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	<title>joiz | MEDIENWOCHE</title>
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	<description>Magazin für Medien, Journalismus, Kommunikation &#38; Marketing</description>
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		<title>Zum Ende von Joiz, NZZ Campus und Young Swiss Magazine</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2016/11/25/28454/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Journalismus Y]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Nov 2016 13:32:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medienwoche]]></category>
		<category><![CDATA[joiz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>2016 war bisher ein schlechtes Jahr für Jugendmedien: Mit Joiz, NZZ Campus und Young Swiss Magazine wurden gleich drei Projekte aus wirtschaftlichen Gründen beerdigt. Doch braucht es überhaupt Medien speziell für Jugendliche? In der aktuellen Episode unseres Podcasts «Journalismus Y» lassen die Autoren ehemalige Mitarbeitende der drei eingestellten Medien zu Wort kommen und diskutieren über <a href="https://medienwoche.ch/2016/11/25/28454/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>2016 war bisher ein schlechtes Jahr für Jugendmedien: Mit Joiz, NZZ Campus und Young Swiss Magazine wurden gleich drei Projekte aus wirtschaftlichen Gründen beerdigt. Doch braucht es überhaupt Medien speziell für Jugendliche? In der aktuellen Episode unseres Podcasts «Journalismus Y» lassen die Autoren ehemalige Mitarbeitende der drei eingestellten Medien zu Wort kommen und diskutieren über das Potenzial einer Publizistik für die junge Zielgruppe.<br />
<span id="more-28454"></span><br />
<iframe width="100%" height="100" scrolling="no" frameborder="no" src="https://w.soundcloud.com/player/?url=https%3A//api.soundcloud.com/tracks/294715708&amp;auto_play=false&amp;hide_related=false&amp;show_comments=true&amp;show_user=true&amp;show_reposts=false&amp;visual=true"></iframe></p>
<h3>Das liebe Geld</h3>
<p>Bei Joiz kam das Ende <a href="http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/tvsender-joiz-wird-zur-techfirma/story/17498476" target="_blank" shape="rect">relativ</a> abrupt: Im Sommer 2016 zog sich ein grösserer Investor von der geplanten Finanzierungsrunde zurück. Innert kürzester Zeit hätte man Ersatz finden müssen, was nicht gelang. Und so musste Joiz seinen Konkurs anmelden. Seinem Publikum mitgeteilt hat Joiz diese schlechte Nachricht per <a href="https://www.facebook.com/joiztv/videos/1227043747328737/" target="_blank" shape="rect">Facebook-Live-Hangman</a>. <span class="soundcite" data-id="294715708" data-start="65783" data-end="73018" data-plays="1">Am nächsten Morgen kamen bereits die Konkursverwalter</span>.</p>
<p>Beim <a href="http://www.youngswiss.ch/de/magazine" target="_blank" shape="rect">Young Swiss Magazine</a> vollzogen sich die Schritte eigentlich sehr ähnlich, nur langsamer. Bis 2014 wurde Young Swiss (früher <a href="https://www.google.ch/search?q=Euro26&amp;source=lnms&amp;tbm=isch&amp;sa=X&amp;ved=0ahUKEwicnPnimb_QAhWCOxoKHSQXBqkQ_AUICCgB&amp;biw=1680&amp;bih=889" target="_blank" shape="rect">Euro26</a>) von der Mobiliar als Hauptsponsor getragen. Alle jungen Mobiliar-Kunden waren automatisch Mitglied, bekamen das Magazin nach Hause und weitere Vorteile, z.B. gratis Eintritt in über 150 Museen der Schweiz.</p>
<h3>Medien nicht mehr nötig</h3>
<p>Besonders interessant ist der Hauptgrund, weshalb die Mobiliar ihr Sponsoring beendete: <span class="soundcite" data-id="294715708" data-start="512712" data-end="521492" data-plays="1">«Viele Firmen suchen heutzutage nicht mehr einen externen Partner um junge Leute zu erreichen, sondern bauen eigene Kanäle auf.»</span></p>
<p>Sie müssen dafür heute nicht mehr den Umweg über die Medien nehmen, sondern können diese Kontaktaufnahme selbst bewerkstelligen. Auf ihren Websites, zum Beispiel mit Content Marketing, oder aber in den sozialen Medien.</p>
<p>Mit der Mobiliar fielen auch die meisten Mitglieder von Young Swiss weg. Sie hätten ihr Abo aktiv verlängern und selber bezahlen müssen. Nur wenige taten das aber auch. Also hätte das Magazin potenzielle neue Leserinnen und Leser ansprechen und bekannter werden müssen. Carole Barmettler muss rückwirkend feststellen: <span class="soundcite" data-id="294715708" data-start="541712" data-end="567342" data-plays="1">«Das ist uns letztlich nicht gelungen.»</span></p>
<h3>«Handbremse» bei NZZ Campus</h3>
<p>Bei NZZ Campus war es kein Investor, der sich zurückzog, sondern das Mutterhaus. Am 27. Oktober <a href="https://www.nzzmediengruppe.ch/2016/10/27/nzz-stellt-studentenmagazin-ein/" target="_blank" shape="rect">zitiert es</a> seinen Geschäftsführer Steven Neubauer: «Das Magazin hatte im Werbemarkt nicht den gewünschten Erfolg. Zudem blieb der Transfer von ‹NZZ Campus› zur ‹Neuen Zürcher Zeitung› und zur ‹NZZ am Sonntag› hinter den Erwartungen.»</p>
