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	<title>Konrad Weber | MEDIENWOCHE</title>
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	<description>Magazin für Medien, Journalismus, Kommunikation &#38; Marketing</description>
	<lastBuildDate>Thu, 14 May 2020 12:35:48 +0000</lastBuildDate>
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	<item>
		<title>So geht Innovation</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2018/03/12/so-geht-innovation/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Mar 2018 09:10:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Auf dem Radar]]></category>
		<category><![CDATA[Konrad Weber]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es gibt viele Gründe, warum Medienorganisationen gegenwärtig einen schweren Stand haben. Einer davon, und in Zeiten des Umbruchs ein zentraler Grund, ist die fehlende Innovationskultur. Zu oft werde Innovation mit dem Einfall guter Ideen verwechselt, stellt Konrad Weber fest, der sich bei Schweizer Radio und Fernsehen um die Entwicklung der digitalen Angebote kümmert. Wer nur auf seine Ideen vertraue, könne genauso gut Lotto spielen. Ein Erfolg versprechendes Modell sei es, so Weber, ein Innovationsmodell in der eigenen Organisation zu implementieren. Das könne in 80 Tagen geschehen. Dazu skizziert Weber vier Schritte hin zu einem minimalen Innovationssystem: Definition des Innovationsschwerpunkts, Fokussierung der Entwicklungsrichtung, Aufbau eines Innovationsteams und Entwicklung eines Projekt-Controllings. Erst dann kann es losgehen, gilt es doch zu bedenken, «dass das Einrichten des Systems nur der Anfang des Prozesses ist.»</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2018/03/12/so-geht-innovation/">So geht Innovation</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt viele Gründe, warum Medienorganisationen gegenwärtig einen schweren Stand haben. Einer davon, und in Zeiten des Umbruchs ein zentraler Grund, ist die fehlende Innovationskultur. Zu oft werde Innovation mit dem Einfall guter Ideen verwechselt, stellt Konrad Weber fest, der sich bei Schweizer Radio und Fernsehen um die Entwicklung der digitalen Angebote kümmert. Wer nur auf seine Ideen vertraue, könne genauso gut Lotto spielen. Ein Erfolg versprechendes Modell sei es, so Weber, ein Innovationsmodell in der eigenen Organisation zu implementieren. Das könne in 80 Tagen geschehen. Dazu skizziert Weber vier Schritte hin zu einem minimalen Innovationssystem: Definition des Innovationsschwerpunkts, Fokussierung der Entwicklungsrichtung, Aufbau eines Innovationsteams und Entwicklung eines Projekt-Controllings. Erst dann kann es losgehen, gilt es doch zu bedenken, «dass das Einrichten des Systems nur der Anfang des Prozesses ist.»</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2018/03/12/so-geht-innovation/">So geht Innovation</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Öffentlich-rechtlich? Einmal neu denken, bitte!</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2018/02/15/oeffentlich-rechtlich-einmal-neu-denken-bitte/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Feb 2018 15:05:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Konrad Weber]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In Deutschland wird noch debattiert, in der Schweiz bereits abgestimmt: Wie geht es weiter mit dem Rundfunk der Prägung öffentlich-rechtlich? Was darf er im digitalen Zeitalter eigentlich noch, braucht man ihn – oder kann das weg? Spannende Fragen, um die es in der aktuellen Ausgabe des „Universalcast“ geht. Zu Gast diesmal: Konrad Weber, Digitalmann der <a href="http://universal-code.de/2018/02/15/oeffentlich-rechtlich-einmal-neu-denken-bitte/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>In Deutschland wird noch debattiert, in der Schweiz bereits abgestimmt: Wie geht es weiter mit dem Rundfunk der Prägung öffentlich-rechtlich? Was darf er im digitalen Zeitalter eigentlich noch, braucht man ihn – oder kann das weg? Spannende Fragen, um die es in der aktuellen Ausgabe des „Universalcast“ geht. Zu Gast diesmal: Konrad Weber, Digitalmann der SRG.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2018/02/15/oeffentlich-rechtlich-einmal-neu-denken-bitte/">Öffentlich-rechtlich? Einmal neu denken, bitte!</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Quelle: Internet</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2015/03/24/quelle-internet-2/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ronnie Grob]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Mar 2015 15:34:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Retweet]]></category>
