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	<title>Kommentarkultur | MEDIENWOCHE</title>
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	<description>Magazin für Medien, Journalismus, Kommunikation &#38; Marketing</description>
	<lastBuildDate>Thu, 10 Nov 2022 08:23:01 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Kritik in Social Media: Welche Kommentare sollten Sie löschen?</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2022/11/10/kritik-in-social-media-welche-kommentare-sollten-sie-loeschen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dominik Allemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Nov 2022 08:23:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Kommentarkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Shitstorm]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media Monitoring]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Social-Media-Kanäle sind heute fester Bestandteil der Kommunikationsstrategie vieler Unternehmen. Laut Statista nutzen 73% der deutschen Unternehmen Social Media, Tendenz steigend. Denn TikTok, Instagram und Co. bieten eine gute Plattform, um Aufmerksamkeit bei seiner Zielgruppe zu generieren. Viele Unternehmen vergessen jedoch die Risiken, die soziale Medien mit sich bringen. Denn auch negative Kommentare und im schlimmsten <a href="https://www.sputnik-agentur.de/blog/kritik-in-social-media/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Social-Media-Kanäle sind heute fester Bestandteil der Kommunikationsstrategie vieler Unternehmen. Laut Statista nutzen 73% der deutschen Unternehmen Social Media, Tendenz steigend. Denn TikTok, Instagram und Co. bieten eine gute Plattform, um Aufmerksamkeit bei seiner Zielgruppe zu generieren. Viele Unternehmen vergessen jedoch die Risiken, die soziale Medien mit sich bringen. Denn auch negative Kommentare und im schlimmsten Fall ein Shitstorm verbreiten sich schnell. Wie sollten Unternehmen also im Fall von Kritik in Social Media mit den Kommentaren umgehen?</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/11/10/kritik-in-social-media-welche-kommentare-sollten-sie-loeschen/">Kritik in Social Media: Welche Kommentare sollten Sie löschen?</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>TikTok testet Dislike-Button – um Kommentare abzulehnen</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2022/04/21/tiktok-testet-dislike-button-um-kommentare-abzulehnen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dominik Allemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Apr 2022 06:38:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Kommentarkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Dislike]]></category>
		<category><![CDATA[TikTok]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>TikTok führt eine neue Funktion ein, die es Nutzer:innen ermöglicht, Kommentare zu Videos abzulehnen. Das neue Feature beinhalten beispielsweise einen Dislike-Button, mit dem User Kommentare als irrelevant oder unangemessen markieren können.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/04/21/tiktok-testet-dislike-button-um-kommentare-abzulehnen/">TikTok testet Dislike-Button – um Kommentare abzulehnen</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>TikTok führt eine neue Funktion ein, die es Nutzer:innen ermöglicht, Kommentare zu Videos abzulehnen. Das neue Feature beinhalten beispielsweise einen Dislike-Button, mit dem User Kommentare als irrelevant oder unangemessen markieren können.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/04/21/tiktok-testet-dislike-button-um-kommentare-abzulehnen/">TikTok testet Dislike-Button – um Kommentare abzulehnen</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Negative Kommentare in Social Media</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2022/03/10/negative-kommentare-in-social-media/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nicole Vontobel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Mar 2022 08:22:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Kommentare]]></category>
