Thema mit 30 Beiträgen

New York Times

Ombudsfrau/Ombudsmann je 30-40%, ortsunabhängig (ausserhalb der SRG SSR)

Als Ombudsfrau/Ombudsmann der SRG Deutschschweiz nehmen Sie Beanstandungen zu ausgestrahlten Sendungen sowie dem übrigen publizistischen Angebot von Schweizer Radio und Fernsehen SRF entgegen und vermitteln. Sie stellen einen Austausch zwischen den Parteien sicher, fordern von den SRF-Verantwortlichen vollständige Stellungnahmen im Sinne der…

New York Times versus Donald Trump

Für Donald Trump ist die New York Times «Müll; richtiger Müll». Niemals zuvor habe ein Präsident das Recht auf freie Berichterstattung über seine Amtsführung so sehr infrage gestellt, beklagt Chefredakteur Dean Baquet. Ein Radiofeature über die Wahrheitssuche in Zeiten «alternativer Fakten».

Die New York Times in der Ära Trump

Sie ist eines der Lieblingsfeindbilder von Donald Trump. Wenn er von der New York Times spricht, dann fast immer nur mit dem Zusatz «failed», gescheitert. Wie aber sieht die Arbeit der renommiertesten US-Zeitung aus unter einem Präsidenten, der nur Verachtung für die Presse übrig hat? Ein Jahr lang begleitete die Filmemacherin Liz Garbus Mitarbeitende der New York Times. Herausgekommen ist eine dreistündige Dokumentation, ein «intimer und spannender Blick auf den Kampf einer Zeitungsredaktion gegen ‹Fake News› und für die Wahrheit in einer neuen Ära».

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Wie die «New York Times» den Mythos vom Selfmade-Millionär Trump entlarvte

Zwei Journalisten und eine Journalistin, 100’000 Seiten Dokumente, unzählige Gespräche, ein Jahr Recherche: Das sind die Eckwerte der Recherche der «New York Times» zum privaten Finanzgebaren von US-Präsident Trump. Das Ergebnis: Acht Zeitungsseiten, die den Mythos des Selfmade-Millionärs entlarven, indem Trump nachgewiesen werden kann, dass er einen Grossteil seines Vermögens von seinem Vater erhalten hat und die beiden dabei mit steuerrechtlich zumindest zweifelhaften Methoden vorgingen. In einem Making-of-Artikel erklärt die «New York Times», wie sie die Recherche vorantrieb. Eine zentrale Erkenntnis von David Barstow, der an der Enthüllung mitgearbeitet hat: «Es ist eine wichtige Erinnerung daran, dass selbst bei Dingen, von denen du denkst, sie seien gut beschrieben, es noch weitere, tiefere Schichten gibt.»

Ein wahrer Agenten-Thriller

«Journalismus ist arbeitsintensiv und teuer», schreibt New-York-Times-Reporter Michael Schwirtz auf Twitter und er weiss, wovon er spricht. Um die ganze Geschichte des in England vergifteten ehemaligen russischen Geheimdienstlers Sergej Skripal zu erzählen, reisten Schwirtz und Co-Autorin Ellen Barry seit April fünfmal nach Salisbury, zweimal nach Russland, zweimal nach Spanien, dreimal nach Prag, einmal nach Estland und zweimal nach Washington. Von April bis August sei er nur für etwa drei Wochen zu Hause gewesen, so Schwirtz weiter. Das Ergebnis lässt sich sehen (und vor allem lesen): Ein wahrer Spionage-Thriller, der detailreich das Leben des vergifteten Ex-Spions nachzeichnet und erklärt, warum das Ableben von abtrünnigen Sowjetagenten ganz im Sinn des russischen Präsidenten ist.