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	<title>Deplatforming | MEDIENWOCHE</title>
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	<description>Magazin für Medien, Journalismus, Kommunikation &#38; Marketing</description>
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		<title>EU gegen Big Tech: Das Ende der Gesetzlosigkeit?</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/06/10/eu-gegen-big-tech-das-ende-der-gesetzlosigkeit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Paszti]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Jun 2021 10:01:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Deplatforming]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach dem Sturm auf das Kapitol in Washington D.C. sperrten zahlreiche soziale Netzwerke die Konten des damaligen US-Präsidenten Donald Trump. Dieses massenhafte „Deplatforming“ wirft mit neuer Dringlichkeit die ungelöste netzpolitische Frage auf, wie Hassrede und Fake-News in den sozialen Netzwerken bekämpft werden können, ohne dabei die Meinungsfreiheit zu beschneiden. Doch mindestens ebenso beunruhigend wie das eigenmächtige Handeln der Plattformkonzerne ist die empörte Reaktion vieler Politiker*innen auf die Blockaden – sie scheinen erst jetzt zu begreifen, wie weit die Privatisierung der Rechtssetzung durch Plattformunternehmen bereits vorangeschritten ist.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/06/10/eu-gegen-big-tech-das-ende-der-gesetzlosigkeit/">EU gegen Big Tech: Das Ende der Gesetzlosigkeit?</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nach dem Sturm auf das Kapitol in Washington D.C. sperrten zahlreiche soziale Netzwerke die Konten des damaligen US-Präsidenten Donald Trump. Dieses massenhafte „Deplatforming“ wirft mit neuer Dringlichkeit die ungelöste netzpolitische Frage auf, wie Hassrede und Fake-News in den sozialen Netzwerken bekämpft werden können, ohne dabei die Meinungsfreiheit zu beschneiden. Doch mindestens ebenso beunruhigend wie das eigenmächtige Handeln der Plattformkonzerne ist die empörte Reaktion vieler Politiker*innen auf die Blockaden – sie scheinen erst jetzt zu begreifen, wie weit die Privatisierung der Rechtssetzung durch Plattformunternehmen bereits vorangeschritten ist.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/06/10/eu-gegen-big-tech-das-ende-der-gesetzlosigkeit/">EU gegen Big Tech: Das Ende der Gesetzlosigkeit?</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Extremismus: «Auf Facebook wird wenigstens gestritten»</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/03/24/extremismus-auf-facebook-wird-wenigstens-gestritten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Paszti]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Mar 2021 08:16:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Hasskommentare]]></category>
		<category><![CDATA[Deplatforming]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bringt es etwas, radikale Stimmen von sozialen Netzwerken wie Facebook oder Twitter zu verbannen? Nicht unbedingt, sagt der Extremismusforscher Jakob Guhl.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/03/24/extremismus-auf-facebook-wird-wenigstens-gestritten/">Extremismus: «Auf Facebook wird wenigstens gestritten»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Bringt es etwas, radikale Stimmen von sozialen Netzwerken wie Facebook oder Twitter zu verbannen? Nicht unbedingt, sagt der Extremismusforscher Jakob Guhl.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/03/24/extremismus-auf-facebook-wird-wenigstens-gestritten/">Extremismus: «Auf Facebook wird wenigstens gestritten»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
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		<title>Wer herrscht über die Meinungsfreiheit?</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/02/04/wer-herrscht-ueber-die-meinungsfreiheit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Paszti]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Feb 2021 11:04:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Apple]]></category>
		<category><![CDATA[Donald Trump]]></category>
		<category><![CDATA[Deplatforming]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>
		<category><![CDATA[Zensur]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
