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	<title>Chefredaktion | MEDIENWOCHE</title>
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	<description>Magazin für Medien, Journalismus, Kommunikation &#38; Marketing</description>
	<lastBuildDate>Thu, 15 Dec 2022 15:28:10 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
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		<title>Online-Medium ohne Führung – Die «Republik» sucht eine neue Chefredaktion</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2022/12/15/online-medium-ohne-fuehrung-die-republik-sucht-eine-neue-chefredaktion/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Dec 2022 14:27:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Oliver Fuchs]]></category>
		<category><![CDATA[Chefredaktion]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der interimistische Redaktionsleiter Oliver Fuchs hört per Ende Jahr auf und verlässt das Magazin. Die Nachfolge ist noch offen.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der interimistische Redaktionsleiter Oliver Fuchs hört per Ende Jahr auf und verlässt das Magazin. Die Nachfolge ist noch offen.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/12/15/online-medium-ohne-fuehrung-die-republik-sucht-eine-neue-chefredaktion/">Online-Medium ohne Führung – Die «Republik» sucht eine neue Chefredaktion</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Konflikt beim «Spiegel»: Intrigen, Eifersucht, Missgunst</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/02/01/konflikt-beim-spiegel-intrigen-eifersucht-missgunst/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Feb 2021 18:40:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Chefredaktion]]></category>
		<category><![CDATA[Streit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In der Chefredaktion des «Spiegel» soll es krachen &#8211; offenbar so sehr, dass Barbara Hans das Haus verlassen soll. Ein Teil der Redaktion solidarisiert sich in einem Brief mit ihr.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/02/01/konflikt-beim-spiegel-intrigen-eifersucht-missgunst/">Konflikt beim «Spiegel»: Intrigen, Eifersucht, Missgunst</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In der Chefredaktion des «Spiegel» soll es krachen &#8211; offenbar so sehr, dass Barbara Hans das Haus verlassen soll. Ein Teil der Redaktion solidarisiert sich in einem Brief mit ihr.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/02/01/konflikt-beim-spiegel-intrigen-eifersucht-missgunst/">Konflikt beim «Spiegel»: Intrigen, Eifersucht, Missgunst</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>«Wir waren jung und unerfahren»</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2018/01/16/wir-waren-jung-und-unerfahren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Paszti]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Jan 2018 09:09:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Beruf & Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Chefredaktion]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Cordelia Kissling war zwischen 1997 und 2005 als Chefredaktorin Teil des Gründungsteams von HR Today, das anfangs noch unter dem Titel «Interview» erschien. Im Interview lässt sie ihre Zeit bei HR Today Revue passieren.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Cordelia Kissling war zwischen 1997 und 2005 als Chefredaktorin Teil des Gründungsteams von HR Today, das anfangs noch unter dem Titel «Interview» erschien. Im Interview lässt sie ihre Zeit bei HR Today Revue passieren.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2018/01/16/wir-waren-jung-und-unerfahren/">«Wir waren jung und unerfahren»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die Wigdorovits-Liste</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2013/09/06/die-wigdorovits-liste/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ronnie Grob]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Sep 2013 09:06:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Einkommen]]></category>
		<category><![CDATA[Löhne]]></category>
		<category><![CDATA[Chefredaktor]]></category>
		<category><![CDATA[Sacha Wigdorovits]]></category>
		<category><![CDATA[Chefredaktion]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ex-«Blick»-Chefredaktor Sacha Wigdorovits lanciert mit einer Liste der Jahreslöhne von Schweizer Chefredaktoren eine Lohndiskussion. Was verdient das Spitzenpersonal in der Medienbranche? Und wie viel ist angemessen? Mit der Aufweichung des Bankkundengeheimnisses ist die finanzielle Privatsphäre je länger, je weniger privat. Trotzdem redet bis heute kaum jemand darüber, was er hat und was er bekommt. Das <a href="https://medienwoche.ch/2013/09/06/die-wigdorovits-liste/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ex-«Blick»-Chefredaktor Sacha Wigdorovits lanciert mit einer Liste der Jahreslöhne von Schweizer Chefredaktoren eine Lohndiskussion. Was verdient das Spitzenpersonal in der Medienbranche? Und wie viel ist angemessen?<br />
<span id="more-15773"></span><br />
Mit der Aufweichung des Bankkundengeheimnisses ist die finanzielle Privatsphäre je länger, je weniger privat. Trotzdem redet bis heute kaum jemand darüber, was er hat und was er bekommt. Das Interesse daran, was die anderen so verdienen, ist aber natürlich ungebrochen hoch. <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sacha_Wigdorovits">Sacha Wigdorovits</a> wollte es wissen und schickte den Chefredaktoren der wichtigsten Schweizer Medien ein höfliches E-Mail und fragte sie darin, wie hoch ihr Lohn sei:</p>