<p>SRF interviewte daraufhin den ehemaligen Chefredakteur Ronald Schenkel. Er beklagte im Interview, dass NZZ Campus durchaus auf einem guten Weg gewesen sei, aber zu wenig Unterstützung von oben erhalten habe: <span class="soundcite" data-id="294715708" data-start="342177" data-end="350166" data-plays="1">«Wenn man mit angezogener Handbremse fährt, dann geht’s einfach nicht.»</span></p>
<h3>Die Parallelen – Die Unterschiede</h3>
<p>Die Mobiliar, die NZZ und ein <a href="http://www.bilanz.ch/unternehmen/diese-investoren-steckten-millionen-joiz-736198" target="_blank">unbekannter Investor</a>, der sich bei Joiz zurückgezogen hat: Sie alle glaubten nicht mehr an eine rentable Zukunft der drei Jugendmedien. Die NZZ versuchte, mit dem Campus ein jüngeres Zielpublikum zu erreichen als bei ihren Hauptmedien. Dies gelang ihr durchaus, aber offenbar stimmte für den Verlag der <a href="http://www.gruenderszene.de/lexikon/begriffe/return-on-investment-roi" target="_blank" shape="rect">Return on investment</a> nicht.</p>
<h3>Das Fazit</h3>
<p>Uns führte die ganze Diskussion zu einer zentralen Frage:</p>
<blockquote><p>Braucht es denn Medien speziell für Junge?</p></blockquote>
<p>Oder muss vielleicht nicht eher die Lebenswelt der unter 35-Jährigen in «normalen» Publikationen stärker stattfinden?</p>
<p>Wir waren uns nicht ganz einig, aber hört selbst und diskutiert vor allem mit. Was denkt ihr?</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2016/11/25/28454/">Zum Ende von Joiz, NZZ Campus und Young Swiss Magazine</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>«Pilatus»-Investoren verloren Millionen mit Jugendsender Joiz</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2016/09/30/pilatus-investoren-verloren-millionen-mit-joiz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Sep 2016 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[joiz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Jugendsender Joiz ist in der Schweiz und Deutschland Geschichte. Akten zeigen, dass einige prominente Investoren Millionen Franken investierten – und nun wohl das Gros abschreiben müssen.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Jugendsender Joiz ist in der Schweiz und Deutschland Geschichte. Akten zeigen, dass einige prominente Investoren Millionen Franken investierten – und nun wohl das Gros abschreiben müssen.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2016/09/30/pilatus-investoren-verloren-millionen-mit-joiz/">«Pilatus»-Investoren verloren Millionen mit Jugendsender Joiz</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Wermuth will Jugendsender Joiz retten</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2016/08/28/wermuth-will-jugendsender-joiz-retten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Aug 2016 08:10:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[joiz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Schweizer Jugendsender Joiz muss seinen Betrieb einstellen. Nun eilt SP-Nationalrat Cédric Wermuth zu Hilfe.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Schweizer Jugendsender Joiz muss seinen Betrieb einstellen. Nun eilt SP-Nationalrat Cédric Wermuth zu Hilfe.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2016/08/28/wermuth-will-jugendsender-joiz-retten/">Wermuth will Jugendsender Joiz retten</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Medienökonom von Rimscha: «Bei Joiz kam ein weiteres Problem hinzu»</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2016/08/24/bei-joiz-kam-ein-weiteres-problem-hinzu/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Aug 2016 06:39:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[joiz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Joiz steht vor dem Konkurs. Worin der Medienökonom Bjørn von Rimscha den wichtigsten Grund für das Ende des Jugendsenders sieht.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2016/08/24/bei-joiz-kam-ein-weiteres-problem-hinzu/">Medienökonom von Rimscha: «Bei Joiz kam ein weiteres Problem hinzu»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Joiz steht vor dem Konkurs. Worin der Medienökonom Bjørn von Rimscha den wichtigsten Grund für das Ende des Jugendsenders sieht.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2016/08/24/bei-joiz-kam-ein-weiteres-problem-hinzu/">Medienökonom von Rimscha: «Bei Joiz kam ein weiteres Problem hinzu»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Ex-Moderatorin Gülsha: «Man muss kein Mitleid haben mit den Ex-Mitarbeitern»</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2016/08/23/man-muss-kein-mitleid-haben-mit-den-ex-mitarbeitern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Aug 2016 21:42:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[joiz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Joiz hat fertig, die Menschen, die bei Joiz gearbeitet haben, noch lange nicht. Wir haben gelernt, keine Angst zu haben und einfach mal auszuprobieren.