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	<title>Bundeshaus | MEDIENWOCHE</title>
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	<description>Magazin für Medien, Journalismus, Kommunikation &#38; Marketing</description>
	<lastBuildDate>Thu, 20 Oct 2022 16:38:39 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Eine Stimme aus dem Bundeshaus verstummt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Oct 2022 16:13:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medienwoche]]></category>
		<category><![CDATA[Bundeshaus]]></category>
		<category><![CDATA[Bundeshausradio]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach 26 Jahren stellt das «Bundeshaus-Radio» den Betrieb ein. Dem von «Radio Zürisee» betriebenen Korrespondentenbüro liefen die Kunden davon; immer mehr Lokalradios kündeten ihr Abo. Von der Einstellung profitiert CH Media, das einen Teil der ehemaligen «Bundeshaus-Radio»-Kunden übernehmen kann. Eine Praktikantin hält noch die Stellung. Bis Ende Jahr produziert sie aus dem Bundeshaus Radiobeiträge, die <a href="https://medienwoche.ch/2022/10/20/eine-stimme-aus-dem-bundeshaus-verstummt/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Nach 26 Jahren stellt das «Bundeshaus-Radio» den Betrieb ein. Dem von «Radio Zürisee» betriebenen Korrespondentenbüro liefen die Kunden davon; immer mehr Lokalradios kündeten ihr Abo. Von der Einstellung profitiert CH Media, das einen Teil der ehemaligen «Bundeshaus-Radio»-Kunden übernehmen kann.</strong><br />
<a href="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/10/MW-Bundeshausradio-20221020.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/10/MW-Bundeshausradio-20221020.jpg" alt="" width="1456" height="976" class="aligncenter size-full wp-image-100201" srcset="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/10/MW-Bundeshausradio-20221020.jpg 1456w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/10/MW-Bundeshausradio-20221020-300x201.jpg 300w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/10/MW-Bundeshausradio-20221020-1024x686.jpg 1024w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/10/MW-Bundeshausradio-20221020-768x515.jpg 768w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/10/MW-Bundeshausradio-20221020-470x315.jpg 470w" sizes="(max-width: 1456px) 100vw, 1456px" /></a><br />
Eine Praktikantin hält noch die Stellung. Bis Ende Jahr produziert sie aus dem Bundeshaus Radiobeiträge, die ein Dutzend Lokalsender aus der deutschsprachigen Schweiz und Liechtenstein für ihre Nachrichtenprogramme übernehmen. Als letztes Highlight warten am 7. Dezember 2022 die Bundesratswahlen. Die zuvor festangestellte Redaktorin hat das <a href="https://archive.ph/XD7tG" rel="noopener" target="_blank">«Bundeshaus-Radio»</a> bereits verlassen und der Redaktor geht Ende Oktober. Damit endet ein 26-jähriges Kapitel der schweizerischen Privatradiogeschichte. «Radio Zürisee», das die Korrespondentenstelle im Bundeshaus seit 14 Jahren betreibt, bestätigt die Einstellung aus finanziellen Gründen. Zu den genauen Umständen hat niemand Stellung genommen. Die verantwortlichen Personen weilen in den Ferien und waren für die MEDIENWOCHE nicht erreichbar.<br />
</p>
<p>Das absehbare Ende des «Bundeshaus-Radios» zeichnete sich schon länger ab. Heute zahlen noch ein knappes Dutzend Lokalradios für den Dienst. In den besten Zeiten, vor 15 und mehr Jahren, waren es um die zwanzig Stationen, welche die Beiträge aus Bern bezogen. Eine gewisse Dynamik in die Abwärtsspirale brachte in den letzten Jahren CH Media. Das Aargauer Medienhaus mit seinen inzwischen sechs (und demnächst acht) Lokalradios unterhält eine eigene, mit zwei Personen und 100 Stellenprozenten dotierte, Bundeshausredaktion und ist schon länger nicht mehr auf einen externen Dienstleister wie das «Bundeshaus-Radio» angewiesen. Ausserdem verfügen die CH-Media-Sender über eine Zentralredaktion, welche die einzelnen Sender mit nationalen und internationalen Stoffen versorgt. Diese redaktionellen Dienstleistungen können auch Dritte beziehen.</p>
<p>So hat «Radio Südostschweiz» aus Chur seinen Vertrag mit dem «Bundeshaus-Radio» noch vor dem Einstellungsentscheid gekündigt und bezieht die nationalen und internationalen News seither von CH Media, wie Stefan Nägeli, Leiter Audio/Video der Südostschweiz Radio AG, auf Anfrage bestätigt. Auch ein Teil der noch verbleibenden «Bundeshaus-Radio»-Kunden erwägen als Nachfolgelösung eine Kooperation mit CH Media. Derzeit evaluieren «Radio Freiburg» und «Radio Liechtenstein» eine mögliche Partnerschaft mit den Aargauern, wie die beiden Sender auf Anfrage mitteilen.</p>
<blockquote><p>Mit wenig Geld und viel Elan machten sich die beiden Journalisten daran, ihr «Bundeshaus-Radio» aufzubauen.</p></blockquote>
<p>CH Media führt damit weiter, was sein «Radio 24» bereits seit Jahrzehnten und als Konkurrenz zum «Bundeshaus-Radio» angeboten hatte. Pionier war aber Bruno Hofer. Der freie Journalist und spätere <a href="https://www.admin.ch/cp/d/1995Oct9.153309.4604@idz.bfi.admin.ch.html" rel="noopener" target="_blank">Mitarbeiter von Bundesrat Kaspar Villiger</a> betrieb ab 1984 seinen «Radiodienst Bundeshaus» mit dem er zahlreiche Sender mit O-Tönen aus dem Parlament belieferte, darunter auch das damalige Berner «Radio extraBERN» (heute Bern1, CH Media). Dort arbeiteten Mitte der 1990er-Jahre die beiden Journalisten Adrian Grob und Christian Weber. Das Angebot von Hofer fanden sie zu teuer, zu umständlich und zu schlecht. «Bei einem Nachmittagsdienst», erinnert sich Grob, «schauten Christian und ich einander an und wir fanden: Das können wir besser.» Gesagt, getan. Mit wenig Geld und viel Elan machten sich die beiden Berner daran, ihr «Bundeshaus-Radio» aufzubauen. Mit Fertigbauelementen bastelten sie im Medienzimmer des Bundeshauses eine improvisierte Aufnahmekabine. Kunden für ihren Dienst hatten sie schnell ein paar beisammen. Mit ihrer Einschätzung zur Qualität von Hofers Radiodienst waren Grob und Weber offenbar nicht allein.</p>
