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	<title>Hauptstadt | MEDIENWOCHE</title>
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	<description>Magazin für Medien, Journalismus, Kommunikation &#38; Marketing</description>
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		<title>Medien-Konzentration schafft Platz für Neues</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2022/12/17/medien-konzentration-schafft-platz-fuer-neues/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Dec 2022 09:58:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
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		<category><![CDATA[Hauptstadt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Medienkonzentration in der Schweiz hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Dies eröffnet Nischen für neue Online-Publikationen. Diese sind zwar weniger finanzstark und haben nur kleine Redaktionen, doch versuchen sie, die publizistische Diskussion und die Medienvielfalt zu beleben.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/12/17/medien-konzentration-schafft-platz-fuer-neues/">Medien-Konzentration schafft Platz für Neues</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Medienkonzentration in der Schweiz hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Dies eröffnet Nischen für neue Online-Publikationen. Diese sind zwar weniger finanzstark und haben nur kleine Redaktionen, doch versuchen sie, die publizistische Diskussion und die Medienvielfalt zu beleben.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/12/17/medien-konzentration-schafft-platz-fuer-neues/">Medien-Konzentration schafft Platz für Neues</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Bewegung bei den Onlinemedien in Bern</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2022/09/03/bewegung-bei-den-onlinemedien-in-bern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 03 Sep 2022 07:10:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Journal B]]></category>
		<category><![CDATA[Jungfrau Zeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Hauptstadt]]></category>
		<category><![CDATA[BärnToday]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vor 10 Jahren startete mit Journal B in Bern das erste reine Onlinemedium. Im laufenden Jahr sind in der Region drei weitere Plattformen dazugekommen, welche ihr Publikum ausschliesslich online suchen.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Vor 10 Jahren startete mit Journal B in Bern das erste reine Onlinemedium. Im laufenden Jahr sind in der Region drei weitere Plattformen dazugekommen, welche ihr Publikum ausschliesslich online suchen.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/09/03/bewegung-bei-den-onlinemedien-in-bern/">Bewegung bei den Onlinemedien in Bern</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>«Hauptstadt»: Das Fundament steht</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2022/05/18/hauptstadt-das-fundament-steht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 May 2022 09:14:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medienwoche]]></category>
		<category><![CDATA[Journal B]]></category>
		<category><![CDATA[Jungfrau Zeitung]]></category>
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		<category><![CDATA[Hauptstadt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Berner Medien-Start-up «Hauptstadt» sucht seit zwei Monaten einen Platz im lokalen Newsmarkt. Sein Newsletter kommt schon mal gut an. Doch das redaktionelle Profil lässt sich erst erahnen. Blick auf eine Baustelle. Aller Anfang ist schwer. Diese Floskel behielt auch Anfang März ihre Gültigkeit, als in Bern die «Hauptstadt» ihre ersten Artikel veröffentlichte. Seit zehn <a href="https://medienwoche.ch/2022/05/18/hauptstadt-das-fundament-steht/">Weiterlesen ...</a></p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/05/18/hauptstadt-das-fundament-steht/">«Hauptstadt»: Das Fundament steht</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das Berner Medien-Start-up «Hauptstadt» sucht seit zwei Monaten einen Platz im lokalen Newsmarkt. Sein Newsletter kommt schon mal gut an. Doch das redaktionelle Profil lässt sich erst erahnen. Blick auf eine Baustelle.</strong><br />
<a href="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/05/MW-Hauptstadt-Blog-20220517c.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-97258" src="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/05/MW-Hauptstadt-Blog-20220517c.jpg" alt="" width="1456" height="976" srcset="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/05/MW-Hauptstadt-Blog-20220517c.jpg 1456w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/05/MW-Hauptstadt-Blog-20220517c-300x201.jpg 300w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/05/MW-Hauptstadt-Blog-20220517c-1024x686.jpg 1024w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/05/MW-Hauptstadt-Blog-20220517c-768x515.jpg 768w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/05/MW-Hauptstadt-Blog-20220517c-470x315.jpg 470w" sizes="(max-width: 1456px) 100vw, 1456px" /></a><br />
Aller Anfang ist schwer. Diese Floskel behielt auch Anfang März ihre Gültigkeit, als in Bern die <a href="https://www.hauptstadt.be/" target="_blank" rel="noopener">«Hauptstadt»</a> ihre ersten Artikel veröffentlichte. Seit zehn Tagen dominierte damals mit dem Krieg gegen die Ukraine ein einziges Thema die Nachrichtenlage. Ein denkbar ungünstiger Moment, um mit neuen Lokalnews ein Publikum zu finden. Aber auch ohne Krieg hätte die «Hauptstadt» die Bühne nicht mit einem Paukenschlag betreten; die Redaktion kam auf leisen Sohlen daher und verzichtete auf Begleitmusik.<br />
