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	<title>Jean-Michel Cina | MEDIENWOCHE</title>
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	<description>Magazin für Medien, Journalismus, Kommunikation &#38; Marketing</description>
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		<title>Mitgliederbeschimpfung als präsidialer Fehltritt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 May 2019 18:39:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medienwoche]]></category>
		<category><![CDATA[Jean-Michel Cina]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Entscheid der SRG, den Studiostandort in Bern zu schwächen, hat tiefe Gräben gerissen innerhalb der Organisation. Anstatt zu kitten und die Hand zu reichen, giesst SRG-Präsident Jean-Michel Cina Öl ins Feuer. Gerade jetzt braucht es aber Vermittler und nicht Spalter. Als am vergangenen Freitagabend in der Burgdorfer Markthalle der Verwaltungsratspräsident der SRG ans Rednerpult <a href="https://medienwoche.ch/2019/05/07/mitgliederbeschimpfung-als-praesidialer-fehltritt/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Entscheid der SRG, den Studiostandort in Bern zu schwächen, hat tiefe Gräben gerissen innerhalb der Organisation. Anstatt zu kitten und die Hand zu reichen, giesst SRG-Präsident Jean-Michel Cina Öl ins Feuer. Gerade jetzt braucht es aber Vermittler und nicht Spalter.</strong><br />
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Als am vergangenen Freitagabend in der Burgdorfer Markthalle der Verwaltungsratspräsident der SRG ans Rednerpult trat, hätte man eigentlich erwarten können, dass Jean-Michel Cina Worte der Vermittlung und Versöhnung finden würde. Nach der langen und teils <a href="https://www.nau.ch/news/schweiz/srg-mitglieder-buhen-eigenen-prasidenten-aus-65517933" target="_blank" rel="noopener">emotional verlaufenen Generalversammlung</a> der <a href="https://www.srgd.ch/de/regionen/srg-bern-freiburg-wallis/?utm_source=srgbern.ch&amp;utm_medium=redirect&amp;utm_campaign=redirect" target="_blank" rel="noopener">Berner SRG-Basisorganisation</a> wäre dies eine angemessene präsidiale Reaktion gewesen. Stattdessen goss Cina Öl ins Feuer. Den anwesenden Mitgliedern der SRG Bern Freiburg Wallis warf er vor, <a href="https://twitter.com/ProStudioBern/status/1124647763482951680" target="_blank" rel="noopener">«gegen die Gesamtinteressen der SRG»</a> verstossen zu haben mit ihrem Engagement für den Erhalt des Radiostudios Bern. Cinas Worte gingen in lauten Pfiffen und Buhrufen unter.</p>
<p>Die heftige Reaktion überrascht nicht. Denn der Vorwurf ist infam. Die politisch und gesellschaftlich breit abgestützte Allianz, die sich <a href="https://medienwoche.ch/tag/radiostudio-bern/" target="_blank" rel="noopener">gegen eine Entkernung des Radiostudios Bern</a> einsetzt, hat sehr wohl das grosse Ganze im Auge und nicht irgendwelche Partikularinteressen. Ein föderal verankerter Service public lässt sich bestimmt besser erfüllen mit einer dezentralen Organisation als mit der beschlossenen Zentralisierung in Zürich.</p>
<blockquote><p>Stärker als jedes private Verlagshaus sollte sich der Service-public-Veranstalter um die Verankerung in der Gesellschaft bemühen.</p></blockquote>
<p>Eine Gefährdung der SRG-internen Medienvielfalt drohe mit einer Zentralisierung nicht, vermutet Cina. Schliesslich gebe es weiterhin getrennte Chefredaktionen für Radio und Fernsehen und die Inland-Redaktion bleibe in Bern. Der Verwaltungsrat habe mit dem Umzugsentscheid die «Gesamtverantwortung» für die SRG wahrgenommen in wirtschaftlich angespannten Zeiten. Damit argumentiert Cina gleich wie die Unternehmensleitung.</p>
<p></p>
<p>Wenn es in der Schweiz ein Medienunternehmen gibt, das seine Strategie nicht allein von Spar- und Sachzwängen abhängig machen darf, dann ist das die SRG. Stärker als jedes private Verlagshaus sollte sich der Service-public-Veranstalter zudem um die Verankerung in der Gesellschaft bemühen. Dazu verfügt er auch über das Instrument der Trägerschaft, an deren Spitze Cina steht.</p>
<p>Vor einem Jahr wäre eine breite Debatte über die Zukunft des Service public möglich gewesen. Doch anstatt den Rückenwind aus der <a href="https://www.bk.admin.ch/ch/d/pore/va/20180304/det617.html" target="_blank" rel="noopener">überraschend deutlichen Ablehnung der «No Billag»-Initiative</a> zu nutzen, brüskierte die SRG-Spitze breite Bevölkerungskreise mit dem radiklalen und wenig durchdachten Entscheid: Der Informationsjournalismus von SRF sollte fortan in Zürich konzentriert werden. Das Studio Bern würde zu einer Filiale degradiert. Der Entscheid trägt die Handschrift von Generaldirektor Gilles Marchand, der mit seiner <a href="https://www.srgd.ch/de/aktuelles/news/2018/05/18/management-meeting-srg-im-zeichen-des-aufbruchs-und-des-miteinanders/" target="_blank" rel="noopener">Vision einer SRG 4.0</a> aufs Tempo drückt.</p>
<blockquote><p>Als Nachteil erweist sich zudem, dass Cina zwar von Raumplanung etwas versteht, aber nicht viel von Medienmanagement.</p></blockquote>
<p>Wenn jemand den Turbo bremsen könnte, dann wäre das der Präsident. Wenn aber die Doppelspitze im Gleichschritt marschiert, verkommt sie zur Farce. Als Nachteil erweist sich zudem, dass Cina zwar von Raumplanung etwas versteht, aber nicht viel von Medienmanagement. Er muss daher auf die Einschätzung von Profis wie Marchand vertrauen.</p>