<p>Als problematischer erwies sich anfänglich die journalistische Arbeit. «Die Politiker hatten nicht auf uns gewartet», sagt Adrian Grob, der heute als Sprecher der Eidgenössischen Steuerverwaltung ESTV arbeitet, im Gespräch mit der MEDIENWOCHE. Zeitungen und Radio DRS genossen damals klar Vorrang bei den Politikerinnen und Politikern. «Wir hatten anfänglich recht zu kämpfen und mussten uns erklären. Erst mit der Zeit nahm man uns wahr und ernst.» Dabei wollten Grob und Weber die Politik einfacher und verständlicher vermitteln und auch mal Soft-News aus Bundesbern bringen.</p>
<blockquote><p>Käsermann erwischte als neuer Besitzer einen guten Start. Die Nachrichtenagentur SDA hatte damals gerade ihren eigenen Radiodienst eingestellt.</p></blockquote>
<p>Mit dem «Bundeshaus-Radio» liessen sich 100 Stellenprozent plus eine Praktikumsstelle finanzieren. Adrian Grob arbeitete nie Vollzeit als Journalist im Bundeshaus, sondern nebenher weiterhin für «Radio extraBERN». Nachdem er 2002 zum Lokalfernsehen «TeleBärn» als Sportchef gewechselt hatte, verkaufte sein Compagnon Christian Weber eine Weile später das «Bundeshaus-Radio» an Andreas Käsermann, der ebenfalls bei «extraBERN» gearbeitet hatte.</p>
<p>Käsermann erwischte einen guten Start. Die Nachrichtenagentur SDA hatte damals gerade ihren eigenen Radiodienst eingestellt. «So kamen neue Kunden auf den Markt», erinnert sich Käsermann, der heute als Mediensprecher beim Verkehrsclub der Schweiz VCS arbeitet. «Das hat uns geholfen und wir konnten die Stellenprozente hochfahren.» Damit bot das «Bundeshaus-Radio» mehr, als der Korrespondent von «Radio 24», der seine Töne ebenfalls auf dem Lokalradiomarkt weiterverkauft hatte.</p>
<p>Als sich Käsermann 2008 beruflich neu orientierte und als Mediensprecher zur SP wechselte, verkaufte er das «Bundeshaus-Radio». «Ich bot es zuerst ‹Radio Top› an, aber die wollten nicht», erinnert sich Käsermann. Dann meldete er sich bei ‹Radio Zürisee›. Dort ging es schneller. Innerhalb eines Tages wurde man sich handelseinig. ‹Radio Zürisee› wird das Korrespondentenbüro bis zur Einstellung Ende Jahr die längste Zeit seiner gut 26-jährigen Existenz geführt haben.</p>
<blockquote><p>Die Beiträge des «Bundeshaus-Radios» zeichneten sich durch die Nähe zu den Protagonisten und den politischen Geschäften aus. </p></blockquote>
<p>Mit dem «Bundeshaus-Radio» verschwindet eine unabhängige journalistische Stimme, die Tag für Tag seit dem 12. Februar 1996 aus dem Epizentrum des politischen Geschehens der Schweiz berichtete. Seine Radiobeiträge zeichneten sich durch die Nähe zu den Protagonisten und den politischen Geschäften aus. Dem Anspruch der Gründer, die Politik einfacher und verständlicher zu vermitteln und auch mal Soft-News zu bringen, konnten die zahlreichen Journalistinnen und Journalistinnen, die für das «Bundeshaus-Radio» gearbeitet hatten, über weite Strecken gerecht werden. Wenn in der Wandelhalle plötzlich <a href="https://soundcloud.com/bundeshausradio/palrmen-bmus?utm_source=clipboard&#038;utm_medium=text&#038;utm_campaign=social_sharing" rel="noopener" target="_blank">Palmen zur Dekoration</a> standen, dann war ihnen das ein Beitrag wert mit kontroversen Stimmen zur exotischen Begrünung. Eigentlich trockene Themen, etwa die Einschätzung zu einem wenig überraschenden Abstimmungsresultat, lockerten sie <a href="https://soundcloud.com/bundeshausradio/im-sattel-ins-abstimmungsgluck-reaktionen-auf-das-ja-zum-velobeschluss?utm_source=clipboard&#038;utm_medium=text&#038;utm_campaign=social_sharing" rel="noopener" target="_blank">mit passenden Musikschnipseln</a> auf. Porträts von Politikerinnen und Politikern gestaltete das «Bundeshaus-Radio» auch mal als kurzes und kurzweiliges <a href="https://soundcloud.com/bundeshausradio/gobbi?utm_source=clipboard&#038;utm_medium=text&#038;utm_campaign=social_sharing" rel="noopener" target="_blank">Frage-Antwort-Ping-Pong</a>.</p>
<p>Über die Jahre entwickelte sich das Angebot des «Bundeshaus-Radios» für manche Sender nur noch zu einem «Nice-to-have». Wenn sie – mit Blick aufs Budget – abwogen, was denn wichtiger sei, das Bundeshaus oder die eigene Region, dann entschieden sich die Radios stets für die Nähe. «Neo1» aus Langnau im Emmental kündigte schon vor Jahren sein «Bundeshaus-Radio»-Abo. «Im Lauf der Jahre fokussierten wir uns immer dezidierter auf die Regionalisierung der Inhalte», erklärt Programmleiter Jüre Lehmann auf Anfrage. Aus dem gleichen Grund beendete auch «Radio Rottu Oberwallis» RRO die Zusammenarbeit. «Da wir einen direkten Draht zu den Walliser Parlamentariern haben, decken wir die Berichterstattung aus Bundesbern selber ab», teilt RRO-Redaktionsleiterin Silvia Graber mit. Der Hauptgrund für die Kündigung, so Graber, sei aber gewesen, dass die Beiträge aus dem Bundeshaus nicht vom Bakom angerechnet worden seien. Konzessionierte Lokalradios wie «Neo1» oder RRO müssen als Gegegenleistung für Gelder aus der Haushaltsabgabe einen regionalen Service-public-Auftrag erfüllen. Dieser umfasst aber nur lokale Informationen im engeren Sinn. Eine Meldung aus dem Bundeshaus wird nur dann der geforderten Mindestdauer an relevanter Information angerechnet, wenn ein eindeutiger Bezug zum Sendegebiet besteht.</p>
<blockquote><p>Manch einem Talent diente die Arbeit fürs «Bundeshaus-Radio» als Sprungbrett zu einer erfolgreiche Karriere in Journalismus und Kommunikation.</p></blockquote>
<p>Die verschiedenen Faktoren, die zur Einstellung geführt haben, zeigen vor allem eines: Das Modell hat sich überlebt. Mitgründer Adrian Grob sagt darum: «Heute würde ich kein Bundeshaus-Radio mehr gründen. Damals war es aber eine Marktlücke.» Dennoch bedeutet das Ende des «Bundeshaus-Radios» einen Verlust. Zum einen für die Vielfalt der Berichterstattung aus Bundesbern, zum anderen gehen attraktive Arbeitsplätze verloren, die manch einem Talent als Sprungbrett zu einer erfolgreiche Karriere in Journalismus und Kommunikation diente.</p>