</p>
<p>Auch wenn sich zwei Monate nach dem Start das redaktionelle Profil erst skizzenhaft erkennen lässt und manches noch unentschieden wirkt, so konnte die «Hauptstadt» einen ersten Akzent setzen. Ihr Newsletter (<a href="https://www.hauptstadt.be/a/euphorie-und-dann-hauptstadt-brief-30?articleId=fHoZxlMkDkmnOktV" target="_blank" rel="noopener">«Hauptstadt»-Brief</a>) entspricht offensichtlich den Erwartungen des Publikums. Er sei das mit Abstand am besten genutzte Angebot, sagt die Redaktion im Gespräch mit der MEDIENWOCHE. Dreimal pro Woche finden morgens um sieben Uhr die 3700 zahlenden Abonnent:innen, wie auch die 200 nichtzahlenden Interessierten, den elektronischen Nachrichtenbrief in ihrer Mailbox.</p>
<blockquote><p>Während die Redaktion mit dem Newsletter schon mal ein stabiles Fundament gebaut hat, nimmt sich das Artikelangebot noch als Baustelle aus.</p></blockquote>
<p>Dass die «Hauptstadt» ausgerechnet damit punktet, überrascht nicht. Ohne Newsletter geht heute nichts und trotz des Überangebots kommt das Format beim Publikum gut an. Wie bei ähnlichen Projekten, etwa «Bajour» in Basel, dient auch der Newsletter des Berner Start-ups nicht in erster Linie der Promotion eigener Artikel. Den Kern machen drei bis fünf «Themen des Tages» aus. Dabei handelt es sich um von der Redaktion ausgewählte Kurznachrichten, wahlweise basierend auf eigenen Recherchen, Medienmitteilungen oder der Berichterstattung anderer Medien. Diese Zusammenfassung vermitteln das gute Gefühl der Zeitersparnis: Warum einen langen Zeitungsartikel lesen, wenn sich das Wesentliche auch in drei, vier Sätzen sagen lässt?</p>
<p>Eingeleitet wird der Newsletter von einer im persönlichen Ton gehaltenen Begrüssung, die oft eigene Artikel anpreist oder über den Projektstand informiert. Ein professionelles Pressebild mit einem Carte-Blanche-Motiv aus der Region sorgt für eine optische Auflockerung. Jeden Samstag erscheint zudem mit dem «Kopf der Woche» ein Kurzporträt einer lokalen Figur, die gerade für Schlagzeilen sorgt.</p>
<blockquote><p>Was Tonalität und Machart angeht, könnte jeder «Hauptstadt»-Artikel genauso gut in «Bund»/«Berner Zeitung» erscheinen.</p></blockquote>
<p>Während die Redaktion mit dem Newsletter schon mal ein stabiles Fundament gebaut hat, nimmt sich das Artikelangebot noch als Baustelle aus. Die Themenwahl wirkt oft etwas zufällig und folgt keiner erkennbaren Linie. In den ersten beiden Monaten nahm die Berichterstattung über lokale Kultur und Subkultur viel Platz ein, dafür las man wenig über institutionelle Politik. Um den Sport, der eigentlich nicht fürs redaktionelle Programm vorgesehen war, kam die Redaktion dann doch nicht herum; der anhaltende Höhenflug des FC Breitenrain lässt auch Sportmuffel nicht kalt. Darum widmete die «Hauptstadt» dem Fussballclub aus dem Berner Nordquartier bisher ein Vereinsporträt und ein Interview mit dem Geschäftsführer. Politische Kommentare sucht man dagegen vergeblich, obwohl es an Stoff nicht mangelt. Die diversen Kolumnen zu Pflanzen, Philosophie und Wildtieren wirken etwas verloren im übrigen Angebot.</p>
<p>Was Tonalität und Machart angeht, könnte jeder «Hauptstadt»-Artikel genauso gut in «Bund»/«Berner Zeitung» erscheinen. Das spricht zum einen für die Qualität der Texte und erklärt sich damit, dass die Mehrheit der Redaktionsmitglieder früher bei der «Berner Zeitung» gearbeitet hat. Zum anderen ist das ein Problem für jenen Teil des Publikums, der sich zuerst in den Tamedia-Zeitungen über das lokale Geschehen informiert. Warum noch mehr vom Selben lesen (und dafür noch zusätzlich bezahlen), wenn schon der Hauptlieferant eine breite und zeitlich kaum bewältigbare Artikelauswahl bereithält?</p>
<blockquote><p>Der Vergleich mit dem Platzhirsch Tamedia spielt keine wesentliche Rolle für die «Hauptstadt».</p></blockquote>
<p>Nur: Die «Hauptstadt» will nicht in erster Linie Newsjunkies ansprechen, sondern ein Publikum gewinnen, das bisher kaum lokale Medienangebote genutzt hat. Und nach Auskunft der Redaktion gelingt das auch. Der Vergleich mit dem Platzhirsch Tamedia spielt deshalb keine wesentliche Rolle. Man verstehe sich eh nicht als Anti-Tamedia-Projekt, betonten die Macher:innen in der Vergangenheit wiederholt, obwohl der Entstehungskontext in diese Richtung weist. Die «Hauptstadt» entstand in der Zeit, als Tamedia sich daran machte, seine beiden bisher unabhängigen Berner Lokalredaktionen von «Bund» und «Berner Zeitung» zusammenzulegen.</p>
							<h3 style="margin-bottom:20px;display:block;width:100%;margin-top:10px">Die Berner Medienvielfalt exisitiert </h3>
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									Die ältere, linke Schwester der «Hauptstadt»								</span>
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							<p>Eigentlich wiederholt sich die Geschichte. Im Herbst 2012 legte in Bern mit dem <a href="https://journal-b.ch/" rel="noopener" target="_blank">«Journal B»</a> eine lokale News-Plattform los, die in mancherlei Hinsicht der heutigen «Hauptstadt» glich. Das Online-Magazin wollte lokale Medienvielfalt und eine Alternative zu den schon damals unter Spardruck geschrumpften Tamedia-Titeln «Bund» und «Berner Zeitung» bieten. Auch die Redaktion war mit plus/minus fünf Arbeitsstellen gleich stark dotiert wie jetzt die «Hauptstadt».</p>