		<category><![CDATA[Transparenz]]></category>
		<category><![CDATA[Klout]]></category>
		<category><![CDATA[Klout-Score]]></category>
		<category><![CDATA[Konrad Weber]]></category>
		<category><![CDATA[Martin Oswald]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Philipp Meier]]></category>
		<category><![CDATA[SRF]]></category>
		<category><![CDATA[Quelle]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>
		<category><![CDATA[Quote]]></category>
		<category><![CDATA[Watson]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Journalisten verbreiten über Social Media immer wieder Inhalte ohne Quellenangabe, mitunter stellen sie sogar komplett verunglückte Beiträge online – und lassen sie stehen. Sollten nicht gerade Medienschaffende besonders sorgfältig mit Fakten und dem Urheberrecht umgehen? Am 20. März 2015 vertwitterte der Leiter Online von Radio SRF 3, Martin Oswald, ein Bild, das er irgendwo im <a href="https://medienwoche.ch/2015/03/24/quelle-internet-2/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Journalisten verbreiten über Social Media immer wieder Inhalte ohne Quellenangabe, mitunter stellen sie sogar komplett verunglückte Beiträge online – und lassen sie stehen. Sollten nicht gerade Medienschaffende besonders sorgfältig mit Fakten und dem Urheberrecht umgehen?<br />
<span id="more-24067"></span><br />
Am 20. März 2015 vertwitterte der Leiter Online von Radio SRF 3, Martin Oswald, ein Bild, das er irgendwo im Internet gefunden hatte. Ohne Quellenangabe:</p>
<blockquote class="twitter-tweet" lang="en"><p>Großartig! <a href="https://twitter.com/hashtag/Sonnenfinsternis?src=hash">#Sonnenfinsternis</a> von der Int. Raumstation fotografiert. <a href="https://twitter.com/hashtag/eclipse?src=hash">#eclipse</a> <a href="http://t.co/1ZGv8ybVrV">pic.twitter.com/1ZGv8ybVrV</a></p>
<p>— Martin Oswald (@oswaldmartin) <a href="https://twitter.com/oswaldmartin/status/578846689500536832">March 20, 2015</a></p></blockquote>
<p><script src="//platform.twitter.com/widgets.js"></script> Der von ihm dazu verfasste Begleittext passte aber nicht. Denn das Bild ist keine Fotografie, sondern ein seit mindestens 2009 im Internet existierendes Kunstwerk des japanischen Künstlers <a href="http://a4size-ska.deviantart.com/art/Eclipse-144235675">A4size</a>, der darum bittet, ihm Leute zu melden, die sich nicht darum kümmern, dass er der Urheber des Werks ist. Wie <a href="http://www.watson.ch/!305270207">Watson.ch festhält</a>, tauchte das Bild in zahlreichen Bildergalerien der hiesigen Medien auf, der Tages-Anzeiger verschickte dazu sogar eine Push-Meldung («Ein sensationelles Bild von der ISS», «ein starkes Bild erreicht uns aus dem Weltall», «Das Bild des Tages kommt aus dem All: Die Sonnenfinsternis von der Crew der ISS fotografiert»).  Für das auf seinem Privatkonto <a href="https://twitter.com/oswaldmartin">@oswaldmartin</a> gepostete Bild erhielt der Leiter Online von Radio SRF3 551 Retweets und 783 Favorites. Obwohl er für das Bild völlig falsch beschreibt und die Rechte daran nicht besitzt, will er es das bis heute weiter geteilte Bild nicht löschen:</p>
<blockquote class="twitter-tweet" lang="en"><p>
<a href="https://twitter.com/beat_matter">@beat_matter</a> <a href="https://twitter.com/TorstenBeeck">@TorstenBeeck</a> ist und bleibt ein tolles Bild. Steht nirgends &#8222;heute/aktuell&#8220;.  — Martin Oswald (@oswaldmartin) <a href="https://twitter.com/oswaldmartin/status/578860532201091073">March 20, 2015</a>