<p>Bild: Unsplash/<a href="https://unsplash.com/@afisch" rel="noopener" target="_blank">Andreas Fischinger</a></p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/10/20/eine-stimme-aus-dem-bundeshaus-verstummt/">Eine Stimme aus dem Bundeshaus verstummt</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Bundeshaus, Sprache im Krieg, Weltwoche</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2022/02/26/bundeshaus-sprache-im-krieg-weltwoche/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Miriam Suter]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 26 Feb 2022 08:55:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medienwoche]]></category>
		<category><![CDATA[Sprachkritik]]></category>
		<category><![CDATA[Hubert Mooser]]></category>
		<category><![CDATA[Weltwoche]]></category>
		<category><![CDATA[Bundeshaus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>The Good – Gemeinsam gegen Behördenschwurbel Am Donnerstag wollte der Bundesrat sein Sanktionsregime nach Putins Angriff auf die Ukraine erklären. Also eigentlich sprach Bundespräsident und EDA-Vorsteher Ignazio Cassis etwas über sieben Minuten hilflos lang davon, dass der Bundesrat zwar die militärische Invasion «aufs Schärfste» verurteile und man Putin auffordere, seine Truppen zurückzuziehen, doch konkrete Massnahmen <a href="https://medienwoche.ch/2022/02/26/bundeshaus-sprache-im-krieg-weltwoche/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/02/MW-Good-Bad-Ugly-20220226b.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img decoding="async" src="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/02/MW-Good-Bad-Ugly-20220226b-300x101.jpg" alt="" width="300" height="101" class="alignnone size-medium wp-image-95123" srcset="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/02/MW-Good-Bad-Ugly-20220226b-300x101.jpg 300w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/02/MW-Good-Bad-Ugly-20220226b-1024x343.jpg 1024w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/02/MW-Good-Bad-Ugly-20220226b-768x257.jpg 768w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/02/MW-Good-Bad-Ugly-20220226b.jpg 1456w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<h3>The Good – Gemeinsam gegen Behördenschwurbel</h3>
<p>Am Donnerstag wollte der Bundesrat sein Sanktionsregime nach Putins Angriff auf die Ukraine erklären. Also eigentlich sprach Bundespräsident und EDA-Vorsteher Ignazio Cassis etwas über sieben Minuten hilflos lang davon, dass der Bundesrat zwar die militärische Invasion «aufs Schärfste» verurteile und man Putin auffordere, seine Truppen zurückzuziehen, doch konkrete Massnahmen präsentierte er nicht. Wirtschaftsminister Parmelin, der für Sanktionen zuständig wäre, war gar nicht erst vor Ort.</p>
<p>Cassis’ Staatssekretärin Livia Leu und Botschafter Erwin Bollinger <a href="https://youtu.be/OmcnFfhZE9k" rel="noopener" target="_blank">stellten sich den Fragen</a> der Journalist:innen. Und die kam zahlreich, fast eine Stunde lang folgte Frage auf Frage: Die NZZ wollte etwa wissen, wie die Schweiz ihre bewaffnete Neutralität interpretiert, ein Tages-Anzeiger-Journalist fragte, warum die Schweiz die Sanktionen der USA und der EU nicht übernehme. Immer wieder verlangten die Medien nach Begründungen und Erklärungen, sie Bundeshausjournalist:innen löcherten die Behördenvertreter:innen. Doch diese formulierten das bereits Gesagte nur mit anderen Worten.</p>
<p>Viel Brauchbares kam bei dem «konfusen Medienauftritt» («Tages-Anzeiger») bis zum Ende nicht heraus. Das lag definitiv nicht an der fehlenden Beharrlichkeit der Bundeshausjournalist:innen, sondern an einem zaudernden Bundesrat und der Unfähigkeit seines Personals, das (Nicht-)Handeln der Schweiz zu erklären.</p>
<h3>The Bad – Wie man nicht über Krieg berichtet</h3>
<p>Mit welchen Worten und Bildern berichten wir über Krieg? Hier eine unvollständige Auswahl schlechter Beispiele:<br />
    • Von einem <a href="https://www.blick.ch/sport/fussball/championsleague/ceferin-beruft-sondersitzung-ein-uefa-schlaegt-wegen-ukraine-konflikt-alarm-id17265817.html" rel="noopener" target="_blank">«Ukraine-Konflikt»</a> schreiben. Der <a href="https://www.nau.ch/news/europa/ukraine-konflikt-deshalb-kam-es-zum-krieg-66115948" rel="noopener" target="_blank">Ausdruck «Konflikt»</a> verharmlost, was gerade geschieht. Er suggeriert, dass zwei Seiten auf Augenhöhe involviert sind: Bei einem <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Konflikt" rel="noopener" target="_blank">Konflikt</a> treffen unterschiedliche Wertvorstellungen oder Erwartungen aufeinander. Aber jetzt findet gerade eine Invasion statt und es herrscht Krieg. Bei einem <a href="https://www.cash.ch/news/top-news/ukraine-konflikt-von-sanktionen-bis-atomkriegsgefahr-die-heimlichen-sorgen-der-banker-1915036" rel="noopener" target="_blank">Konflikt</a> rollen keine Panzer über Landesgrenzen.<br />
    • Putins Entscheidung, mutmasslich Völker- und Kriegsrecht zu brechen, als <a href="https://www.srf.ch/news/international/krieg-in-der-ukraine-so-reagiert-die-welt-auf-russlands-angriff" rel="noopener" target="_blank">«Russlands Angriff»</a> oder <a href="https://www.nzz.ch/visuals/ukraine-die-invasion-russlands-in-karten-und-grafiken-ld.1671603" rel="noopener" target="_blank">«die Invasion Russlands»</a> formulieren. Der Entscheid, einen militärischen Angriff zu starten, hat Russlands Präsident Vladimir Putin getroffen. Dass die russische Bevölkerung damit nicht einverstanden ist, zeigten die Proteste in russischen Grossstädten in den letzten Tagen, ungeachtet der massiven Drohungen Putins.<br />