		<category><![CDATA[Kommentarkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Hasskommentare]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag ist erfolgreich publiziert, erste Likes und Shares treffen ein und dann das: Erste negative Kommentare… Aber wie reagiert man am besten auf eine solche Situation und wahrt sein Gesicht als Unternehmen, ohne weiteres Feuer zu schüren?</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Beitrag ist erfolgreich publiziert, erste Likes und Shares treffen ein und dann das: Erste negative Kommentare… Aber wie reagiert man am besten auf eine solche Situation und wahrt sein Gesicht als Unternehmen, ohne weiteres Feuer zu schüren?</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/03/10/negative-kommentare-in-social-media/">Negative Kommentare in Social Media</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Hasspostings auf Facebook: Niemand ist wirklich anonym!</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2022/02/08/hasspostings-auf-facebook-niemand-ist-wirklich-anonym/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nicole Vontobel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Feb 2022 08:12:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Kommentarkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Hasskommentare]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer glaubt, durch ein Pseudonym auf Facebook sicher zu sein, täuscht sich: Verfasser von Hasspostings können identifiziert werden!</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wer glaubt, durch ein Pseudonym auf Facebook sicher zu sein, täuscht sich: Verfasser von Hasspostings können identifiziert werden!</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/02/08/hasspostings-auf-facebook-niemand-ist-wirklich-anonym/">Hasspostings auf Facebook: Niemand ist wirklich anonym!</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Kritik im Internet – wie geht man damit um</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/05/25/kritik-im-internet-wie-geht-man-damit-um/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nicole Vontobel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 May 2021 08:31:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Kommentarkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Hasskommentare]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Unternehmen wollen Ihren Content verbreiten – am besten geht das natürlich im Internet, beispielsweise auf Social Media, via Google, Blogs oder per Newsletter. Was aber, wenn harsche, unberechtigte oder gar beleidigende Kritik an Ihren Werbemaßnahmen laut wird? Wir haben Tipps für Sie gesammelt.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/05/25/kritik-im-internet-wie-geht-man-damit-um/">Kritik im Internet – wie geht man damit um</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Unternehmen wollen Ihren Content verbreiten – am besten geht das natürlich im Internet, beispielsweise auf Social Media, via Google, Blogs oder per Newsletter. Was aber, wenn harsche, unberechtigte oder gar beleidigende Kritik an Ihren Werbemaßnahmen laut wird? Wir haben Tipps für Sie gesammelt.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/05/25/kritik-im-internet-wie-geht-man-damit-um/">Kritik im Internet – wie geht man damit um</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Wie Forschende auf Twitter kommunizieren – und Beleidigungen einstecken</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/04/01/wie-forschende-auf-twitter-kommunizieren-und-beleidigungen-einstecken/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nicole Vontobel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Apr 2021 12:15:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>
		<category><![CDATA[Kommentarkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaftskommunikation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Über Twitter informieren sich Forschende über neue Ergebnisse, tauschen sich aus und lassen die Öffentlichkeit an ihren Analysen und Schlussfolgerungen teilhaben. Die Plattform hat aber auch ihre Tücken.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Über Twitter informieren sich Forschende über neue Ergebnisse, tauschen sich aus und lassen die Öffentlichkeit an ihren Analysen und Schlussfolgerungen teilhaben. Die Plattform hat aber auch ihre Tücken.