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	<title>Daniel Ryser | MEDIENWOCHE</title>
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	<description>Magazin für Medien, Journalismus, Kommunikation &#38; Marketing</description>
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		<title>Keystone-SDA, Clubhouse, Republik</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Benjamin von Wyl]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 Jan 2021 08:12:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medienwoche]]></category>
		<category><![CDATA[Daniel Ryser]]></category>
		<category><![CDATA[Keystone SDA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>The Good – Keystone-SDA muss Rechenschaft ablegen Ist das das Ende des Niedergangs? Vielleicht entpuppt es sich als blosse Randnotiz im jahrelangen Stellenabbau, der bis Pandemiebeginn auch noch von Millionendividenden an die Aktionäre begleitet worden ist. 2021 unterstützt das Bundesamt für Kommunikation Bakom das Textangebot von Keystone-SDA neu «mit einer Finanzhilfe von maximal vier Millionen <a href="https://medienwoche.ch/2021/01/23/keystone-sda-clubhouse-republik/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-85223" src="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/01/MW-Good-Bad-Ugly-20210123b.jpg" alt="" width="1456" height="488" srcset="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/01/MW-Good-Bad-Ugly-20210123b.jpg 1456w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/01/MW-Good-Bad-Ugly-20210123b-300x101.jpg 300w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/01/MW-Good-Bad-Ugly-20210123b-768x257.jpg 768w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/01/MW-Good-Bad-Ugly-20210123b-1024x343.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1456px) 100vw, 1456px" /></p>
<h3>The Good – Keystone-SDA muss Rechenschaft ablegen</h3>
<p>Ist das das Ende des Niedergangs? Vielleicht entpuppt es sich als blosse Randnotiz im jahrelangen Stellenabbau, der bis Pandemiebeginn auch noch von Millionendividenden an die Aktionäre begleitet worden ist.</p>
<p>2021 unterstützt das Bundesamt für Kommunikation Bakom das Textangebot von Keystone-SDA neu «mit einer Finanzhilfe von maximal vier Millionen Franken pro Kalenderjahr», wie es in der <a href="https://www.bakom.admin.ch/dam/bakom/de/dokumente/bakom/elektronische_medien/unterstuetzung-von-nachrichtenagenturen/leistungsvereinbarung-uvek-sda.pdf.download.pdf/Leistungsvereinbarung%20sda.pdf" target="_blank" rel="noopener">Leistungsvereinbarung</a> heisst. Das entspricht knapp einem Zehntel des Umsatzes von Keystone-SDA 2019. Schon da erhielt die letzte verbliebene Nachrichtenagentur der Schweiz zwei Millionen Franken Defizitausgleich. Die Verdoppelung der Bundesgelder war bereits bekannt; die Neuigkeit liegt im Detail, in Abschnitt 3.3 der Leistungsvereinbarung 2021: «Personelle und publizistische Veränderungen».</p>
<p>Neu muss Keystone-SDA das Bakom vor inhaltlichem oder personellen Aderlass in der Zentral-, Sport- oder einer Regionalredaktion informieren. Wenn Abbaupläne beim Bakom zu Zweifeln führen, ob das Basisangebot in Deutsch, Italienisch und Französisch noch gewährleistet ist, kann dieses die Finanzhilfen kürzen. Ob diese Verpflichtung den Abbau bremst oder gar stoppt, muss sich zeigen.</p>
<h3>The Bad – Club wider die Datenvernunft</h3>
<p>Kennen Sie «Clubhouse»? Spätestens diese Woche hat die Audio-Only-App die Schweiz erreicht. Bereits bieten Medien, etwa der «Blick», eigene Talks auf der neuen Plattform. Der aktuelle Hype im deutschsprachigen Raum wäre aber kaum möglich gewesen, wenn es nicht massenhaft ironische Nutzer*innen gäbe, welche die bereits existierenden Sozialen Medien mit «Clubhouse»-Memes geflutet hätten. Oft zeigen diese Memes Wiener Würstchen. Clubhouse sei eine Plattform, wo Männer mit Männern reden. Ob ironisch oder nicht: Alle Nutzer*innen gehen rücksichtslos mit den Daten ihrer Handykontakte um.</p>