<p>Doch schnell wurde klar, dass das «Journal B» seinen hohen Ansprüchen nicht gerecht werden kann. Auch blieb der angestrebte Erfolg bei einem zahlungsbereiten Publikum aus. Nach einem halben Jahr hatten gerade Mal 300 Personen einen Betrag von 250 respektive 500 Franken gezahlt. Zum Vergleich: Die «Hauptstadt» brachte 3000 Leute dazu, je 120 Franken zu zahlen – ohne einen einzigen Artikel geschrieben zu haben. Vor zehn Jahren war die Zeit offenbar noch nicht reif für eine Alternative zu den beiden Tageszeitungen.</p>

<p>Gezwungenermassen buchstabierte «Journal B» aufgrund der fehlenden Mittel zurück und setzte stark auf Freiwilligenarbeit und Kooperationen. Nur so gelang es, den Betrieb aufrechtzuerhalten – dafür bis heute. Nach bald zehn Jahren bewegt sich das «Journal B» stabil in seiner Nische. Die mit Teilzeitanstellung arbeitende Redaktion besteht aus Nachwuchsleuten, bei vielen der ehrenamtlich Schreibenden handelt es sich um pensionierte Berufsleute.</p>

<p>Auch wenn der Slogan «Sagt, was Bern bewegt» längst nicht auf jeden Artikel zutrifft, so passt er – wortwörtlich – perfekt zu einer neuen <a href="https://journal-b.ch/kategorie/b-sport/" rel="noopener" target="_blank">Sport-Serie</a>. Rand- und Nischensportarten wie Hallenfussball oder Einradfahren erhalten eine journalistische Plattform, die sie sonst nirgends (mehr) kriegen. Der thematische Fokus ist breit und reicht von nationaler Politik über lokale Kunst- und Kulturkritik bis zu gesellschaftspolitischen Hintergründen, oft aus einer linken Perspektive beleuchtet. Schliesslich war das «Journal B» vor zehn Jahren angetreten, eine linke Alternative zu bieten zu den beiden bürgerlichen Tageszeitungen.</p>						  </div>
						</div>
					</div>
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									Der zweite Frühling der alten Hasen								</span>
							</a>
						  </h4>
						</div>
						<div id="ac_97257_collapse2" class="wpsm_panel-collapse collapse "  >
						  <div class="wpsm_panel-body">
							<p>Die Klagen waren laut und schrill, als sich der Zürcher Tamedia-Verlag daran machte, die Redaktionen seiner Berner Tageszeitungen zusammenzulegen. Wer es nicht besser wusste, musste den Eindruck gewinnen, dass der Medienplatz Bern zur Informationswüste verkommt. Solcher Alarmismus übertüncht die real existierende Medienvielfalt. In jüngster Zeit fielen in Bern insbesondere drei Publikationen mit verstärktem Engagement für den Lokaljournalismus auf, die es zwar schon seit Jahrzehnten gibt, die aber lange unter dem Radar s<a href="https://baernerbaer.ch/" rel="noopener" target="_blank"></a>egelten.</p>

<p>• Seit 1987 erscheint im besetzten Kulturzentrum Reitschule monatlich die Hauszeitung <a href="https://www.megafon.ch/" rel="noopener" target="_blank">«Megafon»</a>. Die Abozahl pendelte immer irgendwo zwischen 500 und 1500. Neben Veranstaltungsinformationen veröffentlichte das Blatt immer auch journalistische Beiträge. Lokaljournalismus im engeren Sinn war das zwar nicht, aber Bezüge zu Bern lassen sich auch implizit herstellen in einer globalisierten Welt, gemäss dem Selbstverständnis der «Megafon»-Macher:innen. Für Aufmerksamkeit über die Stadtgrenzen hinaus sorgten in den vergangenen Jahren die auf Twitter veröffentlichen Recherchen, insbesondere zu Hintergründen der coronakritischen Bewegung, die man in anderen Medien nicht fand. Diese Aktivitäten trugen wohl wesentlich dazu bei, dass das linke Polit-Blatt zur «Redaktion des Jahres» kürte. Dank der <a href="https://www.ksb.ist/doc/mutter-der-mann-mit-der-post-ist-da" rel="noopener" target="_blank">Zusammenarbeit</a> mit dem <a href="https://medienwoche.ch/2019/01/31/vom-tamedia-untergrund-in-die-unabhaengigkeit/">ehemaligen «Bund»-Blog</a> «KulturStattBern», das sich als «KSB Kulturmagazin» selbständig gemacht hat, wird das «Megafon» nicht nur den Blattumfang erhöhen, sondern die lokale (Kultur)-Berichterstattung stärken.</p>

<p>• Ein paar Jahre älter als das «Megafon» (und so ziemlich das Gegenteil davon) ist der «Bärner Bär». Die Gratiswochenzeitung versteht sich als wirtschaftsnah und politisch legt sie nach rechts aus. Markenzeichen waren lange Jahre die umfangreichen Bildergalerien von People- und Promi-Anlässen sowie eine anonyme Klatschkolumne. Das hat sich in den letzten Jahren geändert. Zwar trägt der «Bär» immer noch einen Boulevard-Anstrich, legte aber journalistisch einen Zacken zu. In jeder Ausgabe gibt es nun Porträts, Reportagen und Interviews, die das Zeug haben, den öffentlichen Diskurs zum politischen, kulturellen und gesellschaftlichen Leben zu bereichern.</p>

