/die-unabhaengigkeit-vom-werbemarkt-ist-der-traum-aller-verleger/" target="_self">MEDIENWOCHE-Interview</a>: «Wir waren zu intransparent.» Wie wahr. Den Worten müssen nun Taten folgen.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2014/02/19/oft-mehr-schein-als-sein/">Oft mehr Schein als Sein</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Warum die NZZaS gewinnt</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2012/11/07/warum-die-nzzas-gewinnt/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ronnie Grob]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Nov 2012 12:00:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Jeroen van Rooijen]]></category>
		<category><![CDATA[Katharina Blansjaar]]></category>
		<category><![CDATA[NZZ am Sonntag]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitungen]]></category>
		<category><![CDATA[Auflage]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Während viele Zeitungen Leser verlieren, legte die verkaufte Auflage der NZZ am Sonntag (NZZaS) von 2005 bis 2012 um 13 Prozent zu. Es liegt unter anderem am Kurs der Zeitung, dem grossen Namen und am Unvermögen der Konkurrenz. 2005 hatte die 2002 gegründete NZZ am Sonntag eine verkaufte Auflage von 115&#8217;671. 2012 waren es schon <a href="https://medienwoche.ch/2012/11/07/warum-die-nzzas-gewinnt/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Während viele Zeitungen Leser verlieren, legte die verkaufte Auflage der NZZ am Sonntag (NZZaS) von 2005 bis 2012 um 13 Prozent zu. Es liegt unter anderem am Kurs der Zeitung, dem grossen Namen und am Unvermögen der Konkurrenz.<br />
<span id="more-11073"></span><br />
2005 hatte die 2002 gegründete NZZ am Sonntag eine <a href="http://www.medienspiegel.ch/archives/004387.html">verkaufte Auflage</a> von 115&#8217;671. 2012 waren es schon 130&#8217;837 Exemplare. Einige neue Leser sind wohl &#8230;</p>
<p><strong>&#8230; Zugewinne durch Umsteiger der Tageszeitung</strong><br />
Alle einmal wöchentlich erscheinenden Zeitungen heimsen seit einigen Jahren Neuabonnenten ein, denen die Tageszeitung zu viel geworden ist. In Deutschland sind das vor allem die «Zeit» und die «Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung». In der Schweiz profitiert die NZZaS vom …</p>
<p><strong>&#8230; Segeln unter der grossen Marke NZZ</strong><br />
Das Lesen der Marke NZZ bedeutet Prestige. Auch wenn man nur eine Weekend-Unterhaltungszeitung in der Hand hält, wirkt es so, als würde man harte intellektuelle Arbeit verrichten. Zu der man natürlich auch problemlos in der Lage ist. Eigentlich sieht es ja auch schon gut aus, wenn eine Zeitung einfach nur im Haus rumliegt. So muss der Besuch nicht denken, man könne gar nicht lesen. Ausserdem ist die NZZaS ein …</p>
<p><strong>&#8230; Printmedium mit Stil</strong><br />
Mitarbeiter wie Jeroen van Rooijen oder Katharina Blansjaar sind eigentlich unersetzbar. Sie sehen nicht nur gut aus, sie haben auch glanzvolle Namen und verschiedene Brillen. Mal ehrlich, wie vertrauenswürdig wären denn Styletipps eines Köbi Bünzli oder einer Debbie Mötteli? Dann kann man seine Kleider doch auch gleich im Caritas-Markt kaufen. Eine stilvolle Zeitung ist zudem das perfekte …</p>
<p><strong>&#8230; Medium für Frauen</strong><br />
Papiermedien werden je länger je öfter nur noch von Frauen gelesen, ausser die Weltwoche, da verhält es sich umgekehrt. Viele Frauen sind nämlich technischen Veränderungen anfangs eher kritisch eingestellt und mögen die immer wieder neuen Smartphones und Tablets nicht besonders. Einige von ihnen hassen sie sogar von ganzem Herzen, vor allem dann, wenn sie mit ihnen in eine Konkurrenzsituation um die Aufmerksamkeit ihrer Männer geraten. Das Schöne einer Zeitung ist, dass sie weder piepst noch blinkt. Und ihre Endlichkeit. Ist sie ausgelesen, darf man sich am Gefühl laben, etwas erledigt zu haben &#8211; ein edles Gefühl, viel erhabener als jenes, das sich nach dem Putzen der Küche einstellt. Sicherlich entgegen kommt vielen Frauen die …</p>