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		<category><![CDATA[YouTube]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach den schockierenden Ereignissen rund um den Machtwechsel im US-Präsidentenamt und dem "digitalen Impeachment" von Ex-Präsident Trump durch Twitter, Facebook und Youtube stellt sich die Frage, wie die Demokratie gestärkt und die Tech-Giganten gezähmt werden können. Wir präsentieren erste Lösungsansätze aus den USA, Europa und der Schweiz.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/02/04/wer-herrscht-ueber-die-meinungsfreiheit/">Wer herrscht über die Meinungsfreiheit?</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nach den schockierenden Ereignissen rund um den Machtwechsel im US-Präsidentenamt und dem &#8222;digitalen Impeachment&#8220; von Ex-Präsident Trump durch Twitter, Facebook und Youtube stellt sich die Frage, wie die Demokratie gestärkt und die Tech-Giganten gezähmt werden können. Wir präsentieren erste Lösungsansätze aus den USA, Europa und der Schweiz.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/02/04/wer-herrscht-ueber-die-meinungsfreiheit/">Wer herrscht über die Meinungsfreiheit?</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Was bringt das digitale Hausverbot?</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/01/28/was-bringt-das-digitale-hausverbot/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dominik Allemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Jan 2021 06:00:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Snapchat]]></category>
		<category><![CDATA[Deplatforming]]></category>
		<category><![CDATA[Instagram]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was bringt das sogenannte Deplatforming eigentlich?</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Was bringt das sogenannte Deplatforming eigentlich?</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/01/28/was-bringt-das-digitale-hausverbot/">Was bringt das digitale Hausverbot?</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Das Deplatforming-Dilemma: Wer löscht hier wen mit welcher Legitimation?</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/01/22/das-deplatforming-dilemma-wer-loescht-hier-wen-mit-welcher-legitimation/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marko Ković]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Jan 2021 10:06:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medienwoche]]></category>
		<category><![CDATA[Deplatforming]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es ist zu begrüssen, dass Social-Media-Plattformen extremistischen Stimmen wie Donald Trump keine Bühne gewähren. Aber gleichzeitig ist es hoch problematisch, wenn private, profitorientierte Tech-Giganten nach eigenem Gusto bestimmen, wer Zugang zum öffentlichen Diskurs hat. Am 8. Januar 2021 hat Twitter dem scheidenden Präsidenten Donald Trump die vielleicht grösste Demütigung seines Lebens beschert: Der Twitter-Account des <a href="https://medienwoche.ch/2021/01/22/das-deplatforming-dilemma-wer-loescht-hier-wen-mit-welcher-legitimation/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Es ist zu begrüssen, dass Social-Media-Plattformen extremistischen Stimmen wie Donald Trump keine Bühne gewähren. Aber gleichzeitig ist es hoch problematisch, wenn private, profitorientierte Tech-Giganten nach eigenem Gusto bestimmen, wer Zugang zum öffentlichen Diskurs hat.</strong><br />
<img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-85205" src="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/01/MW-Deplatformung-Demokratie-20210122.jpg" alt="" width="1456" height="976" srcset="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/01/MW-Deplatformung-Demokratie-20210122.jpg 1456w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/01/MW-Deplatformung-Demokratie-20210122-300x201.jpg 300w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/01/MW-Deplatformung-Demokratie-20210122-768x515.jpg 768w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/01/MW-Deplatformung-Demokratie-20210122-1024x686.jpg 1024w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/01/MW-Deplatformung-Demokratie-20210122-470x315.jpg 470w" sizes="(max-width: 1456px) 100vw, 1456px" /><br />