<blockquote><p>Das Resultat meiner Umfrage müsste eigentlich die Kartellbehörden auf den Plan rufen. Denn die Reaktion aller 16 angefragten ChefredaktorInnen legt den Verdacht einer Absprache nahe. Explizit oder implizit lautete ihre Antwort immer: «no comment». Transparenz ist eben nur gut, wenn sie sich nicht auf einen selber bezieht. Die Mauer des Schweigens, mit der mich die versammelten ChefredaktorInnen umgaben, bewirkte das, was solches Verhalten schon zu meinen journalistischen Zeiten bewirkt hatte: Es stachelte meinen Ehrgeiz an. So begann ich mit allen fiesen Tricks, an die ich mich von früher her noch erinnerte, zu recherchieren und freue mich, euch hier im Sinne eines «Primeurs» (Journalisten-Slang für Stories, die noch keiner veröffentlicht hat), die Topverdiener unter den Deutschschweizer Chefredaktoren bekannt zu geben.</p></blockquote>
<p>Die am 30. August auf Facebook im Freundeskreis geteilte Liste sei «aufgrund von harten Informationen, Aussagen aus den Verlagen, Erfahrungen und nicht dementierten Zahlen (bei Konfrontation via Telefon oder Email) entstanden»:</p>
<blockquote><p>Festhalten möchte ich dabei, dass mir diese Zahlen nicht offiziell bestätigt worden sind. Aber die Betroffenen haben sie auch nicht dementiert! Und dies reicht ja üblicherweise in den Medien, damit eine Behauptung als «wahr» gilt.</p></blockquote>
<p>Und so lauten die Ergebnisse der Recherche von Wigdorovits, die nach seiner Einschätzung eine Fehlertoleranz von +/- 7,5 Prozent aufweisen. Kursiv darin eingeschoben sind einige Reallöhne anderer:</p>
<blockquote><p>NZZ (Markus Spillmann) <strong>480&#8217;000</strong><br />
<em>Schweizer Bundesrat <strong>404&#8217;791</strong></em><br />
Tages-Anzeiger (Res Strehle) <strong>380&#8217;000</strong><br />
NZZ am Sonntag (Felix Müller) <strong>320&#8217;000</strong><br />
Blick (René Lüchinger) <strong>320&#8217;000</strong><br />
SonntagsZeitung (Martin Spieler) <strong>320&#8217;000</strong><br />
SRF Radio (Lis Borner) <strong>310&#8217;000</strong><br />
SRF Fernsehen (Diego Yanez) <strong>310&#8217;000</strong><br />
SonntagsBlick (Christine Maier)	<strong>280&#8217;000</strong><br />
20 Minuten (Marco Boselli) <strong>250&#8217;000</strong><br />
Schweizer Illustrierte (Stefan Regez) <strong>240&#8217;000</strong><br />
Handelszeitung (Stefan Barmettler) <strong>240&#8217;000</strong><br />
Schweiz am Sonntag (Patrik Müller) <strong>220&#8217;000</strong><br />
Neue Luzerner Zeitung (Thomas Bornhauser) <strong>220&#8217;000</strong><br />
Bilanz (Dirk Schütz) <strong>220&#8217;000</strong><br />
Blick am Abend (Peter Röthlisberger)	 <strong>200&#8217;000</strong><br />
Tele Züri (Markus Gilli) <strong>200&#8217;000</strong><br />
Finanz und Wirtschaft (Mark Dittli) <strong>195&#8217;000</strong><br />
Aargauer Zeitung (Christian Dorer) <strong>195&#8217;000</strong><br />
Berner Zeitung (Michael Hug) <strong>195&#8217;000</strong><br />
Basler Zeitung (Markus Somm) <strong>195&#8217;000</strong><br />
<em>Journalist mit 7000 Franken/Monat <strong>91&#8217;000</strong></em><br />
<em>Reinigungspersonal mit 3500 Franken/Monat <strong>45&#8217;500</strong></em></p></blockquote>
<p>Auf Anfrage verrät Wigdorovits, dass er als «Blick»-Chefredaktor 1996 einen Brutto-Jahreslohn von knapp 300&#8217;000 Schweizer Franken verdiente («wenn ich mich richtig erinnere»). Ebenfalls publik machte er die Liste am Journalisten-Stammtisch <a href="http://www.contractmedia.ch/kaffegeruechte.html">«Kaffee-Gerüch(t)e»</a>, sie fand gemäss Wigdorovits «reissenden Absatz».</p>
<p>Was meint die Gewerkschaft zur Höhe dieser Einkommen? «Wir beobachten schon länger ein Auseinanderdriften der Löhne der Topshots und der Basis, insbesondere seit dem Wegfall des GAV Deutschschweiz/Tessin im August 2004», sagt Stephanie Vonarburg von der Gewerkschaft Syndicom. Sie stellt bei den Journalistenlöhnen eine Stagnation mit Reallohnverlust fest, zu erkennen sei ausserdem ein Trend zu tieferen Einstiegslöhnen.</p>
<p>Urs Thalmann vom Berufsverband Impressum betont die verantwortungsvolle Aufgabe der Chefredaktoren, die mit viel Stress und sozialer Verantwortung einhergehe. Ähnliche Verantwortungen würden in einigen anderen Branchen der Privatwirtschaft zwar vergleichbar gut bezahlt. «Doch selbstverständlich stossen uns diese Löhne sauer auf, weil wir wissen, dass die Löhne von Journalisten ohne Führungsverantwortung stark gedrückt werden – und die haben die gleiche Verantwortung gegenüber der Öffentlichkeit. Die Verteilung des Lohnbugets ist stossend und schädlich. Denn mit ein paar gutbezahlten Topshots ist noch keine demokratische Willensbildung gemacht. Wir brauchen einen guten Bestand an Basisjournalisten, die sehr gut ausgebildet sind, Qualitätsarbeit machen und nicht wegen Lohndrucks gezwungen werden, die Branche zu wechseln.»</p>
