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	<title>Beruf | MEDIENWOCHE</title>
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	<description>Magazin für Medien, Journalismus, Kommunikation &#38; Marketing</description>
	<lastBuildDate>Tue, 30 Oct 2018 08:13:16 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Berufsorientierung mit Hilfe von Giphys und Emojis?</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2018/11/01/berufsorientierung-mit-hilfe-von-giphys-und-emojis/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Eliane Stöckli]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Nov 2018 05:00:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Beruf & Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Recruiting]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Beruf]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>«Welcher Beruf passt zu mir?» Mit dieser Frage beschäftigen sich viele junge Menschen kurz vor ihrem Schul- oder Studienabschluss. Der Kurz-Interessencheck von «Einstieg» macht’s offenbar möglich. Geht so Talentmanagement von heute?</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2018/11/01/berufsorientierung-mit-hilfe-von-giphys-und-emojis/">Berufsorientierung mit Hilfe von Giphys und Emojis?</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>«Welcher Beruf passt zu mir?» Mit dieser Frage beschäftigen sich viele junge Menschen kurz vor ihrem Schul- oder Studienabschluss. Der Kurz-Interessencheck von «Einstieg» macht’s offenbar möglich. Geht so Talentmanagement von heute?</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2018/11/01/berufsorientierung-mit-hilfe-von-giphys-und-emojis/">Berufsorientierung mit Hilfe von Giphys und Emojis?</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Wie sich der Beruf auf die Persönlichkeit abfärbt</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2018/05/16/wie-sich-der-beruf-auf-die-persoenlichkeit-abfaerbt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Paszti]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 May 2018 14:40:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Beruf & Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Beruf]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Einen Grossteil unseres Lebens verbringen wir bei der Arbeit. Kein Wunder, dass der Beruf auf die Persönlichkeit abfärbt. Wir haben uns bei einigen Paaren nach typischen Marotten umgehört.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Einen Grossteil unseres Lebens verbringen wir bei der Arbeit. Kein Wunder, dass der Beruf auf die Persönlichkeit abfärbt. Wir haben uns bei einigen Paaren nach typischen Marotten umgehört.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2018/05/16/wie-sich-der-beruf-auf-die-persoenlichkeit-abfaerbt/">Wie sich der Beruf auf die Persönlichkeit abfärbt</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Aussterbende Berufe: Die Letzten ihrer Art</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2018/05/09/aussterbende-berufe-die-letzten-ihrer-art/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Paszti]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 May 2018 13:46:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Beruf & Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Beruf]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sie reparieren Regenschirme, zünden Gaslaternen an – und wissen: Mein Beruf stirbt aus. Eine Fotoreise rund um die Welt zu Menschen, deren Jobs keine Zukunft haben.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Sie reparieren Regenschirme, zünden Gaslaternen an – und wissen: Mein Beruf stirbt aus. Eine Fotoreise rund um die Welt zu Menschen, deren Jobs keine Zukunft haben.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2018/05/09/aussterbende-berufe-die-letzten-ihrer-art/">Aussterbende Berufe: Die Letzten ihrer Art</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Was eine Polizei-Reporterin bei ihrer Arbeit erlebt</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2018/04/26/was-eine-polizei-reporterin-bei-ihrer-arbeit-erlebt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Paszti]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Apr 2018 18:11:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Beruf & Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Berufsbilder]]></category>