<p>• Die <a href="https://www.jungfrauzeitung.ch/" rel="noopener" target="_blank">«Jungfrau Zeitung»</a> hat ihren Ursprung in Brienz im Berner Oberland, also weit weg von der Stadt Bern. Doch über die Jahre bewegte sich die Tageszeitung, die inzwischen ohne gedruckte Ausgabe auskommt, immer mehr zur Bundesstadt. Während der Verlagssitz zuerst nach Interlaken, dann nach Thun rückte, tauchten in den vergangenen Jahren vermehrt Stadtberner Themen im Blatt auf. Inzwischen finden sich regelmässig, wenn auch nur punktuell, Berichte zum Geschehen fernab des Berner Oberlands in der «Jungfrau Zeitung» – das ist durchaus ein Gewinn des Berner Publikum. Das rührt auch daher, dass Autoren für die «Jungfrau Zeitung» schreiben, die in der Stadt verankert sind.</p>						  </div>
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<p>Eine erste Kostprobe, was den Kern des neuen Berner Journalismus ausmachen könnte, den sich die «Hauptstadt» auf die Fahne geschrieben hat, lieferte die Redaktion vergangene Woche, als sie ihren Sitz temporär nach <a href="https://www.hauptstadt.be/p/ostermundigen-spezial" target="_blank" rel="noopener">Ostermundigen</a> verlegte. Die Agglomerationsgemeinde steht gegenwärtig im Gerede, weil sie schon bald mit der Stadt Bern fusionieren könnte. Und der kürzlich fertiggestellte <a href="https://xn--bre-tower-v2a.ch/" target="_blank" rel="noopener">«Bäretower»</a>, der höchste Wohnturm der Schweiz, sorgte schweizweit für Schlagzeilen.</p>
<blockquote><p>Die Fokuswoche in Ostermundigen zeigte das Potenzial, das eine kleine Redaktion mobilisieren kann.</p></blockquote>
<p>Während einer Woche residierte die Redaktion im Schatten des Hochhauses im ehemaligen Bahnhofsgebäude. Der Ausflug in die Agglo bescherte dem Publikum eine geballte Ladung Ostermundigen-Texte. Aber wen interessiert das ausserhalb der Gemeinde? Die Frage wäre berechtigt, handelte es sich um eine reine Nabelschau. Doch die «Hauptstadt» suchte nach Themen, die zwar etwas über den Zustand und die Befindlichkeit Ostermundigens aussagen, aber auch für Entwicklungen stehen, die genauso anderswo stattfinden; sei dies Siedlungsentwicklung, Sozialpolitik oder das lokale Vereinsleben.</p>

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            </div>
            [rml_read_more]
<p>Die Fokuswoche zeigte neben dem Potenzial, das eine kleine Redaktion mobilisieren kann, auch die Grenzen des Machbaren auf. Ein solcher Sondereffort beansprucht Ressourcen und lässt sich nicht beliebig wiederholen. Ausserdem beschränkte sich die Berichterstattung aus Ostermundigen auf Text und Bild (wobei die Bilder allesamt von professionellen Fotograf:innen stammen). Immerhin kam es zu einem überraschenden Wiederhören mit dem «Hauptstadt»-Podcast, der während der Geldsuche im letzten Herbst als Informationsmedium diente. Was hingegen komplett fehlte, waren Videos und Grafiken. Für die Illustration eines Artikels zu einer Velofahrt entlang der Gemeindegrenze wäre eine Karte ein zwingendes Element gewesen für das vollständige Verständnis.</p>
<blockquote><p>Beim Publikum scheint die «Hauptstadt» gut anzukommen. Jeden Tag kommen im Schnitt vier neue Abos dazu.</p></blockquote>
<p>Zwei Monate nach dem Start lässt sich schemenhaft erkennen, wohin die Reise gehen könnte. Wenn heute die Summe der einzelnen Artikel der «Hauptstadt» noch kein klares publizistisches Gesamtbild ergibt, dann liegt das auch daran, dass die Redaktion in der Startphase nach dem Prinzip von Versuch und Irrtum verfährt; mal ausprobieren, was funktioniert.</p>
<p>Beim Publikum scheint das Angebot anzukommen. Jeden Tag kommen im Schnitt vier neue Abos dazu. Stand heute: 3700. Die Stunde der Wahrheit schlägt indes gegen Ende Jahr, wenn all jene, die allein aufgrund der Ankündigung eines neuen Lokalmediums das Portemonnaie geöffnet hatten, entscheiden müssen, ob sie nun das erhalten, was sie sich erhofft haben, und auch weiterhin dafür zahlen wollen.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/05/18/hauptstadt-das-fundament-steht/">«Hauptstadt»: Das Fundament steht</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die Lücken-Schliesser</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2022/01/25/die-luecken-schliesser/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Jan 2022 13:58:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[bajour]]></category>
		<category><![CDATA[Hauptstadt]]></category>
		<category><![CDATA[Tsüri]]></category>
		<category><![CDATA[Medienförderung]]></category>
		<category><![CDATA[KOLT]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=94302</guid>

					<description><![CDATA[<p>In Bern, Basel, Zürich und Olten treten junge Online­medien gegen den Einheits­brei im Lokal­journalismus an. Mit Erfolg? Besuch auf vier Redaktionen.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/01/25/die-luecken-schliesser/">Die Lücken-Schliesser</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In Bern, Basel, Zürich und Olten treten junge Online­medien gegen den Einheits­brei im Lokal­journalismus an. Mit Erfolg? Besuch auf vier Redaktionen.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/01/25/die-luecken-schliesser/">Die Lücken-Schliesser</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Mit Kreativität gegen den Medieneintopf</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/12/23/mit-kreativitaet-gegen-den-medieneintopf/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Dec 2021 11:12:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Hauptstadt]]></category>
		<category><![CDATA[Ask Force]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=93664</guid>