<p>Am 24. November 2013 stimmt die Schweiz ab über die <a href="http://www.admin.ch/ch/d/pore/vi/vis375t.html">1:12-Initiative</a>, die den höchsten Lohn in einem Unternehmen zwingend als nicht höher «als das Zwölffache des tiefsten vom gleichen Unternehmen bezahlten Lohnes» festsetzen möchte. Es ist nicht anzunehmen, dass das Reinigungspersonal der NZZ mit nur 3500 Franken im Monat bezahlt wird, aber wäre es so, dann könnte Markus Spillmann seinen Lohn nach Annahme der Initiative noch bis auf 546&#8217;000 Franken ausbauen.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2013/09/06/die-wigdorovits-liste/">Die Wigdorovits-Liste</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Gesucht: sparfreudiger Baustellenmanager</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2013/08/26/gesucht-sparfreudiger-baustellenmanager/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Aug 2013 12:43:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Tamedia]]></category>
		<category><![CDATA[Sonntagszeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Chefredaktion]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Tamedia hat die Sonntagszeitung zum Sanierungsfall erklärt. Die einstige Cashcow muss in den nächsten drei Jahren 4.5 Millionen Franken einsparen. Auch deshalb verlässt Chefredaktor Martin Spieler das Blatt per Ende Jahr. Seine Nachfolgerin oder sein Nachfolger betritt 2014 eine Baustelle. Wir präsentieren eine Liste mit möglichen Kandidatinnen und Kandidaten. direkt zur Umfrage Der Abbau befindet <a href="https://medienwoche.ch/2013/08/26/gesucht-sparfreudiger-baustellenmanager/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Tamedia hat die Sonntagszeitung zum Sanierungsfall erklärt. Die einstige Cashcow muss in den nächsten drei Jahren 4.5 Millionen Franken einsparen. Auch deshalb verlässt Chefredaktor Martin Spieler das Blatt per Ende Jahr. Seine Nachfolgerin oder sein Nachfolger betritt 2014 eine Baustelle. Wir präsentieren eine Liste mit möglichen Kandidatinnen und Kandidaten.<br />
<span id="more-15598"></span><br />
<a href="#Umfrage">direkt zur Umfrage</a></p>
<p>Der Abbau befindet sich bereits in vollem Gange. Rubriken werden gestrichen, genauso die Honorare für freie Mitarbeiterinnen. So verzichtet die Sonntagszeitung künftig auf die Kolumnen von Sibylle Berg, wie die Schriftstellerin gestern <a href="http://www.sibylleberg.ch/posts/608" target="_blank">in ihrem Blog publik machte</a>. Berg zitiert den zuständigen Redaktor mit der unmissverständlichen Aussage: «Wir müssen ab 1. September ziemlich radikal sparen.»</p>
<p>Die 4.5 Millionen Franken, die Tamedia der Sonntagszeitung für die nächsten drei Jahre als Sparziel aufgebürdet hat, sind Teil eines 34-Millionenpakets für das gesamte Unternehmen. Tamedia nennt zwei Gründe für den Um- und Abbau:</p>
<ul>
<li><span style="font-size: 13px; line-height: 19px;">Alle Medien müssen «einen Beitrag zum Ergebnis leisten». Interne Quellen geben an, die angestrebte Umsatzrendite sei für die Sonntagszeitung auf 15 Prozent hochgeschraubt worden. Offiziell wird diese Zahl weder bestätigt noch dementiert.</span></li>
<li><span style="font-size: 13px; line-height: 19px;">Die strukturell geschwächten Printmedien müssen den Gürtel noch enger schnallen, damit Tamedia «in neue Projekte und den Ausbau des Medienangebots investieren» kann.</span></li>
</ul>
<p>Im Extremfall führe diese Sparübung zum faktischen Ende einer <a href="http://www.sonntagonline.ch/ressort/medien/3075/" target="_blank">redaktionell eigenständigen Sonntagszeitung</a>, mutmassten Branchenkenner nach Bekanntwerden der Sparpläne Anfang Juli. Damit drohe die Einverleibung der Sonntagszeitung in den Tages-Anzeiger, also die Degradierung zur siebten Tagi-Ausgabe. Das Unternehmen widerspricht dem zwar, bestreitet aber nicht, dass eine Annäherung der beiden Blätter zur Diskussion stehe. Nach dem Vorbild des Sportressorts, das seit jeher titelübergreifend geführt wird, könnten weitere Ressorts zusammengelegt werden. Als Kooperationskandidaten gelten Kultur, Wissen/Multimedia, Trend und Reisen – also die gesamte hintere Zeitungshälfte. Wie die künftige Zusammenarbeit von Tages-Anzeiger und Sonntagszeitung genau aussehen wird, hänge auch von der neuen Chefredaktion ab, teilt Tamedia-Sprecher Christoph Zimmer mit.</p>
<p>Klar ist heute so viel: Der Nachfolger oder die Nachfolgerin von <a href="https://medienwoche.ch/2013/02/04/chefredaktor-am-sonntag/" target="_self">Martin Spieler</a> wird sich zuerst als Baustellenmanager bewähren müssen und vor allem dafür sorgen, dass die Spar- und Renditeziel erreicht werden. Publizistische Ambitionen müssen hinten anstehen. Bisher kursierten erst wenige Namen für den nur noch mittelmässig attraktiven Posten. Als Einzige öffentlich Stellung genommen hat die jüngst abgesetzte «Blick»-ad-Interim-Chefin. Am letzten Samstag sagte Andrea Bleicher auf die Frage, ob der Sonntagszeitung-Chefposten <a href="http://vocaroo.com/i/s1cqB6FwIw4D" target="_blank">etwas für sie wäre</a>: «Ich werde ja nicht die Einzige sein, die sich dafür interessiert.» Nicht zu rechnen ist dagegen mit Patrik Müller, Chefredaktor Schweiz am Sonntag. Sein Name kursierte deshalb früh, weil man ihm eine solche Aufgabe offenbar problemlos zutraut. Müller hat aber bisher Job-Anfragen von Ringier und Tamedia <a  href="https://twitter.com/patrik_mueller/status/106014245518446593" target="_blank">abgelehnt</a>.</p>
<p>Somit bleibt es beim Kaffeesatzlesen. Und das überlassen wir gerne unserem Publikum. Unten eine Liste mit 12 Namen. Weitere können eingefügt werden. Jede Person kann maximal drei Stimmen abgeben. Los gehts:</p>
<p><script src="https://static.polldaddy.com/p/7301928.js" type="text/javascript"></script><br />