		<category><![CDATA[Beruf]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sie klingelt an fremden Haustüren, hört herzzerreissende Geschichten und ist als eine der Ersten am Tatort: Eine Polizei-Reporterin bei einer Berliner Boulevardzeitung erzählt aus ihrem Alltag.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Sie klingelt an fremden Haustüren, hört herzzerreissende Geschichten und ist als eine der Ersten am Tatort: Eine Polizei-Reporterin bei einer Berliner Boulevardzeitung erzählt aus ihrem Alltag.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2018/04/26/was-eine-polizei-reporterin-bei-ihrer-arbeit-erlebt/">Was eine Polizei-Reporterin bei ihrer Arbeit erlebt</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ideale muss man sich erst leisten können</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2014/02/06/ideale-muss-man-sich-auch-leisten-koennen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Carmen Epp]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Feb 2014 10:26:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Standpunkt]]></category>
		<category><![CDATA[Volontariat]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Recherche]]></category>
		<category><![CDATA[Constructive Journalism]]></category>
		<category><![CDATA[MAZ]]></category>
		<category><![CDATA[Ulrik Haagerup]]></category>
		<category><![CDATA[Beruf]]></category>
		<category><![CDATA[Hans Leyendecker]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mehr «good news» und weniger Eitelkeit im Journalismus – was Hans Leyendecker und Ulrik Haagerup dieser Tage propagierten, macht Mut. Und dürfte dem einen oder anderen Nachwuchsjournalisten Hoffnung geben. Doch mit der Hoffnung ist es schnell vorbei, wenn sie auf die Realität der Generation Praktikum trifft. Journalismus dient der Aufklärung. So weit so bekannt. Doch <a href="https://medienwoche.ch/2014/02/06/ideale-muss-man-sich-auch-leisten-koennen/">Weiterlesen ...</a></p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2014/02/06/ideale-muss-man-sich-auch-leisten-koennen/">Ideale muss man sich erst leisten können</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mehr «good news» und weniger Eitelkeit im Journalismus – was Hans Leyendecker und Ulrik Haagerup dieser Tage propagierten, macht Mut. Und dürfte dem einen oder anderen Nachwuchsjournalisten Hoffnung geben. Doch mit der Hoffnung ist es schnell vorbei, wenn sie auf die Realität der Generation Praktikum trifft.<br />
<span id="more-17955"></span><br />
Journalismus dient der Aufklärung. So weit so bekannt. Doch klären wir wirklich auf? Stellen wir Dinge klar? Hans Leyendecker von der Süddeutschen Zeitung setzt ein grosses Fragezeichen dahinter. Er sprach kürzlich am <a href="http://recherche.mazblog.ch/2014/01/recherche-darf-kein-wut-journalismus-sein/" target="_blank">Recherchetag der Journalistenschule</a> MAZ in Luzern. Oftmals baue Recherche auf einer Verdachtsberichterstattung auf, sagte Leyendecker. Als Beispiel nannte er die Berichterstattung rund um den ehemaligen deutschen Bundespräsidenten Christian Wulff: Die Medien hätten den Prozess zu ihrem eigenen Zweck inszeniert. Und obwohl sich inzwischen herausgestellt hat, dass an den Vorwürfen wenig dran ist, treten sie noch immer auf Wulff ein.</p>
<p><strong>Wenn Vorurteile auf Eitelkeit treffen</strong><br />