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/04/01/wie-forschende-auf-twitter-kommunizieren-und-beleidigungen-einstecken/">Wie Forschende auf Twitter kommunizieren – und Beleidigungen einstecken</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Was Meinungsfreiheit bedeutet – und was nicht</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/03/18/was-meinungsfreiheit-bedeutet-und-was-nicht-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dominik Allemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Mar 2021 06:32:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Kommentarkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Meinungsfreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Widerrede]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Corona-Skeptiker und Massnahmenkritiker sehen die Meinungsfreiheit in Gefahr. Wie aber ist Meinungsfreiheit definiert? Und höhlt sozialer Druck sie aus? Expertinnen und ein Experte geben Antworten.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/03/18/was-meinungsfreiheit-bedeutet-und-was-nicht-2/">Was Meinungsfreiheit bedeutet – und was nicht</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="post-excerpt">Corona-Skeptiker und Massnahmenkritiker sehen die Meinungsfreiheit in Gefahr. Wie aber ist Meinungsfreiheit definiert? Und höhlt sozialer Druck sie aus? Expertinnen und ein Experte geben Antworten.</div><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/03/18/was-meinungsfreiheit-bedeutet-und-was-nicht-2/">Was Meinungsfreiheit bedeutet – und was nicht</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wenn keiner die Verantwortung trägt, kippt jede Diskussion ins Hässliche</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2020/09/29/wenn-keiner-die-verantwortung-traegt-kippt-jede-diskussion-ins-haessliche/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dominik Allemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Sep 2020 06:28:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Debatte]]></category>
		<category><![CDATA[Kommentarkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Debatten]]></category>
		<category><![CDATA[Gatekeeper]]></category>
		<category><![CDATA[Diskurs]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentlichkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Internet ist von einer Utopie zu einer Dystopie geworden, in der Hass, Lügen und Hetze dominieren. Wie schützen wir die öffentliche Debatte in der Demokratie?</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2020/09/29/wenn-keiner-die-verantwortung-traegt-kippt-jede-diskussion-ins-haessliche/">Wenn keiner die Verantwortung trägt, kippt jede Diskussion ins Hässliche</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="headline__lead" data-v-5207bf2e="">Das Internet ist von einer Utopie zu einer Dystopie geworden, in der Hass, Lügen und Hetze dominieren. Wie schützen wir die öffentliche Debatte in der Demokratie?</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2020/09/29/wenn-keiner-die-verantwortung-traegt-kippt-jede-diskussion-ins-haessliche/">Wenn keiner die Verantwortung trägt, kippt jede Diskussion ins Hässliche</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>4 Tips on How to Address Negative Comments About Your Brand</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2020/01/16/4-tips-on-how-to-address-negative-comments-about-your-brand/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dominik Allemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Jan 2020 07:51:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Hasskommentare]]></category>
		<category><![CDATA[Moderation]]></category>
		<category><![CDATA[Content Moderation]]></category>
		<category><![CDATA[Kommentarkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Kommentare]]></category>
		<category><![CDATA[Dialog]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Auseinandersetzung mit negativen Online-Kommentaren über die eigene Marke ist etwas, mit dem sich jeder Social Media Manager von Zeit zu Zeit auseinandersetzen muss.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2020/01/16/4-tips-on-how-to-address-negative-comments-about-your-brand/">4 Tips on How to Address Negative Comments About Your Brand</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Auseinandersetzung mit negativen Online-Kommentaren über die eigene Marke ist etwas, mit dem sich jeder Social Media Manager von Zeit zu Zeit auseinandersetzen muss.