<noscript><a href="http://polldaddy.com/poll/7301928/">Wer wird ab 2014 Chefredaktor der SonntagsZeitung?</a></noscript></p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2013/08/26/gesucht-sparfreudiger-baustellenmanager/">Gesucht: sparfreudiger Baustellenmanager</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Chefredaktor am Sonntag</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2013/02/04/chefredaktor-am-sonntag/</link>
					<comments>https://medienwoche.ch/2013/02/04/chefredaktor-am-sonntag/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ronnie Grob]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Feb 2013 21:48:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hintergrund]]></category>
		<category><![CDATA[Simon Bärtschi]]></category>
		<category><![CDATA[Tamedia]]></category>
		<category><![CDATA[Redaktion]]></category>
		<category><![CDATA[Sonntagszeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Pietro Supino]]></category>
		<category><![CDATA[Chefredaktion]]></category>
		<category><![CDATA[Martin Spieler]]></category>
		<category><![CDATA[Redaktionskultur]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Sonntagszeitung wurde bei der Gründung 1987 von einer wilden Redaktion gemacht, die Neues wagte und das Establishment aufwühlte. Dieser ehemalige Punk ist alt und fett geworden: Ängstlich um den Verlust jeden Lesers beliefert er den Mittelstand mit ganz schön langweiliger Durchschnittsware. Chefredaktor ist seit bald drei Jahren Martin Spieler, doch so richtig angekommen ist <a href="https://medienwoche.ch/2013/02/04/chefredaktor-am-sonntag/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Sonntagszeitung wurde bei der Gründung 1987 von einer wilden Redaktion gemacht, die Neues wagte und das Establishment aufwühlte. Dieser ehemalige Punk ist alt und fett geworden: Ängstlich um den Verlust jeden Lesers beliefert er den Mittelstand mit ganz schön langweiliger Durchschnittsware. Chefredaktor ist seit bald drei Jahren Martin Spieler, doch so richtig angekommen ist er bis heute nicht: Statt wie ein Teil der Redaktion wirkt er wie ein verlängerter Arm des Verlags. Es fehlt der Zeitung nicht nur eine Digitalstrategie, sondern auch eine interne Kritikkultur, die frische Ideen zur Entfaltung bringen könnte.<br />
<span id="more-31160"></span><br />
<strong>Das Pensum</strong><br />
Was für einen Job hat eigentlich ein Mann mit folgenden Aufgaben?</p>
<ul>
<li>Moderator der wöchentlichen Sendung «BörsenTrend» auf Tele Züri</li>
<li>Moderator der wöchentlichen Sendung «Geld» auf Tele M1</li>
<li><del datetime="2013-01-31T08:38:47+00:00">Moderator der wöchentlichen Sendung «Geld» auf Tele 1</del> (eingestellt, wurde bis zum 26. Dezember 2012 ausgestrahlt)</li>
<li>Wirtschafts- und Börsenexperte für Radio- und TV-Stationen (auf Anfrage)</li>
<li>Verwaltungsrat der 3 Plus Group AG</li>
<li>Verwaltungsrat der Journalistenschule MAZ</li>
<li>Verwaltungsrat im «Club zum Rennweg» </li>
<li>Stiftungsrat der «Stiftung Pro Kloster Einsiedeln»</li>
<li>Präsident und Kassier der Konferenz der Chefredaktorinnen und -redaktoren</li>
<li>Dozent der Schweizer Journalistenschule MAZ</li>
<li>Dozent der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften ZHAW</li>
<li>Dozent an weiteren Fachhochschulen</li>
</ul>
<p>Nun ja, er ist Chefredaktor der wöchentlich in acht Bünden erscheinenden «Sonntagszeitung», sein Name ist Martin Spieler. Er wohnt im Kanton Obwalden (Engelberg), ist verheiratet und hat mehrere Kinder. Seine Nebentätigkeiten habe er «in letzter Zeit deutlich reduziert», schreibt Spieler auf Anfrage. Als Verwaltungs- und Stiftungsrat wende er 18 Stunden im Jahr auf, als Dozent 12 Stunden. Öffentliche Auftritte seien «durchaus im Interesse der Sonntagszeitung»: «Das gibt uns eine höhere Beachtung über den Sonntag hinaus und gehört zu meinen Aufgaben als Chefredaktor.»</p>
<p>Grundsätzlich gilt für alle redaktionell tätigen Mitarbeiter bei Tamedia, dass sie eigene Nebentätigkeiten in einer schriftlichen Erklärung offenlegen müssen: «Politische Mandate, leitende Funktionen in Parteien aber auch Mandate in Verwaltungs- oder Stiftungsräten sind grundsätzlich nicht zulässig, ausser es besteht eine Ausnahmebewilligung», schreibt die Pressestelle von Tamedia. Und weiter: «Es ist im Sinne der SonntagsZeitung, dass Martin Spieler als Chefredaktor öffentlich auftritt und sich zu aktuellen Fragestellungen äussert. Dies gilt auch für Auftritte an wichtigen Ausbildungsinstitutionen wie beispielsweise der Journalistenschule MAZ. Die Mandate bei der 3 Plus Group AG und beim Club zum Rennweg, die Martin Spieler bereits vor seinem Wechsel zur SonntagsZeitung ausübte, sind wie in unseren internen Richtlinien vorgesehen mit Tamedia abgesprochen und werden periodisch überprüft.»</p>
<p><strong>Die Redaktion</strong><br />
Der deutsche «Spiegel» sei die Messlatte für die Sonntagszeitung, sagte Martin Spieler In einem Interview mit dem «Schweizer Journalist» im März 2012; publizistisch formulierte er «einen ganz klaren Führungsanspruch»: «Wir wollen die beste, informativste, spannendste, unterhaltsamste Sonntagszeitung der Schweiz sein.» Es gelingt am ehesten bei der Information: Der in Bern angesiedelte Recherchedesk, eine Kooperation mit «Le Matin Dimanche», liefert jene Storys, die zu erwarten sind, wenn mal einigen Journalisten tatsächlich Zeit zur Recherche eingeräumt wird. Aufgedeckt wurde zum Beispiel ein <a href="http://www.sonntagszeitung.ch/home/artikel-detailseite/?newsid=230577">Datendiebstahl im Nachrichtendienst des Bundes</a>.</p>
