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	<title>Klimaleugner | MEDIENWOCHE</title>
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	<description>Magazin für Medien, Journalismus, Kommunikation &#38; Marketing</description>
	<lastBuildDate>Mon, 18 May 2020 15:36:22 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Falsche Gleichgewichtung: Fakten und wie man nicht mit ihnen umgeht</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2020/05/18/falsche-gleichgewichtung-fakten-und-wie-man-nicht-mit-ihnen-umgeht-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 May 2020 15:36:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaleugner]]></category>
		<category><![CDATA[Coronavirus]]></category>
		<category><![CDATA[Fakten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>COVID-19, der Klimawandel oder meinetwegen auch die Evolution: das Wissen über all diese Themen ist mit einem überragenden Konsens gesegnet. Das ist trotzdem kein Anlass für einige wenige, dem nicht zu widersprechen. Und das ist auch ihr gutes Recht. Doch wie die Medien mit solchen Leuten umgehen und das wahrgenommene Verhältnis zwischen den Gruppen verändern, <a href="https://youtu.be/0kyCPvu8j9M">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>COVID-19, der Klimawandel oder meinetwegen auch die Evolution: das Wissen über all diese Themen ist mit einem überragenden Konsens gesegnet. Das ist trotzdem kein Anlass für einige wenige, dem nicht zu widersprechen. Und das ist auch ihr gutes Recht. Doch wie die Medien mit solchen Leuten umgehen und das wahrgenommene Verhältnis zwischen den Gruppen verändern, ist aktueller denn je.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2020/05/18/falsche-gleichgewichtung-fakten-und-wie-man-nicht-mit-ihnen-umgeht-2/">Falsche Gleichgewichtung: Fakten und wie man nicht mit ihnen umgeht</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>«Die Klimaleugner sind gut organisiert»</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2019/08/05/die-klimaleugner-sind-gut-organisiert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Aug 2019 08:46:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaleugner]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer nach Klimabegriffen auf YouTube sucht, kann ziemlich krudes Zeug finden. Der Forscher Joachim Allgaier nimmt deshalb die Wissenschaftscommunity in die Pflicht.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wer nach Klimabegriffen auf YouTube sucht, kann ziemlich krudes Zeug finden. Der Forscher Joachim Allgaier nimmt deshalb die Wissenschaftscommunity in die Pflicht.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2019/08/05/die-klimaleugner-sind-gut-organisiert/">«Die Klimaleugner sind gut organisiert»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Keine Bühne mehr für Klimaleugner</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2019/04/25/keine-buehne-mehr-fuer-klimaleugner/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Apr 2019 13:01:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaleugner]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Liebe Medien, die Debatte ist beendet: Warum es Zeit ist, wissenschaftsfreien Unsinn konsequent zu verbannen.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Medien, die Debatte ist beendet: Warum es Zeit ist, wissenschaftsfreien Unsinn konsequent zu verbannen.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2019/04/25/keine-buehne-mehr-fuer-klimaleugner/">Keine Bühne mehr für Klimaleugner</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Wie viel Meinungspluralismus verträgt eine Redaktion?</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2017/05/05/wie-viel-meinungspluralismus-vertraegt-eine-redaktion/</link>
					<comments>https://medienwoche.ch/2017/05/05/wie-viel-meinungspluralismus-vertraegt-eine-redaktion/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Adrian Lobe]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 May 2017 12:33:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Op-Ed]]></category>
		<category><![CDATA[New York Times]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Bret Stephens]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaleugner]]></category>
		<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>