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2020/01/16/4-tips-on-how-to-address-negative-comments-about-your-brand/">4 Tips on How to Address Negative Comments About Your Brand</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Lieber Kommentierer, wir lieben dich! Aber &#8230;</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2019/09/17/lieber-kommentierer-wir-lieben-dich-aber/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Sep 2019 17:42:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Kommentarkultur]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>20 Minuten ist ein Ort der Debatte für alle und soll das auch bleiben. Aber damit eine Diskussion allen etwas bringt, gilt es, einige Regeln zu beachten.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2019/09/17/lieber-kommentierer-wir-lieben-dich-aber/">Lieber Kommentierer, wir lieben dich! Aber …</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>20 Minuten ist ein Ort der Debatte für alle und soll das auch bleiben. Aber damit eine Diskussion allen etwas bringt, gilt es, einige Regeln zu beachten.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2019/09/17/lieber-kommentierer-wir-lieben-dich-aber/">Lieber Kommentierer, wir lieben dich! Aber …</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Mit Quizfragen und Maschinen gegen Trolle</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2017/03/07/mit-maschinen-gegen-trolle/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Adrian Lobe]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Mar 2017 11:39:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medienwoche]]></category>
		<category><![CDATA[NZZ]]></category>
		<category><![CDATA[Kommentarkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Gamification]]></category>
		<category><![CDATA[Jigsaw]]></category>
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		<category><![CDATA[NRKbeta]]></category>
		<category><![CDATA[Perspective]]></category>
		<category><![CDATA[Quiz]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Redaktionen kämpfen mit unterschiedlichen Mitteln gegen Trolle und Hasskommentare. Die Instrumente reichen von Quiz über strengere Zugangs- und Moderationskriterien bis zu Künstlicher Intelligenz. Einen Königsweg gibt es dabei aber nicht. Vier aktuelle Beispiele von NRK (Norwegen), NZZ, Le Matin und Google. Wer auf der norwegischen Technologie-Webseite NRKbeta einen Artikel kommentieren will, muss neuerdings ein Quiz <a href="https://medienwoche.ch/2017/03/07/mit-maschinen-gegen-trolle/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Redaktionen kämpfen mit unterschiedlichen Mitteln gegen Trolle und Hasskommentare. Die Instrumente reichen von Quiz über strengere Zugangs- und Moderationskriterien bis zu Künstlicher Intelligenz. Einen Königsweg gibt es dabei aber nicht. Vier aktuelle Beispiele von NRK (Norwegen), NZZ, Le Matin und Google.<br />
<span id="more-33112"></span><br />
Wer auf der norwegischen Technologie-Webseite NRKbeta einen Artikel kommentieren will, <a href="http://www.niemanlab.org/2017/03/this-site-is-taking-the-edge-off-rant-mode-by-making-readers-pass-a-quiz-before-commenting/" target="_blank">muss neuerdings ein Quiz lösen</a>. Die Redaktion hat im Rahmen einer Testphase ein Multiple-Choice-Modul unter ausgewählte Artikel platziert, dessen Fragen Leser zur Freischaltung der Kommentarfunktion korrekt beantworten müssen. Zum Beispiel werden Verständnisfragen zum Text gestellt. Mit dem Gamifizierungselement sollen Trolle am Kommentieren gehindert werden. «Das Ziel ist es, dass jeder, der etwas in den Kommentarspalten postet, den Artikel gelesen und so ein besseres Verständnis hat, womit sichergestellt wird, dass die Diskussion nicht vom Thema abweicht», heisst es in der Begründung auf der Webseite. Der Modellversuch wurde von einer Reihe internationalen Medien (u.a. CNN) aufgegriffen. Der Journalismusprofessor Jeff Jarvis sagt im Gespräch mit der MEDIENWOCHE: «NRK sendet damit eine Botschaft aus, dass es eine informierte Konversation erwartet – und dass das Lesen der Artikel der beste Weg ist, informiert zu sein. Das Quiz ist eine Art Bodenwelle auf der Strasse von Trollen.»</p>