<p><strong>&#8230; Ausrichtung links der Mitte</strong><br />
Die letzten Schweizer Parlamentswahlen wurden von jenen Parteien gewonnen, die sich <a href="http://www.nzz.ch/aktuell/schweiz/mitte-links-mit-leichten-vorteilen-1.17707397">in der Mitte aufgestellt</a> haben, mit leichter Schlagseite nach links (GLP) und nach rechts (BDP). Anders als das aus einer liberalkonservativen Warte kommende Mutterblatt hat sich die NZZaS von Anfang an «progressiver» und vor allem leichter aufgestellt. Selbst wenn das Blatt öfters mit unbequemen Recherchen auffällt, so atmet es doch den grösstmöglichen Konsens der neuen Bildungsbürger: moderat links und grün und klar abgegrenzt gegenüber den vermeintlich «Vorgestrigen» der Blocher-SVP. Alles in allem gewinnt die NZZaS aber durch das …</p>
<p><strong>&#8230; Unvermögen der Konkurrenz</strong><br />
Die Sonntagszeitung? Laaangweilig. Der Sonntag? Aaargau. Der SonntagsBlick? Traaash. Die NZZ am Sonntag? Weltläufigkeit. Es geht halt schon auch drum, welchen Eindruck man mit dem Accessoire Zeitung erweckt.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2012/11/07/warum-die-nzzas-gewinnt/">Warum die NZZaS gewinnt</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Auf dem Weg in die Bedeutungslosigkeit</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2012/10/03/auf-dem-weg-in-die-bedeutungslosigkeit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Fabian Baumann]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Oct 2012 09:57:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medienwoche]]></category>
		<category><![CDATA[Mischa Hauswirth]]></category>
		<category><![CDATA[Leser]]></category>
		<category><![CDATA[Basel]]></category>
		<category><![CDATA[Basler Zeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Markus Somm]]></category>
		<category><![CDATA[BAZ]]></category>
		<category><![CDATA[Auflage]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Immer tiefer sinkt die Basler Zeitung in der Publikumsgunst. Die Auflage befindet sich im freien Fall. Ein Blick in das Blatt zeigt die Gründe für den Absturz: Mit dem Rechtsruck unter Chefredaktor Markus Somm hat die BaZ gleichzeitig das journalistische Niveau gesenkt. Damit gleicht die Traditionszeitung stärker einem Provinzblatt als einem Titel von nationaler Bedeutung. <a href="https://medienwoche.ch/2012/10/03/auf-dem-weg-in-die-bedeutungslosigkeit/">Weiterlesen ...</a></p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2012/10/03/auf-dem-weg-in-die-bedeutungslosigkeit/">Auf dem Weg in die Bedeutungslosigkeit</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Immer tiefer sinkt die Basler Zeitung in der Publikumsgunst. Die Auflage befindet sich im freien Fall. Ein Blick in das Blatt zeigt die Gründe für den Absturz: Mit dem Rechtsruck unter Chefredaktor Markus Somm hat die BaZ gleichzeitig das journalistische Niveau gesenkt. Damit gleicht die Traditionszeitung stärker einem Provinzblatt als einem Titel von nationaler Bedeutung.<br />
<span id="more-30541"></span><br />
Am Anfang war das hehre Wort: Als Markus Somm vor zwei Jahren als neuer Chefredaktor der Basler Zeitung vorgestellt wurde, kündigte er an, er wolle eine überparteiliche Forumszeitung machen. In Basel aber waren die Befürchtungen gross. Somm, so dachten viele, würde die BaZ zu einem rechten Kampfblatt umbauen. Zieht man heute Bilanz, so lässt sich sagen: Die Befürchtungen waren berechtigt. Schlimmer noch: Somm hat die BaZ zu einem schlecht geschriebenen rechten Kampfblatt umgebaut. Was vor zwei Jahren noch eine etwas provinzielle Regionalzeitung war, ist heute, je nach Artikel, fundamentalistisch, kleingeistig oder schlicht irrelevant.</p>