Am 8. Januar 2021 hat Twitter dem scheidenden Präsidenten Donald Trump die vielleicht grösste Demütigung seines Lebens beschert: Der Twitter-Account des US-Präsidenten, das berühmte @realDonaldTrump, wurde unwiderruflich gelöscht. Auf einen Schlag verlor Trump sein wichtigstes Sprachrohr und den ungefilterten Zugang zur Weltöffentlichkeit.<br />
</p>
<p>Twitter hat die Löschung des Trump-Kontos mit der von Trump ausgehenden Gefahr der Anstiftung zu Gewalt <a href="https://blog.twitter.com/en_us/topics/company/2020/suspension.html" target="_blank" rel="noopener">begründet</a>. Beim faschistoiden Angriff auf das US-Kapitol, der wenige Tage zuvor stattfand, spielte Trumps monatelange Aufwiegelung nicht zuletzt über Twitter nämlich eine zentrale <a href="https://medienwoche.ch/2021/01/15/alle-profitierten-von-trump-medien-als-brandbeschleuniger-des-kapitol-sturms/">Rolle</a>.</p>
<blockquote><p>Die Frage drängt sich auf: Kann Deplatforming Leid, Hass, Gewalt reduzieren?</p></blockquote>
<p>Trumps Twitter-Verbannung ist ein Paradebeispiel für das sogenannte Deplatforming. Was bedeutet: Einer im weitesten Sinn kontroversen Person werden gewisse sprichwörtliche Bühnen in der Öffentlichkeit entzogen, aber ohne damit ihre formalen Rechte zur freien Meinungsäusserung einzuschränken. Die betroffene Person verliert beispielsweise den Zugang zu Social-Media-Plattformen, kann aber grundsätzlich weiterhin sowohl online als auch offline frei sprechen.<br />
Was ist von Deplatforming zu halten? Wenn wir in einem ersten Schritt davon ausgehen, dass das Ziel von Deplatforming moralisch legitim ist, nämlich den Schaden, den extremistische Stimmen anrichten können, zu reduzieren, dann drängt sich die Frage auf, ob das denn wirklich funktioniert. Kann Deplatforming Leid, Hass, Gewalt reduzieren?</p>
<p>Eine interessante Fallstudie für die Beantwortung dieser Frage ist das Deplatforming des sogenannten «Islamischen Staats» (IS). Die Terrororganisation war nicht nur wegen brutaler Gewalt und Terror berüchtigt und gefürchtet, sondern auch wegen ihrer hochwirksamen PR-Arbeit. Der IS unterhielt jahrelang eine beeindruckende Propaganda-Maschinerie, in deren Rahmen nicht zuletzt professionelle und mehrsprachige Videoproduktionen hergestellt wurden, die über Plattformen wie Twitter, Facebook und YouTube ein Millionenpublikum <a href="https://www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/1057610X.2018.1444955" target="_blank" rel="noopener">fanden</a>.</p>
<blockquote><p>Wie Deplatforming wirkt, zeigen wissenschaftliche Untersuchungen der Social-Media-Aktivitäten des sogenannten «Islamischen Staats».</p></blockquote>
<p>Um die Verbreitung dieser Terrorpropaganda zu stoppen, rief die US-Regierung eine Deplatforming-Strategie ins Leben. Ein Teil dieser Strategie bestand aus Sabotage durch Cyberkriegsführung, also durch staatlich sanktioniertes Hacking, indem etwa Social-Media-Konten von IS-Angehörigen <a href="https://www.wired.com/story/general-paul-nakasone-cyber-command-nsa/" target="_blank" rel="noopener">gekapert wurden</a>. Der wichtigere Teil des IS-Deplatforming aber war schlicht das Gleiche, was nun auch Donald Trump erlebt hat: Die Betreiber von Social-Media-Plattformen griffen durch und löschten Konten mit IS-Bezug systematisch.</p>
<p>Dieses Vorgehen war trivial einfach, brachte aber durchschlagenden Erfolg. IS-Propaganda auf Social Media <a href="https://www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/1057610X.2018.1513984" target="_blank" rel="noopener">verkümmerte</a> rasch und <a href="https://extremism.gwu.edu/sites/g/files/zaxdzs2191/f/DigitalDecayFinal_0.pdf" target="_blank" rel="noopener">verschwand</a> innerhalb kurzer Zeit praktisch vollständig. Warum? Das demonstriert eine Studie der George Washington University, in der die Twitter-Karrieren von vier IS-Sympathisanten <a href="https://extremism.gwu.edu/sites/g/files/zaxdzs2191/f/downloads/JMB%20Diminishing%20Returns.pdf" target="_blank" rel="noopener">nachgezeichnet wurden</a>. Zu Beginn der untersuchten Zeitperiode vereinten die vier Accounts über 12’000 Follower. Nach der Löschung haben die vier Nutzer neue Twitter-Accounts erstellt, damit aber nur rund 5000 Follower angehäuft. Nach der erneuten Löschung haben die betroffenen User mit nochmal neuen Accounts schliesslich nur noch rund 1000 Follower anziehen können.</p>