<p>Medienmacher kennen das Problem: Kaum wird ein Artikel online gestellt, sind die Kommentarspalten Minuten später vollgespamt mit Beiträgen fernab des eigentlichen Themas, Pöbeleien oder Hasskommentaren. Entweder, man moderiert die Beiträge händisch, was aufwändig ist und entsprechend viel Geld kostet. Oder man macht die Kommentarspalten dicht. Die NZZ hat sich für diesen Weg entschieden und im Februar, ähnlich wie zuvor bereits die «Süddeutsche Zeitung», ihre Kommentarfunktion geschlossen. Stattdessen stehen nur noch drei Artikel pro Tag zur Diskussion auf NZZ.ch, die von der Redaktion moderiert werden. Die Kommentarspalte soll in ein Leserforum umgebaut werden, wo Leser mit Autoren in einen Dialog treten können. In einem Begleittext schrieb NZZ-Social-Media-Teamleiter Oliver Fuchs: «Die Stimmung ist gehässiger geworden. Wir stellen – etwas zugespitzt – fest: Wo früher Leserinnen und Leser kontrovers miteinander diskutiert haben, beschimpfen sie sich immer öfter.» Die Erfahrungen mit dem neuen Debattenkonzept sind gut. Social-Media-Redaktor Marvin Milatz teilt auf Anfrage mit: «Wir sehen, dass politische Themen zum Tagesgeschäft extrem gut laufen.» Ein Ausreisser nach oben sei eine Debatte zum jungen Politnetzwerk «Operation Libero» gewesen, in die sich auch Mitglieder der Organisation einmischten. «Kurz nach den letzten Abstimmungen hat das Thema 300 Kommentare an zwei Tagen hervorgerufen.» Milatz‘ Eindruck aus der täglichen Arbeit ist positiv: «Ein deutlich höherer Anteil der Kommentare entspricht seit der Umstellung unserer Netiquette. Ich muss nur noch sehr selten Kommentare löschen.»</p>
<p>Die Idee, aus den Kommentarspalten einen digitalen Debattiersalon zu machen, war schon immer eine Illusion, weil sich der Zugang zu dem Club im Netz schlechter regulieren lässt und es einen strukturellen Unterschied zum analogen Pendant, dem Leserbrief gibt, wo man mit Anrede, bürgerlichem Namen und Anschrift der Sachautorität (Chefredaktion oder Herausgeber) Respekt zollt. Online-Posts folgen häufig Reflexen und keiner Reflexion. Doch durch eine Moderation der Beiträge können diese Affekte heruntergedimmt werden.</p>
<p>Die Westschweizer Zeitung «Le Matin» hat ihre <a href="http://www.lematin.ch/high-tech/matin-menage-commentaires/story/30572166" target="_blank">Anmelde- und Moderationskriterien ebenfalls verschärft</a>. Um einen Kommentar auf lematin.ch zu posten, muss man seit August 2016 seine Anmeldedaten mit einem SMS-Code validieren, der einem kostenlos aufs Handy geschickt wird. Wer kein Mobilfunktelefon oder eine ausländische Nummer hat, kann eine Anfrage per Mail mit seinem vollständigen Namen und Anschrift senden. So soll sichergestellt werden, dass keine Trolle kommentieren. Es gelte «null Toleranz» im Umgang mit Hasskommentaren. Chefredaktor Grégoire Nappey rechtfertigte die schärferen Moderationskriterien in einem Kommentar: «Wir sind kein Diskussionsforum im Netz, sondern eine Informationsplattform, die die Diskussion ihrer Artikel öffnet oder nicht. Und das ist keine Frage der Meinungsfreiheit.» Nach Nappey liegt es in der Verantwortung des Mediums, derartige Entgleisungen zu stoppen.</p>
<p>Der Internetkonzern Google, der immer mehr zum Medienspieler avanciert, will Trolle indes mit <a href="https://medium.com/jigsaw/when-computers-learn-to-swear-a53ee2cd09a2#.iwextoezw" target="_blank">einer Künstlichen Intelligenz bekämpfen</a>. Zusammen mit der Firma Jigsaw, eine Tochter des Mutterkonzerns Alphabet, hat Googles Counter Abuse Technology Team eine offene Programmierschnittstelle namens Perspective vorgestellt. Mithilfe von maschinellem Lernen soll die Software automatisiert Beleidigungen, Verunglimpfungen und Hasskommentare erkennen. Der Algorithmus wurde mit einem riesigen Datensatz «trainiert» (so wie man einem Kind beibringt, was sich im Sprachgebrauch nicht geziemt) und lernte anhand von Beispielen, was als beleidigend bzw. «toxisch» gilt. Wenn man zum Beispiel «Du bist keine nette Person» in ein Textfeld eingibt, sagt Perspective, dass dies zu acht Prozent mit Sätzen übereinstimmt, die Menschen als «toxisch» betrachten. Bei dem Satz «Du bist ein dummer Idiot» stellt die Software eine 98-prozentige Ähnlichkeit mit «toxischen» Inhalten fest. In einem Blogpost («When Computers Learn To Swear») erklärte Jigsaw-Chef Jared Cohen maschinelles Lernen als Werkzeug für zivilisiertere Debatten im Netz: «Perspective gibt Verlegern ein Instrument in die Hand, bessere Konversationen anzubieten.» Das System, das Medienhäusern kostenlos zur Verfügung steht, wird derzeit vom «Economist», dem «Guardian», der «New York Times» sowie der Online-Enzyklopädie Wikipedia getestet.</p>