<p>Doch die damit zementierte, innerredaktionelle Zweiklassengesellschaft rief unter den Mitarbeitern viel Unmut hervor. Mittlerweile haben sich viele der in Zürich zurückgelassenen Kritiker daran gewöhnt und geniessen es, dass der Druck, am Sonntag eine Hammerstory zu liefern, nachgelassen hat, wenn die Titelseite mit Storys vom Recherchedesk besetzt wird.</p>
<p><em>Für diese Geschichte war nicht schwierig, Journalisten dazu zu bringen, etwas über Martin Spieler und die Situation der Sonntagszeitung zu sagen. Öffentliche Aussagen wollte jedoch nicht einer tätigen. Das hat zu tun mit dem allerwichtigsten Wert in der Sonntagszeitung-Redaktion: Loyalität. Wer nicht zu 100 Prozent loyal ist (natürlich gegen oben), hat keine Chance auf eine Beförderung. Das mag in vielen Firmen so sein, doch Journalismus ist ein Wettkampf unabhängiger und auch unkonventioneller Geister um die besten Recherchen, Ideen und Formulierungen. Es läuft selten lange gut, wenn das freie Wort nicht gefördert wird und am Ende immer nur die Chefs recht haben.</em></p>
<p>Während in Bern in aller Ruhe recherchiert wird, macht die Redaktion in Zürich einen unmotivierten, unterforderten Eindruck: Unzufriedenheit herrscht, Langeweile, Alltagstrott. Dafür verantwortlich ist einerseits eine unbewegliche Personalstruktur, die kaum frische Kräfte in Führungspositionen kommen lässt, andererseits die nicht vorhandene Streitkultur. «An den Redaktionssitzungen wird kaum je ein Text kritisiert», erzählt jemand aus der Redaktion. «Es fehlt an der Kritikkultur, es ist immer alles gut an den Blattkritiken», jemand anders. Und eine weitere Stimme: «Bei der grossen Redaktionssitzung wird viel gelobt, vor allem von Seiten der Führung. Am meisten lobt Spieler.» Über das Loben an sich schrieb Constantin Seibt <a href="http://blog.tagesanzeiger.ch/deadline/index.php/1592/kusse-des-todes-wie-sie-einen-journalisten-abschiessen-konnen/">vor ein paar Monaten</a>: «Lob bringt – gehäuft verabreicht &#8211; jeden Produktionsmotor ins Stottern».</p>
<p>Spieler selbst sieht das freilich anders, auf Anfrage schreibt er: «Die Stimmung in der Redaktion der Sonntagszeitung ist positiv inspirierend, konstruktiv und ich lade die Kolleginnen und Kollegen immer wieder ein, offen und auch kritisch zu diskutieren. Das ist jederzeit problemlos möglich.» Immerhin herrscht ein freundlicher, ein netter Ton vor im Umgang miteinander, was durchaus Spielers positivem Einfluss zugerechnet werden darf. Die vordergründig harmonische Stimmung kann aber nicht über die Konkurrenz von Einzelkämpfern im Redaktionsalltag hinwegtäuschen, die zum Teil eher gegeneinander als miteinander arbeiten. Viele würden gerne den Job wechseln, doch der Stellenmarkt ist derzeit ausgetrocknet. Spieler schreibt weiter: «Auch als Arbeitgeber ist die Sonntagszeitung attraktiv, was in einer im Vergleich zu anderen Zeitungen sehr geringen Fluktationsquote zum Ausdruck kommt sowie in der Tatsache, dass es uns problemlos gelingt, die besten Talente des Landes bei uns zu halten und neue zu gewinnen.»</p>
<p>Sieht man von einigen Highlights im Fokus, im Sport und im Wissen ab, füllen die personell gut dotierten Ressorts ihre Bünde uninspiriert ab, die hinteren Teile der Zeitung funktionieren vor allem als Werbetransporter. Eine Pauschalkritik, gewiss, doch den guten Voraussetzungen zum Trotz bleiben die leichteren Bereiche rund um Kultur und Freizeit mehrheitlich furchtbar uninteressant &#8211; kein Wunder, wenn einem der Chef jede Woche bescheinigt, tolle Arbeit abzuliefern. Gemessen werden sollten die gelieferten Inhalte nicht an der diesbezüglich ebenso wenig überzeugenden Konkurrenz, sondern an dem, was die «Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung» oder die «Welt am Sonntag» in diesen Bereichen bieten. Viele Mitarbeiter sind schon seit Jahren, seit Jahrzehnten an unveränderter Position, ganz neue Impulse sind von ihnen nicht mehr zu erwarten.</p>
<p><strong>Die Primeurs</strong><br />
Auf der Titelseite werden wie bekannt und gewohnt Primeurs (Scoops) gebolzt. Statt sich mit allgemein bekannten Fakten auseinanderzusetzen, die an sich skandalös genug wären, präsentiert die Sonntagszeitung lieber bedeutungsarme Detailnews oder «Geheimpapiere». Der Leser wird so jeden Sonntag mit einer Reihe neuer Faktendetails konfrontiert, die insgesamt ein zerstückeltes Bild ergeben. Wer dieses kleinteilige Allerlei an Neuigkeiten verwirrt, hat Pech gehabt: Die Sonntagszeitung wird nicht für die Leser geschrieben, sondern für die anderen Journalisten. Es geht um die Zahl der Zitierungen. Ob man seinen Satz <a href="https://www.facebook.com/photo.php?v=10150395660494817&#038;set=vb.253727174674740&#038;type=2&#038;theater">«Ich freue mich auf Ihre Meinung»</a> jemals ernst nehmen konnte, bleibt fragwürdiger denn je.</p>
<p>So ist an Redaktionskonferenzen nicht etwa der Inhalt oder die Form der Texte Thema, sondern, welches Medium welche Geschichte wie aufgenommen hat. Zitiert eine Zeitung nicht konkret («wie die Sonntagszeitung schreibt»), sondern allgemein («wie aus der Sonntagspresse zu erfahren ist»), kann der sonst so versöhnliche Chefredaktor auch mal richtig wütend werden. «Es kommt nur auf die Primeurs an, und wie oft Dein Name in der Zeitung steht. Wichtig ist sogar die Reihenfolge der Namen in der Verfasserzeile», ist aus der Redaktion zu hören.</p>