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Joiz hat fertig, die Menschen, die bei Joiz gearbeitet haben, noch lange nicht. Wir haben gelernt, keine Angst zu haben und einfach mal auszuprobieren. </p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2016/08/23/man-muss-kein-mitleid-haben-mit-den-ex-mitarbeitern/">Ex-Moderatorin Gülsha: «Man muss kein Mitleid haben mit den Ex-Mitarbeitern»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Geschäftsmodell statt Role Model</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2016/08/23/zum-ende-von-joiz-geschaeftsmodell-statt-role-model/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Aug 2016 21:03:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[joiz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Joiz war schon lange vor seinem Begräbnis tot. Wer Inhalte nur produziert, um sie gewinnbringend zu vermarkten, wird scheitern. Wer Menschen begeistern will, muss mit Herz, Hirn und Haltung antreten.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2016/08/23/zum-ende-von-joiz-geschaeftsmodell-statt-role-model/">Geschäftsmodell statt Role Model</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Joiz war schon lange vor seinem Begräbnis tot. Wer Inhalte nur produziert, um sie gewinnbringend zu vermarkten, wird scheitern. Wer Menschen begeistern will, muss mit Herz, Hirn und Haltung antreten.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2016/08/23/zum-ende-von-joiz-geschaeftsmodell-statt-role-model/">Geschäftsmodell statt Role Model</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Joiz und die quecksilbrige Jugend</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2016/08/23/joiz-und-die-quecksilbrige-jugend/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Aug 2016 16:57:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[joiz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Erneut ist in der Schweiz ein privater Fernsehsender gescheitert. Die dominante Position der SRG hat dabei aber keine Rolle gespielt.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2016/08/23/joiz-und-die-quecksilbrige-jugend/">Joiz und die quecksilbrige Jugend</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Erneut ist in der Schweiz ein privater Fernsehsender gescheitert. Die dominante Position der SRG hat dabei aber keine Rolle gespielt.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2016/08/23/joiz-und-die-quecksilbrige-jugend/">Joiz und die quecksilbrige Jugend</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>«Nischensender lassen sich in der Schweiz kaum über Werbung finanzieren»</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2016/08/23/nischensender-lassen-sich-in-der-schweiz-kaum-ueber-werbung-finanzieren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Aug 2016 08:12:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[joiz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach dem Schweizer Sport Fernsehen (SSF), das im Frühling seine Betrieb einstellte, gibt nun auch der Jugendsender Joiz auf. HORIZONT Swiss sprach deshalb mit Stephan Küng, Präsident der Interessengemeinschaft Elektronische Medien (IGEM), über die möglichen Gründe, den Schweizer TV-Werbemarkt und den Verlust für die Werbewirtschaft.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2016/08/23/nischensender-lassen-sich-in-der-schweiz-kaum-ueber-werbung-finanzieren/">«Nischensender lassen sich in der Schweiz kaum über Werbung finanzieren»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nach dem Schweizer Sport Fernsehen (SSF), das im Frühling seine Betrieb einstellte, gibt nun auch der Jugendsender Joiz auf. HORIZONT Swiss sprach deshalb mit Stephan Küng, Präsident der Interessengemeinschaft Elektronische Medien (IGEM), über die möglichen Gründe, den Schweizer TV-Werbemarkt und den Verlust für die Werbewirtschaft.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2016/08/23/nischensender-lassen-sich-in-der-schweiz-kaum-ueber-werbung-finanzieren/">«Nischensender lassen sich in der Schweiz kaum über Werbung finanzieren»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Beim TV-Sender Joiz gehen die Lichter aus</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2016/08/22/beim-tv-sender-joiz-gehen-die-lichter-aus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Aug 2016 08:36:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[joiz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der TV-Sender Joiz ist überschuldet und wird eingestellt. 75 Mitarbeitende müssen um ihre Stelle fürchten. Der deutsche Ableger sendet weiter – auch in die Schweiz.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2016/08/22/beim-tv-sender-joiz-gehen-die-lichter-aus/">Beim TV-Sender Joiz gehen die Lichter aus</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der TV-Sender Joiz ist überschuldet und wird eingestellt. 75 Mitarbeitende müssen um ihre Stelle fürchten. Der deutsche Ableger sendet weiter – auch in die Schweiz.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2016/08/22/beim-tv-sender-joiz-gehen-die-lichter-aus/">Beim TV-Sender Joiz gehen die Lichter aus</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wer kommt zu Wort?</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2016/07/06/wer-kommt-zu-wort/</link>
