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	<title>Breitbart | MEDIENWOCHE</title>
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	<description>Magazin für Medien, Journalismus, Kommunikation &#38; Marketing</description>
	<lastBuildDate>Sun, 14 Aug 2022 13:48:58 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
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		<title>Werbemillionen gegen die Demokratie</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2022/08/14/werbemillionen-gegen-die-demokratie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Aug 2022 13:48:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Breitbart]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Schweizer Unter­nehmen und Organisationen finanzieren mit ihren Online-Inseraten Desinformations­portale. Jährlich fliessen Millionen – meist unwissentlich – an rechts­populistische Seiten wie «Breitbart». Der Werbe­berater Michael Maurantonio will das stoppen. Doch die Branche scheut Transparenz.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Schweizer Unter­nehmen und Organisationen finanzieren mit ihren Online-Inseraten Desinformations­portale. Jährlich fliessen Millionen – meist unwissentlich – an rechts­populistische Seiten wie «Breitbart». Der Werbe­berater Michael Maurantonio will das stoppen. Doch die Branche scheut Transparenz.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/08/14/werbemillionen-gegen-die-demokratie/">Werbemillionen gegen die Demokratie</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>«Breitbart»: Wer beerbt Bannon?</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2018/01/15/breitbart-wer-beerbt-bannon/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Jan 2018 17:34:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Auf dem Radar]]></category>
		<category><![CDATA[Breitbart]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bislang galt die Gleichung: Bannon gleich Breitbart – und umgekehrt. Doch nun steht das rechtsextreme Nachrichtenportal ohne seine legendäre Leaderfigur da. Nach seinen abfälligen Aussagen über Präsident Trump im Enthüllungsbuch «Fire and Fury» wurde Steve Bannon von der Unternehmensleitung geschasst. Auch ohne Bannon, so rechnen Beobachter, wird sich Breitbart als Meinungsmacher im Trump-Umfeld halten. Doch genauso hoffen gegenwärtig Anbieter, die bisher im Schatten gestanden hatte, auf einen Durchbruch als rechte Leitmedien, die Breitbart beerben könnten. Mit Ben Shaprio findet sich zudem eine Figur, die mit Daily Wire ein Millionenpublikum erreicht und das Potenzial hätte, als legitimer Nachfolger von Andrew Breitbart aufzutreten und auch so Bannon zu verdrängen.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Bislang galt die Gleichung: Bannon gleich Breitbart – und umgekehrt. Doch nun steht das rechtsextreme Nachrichtenportal ohne seine legendäre Leaderfigur da. Nach seinen abfälligen Aussagen über Präsident Trump im Enthüllungsbuch «Fire and Fury» wurde Steve Bannon von der Unternehmensleitung geschasst. Auch ohne Bannon, so rechnen Beobachter, wird sich Breitbart als Meinungsmacher im Trump-Umfeld halten. Doch genauso hoffen gegenwärtig Anbieter, die bisher im Schatten gestanden hatte, auf einen Durchbruch als rechte Leitmedien, die Breitbart beerben könnten. Mit Ben Shaprio findet sich zudem eine Figur, die mit Daily Wire ein Millionenpublikum erreicht und das Potenzial hätte, als legitimer Nachfolger von Andrew Breitbart aufzutreten und auch so Bannon zu verdrängen.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2018/01/15/breitbart-wer-beerbt-bannon/">«Breitbart»: Wer beerbt Bannon?</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Alabama-Wahl: auch eine Niederlage von Bannon und Breitbart</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2017/12/14/alabama-wahl-auch-eine-niederlage-von-bannon-und-breitbart/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Dec 2017 01:32:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Auf dem Radar]]></category>