Die Gründe dafür sieht Leyendecker sowohl bei den Journalisten als auch bei den Lesern. Das Publikum wolle meist nur seine Vorurteile bestätigt sehen. Leser würden immer mehr mit dieser Einstellung an Geschichten gehen: überall Übeltäter und Schufte. Und es werde immer schwieriger, Leute zu finden, die etwas lesen, sehen oder hören wollen, das ihre Vorurteile widerlegen könnte. Dass die Journalisten ihrerseits dieses Spiel mitmachen, liegt laut Leyendecker an der Eitelkeit der Medienbranche. Viele Journalisten betrieben Recherche zum Selbstzweck; wollen gross rauskommen, Helden sein. Aufmerksamkeit sei zur neuen Leitwährung geworden, die Sucht der Journalisten nach Anerkennung nehme überhand. So sei immer mehr festzustellen, wie die Medien sich ständig versichern, wie wichtig sie sind und dass es sie noch gibt. Leyendeckers Urteil: Das ist schizophren! Er plädierte in seiner Rede am MAZ für mehr Ergebnisoffenheit und weniger Wut-Journalismus.</p>
<p><strong>Ein falsches Bild der bösen Welt</strong><br />
Ähnlich kritisch zum Zustand des Journalismus liess sich dieser Tage <a href="http://derstandard.at/1389857918776/Wir-zeichnen-ein-falsches-Bild-von-der-Welt" target="_blank">auch Ulrik Haagerup verlauten</a>. Der Infochef des dänischen Rundfunks berichtete am Forum Journalismus und Medien in Wien über «Constructive Journalism». Haagerup kritisierte, dass für die Medienbranche «nur Stories gut sind, die auf einem Konflikt aufbauen, einer dramatischen Situation, einem Opfer», alles andere – so die landläufige Meinung – sei Werbung und kein Journalismus. Durch dieses seit Jahrzehnten von praktisch allen Medien gelebte Prinzip, so Haagerup, zeichneten wir ein falsches Bild der Welt.</p>
<p>Er plädiert dafür, die Welt mit beiden Augen zu sehen und konstruktiv zu beschreiben. «Constructive Journalism» deckt auch Dinge ab, die funktionieren, statt nur darüber zu berichten, was schief läuft. Das sei entgegen den Einwänden vieler Journalisten kein Versuch, dem kritischen, investigativen Journalismus die Zähne zu ziehen, so Haagerup. «Ich will preiswürdigen Journalismus, der Fehlentwicklungen aufdeckt. Aber: Nicht nur kritischer Journalismus ist Journalismus. Eine gute Story braucht nicht zwingend Bösewichte, Skandale, Konflikte.» Konstruktiver Journalismus könne auch verdammt gute Stories liefern, weil sie die Leute inspirieren. Als Beispiel nennt er eine Geschichte über den Vater eines Autisten, der eine Beratungsfirma gegründet hat, die nur Autisten beschäftigt. «Alle achten nur auf die Fähigkeiten, die seinem Sohn fehlen. Aber nicht auf jene, die er hat.» Hier setzt «Constructive Journalism» an.</p>
<p><strong>Worte werden nicht umgesetzt</strong><br />
Mehr good news, weniger Eitelkeit und Gockeltum im Journalismus – das sind löbliche Worte. Und sie stossen bei Kolleginnen und Kollegen auf spontane Zustimmung. Zu glauben, dass sich deswegen nun die ganze Branche wandelt, wäre naiv. Trotzdem lohnt es sich, die Frage zu stellen, wieso solche Worte meist nur Worte bleiben und selten in die Tat umgesetzt werden. Ich behaupte: Es liegt weniger am Willen als an den Umständen.</p>
<p>Ideale werden gemeinhin zwei Altersgruppen zugewiesen: der Jugend und dem Alter. Aussagen darüber, wie die Welt idealerweise sein sollte, gelten entweder als naiv oder altbacken. In der Pubertät will man die Welt verändern, sie besser machen. Dann nimmt die Adoleszenz die Ideale immer mehr im Zaum; aus ihnen er-wächst das, was wir Reife nennen. Ist man schliesslich alt, hält man sich für weise und alles Vergangene für viel besser. Die «alten Hasen» und die «Jungspunde» haben also eines gemeinsam: Ideale. Was sie trennt, sind die Umstände, in denen sie leben und die unterschiedlicher kaum sein könnten.</p>
<p><strong>Schattenseiten eines Privilegs</strong><br />
Der Jungjournalist, meist in einem Praktikums- oder Volontariatsverhältnis, ist zu allererst einmal froh darüber, überhaupt als Journalist arbeiten zu können. Es war schon immer sein Traumberuf, schon immer wollte er davon leben können. Der Markt ist umkämpft, hinter jedem Nachwuchsjournalist warten zehn andere darauf, seine Stelle zu kriegen. So nimmt der Jungjournalist auch gerne die Schattenseiten seines Privilegs in Kauf: der tiefe Praktikumslohn, der geringe Status als Volontär und nicht zuletzt das kaum vorhandene Mitspracherecht darüber, was er als Journalist soll, darf, muss. Für Idealismus ist in diesem Umfeld wenig Platz.</p>