		<category><![CDATA[Naturwissenschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit der Verpflichtung des Pulitzer-Preisträgers Bret Stephens hat die «New York Times» bei ihren Lesern einen Sturm der Entrüstung ausgelöst. Nicht seine Meriten sind das Problem, sondern seine Haltung zum Klimawandel. Enttäuschte Wissenschaftler wenden sich ab, Abo-Kündigungen gingen ein, weil nun ein «Klimaleugner» für das Weltblatt schreibt Der Start einer neuen Kolumne wird meist mit <a href="https://medienwoche.ch/2017/05/05/wie-viel-meinungspluralismus-vertraegt-eine-redaktion/">Weiterlesen ...</a></p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2017/05/05/wie-viel-meinungspluralismus-vertraegt-eine-redaktion/">Wie viel Meinungspluralismus verträgt eine Redaktion?</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mit der Verpflichtung des Pulitzer-Preisträgers Bret Stephens hat die «New York Times» bei ihren Lesern einen Sturm der Entrüstung ausgelöst. Nicht seine Meriten sind das Problem, sondern seine Haltung zum Klimawandel. Enttäuschte Wissenschaftler wenden sich ab, Abo-Kündigungen gingen ein, weil nun ein «Klimaleugner» für das Weltblatt schreibt<br />
<span id="more-29108"></span><br />
Der Start einer neuen Kolumne wird meist mit der üblichen publizistischen Politur begangen: Man findet ein paar lobende Worte für den Autoren und vergewissert sich seines eigenen pluralen Meinungsspektrums. So war das auch bei der Vorstellung des neuen «New York-Times»-Kolumnisten Bret Stephens. Leitartikler James Bennet <a href="https://www.nytimes.com/2017/04/28/opinion/introducing-our-new-columnist.html?_r=0" target="_blank" rel="noopener">präsentierte den neuen Kollegen</a> mit dessen Maxime, wonach «Meinungsjournalismus Journalismus und kein Agitprop sei» und rief das publizistische Erbe des legendären Times-Reporters Adolph Ochs in Erinnerung, der die Meinungsseiten zu einem Forum für «intelligente Diskussion mit allen Meinungsschattierungen» machen wollte.</p>
<p>In diesen «turbulenten und suchenden Zeiten in den USA und auf der Welt», gab sich Bennet bescheiden, «sollten wir die Demut haben zu erkennen, dass wir nicht in allem richtig liegen und den Mut besitzen, unsere eigenen Annahmen und Argumente auf den Prüfstand zu stellen». Stephens‘ Referenzen sind durchaus beachtlich: Redaktor beim «Wall Street Journal», später Kolumnist, 2013 der Pulitzer-Preis für den besten Kommentar. Die Chefredaktion wusste um Stephens‘ kontroverse Ansichten. Bei einem Gespräch zwischen ihm und Leitartikler Nick Kristof wurden die aussenpolitischen Differenzen sichtbar. Dass Stephens‘ erste Kolumne zum Lackmustest für die Blattlinie geriet, war offensichtlich auch den Strategen im Verlag nicht bewusst.</p>
<p>Unter der Überschrift <a href="https://www.nytimes.com/2017/04/28/opinion/climate-of-complete-certainty.html" target="_blank" rel="noopener">«Climate of Complete Certainty»</a> (Klima kompletter Sicherheit) stellte Stephens Ende April die Modelle und Simulationen der Klimaforschung in Frage und streute Zweifel am Bericht des Weltklimarats von 2014, worin vor den globalen Folgen der Erderwärmung gewarnt wird. Stephens argumentiert durchaus differenziert, konnte in der einseitigen Tonlage («Glaubt nicht alles, was die Wissenschaft sagt!») aber auch als Vorlage für Klimaleugner gelesen werden. Entsprechend wütend waren die Reaktionen der überwiegend linksliberalen Leserschaft der «Times». Im Netz brach ein Sturm der Entrüstung aus, 600 Leserbriefe und Abo-Kündigungen gingen ein.</p>
<p>Zu den prominentesten Lesern, die ihr Times-Abo gekündigt haben, gehört der renommierte deutsche Klimaforscher Stefan Rahmstorf. Auf Twitter veröffentlichte er einen gepfefferten Protestbrief an die Redaktion, in dem er Stephens‘ Klimalügen entlarvte und die Redaktion scharf kritisierte. «Die «Times» argumentierte, dass Millionen mit Stephens übereinstimmen. Ich fragte mich, was als nächstes kommt – wann stellen Sie einen Kolumnisten ein, der behauptet, dass sich die Sonne und die Sterne um die Erde drehen, weil Millionen damit übereinstimmen?» Das Schreiben wurde inzwischen auf Twitter 9500 Mal geteilt und 16‘000 Mal gelikt worden.</p>