    • Wenn uns Journalist:innen die letzten zwei Jahre etwas gelehrt haben sollten, dann das: <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Horse-Race-Berichterstattung" rel="noopener" target="_blank">Horse-Race-Berichterstattung</a> hilft niemandem. Es ist nicht nötig, auf seiner Startseite ein Video im Endlosloop zu zeigen, in dem <a href="https://www.watson.ch/videos/international/868622225-russland-hat-kiew-unter-heftigen-beschuss-genommen-die-bilder" rel="noopener" target="_blank">Bomben auf Wohnhäuser</a> fliegen.</p>
<h3>The Ugly – Häme von der «Weltwoche»</h3>
<p>Die SRF-Russland-Korrespondentin <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Luzia_Tschirky" rel="noopener" target="_blank">Luzia Tschirky</a> berichtete am Donnerstag vom Angriff auf die Ukraine und trug dabei eine schusssichere Weste. «Weltwoche»-Bundeshausredaktor Hubert Mooser (Bild) sah darin <a href="https://archive.ph/wdsOa" rel="noopener" target="_blank">eine «Inszenierung»</a>, denn zu diesem Zeitpunkt sei «in Kiew», an dessen Autobahnausfahrt sich Tschirky während der Übertragung befand, wohl «keineswegs schon geschossen worden». Dabei ignoriert Mooser, dass sich die Journalistin ziemlich genau zwischen zwei Flugplätzen befand, die zu den prominenten Zielen der russischen Armee zählten und zum Teil schon unter Beschuss standen.</p>
<p>Tschirky ist eine gestandene Reporterin, erfahrene Russland-Expertin, wurde 2021 zur Journalistin des Jahres gewählt und im gleichen Jahr in Belarus wegen ihrer Arbeit verhaftet. Wie und wann sie sich schützt, liegt in ihrem Ermessen. Moosers journalistische Tätigkeiten gehen nicht über die Landesgrenze hinaus. Doch 2004 erwähnte er in einem Porträt in der Rhonezeitung Oberwallis, dass der Beruf des Kriegsreporters sein «Bubentraum» gewesen sei. Der Verdacht liegt daher nahe, dass in den unqualifizierten Äusserungen dieses frustrierten älteren Herren auch Neid mitschwingt.</p>
<p>Ob derart widerlichem Auftreten fehlen einem die Worte. Die richtigen gefunden hat Watson-Journalist Petar Marjanović, der zu Moosers Artikel eine fundiert begründete <a href="https://docs.google.com/document/d/1v2KBorAWgF0VZxU0K3CzZbS_m93G-xWJPcAY1bYJXHQ/edit?usp=sharing" rel="noopener" target="_blank">Beschwerde beim Presserat</a> eingereicht hat. Über 300 Personen haben die Beschwerde innerhalb von weniger als 24 Stunden unterschrieben.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/02/26/bundeshaus-sprache-im-krieg-weltwoche/">Bundeshaus, Sprache im Krieg, Weltwoche</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Politiker streiten sich um das Mediendossier</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2020/03/06/politiker-streiten-sich-um-das-mediendossier/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Mar 2020 00:51:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Bundeshaus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Neu ist der Bereich Medien im Parlament vollständig der Fernmeldekommission zugeteilt. Die Staatspolitische Kommission will ihn aber bei sich haben.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Neu ist der Bereich Medien im Parlament vollständig der Fernmeldekommission zugeteilt. Die Staatspolitische Kommission will ihn aber bei sich haben. </p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2020/03/06/politiker-streiten-sich-um-das-mediendossier/">Politiker streiten sich um das Mediendossier</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Überschätzter Lobby-Einfluss in der Wandelhalle</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2020/01/23/ueberschaetzter-lobby-einfluss-in-der-wandelhalle/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Michael Gerber, Christoph Ebnöther]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Jan 2020 14:43:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medienwoche]]></category>
		<category><![CDATA[Bundeshaus]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=75855</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wie wichtig ist der Zutritt zum Parlamentsgebäude für Lobbyistinnen und Lobbyisten? Weniger, als manche vermuten. Die physische Anwesenheit im Bundeshaus ist keine Bedingung für erfolgreiche Einflussnahme. Einem Lobby-Mythos auf der Spur. Die Aktivitäten der Lobbyistinnen und Lobbyisten im Parlamentsgebäude wird in der Schweiz seit rund 30 Jahren kontrovers diskutiert. Im Parlament werden regelmässig politische Vorstösse <a href="https://medienwoche.ch/2020/01/23/ueberschaetzter-lobby-einfluss-in-der-wandelhalle/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wie wichtig ist der Zutritt zum Parlamentsgebäude für Lobbyistinnen und Lobbyisten? Weniger, als manche vermuten. Die physische Anwesenheit im Bundeshaus ist keine Bedingung für erfolgreiche Einflussnahme. Einem Lobby-Mythos auf der Spur.</strong><br />
<img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-75858" src="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2020/01/MW-Bundeshaus-Lobbying_20200123.jpg" alt="" width="1456" height="976" srcset="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2020/01/MW-Bundeshaus-Lobbying_20200123.jpg 1456w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2020/01/MW-Bundeshaus-Lobbying_20200123-300x201.jpg 300w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2020/01/MW-Bundeshaus-Lobbying_20200123-768x515.jpg 768w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2020/01/MW-Bundeshaus-Lobbying_20200123-1024x686.jpg 1024w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2020/01/MW-Bundeshaus-Lobbying_20200123-470x315.jpg 470w" sizes="(max-width: 1456px) 100vw, 1456px" /><br />
Die Aktivitäten der Lobbyistinnen und Lobbyisten im Parlamentsgebäude wird in der Schweiz seit rund 30 Jahren kontrovers diskutiert. Im Parlament werden regelmässig politische Vorstösse eingereicht, die mehr Transparenz fordern. So debattieren seit 2017 National- und Ständerat die <a href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20150438" target="_blank" rel="noopener">Parlamentarische Initiative</a> von Ständerat Didier Berberat (SP). Der Vorstoss ist zwar in seiner ursprünglichen Form gescheitert. Ein <a href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/amtliches-bulletin/amtliches-bulletin-die-verhandlungen?SubjectId=47810#votum4" target="_blank" rel="noopener">Minderheitsantrag</a> von Nationalrat Matthias Jauslin (FDP) wird aber derzeit weiterverfolgt. Er gilt als «Schwachstromlösung», die aber konsensfähig zu sein scheint.</p>