					<description><![CDATA[<p>Berner Zeitungsfusion führt zu Nischenprodukten: ein neues Online-Medium für den Grossraum Bern und eine schräge Online-Kolumne.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/12/23/mit-kreativitaet-gegen-den-medieneintopf/">Mit Kreativität gegen den Medieneintopf</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Berner Zeitungsfusion führt zu Nischenprodukten: ein neues Online-Medium für den Grossraum Bern und eine schräge Online-Kolumne.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/12/23/mit-kreativitaet-gegen-den-medieneintopf/">Mit Kreativität gegen den Medieneintopf</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Lokaljournalismus: Die neue Medienvielfalt als Scheinvielfalt?</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/11/25/lokaljournalismus-die-neue-medienvielfalt-als-scheinvielfalt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Nov 2021 22:57:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medienwoche]]></category>
		<category><![CDATA[Berner Modell]]></category>
		<category><![CDATA[Hauptstadt]]></category>
		<category><![CDATA[Berner Zeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Bund]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=93037</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wenn die grossen Verlage beim Lokaljournalismus sparen, öffnen sie Raum für neue Projekte. Doch gross und klein bleiben sich verbunden und sehen sich oft ähnlicher, als es auf den ersten Blick erscheinen mag. Beobachtungen aus Bern. «Bald nur noch eine grosse Zeitung in Bern?», lautete der Veranstaltungstitel des 1. Berner Medientags vom November 1991. Was <a href="https://medienwoche.ch/2021/11/25/lokaljournalismus-die-neue-medienvielfalt-als-scheinvielfalt/">Weiterlesen ...</a></p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/11/25/lokaljournalismus-die-neue-medienvielfalt-als-scheinvielfalt/">Lokaljournalismus: Die neue Medienvielfalt als Scheinvielfalt?</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wenn die grossen Verlage beim Lokaljournalismus sparen, öffnen sie Raum für neue Projekte. Doch gross und klein bleiben sich verbunden und sehen sich oft ähnlicher, als es auf den ersten Blick erscheinen mag. Beobachtungen aus Bern.</strong><br />
<img decoding="async" src="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/11/MW-Berner-Medientag-20211125b.jpg" alt="" width="1456" height="976" class="alignnone size-full wp-image-93038" srcset="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/11/MW-Berner-Medientag-20211125b.jpg 1456w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/11/MW-Berner-Medientag-20211125b-300x201.jpg 300w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/11/MW-Berner-Medientag-20211125b-1024x686.jpg 1024w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/11/MW-Berner-Medientag-20211125b-768x515.jpg 768w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/11/MW-Berner-Medientag-20211125b-470x315.jpg 470w" sizes="(max-width: 1456px) 100vw, 1456px" /><br />
«Bald nur noch eine grosse Zeitung in Bern?», lautete der Veranstaltungstitel des 1. Berner Medientags vom November 1991. Was das Organisationskomitee damals als Frage formuliert hatte, ist 30 Jahre später eine Tatsache. Seit dem 20. Oktober 2021 arbeitet nur noch eine einzige Lokalredaktion für «Bund» und «Berner Zeitung», der Rest kommt eh schon längst aus Zürich.<br />
</p>
<p>Der Medientag, obwohl auch schon mal totgesagt, findet statt wie eh und je, Jahr für Jahr, <a href="https://bernermedientag.ch/2021/30-berner-medientag-abbruch-oder-aufbruch/" rel="noopener" target="_blank">kürzlich zum 30. Mal</a> – allerdings weitgehend unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Die Branche bleibt unter sich. Was es mit dem Abbruch oder Aufbruch und dem Umbruch auf dem Berner Medienplatz auf sich hat, erfahren jene nicht, die als zahlendes und lesendes Publikum massgeblich mitentscheiden, wer die grösseren Überlebenschancen hat.</p>
<blockquote><p>Tamedia will kein grosses Aufheben machen um den Abbau, der ihre Berner Zeitungen zur Redaktionsfusion gezwungen hatte.</p></blockquote>
<p>Die Tamedia-Zeitungen berichten schon länger nicht mehr über den Anlass, obwohl (oder weil?) es immer wieder um sie selbst geht. Das war auch in diesem Jahr nicht anders. Keine Zeile, wo es früher schon mal das ganze Paket gab mit Vorschau und Veranstaltungsbericht. Man will kein grosses Aufheben machen um den Abbau, der die Berner Tamedia-Zeitungen zur Redaktionsfusion gezwungen hatte. Gegen aussen wollen Redaktion und Verlag den Schein der Vielfalt wahren.</p>
<p>Dazu passt auch die Mitteilung von letzter Woche, wonach «Der Bund» mit Isabelle Jacobi eine <a href="https://www.tamedia.ch/de/unternehmen/newsroom/medienmitteilungen/isabelle-jacobi-wird-chefredaktorin-von-der-bund" rel="noopener" target="_blank">neue Chefredaktorin</a> gefunden habe. Courant normal. Dass die Chefredaktorin keine eigene Redaktion führen wird, stand nirgends im Klartext.</p>