<blockquote><p>Wenn Personen, die extremistische Inhalte verbreiten, dies nicht mehr tun können, kursieren die entsprechenden Inhalte auch weniger.</p></blockquote>
<p>Diese Zermürbungstaktik von Twitter hat Netzwerke zerschlagen, Kommunikationsketten unterbrochen und den Aufbau neuer Netzwerke erschwert; nicht zuletzt, weil das Geschehen den IS-Sympathisanten schlicht zu aufwendig wurde. Die Auswirkungen der Account-Löschungen war gross. Im Jahr 2015 erzielten IS-nahe Accounts über 700’000 Retweets pro Woche. Am Ende des Jahres, nachdem Twitters Deplatforming-Strategie eingeführt wurde, war die Zahl <a href="https://ojs.aaai.org/index.php/ICWSM/article/view/3209/3077" target="_blank" rel="noopener">praktisch null</a>.</p>
<p>Die positiven Deplatforming-Erfahrungen im Kampf gegen den IS sind im Grunde nicht überraschend. Wenn Personen, die extremistische Inhalte verbreiten, dies nicht mehr tun können, kursieren die entsprechenden Inhalte auch weniger. So hat sich denn auch in den Tagen nach Trumps Deplatforming gezeigt, dass Lügen und Verschwörungstheorien über einen angeblichen Wahlbetrug der Demokraten auf Twitter rein quantitativ regelrecht eingebrochen sind. Den Effekt verstärkt hat die Löschung von rund 70’000 Konten, die Bezug zur QAnon-Verschwörungstheorie hatten. Deplatforming ist eine kommunikative Brechstange, die eigentlich immer Wirkung zeigt.</p>
<p>Unklar ist aber, wie nachhaltig Deplatforming wirkt. Die Forschung zeigt, dass extremistische Gruppen und Netzwerke eine hohe Resilienz aufweisen und über Deplatforming zwar von einzelnen Plattformen verdrängt, aber nicht unbedingt <a href="https://www.nature.com/articles/s41586-019-1494-7" target="_blank" rel="noopener">zerschlagen werden</a>. Stattdessen <a href="https://journals.sagepub.com/doi/10.1177/0267323120922066" target="_blank" rel="noopener">wechseln</a> sie auf andere Plattformen, wo sie nicht nur willkommen, sondern unter Umständen sogar noch viel freier in der Verbreitung von Lügen und Desinformation sind. Im Trump-Kontext <a href="https://www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/1369118X.2020.1803946" target="_blank" rel="noopener">migrieren</a> gesperrte Nutzerinnen und Nutzer etwa auf <a href="https://www.vox.com/recode/22238755/telegram-messaging-social-media-extremists" target="_blank" rel="noopener">Telegram</a>, <a href="https://arxiv.org/abs/2101.03820" target="_blank" rel="noopener">Parler</a> oder <a href="https://www.adl.org/blog/when-twitter-bans-extremists-gab-puts-out-the-welcome-mat" target="_blank" rel="noopener">Gab</a>. Der Hydra den Kopf abzuschlagen kann also dazu führen, dass zwei neue nachwachsen. Immerhin sind die neuen Plattformen kleiner und erreichen weniger Leute. Auch wirtschaftlich sind sie weniger stabil. So musste Ende 2020 die bei Anhängern der QAnon-Verschwörungstheorie beliebte Plattform voat.co den Betrieb einstellen, weil ihr das Geld ausgegangen war.</p>
<blockquote><p>Dass Deplatforming überhaupt wirksam sein kann, ist ein schwerwiegendes Problem für die Demokratie.</p></blockquote>
<p>Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass Deplatforming grundsätzlich wirksam zu sein scheint, obwohl der Extremismus, der damit bekämpft werden soll, so natürlich nicht komplett aus der Welt geschafft wird. Bedeutet das, dass wir Deplatforming als Strategie begrüssen sollten? So einfach ist die Geschichte leider nicht. Der Umstand, dass Deplatforming überhaupt wirksam sein kann, ist nämlich ein schwerwiegendes Problem für die Demokratie.</p>
<p>Dass Deplatforming etwas mit Demokratie zu tun hat, ist nicht auf den ersten Blick offensichtlich. Facebook, Twitter und Co. sind private, profitorientierte Unternehmen. Wenn sie beschliessen, das Konto einer Nutzerin oder eines Nutzers zu löschen, hat das, formal gesehen, keinerlei politische Dimension. Die in vielen demokratischen Ländern verfassungsrechtlich garantierte Meinungs- und Redefreiheit der betroffenen Person bleibt unangetastet. Das Einzige, was der Person im Zuge ihres Deplatforming abhandenkommt, ist die Fähigkeit, gewisse Dienstleistungen privater Unternehmen zu nutzen.</p>