<p>Diese Jagd nach Primeurs führt zu bedeutungs- und folgenlosen Geschichten, in denen irgendein aktuelles Ereignis hochgeschrieben wird zu einem «Skandal», in Folge dem gewichtige Stimmen fordern, das müsse «Konsequenzen» haben. Als Beispiel der Text <a href="http://www.sonntagszeitung.ch/home/artikel-detailseite/?newsid=203574">«Allianz für ‹Lex Weltwoche›»</a> vom 15. Januar 2012: Sechs Parteichefs liessen sich in diesem Fall von drei Journalisten überzeugen, dass die Eigentumsverhältnisse von Roger Köppels «Weltwoche» keinesfalls privat bleiben dürften («Ziel ist es, kommende Woche eine gemeinsame Erklärung zu verfassen und die ‹Weltwoche› derart unter Druck zu setzen, dass sie auch allfällige Darlehensbürgschaften offenlegen muss.»). Die Folgen: Keine. Sie sind nach wie vor privat.</p>
<p>Die Chefredaktion scheut auch nicht, sich Exklusives vertraglich zuzusichern, manchmal auch nur, damit die Konkurrenz nichts davon hat. Beispielsweise wurde die Exklusivität eines (langweiligen) <a href="http://www.sonntagszeitung.ch/wirtschaft/artikel-detailseite/?newsid=240255">Interviews mit Roberto Martullo</a> mit einer <a href="https://twitter.com/JrgAuf/status/289737116617940992">«Vereinbarung»</a> geschützt:</p>
<blockquote class="twitter-tweet">
<p>Neu: Blocher-Schwiegersohn Martullo verweigert an einer Medienkonferenz Interviews: Er habe eine Vereinbarung mit der SoZ unterzeichnet!</p>
<p>&mdash; Jürg Auf der Maur (@JrgAuf) <a href="https://twitter.com/JrgAuf/status/289737116617940992">January 11, 2013</a></p></blockquote>
<p>Man mag sich über eine solche Vorgehensweise ärgern, doch über magere Inhalte kann keine Vereinbarung hinwegtrösten.</p>
<p><strong>Der Chef</strong><br />
Die Führung von Spieler wird als «etwas emotionslos» beschrieben. Wer sich einen seiner routiniert heruntergeratterten Monologe für die Lokalsender ansieht, wird verstehen, was gemeint sein könnte. Positiv erwähnt werden die zwischenmenschlichen Fähigkeiten von Spieler, insbesondere im persönlichen Gespräch. Tatsächlich kann kaum jemand der Redaktoren viel sagen über die Zusammenarbeit mit ihm &#8211; weil er so oft abwesend ist; mit ein Grund dafür, dass Spieler in der Redaktion nur über wenig Rückhalt verfügt. Einige Redaktoren nehmen ihn wahr als verlängerten Arm von Tamedia-Verleger Pietro Supino. Als tatsächlicher Chef in der Redaktion wirkt sein Stellvertreter, Simon Bärtschi, ist dieser doch, anders als Spieler, von Dienstag bis Samstag auf der Redaktion anwesend.</p>
<p>Geführt wird die Sonntagszeitung hierarchisch. Die Chefredaktion redet mit den Ressortleitern, die Ressortleiter reden mit den Journalisten. Direkten Kontakt gibt es wenig. Anliegen von unten nach oben durchlaufen die ordentlichen Stufen, die Entscheidungswege sind lang. Wer etwas erreichen will, ist gezwungen, Umwege zu gehen, ist doch weder das offene Wort noch die schnelle, unkomplizierte Lösung eine Option. In der Folge verbringt das Kader viel Zeit an Sitzungen. Es besteht kein Klima, in dem gute Ideen rasch umgesetzt werden können.</p>
<p><strong>Der Journalist</strong><br />
Was macht Spieler publizistisch? Vor allem eher uninspirierte, eher nicht so kritische Interviews. Und Editorials: Zuletzt forderte er ein zentrales Waffenregister und kritisierte Bundespräsident Maurer hart dafür, dass er sich die Freiheit nimmt, der «Arena» keinen angeblich traditionellen Besuch abzustatten («Gestatten Sie Herr Bundespräsident: Worauf haben Sie denn Lust, wenn Ihnen so vieles, das zu Ihrem Amt gehört, gar nicht behagt?»). <a href="http://www.martinspieler.ch/die-freiheit-im-internet-gilt-es-zu-verteidigen/20121202">Am 2. Dezember 2012</a> stellte er Google wie einen Dieb dar («sich bei journalistischen Texten einfach bedienen und ohne Gegenleistung gewerblich nutzen»), obwohl Google (so wie Zeitungen) nur zitiert und keine Urheberrechte bricht. Flankiert wurde das peinliche Editorial von einem Interview mit Marc Walder, der auf Vorlage von Spieler ein Leistungsschutzrecht für Presseverleger forderte («Ich will dem Verband nicht vorgreifen, aber ich bin klar dafür»). Rainer Stadler von der NZZ <a href="http://www.nzz.ch/meinung/kolumnen/hassobjekt-google-1.17866884">quittierte folgerichtig</a>: «Der Journalismus würde intelligentere Interessenvertreter verdienen.» Eine Kolumne von David Bauer zum Leistungsschutzrecht steht nach wie vor in der <a href="http://www.davidbauer.ch/2012/11/25/eine-leistung-die-es-zu-schutzen-gilt/">Originalversion</a> und in der <a href="http://www.sonntagszeitung.ch/multimedia/kolumne-bauer/kolumne-bauer-detailseite/?newsid=236003">SoZ-Version</a> online, da kann sich jeder selbst ein Bild machen.</p>
<p>Um das durch seine Bildschirmpräsenz über Jahre zementierte Image als Geldonkel aus dem Lokalfernsehen zu überwinden, reagierte er letztes Jahr und startete eine umtriebige Kommunikationsoffensive, mit angriffigen Texten und «Arena»-Auftritten. «Aber er hat einfach nichts zu sagen», so ein Journalist, der lieber anonym bleiben möchte. Dagegen Spielers Selbsteinschätzung: «Dass ich sehr viel Energie und auch Spass an meiner Tätigkeit als Chefredaktor der Sonntagszeitung habe, sehen Sie auch in der Tatsache, dass ich zu den publizistisch aktivsten Chefredaktoren des Landes gehöre und trotz meiner Führungsfunktionen nach wie vor selbst viele Interviews, Artikel und Kommentare in der Sonntagszeitung verfasse.»</p>