<p>Somm selbst hat sich als genau der orthodoxe Priester herausgestellt, als den ihn Constantin Seibt vor zwei Jahren <a href="http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/Ein-Prediger-von-Gott-verlassen-/story/27345449" target="_blank">treffend charakterisierte</a>. Seine Kommentare sind hochgradig voraussehbar. Sie handeln von den immer gleichen Feindbildern: EU, Linke, Nette, Umweltschützer, Asylbewerber und so weiter. Zu Stadt und Region Basel hat Somm nach wie vor keinen Bezug gefunden. Wenn er über regionale Themen schreibt, ist seine Ahnungslosigkeit offensichtlich. Kein Wunder: Seine Mission ist eine nationale, keine lokale. «Somm wird sich für Basel neu erfinden müssen», meinte Seibt vor zwei Jahren. Nichts in diese Richtung ist geschehen.</p>
<p>Stattdessen hat Somm die Redaktion seinen Vorstellungen entsprechend umgebaut. Entlassene oder freiwillig gegangene Redaktionsmitglieder wurden durch mehr oder weniger unerfahrene Neulinge von Somms Gnaden ersetzt. Somms Statthalter im Regionalteil sind <a href="http://bazonline.ch/stichwort/autor/mischa-hauswirth/s.html" target="_blank">Mischa Hauswirth</a> und <a href="http://bazonline.ch/stichwort/autor/michael-bahnerth/s.html" target="_blank">Michael Bahnerth</a>: Beide greifen bevorzugt zum verbalen Zweihänder, beide teilen Somms Feindbilder. «Haudrauf-Hauswirth», wie er genannt wird, hat sich dem Aufblasen der Kriminalitätsproblematik verschrieben. Praktisch täglich erscheint ein Artikel, in dem Basel zum gefährlichen Ghetto hochstilisiert wird. Wie jetzt eine Studie der Universität Zürich zeigt, bewirtschaftet die BaZ die Themen Gewalt und Sicherheit <a href="http://www.basellandschaftlichezeitung.ch/basel/baselbiet/eine-zeitung-hat-ihr-thema-gefunden-125251344" target="_blank">wie keine andere Schweizer Zeitung</a>. Doch damit schreibt man offensichtlich am Volk vorbei. Eine «Sicherheitsinitiative» der Basler SVP wurde diesen Frühling <a href="http://www.news.ch/Basel+Stadt+lehnt+die+SVP+Sicherheitsinitiative+ab/528133/detail.htm" target="_blank">klar abgelehnt</a>. Nun versucht Hauswirth, die rechtsbürgerlichen Regierungskandidaten zu pushen. Und tatsächlich ist die Sicherheit unterdessen zum Hauptthema der Wahlen aufgestiegen.</p>
<p>Für eine kurze Analyse der journalistischen Methoden von Somm und seinen Gesinnungsgenossen genügt der Blick in drei BaZ-Ausgaben. Vom 20. bis am 22. September bot die BaZ alles, was sie seit dem Rechtsruck ausmacht:</p>
<p>Am 20. September im Regionalteil ein <a href="http://bazonline.ch/basel/stadt/Veganismus-ist-ein-Rueckschritt-in-der-Evolution/story/16539561" target="_blank">Kommentar von Michael Bahnerth</a> zum Streit über die fleischlose Uni-Mensa, welche gewisse Studentenvertreter gefordert haben. Der Artikel ist im Grunde genommen so belanglos wie der Konflikt, den er behandelt. Er ist aber ein gutes Beispiel für die Arbeitsweise der Somm-Adlaten. Kraft seiner Autorität als Fleischkonsument sieht Bahnerth die «pluralistischen Gesellschaft» in Gefahr, sollte die Uni nur noch vegetarisch kochen. In hämischem Tonfall schreibt er über «universitäre Salon-Veganer oder Schickimicki-Vegetarier». «Kein Fleischfresser», so Bahnerth, «käme auf die Idee, Fleischfeinden den Massenverzehr von Salatblättern zu verbieten und ihnen Genozid am Gemüse vorzuwerfen.» Das ist unterstes Stammtischniveau. Wie so etwas in der Redaktion durchkommen kann, ist eigentlich unerklärlich. Am nächsten Tag schreibt übrigens derselbe Bahnerth, Basel sei dabei, «abzugleiten in kleingeistige Sphären und intellektuelle Spiessigkeit». Selbsterkenntnis?</p>
<p>Doch es kommt noch dicker: Bahnerth behauptet, in einer fleischlosen Gesellschaft würden die Menschen hungern, «weil die Erde einfach zu wenig Anbaufläche bietet, um ihre Bewohner vegan satt zu kriegen». Die Tatsache, dass die Fleischproduktion im Vergleich zur Gemüseproduktion ein Vielfaches an Ressourcen braucht, kann auch an Bahnerth kaum vorübergegangen sein. Es ist also davon auszugehen, dass er bewusst Unwahrheiten verbreitet. Häme, Stammtischgepolter, haltlose Behauptungen, das Ganze garniert mit etwas Freiheitsverteidigungsgelaber. Es ist das übliche trostlose Rezept für einen Kommentar in der BaZ, Ausgabe 2012.</p>