<p>Wer auf «Clubhouse» will, braucht das «Invite» einer Person, die bereits dabei ist. Wer solche Einladungen verschickt, muss der App Zugang zum Handytelefonbuch geben. Das ermöglicht es dem Unternehmen, Schattenprofile auch von all jenen anzulegen, die nicht dabei sind.</p>
<p>Weil es kein Unternehmen, sondern die Nutzer*innen selbst sind, die ihre Kontakte freigeben, handelt es sich – wiedermal – um eine Grauzone im europäischen Datenschutzrecht. Gemäss dem Digital Business-<a href="https://t3n.de/news/clubhouse-schattenprofile-vs-1351026/" target="_blank" rel="noopener">Magazin T3N</a> kann es aber sein, dass jene, die «Clubhouse» auch beruflich nutzen, illegal handeln, wenn sie Kontaktdaten europäischer Bürger*innen ohne deren Einverständnis hochladen. Angesichts des Clubhouse-Hypes hat die Tech-Journalistin Adrienne Fichter bereits dazu aufgerufen, dass alle Fichters Nummer löschen sollen, bevor sie sich bei Datensaugern anmelden.</p>
<h3>The Ugly – Rechtsextremer Monolog in der Republik</h3>
<p>Wie berichtet man über Rechtsextreme? Daniel Ryser und Olivier Würgler machten in der «Republik» mit Jürgen Elsässer einen Versuch, der dem Rechtsextremen <a href="https://www.republik.ch/2021/01/19/satan-in-hollywood-5" target="_blank" rel="noopener">sehr viel Raum lässt</a>: 8800 Zeichen direkte Rede und Paraphrasen. Elsässer breitet seine Sicht vom Deutschland Bismarcks bis zu den Jugoslawienkriegen unwidersprochen aus; sogar Verschwörungstheorien darf er analysieren – als wäre er ein Experte.</p>
<p>Die wenigen Einschübe in den Monolog stärken teilweise noch Elsässers Perspektive: Nachdem er erzählt, dass er auf einen neuen «Maidan» gehofft hat, übernehmen die Journalisten diesen Begriff. Oder sie schildern, dass er American Spirit raucht und ein Helmut Schmidt-Porträt in seinem Haus hängt. Der Beitrag endet mit Elsässers Unterscheidung zwischen «westlich-rationalistischen» und anderen Verbrechen gegen die Menschlichkeit.</p>
<p>Dem Elsässer-Monolog vorangestellt sind – grafisch abgetrennt – 6600 Zeichen mit Analysen von Rechtsextremismus-Expert*innen, etwa Annika Brockschmidt. Am Ende der Lektüre wirkt das wie eine blosse Packungsbeilage. Der <a href="https://twitter.com/doltschevita/status/1351555181381627904" rel="noopener" target="_blank">Twitterer</a>, der den Artikel mit der Bemerkung «Elsässer sagt ein paar kluge Sachen» teilte, scrollte wohl einfach darüber hinweg.</p>
<p>Auf Anfrage begrüsst Ryser Kritik am Text, wie sie etwa die Journalistin Anina Ritscher formulierte. Die Diskussion sei wichtig. Er bestreitet aber, dass die Rechtsextremismus-Expert*innen zum Beiwerk verkommen: «Zuerst Klarheit und Aufschlüsselung durch die Wissenschaftler*innen, danach der Wahnsinn.» Weitere Beiträgen zum Thema sollen sich «Aufschlüsselungen» widmen.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/01/23/keystone-sda-clubhouse-republik/">Keystone-SDA, Clubhouse, Republik</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>«Ich habe meinen Job als Reporter gemacht. Punkt.»</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2018/09/20/wer-ist-daniel-ryser/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Sep 2018 12:06:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Auf dem Radar]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Daniel Ryser]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Er hat kürzlich eine schon jetzt vielbeachtete und kontrovers diskutierte Biografie von SVP-Nationalrat und Weltwoche-Verleger Roger Köppel veröffentlicht. Im Gespräch mit Ex-Weltwoche-Autor Markus Schär, der für die Köppel-Biografie dem Autor ausführlich Red und Antwort stand, gibt Daniel Ryser Einblicke in seine Arbeitsweise als Reporter und Buchautor. Nur am Rande gestreift wird dabei die interessante Frage, ob es richtig sei, einer umstrittenen Figur wie Köppel eine so grosse Plattform zu bieten. Ryser sagt dazu nur: «Ich habe meinen Job als Reporter gemacht. Punkt.»