<p>Zugegeben, ich zeichne hier ein düsteres Bild. Es gibt auch Jungjournalisten, die in einem Umfeld arbeiten, wo sie sich einbringen und ihre Ideale verwirklichen können. Auch ich zähle dazu. Doch dieses Glück wird längst nicht allen zuteil. Und das ist nicht einfach eine pessimistische Mutmassung, sondern fusst auf Erfahrungen mit Jungjournalisten, die ich während meiner Ausbildung am MAZ kennengelernt habe.</p>
<p><strong>«Ich hatte keine andere Wahl»</strong><br />
Da gibt es zum Beispiel die junge Journalistin, die auf Geheiss des Chefs ein Vergewaltigungsopfer anrufen musste – und das wenige Tage nach der Tat und selbstverständlich ohne, dass das Opfer das gewollt hätte. Die Reaktion ihrer Mitstudierenden am MAZ: «Krass, und das hast Du getan?!» Ihre Antwort war so bitter wie bezeichnend: «Ja, hatte ich denn eine andere Wahl?» Das mag nach einer billigen Ausrede klingen. Sie wollte nicht, der Auftrag des Chefs widerstrebte ihr zutiefst, und klar hätte sie ablehnen können. Der Gedanke an all die Mitbewerber, die sie im Bewerbungsverfahren hinter sich liess und die immer noch auf ihren Posten lauerten, liess sie schliesslich einlenken.</p>
<p>Ähnlich ging es einem jungen Journalisten, ebenfalls in Ausbildung am MAZ. Er wähnte sich während einer Recherche auf der Spur eines handfesten Skandals. Der Ressortleiter ermutigte ihn, dran zu bleiben. Als dann aber die Geschichte eine andere Wendung nahm und sich der anfängliche Verdacht als unbegründet herausstellte, hiess es vom Ressortleiter: Gegenbeweise weglassen, Hauptsache die These geht auf. Am Ende habe er sich geschämt für den Artikel, der «mehr Lüge als Wahrheit» war. Den Widerstand hat auch er für sich behalten. Aus Angst und voller Ehrfurcht vor diesem Privileg, sich «Journalist» nennen zu dürfen.</p>
<p>Und das sind – leider! – keine Ausnahmen. Mehr als die Hälfte der Jungjournalisten, mit denen ich am MAZ zu tun hatte, konnte von solchen Erlebnissen berichten. Und auch wenn mir solche Geschichten jeweils zutiefst widerstreben: Böse sein kann ich ihnen nicht. Nur zu gut kann ich ihre Situation nachvollziehen. Auch ich schätze ich mich glücklich über das Privileg, meinen Traumberuf ausüben zu können. Umso dankbarer bin ich, dass ich mich in meinen vier Jahren Berufserfahrung noch nie so verbiegen musste.</p>
<p><strong>Privilegiert auf der Sonnenseite</strong><br />
Diese Probleme haben die «alten Hasen» nicht (mehr). Entweder wurden sie bereits – böse ausgedrückt – so erfolgreich sozialisiert, dass es ihnen nichts mehr ausmacht, sich zwischendurch auch mal zu verbiegen. Dazu gehört wohl der Grossteil der Journalisten. Daneben gibt es noch den kleinen Rest, der sich seine Ideale bewahrt und sie nach wie vor lebt. Zu diesen Personen gehören wohl auch Leyendecker und Haagerup. Sie leben und arbeiten auf der Sonnenseite des Berufs, verglichen mit der Situation der genannten Jungjournalisten. Sie können sich ihre Prinzipien leisten, ohne um ihre Anstellung bangen zu müssen. Und dann voller Überzeugung öffentlich darüber reden, wie der ideale Journalismus aussieht, auszusehen hätte – wenn denn nur alle so wären wie sie.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2014/02/06/ideale-muss-man-sich-auch-leisten-koennen/">Ideale muss man sich erst leisten können</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Aussteigen oder bleiben?</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2013/02/06/aussteigen-oder-bleiben/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Joel Weibel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Feb 2013 09:56:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Standpunkt]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Beruf]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach fünf Jahren Berufserfahrung und einem bald abgeschlossenen Studium fragt sich unser Autor, ob er dem Journalismus den Rücken kehren soll. Die Vorstellung, in den Medien alt zu werden, wirkt derzeit wenig erbaulich. Das wird für mich das Jahr der Entscheidung. Als junger Journalist mit der Hoffnung es in diesem Beruf vielleicht einmal zu etwas <a href="https://medienwoche.ch/2013/02/06/aussteigen-oder-bleiben/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nach fünf Jahren Berufserfahrung und einem bald abgeschlossenen Studium fragt sich unser Autor, ob er dem Journalismus den Rücken kehren soll. Die Vorstellung, in den Medien alt zu werden, wirkt derzeit wenig erbaulich.<br />
