DOSSIER mit 22 Beiträgen

Unternehmenskultur

BERUF & ARBEIT

Die Lesetipps dieses Themenbereichs werden betreut und kuratiert von Eliane Stöckli, Redakteurin der Redaktion der Personalfachzeitschrift «HR Today». News, Fachbeiträge, HR-Stellen sowie pointierte Themenblogs zu diversen Personalthemen finden Sie auf www.hrtoday.ch und blog.hrtoday.ch. Haben Sie einen lesenswerten Beitrag entdeckt und möchten diesen hier empfehlen? Die Redaktion freut sich auf Ihren Linktipp: redaktion@medienwoche.ch

Wissen ist Macht

HR Today und ciaramella & partner GmbH bieten gemeinsam DIE Lernwerkstatt und Akademie für «Digital Talent Acquisition Management» auf dem Schweizer Markt an.

Kurz und schnurz: die Social-Media-Regeln der SBB

Ganze Handbücher wurden geschrieben, was Mitarbeitende auf Social Media tun dürfen und vor allem zu lassen haben. Aber es geht auch einfacher. Der neue Social-Media-Guide der Schweizerischen Bundesbahnen SBB passt auf eine A4-Seite und lässt sich in einem einzigen Satz zusammenfassen: «Wir sagen auf Social Media Dinge, die wir auch vor einem Publikum mit 100 Leuten sagen würden.»

Ad Content

Verhaltenskodex gegen Falschinformation im Internet

Die EU hatte Technologiekonzernen mit verpflichtenden Massnahmen gedroht, für den Fall, dass sie nichts gegen die Verbreitung von Falschnachrichten und illegaler Inhalte im Internet unternähmen. Um eine solche Regulierung zu vermeiden, haben sich nun die Unternehmen Google, Facebook, Twitter und Mozilla auf freiwilliger Basis auf einen Verhaltenskodex geeinigt. Darin verpflichten sie sich unter anderem zu mehr Transparenz bei politischen Anzeigen und zu Investitionen «um relevanten, authentischen und massgeblichen Informationen, wo geboten, in Suchen, Feeds und anderen automatisch geordneten Verteilungskanälen den Vorzug zu geben». Experten halten das Ganze für ein Alibiübung, weil die Bestimmungen im Kodex weder überprüfbar noch erzwingbar seien.

Eine Newsroom-Debatte

Unter dem Titel «Die Industrialisierung des Journalismus ist dessen Tod» geisselte jüngst der Publizist Matthias Zehnder den Newsroom als Inbegriff eines industrialisierten, seelenlosen Journalismus. Aktueller Hintergrund der Wortmeldung ist der vorgesehene Umzug der SRF-Radioredaktionen aus dem Studio Bern in den TV-Newsroom in Zürich. Zehnder löste damit Widerspruch aus. Alexandra Stark, die selbst mehrere Zeitungsredaktionen bei der Einrichtung neuer Newsrooms beraten hat, kritisiert einen verengten Newsroom-Begriff. Sie sieht darin zuerst einmal «eine Organisationsform, die es erlaubt, den Output journalistischer Inhalte über verschiedene unter einer Marke angebotenen Kanäle besser zu koordinieren.» Natürlich lasse sich mit Newsrooms «viel Unfug» anstellen, aber das sei nicht das Problem der Newsrooms an sich. Worauf Matthias Zehnder wiederum antwortete, der Newsroom konditioniere den Journalismus in jedem Fall: «Ein Newsroom befördert bestimmte Arten des Erzählens und deshalb bestimmte Geschichten.»