		<category><![CDATA[Breitbart]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zu den ergebensten Unterstützern von Roy Moore, der für die Republikaner den US-Staat Alabama im Senat vertreten wollte, zählten Stephen Bannon und sein Nachrichten- und Propagandaportal Breitbart.com. Moores Niederlage und die Wahl des Demokraten Doug Jones ist gerade auch für Bannon eine bittere Lektion, umso mehr als dass er Moore gegen jede Kritik, und insbesondere <a href="https://www.washingtonpost.com/lifestyle/style/alabama-was-supposed-to-turn-steve-bannon-and-breitbart-into-kingmakers-now-what/2017/12/13/261460b2-e034-11e7-8679-a9728984779c_story.html?utm_term=.9d1da430ca19">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Zu den ergebensten Unterstützern von Roy Moore, der für die Republikaner den US-Staat Alabama im Senat vertreten wollte, zählten Stephen Bannon und sein Nachrichten- und Propagandaportal Breitbart.com. Moores Niederlage und die Wahl des Demokraten Doug Jones ist gerade auch für Bannon eine bittere Lektion, umso mehr als dass er Moore gegen jede Kritik, und insbesondere gegen die Anschuldigung der sexuellen Übergriffe, verteidigte und mit Breitbart zum Gegenangriff überging. Die «Washington Post» hält das Potenzial von Breitbart als Kampagneinstrument für inzwischen begrenzt und zitiert dazu den Journalismusprofessor Frank Durham von der Universitiät Iowa: «Bannon&#8217;s Selbstinszenierung war nicht überzeugend für Leute, die nicht schon in seinem Lager sind.»</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2017/12/14/alabama-wahl-auch-eine-niederlage-von-bannon-und-breitbart/">Alabama-Wahl: auch eine Niederlage von Bannon und Breitbart</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Poldi flitzt um die Welt – bis ins Ausswärtige Amt</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2017/08/21/poldi-flitzt-um-die-welt-bis-ins-ausswaertige-amt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Aug 2017 10:10:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Auf dem Radar]]></category>
		<category><![CDATA[Breitbart]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was hat das Netz gelacht. «Breitbart News», das rechtsextreme Portal von Trumps Ex-Berater Stephen Bannon, hat sich bei der Bebilderung eines Artikels über Schlepper in Spanien bei der Bildrecherche vertan und den deutschen Fussballer Lukas Podolski als Beifahrer auf einem Jetski gezeigt. Nun erfährt das Bild weitere prominente Verwendung. Das Auswärtige Amt bewirbt damit auf <a href="http://www.horizont.net/medien/nachrichten/Podolski-als-Fluechtling-Auswaertiges-Amt-macht-sich-ueber-Breitbart.com-lustig-160447?utm_source=%2Fmeta%2Fnewsletter%2Fswiss&#038;utm_medium=newsletter&#038;utm_campaign=nl11720">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Was hat das Netz gelacht. «Breitbart News», das rechtsextreme Portal von Trumps Ex-Berater Stephen Bannon, hat sich bei der Bebilderung eines Artikels über Schlepper in Spanien bei der Bildrecherche vertan und den deutschen Fussballer Lukas Podolski als Beifahrer auf einem Jetski gezeigt. Nun erfährt das Bild weitere prominente Verwendung. Das Auswärtige Amt bewirbt damit auf Facebook seinen Tag der offenen Tür. Für Besucher, die mit dem Jetski anreisen möchten, empfiehlt das Amt die Anlegestelle «Fischerinsel» in Berlin. «Breitbart News» hat auf den Faux-pas reagiert und klargestellt: «Es gibt keine Beweise, dass Herr Podolski ein Mitglied einer Schleuserbande oder ein Opfer des Menschenhandels ist.»</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2017/08/21/poldi-flitzt-um-die-welt-bis-ins-ausswaertige-amt/">Poldi flitzt um die Welt – bis ins Ausswärtige Amt</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Kritik an «Breitbart»-Auftritt am Swiss Media Forum</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2017/08/17/kritik-an-breitbart-auftritt-am-swiss-media-forum/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Aug 2017 07:34:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Auf dem Radar]]></category>