</p></blockquote>
<p><script src="//platform.twitter.com/widgets.js"></script></p>
<p>Auf Anfrage sagt Oswald: «Das Bild, egal wie es entstanden ist, finde ich genial. Die Kritik an meinem Tweet ist berechtigt, das will ich nicht schönreden: Ich bin hier einem falschen, ungeprüften Bild aufgesessen. Schlimm wäre es gewesen, den Fehler nicht zuzugeben.» Nicht gelöscht worden sei der Beitrag aus grundsätzlichen Überlegungen: «Social Media ist ein pausenloser Nachrichtenstrom, in dem es wenig Sinn macht, aufzuräumen und Inhalte zu löschen.» Tatsächlich hat Oswald schon mehrfach Bilder oder Bildausschnitte vertwittert, an denen er die Rechte nicht besitzt, und sie später auch nicht gelöscht. Die kreative Leistung, die er selbst hinzugibt, bleibt dabei bescheiden: Einem <a href="https://twitter.com/oswaldmartin/status/576820878035591168">Bild, das Staatschefs zeigt</a>, fügt er das Hashtag #WhereIsPutin hinzu. Ein <a href="https://twitter.com/oswaldmartin/status/567591236773892096">Bild aus einem Museum</a> ergänzt er mit den Worten «Rembrandt und die Jugend». Weiter twittert er <a href="https://twitter.com/oswaldmartin/status/571971406935801856 ">Zeitungsausschnitte</a>, er freut sich, wenn ihm ein <a href="https://twitter.com/oswaldmartin/status/577140623205117952">Fake-Profil</a> folgt, und er glaubt, <a href="http://www.blogrebellen.de/2015/03/22/truth-whole-truth-nothing-truth/">der Mann hier</a> sei <a href="https://twitter.com/oswaldmartin/status/572799504287723521">ein Mexikaner</a>, der «über Europäer, die bei ihm Fixies gekauft haben», lacht.</p>
<p>Keine Frage, Nutzer von Sozialen Medien begehen Fehler, sind unachtsam und nachlässig. Aber sollten nicht Journalisten, besonders öffentlich-rechtlich finanzierte, Vorbilder sein, was den korrekten Umgang mit der Wahrheit und mit dem Urheberrecht angeht? Auch SRF-Kollege Konrad Weber twittert <a href="https://twitter.com/konradweber/status/572732532782985216">Zeitungsausschnitte ohne Angabe der Quelle</a> &#8211; selbst wenn sie ihm <a href="https://twitter.com/konradweber/status/572733028851716096">durchaus bekannt</a> ist. Woher wohl das Bild dieses Bubs kommt, das Philipp Meier von Watson <a href="https://www.facebook.com/photo.php?fbid=811479565611076">73 Facebook-Likes</a> eingebracht hat und Konrad Weber von SRF <a href="https://twitter.com/konradweber/status/576471554978131968">13 Retweets und 20 Favorites auf Twitter</a>? Na, aus dem <a href="https://www.google.de/search?safe=off&amp;sa=X&amp;biw=1010&amp;bih=610&amp;tbm=isch&amp;tbs=simg:CAQSigEahwELEKjU2AQaAggCDAsQsIynCBpgCl4IAxIo4g_12DKgE3g_1SGZAOgBjhD5oZ7wy0M5g6hDbXNagwwy_1eJoI2qjuBNhowKxB70WtIbXBq5tK13juD1esp0DE-B--n_1octMjjAV8XLgsMoctnYytrVNw3e4pmCDAsQjq7-CBoKCggIARIEXQ55jgw&amp;ei=u7kPVfeMHIXXPbGzgIgM&amp;ved=0CB4Q2A4oAQ">Internet halt</a>. Einig ist man sich allerdings, dass korrekte Quellenangaben wichtig sind: «Gebe ich immer an», <a href="https://twitter.com/konradweber/status/572734285112864769">schreibt Weber</a>. «Mache ich sonst immer», <a href="https://twitter.com/oswaldmartin/status/579540853175259136">schreibt Oswald</a>, für den auch den Fall mit dem Sonnenfinsternis-Artwork <a href="https://twitter.com/oswaldmartin/status/579595387469717506">abgeschlossen ist</a>: «Fehler zugegeben, Quelle angegeben, Lektion gelernt &#8211; und das auch so getwittert!»</p>
<p>Ein Grund, weshalb populär gewordene Tweets partout nicht gelöscht werden wollen, könnte der Dienst <a href="https://klout.com/">Klout</a> sein, der Nutzer von Sozialen Medien mit einem Score zwischen 1 und 100 einstuft und je höher ist, je mehr Interaktionen auf einen Beitrag folgen. Konrad Weber (aktueller Score <a href="https://klout.com/#/konradweber">69</a>), Phlipp Meier (<a href="https://klout.com/#/user/metamythos">68</a>) und Martin Oswald (<a href="https://klout.com/#/user/oswaldmartin">66</a>) sind da gut dabei. Im Kuble-Ranking <a href="http://ranking.kuble.ch/kubleag/journalisten-schweiz">«Schweizer Medien und Journalisten»</a> belegen die drei die Plätze 1, 2 und 5.</p>