					<comments>https://medienwoche.ch/2016/07/06/wer-kommt-zu-wort/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nadia Bellardi]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Jul 2016 09:59:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hintergrund]]></category>
		<category><![CDATA[joiz]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesrat]]></category>
		<category><![CDATA[Service public]]></category>
		<category><![CDATA[Minderheiten]]></category>
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		<category><![CDATA[Migration]]></category>
		<category><![CDATA[SRF]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gesellschaftliche Minderheiten, etwa Migranten, kommen in den Medien kaum vor – und wenn, dann oft stigmatisiert dargestellt. Das muss nicht so sein. In der Schweiz und in Europa gibt es zahlreiche Initiativen, die gesellschaftliche Vielfalt in den Medien sichtbar machen wollen. Staatliche, private und marktorientierte Modelle ergänzen sich. Die öffentliche Debatte über Migration wird stark <a href="https://medienwoche.ch/2016/07/06/wer-kommt-zu-wort/">Weiterlesen ...</a></p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2016/07/06/wer-kommt-zu-wort/">Wer kommt zu Wort?</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Gesellschaftliche Minderheiten, etwa Migranten, kommen in den Medien kaum vor – und wenn, dann oft stigmatisiert dargestellt. Das muss nicht so sein. In der Schweiz und in Europa gibt es zahlreiche Initiativen, die gesellschaftliche Vielfalt in den Medien sichtbar machen wollen. Staatliche, private und marktorientierte Modelle ergänzen sich.<br />
<span id="more-27697"></span><br />
Die öffentliche Debatte über Migration wird stark von ihrer Darstellung in den Medien beeinflusst. Den Migranten werden oft bestimmte Bilder zugeordnet und ihre Identität auf wenige Charakteristika und Lebensläufe reduziert. Laut T. A. van Dijk, Sprach- und Rassismusforscher an der Universität Pompeu Fabra in Barcelona, <a href="http://www.discourses.org/OldBooks/Teun%20A%20van%20Dijk%20-%20Communicating%20Racism.pdf" target="_blank">spielen Medien eine zentrale Rolle</a> in der Verbreitung und Annahme von rassistischen Ideologien: «Weltweite Ereignisse werden von den Medien weder passiv beschrieben noch neutral aufgenommen, sondern aktiv re-konstruiert. Im Allgemeinen unterstützen Medien eine Informationsperspektive, die normalerweise weiss, westlich, männlich und mittelschichtig ist.»</p>
<p>Diskriminierende und isolierende Bilder schwächen die Position von Migranten und behindern ihre Entwicklung im Migrationsland. Wenn nicht negativ oder sensationserregend, dann kommen gesellschaftliche Minderheiten in den Medien in der Regel gar nicht vor. So verschwinden diese Gruppen als Gesellschaftsakteure und Publikum. Auch im Zeitalter der sozialen Netzwerke üben Massenmedien weiterhin einen grossen Einfluss darauf aus, was die Öffentlichkeit als relevant wahrnimmt und wem sie das Recht gibt, gehört zu werden.</p>
<p>Gründe für die unbefriedigende Darstellung von Migranten in den Medien gibt es viele:</p>
<ul>
<li>ein Mangel an Informationsquellen</li>
<li>zu wenige (Medien)Experten oder qualifizierte Auskunftspersonen mit Migrationserfahrung</li>
<li>Vorurteile und Stereotypen, die mit der Realität des Migrantenlebens wenig zu tun haben</li>
<li>wenig Berichterstattung über Themen und Schwerpunkte, die mit den Prioritäten und Standpunkten von Migranten und Migrantinnen im Einklang stehen</li>
<li>das Fehlen von Migrationsperspektiven bei Diskussionen über gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklungen</li>
<li>politische und kommerzielle Interessen, die einen Einfluss auf redaktionelle Entscheidungen ausüben</li>
</ul>
<p>Auch in der Schweiz zählen Migrantinnen und Ausländer seit jeher zu den vernachlässigten Minderheiten in den Medien. 2007 stellte <a href="https://www.bakom.admin.ch/dam/bakom/de/dokumente/uni_fr_integrationspotential.pdf.download.pdf/uni_fr_integrationspotential.pdf" target="_blank">eine Studie der Universität Freiburg</a> fest: «Obwohl die Schweizer Bevölkerung zu mehr als einen Fünftel aus Ausländern besteht und viele weitere ebenfalls Wurzeln im Ausland haben, fühlt sich dieser Teil der Bevölkerung in den Medien marginalisiert.» Gemäss der Studie würden Medien eine Brückenfunktion zwischen Einheimischen und Zugewanderten nicht wahrnehmen. Die wichtigste Forderung der Migranten war jene nach aktiver Partizipation in den Medien, also in der Programmgestaltung vor und hinter der Kamera.</p>