<span id="more-31161"></span><br />
Das wird für mich das Jahr der Entscheidung. Als junger Journalist mit der Hoffnung es in diesem Beruf vielleicht einmal zu etwas zu bringen, jedoch im Wissen um den miserablen Zustand dieser Branche, gepaart mit dem Selbstzweifel den Ansprüchen nationaler Zeitungen möglicherweise nicht zu genügen, trage ich mich heute ernsthaft mit dem Gedanken, den Journalismus gleich bleiben zu lassen. Dies aus Angst, mit 40 Jahren zu den gleichen Schlüssen zu kommen wie heute und es dann zu bereuen, mir mit 30 Jahren nicht eine andere berufliche Perspektive aufgebaut zu haben. Und auch, weil mein bisheriges Arbeitsverhältnis beim Bieler Tagblatt ausläuft. Ich habe noch ziemlich genau drei Monate Zeit zu überlegen, bevor das RAV über mein Leben bestimmen könnte. Beides gute Voraussetzungen, um sich an eine Standortbestimmung zu wagen.</p>
<p><strong>Ich will bleiben!</strong><br />
Bezüglich der intrinsischen Motivation ist die Antwort klar: Ich will bleiben. Denn kein einziger Beruf, den ich zuvor ausgeübt habe, hat mir Spass gemacht und jeder andere Beruf nebst dem Journalismus scheint mir mit mehr Nachteilen behaftet zu sein. Die Freiheit, die man geniesst, die Eigenständigkeit in Denken und Handeln, die grosse Zufriedenheit, die aus der unmittelbaren Anschauung des eigenen Werks entsteht – all das kann mir nur der Journalismus bieten. Ganz zu schweigen von den spannenden Kontakten, die man als Journalist meist mühelos schliessen kann. Dafür war ich bislang bereit, auf gewisse Dinge zu verzichten: geregelte Arbeitszeiten, guter Lohn, Überstundenentschädigung und anständige Büros. Das ist alles nicht so wichtig, wenn man einmal das innere Feuer für den Journalismus entdeckt hat. Das zählt ungleich mehr.</p>
<p>Doch wofür brennt mein inneres Feuer? Sicher nicht für die Perspektive des Instant-Journalismus mit seinen Live-Tickern, seinen orthografischen und sprachlichen Unzulänglichkeiten, seiner Abwesenheit von Relevanz, Tiefe und Analyse. Mein inneres Feuer brennt, oder besser gesagt, der unter der Realitätsasche verbliebene Rest glüht für die langwierige Recherche, die tiefschürfenden Hintergründe, die kluge Analyse, den scharfen Kommentar und auch den leisen Spott der Glosse oder das staunende Beobachten in einer einfachen Reportage.</p>
<p><strong>Pflichtprogramm als Stressfaktor</strong><br />
Doch leider stelle ich fest, dass dies kaum mehr ermöglicht wird in der heutigen Realität des deutschschweizerischen Journalismus. Beim Bieler Tagblatt beispielsweise wurden in den letzten rund zwei Jahren schleichend mehrere Stellen abgebaut. Das Pflichtprogramm zu erfüllen wurde zum Stressfaktor, langwierige Recherchen klemmte ich irgendwie dazwischen, Interviews bereitete ich am Sonntagabend zu Hause vor, Reportagen mit Beobachtungen, die Leser vielleicht verärgern könnten, weil in ihnen stand, was ist, wurden intern von höchster Stelle kritisiert. So erhielt ich einen Rüffel, weil ich im letzten Dezember bei der EWR-Feier der SVP in Biel auch den massiven Polizeieinsatz thematisierte und in die Reportage einbaute. Nicht objektiv wurde das genannt. Gemeint war: Für unsere Leser aus dem Seeland – SVP-Stammlande par Excellence – nicht das, was sie lesen möchten und für die Abo-Performance, wenn nicht abträglich, so doch sicher nicht zuträglich. Last but not least verlangte der Verlag vom Wirtschaftsressort mehrere Male das Verfassen von PR-Texten für irgendwelche Firmenjubiläen. Das konnte nach Protesten der Redaktion dann immerhin abgestellt werden. Jetzt macht der Verlag die Publireportage gleich selber.</p>