<p>Wird der Kompromissvorschlag umgesetzt, müssen Lobbyisten und Lobbyistinnen künftig nicht nur ihr Mandat, sondern auch ihre Auftraggeber in einem öffentlichen Register eintragen. Die Zutrittsbadges würden nach wie vor durch die Parlamentsmitglieder vergeben. Umstritten ist ein Akkreditierungssystem, bei dem sich Lobbyistinnen und Lobbyisten analog zu den Medienschaffenden beim Parlamentsdienst um einen Zutrittsausweis bewerben müssten. Auch wenn das Parlament die Transparenz nun minimal verbessern sollte, bleibt die grundsätzliche Frage bestehen, welchen Stellenwert der Zugang von Lobbyistinnen und Lobbyisten zu den nicht-öffentlichen Bereichen des Parlamentsgebäudes überhaupt hat.</p>
<p></p>
<p>Die aktuellen rechtlichen Grundlagen erlauben es jedem Parlamentsmitglied, «zwei Personen des persönlichen Umfeldes» einen Zutrittsbadge ausstellen zu lassen, bekannt als sogenanntes «Götti»-System. Diese Personen sowie ihre jeweiligen Funktionen werden in öffentlich einsehbare Register eingetragen (<a href="https://www.parlament.ch/centers/documents/de/zutrittsberechtigte-nr.pdf" target="_blank" rel="noopener">Nationalrat</a>, <a href="https://www.parlament.ch/centers/documents/de/zutrittsberechtigte-sr.pdf" target="_blank" rel="noopener">Ständerat</a>). Auch die Kantone und die Medienschaffenden haben die Möglichkeit eine Zutrittsberechtigung anzufordern. Weiter gibt es erstaunlicherweise eine relativ grosse Anzahl weiterer zutrittsberechtigter Personen, wie Mitarbeitende des Parlaments und der Fraktionen sowie Alt-Parlamentarier und Alt-Parlamentarierinnen. Gemäss einer Erhebung von 2017 verfügten insgesamt 2584 Personen über Dauerausweise zu den nicht-öffentlichen Bereichen des Parlamentsgebäudes.</p>
<blockquote><p>Die persönliche Meinungsbildung der Parlamentsmitglieder folgt nicht bestimmten Abläufen und ist komplex.</p></blockquote>
<p>Um den Einfluss von Lobbyistinnen und Lobbyisten überhaupt nachzuweisen, müssten ihre Aktivitäten gemessen werden können. Das Messen von Lobbying-Aktivitäten nach wissenschaftlichen Standards ist jedoch sehr schwierig. Insbesondere der effektive Erfolg der Interessensvertretung lässt sich nur partiell bestimmen. Damit sind kausale Zusammenhänge nur schwierig nachvollziehbar. Eine weitere Schwierigkeit ergibt sich aus dem Abstimmungsverhalten der einzelnen Parlamentsmitglieder. Es ist ein Zusammenspiel der eigenen Partikularinteressen, der Fraktionsmeinung, der externen Einflüsse sowie weiteren Einflüssen, welche auf die Ratsmitglieder einwirken. Die persönliche Meinungsbildung der Parlamentsmitglieder folgt nicht bestimmten Abläufen und ist komplex.</p>
<p>Mit einer Analyse der öffentlichen Register der zutrittsberechtigten Personen auf ihre Interessensbindungen erreicht man jedoch eine Annäherung an die Lobbying-Aktivitäten. Eine Bachelorarbeit der <a href="https://www.zhaw.ch/de/sml/" target="_blank" rel="noopener">ZHAW School of Management and Law</a> von 2019 wertete die Listen der zutrittsberechtigten Personen mit Stand März 2019 in methodischer <a href="https://www.nzz.ch/schweiz/die-wahren-interessen-der-lobbyisten-1.18255372" target="_blank" rel="noopener">Anlehnung an eine Analyse der NZZ</a> von 2014 für die 49. Legislaturperiode (2015–2019) aus und kam zu spannenden Ergebnissen, die hier zusammenfassend dargestellt werden.</p>
<p>Aus der Analyse der Listen der zutrittsberechtigten Personen geht hervor, dass nahezu alle über eine, teilweise mehrere Interessenbindungen verfügen, welche letztendlich auch in der Wandelhalle vertreten werden können. Die effektive Anzahl an Interessenbindungen ist teilweise um ein Vielfaches höher, als sie im aktuellen Register offiziell deklariert werden.</p>
<p>Zur Auswertung wurden die zutrittsberechtigten Personen jener Fraktion zugeordnet, welcher das Parlamentsmitglied angehört, das die Zutrittsberechtigung ausgestellt hatte. Daraus ergaben sich im Nationalrat für die von der SVP-Fraktion autorisierten Personen im Durchschnitt 2.37 Interessenbindungen pro zutrittsberechtigte Person. In der SP-Fraktion waren es 2.58, in der FDP-Fraktion 2.46, in der CVP-Fraktion 3.10, in der Grünen-Fraktion 2.17, in der GLP-Fraktion 2.54 und in der BDP-Fraktion 3.17 Interessenbindungen pro zutrittsberechtigte Person.</p>
<blockquote><p>Unter den Experten herrscht Konsens darüber, dass die vorparlamentarische Phase für die Möglichkeit einer Einflussnahme am wichtigsten ist.</p></blockquote>
<p>Aufgrund der beiden öffentlichen Register könnte zudem davon ausgegangen werden, dass sich nur teilweise externe Lobbyisten im nicht-öffentlichen Bereich des Bundeshauses aufhalten und die restlichen Personen lediglich als «Gäste» oder «persönliche Mitarbeiter» anwesend sind. Doch die Analyse zeigt, dass auch diese Personen häufig Interessen vertreten, womit sie sich im Parlamentsgebäude auch einbringen können – und das gemäss Aussagen von Experten auch häufig tun.</p>
<p>Ergänzend zur Auswertung der Daten haben wir fünf Experteninterviews geführt, um die Bedeutung des Zugangs zu den nicht-öffentlichen Bereichen des Parlamentsgebäudes abzuschätzen. Unter den Experten herrscht Konsens darüber, dass die vorparlamentarische Phase für die Möglichkeit einer Einflussnahme am wichtigsten ist. Mit dem Verlauf des politischen Entscheidungsprozesses nehmen die Einflussmöglichkeiten ab. Zudem kommt der Phase im Vorfeld und während der Beratung in der jeweiligen vorberatenden Kommission hohe Bedeutung zu, da die Kommissionsmitglieder in dieser Phase besonders auf Informationen angewiesen und zugleich für diese sehr empfänglich sind. Diese Erkenntnisse sind nicht neu.</p>