<p>Der Bericht des Bundesrates vom 17. Juni 2016 zur «Überprüfung der Definition und der Leistungen des <a href="https://www.bakom.admin.ch/dam/bakom/de/dokumente/Elektronische%20Medien/Medienpolitik/service-public-bericht.pdf" target="_blank">Service public der SRG</a>» scheint nun diese Empfehlungen ernst zu nehmen. So hält der Bundesrat fest: «Im Vordergrund dieser Integrations- und Identifikationsfunktion stehen aus heutiger Sicht in erster Linie drei Aspekte: der Austausch unter den schweizerischen Kulturen bzw. die Stärkung der gegenseitigen Verständigung und des nationalen Zusammenhalts, die Berücksichtigung der kommunikativen Bedürfnisse aller Generationen sowie die Integrationsbedürfnisse von Menschen mit Migrationshintergrund.»</p>
<p><strong>Es fängt mit der Ausbildung an</strong></p>
<p>Verschiedene Initiativen von europäischen Organisationen, darunter Medien, Behörden und NGOs, fördern seit über 15 Jahren Vielfalt und Anti-Diskriminierung in den Medien, und reflektieren über die Schwierigkeiten deren Umsetzung. So auch «Mediane». Das <a href="http://www.coe.int/t/dg4/cultureheritage/mars/mediane/default_en.asp" target="_blank">Gemeinschaftsprogramm von EU und Europarat</a> hatte zum Ziel, mehr minderheitenspezifische Perspektiven in die Medien einzubringen, ohne dabei ausschliesslich über damit zusammenhängende Probleme zu sprechen. Zentral war die Empfehlung, in Nachrichten auf verschiedenartigere Informationsquellen und Experten zurückzugreifen und gleichzeitig die Ausbildung und Auswahl von Journalisten zu ändern, damit die Profile der Medienschaffenden auch an Vielfalt gewinnen.</p>
<p>Für Stéphane Bijoux, stellvertretendr Direktor für Informationsvielfalt von France Télévisions, wäre das <a href="http://de.ejo-online.eu/qualitaet-ethik/vielfalt-nachrichten" target="_blank">eigentlich eine Selbstverständlichkeit</a>: «Wir sind ein öffentlicher Dienst und wichtiger, als nur für Vielfalt in den Inhalten zu sorgen, sei es, die Gesellschaft in der Unternehmensstruktur zu repräsentieren.» Journalismusschulen müssen vermehrt «Studenten mit unterschiedlichen biografischen Hintergründen auswählen – einschliesslich der am stärksten benachteiligten».</p>
<p>Es gibt durchaus auch Erfolgsmeldungen: In der europäischen TV-Fiktion und -Unterhaltung hat die Vielfalt an Boden gewonnen – oft als kommerzielle Strategie, um relevant und in Kontakt mit den Konsumenten zu bleiben. Noch wichtiger ist es aber, das Vielfaltspostulat in den berufsethischen und beschäftigungspolitischen <a href="http://www.bbc.co.uk/blogs/bbctrust/entries/76b1c3da-27e3-48d8-ae33-c85b6f56bc5c" target="_blank">Leitlinien von öffentlich-rechtlichen Anstalten</a> und Regulierungsbehörden zu verankern, basierend auf der Annahme, dass eine vielfältigere Belegschaft (Frauen, Menschen mit Migrationshintergrund, Menschen mit Beeinträchtigungen) zu einer inklusiveren Medienproduktion beiträgt. Diese Strategie wäre für die SRG sicher auch sinnvoll, um ihre Leistungen im Bereich Integration zu stärken, findet der Bundesrat in seinem Service-public-Bericht: «Uvek und Bakom sollen den regelmässigen Austausch mit der SRG zu deren Integrationsbestrebungen fortsetzen. (…) Eine der grössten Herausforderungen des Service public stellt aus Sicht des Bundesrates die Erreichbarkeit des jungen Publikums dar. Er erwartet von der SRG, ihre audiovisuellen Angebote in Zukunft so auszurichten, dass sie auch beim jungen Publikum auf Resonanz stossen. Das Gleiche gilt für Menschen mit Migrationshintergrund.»</p>
<p><strong>Einander kennenlernen</strong></p>
<p>Andere Instrumente können durch Berufsverbände, etwa Mediengewerkschaften oder berufsständische Organisationen wie Presseräte oder Ombudsstellen realisiert werden. Bereits 2003 hatte die katalanische Journalistengewerkschaft eine «Agenda der Interkulturalität» in Barcelona herausgegeben, mit dem Ziel, Medieninhalte und Medienschaffende differenzierter darzulegen. Die Agenda enthalte Kontaktinformationen von qualifizierten Journalisten verschiedener Herkunft, die als Freelancers oder Festangestellte in der Region arbeiteten – oder arbeiten wollten. Zusätzlich wurden die Kontaktinformationen den Pressesprechern von Migrantengruppen und Organisationen angeboten, ebenso die Namen etablierter Medienschaffender, die sich für die Themen Migration und interkulturelles Leben interessierten. Zweck der Publikation war es, Vernetzungen zu erleichtern, Informationsquellen zu differenzieren und die Kommunikationsbestrebungen von Migranten ans Ziel zu bringen.</p>
<p>Ähnliches wird in Deutschland von den <a href="http://www.neuemedienmacher.de/" target="_blank">«Neuen Deutschen Medienmachern»</a> realisiert, ein «bundesweiter unabhängiger Zusammenschluss von Medienschaffenden mit und ohne Migrationshintergrund». Ihr Projekt <a href="https://www.vielfaltfinder.de/" target="_blank">«Vielfaltfinder»</a> ist eine Expertendatenbank für Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und viele andere Spezial- und Alltagsthemen. Die einzige Gemeinsamkeit der Fachleute: sie haben Migrationsgeschichte und spiegeln die Vielfalt Deutschlands wider. Das Ziel ist es, ihre Expertise und Leistung, in unterschiedlichen Ämtern und Tätigkeiten, sichtbar zu machen.</p>