<blockquote><p>Verliert man den Zugang zu Social Media-Plattformen, verliert man damit de facto den Zugang zu jenen öffentlichen Foren, in denen der politische Diskurs heute verstärkt stattfindet.</p></blockquote>
<p>Diese Auslegung ist rein technisch gesehen korrekt. Wenn Twitter Donald Trumps Konto löscht, ist das kein Angriff des Staates auf Trumps Redefreiheit. Aber diese formale Sicht der Dinge verkennt die praktische Realität von Online-Kommunikation: Social-Media-Plattformen sind der mit Abstand wichtigste Kanal für und Zugang zu digitaler Öffentlichkeit. Verliert man den Zugang zu Social Media-Plattformen, verliert man damit de facto den Zugang zu jenen öffentlichen Foren, in denen der politische Diskurs heute verstärkt stattfindet.</p>
<p>Natürlich kann eine Person, die auf Facebook und Twitter nicht mehr mitreden kann, sich alternative Kanäle suchen oder eine eigene Infrastruktur aufbauen. Aber die Veränderung, die durch Deplatforming faktisch stattfindet, ist schlicht massiv: Ob ich auf dem Dorfplatz mit allen anderen Leuten mitreden darf, oder, ob ich alleine im Wald weitgehend Selbstgespräche führen muss, ist in qualitativer Hinsicht ein gigantischer Unterschied.</p>
<p>Das demokratische Problem hierbei ist nicht, dass wir irrationale und gefährliche Stimmen wie Donald Trump im öffentlichen Diskurs dabeihaben wollen. Das Problem ist vielmehr, dass private, profitorientierte Unternehmen eigenmächtig und demokratisch nicht legitimiert entscheiden, wer am öffentlichen Diskurs teilnehmen darf. Wir haben damit die eigentliche Kernfunktion der Demokratie, die gemeinsame diskursive Suche nach Wahrheit und Lösungen für Probleme, an Milliardenkonzerne ausgelagert – ohne, dass uns jemand gefragt hätte.</p>
<blockquote><p>Twitter, Facebook und Co. sind in keiner Weise demokratisch legitimiert.</p></blockquote>
<p>Warum das gefährlich ist, zeigt nicht zuletzt das Beispiel Trump. Die moralische Rechtfertigung für Trumps Deplatforming ist grundsätzlich sehr nachvollziehbar: Trump hat mit seinen Lügen und Drohungen zu Hass und Gewalt angestiftet. Aber warum haben die Plattformbetreiber erst in den letzten Tagen der Trump-Präsidentschaft reagiert, wenn seine gemeingefährlichen und hasserfüllten Social-Media-Eskapaden doch jahrelang für Unmut und Angst <a href="https://www.vox.com/21506029/trump-violence-tweets-racist-hate-speech" target="_blank" rel="noopener">gesorgt haben</a>? Vielleicht hat es damit zu tun, dass Trump als lahme Ente <a href="https://www.theguardian.com/us-news/2020/may/27/trump-twitter-social-media-threat-conservatives" target="_blank" rel="noopener">keine Gefahr mehr</a> für die finanziellen Interessen der Unternehmen darstellte. Zuerst die Milliardengewinne, dann die Moral.</p>
<p>Twitter, Facebook und Co. sind in keiner Weise demokratisch legitimiert. Das einzige Ziel, das die Social-Media-Plattformen verfolgen, sind Gewinne für ihre Besitzer; schliesslich handelt es sich um kapitalistisch organisierte Grosskonzerne. Ab und zu ein PR-Pflästerchen in Form von Deplatforming extremistischer Figuren darf nicht von dem übergeordneten Problem ablenken, dass unsere Demokratie heute zu einem grossen Teil privatisiert ist und sich in Händen von Akteuren befindet, die weder demokratische Legitimität geniessen noch demokratischer Kontrolle unterliegen.</p>
<blockquote><p>Social-Media-Plattformen bilden heute eine öffentliche Infrastruktur, die die Leben von Milliarden von Menschen beeinflusst.</p></blockquote>
<p>Vielleicht haben wir ab und zu Glück und die kommerziellen Interessen der Plattformen überschneiden sich mit demokratischen Zielen; etwa im Falle des Verschwörungstheoretikers Alex Jones, der seine YouTube-Plattform verlor, weil Werbekunden in einem solchen Umfeld keine Werbung <a href="https://arstechnica.com/gadgets/2018/03/infowars-conspiracy-theories-have-advertisers-ditching-youtube-channels/" target="_blank" rel="noopener">schalten wollten</a>. Zu hoffen, dass sich «der Markt» auf diese Art grundsätzlich selber reguliert, würde allerdings bedeuten, mit der Demokratie russisches Roulette zu spielen.</p>