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<p>Bisher geht die Strategie auf. Das Publikum, die Abonnentinnen und Leser der beiden vormals unabhängigen Titel, scheint den Abbau nicht zu bemerken. «Wir haben es auch so gemacht, dass es möglichst keine Reaktionen gibt», gesteht Simon Bärtschi ohne Umschweife am Berner Medientag. Nun kann man das so sehen, dass Tamedia die Quadratur des Zirkels gelingt: Aus weniger mach mehr (oder zumindest gleich viel). Oder aber dem Publikum fehlen schlicht die Instrumente, um überhaupt beurteilen zu können, was es vielleicht auch noch interessieren könnte. Um beim aktuellen Beispiel zu bleiben: Woher soll jemand wissen, der sich nicht sonst schon mit dem Thema beschäftigt, dass eine hochkarätige Runde über den Zustand der lokalen Medien diskutiert? </p>
<p>Wenn die Grossen nicht berichten, dann vielleicht die Kleinen. Tatsächlich blieb der Berner Branchenanlass nicht komplett ohne Berichterstattung. Die Ausnahme von der Regel findet sich im Online-Magazin «Journal B». Dort kann man <a href="https://journal-b.ch/artikel/abbruch-oder-aufbruch-auf-dem-medienplatz-bern/" rel="noopener" target="_blank">nachlesen</a>, dass sich BZ/Bund-Gesamtleiter Simon Bärtschi «über den weitgehend störungsfreien Vollzug der Redaktionszusammenlegung» freut.</p>
<blockquote><p>Der Monopolist freut sich, wenn es rundherum ein bisschen spriesst. </p></blockquote>
<p>Was da nicht steht, was er aber auch sagte: Er freue sich über neue Medien auf dem Platz Bern. Eine nicht ganz uneigennützige Freude, wie Bärtschi freimütig zugibt. Erscheint doch seine fusionierte Tamedia-Redaktion etwas weniger als der böse Monopolist, wenn es rundherum ein bisschen spriesst. Das sagte er nicht zuletzt mit Blick auf das <a href="https://crowdfunding.hauptstadt.be/">Projekt «Hauptstadt»</a>, das nach erfolgreicher Geldsammelaktion im kommenden März mit einem neuen Berner Journalismus loslegen will.</p>
<p>Mehr als 3000 Leute haben mindestens 120 Franken gezahlt. Was sie dafür kriegen, erfahren sie in ein paar Monaten. Als Inspiration dienen der «Hauptstadt» vergleichbare Medien in anderen Schweizer Städten, beispielsweise <a href="https://bajour.ch/" rel="noopener" target="_blank">«Bajour»</a> aus Basel oder die <a href="https://www.republik.ch/" rel="noopener" target="_blank">«Republik»</a> aus Zürich. So könnte ein Newsletter mit kuratierten Inhalten aus unterschiedlichen Quellen als «eine Art journalistisches Rückgrat» dienen, erklärte die ehemalige BZ-Redaktorin und «Hauptstadt»-Mitgründerin Marina Bolzli am Berner Medientag. Generell gelte es die beschränkten Ressourcen optimal einzusetzen. Darin gleichen sich das kleine Start-Up und die grosse Tamedia-Redaktion. Beide wollen (und können) nicht mehr den kleinteiligen, agendagetriebenen Journalismus liefern, sondern setzen auf eine exemplarische Darstellung mit einem breiteren Blick auf das lokale Geschehen. Eine einzelne Veranstaltung kann da schon mal durch die gröber gewordenen Maschen fallen. Im Idealfall folgt nun irgendwann eine exemplarische Darstellung von Ab- und Aufbruch auf dem Medienplatz Bern. Klar ist aber auch: Das Defizit, das entsteht, wenn die grossen Redaktionen nicht mehr überall hinschauen, können auch die neuen Mitbewerber nicht wettmachen. </p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/11/25/lokaljournalismus-die-neue-medienvielfalt-als-scheinvielfalt/">Lokaljournalismus: Die neue Medienvielfalt als Scheinvielfalt?</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Abbruch oder Aufbruch auf dem Medienplatz Bern?</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/11/23/abbruch-oder-aufbruch-auf-dem-medienplatz-bern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Nov 2021 23:43:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Bern]]></category>
		<category><![CDATA[Berner Modell]]></category>
		<category><![CDATA[Hauptstadt]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=92934</guid>

					<description><![CDATA[<p>Seit genau 30 Jahren, immer kurz vor dem Zibelemärit, treffen sich Journalistinnen und Journalisten aus Bern zu einem Berner Medientag. Angesichts der schwierigen Situation auf dem Medienplatz Bern gab es dort in den letzten Jahren wenig Erfreuliches zu hören. Diesmal sprach man im Titel immerhin wieder von «Aufbruch».</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/11/23/abbruch-oder-aufbruch-auf-dem-medienplatz-bern/">Abbruch oder Aufbruch auf dem Medienplatz Bern?</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Seit genau 30 Jahren, immer kurz vor dem Zibelemärit, treffen sich Journalistinnen und Journalisten aus Bern zu einem Berner Medientag. Angesichts der schwierigen Situation auf dem Medienplatz Bern gab es dort in den letzten Jahren wenig Erfreuliches zu hören. Diesmal sprach man im Titel immerhin wieder von «Aufbruch».</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/11/23/abbruch-oder-aufbruch-auf-dem-medienplatz-bern/">Abbruch oder Aufbruch auf dem Medienplatz Bern?</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Mutig in die Lücken hinein</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/11/09/mutig-in-die-luecken-hinein/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Nov 2021 16:22:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Hauptstadt]]></category>
		<category><![CDATA[Frida]]></category>
		<category><![CDATA[Petarde]]></category>
		<category><![CDATA[Start-up]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kultur, Satire, Lokaljournalismus: Die Konzentration in der Medienbranche hat Raum für neue Projekte geschaffen. Deren Erfolg hängt weniger von den Inhalten als vom Geschäftsmodell ab.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/11/09/mutig-in-die-luecken-hinein/">Mutig in die Lücken hinein</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Kultur, Satire, Lokaljournalismus: Die Konzentration in der Medienbranche hat Raum für neue Projekte geschaffen. Deren Erfolg hängt weniger von den Inhalten als vom Geschäftsmodell ab.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/11/09/mutig-in-die-luecken-hinein/">Mutig in die Lücken hinein</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ein zweites Online-Magazin in Bern?</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/11/04/ein-zweites-online-magazin-in-bern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Nov 2021 07:53:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Journal B]]></category>
		<category><![CDATA[Hauptstadt]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=92434</guid>