<blockquote><p>Unter Fachleuten herrscht Einigkeit darüber, dass es sehr schwierig ist, während einer Session Parlamentsmitglieder noch umstimmen zu können.</p></blockquote>
<p>Von Interesse ist jedoch die Verbindung dieser bekannten Tatsachen mit der Erkenntnis, dass es für erfolgreiches Lobbying relevant ist, wie lange ein politisches Geschäft bereits beraten wird. Bei neuen politischen Projekten ist eine frühe Einflussnahme zentral. Bei politischen Geschäften, die bereits lange im politischen Entscheidungsprozess sind, sowie bei wiederkehrenden Projekten kann hingegen auch eine Einflussnahme in einer späteren Phase wichtig sein. Ausserdem gewichten die Experten mehrheitlich ihren Einfluss auf die Kommissionsarbeit stärker als die Interessenvertretung während den Sessionen vor Ort. Es herrscht zudem Einigkeit darüber, dass es sehr schwierig ist, während einer Session Parlamentsmitglieder noch umstimmen zu können. Allenfalls kann bei knappen Abstimmungskonstellationen eine Einflussnahme im Parlamentsgebäude durchaus noch Erfolg haben. Ein solches Szenario ist allerdings sehr selten. Ein Lobbyist bzw. eine Lobbyistin, der bzw. die über politische Macht verfügt, kann zudem allenfalls noch einen «Deal» bewerkstelligen und einzelne Parlamentsmitglieder umstimmen. Für eine Agentur ist das allerdings kaum möglich, da diese selbst über keine politische Macht im engeren Sinn verfügt. Somit ist generell zu sagen, dass in Bezug auf eine laufende Session die Einflussmöglichkeiten der zutrittsberechtigten Lobbyisten gering sind.</p>
<p>Alle Experten heben hervor, dass ein Zutrittsbadge die organisatorischen Aspekte ihrer Lobbying-Aktivitäten vereinfacht. Der Zutritt zum Parlamentsgebäude und damit der Zugang zu den Parlamentsmitgliedern wird durch den Badge wesentlich vereinfacht. Zudem kann er auch als Verkaufsargument der Lobbyistinnen und Lobbyisten gegenüber ihren Klienten betrachtet werden. Der Zutrittsbadge darf allerdings nicht überbewertet werden, denn die Arbeit der Interessensvertretung kann auch gut ausserhalb des Parlamentsgebäudes erfolgen. Diese Aussagen gelten sowohl für das geltende «Götti»-System als auch im Falle einer Neuregelung des Zutrittsregimes für Lobbyistinnen und Lobbyisten.</p>
<blockquote><p>Lobbyistinnen und Lobbyisten sind selten wegen der politischen Geschäfte einer laufenden Session im Bundeshaus, sondern bereits für die Gesetzesprojekte künftiger Sessionen.</p></blockquote>
<p>Eine Expertin erachtet die Zutrittsmöglichkeit allerdings als sehr wichtig. Ein wesentlicher Vorteil, der ein Badge mit sich bringt, ist, dass Lobbyistinnen und Lobbyisten durch ihre persönlichen Kontakte einfacher und früher von geplanten politischen Geschäften und künftigen (Gesetzes)projekten erfahren, als wenn sie nicht unmittelbar vor Ort sind. Dies ist ein Vorteil, da sie mit diesem Wissen bereits sehr früh auf ein politisches Geschäft Einfluss nehmen können und sich allenfalls bereits Allianzen schmieden lassen.</p>
<p>Gestützt wird diese Aussage auch durch die von allen Experten geteilte Meinung, dass Lobbyistinnen und Lobbyisten selten wegen der politischen Geschäfte einer aktuellen Session, sondern bereits für die Gesetzesprojekte künftiger Sessionen im Parlamentsgebäude anwesend sind. Eine frühe Interaktion mit dem Ratsmitglied kann somit durchaus einen Einfluss auf den Entscheidungsprozess eines Parlamentsmitglieds haben. Wie gross dieser Einfluss auf ein Parlamentsmitglied ist, lässt sich aber nicht messen.</p>
<p>Die Bedeutung des Zutritts zu den nicht-öffentlichen Bereichen des Parlamentsgebäudes wird also insgesamt als weniger hoch eingestuft als man aufgrund der medialen Diskussionen rund um die Lobbying-Problematik hätte erwarten können. Der wichtigste Vorteil sehen die Experten im einfachen Informationsaustausch zwischen Parlamentsmitgliedern und den Lobbyistinnen und Lobbyisten. Die Experten sind sich allerdings einig darüber, dass die Informationen auch ausserhalb des Parlamentsgebäudes ausgetauscht werden könnten und dazu keine spezielle Zutrittsberechtigung benötigt wird.</p>
<p>Bei einer Verschärfung der Zutrittsbedingungen für Lobbyistinnen und Lobbyisten würde sich die Lobbying-Aktivitäten vom Parlamentsgebäude auf andere Kanäle, wie Gespräche in Restaurants oder Sitzungszimmern, verlagern. Allenfalls könnte es für die Lobbyistinnen und Lobbyisten aufwändiger und teurer werden, die Parlamentsmitglieder ausserhalb des Parlamentsgebäudes zu treffen. Die Auswirkungen der Änderungen in Bezug auf den politischen Entscheidungsprozess in der Schweiz wären allerdings gering. Denn das politische System der Schweiz ist so konzipiert, dass es für Anliegen aus Wirtschaft und Gesellschaft offen ist und die Parlamentsmitglieder auch durchaus zum einem Austausch bereit sind.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2020/01/23/ueberschaetzter-lobby-einfluss-in-der-wandelhalle/">Überschätzter Lobby-Einfluss in der Wandelhalle</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Rhetorik für Erstredner im Parlament</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2019/11/28/rhetorik-fuer-erstredner-im-parlament/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Nov 2019 11:57:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Bundeshaus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bald erobern die Frischlinge im Parlament das Mikrofon. Doch Reden ist nicht allen gegeben. Hier eine Anleitung, um das rhetorische Niveau der Politik zu heben – zum Wohle der Debattenkultur und aus purer journalistischer Notwehr.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Bald erobern die Frischlinge im Parlament das Mikrofon. Doch Reden ist nicht allen gegeben. Hier eine Anleitung, um das rhetorische Niveau der Politik zu heben – zum Wohle der Debattenkultur und aus purer journalistischer Notwehr.