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Radiostudio Bern

Die Politik muss der SRG zu Hilfe eilen

Die nationalrätliche Fernmeldekommission will der SRG nicht ins Handwerk pfuschen, wie sie am Dienstag entschieden hat. Kommissionsmitglieder sagen, sie fänden den Entscheid, das Radiostudio nach Zürich zu verlegen, zwar falsch. Doch die Politik solle sich nicht in die Organisation der SRG einmischen. Es gibt jedoch mehrere Gründe, warum sie das unbedingt machen sollte:

Rettet die Medien! Was taugen die neuen Business-Modelle im Journalismus?

Während sich die traditionellen Verlage mit dem Journalismus immer schwerer tun, wagen sich Medien-Startups vor. Sie suchen ihre Leserinnen und Leser an Tankstellen, bieten Zeitungen Gratis-Content oder versprechen gleich die Rettung der Demokratie. Aber bieten die Startups wirklich Inhalte, die die Leserinnen und Leser nicht schon in den herkömmlichen Medien verschmäht haben? Oder sind sie einfach dankbare PR-Vehikel? Und auch bei den Newcomern stellt sich die Frage: Wer soll das bezahlen? Die Startups haben unterschiedliche Antworten: Sponsoren, klassische Werbung, die Crowd. Welches Modell funktioniert wirklich? Über diese und weitere Fragen diskutieren Fachleute am Communication Summit 2019.

Vielfalt ist Auftrag, kein Marketing-Gag

Es ist richtig, dass die Politik jetzt korrigierend eingreifen und verlangen will, dass in Bern das Radio, in Zürich das TV stationiert wird. Die heilige Programmfreiheit der SRG wird dadurch nicht beschnitten. Die Forderung der Initianten verdient Unterstützung.

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Die SRG im Machtkampf mit der Politik: Wie unabhängig ist der Service public?

Die SRG will ihre Strukturen und Standorte zentralisieren. Führende Politiker aller Parteien stellen sich dem entgegen. Nächste Woche wird die zuständige Nationalratskommission einen ersten Entscheid fällen. Dabei geht es im Kern um die Frage, wie weit die Politik in die Geschicke der SRG eingreifen darf. Bis zur Volksabstimmung über die «No Billag»-Initiative vor bald einem Weiterlesen …

Medienplatz Bern unter Druck – Betroffene erzählen

Der Berner Medienplatz steht unter Druck: Bei der Schweizerischen Depeschenagentur (sda) wird ein grosser Teil der Redaktion weggespart, das Nachrichtenstudio von Radio SRF zieht nach Zürich um und bei den Tamedia-Medien, zu denen die Berner Zeitung gehört, wird der Rotstrich angesetzt. Im Porträt von Lukas Blatter schildern drei Betroffene von keystone-sda, Radio SRF und der Weiterlesen …