					<description><![CDATA[<p>Seit Monaten wird auf dem Platz Bern eine zweite Online-Zeitung angekündigt. Sie soll unter dem Titel «Hauptstadt» erscheinen und sucht zurzeit nach Abonnentinnen und Abonnenten. Journal B macht sich Gedanken über seine zukünftige Schwester.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/11/04/ein-zweites-online-magazin-in-bern/">Ein zweites Online-Magazin in Bern?</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Seit Monaten wird auf dem Platz Bern eine zweite Online-Zeitung angekündigt. Sie soll unter dem Titel «Hauptstadt» erscheinen und sucht zurzeit nach Abonnentinnen und Abonnenten. Journal B macht sich Gedanken über seine zukünftige Schwester.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/11/04/ein-zweites-online-magazin-in-bern/">Ein zweites Online-Magazin in Bern?</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Haben Nischenprodukte eine Chance?</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/11/04/haben-nischenprodukte-eine-chance/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Nov 2021 07:52:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Hauptstadt]]></category>
		<category><![CDATA[Petarde]]></category>
		<category><![CDATA[Start-up]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=92429</guid>

					<description><![CDATA[<p>Mehr Kultur, mehr Satire, mehr kritischen Regionaljournalismus &#8211; gleich drei neue Schweizer Online-Medienprojekte sammeln derzeit Geld, um starten zu können. Sie alle wollen etwas für die Medienvielfalt tun. Doch können solche Nischenprojekte tatsächlich etwas bewirken und die entstanden Lücken füllen?</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/11/04/haben-nischenprodukte-eine-chance/">Haben Nischenprodukte eine Chance?</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mehr Kultur, mehr Satire, mehr kritischen Regionaljournalismus &#8211; gleich drei neue Schweizer Online-Medienprojekte sammeln derzeit Geld, um starten zu können. Sie alle wollen etwas für die Medienvielfalt tun. Doch können solche Nischenprojekte tatsächlich etwas bewirken und die entstanden Lücken füllen?</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/11/04/haben-nischenprodukte-eine-chance/">Haben Nischenprodukte eine Chance?</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>«Die ‹Haupstadt› soll das Selbst­verständnis der Region verändern»</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/11/02/die-haupstadt-soll-das-selbstverstaendnis-der-region-veraendern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Nov 2021 08:04:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Hauptstadt]]></category>
		<category><![CDATA[Joël Widmer]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=92350</guid>

					<description><![CDATA[<p>Mit über 1000 AbonnentInnen hat das neue Berner Medium «Hauptstadt» einen guten Auftakt im Crowdfunding hingelegt. Über was der «Neue Berner Journalismus» berichten wird, erläutert Mitgründer Joël Widmer.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/11/02/die-haupstadt-soll-das-selbstverstaendnis-der-region-veraendern/">«Die ‹Haupstadt› soll das Selbst­verständnis der Region verändern»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mit über 1000 AbonnentInnen hat das neue Berner Medium «Hauptstadt» einen guten Auftakt im Crowdfunding hingelegt. Über was der «Neue Berner Journalismus» berichten wird, erläutert Mitgründer Joël Widmer. </p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/11/02/die-haupstadt-soll-das-selbstverstaendnis-der-region-veraendern/">«Die ‹Haupstadt› soll das Selbst­verständnis der Region verändern»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Neuer Journalismus, Tamedia, Weltwoche</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/10/16/neuer-journalimus-tamedia-weltwoche/</link>
					<comments>https://medienwoche.ch/2021/10/16/neuer-journalimus-tamedia-weltwoche/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 16 Oct 2021 08:10:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medienwoche]]></category>
		<category><![CDATA[Hauptstadt]]></category>
		<category><![CDATA[Frida]]></category>
		<category><![CDATA[Petarde]]></category>
		<category><![CDATA[Tamedia]]></category>
		<category><![CDATA[Weltwoche]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=91883</guid>