		<category><![CDATA[Breitbart]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 14. September wird am Swiss Media Forum, dem grössten Branchenanlass der Schweizer Medien, ein Vertreter von «Breitbart News» auftreten. Das Referat von Thomas Williams figuriert im Programm unter dem Titel «Die andere Sicht». Gegenüber der Wochenzeitung WOZ begründet Forum-Organisator Patrik Müller die Einladung mit dem journalistischen Gebot, auch die andere Seite anzuhören. Die WOZ <a href="http://www.woz.ch/1733/auf-allen-kanaelen/1-0-fuer-breitbart">Weiterlesen ...</a></p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2017/08/17/kritik-an-breitbart-auftritt-am-swiss-media-forum/">Kritik an «Breitbart»-Auftritt am Swiss Media Forum</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am 14. September wird am Swiss Media Forum, dem grössten Branchenanlass der Schweizer Medien, ein Vertreter von «Breitbart News» auftreten. Das Referat von Thomas Williams figuriert im Programm unter dem Titel «Die andere Sicht». Gegenüber der Wochenzeitung WOZ begründet Forum-Organisator Patrik Müller die Einladung mit dem journalistischen Gebot, auch die andere Seite anzuhören. Die WOZ hält das für ein «mageres» Argument, denn «Breitbart» sei nicht irgendein Nachrichtenanbeiter, sondern eine Fake-News- und Propagandaschleuder. Mit der Einladung nach Luzern werde das Trump-nahe Portal «zum trügerischen Teil einer bunten Medienvielfalt. Indem man sie in eine Reihe mit anderen Medien und MeinungsmacherInnen stellt, wird der Anschein erweckt, ‹Breitbart› vertrete nichts weiter als eine Sichtweise unter vielen.» </p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2017/08/17/kritik-an-breitbart-auftritt-am-swiss-media-forum/">Kritik an «Breitbart»-Auftritt am Swiss Media Forum</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Das Breitbart-Paradox</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2017/03/21/das-breitbart-paradox/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Gabriel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Mar 2017 13:11:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hintergrund]]></category>
		<category><![CDATA[Realtime Bidding]]></category>
		<category><![CDATA[Breitbart]]></category>
		<category><![CDATA[Calida]]></category>
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		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Werbung]]></category>
		<category><![CDATA[Retargeting]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie kommt es, dass so viele Schweizer Firmen auf dem Trump-nahen Nachrichtenportal breitbart.com Anzeigen schalten? Sie machen das nicht, weil sie die politischen Ansichten der Plattform teilen, sondern lassen ihre Werbung überall dort anzeigen, wo sich potenzielle Kunden aufhalten. Die Verantwortung für die Werbeauslieferung an zweifelhafter Stelle liegt im Grunde beim Betrachter selbst. «hallo CALIDA, <a href="https://medienwoche.ch/2017/03/21/das-breitbart-paradox/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wie kommt es, dass so viele Schweizer Firmen auf dem Trump-nahen Nachrichtenportal breitbart.com Anzeigen schalten? Sie machen das nicht, weil sie die politischen Ansichten der Plattform teilen, sondern lassen ihre Werbung überall dort anzeigen, wo sich potenzielle Kunden aufhalten. Die Verantwortung für die Werbeauslieferung an zweifelhafter Stelle liegt im Grunde beim Betrachter selbst.<br />
<span id="more-33119"></span><br />
«hallo CALIDA, ihr macht werbung beim rechtsextremen haterportal breitbart? das ist unschön. sehr», empört sich ein Schweizer Konsument in einem Facebook-Post. Er stösst sich daran, dass die traditionsreiche Schweizer Marke auf der Trump-freundlichen Faktenschmiede breitbart.com wirbt und damit deren Gedankengut vermeintlich unterstützt.</p>
<p>Einige bekannte Marken, wie etwa Kellogg&#8217;s, sahen sich aufgrund ähnlicher Proteste ihrer Käufer verpflichtet, ihre Banner von der hetzerischen Plattform abzuziehen und sich von deren Werten klar zu distanzieren. Das führte unweigerlich zu einem Gegenboykott breitbartiger Gesinnungsgenossen, munter angestachelt von Breitbart selbst.</p>