<p>Der grössere Rahmen präsentiert sich nicht viel besser: Am Sonntag betreiben die politischen Akteure Agenda-Setting via Medien, statt dass die Medien wenigstens versuchen würden, die Agenda der Politik zumindest teilweise zu bestimmen. Die klügsten Analysen liefern allzu oft eingekaufte Alt-Politiker statt altgediente Journalisten. Der Platz für lange Reportagen wird allenthalben immer knapper. Kommt hinzu, dass der Gesinnungsjournalismus auf dem Vormarsch ist. Ich will aber kein Gesinnungsjournalist sein, ich will als einzige Gesinnung die Werte der liberalen Demokratie zum Massstab nehmen, statt mir – man wähle – die Meinung der FDP, der SVP oder der SP unbedacht einzuverleiben. Ganz abgesehen davon, dass die Medien immer weniger in der Lage sind, dem Staat, den Firmen und den Verbänden wirkungsvoll auf die Finger zu klopfen. Wäre es da nicht besser, gleich selber beim Staat anzuheuern, um an der Quelle mitzuarbeiten, statt nur darüber zu schreiben?</p>
<p><strong>Perspektive Psychopharmaka</strong><br />
Was also tun? Sich durchbeissen in unterdotierten Redaktionen, Jahr für Jahr hoffen, dass der Job nicht gerade an der letzten Budget-Sitzung gestrichen wurde und sich weiter in einem Umfeld bewegen, in dem die Anzahl geschiedener Väter und Mütter mit komplizierten Scheidungsgeschichten nahezu 100 Prozent erreicht und das innere Feuer bei anderen nicht erlischt, sondern ausbrennt und danach mit Psychopharmaka Brandwache gehalten wird? Will ich das wirklich selbst erleben? Will ich mir das antun, angesichts der Tatsache, dass derjenige Journalismus, den ich gerne machen würde, in der Schweiz noch von ein paar wenigen privilegierten Journalisten betrieben werden kann und sich der Rest mit den Brosamen abfinden muss? Ist es mir das Risiko wert, mit aller Kraft zu versuchen, zu diesen drei Prozent zu gehören und dann mit einer nicht unwesentlich hohen Wahrscheinlichkeit mit 40 Jahren festzustellen, dass es wohl doch nicht ganz reicht – und dann?</p>
<p>Noch habe ich mich nicht entschieden. Aber Bewerbungen werde ich sicher auch an die «andere Seite» schicken.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2013/02/06/aussteigen-oder-bleiben/">Aussteigen oder bleiben?</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Das Märchen der Objektivität</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2011/02/01/das-marchen-der-objektivitat/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ronnie Grob]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Feb 2011 10:40:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Standpunkt]]></category>
		<category><![CDATA[Beruf]]></category>
		<category><![CDATA[Forumszeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Journalisten]]></category>
		<category><![CDATA[Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[Jay Rosen]]></category>
		<category><![CDATA[Objektivität]]></category>
		<category><![CDATA[Wahrheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bei Journalisten werden menschliche Neigungen offenbar ignoriert. Man nimmt an, es handle sich bei ihnen um Personen ohne Machtstreben, die nur der Wahrheit verpflichtet sind. Nehmen wir Matthias Aebischer: Während 18 Jahren arbeitete er als Moderator und Redaktor völlig neutral für das Schweizer Fernsehen, unter anderem für die durchaus politischen Formate “Tagesschau” und “Club”. Im <a href="https://medienwoche.ch/2011/02/01/das-marchen-der-objektivitat/">Weiterlesen ...</a></p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2011/02/01/das-marchen-der-objektivitat/">Das Märchen der Objektivität</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Bei Journalisten werden menschliche Neigungen offenbar ignoriert. Man nimmt an, es handle sich bei ihnen um Personen ohne Machtstreben, die nur der Wahrheit verpflichtet sind. Nehmen wir Matthias Aebischer: Während 18 Jahren arbeitete er als Moderator und Redaktor völlig neutral für das Schweizer Fernsehen, unter anderem für die durchaus politischen Formate “Tagesschau” und “Club”. Im Herbst kandidiert er im Namen der Sozialdemokraten für einen Nationalratssitz. Warum? Die SP habe “ganz klar die edelsten Anliegen aller Parteien”, sagte er <a href="http://www.20min.ch/news/schweiz/story/23973962" target="_blank">20min.ch</a>. Es ist anzunehmen, dass diese Meinung auch in den Jahren seines stets ausgewogenen Schaffens für das Fernsehen vorgeherrscht hat.<span id="more-294"></span></p>