<p>Zur Mörgeli-Affäre veröffentlicht die BaZ am 21. und 22. September nicht weniger als fünf Artikel. Vier davon von Beni Gafner, Bundeshausredaktor von Somms Gnaden, Armeespezialist und Schaffhauser. Ganz offensichtlich sind die Artikel über die »politisch hinterhältige Attacke» Teil eines Gegenangriffs zur Entlastung Mörgelis, im Gleichschritt mit der Weltwoche. In Gafners beiden Tageskommentaren wird der SVP-Totentänzer als Opfer einer «erfolgreich arglistig lancierten Aktion» dargestellt. Die Uni Zürich, «das (sic!) Intrigenstadel an der Rämistrasse» ist laut Gafner eine «Wohlfühl-Oase für Heckenschützen», der Rektor überfordert. Mörgelis offensichtliche Verfehlungen werden in einem einzigen Nebensatz erwähnt und von Guido Blumer (der Verleger, dessen Winterthurer <a href="http://www.stadtblatt.ch/" target="_blank">Stadtblatt 2008 Pleite ging</a>) als «These» bezeichnet, die «sich die helvetischen Medienschaffenden gegenseitig» abschreiben. Auch das sind BaZ-typische Methoden: Man schiesst gegen die angebliche Bildungselite und die angeblich linken Journalisten. Anerkannte Tatsachen (so zum Beispiel auch der Klimawandel) werden zu blossen Hypothesen degradiert.</p>
<p>In der Samstagsausgabe meldet sich schliesslich auch noch der grosse Zampano selbst zu Wort: Dieses Mal <a href="http://bazonline.ch/ausland/amerika/Das-Streben-nach-Glueck/story/25962540" target="_blank">verteidigt er Mitt Romneys Aussage</a> von den Obama-Wählern als 47 Prozent Sozialschmarotzern. Das Sozialsystem, so Somm, führt dazu «dass eine Minderheit der Besitzenden und Reichen von einer Mehrheit auf demokratischem Weg nach und nach enteignet wird». Die Reichen, so Somm, werden übervorteilt und erpresst, das Monster Sozialstaat zerreisst den Zusammenhalt der Gesellschaft. Einmal mehr scheint das verquere Weltbild des Markus Somm durch: Wer nicht reich ist, ist für ihn ein Sozialschmarotzer. Auf krasse Weise betreibt Somm Klassenkampf von oben. Seine Botschaft ist klar: Die Reichen sind die rechtmässige Elite, eigentliche Heilsbringer, welche durch den demokratischen Pöbel bedroht werden. Pflichten gegenüber der Gesellschaft scheinen nur die Armen zu haben. Der Milliardärsgünstling Somm stellt demokratische Prinzipien offen in Frage.</p>
<p>Natürlich gibt es bei der BaZ auch weiterhin Journalisten, welche nicht die Sommsche Ideologie vertreten: Linke Politiker kommen in Kolumnen zu Wort und im Regionalteil arbeiten durchaus noch einige SVP-kritische Leute. Diese lässt man aber hauptsächlich über das Tagesgeschehen schreiben, um so eine Meinungsvielfalt innerhalb der Zeitung vorzugaukeln: eine Feigenblattpolitik, wie man sie von der «Weltwoche» her bereits kennt. Die für Somm wichtigen Themen werden durch Linientreue beackert: Hauswirth schreibt über Gewalt, Bahnerth über Freiheit, Gafner über die Armee und der Chefredaktor fasst in seiner samstäglichen Predigt noch einmal alles zusammen. Durch ständige Wiederholung derselben Litaneien sollen die Leser auf Kurs gebracht werden.</p>
<p>Seit Anfang Jahr erscheint die BaZ zudem auch am Sonntag, ohne dass dafür zusätzliche Mitarbeiter eingestellt worden wären: ein Abfallverwertungsprodukt voller Belanglosigkeiten, welches allein dem Aufblasen der Auflage dient. In Wirklichkeit verliert die BaZ weiterhin <a href="http://www.werbewoche.ch/baz-auflage-im-freien-fall" target="_blank">Abonnenten und Auflage</a>. Immer häufiger trifft man auch politisch interessierte Basler, welche die einstige Monopolzeitung gar nicht mehr zur Kenntnis nehmen. Gleichzeitig scheint auch Somms nationaler Plan nicht aufzugehen. Die BaZ hat es nicht zur landesweit gelesenen Rechtszeitung gebracht. Wer diese Art von Journalismus will, bevorzugt die Weltwoche, wo die Journalisten fähiger sind und das Blatt mit einer gefälligen Aufmachung zur Lektüre animiert. Die BaZ dagegen serbelt in Basel vor sich hin und befindet sich auf dem besten Weg in die Bedeutungslosigkeit.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2012/10/03/auf-dem-weg-in-die-bedeutungslosigkeit/">Auf dem Weg in die Bedeutungslosigkeit</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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