<p>Aber warum in aller Welt schalten Firmen Werbung auf einer Plattform, die nicht zu ihren Werten passt? Warum missachten sie die alte Werberegel «the medium is the message», wonach das Werbeumfeld ein bedeutender Teil der Werbebotschaft selbst darstellt?</p>
<p>Man könnte mutmassen, dass profithungrige Werbetreibende sich einfach um ethische Bedenken foutierten, wenn die Zahlen stimmen. Man könnte es vielleicht auf die Unbedachtheit einzelner Mitarbeiter schieben, die zu unerfahren sind, qualitative Aspekte in der Streuplanung angemessen zu gewichten. Oder man könnte, wie Rainer Stadler in seinem Artikel in der NZZ, die Haltung vertreten, <a href="https://www.nzz.ch/feuilleton/medien/kelloggs-gegen-breitbart-werber-als-medien-erzieher-ld.132247" target="_blank" rel="noopener">dass Werbeboykotte «… grundsätzlich fragwürdig» sind</a> und dass ein Unternehmen «seine Marketingziele auch auf Websites zu verfolgen hätte, welche allenfalls politisch oder moralisch missliebige Artikel publizieren.» Dem zufolge wäre es unmoralisch, Breitbart werblich zu schneiden.</p>
<p>Der Hund liegt aber ganz woanders begraben. Die Werbeeinblendungen auf Breitbart folgen in Wahrheit nur in geringem Masse menschlichen Entscheidungen. Die treibende Kraft dahinter ist das so genannte Programmatic Advertising und namentlich das Remarketing. Und um es auf einen Firmennamen zu reduzieren: Es geht um Google.</p>
<p>Der grösste Werbekonzern der Welt hat nämlich bewiesen, dass im digitalen Werberaum die Maschine bessere Planungsarbeit leisten kann als der Mensch. Dieser ist allein schon von der Quantität möglicher Werbeträger im Web überfordert, aber noch mehr von der Geschwindigkeit der digitalen Kommunikationsströme. Googles Algorithmen hingegen sind in der Lage, in Sekundenschnelle Werbebotschaften zur rechten Zeit am rechten Ort auszuliefern und das zum tiefstmöglichen Preis. Dieser wird nämlich nicht wie in alten Tagen in einer Preisliste festgelegt, sondern in Echtzeit über ein automatisches Bieterverfahren gemäss Angebot und Nachfrage ermittelt (Realtime Bidding).</p>
<p>Alle Intelligenz und Dateneinsicht dieser Maschinerie zielen auf die messbare und gleitend optimierte Werbeeffizienz der ihr anvertrauten Werbemittel ab. Google erreicht mit seinem Displaynetzwerk über 90 Prozent der Internetnutzer weltweit. Wen wundert es da, dass Werbetreibende sich diesem System anschliessen – und es einfach machen lassen? So wie auch die Plattformen selbst damit ihre Werbeplatzvermaktung bequem an Google auslagern können.</p>
<p>Natürlich ist es immer noch der Mensch, der die Maschine bedient und die Leitplanken setzt. Es ist immer noch möglich, mit menschlichen Ideen die leidenschaftslosen Algorithmen zu überschreiben, zum Beispiel indem man der Maschine verbietet, Breitbart in den Verteiler zu nehmen. Die meisten Google-Kunde sind sich heute aber gar nicht mehr bewusst, wo sich ihre digitale Werbung so rumtreibt.</p>
<p>Bei Breitbart werblich aufzutauchen, ist also nicht mit einem politischen Statement des Werbetreibenden gleichzusetzen. Eher mit dessen Unterlassung, das apolitische Google-Programm zu beeinflussen. Aber warum schickt der ach so schlaue Algorithmus ein Schweizer Pyjama auf eine amerikanische Polit-Bühne?</p>
<p>Die Verantwortung für die Werbeauslieferung an zweifelhafter Stelle liegt im Grunde beim Betrachter selbst. Er hat sich vermutlich Tage zuvor irgendwo im Web über Pyjamas informiert. Google erkennt, dass das Thema für den Nutzer wichtig ist, und schickt ihm im Auftrag der werbetreibenden Calida entsprechende Anzeigen hinterher, egal wohin er sich gerade bewegt im Web. Also auch nach Amerika in ein für Pyjamas eher raues Werbeumfeld. Was umgekehrt auch heisst: Wer sich nicht für Pyjamas interessiert, sieht auch keine Calida-Werbung auf breitbart.com.</p>