<p>Social-Media-Plattformen bilden heute eine öffentliche Infrastruktur, die die Leben von Milliarden von Menschen beeinflusst. Darum ist es an der Zeit, diese Infrastruktur mit zukunftsgerichteten Gesetzen endlich auch als solche zu regulieren.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/01/22/das-deplatforming-dilemma-wer-loescht-hier-wen-mit-welcher-legitimation/">Das Deplatforming-Dilemma: Wer löscht hier wen mit welcher Legitimation?</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Löschstatus – es ist kompliziert</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/01/20/85172/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Paszti]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Jan 2021 16:00:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Meinungsfreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Donald Trump]]></category>
		<category><![CDATA[Deplatforming]]></category>
		<category><![CDATA[Zensur]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=85172</guid>

					<description><![CDATA[<p>Trumps Rauswurf aus vielen sozialen Medien zeigt, dass der Umgang mit strittigen Posts bis heute schwerfällt. Dahinter stehen Fragen, die weit über ihn hinausdeuten.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Trumps Rauswurf aus vielen sozialen Medien zeigt, dass der Umgang mit strittigen Posts bis heute schwerfällt. Dahinter stehen Fragen, die weit über ihn hinausdeuten.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/01/20/85172/">Löschstatus – es ist kompliziert</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Deplatforming: Diskurszerstörer oder Zensur?</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/01/19/deplatforming-diskurszerstoerer-oder-zensur/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Paszti]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Jan 2021 13:14:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>
		<category><![CDATA[Deplatforming]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=85096</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die sozialen Medien haben Donald Trump verbannt. Ist das jetzt konsequentes Vorgehen gegen einen Diskurszerstörer oder Zensur? Auch in der Redaktion gehen die Meinungen auseinander. Für diesen Podcast haben wir deshalb mit Expert:innen gesprochen und das Für und Wider des Deplatforming mit Constanze Kurz und Ingo Dachwitz erörtert.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/01/19/deplatforming-diskurszerstoerer-oder-zensur/">Deplatforming: Diskurszerstörer oder Zensur?</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die sozialen Medien haben Donald Trump verbannt. Ist das jetzt konsequentes Vorgehen gegen einen Diskurszerstörer oder Zensur? Auch in der Redaktion gehen die Meinungen auseinander. Für diesen Podcast haben wir deshalb mit Expert:innen gesprochen und das Für und Wider des Deplatforming mit Constanze Kurz und Ingo Dachwitz erörtert.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/01/19/deplatforming-diskurszerstoerer-oder-zensur/">Deplatforming: Diskurszerstörer oder Zensur?</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Alle wollen das Twitter-Monopol zerschlagen – aber keiner weiss wie</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/01/19/alle-wollen-das-twitter-monopol-zerschlagen-aber-keiner-weiss-wie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Jan 2021 08:20:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Regulierung]]></category>
		<category><![CDATA[Deplatforming]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>
		<category><![CDATA[Monopol]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=85057</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die alten Anti-Monopol-Rezepte sind in der digitalen Welt wirkungslos geworden.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/01/19/alle-wollen-das-twitter-monopol-zerschlagen-aber-keiner-weiss-wie/">Alle wollen das Twitter-Monopol zerschlagen – aber keiner weiss wie</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die alten Anti-Monopol-Rezepte sind in der digitalen Welt wirkungslos geworden.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/01/19/alle-wollen-das-twitter-monopol-zerschlagen-aber-keiner-weiss-wie/">Alle wollen das Twitter-Monopol zerschlagen – aber keiner weiss wie</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Soziale Medien und die US-Politik: Wie weiter?