<p>In Österreich wurde 2015 <a href="http://www.join-media.eu/" target="_blank">Join media</a> gegründet, um aus Krisenregionen geflüchteten Medienschaffenden dabei zu unterstützen, ihre Arbeit wieder aufnehmen zu können. Dem Netzwerk gehören Journalistinnen und Journalisten aus Afghanistan, dem Irak, Iran, Libanon, Österreich, Pakistan und Syrien an. Laut der Webseite hat der Branchenaustausch zwischen österreichischen Redaktionen und den „Newcomer«-Journalisten bereits zu ersten Kooperationen und Workshops geführt.</p>
<p>Auch die Entwicklung von Richtlinien, welche die Qualität der Medienarbeit zum Thema Migration verbessern, ist eine wichtige Leistung. Die italienische <a href="http://www.cartadiroma.org/who-we-are/" target="_blank">Carta di Roma</a> ist einen verbindlichen Codex für die Berichterstattung über Migrations- und Flüchtlingsthemen. Sie entstand in Zusammenarbeit mit dem Journalisten Berufsverbandes (Ordine dei Giornalisti), dem Nationalen Presseverein (Federazione Nazionale della Stampa Italiana) und der UNO-Flüchtlingsorganisation (UNHCR). Seit 2011 ist der Verein Carta di Roma Ansprechpartner für Medien, Institutionen und alle, die sich mit dem Thema Asyl und Migration medial auseinandersetzen.</p>
<p>Nicht zuletzt kommt es auch auf die gewählte Darstellungsform an, um ein Thema sachgerecht darzustellen. So hilft Datenjournalismus, anhand von Daten und Fakten, statt Emotionen oder subjektive Meinungen, über komplexe Phänomene zu berichten. Folgende Projekte zum Thema Asyl und Migration sind besonders spannend: <a href="http://www.themigrantsfiles.com/" target="_blank">The Migrant Files</a>, <a href="http://openmigration.org/en/" target="_blank">Open Migration</a>, <a href="http://labs.densitydesign.org/dd11/es3/es3-g4-migrationimages/index.html#behaviour" target="_blank">The Big Picture</a>.</p>
<p><b>Wichtige Rolle der Alternativradios</b></p>
<p>In der Schweiz sind Migranten und Migrantinnen seit über 30 Jahren selber aktiv in der Medienproduktion, insbesondere bei den nicht-kommerzorientierten Radios, die den konzessionsrechtlichen Auftrag haben, ein «Minderheitenprogramm» anzubieten. <a href="http://cmfe.eu/" target="_blank">Solche Community-Medien</a>, auch als dritter Mediensektor definiert, spielen eine entscheidende Rolle darin, Partizipation, Medienkompetenzen und das Vorantreiben von sozialer Inklusion zu fördern. In ihrer Rolle als freiwillige Journalistinnen, Reporter und Sendungsmacherinnen können migrationserfahrene Medienschaffende vom Objekt zum Subjekt der Berichterstattung werden, Sichtbarkeit für ihre Anliegen und Leistungen schaffen, sowie ihre eigene Darstellung (mit)bestimmen. Die Erfahrungen bei der Programmgestaltung und Organisation des Radios tragen wesentlich zur beruflichen und sozialen Integration bei. Freiwillige können sich so im Bereich Journalismus professionell weiterbilden, sich vernetzen und ihre Kompetenzen einsetzen. Die Integrationsleistungen der <a href="http://www.unikomradios.ch/" target="_blank">komplementären Radios</a> werden wissenschaftlich anerkannt, etwa in einer <a href="http://www.klippklang.ch/download.php?id=132_7f017d8d" target="_blank">Studie der Universität Zürich</a> und auch der Bundesrat würdigt «die Leistungen der komplementären nicht kommerziellen Radios im Migrationsbereich» Sie wünsche sich eine Fortsetzung dieses Engagements, schreibt die Landeregierung im aktuellen Service-public-Bericht.</p>
<p>Alternativmedien sind prädestiniert, Vertreter der Minderheits- und der Mehrheitsbevölkerung sowie Fachleute in dieser Problematik miteinander zu vernetzen – eine Arbeit, die sich längerfristig auch auf die etablierten Medien auswirken wird. Einzelne Figuren, wie etwa der Berner Komiker Müsülm, ist diesen Weg bereits gegangen. Seine erste Medienerfahrung machte er beim Berner Alternativ Radio RaBe, bevor er schliesslich via Radio 105 als Late-Night-Comedian beim Schweizer Fernsehen landete. Mit Gülsha Adilji, Moderatorin und Aushängeschild vom Jugendsender Joiz, etablierte sich eine weitere Medienmacherin mit Migrationshintergrund mitten im Mainstream.</p>
<p>Solche Erfolgsgeschichten sind aber erst Einzelfälle. Es braucht daher weiterhin Unterstützung von <a href="http://www.annalindhfoundation.org/publications/coexistence-cooperation-experiments-intercultural-broadcasting-swiss-community-radios" target="_blank">interkulturellen und mehrsprachigen Projekten</a>, welche die Inhalte von Sendungen, Artikeln oder Berichten über die «Sprachbarriere» hinweg an ein breiteres Publikum vermitteln können. Durch die Förderung der mehrsprachigen Mediengestaltung können die Erfahrungen, die Situation und der kulturelle Hintergrund der Migranten dem gesamten Publikum näher gebracht werden.</p>
<p><strong>Mit Offenheit und Empathie zu mehr Vielfalt</strong></p>