<p>Eine Verhärtung der Fronten, wie man sie in Burgdorf beobachten konnte, wäre vermutlich zu vermeiden gewesen, wenn der Prozess zur Neuorganisation der Standorte von Schweizer Radio und Fernsehen nicht mit vollendeten Tatsachen eröffnet worden wäre. Zur Option, die Radioinformation von Bern zum Fernsehen nach Zürich zu verlegen, hat die SRG-Führung <a href="https://medienwoche.ch/2018/04/06/die-chefredaktorin-sieht-im-studioumzug-fast-nur-vorteile/">keine ernstzunehmenden Alternativen</a> erarbeitet. Der Evaluationsprozess glich einer Alibiübung, bei der das Ergebnis von vornherein feststand.</p>
<p>Nachdem nun aus dem Parlament klare Signale kommen, nicht in die Standortpolitik der SRG eingreifen zu wollen, steht dem Abzug der Radiochefredaktion und eines Grossteils der Ressorts aus dem Studio Bern nichts mehr im Weg. Unklar bleibt weiterhin, wann und wie das genau geschehen soll. Wenn es der SRG-Präsident selbst angesichts der inzwischen geklärten Situation nicht schafft, denjenigen die Hand zu reichen, die sich ernsthaft und begründet um die Qualität der SRG-Informationsleistungen sorgen, sondern sie beschimpft, dann ist das kein gutes Zeichen für sein Rollenverständnis als formal höchstes SRG-Mitglied. Was es jetzt dringend braucht, sind Vermittler und keine Spalter. Sonst droht die SRG ihre treusten Anhänger zu verlieren.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2019/05/07/mitgliederbeschimpfung-als-praesidialer-fehltritt/">Mitgliederbeschimpfung als präsidialer Fehltritt</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>SRG-Mitglieder buhen eigenen Präsidenten aus wegen Radiostudio</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2019/05/04/srg-mitglieder-buhen-eigenen-praesidenten-aus-wegen-radiostudio/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 May 2019 18:49:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Jean-Michel Cina]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bei der Generalversammlung der SRG Bern Freiburg Wallis kam es am Freitagabend zum Eklat. Der SRG-Verwaltungsratspräsident musste Kritik einstecken.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2019/05/04/srg-mitglieder-buhen-eigenen-praesidenten-aus-wegen-radiostudio/">SRG-Mitglieder buhen eigenen Präsidenten aus wegen Radiostudio</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Bei der Generalversammlung der SRG Bern Freiburg Wallis kam es am Freitagabend zum Eklat. Der SRG-Verwaltungsratspräsident musste Kritik einstecken.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2019/05/04/srg-mitglieder-buhen-eigenen-praesidenten-aus-wegen-radiostudio/">SRG-Mitglieder buhen eigenen Präsidenten aus wegen Radiostudio</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Jean-Michel Cina: «Wir müssen die Kritik ernst nehmen»</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2017/12/11/jean-michel-cina-wir-muessen-die-kritik-ernst-nehmen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Dec 2017 06:29:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Jean-Michel Cina]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>SRG-Präsident Jean-Michel Cina über die No-Billag-Initiative, linke Journalisten und private Medienhäuser.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2017/12/11/jean-michel-cina-wir-muessen-die-kritik-ernst-nehmen/">Jean-Michel Cina: «Wir müssen die Kritik ernst nehmen»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>SRG-Präsident Jean-Michel Cina über die No-Billag-Initiative, linke Journalisten und private Medienhäuser.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2017/12/11/jean-michel-cina-wir-muessen-die-kritik-ernst-nehmen/">Jean-Michel Cina: «Wir müssen die Kritik ernst nehmen»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>SRG-Präsident Jean-Michel Cina: «Wir gehören den Menschen in diesem Land»</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2017/10/04/srg-praesident-jean-michel-cina-wir-gehoeren-den-menschen-in-diesem-land/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Oct 2017 08:48:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Jean-Michel Cina]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seit Mai 2017 ist Jean-Michel Cina Präsident des Verwaltungsrats der SRG. Der neue Chef sieht Kooperationsmöglichkeiten mit den Privaten – etwa bei Youtube: «Wir sind mit den privaten Medienanbietern im Austausch, um ihre spezifischen Interessenlagen noch besser zu verstehen.»</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2017/10/04/srg-praesident-jean-michel-cina-wir-gehoeren-den-menschen-in-diesem-land/">SRG-Präsident Jean-Michel Cina: «Wir gehören den Menschen in diesem Land»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Seit Mai 2017 ist Jean-Michel Cina Präsident des Verwaltungsrats der SRG. Der neue Chef sieht Kooperationsmöglichkeiten mit den Privaten – etwa bei Youtube: «Wir sind mit den privaten Medienanbietern im Austausch, um ihre spezifischen Interessenlagen noch besser zu verstehen.»</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2017/10/04/srg-praesident-jean-michel-cina-wir-gehoeren-den-menschen-in-diesem-land/">SRG-Präsident Jean-Michel Cina: «Wir gehören den Menschen in diesem Land»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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