</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/01/19/soziale-medien-und-die-us-politik-wie-weiter/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Paszti]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Jan 2021 08:08:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Deplatforming]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=85126</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wie wichtig die sozialen Medien und insbesondere Twitter für Donald Trump waren, zeigt sich seit seinem Rauswurf. «Die sozialen Medien haben die Macht des Präsidenten um ein Vielfaches erweitert. Dank Twitter hatte Donald Trump einen direkten Draht zu seinen Wählerinnen und Wählern», sagt Joshua Tucker im Gespräch. Er ist Leiter des «Center for Social Media and Politics» der New York University.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/01/19/soziale-medien-und-die-us-politik-wie-weiter/">Soziale Medien und die US-Politik: Wie weiter?</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wie wichtig die sozialen Medien und insbesondere Twitter für Donald Trump waren, zeigt sich seit seinem Rauswurf. «Die sozialen Medien haben die Macht des Präsidenten um ein Vielfaches erweitert. Dank Twitter hatte Donald Trump einen direkten Draht zu seinen Wählerinnen und Wählern», sagt Joshua Tucker im Gespräch. Er ist Leiter des «Center for Social Media and Politics» der New York University.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/01/19/soziale-medien-und-die-us-politik-wie-weiter/">Soziale Medien und die US-Politik: Wie weiter?</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Hass-Content bei Telegram: Klage soll Apple zu Rauswurf zwingen</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/01/18/hass-content-bei-telegram-klage-soll-apple-zu-rauswurf-zwingen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Paszti]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Jan 2021 14:01:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Apple]]></category>
		<category><![CDATA[Telegram]]></category>
		<category><![CDATA[Neonazis]]></category>
		<category><![CDATA[Deplatforming]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Neonazis nutzen den Messenger zu Gewaltaufrufen, so eine Non-Profit-Organisation. Apple müsse die Regeln durchsetzen und die App entfernen.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/01/18/hass-content-bei-telegram-klage-soll-apple-zu-rauswurf-zwingen/">Hass-Content bei Telegram: Klage soll Apple zu Rauswurf zwingen</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Neonazis nutzen den Messenger zu Gewaltaufrufen, so eine Non-Profit-Organisation. Apple müsse die Regeln durchsetzen und die App entfernen.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/01/18/hass-content-bei-telegram-klage-soll-apple-zu-rauswurf-zwingen/">Hass-Content bei Telegram: Klage soll Apple zu Rauswurf zwingen</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Parler &#038; Co.: Bürgerrechtler warnen vor Zensur auf elementarer Netzebene</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/01/14/parler-co-buergerrechtler-warnen-vor-zensur-auf-elementarer-netzebene/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Paszti]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Jan 2021 07:57:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Zensur]]></category>
		<category><![CDATA[Meinungsfreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Parler]]></category>
		<category><![CDATA[Deplatforming]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das vorläufige Aus für Parler heizt die Deplatforming-Debatte an. ACLU und EFF fordern, dass sich Infrastrukturanbieter wie Amazon neutral verhalten.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/01/14/parler-co-buergerrechtler-warnen-vor-zensur-auf-elementarer-netzebene/">Parler & Co.: Bürgerrechtler warnen vor Zensur auf elementarer Netzebene</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das vorläufige Aus für Parler heizt die Deplatforming-Debatte an. ACLU und EFF fordern, dass sich Infrastrukturanbieter wie Amazon neutral verhalten.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/01/14/parler-co-buergerrechtler-warnen-vor-zensur-auf-elementarer-netzebene/">Parler & Co.: Bürgerrechtler warnen vor Zensur auf elementarer Netzebene</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Warum Trumps Accountsperrungen richtig und hochproblematisch sind</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/01/14/warum-trumps-accountsperrungen-richtig-und-hochproblematisch-sind/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Jan 2021 07:36:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Deplatforming]]></category>