<p>Kein Problem hat der Chefredaktor der Sonntagszeitung, klassische PR-Berichte anzusagen, sogenannte «KMU-Porträts». <a href="https://www.youtube.com/watch?v=JWOJOz3UWms">Dieser Beitrag</a> lief 2012 auf Tele M1:</p>
<p><iframe width="450" height="253" src="https://www.youtube.com/embed/JWOJOz3UWms" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Zu seinen Nebentätigkeiten schrieb uns Spieler: «Ein Interessenkonflikt gibt es nicht: Alle meine Tätigkeiten am TV oder im Radio erfolgen immer in meiner Funktion als Chefredaktor der Sonntagszeitung.»</p>
<p><strong>Der Blogger</strong><br />
Unter <a href="http://www.martinspieler.ch/">martinspieler.ch</a> führt Spieler einen «Schweizer Wirtschaftsblog», in den er regelmässig eigene Texte kippt (zuletzt meist seine Editorials). Kommentieren kann man die Einträge, nur werden seit über einem Jahr keine Kommentare mehr freigeschaltet. Der <a href="http://www.martinspieler.ch/ubs-muss-obergrenze-fur-risiken-boni-und-verluste-einfuhren/20110919/comment-page-1#comment-16076">letzte freigeschaltete Kommentar</a> stammt vom 24. September 2011.</p>
<p><strong>Das Internet</strong><br />
Die Zeitung ist auch ohne Internet erfolgreich, war bisher die Losung. Der Text <a href="http://www.davidbauer.ch/2010/12/28/online-strategie-sonntagszeitung/">«Die SonntagsZeitung: Ein Print-Riese im digitalen Tiefschlaf»</a> von David Bauer aus dem Dezember 2010 ist nach wie vor gültig. Die aktuelle Situation ist dennoch erschreckend. Die altertümlich wirkende Website lädt nicht ein zum Besuch und hat sich, zumindest zahlenmässig, kaum entwickelt. Besuchten im Februar 2004 66’000 Unique Visitors die Website (92’596 Visits), waren es im Dezember 2012 90’000 Unique Visitors (174’519 Visits). Die iPad-Version der Sonntagszeitung kämpfte <a href="https://medienwoche.ch/2012/07/05/jeden-sonntag-das-gleiche-theater/">letztes Jahr</a> mit grossen technischen Problemen, nach wie vor ist die Gesamtbewertung der App im iTunes-Store vernichtend. 598 von aktuell 969 Bewertungen (Stand: 24. Januar) stufen die von Goldbach Media erstellte App mit einem von fünf möglichen Sternen ein, das sind über 60 Prozent. Ist es aktuell besser? Nein. Von den letzten elf Kommentaren («werde das Abo nicht verlängern, das wäre schlicht Geldverschwendung», «die App ist sehr instabil und nervt mehr als sie nützt», «ist schon eine Frechheit, dass man für sowas bezahlt») bewerten neun mit einem Stern («Gefällt mir gar nicht»), lediglich zwei verleihen zwei Sterne («Gefällt mir nicht»).</p>
<p><strong>Der Netzwerker</strong><br />
Als Spieler mit der Führung der Sonntagszeitung betraut wurde, war das für viele eine grosse Überraschung, war sein Name doch nie im Gespräch. Tamedia hat ihn wohl ausgesucht wegen seiner Loyalität, aber auch aufgrund seiner guten Kontakte zur Wirtschaft. Diese seien jedoch überschätzt, ist zu hören, denn weit über den «Club am Rennweg» gingen sie nicht hinaus («zu den wirklich wichtigen Leuten hat er null Draht»). Trotzdem bleibt er ein typischer Netzwerker &#8211; wovon die Zeitung insgesamt profitiert, worunter das Wirtschaftsressort manchmal leidet.</p>
<p><strong>Die Erfolge</strong><br />
Martin Spieler, von 2004 bis 2010 für die Handelszeitung verantwortlich, seit 2010 für die Sonntagszeitung, kann Erfolge bei den Auflagen ausweisen. Allerdings profitiert er von übernommenen Lesern, in der Vergangenheit und in der Zukunft. So konnte die Handelszeitung 2007 nach dem Ableben von Cash <a href="http://www.axelspringer.de/presse/HANDELSZEITUNG-ab-sofort-groesste-Schweizer-Wirtschaftszeitung_35340.html">27’000 Abonnements übernehmen</a>.</p>
<p>Die «verkaufte Auflage», nach den jeweiligen <a href="http://www.wemf.ch/d/unternehmen/archiv/Auflagebulletins.php:">WEMF-Auflagebulletins</a>:</p>
<p><strong>2004:</strong> nicht online verfügbar<br />
<strong>2006:</strong> Handelszeitung: 30&#8217;776, Sonntagszeitung: 201&#8217;358<br />
<strong>2008:</strong> Handelszeitung: 45&#8217;190, Sonntagszeitung: 202&#8217;141<br />
<strong>2010:</strong> Handelszeitung: 40&#8217;822, Sonntagszeitung: 188&#8217;658<br />
<strong>2012:</strong> Handelszeitung: 36&#8217;689, Sonntagszeitung: 175&#8217;882</p>
<p>Seit dem 2. September 2012 erhalten rund 36‘000 «Bund»-Abonnenten die Sonntagszeitung, und auch die 62&#8217;707 Abonnenten der Basler Zeitung (gemäss WEMF 2012) werden ab dem 3. März 2013 die Sonntagszeitung erhalten, wonach die Auflage wohl in die Nähe von 250’000 Exemplaren kommen wird. Wer rechnen kann, und Tamedia kann rechnen, sieht, dass die Sonntagszeitung unter Spieler an Auflage verliert. Während die direkte Konkurrenz, die NZZ am Sonntag, <a href="https://medienwoche.ch/2012/11/07/warum-die-nzzas-gewinnt/">zulegt</a>.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2013/02/04/chefredaktor-am-sonntag/">Chefredaktor am Sonntag</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>«Kommt in die Gänge!»</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Torsten Haeffner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Mar 2012 10:34:49 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Quote]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
