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Die Lesetipps dieses Themenbereichs werden kuratiert von Thomas Paszti. Haben Sie einen lesenswerten Beitrag entdeckt und möchten diesen hier empfehlen? Die Redaktion freut sich auf Ihren Linktipp: redaktion@medienwoche.ch

Mit einem Newsletter in die Unabhängigkeit

«Ich finde es galaktisch: die Idee, dass ich einmal komplett unabhängig publizistisch tätig bin und damit meinen Lebensunterhalt bestreiten könnte, hätte ich in den Tagen meines Volos nicht gedacht.» Der Journalist Martin Fehrensen (vormals Giesler) lebt vom «Social Media Watchblog» und dem dazugehörigen Newsletter, die er seit sechs Jahren mitherausgibt. Nach 500 Newsletter-Ausgaben des inzwischen kostenpflichtigen Angebots zählt das Blog 600 zahlende Abonnenten. Wie kommt man dahin? Fehrensen nennt vier Faktoren: Dem Publikum einen klar erkennbaren Nutzen bieten, mit regelmässigen Publikationszeiten als zuverlässiger Partner auftreten, dank inhaltlicher Fokussierung ein Expertenwissen anbieten können und unabhängig von Drittplattformen wie Facebook agieren.

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Einblick in des Bezahlverhalten im Netz

Frederik Fischer, Gründer und Chef der Kuratier- und Empfehlungsplattform piqd, hat seine Leser gefragt, warum sie für Journalismus im Netz (nicht) zahlen. Die Antworten sind nicht repräsentativ, geben aber einen Einblick in Überlegungen, wie sie viele von uns auch kennen. Die Motivation der Bezhalbereiten lasse sich so zusammenfassen: «Gehört sich halt so.» Und bei den Zahlverweigerern gibt es grob drei Gründe für ihr Verhalten: Kein Geld, kein Grund, keine Lust.