<p>Am International Journalism Festival in Perugia wurde in diesem Jahr auch über <a href="http://www.journalismfestival.com/programme/2016/diversity-and-transcultural-competences-in-journalism-a-creative-opportunity" target="_blank">das kreative Potential der Vielfalt </a>diskutiert. Wer mit Offenheit, Neugier, Empathie – und Bescheidenheit vorgeht und den eigenen Blick auf die Welt hinterfragt, kann Stimmen und Perspektiven in die Berichterstattung einbinden, welche normalerweise nicht im Vordergrund stehen.</p>
<p>Die Fähigkeit, «das Andere» zu erfassen, müsste Teil des grundlegenden journalistischen Denkens sein oder durch spezielle Projekte/Weiterbildung gefördert werden. Der eigene Hintergrund, die Ausbildung, die man absolviert hat, Erfahrungen, die man gemacht hat und Netzwerke, die man sich aufgebaut hat, beeinflussen die Art und Weise, wie man die Welt sieht und repräsentiert. Eine transkulturelle Herangehensweise, das heisst sich selbst in dem anderen zu sehen, erlaubt es uns, Identität als etwas Facettenreiches wahrzunehmen, als etwas, dass sich konstant durch Interaktion verändert, über Nationalität, Geschlecht, Sprache und Hautfarbe hinaus.</p>
<p>Journalismus, der sich auch auf Gemeinsamkeiten und Verbindungen fokussiert, kann der Komplexität der heutigen Gesellschaft besser gerecht werden, als die kaleidoskopische Zersplitterungen, die uns aus allen Bildschirme begegnen.<br />
Aber es ist nicht ausschliesslich eine journalistische Verantwortung – die gesamte Gesellschaft muss sich ihrer Rolle in einer vernetzten Welt bewusst werden. Initiativen wie das Pilotprojekt Medien <a href="http://transkulturelle-medienkompetenz.ch/index.php" target="_blank">für 8 Millionen vielfältige Menschen</a> für die transkulturellen Gestaltung von Medieninhalte, Öffentlichkeitsarbeit und Kampagnen der öffentlichen Institutionen, Verwaltungen und Ausländergemeinschaften, können interkulturelle Integration und eine neue Debatte über die Rolle der Medien in der Gesellschaft vorantreiben.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2016/07/06/wer-kommt-zu-wort/">Wer kommt zu Wort?</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>«Ich glaube fest an die Macht des Programms»</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2015/11/14/ich-glaube-fest-an-die-macht-des-programms/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Nov 2015 22:52:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[joiz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Joiz stand wegen zahlreicher Abgänge in den Schlagzeilen. Nun versucht CEO Alexander Mazzara den Befreiungsschlag.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Joiz stand wegen zahlreicher Abgänge in den Schlagzeilen. Nun versucht CEO Alexander Mazzara den Befreiungsschlag. </p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2015/11/14/ich-glaube-fest-an-die-macht-des-programms/">«Ich glaube fest an die Macht des Programms»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Hinter den Kulissen von Joiz: Die zwei Gesichter des Jugendsenders</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2015/07/01/hinter-den-kulissen-von-joiz-die-zwei-gesichter-des-jugendsenders/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Jul 2015 11:59:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[TV]]></category>
		<category><![CDATA[joiz]]></category>
		<category><![CDATA[Aargauer Zeitung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hinter dem jungen TV-Kanal steht ein Risikokapital-Investor der sich nicht für Fernsehen interessiert. Den Geldgebern geht es um die Daten der Joiz-Community und wie man daraus Kapital schlägt.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2015/07/01/hinter-den-kulissen-von-joiz-die-zwei-gesichter-des-jugendsenders/">Hinter den Kulissen von Joiz: Die zwei Gesichter des Jugendsenders</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
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		<title>Joiz bald very british?</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2014/08/29/joiz-bald-very-british/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Aug 2014 11:57:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Alexander Mazzara]]></category>
		<category><![CDATA[TV]]></category>
		<category><![CDATA[joiz]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendmedien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Schweizer erobert die europäische TV-Landschaft. Alexander Mazzara, Chef und Gründer des Jugendsenders Joiz, will ein weiteres Studio im Ausland eröffnen. Ganz oben auf der Liste steht offenbar England.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2014/08/29/joiz-bald-very-british/">Joiz bald very british?</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Schweizer erobert die europäische TV-Landschaft. Alexander Mazzara, Chef und Gründer des Jugendsenders Joiz, will ein weiteres Studio im Ausland eröffnen. Ganz oben auf der Liste steht offenbar England.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2014/08/29/joiz-bald-very-british/">Joiz bald very british?</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Schönwetterpiloten ohne Kompass</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2014/01/08/schoenwetterpiloten-ohne-kompass/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Jan 2014 13:11:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[NZZ]]></category>