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		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In deutschen Medien machen Journalistinnen und Redaktorinnen mobil: Sie fordern eine Quote von 30 Prozent weiblichen Führungskräften in Redaktionen. Aber weshalb ausgerechnet eine Frauenquote? Es gibt zahlreiche andere gesellschaftliche Gruppen, die in den Medien auch unterrepräsentiert sind. Das Recht auf Führung erwirbt man nicht per Verordnung oder Quote. Geht es um einen verordneten Frauenanteil in <a href="https://medienwoche.ch/2012/03/02/kommt-in-die-gaenge/">Weiterlesen ...</a></p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2012/03/02/kommt-in-die-gaenge/">«Kommt in die Gänge!»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" alt="" src="https://medienwoche.ch/wp_live/wp-content/uploads/2012/03/pro_quote.jpg" class="alignleft" width="120" height="95" /> In deutschen Medien machen Journalistinnen und Redaktorinnen mobil: Sie fordern eine Quote von 30 Prozent weiblichen Führungskräften in Redaktionen. Aber weshalb ausgerechnet eine Frauenquote? Es gibt zahlreiche andere gesellschaftliche Gruppen, die in den Medien auch unterrepräsentiert sind. Das Recht auf Führung erwirbt man nicht per Verordnung oder Quote.<br />
<span id="more-30444"></span><br />
Geht es um einen verordneten Frauenanteil in Führungspositionen, sind die Meinungen schnell gemacht: Die Befürworter versprechen sich von der zwangsweisen geschlechterspezifischen Besetzung von Führungspositionen mehr Gerechtigkeit. Die Gegner von Quoten sehen in verordneter Geschlechtergerechtigkeit eine Form der Diskriminierung oder lehnen jegliche Zwänge zur Durchsetzung von vermeintlicher Gleichheit generell ab.</p>
<p>Am 26. Februar war es wieder einmal soweit: Unter dem Titel «Frauen sind kein Problem, sondern die Lösung», verkündete Katharina Riehl <a href="http://www.sueddeutsche.de/medien/debatte-um-frauenquote-frauen-sind-kein-problem-sondern-die-loesung-1.1293788" target="_blank">in der «Süddeutschen Zeitung»</a> kämpferisch: «In Deutschland gibt es viel zu wenig Frauen in Leitungsposten. Auch in Verlagshäusern, wie der SZ. Nun machen 350 deutsche Journalistinnen mobil – und fordern jetzt eine Frauenquote von 30 Prozent für Führungspositionen.»</p>
<p>In einem <a href="http://www.pro-quote.de/was-wir-wollen/" target="_blank">offenen Brief</a> beklagen sich die Initiatorinnen von «Pro Quote» bei ihren Vorgesetzten, dass «nur zwei Prozent aller Chefredakteure der rund 360 deutschen Tages- und Wochenzeitungen Frauen» sind. Weiters monieren sie, dass von 12 Intendanten des öffentlich-rechtlichen Rundfunks «lediglich drei weiblich» sind, mithin also 25 Prozent. Das Ziel der Journalistinnen ist, dass in den nächsten fünf Jahren mindestens dreissig Prozent der Führungspositionen in den Redaktionen mit Frauen besetzt werden, und zwar auf allen Hierarchiestufen. «Schaffen Sie das?», fragen sie die Adressaten des Schreibens. Nichts spricht dafür.</p>
<p>Denn eine Lösung ist die Quote nicht. Hätten Frauen das Recht, Quoten im Journalismus oder in anderen Berufen durchzusetzen, dann stünde das gleiche Recht auch beispielsweise Ausländern, Christen, Muslimen etc. zu. Zumal wenn man Miriam Meckel ernst nimmt, die meint, die Quote wäre rechtens, «weil Medien täglich dazu beitragen, unsere Weltbilder zu entwerfen. Die sollten auch den Blick der Frauen enthalten». Und welche Gruppe hätte dann – frei nach Frau Meckel – nicht das Recht, ihren Blick in die Weltbilder der Leser zu projizieren?</p>
<p>Kriterium zur Beförderung auf einen Chefposten kann nicht die Zugehörigkeit zu irgendeiner Gruppierung sein: Führen kann und soll, wer in den für die jeweilige Publikation erfolgsentscheidenden Rubriken über die dafür erforderliche Qualifikation, Kompetenz und ergo Autorität verfügt.</p>
<p>Und wie steht es darum in deutschen Medien? Ein Quervergleich von führenden deutschen Tageszeitungen und Nachrichtenmagazinen ergibt – und das kann jeder selbst bei seinem Leib- und Magenblatt überprüfen: In erfolgsentscheidenden Ressorts (Innenpolitik, Internationales, Wirtschaft, Finanzen, Wissenschaft, Sport etc.) arbeiten fast ausschliesslich Männer. Frauen sind hier nur selten am Werk.</p>
<p>Sie publizieren dagegen vornehmlich Artikel von den vielen Nebenkriegsschauplätzen dieser Welt: also über Lokales, Gesellschaftsthemen, Beziehungsprobleme, die neueste Party-Location, Beauty-, Gesundheits- und Bewerbungstipps, Prominente, Mode, Lifestyle, Kultur, Literatur, TV und dergleichen mehr.</p>
<p>Wo also sollen sie denn herkommen, diese dreissig Prozent Frauen? Und warum arbeiten viel weniger Frauen als Männer in den jeweils matchentscheidenden Disziplinen?</p>
<p>Die Initiative «Pro Quote» verkennt: Das Recht auf Führung erwirbt man nicht per Verordnung oder Quote. Führen und Macht muss man wollen und die dafür in den Schlüsseldisziplinen erforderlichen Qualifikationen, Kompetenzen und Autorität muss man liefern. Haben sich Frauen einmal in den jeweiligen Schlüsseldisziplinen etabliert und beweisen sie die nötige Durchsetzungskraft, dann braucht es keine Quote. Die Journalistin Lena Ackermann skandiert auf pro-quote.de: «Kommt in die Gänge!» Das sollten sie wirklich wörtlich nehmen, die Damen.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2012/03/02/kommt-in-die-gaenge/">«Kommt in die Gänge!»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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