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Wissen, was Kunden wollen

Umfragen, Analysen, Studien – die richtige Unterstützung bei der Befragung von Kunden, dem Auswerten bestehender Daten, dem Entwickeln wirkungsvoller Strategien und Konzepte zur Medienproduktion. Hannes Zaugg Wirtschaftsberatung

Tamedia testet digitale Zeitung für Bars und Restaurants

Wie soll man in Bars und Restaurants Zeitung lesen, wenn es keine Zeitung mehr gibt? Die Frage stellt sich in der Westschweiz ganz aktuell, nachdem Tamedia entschieden hat, die gedruckte Ausgabe des populären «Le Matin» demnächst einzustellen. Wie das Westschweizer Radio RTS berichtet, testet das Zürcher Verlagshaus in der Romandie seit 2015 digitale Ersatzlösungen. In den beiden ersten Testphasen erhielten die Wirte Tablets mit den Tamedia-Zeitung drauf, die sie ihren Gästen ausleihen konnten. Die Akzeptanz für das technische Gerät sei allerdings gering gewesen, weiss RTS-Reporter Ludovic Rocchi zu berichten. Unter dem Projektnamen News Café befindet sich der Test nun in die dritten Phase. Über ein passwortgeschütztes WLAN in der Bar oder dem Restaurant können die Gäste mit ihren eigenen Geräten gratis auf sämtliche Tamedia-Titel zugreifen.

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Neue Radiozahlen vom 1. Halbjahr 2018 werden grosse Messlücken aufweisen

Ein Monat vor der Publikation der ersten Nutzungsdaten nach neuem Messsystem traf sich heute die Schweizer Radiobranche in Bern. Gemäss Mitteilung informierte Mediapulse dabei erstmals öffentlich, dass es bei der Erhebung der Radionutzung im 1. Semester 2018 zu zweimonatigen Messlücken gekommen ist. Zwei Monate des ersten Halbjahres werden deshalb nicht in den Halbjahresdurchschnitt eingerechnet.

Nur ein Boyköttchen wegen Blocher

Als im April bekannt wurde, dass Christoph Blocher das «Tagblatt der Stadt Zürich» übernehmen würde im Gegenzug zum Verkauf der «Basler Zeitung», gingen die Wogen hoch. Linke Parteien und Privatpersonen riefen zum Boykott des Blatts auf. «Watson» hat bei der Tagblatt-Redaktion nachgefragt, wie die Reaktionen auf den Aufruf ausfielen: Laut Chefredaktorin Lucia M. Eppmann haben sich «genau 13 Leserinnen und Leser» gemeldet, «die mit Hinweis auf die Übernahme durch Christoph Blocher das ‹Tagblatt der Stadt Zürich› nicht mehr wünschen». Ein Boykott sieht anders aus.