</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2018/09/20/wer-ist-daniel-ryser/">«Ich habe meinen Job als Reporter gemacht. Punkt.»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Er hat kürzlich eine schon jetzt vielbeachtete und kontrovers diskutierte Biografie von SVP-Nationalrat und Weltwoche-Verleger Roger Köppel veröffentlicht. Im Gespräch mit Ex-Weltwoche-Autor Markus Schär, der für die Köppel-Biografie dem Autor ausführlich Red und Antwort stand, gibt Daniel Ryser Einblicke in seine Arbeitsweise als Reporter und Buchautor. Nur am Rande gestreift wird dabei die interessante Frage, ob es richtig sei, einer umstrittenen Figur wie Köppel eine so grosse Plattform zu bieten. Ryser sagt dazu nur: «Ich habe meinen Job als Reporter gemacht. Punkt.»</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2018/09/20/wer-ist-daniel-ryser/">«Ich habe meinen Job als Reporter gemacht. Punkt.»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>«Fuck it, ich schreibe einfach meine Artikel»</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2018/06/05/fuck-it-ich-schreibe-einfach-meine-artikel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Jun 2018 09:21:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Auf dem Radar]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Daniel Ryser]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>WOZ-Reporter Daniel Ryser bietet in einem längeren Interview mit der Bärner Studizytig einen Einblick in sein Berufsverständnis als Journalist und in seine Recherchemethoden. Ryser ist bekannt für aufwändige Reportagen, in letzter Zeit mit dem «Kokain-Report» und dem IZRS-Porträt «Die Dschihadisten von Bümpliz», die als Beilage zur «Wochenzeitung» erschienen sind. Was seine Arbeitsweise auszeichnet, ist die zeitintensive Recherche. Nur dank jahrelanger Gespräche gewinnt er das Vertrauen möglicher Protagonisten für seine Geschichten. Sein unvoreingenommener Blick auf Subkulturen, etwa auf Fussball-Hooligans und Ultra-Fans, bringen ihm auch Kritik ein, so etwa jüngst der Vorwurf der Gewaltverharmlosung. Dafür hat Ryser wenig Verständnis: «Manchmal habe ich das Gefühl, fuck it, ich schreibe einfach meine Artikel und wenn es wirklich hart auf hart kommt, dann müssen die Leute halt den Scheiss-Artikel einfach nochmal lesen.»</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2018/06/05/fuck-it-ich-schreibe-einfach-meine-artikel/">«Fuck it, ich schreibe einfach meine Artikel»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>WOZ-Reporter Daniel Ryser bietet in einem längeren Interview mit der Bärner Studizytig einen Einblick in sein Berufsverständnis als Journalist und in seine Recherchemethoden. Ryser ist bekannt für aufwändige Reportagen, in letzter Zeit mit dem «Kokain-Report» und dem IZRS-Porträt «Die Dschihadisten von Bümpliz», die als Beilage zur «Wochenzeitung» erschienen sind. Was seine Arbeitsweise auszeichnet, ist die zeitintensive Recherche. Nur dank jahrelanger Gespräche gewinnt er das Vertrauen möglicher Protagonisten für seine Geschichten. Sein unvoreingenommener Blick auf Subkulturen, etwa auf Fussball-Hooligans und Ultra-Fans, bringen ihm auch Kritik ein, so etwa jüngst der Vorwurf der Gewaltverharmlosung. Dafür hat Ryser wenig Verständnis: «Manchmal habe ich das Gefühl, fuck it, ich schreibe einfach meine Artikel und wenn es wirklich hart auf hart kommt, dann müssen die Leute halt den Scheiss-Artikel einfach nochmal lesen.»</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2018/06/05/fuck-it-ich-schreibe-einfach-meine-artikel/">«Fuck it, ich schreibe einfach meine Artikel»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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