<p>Die Idee hinter dem Konzept ist klar: Statt menschlichen Moderatoren soll eine Maschine den Unrat in den Kommentarspalten entfernen. Das ist billiger und effektiver. Doch was sich in der Theorie einfach anhört, ist in der Praxis höchst problematisch: Wie zuverlässig ist die Software? Was ist überhaupt «toxisch»? Und wird die Pflege der Debattenkultur nicht an Konzerne delegiert, die zunehmend die Grenzen des Sagbaren und Schicklichen definieren? Laut einer Studie der University of Washington hat Perspective bereits Schwierigkeiten, <a href="http://www.bbc.com/news/technology-39139960" target="_blank">Tippfehler zu erkennen</a>. Für den Satz «They are liberal idiots who are uneducated» (Sie sind liberale Idioten, die ungebildet sind) wurde eine Toxizitätsswahrscheinlichkeit von 90 Prozent errechnet. Der fast gleichlautende Satz «They are liberal i.diots who are un.educated», der sich nur durch zwei eingefügte Punkte in «idiots» und «uneducated» unterscheidet, dagegen mit einem Score von 15 Prozent bewertet – obwohl der Inhalt derselbe ist. Auch bei harmlosen Sätzen wie «It’s not stupid and wrong» schlug das System Alarm. Das zeigt, wie erratisch die Software ist. Das Anti-Troll-System lässt sich mit kleinen technischen Kniffs unterlaufen.</p>
<p>Das neue Google-Tool liess rechtskonservative Medien wie «Breitbart» aufheulen, die darin eine Zensursoftware und – ganz in der Rhetorik von Trump – <a href="http://www.breitbart.com/tech/2017/03/01/google-build-censor-net-leftists-celebrating/" target="_blank">einen «war on comments» erblickten</a>. Dass die Seite mit ihrem Krawalljournalismus den Hass im Netz schürt und ihr einstiger Chef, Steve Bannon, als Chefstratege im Weissen Haus einen «war on media» organisiert, verschweigt das Medium lieber. Auch wenn die Kritik inhaltlich berechtigt ist, kommt sie von der falschen Seite. Ob automatisierte Tools oder Gamifizierungselemente wie das Quiz der norwegischen Seite NRK ein probates Mittel sind, sich Trolle vom Leib zu halten, darf bezweifelt werden. Journalismusprofessor Jarvis sagt: «Weder ein entschlossener Troll oder ein intelligenter Kommentator wird sich davon abbringen lassen.»</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2017/03/07/mit-maschinen-gegen-trolle/">Mit Quizfragen und Maschinen gegen Trolle</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Weil wir dich lieben: Wie die BVG dank Social-Media cool wurde</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2016/10/19/weil-wir-dich-lieben-wie-die-bvg-dank-social-media-cool-wurde/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nicole Vontobel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Oct 2016 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Kommentarkultur]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Witzig, unterhaltsam und überraschend präsentieren sich die Berliner Verkehrsbetriebe auf Facebook, Twitter und Instagram und begeistern damit mehr als 100 000 Fans und 66 000 Followers. Ein Interview mit dem Community Manager.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2016/10/19/weil-wir-dich-lieben-wie-die-bvg-dank-social-media-cool-wurde/">Weil wir dich lieben: Wie die BVG dank Social-Media cool wurde</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Witzig, unterhaltsam und überraschend präsentieren sich die Berliner Verkehrsbetriebe auf Facebook, Twitter und Instagram und begeistern damit mehr als 100 000 Fans und 66 000 Followers. Ein Interview mit dem Community Manager.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2016/10/19/weil-wir-dich-lieben-wie-die-bvg-dank-social-media-cool-wurde/">Weil wir dich lieben: Wie die BVG dank Social-Media cool wurde</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Das Internet als Kritikmaschine</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2016/04/26/das-internet-als-kritikmaschine/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nicole Vontobel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Apr 2016 14:36:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Kommentarkultur]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Von banalem Genörgel bis zu verbalen Angriffen, die digitale Empörung kennt kaum Grenzen. Wer die Diskussionen im Netz mitverfolgt, spürt die schlechte Laune hautnah. Liegt es an der Anonymität oder am Mangel an Bildung? Nein, es liegt vielmehr am Medium selbst.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2016/04/26/das-internet-als-kritikmaschine/">Das Internet als Kritikmaschine</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Von banalem Genörgel bis zu verbalen Angriffen, die digitale Empörung kennt kaum Grenzen. Wer die Diskussionen im Netz mitverfolgt, spürt die schlechte Laune hautnah. Liegt es an der Anonymität oder am Mangel an Bildung? Nein, es liegt vielmehr am Medium selbst.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2016/04/26/das-internet-als-kritikmaschine/">Das Internet als Kritikmaschine</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Vernetzte Dummheit?</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2016/01/22/vernetzte-dummheit/</link>