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2019/11/28/rhetorik-fuer-erstredner-im-parlament/">Rhetorik für Erstredner im Parlament</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Lobbying ausser Kontrolle: Das Listicle</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2019/10/09/lobbying-ausser-kontrolle-das-listicle/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Oct 2019 18:28:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Bundeshaus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In Bundesbern wird zuweilen masslos lobbyiert. Nicht immer sind die National- und Ständeräte dabei Herren ihrer Sinne. Ein Rückblick auf die letzten zwanzig Jahre.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>In Bundesbern wird zuweilen masslos lobbyiert. Nicht immer sind die National- und Ständeräte dabei Herren ihrer Sinne. Ein Rückblick auf die letzten zwanzig Jahre.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2019/10/09/lobbying-ausser-kontrolle-das-listicle/">Lobbying ausser Kontrolle: Das Listicle</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Lobbyisten wollen heraus aus der Schmuddelecke – doch das Parlament lässt sie nicht</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2019/06/18/lobbyisten-wollen-heraus-aus-der-schmuddelecke-doch-das-parlament-laesst-sie-nicht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Jun 2019 07:21:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Bundeshaus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mehr Transparenz bei den Interessenvertretern im Bundeshaus ist eine alte Forderung. Inzwischen unterstützen sie sogar die Lobbyisten selbst. Doch die Parlamentarier fürchten um ihre Macht.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Mehr Transparenz bei den Interessenvertretern im Bundeshaus ist eine alte Forderung. Inzwischen unterstützen sie sogar die Lobbyisten selbst. Doch die Parlamentarier fürchten um ihre Macht.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2019/06/18/lobbyisten-wollen-heraus-aus-der-schmuddelecke-doch-das-parlament-laesst-sie-nicht/">Lobbyisten wollen heraus aus der Schmuddelecke – doch das Parlament lässt sie nicht</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Wie ein Bundeshauskorrespondent eine Gesetzesberatung im Ständerat begleitete</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2019/05/07/wie-ein-bundeshauskorrespondent-eine-gesetzesberatung-im-staenderat-begleitete/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 May 2019 06:51:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Bundeshaus]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=68966</guid>

					<description><![CDATA[<p>Aus Anlass der im Nationalrat bevorstehenden Beratungen zur Revision des Jagdgesetzes zeigen wir, wie die deutschsprachige Bundeshausredaktion von Radio SRF die Debatte im Ständerat vor einem Jahr live verfolgt und die Beiträge für verschiedene Informationssendungen vorbereitet und ausgestrahlt hat.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2019/05/07/wie-ein-bundeshauskorrespondent-eine-gesetzesberatung-im-staenderat-begleitete/">Wie ein Bundeshauskorrespondent eine Gesetzesberatung im Ständerat begleitete</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Aus Anlass der im Nationalrat bevorstehenden Beratungen zur Revision des Jagdgesetzes zeigen wir, wie die deutschsprachige Bundeshausredaktion von Radio SRF die Debatte im Ständerat vor einem Jahr live verfolgt und die Beiträge für verschiedene Informationssendungen vorbereitet und ausgestrahlt hat.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2019/05/07/wie-ein-bundeshauskorrespondent-eine-gesetzesberatung-im-staenderat-begleitete/">Wie ein Bundeshauskorrespondent eine Gesetzesberatung im Ständerat begleitete</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Bundeshaus-Journalistin Eva Novak muss gehen</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2019/03/25/bundeshaus-journalistin-eva-novak-muss-gehen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Mar 2019 09:35:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Bundeshaus]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=67462</guid>

					<description><![CDATA[<p>Aus Spargründen hat Eva Novak letzte Woche die Kündigung erhalten. Sie sei im Vergleich mit anderen «alt und teuer». Trotzdem ist die 60-Jährige zuversichtlich, dass sie eine neue Stelle finden wird, wohl «aber ausserhalb des Journalismus».</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2019/03/25/bundeshaus-journalistin-eva-novak-muss-gehen/">Bundeshaus-Journalistin Eva Novak muss gehen</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Aus Spargründen hat Eva Novak letzte Woche die Kündigung erhalten. Sie sei im Vergleich mit anderen «alt und teuer». Trotzdem ist die 60-Jährige zuversichtlich, dass sie eine neue Stelle finden wird, wohl «aber ausserhalb des Journalismus».</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2019/03/25/bundeshaus-journalistin-eva-novak-muss-gehen/">Bundeshaus-Journalistin Eva Novak muss gehen</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>SRG stellt jeden dritten Journalisten im Bundeshaus</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2018/12/02/srg-stellt-jeden-dritten-journalisten-im-bundeshaus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Dec 2018 14:35:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Bundeshaus]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=64017</guid>