		<category><![CDATA[joiz]]></category>
		<category><![CDATA[Alexander Mazzara]]></category>
		<category><![CDATA[Veit Dengler]]></category>
		<category><![CDATA[René Lüchinger]]></category>
		<category><![CDATA[Dreikönigstagung]]></category>
		<category><![CDATA[Hanspeter Lebrument]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am Jahresauftakt der Verleger bot die schweizerische Medienprominenz ein einigermassen desolates Bild ihrer Branche. Jeder stolpert alleine der Zukunft entgegen. Für die Highlights sorgten nicht Verlagsleute, sondern Werber und Fernsehmacher. Und die Geschichte wiederholt sich doch: Was Verlegerpräsident Hanspeter Lebrument an der diesjährigen Dreikönigstagung zu berichten wusste, hatte er bereits vor vier Jahren zum Besten <a href="https://medienwoche.ch/2014/01/08/schoenwetterpiloten-ohne-kompass/">Weiterlesen ...</a></p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2014/01/08/schoenwetterpiloten-ohne-kompass/">Schönwetterpiloten ohne Kompass</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am Jahresauftakt der Verleger bot die schweizerische Medienprominenz ein einigermassen desolates Bild ihrer Branche. Jeder stolpert alleine der Zukunft entgegen. Für die Highlights sorgten nicht Verlagsleute, sondern Werber und Fernsehmacher.<br />
<span id="more-17607"></span><br />
Und die Geschichte wiederholt sich doch: Was Verlegerpräsident Hanspeter Lebrument an der diesjährigen Dreikönigstagung zu berichten wusste, hatte er bereits vor vier Jahren zum Besten gegeben. Damals wie heute rieb sich der ewige Vorsitzende an der Medienschelte von Ueli Maurer, die der SVP-Bundesrat drei Monate zuvor am Verlegerkongress geäussert hatte (beide male übrigens in Interlaken).</p>
<p>Nun mag man es Lebrument kaum verübeln, wenn er das medienkritische Pauschalurteil eines Regierungsmitglieds kontert, indem er die Qualität und Leistung der Schweizer Medien herausstreicht. Wenn aber die präsidiale Ansprache nicht über eine Episode aus der Vergangenheit herauskommt, dann zeichnet das ein bedenkliches Bild einer Branche, die sich vor allem mit Gegenwart und Zukunft beschäftigen sollte. Ein Bild, das auch die übrigen Auftritte an der zweitwichtigsten Branchenveranstaltung kaum zu korrigieren vermochten.</p>
<p>Dazu passt die zwar unterhaltsame, aber letztlich substanzlose Plauderrunde mit drei Chefredaktoren und einer Chefredaktorin der Sonntagspresse. Eindruck: Alle wursteln sich irgendwie durch, der nächste Sonntag kommt bestimmt. Ins gleiche Kapitel gehört der erste öffentliche Auftritt von René Lüchinger als amtierender «Blick»-Chefredaktor. Dass er sich die Freiheit herausnimmt, nicht zum vereinbarten Referatsthema («Wer, zum Teufel, bezahlt noch für Boulevard?») zu reden, ginge ja noch. Wenn er aber danach eine uninspiriert mäandernde Selbstanalyse als Boulevard-Journalist vom Blatt abliest, dann bleibt nur Irritation.</p>
<p>Einen entschlosseneren Eindruck hinterliess der neue NZZ-CEO Veit Dengler. Insbesondere seine Ankündigung, stärker im gesamten deutschsprachigen Markt präsent sein zu wollen, sieht nach einer interessanten Vorwärtsstrategie aus. Auf den zweiten Blick bleibt allerdings die Frage, ob der Spagat zwischen lokal und international auszuhalten sei. Denn die NZZ Mediengruppe ist   heute, mit Ausnahme ihres Flaggschiffs, vor allem im lokalen und regionalen Geschäft tätig. Was Dengler mit St. Galler Tagblatt, Neue Luzerner Zeitung, Radio FM1, Radio Pilatus, TV Ostschweiz, und Tele 1 vorhat, liess er in seiner Rede offen.</p>
<p>Das Bild abgerundet haben schliesslich Vertreter aus Werbung und TV. Im Gegensatz zu den uninspirierten Zeitungs- und Verlagsleuten, präsentierten sie recht munter ihre Erfolgsgeschichten. So etwa Matthias von Bechtolsheim, der  mit seiner Agentur Heimat regelmässig für Aufsehen sorgt, wenn sich die Werbespots für die «Hornbach»-Baumärkte verselbständigen und ohne weiteres Zutun zigtausendfach auf allen Kommunikationskanälen verbreiten.</p>
<p>Oder Alexander Mazzara. Mit dem von ihm gegründeten Jugendsender joiz zeigt er, wie es in einem kleinen und totgesagten Markt möglich ist, erfolgreich ein neues Medienunternehmen hochzuziehen – und das erst noch für eine Zielgruppe, die man eigentlich schon abgeschrieben hatte. Als Inspiration fürs eigene Geschäft haben das an der Dreikönigstagung nur noch wenige mitgekriegt. Zum Zeitpunkt von Mazzaras Referat waren die Reihen der Zuhörer schon gehörig gelichtet.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2014/01/08/schoenwetterpiloten-ohne-kompass/">Schönwetterpiloten ohne Kompass</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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