					<comments>https://medienwoche.ch/2016/01/22/vernetzte-dummheit/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[René Zeyer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Jan 2016 12:29:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Standpunkt]]></category>
		<category><![CDATA[Kommentarkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Leserkommentare]]></category>
		<category><![CDATA[Sascha Lobo]]></category>
		<category><![CDATA[Dummheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Immer mehr Menschen schlagen ob der unendlichen Dummheit in den Kommentarspalten der Medien und auf sozialen Plattformen im Internet die Hände über dem Kopf zusammen. Jüngst auch Sascha Lobo in seiner «Spiegel Online»-Kolumne. Ein ganz falscher Ansatz. Seit das Internet zu dem geworden ist, was sich Netzeuphoriker und Optimisten schon immer gewünscht hatten, nämlich eine <a href="https://medienwoche.ch/2016/01/22/vernetzte-dummheit/">Weiterlesen ...</a></p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2016/01/22/vernetzte-dummheit/">Vernetzte Dummheit?</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Immer mehr Menschen schlagen ob der unendlichen Dummheit in den Kommentarspalten der Medien und auf sozialen Plattformen im Internet die Hände über dem Kopf zusammen. <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/lobo-kolumne-hilferuf-an-die-mindestens-durchschnittlich-begabten-a-1072955.html" target="_blank">Jüngst auch Sascha Lobo</a> in seiner «Spiegel Online»-Kolumne. Ein ganz falscher Ansatz.<br />
<span id="more-26637"></span><br />
Seit das Internet zu dem geworden ist, was sich Netzeuphoriker und Optimisten schon immer gewünscht hatten, nämlich eine Plattform, wo sich alle jederzeit über alles austauschen und auslassen können, gehört es zum guten Ton, sich über das mentale Grounding der Menschheit zu beklagen. Vor zehn Jahren bezeichnete Starwerber Jean-Remy von Matt die Blogs als <a href="http://www.handelsblatt.com/technik/it-internet/jean-remy-von-matt-und-die-blogger-die-wut-der-klowaende/2607518.html" target="_blank">«Klowände des Internets»</a> – und zog einen Shitstorm der empörten Blogger auf sich. Heute würden ihm mit Blick auf die Kommentarspalten viele beipflichten.</p>
<p>Shitstorms, abstruse Verschwörungstheorien, Gerülpstes und Gekotztes, meist in bedenklicher Orthographie und frei von jedem Realitätsbezug, jeder Logik oder Kausalität, ergiesst sich ins Internet und über alle sogenannten sozialen Plattformen. Im deutschen Sprachraum noch um die Besonderheit ergänzt, dass auch eine Diskussion über Kochrezepte oder Briefmarkensammeln spätestens beim zehnten Kommentar einen Verweis auf die nationalsozialistische Vergangenheit enthält – <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Godwin%E2%80%99s_law" target="_blank">Godwin lässt grüssen</a>.</p>
<p>Selten bis nie ergibt sich eine anregende Diskussion, entweder herrscht die Grundhaltung vor «das wollte ich schon immer mal sagen», oder die Kommentarschreiber oder Poster verbeissen sich schnell in Privatscharmützel, bei denen das einzig erkennbare Ziel zu sein scheint, verzweifelt das letzte Wort zu behalten und allen anderen Saures zu geben. Nicht selten sind sogar pathologische Fälle, in denen die gleiche Person unter verschiedenen Pseudonymen mit sich selbst diskutiert.</p>
<p>Der «Spiegel»-Online-Kolumnist Sascha Lobo spricht sogar vom <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/lobo-kolumne-hilferuf-an-die-mindestens-durchschnittlich-begabten-a-1072955.html" target="_blank">«Deppenmagnet deutsches Facebook»</a> und schliesst seine aktuelle Kolumne mit einem verzweifelten Hilferuf: «Bitte, mindestens durchschnittlich Begabte, kommt zu uns ins Netz! Diskutiert mit, redet mit, zeigt euch! Lasst uns nicht allein mit den stumpfen Horden. Kommt! Wir halten nicht mehr lange durch im digitalen Stalingrad der Vollidiotie.»</p>