<p>Wie es genau ist mit den Journalisten und der Wahrheit, weiss keiner so genau, denn ihre Arbeit unterliegt so wenigen Kontrollen wie kaum eine andere. Der Presserat, einige Vereine und ein paar Medienblogs üben sich unter Ausschluss der grossen Öffentlichkeit in Medienkritik, viel mehr gibt es nicht. Auf den Podien der Branche, in den Blattkritik-Konferenzen der Redaktionen, wo diese Fragen diskutiert werden könnten, sitzen in aller Regel nur Leute, die sich gegenseitig gut kennen und gut zureden. Gepflegt wird in den meisten Fällen oberflächliches Wohlwollen, denn in der kleinen Deutschschweizer Medienszene könnte jeder Kritisierte der nächste Chef sein.</p>
<p>Es braucht keine Ausbildung, keine Zertifikate, keine Prüfungen, um als Journalist zu arbeiten. Einfach jeder, der publiziert und Geld dafür erhält, darf sich Journalist nennen. Und das ist gut so, denn nur, wenn der Journalistenberuf keinen Beschränkungen unterworfen ist, kann die Pressefreiheit gewährt werden.</p>
<p>Das Publikum neigt dazu, jenen Medien, die es aus Überzeugung regelmässig konsumiert, Glauben zu schenken. Andere Medien, die vielleicht das Gegenteil behaupten, werden oft gar nicht mehr wahrgenommen. Ein undifferenziertes Vorgehen, aber wer kann sich schon seinen Sympathien und Abneigungen ganz erwehren? Um ein Beispiel zu bringen: Ich kenne viele Leute, die bei jeder Gelegenheit auf die “Weltwoche” schimpfen, allerdings seit Jahren keine Ausgabe gelesen haben. Auf der anderen Seite gibt es Leute, die eine “WOZ” nicht mal mit der Pinzette anfassen würden. Und in beiden finden sich lesenswerte und fragwürdige Storys.</p>
<p>Die Wahrheit liegt, wie immer, dazwischen. Das wissen auch die Konsumenten, die besonders in der Schweiz keineswegs zu Extremen neigen. Jene Zeitungen, die sich “Forumszeitungen” nennen, kommen diesem Wunsch nach Ausgewogenheit entgegen aus handfesten Gründen.</p>
<p>Journalisten wählen mehrheitlich links und grün, das ergeben Umfragen regelmässig. Die von ihnen erstellten Zeitungen nennen sich Forumszeitungen, weil auch die politisch nicht linksgrün orientierten Konsumenten zum Kauf der Zeitung motiviert werden sollen. Die hinter der Zeitung stehenden Aktiengesellschaften haben vor allem ein Ziel: Mit der Zeitung Geld zu erwirtschaften. Dass sich vorwiegend gewinnorientierte Verlagsprodukte trotzdem Mühe geben, sich an die Fakten zu halten, hat mehr mit Glaubwürdigkeit zu tun, weniger mit Sendungsbewusstsein.</p>
<p>Und ja, es ist ein Glück, dass es in der Schweiz kaum Medien gibt, die Fakten gänzlich ignorieren, um eine Meinung zu transportieren, so wie es etwa der US-TV-Sender  “Fox News” tut. In einer politischen und wirtschaftlichen Krise könnte sich das aber schnell ändern. Um so wichtiger werden dann Beobachter, die imstande sind, Fakten richtig zu stellen.</p>
<p>Journalisten, die eine Meinung und daraus erfolgende Interessen vertreten, sollten diese öffentlich machen. Raum dafür wäre allgemein im eigenen Blog oder konkret als Nachbemerkung im journalistischen Produkt. Das ist transparent und dem Leser gegenüber ehrlich. Die eigenen Neigungen dauernd zu verleugnen und sich und seine Produkte als hehrer Ort der Objektivität zu bezeichnen, ist verlogen. <a href="http://www.npr.org/2011/01/05/132658246/american-medias-true-ideology-avoiding-one" target="_blank">Journalistikprofessor Jay Rosen sagte kürzlich</a>: “Journalisten sind nicht sehr gut darin, alle ihre Vorlieben und Neigungen aus ihren Berichten zu entfernen. Sie sollten nicht sagen, sie können das, weil es den meisten Leuten auf der Empfängerseite sehr klar ist, dass sie dauernd daran scheitern.”</p>
<p>Keinen Standpunkt hat nur, wer schwebt. Keine Meinung haben nur Menschen, die sich mit einem Thema (noch) nicht befasst haben. Journalisten gehören da, wenn sie ihren Job richtig machen, nicht dazu.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2011/02/01/das-marchen-der-objektivitat/">Das Märchen der Objektivität</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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