<p>Um den Flurschaden zu ermessen, muss man wissen, dass die Op-Ed-Seite so etwas wie ein Weltforum ist. Wer hier schreibt, gehört zur globalen Elite. Die «Times» ist eine Autorität. Entsprechend gross ist nun der Reputationsverlust. Die Chemikerin Christine Maria Rose schrieb stellvertretend für viele ihrer Kollegen: «Klimaleugner haben schon genug Einfluss in der Regierung, ich bin enttäuscht, dass Sie ihnen auch eine Stimme in der NYT geben.» Sarah Jones formulierte in der «New Republic» eine generelle Kritik an den Meinungsspalten der NYT. Die Op-Ed-Seite sei mehrheitlich weiss und männlich, in der letzten Zeit habe eine «anti-intellektualistische Feigheit» Platz gegriffen. So drehte sich eine der letzten Kolumnen von Thomas L. Friedman um <a href="https://www.nytimes.com/2017/04/26/opinion/on-a-par-5-in-dubai-good-humor-and-a-respite-from-all-things-trump.html?rref=collection%2Fcolumn%2Fthomas-l-friedman&amp;action=click&amp;contentCollection=opinion&amp;region=stream&amp;module=stream_unit&amp;version=latest&amp;contentPlacement=1&amp;pgtype=collection&amp;_r=0" target="_blank" rel="noopener">eine Golf-Partie mit einem Yogi</a> in Dubai. Intern soll es dem Vernehmen nach recht ruhig geblieben sein, ganz anders, als Verleger Arthur O. Sulzberger 1973 den ehemaligen Redenschreiber von Richard Nixon und PR-Mann William Safire anheuerte und es am Redaktionssitz der Times an der Upper West Side kräftig rumorte.</p>
<p>Normalerweise waren die Positionen der Op-Ed-Seite klar bestimmt. Hier die liberale Fraktion um Thomas L. Friedman, den Keynesianer und Nobelpreisträger Paul Krugman und Reporter Nicholas Kristof, dort die Konservativen um David Brooks. Dass eine liberale Zeitung konservativen Kolumnisten Platz freiräumt, ist in der publizistischen Landschaft keine Seltenheit. So schreibt Jan Fleischhauer, der mit dem Buch «Unter Linken. Von einem, der aus Versehen konservativ wurde» einen Bestseller landete, eine erfolgreiche Kolumne für «Spiegel Online» («Der Schwarze Kanal»), was ihn vom «Welt»-Journalisten Alan Posener den spöttischen Vorwurf eintrug, er sei in Wahrheit nur ein «Hofkonservativer». Die wöchentliche Chronik des Nationalkonservativen Eric Zemmour im «Figaro» ist näher am Front National als an den gaullistischen «Republikanern», die die Eigentümer des Blatts aufgrund diverser Verstrickungen im Präsidentschaftswahlkampf unterstützten.</p>
<p>Auch Harald Martenstein vertritt in seiner Kolumne im «Zeit Magazin» eher konservative Positionen, zumindest weiter rechts als jene im Politik-Teil. Die «taz» ätzte einmal über ihn: «Martenstein versöhnt die Stimme des Stammtischs mit dem Stil des Feuilletonisten – was zur Meinungsspreizerei unangenehmster Ausmasse führt.» Viele Leser lesen das «Zeit Magazin» aber nur wegen seiner Kolumne. Insofern dient eine Kolumne auch dazu, das eigene Profil zu schärfen und ein möglichst breites Meinungsspektrum abzubilden. Das war auch das Kalkül der «New York Times», die mit der Verpflichtung von Stephens einen meinungsstarken Autoren gewinnen wollte, der die Leserschaft rechts der Mitte ansprechen sollte. Die Frage ist nur, ob man mit einem Klimaskeptiker anschlussfähig an das rechtskonservative Publikum bleiben will, das ohnehin eher zur «Washington Post» oder dem «Wall Street Journal» greift, oder um den Preis der Meinungsvielfalt die eigene, liberale Leserschaf vergrault. Dass die Personalie zum Politikum werden würde, hätte den Verantwortlichen klar sein müssen.</p>
<p>Bereits mit seinem ersten Text wirft Stephens die grundsätzliche erkenntnistheoretische Frage auf, was Wahrheit ist und was man als Fakten anerkennt. Das steht im Kontrast zur allgemeinen Blattlinie. So hat sich die «Times» in einer aktuellen Image-Kampagne mit grossflächigen Plakaten die «Wahrheit» auf die Fahnen geschrieben. Die Werbeaktion wurde als Reaktion auf die aggressive Rhetorik Donald Trumps lanciert, der einen offenen «Krieg gegen die Medien» führt und die «New York Times» neben anderen Medien als «Volksfeinde» denunzierte. Stephens’ erste Kolumne läuft diesem Anspruch zuwider.</p>
<p>Der Autor schreibt wörtlich: «Es gibt eine Lektion hier. Wir leben in einer Welt, in der Daten Autorität vermitteln. Doch Autorität verkommt zur Gewissheit, und Gewissheit gebiert Hybris.» Das klingt fast wie die postfaktische Behauptung, es gebe keine Fakten mehr. Die Grenzen zwischen Publizistik und Propaganda verschwimmen. Ironischerweise betreibt Stephens mit der Dekonstruktion von Fakten, die nicht postmodern, sondern destruktiv ist, das Geschäft der Trump-Administration, die die «Times» so vehement bekämpft. An die kontroverse Kolumne brachte die Redaktion den dezenten faktischen Hinweis an, dass die vom Weltklimarat festgestellte Erderderwärmung von 0,85 Grad Celsius das globale Mittel und nicht nur die nördliche Hemisphäre meint. Die Faktenchecker der NYT müssen künftig auch ihr eigenes Blatt prüfen.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2017/05/05/wie-viel-meinungspluralismus-vertraegt-eine-redaktion/">Wie viel Meinungspluralismus verträgt eine Redaktion?</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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