					<description><![CDATA[<p>2562 Personen haben einen Dauerausweis fürs Parlamentsgebäude. Bei den Medienleuten ist die SRG der Platzhirsch.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2018/12/02/srg-stellt-jeden-dritten-journalisten-im-bundeshaus/">SRG stellt jeden dritten Journalisten im Bundeshaus</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>2562 Personen haben einen Dauerausweis fürs Parlamentsgebäude. Bei den Medienleuten ist die SRG der Platzhirsch.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2018/12/02/srg-stellt-jeden-dritten-journalisten-im-bundeshaus/">SRG stellt jeden dritten Journalisten im Bundeshaus</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Falsche Zahl in der «Weltwoche» löst Streit aus</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2018/12/01/falsche-zahl-in-der-weltwoche-loest-streit-aus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Dec 2018 12:10:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Bundeshaus]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=64260</guid>

					<description><![CDATA[<p>In einem Seitenhieb gegen FDP-Nationalrat Portmann verwendet «Die Weltwoche» vertrauliche Zahlen aus einer Kommission, die offensichtlich falsch sind. Doch wie kann ein Parlamentarier eine Richtigstellung verlangen, ohne selbst das Kommissionsgeheimnis zu verletzen?</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2018/12/01/falsche-zahl-in-der-weltwoche-loest-streit-aus/">Falsche Zahl in der «Weltwoche» löst Streit aus</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In einem Seitenhieb gegen FDP-Nationalrat Portmann verwendet «Die Weltwoche» vertrauliche Zahlen aus einer Kommission, die offensichtlich falsch sind. Doch wie kann ein Parlamentarier eine Richtigstellung verlangen, ohne selbst das Kommissionsgeheimnis zu verletzen?</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2018/12/01/falsche-zahl-in-der-weltwoche-loest-streit-aus/">Falsche Zahl in der «Weltwoche» löst Streit aus</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Lobbying im Bundeshaus: Süsses geht immer!</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2018/09/03/lobbying-im-bundeshaus-suesses-geht-immer/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Sep 2018 13:30:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Bundeshaus]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=60612</guid>

					<description><![CDATA[<p>Sie wollten schon lange mal in Bundesbern etwas bewegen? Mit diesen 16 Tipps sollte das klappen.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2018/09/03/lobbying-im-bundeshaus-suesses-geht-immer/">Lobbying im Bundeshaus: Süsses geht immer!</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Sie wollten schon lange mal in Bundesbern etwas bewegen? Mit diesen 16 Tipps sollte das klappen.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2018/09/03/lobbying-im-bundeshaus-suesses-geht-immer/">Lobbying im Bundeshaus: Süsses geht immer!</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ein Versuch, das politische Lobbying in Bundesbern zu begreifen</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2018/07/11/ein-versuch-das-politische-lobbying-in-bundesbern-zu-begreifen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Jul 2018 09:30:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Auf dem Radar]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Bundeshaus]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=59258</guid>

					<description><![CDATA[<p>Eine «Kontext»-Sendung von SRF 2 Kultur nähert sich aus verschiedenen Richtungen dem Lobbying in der schweizerischen Bundespolitik an. Neben Parlamentsmitgliedern aus allen Regierungsparteien, quasi die Zielpersonen des Lobbyings, kommt mit Andreas Hugi auch einer der wichtigsten Lobbyisten in Bundesbern zu Wort. Kritische Einordnungen gibt es zudem vom Politologen Claude Longchamp und von Céline Graf vom Verein «Lobbywatch».</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2018/07/11/ein-versuch-das-politische-lobbying-in-bundesbern-zu-begreifen/">Ein Versuch, das politische Lobbying in Bundesbern zu begreifen</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Eine «Kontext»-Sendung von SRF 2 Kultur nähert sich aus verschiedenen Richtungen dem Lobbying in der schweizerischen Bundespolitik an. Neben Parlamentsmitgliedern aus allen Regierungsparteien, quasi die Zielpersonen des Lobbyings, kommt mit Andreas Hugi auch einer der wichtigsten Lobbyisten in Bundesbern zu Wort. Kritische Einordnungen gibt es zudem vom Politologen Claude Longchamp und von Céline Graf vom Verein «Lobbywatch».</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2018/07/11/ein-versuch-das-politische-lobbying-in-bundesbern-zu-begreifen/">Ein Versuch, das politische Lobbying in Bundesbern zu begreifen</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Lobbyismus: Wer zieht im Bundeshaus die Fäden?</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2018/06/10/lobbyismus-wer-zieht-im-bundeshaus-die-faeden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Jun 2018 09:33:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Bundeshaus]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=58198</guid>

					<description><![CDATA[<p>Pascal Krauthammer ist Lobbyist. Wobei er findet, «Politikberater» umschreibe seinen Beruf besser. Wie arbeitet ein Lobbyist – und wie viel Macht haben die professionellen Interessenvertreterinnen im Bundeshaus? Einfach Politik heftet sich an die Fersen von Krauthammer.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2018/06/10/lobbyismus-wer-zieht-im-bundeshaus-die-faeden/">Lobbyismus: Wer zieht im Bundeshaus die Fäden?</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Pascal Krauthammer ist Lobbyist. Wobei er findet, «Politikberater» umschreibe seinen Beruf besser. Wie arbeitet ein Lobbyist – und wie viel Macht haben die professionellen Interessenvertreterinnen im Bundeshaus? Einfach Politik heftet sich an die Fersen von Krauthammer.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2018/06/10/lobbyismus-wer-zieht-im-bundeshaus-die-faeden/">Lobbyismus: Wer zieht im Bundeshaus die Fäden?</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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