					<description><![CDATA[<p>The Good – Aufbruchstimmung Entgegen dem anhaltenden Trend zu Abbau und Konzentration in der schweizerischen Medienlandschaft gibt es auch Anzeichen einer neuen Vielfalt. So machten sich in den letzten Tagen gleich drei neue Stimmen bemerkbar, aus so unterschiedlichen Genres wie Lokaljournalismus, Satire und Kulturberichterstattung. In Bern geht ab nächstem Dienstag die «Hauptstadt» auf Geldsuche. Das <a href="https://medienwoche.ch/2021/10/16/neuer-journalimus-tamedia-weltwoche/">Weiterlesen ...</a></p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/10/16/neuer-journalimus-tamedia-weltwoche/">Neuer Journalismus, Tamedia, Weltwoche</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" src="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/10/MW-Good-Bad-Ugly-20211016b.jpg" alt="" width="1456" height="488" class="alignnone size-full wp-image-91885" srcset="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/10/MW-Good-Bad-Ugly-20211016b.jpg 1456w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/10/MW-Good-Bad-Ugly-20211016b-300x101.jpg 300w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/10/MW-Good-Bad-Ugly-20211016b-768x257.jpg 768w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/10/MW-Good-Bad-Ugly-20211016b-1024x343.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1456px) 100vw, 1456px" /></p>
<h3>The Good – Aufbruchstimmung</h3>
<p>Entgegen dem anhaltenden Trend zu Abbau und Konzentration in der schweizerischen Medienlandschaft gibt es auch Anzeichen einer neuen Vielfalt. So machten sich in den letzten Tagen gleich drei neue Stimmen bemerkbar, aus so unterschiedlichen Genres wie Lokaljournalismus, Satire und Kulturberichterstattung.</p>
<p>In Bern geht ab nächstem Dienstag die <a href="https://mailchi.mp/2b06b1fa4360/und-wir-heissen-projekt-newsletter-06?e=b0e09b79e8" rel="noopener" target="_blank">«Hauptstadt»</a> auf Geldsuche. Das lokale Online-Portal für den Grossraum Bern sieht das Crowdfunding «als Markttest für den Medienplatz Bern». Der Name, den die Gruppe <a href="https://neuerjournalismus.be/" rel="noopener" target="_blank">«Neuer Berner Journalismus»</a> am letzten Donnerstag öffentlich gemacht hat, ist allerdings kein gutes Omen. Eine alternative <a href="https://twitter.com/Sprachkraft/status/1448676497884078081" rel="noopener" target="_blank">Wochenzeitung</a> für Bern namens «Hauptstadt» überlebte 1998 nur ein halbes Jahr. </p>
<p>Während die «Hauptstadt» auf den Abbau bei Tamedia reagiert, ist <a href="https://wemakeit.com/projects/petarde" rel="noopener" target="_blank">«Die Petarde»</a> als Reaktion auf den Umbau des «Nebelspalters» zum Politmagazin entstanden. Die «neue, unabhängige Satireplattform der Schweiz» will die Grenzen der Satire sprengen. <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Schneider_(Psychoanalytiker)" rel="noopener" target="_blank">Peter Schneider</a> <a href="https://youtu.be/_0VA8_tR5Vo" rel="noopener" target="_blank">verspricht</a> «tagesaktuelle Satire, fangfrische Kalauer und Pointen in bester Qualität». Für den Betrieb der künftig kostenlos zugänglichen Plattform sucht «Die Petarde» nun Gönner und Investorinnen.</p>
<p>Wie die «Petarde» sammelt auch <a href="https://wemakeit.com/projects/frida-das-kulturmagazin" rel="noopener" target="_blank">«Frida»</a> seit ein paar Tagen Geld. Das <a href="https://fridamagazin.ch/" rel="noopener" target="_blank">Online-Kulturmagazin</a> für die Deutschschweiz will im März 2022 loslegen. Dank Stiftungsgeldern und öffentlicher Unterstützung konnte sich das in der Kulturszene breit abgestützte Projekt mit Recherche-Reisen und -Gesprächen auf die Gründung von «Frida» vorbereiten.</p>
<h3>The Bad – Anscheinsproblematik</h3>
<p>Berichterstattung in eigener Sache ist immer heikel. Wenn Zeitungen über den geplanten Ausbau der Medienförderung schreiben, dann betrifft sie das sehr direkt, schliesslich ermöglichen zusätzliche Subventionen je nachdem ein längeres (Über-)Leben. Da die Medienförderung politisch umstritten ist, müssen die Redaktionen damit rechnen, dass sie stärker als sonst unter Beobachtung stehen.</p>
<p>Als die relevanten Schweizer News-Medien nicht darüber berichteten, dass das Referendumdskomitee (nach eigenen Angaben) die erforderlichen Unterschriften gegen das Medienpaket zusammengetragen hatte, sah dies die «Weltwoche» prompt als Beleg für ein bewusstes Verschweigen. Das war etwas vorschnell. In den Wochen darauf gab es weitere Anlässe zur Berichterstattung über das Zustandekommen des Referendums. Und dann wurde auch breit darüber berichtet. Mit einer Ausnahme. In den Tamedia-Zeitungen konnte man bis heute keine Zeile dazu lesen. Auch diese Woche, als der Bundesrat den Termin der Abstimmung festgelegt hat – nichts. Warum?</p>
<p>«Wir sind bei solchen Nachrichten selektiv», erklärt auf Anfrage Tamedia-Inland-Chefin Raphaela Birrer (Bild), «weil uns sowohl online als auch im Print der Raum fehlt, um über Unterschrifteneinreichung, Zustandekommen und Abstimmungstermin jeder Initiative und jedes Referendums zu berichten.» Ein weiterer möglicher Grund für die Nicht-Berichterstattung: Ende Juli hat die für das Dossier zuständige Journalistin die Redaktion verlassen.</p>
<p>Bei aller Plausibilität dieser Erklärungen bleibt ein schaler Nachgeschmack. Das Schweigen könnte den Anschein der Befangenheit erwecken.</p>
<h3>The Ugly – Abgründiges</h3>
<p>Wenn nicht «Editorial» darüber stünde, man könnte es glatt für eine Fingerübung in Satire halten. Aufgabe: Schreib mal ein Plädoyer für Hass. Schreib, warum mehr Hass auf Social Media gut ist. </p>
<p>Nicht als Satire, aber vermutlich als originelles Gedankenspiel versteht SVP-Nationalrat und «Weltwoche»-Verleger Roger Köppel sein <a href="https://archive.ph/FVbbB" rel="noopener" target="_blank">Plädoyer für mehr Hass im Netz</a>. Nach dem Motto: Wenn der Ruf nach weniger Hass im Netz lauter wird, dann halte ich dagegen. Und darum schreibt er: «Es darf kein Hass-Verbot geben. Im Gegenteil, wir sollten die Leute ermutigen, ihren Hass auf den sozialen Medien auszuleben. Das ist besser, als wenn sie zum Küchenmesser greifen oder sich eine Pistole oder ein automatisches Gewehr kaufen.»</p>
<p>Die Begründung, dass damit reale Gewalttaten zu verhindern seien, ist so verquer wie auch fachlich falsch. Zwar macht nicht jeder Hasskommentar auf Social Media die Leute zu Gewalttätern, aber Online-Hass kann in eine Radikalisierungsspirale führen, die ganz reale Effekte auf Einstellungen, Werte und letztlich auch auf das Verhalten hat.</p>
<p>Mehr Hass führt vor allem zu mehr Hass. Wer das fordert, trägt die Verantwortung für eine Verrohung und Spaltung der Gesellschaft.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/10/16/neuer-journalimus-tamedia-weltwoche/">Neuer Journalismus, Tamedia, Weltwoche</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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