		<category><![CDATA[Donald Trump]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=84952</guid>

					<description><![CDATA[<p>Twitter, Facebook und fast alle anderen Netzwerke haben Donald Trump rausgeworfen. Was man bei aller demokratischer Genugtuung und menschlicher Schadenfreude nicht vergessen sollte: Sollten private Unternehmen überhaupt so viel Macht haben? Ein Debatten-Überblick.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/01/14/warum-trumps-accountsperrungen-richtig-und-hochproblematisch-sind/">Warum Trumps Accountsperrungen richtig und hochproblematisch sind</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Twitter, Facebook und fast alle anderen Netzwerke haben Donald Trump rausgeworfen. Was man bei aller demokratischer Genugtuung und menschlicher Schadenfreude nicht vergessen sollte: Sollten private Unternehmen überhaupt so viel Macht haben? Ein Debatten-Überblick.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/01/14/warum-trumps-accountsperrungen-richtig-und-hochproblematisch-sind/">Warum Trumps Accountsperrungen richtig und hochproblematisch sind</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wegen Gewaltbedenken:Auch Youtube sperrt Trump</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/01/13/wegen-gewaltbedenkenauch-youtube-sperrt-trump/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Paszti]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Jan 2021 14:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Donald Trump]]></category>
		<category><![CDATA[Deplatforming]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Plattform entfernt Videos vom Account des Noch-Präsidenten und deaktiviert ihn für eine Woche.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Plattform entfernt Videos vom Account des Noch-Präsidenten und deaktiviert ihn für eine Woche.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/01/13/wegen-gewaltbedenkenauch-youtube-sperrt-trump/">Wegen Gewaltbedenken:Auch Youtube sperrt Trump</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Deplatforming: Warum Trumps Accountsperrungen richtig und hochproblematisch sind</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/01/12/deplatforming-warum-trumps-accountsperrungen-richtig-und-hochproblematisch-sind/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Paszti]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Jan 2021 14:09:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Zensur]]></category>
		<category><![CDATA[Meinungsfreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Donald Trump]]></category>
		<category><![CDATA[Deplatforming]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=84915</guid>

					<description><![CDATA[<p>Twitter, Facebook und fast alle anderen Netzwerke haben Donald Trump rausgeworfen. Was man bei aller demokratischer Genugtuung und menschlicher Schadenfreude nicht vergessen sollte: Sollten private Unternehmen überhaupt so viel Macht haben? Ein Debatten-Überblick.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/01/12/deplatforming-warum-trumps-accountsperrungen-richtig-und-hochproblematisch-sind/">Deplatforming: Warum Trumps Accountsperrungen richtig und hochproblematisch sind</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Twitter, Facebook und fast alle anderen Netzwerke haben Donald Trump rausgeworfen. Was man bei aller demokratischer Genugtuung und menschlicher Schadenfreude nicht vergessen sollte: Sollten private Unternehmen überhaupt so viel Macht haben? Ein Debatten-Überblick.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/01/12/deplatforming-warum-trumps-accountsperrungen-richtig-und-hochproblematisch-sind/">Deplatforming: Warum Trumps Accountsperrungen richtig und hochproblematisch sind</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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