<p>Diese Technik nennt man Retargeting oder auch Remarketing. Google und andere Anbieter erlauben es den Werbetreibenden, Ihre Anzeigen an das User-Verhalten zu knüpfen. Den meisten Internet-Nutzern ist schon aufgefallen, dass sie von bestimmen Produkteanzeigen über Wochen regelrecht verfolgt werden, nur weil sie einmal kurz auf der Herstellerseite herumgeklickt haben. Google verwertet bei der Anzeigenauslieferung aktuelle Verhaltensmuster und angehäufte Nutzer-Informationen bis hin zu Handy-Bewegungsprofilen und stellt seinen Kunden entsprechende Targeting-Optionen zur Verfügung. Im Retargeting geht es nicht darum, für eine Anzeige ein inhaltlich passendes Umfeld zu finden. Sondern den passenden User im passenden Moment. So umstritten diese Methode in Datenschutzkreisen ist, so wirkungsvoll ist sie auch, weil sie den Streuverlust minimiert</p>
<p>Klassische Verlagstitel setzen auch im digitalen Raum immer noch darauf, dass Werbetreibende für ihre Botschaften ein hochwertiges redaktionelles Umfeld und affine Themen suchen und buchen. Digitalmarketer aber geben sich mit käuflichen Aussparungen auf redaktionellen Flächen nicht mehr zufrieden und wollen auf die Segnungen des Programmatic Advertisings nicht verzichten. Vielleicht wäre es für die Verlage eine gute Idee gewesen, selber algorithmische Raffinessen in ihr Werbeinventar zu stecken, bevor Technologiekonzerne ihnen die Butter vom Brot nehmen. Sie hätten 20 Jahre Zeit dazu gehabt.</p>
<p>Update: 23.3.2017<br />
Nachdem sich Anzeigenkunden <a href="https://www.heise.de/newsticker/meldung/Onlinewerbung-neben-extremistischen-Videos-Britische-Werber-boykottieren-Youtube-3659238.html" target="_blank" rel="noopener">beschwert hatten</a>, dass ihre Anzeigen neben extremistischen Videos auf Youtube eingeblendet werden, scheint Google das Problem erkannt zu haben und will reagieren. «Wir wissen, dass Anzeigenkunden ihre Werbung nicht neben Inhalten sehen wollen, die mit ihren Werten nicht im Einklang stehen», <a href="https://blog.google/topics/ads/expanded-safeguards-for-advertisers/" target="_blank" rel="noopener">schreibt Google-Manager Philipp Schindler</a>. Darum hat das Unternehmen angekündigt, seinen Kunden die Möglichkeit bieten, besser kontrollieren zu können, wo ihre Werbung angezeigt wird.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2017/03/21/das-breitbart-paradox/">Das Breitbart-Paradox</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Schmalbart vs. Breitbart</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2017/01/11/schmalbart-vs-breitbart/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Jan 2017 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Breitbart]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit der Online-Initiative &#8222;Schmalbart&#8220; wollen rund 200 Medienexperten dem amerikanischen Newsportal &#8222;Breitbart&#8220; Paroli bieten. &#8222;Breitbart&#8220; plant nach eigenen Angaben einen deutschen Ableger. Der &#8222;Schmalbart&#8220;-Initiator Christoph Kappes sagte im DLF, man wolle gerade im Wahljahr aktiv werden und aufklären, aber &#8222;kurz und knackig&#8220;.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2017/01/11/schmalbart-vs-breitbart/">Schmalbart vs. Breitbart</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mit der Online-Initiative &#8222;Schmalbart&#8220; wollen rund 200 Medienexperten dem amerikanischen Newsportal &#8222;Breitbart&#8220; Paroli bieten. &#8222;Breitbart&#8220; plant nach eigenen Angaben einen deutschen Ableger. Der &#8222;Schmalbart&#8220;-Initiator Christoph Kappes sagte im DLF, man wolle gerade im Wahljahr aktiv werden und aufklären, aber &#8222;kurz und knackig&#8220;.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2017/01/11/schmalbart-vs-breitbart/">Schmalbart vs. Breitbart</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Programm: Brandstiftung</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2016/11/16/programm-brandstiftung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Nov 2016 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Breitbart]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Steve Bannon wird Chefstratege des nächsten US-Präsidenten. Wer wissen will, wie er tickt, muss sich mit der Webseite &#8222;Breitbart&#8220; beschäftigen. Bannon etablierte das Portal als Plattform einer neuen, ultrarechten Bewegung.