<p>Hat er recht? Ich meine, nein. Sein Hilferuf ist nämlich durch die Enttäuschung motiviert, dass er «die breite Bevölkerung dieses Landes bisher für kognitiv geschmeidiger halten wollte». Etwas weniger verschwurbelt ausgedrückt, will er uns damit sagen: Ich wusste nicht, dass ich von so vielen Deppen umzingelt bin. Damit wären wir bei einer klassischen Huhn-oder-Ei-Frage angelangt: Verdummt das Internet oder führt es uns nur die auch schon vorher vorhandene Dummheit breiter Bevölkerungskreise vor Augen? So kann man diese Frage nicht stellen, hätte Elder Statesman Helmut Schmidt selig in souveräner Arroganz geantwortet.</p>
<p>Das Internet führt nämlich Kolumnisten, Feuilletonisten, Meinungsträgern und Publizisten nur vor Augen, dass sie vor sehr kleinen Lagerfeuern wilde Kriegstänze aufführen, die die überwältigende Mehrheit der Zeitgenossen schlichtweg einen feuchten Dreck interessieren. Wobei eigentlich überall, wo die Einladung existiert, munter kommentiert wird. Die durchschnittliche Aufmerksamkeitsspanne eines Europäers liegt bei ca. 60 Sekunden, bei Jugendlichen im Internet bei acht Sekunden. Fast die Hälfte der Bevölkerung des Landes der Dichter und Denker ist nicht in der Lage, einen einfachen Satz mit Nebensatz nach Lektüre problemfrei wiederzugeben. Schon am Wort «kognitiv» scheitern mindestens so viele. Erschwerend kommt noch hinzu, dass das Absondern eines Kommentars im Internet das Überspringen einiger technologischer Hürden, die Beherrschung einer Tastatur sowie Zeit und Energie zur Voraussetzung hat.</p>
<p>Das «digitale Stalingrad der Idiotie», das Lobo beklagt, wird also nur von Idioten betreten, die zumindest weniger blöd als weite Kreise der Bevölkerung sind, die nicht im Traum daran denken würden, etwas ins Netz zu stellen und wohl dazu auch gar nicht in der Lage wären. Um das Stalingrad herum liegen noch unendliche Weiten. Abgesehen davon, dass dem tapferen Kämpfer gegen Idiotie hier selbst eine idiotische Metapher eingefallen ist: In Stalingrad hat ja nicht die Dummheit, sondern das Gute gesiegt.</p>
<p>Wen meint nun Lobo mit «wir», denen geholfen werden sollte? Nun, offenbar alle Menschen, die wie er und wie ich das Bedürfnis haben, ihre Meinung, ihre Ansichten, ihre Analysen oder was auch immer als Autoren, Journalisten, Schriftsteller einer breiteren Öffentlichkeit mitzuteilen. Das Vertrackte am Schreiben ist ja, dass man sich nur ungern den Papierkorb oder die Festplatte als geeigneten Empfänger vorstellen will. Man gibt sich vielmehr der Illusion hin, dass ein zweifellos bedeutendes, gut lesbares und wichtiges Werk von möglichst vielen aufmerksam gelesen, verstanden, rezipiert wird und einen unverzichtbaren Beitrag zur Aufklärung, zur Beförderung von Erkenntnis und überhaupt zur Besserung der Menschheit darstellt. Das interaktive Internet ist nur ein gnadenloser Spiegel, der jedem Autor, jedem Journalisten die Reaktion des breiten Publikums auf seine Werke vor die Nase hält.</p>
<p>Im vordigitalen Zeitalter konnte man sich in kleinen Kreisen von Gleichgesinnten am Lagerfeuer der eigenen Bedeutung erwärmen, erhielt vielleicht auch Zuspruch aus dem eigenen sozialen Umfeld, das man mit der Frage belästigte: «Hast du meinen letzten Artikel schon gelesen?» Wurde das dann noch durch gelegentliche Zuschriften von mehr oder weniger begeisterten Lesern ergänzt, war man sich sicher: Das hat aber in der breiten Öffentlichkeit für Hallo gesorgt. Das Internet tut nun nichts weiter, als einen brutal aus dieser Illusion zu reissen.</p>
<p>Der Leser von Geschriebenem, der es zu Ende liest und sogar ansatzweise verstanden hat, ist eine klitzekleine Minderheit, die «happy few», wie das Stendhal nannte, als man ihn fragte, für wen er eigentlich schreibe. Was sich ins Internet ergiesst, ist also keinesfalls Anlass, «o tempora, o mores» zu rufen, über kognitive Defizite zu lamentieren oder nach Hilfe zu rufen. Im Gegenteil. Es ist heilsam und fördert Erkenntnis. Die Einsicht, dass die Letztbegründung fürs Schreiben ganz banal ist: Man tut’s, weil man muss und eigentlich auch nichts anderes kann.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2016/01/22/vernetzte-dummheit/">Vernetzte Dummheit?</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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