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2016/11/16/programm-brandstiftung/">Programm: Brandstiftung</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Steve Bannon wird Chefstratege des nächsten US-Präsidenten. Wer wissen will, wie er tickt, muss sich mit der Webseite &#8222;Breitbart&#8220; beschäftigen. Bannon etablierte das Portal als Plattform einer neuen, ultrarechten Bewegung.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2016/11/16/programm-brandstiftung/">Programm: Brandstiftung</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die rechte Seite der Macht</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2016/11/15/die-rechte-seite-der-macht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Nov 2016 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Breitbart]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Stephen Bannon ist intelligent, opportunistisch und umgarnt die Ultrarechten in den USA. Sein Einfluss auf Donald Trump im Weißen Haus verheißt nicht Gutes.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2016/11/15/die-rechte-seite-der-macht/">Die rechte Seite der Macht</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Stephen Bannon ist intelligent, opportunistisch und umgarnt die Ultrarechten in den USA. Sein Einfluss auf Donald Trump im Weißen Haus verheißt nicht Gutes.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2016/11/15/die-rechte-seite-der-macht/">Die rechte Seite der Macht</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Trumps rechte Lieblingsseite kommt nach Deutschland</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2016/11/10/trumps-rechte-lieblingsseite-kommt-nach-deutschland/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Nov 2016 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Breitbart]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/wp_website/2016/11/10/trumps-rechte-lieblingsseite-kommt-nach-deutschland/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das rechtskonservative Nachrichtenseite „Breitbart“ feierte Trump als „Jesus-Figur der Republikaner“, der CEO wurde Wahlkampfmanager des Republikaners. Als Nächstes will die Seite Deutschland erobern.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Das rechtskonservative Nachrichtenseite „Breitbart“ feierte Trump als „Jesus-Figur der Republikaner“, der CEO wurde Wahlkampfmanager des Republikaners. Als Nächstes will die Seite Deutschland erobern.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2016/11/10/trumps-rechte-lieblingsseite-kommt-nach-deutschland/">Trumps rechte Lieblingsseite kommt nach Deutschland</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Zeremonienmeister des Hasses</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2016/11/07/zeremonienmeister-des-hasses/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 Nov 2016 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Breitbart]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gegen Flüchtlinge, gegen Feminismus, gegen die „Meinungsdiktatur“: Milo Yiannopoulos ist die Ikone des rechtskonservativen Meinungsportals Breitbart, das Trump im Wahlkampf massiv unterstützt. Dahinter steckt eine Bewegung, die Amerikas Gesellschaft spalten will.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Gegen Flüchtlinge, gegen Feminismus, gegen die „Meinungsdiktatur“: Milo Yiannopoulos ist die Ikone des rechtskonservativen Meinungsportals Breitbart, das Trump im Wahlkampf massiv unterstützt. Dahinter steckt eine Bewegung, die Amerikas Gesellschaft spalten will.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2016/11/07/zeremonienmeister-des-hasses/">Zeremonienmeister des Hasses</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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