<p>«Klout-Score? Wer kennt den nicht?», sagt Oswald, der als Community-Manager öfters mal nachschaut, wie hoch der Score von SRF3 ist (<a href="https://klout.com/#/srf3">70</a>). Auch Meier schaut fast täglich nach, wie hoch Watson gerankt ist (<a href="https://klout.com/#/user/watson_news">74</a>): «Ich nehme den Klout-Score halb-ernst und verhalte mich selten so, dass ich ihn aktiv zu beeinflussen versuche. Aus Spass machte ich mal mit fünf Leuten einen Test: wir likten gegenseitig alles; was prompt dazu führte, dass der Score bei allen Beteiligten um ein paar Punkte anstieg.» Weber gibt an, seinen Klout-Score nicht auswendig zu kennen: «Ich gehe ihn vor allem dann anschauen, wenn mich Philipp Meier mal wieder darauf hinweist, höchstens alle 1 bis 2 Monate.»</p>
<p>«Man muss sehr aufpassen, diesen Score nicht überzubewerten», sagt Martin Oswald, und das ist mit Sicherheit ein gutes Leitwort für alle Journalisten, die in Sozialen Medien aktiv sind. Korrektheit geht vor Schnelligkeit, und wer nur mit fremden Werken Applaus erhält, sollte sich fragen, ob er denn nicht fähig ist, etwas Eigenes zu schaffen.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2015/03/24/quelle-internet-2/">Quelle: Internet</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
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		<title>Alle Wege führen… wohin und wieso?</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2013/05/23/alle-wege-fuehren-wohin-und-wieso/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[MW Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 May 2013 22:36:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gespräche]]></category>
		<category><![CDATA[MAZ]]></category>
		<category><![CDATA[Alexandra Stark]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Konrad Weber]]></category>
		<category><![CDATA[Yves Kilchör]]></category>
		<category><![CDATA[Podcast]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[ZHAW]]></category>
		<category><![CDATA[Nick Lüthi]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Journalismus bleibt ein begehrtes Berufsziel. Das schlechte Image der Medien tut der Beliebtheit keinen Abbruch. Untrüglicher Hinweis darauf sind die immer reichhaltigeren Ausbildungsangebote. Doch wozu ein Studium für einen Beruf, der ganz bewusst kein geschützter ist? Ein Gespräch. Aus der Perspektive von Ausbildung und Praxis diskutieren vier Fachleute über das Wie und Wieso und Wozu <a href="https://medienwoche.ch/2013/05/23/alle-wege-fuehren-wohin-und-wieso/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Journalismus bleibt ein begehrtes Berufsziel. Das schlechte Image der Medien tut der Beliebtheit keinen Abbruch. Untrüglicher Hinweis darauf sind die immer reichhaltigeren Ausbildungsangebote. Doch wozu ein Studium für einen Beruf, der ganz bewusst kein geschützter ist? Ein Gespräch.<br />
<span id="more-14192"></span><br />
Aus der Perspektive von Ausbildung und Praxis diskutieren vier Fachleute über das Wie und Wieso und Wozu der Journalismus-Ausbildung. Es sind dies: <a href="http://www.maz.ch/aktuell/news/402.asp" target="_blank">MAZ-Studienleiterin</a> <a href="http://www.journalism-reloaded.ch/" target="_blank">Alexandra Stark</a>, ZHAW-Dozent Nick Lüthi und <a href="http://konradweber.ch/" target="_blank">Konrad Weber</a>, Multimedia-Redaktor und Journalismus-Student. Geleitet wird das Gespräch (in Schweizer Dialekt) von Yves Kilchör, <a href="http://www.radioblindpower.ch/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=34&amp;Itemid=35" target="_blank">Radiomoderator</a> und <a href="http://campus.nzz.ch/studium/blind-durchs-studium" target="_blank">Student</a>.</p>
<p><iframe width="100%" height="166" scrolling="no" frameborder="no" src="https://w.soundcloud.com/player/?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F93365480&amp;color=ff6600&amp;auto_play=false&amp;show_artwork=false"></iframe></p>
<p>Dieses Gespräch ist Teil der Bachelor-Arbeit von Yves Kilchör. Er schliesst damit sein Journalismus-Studium an der ZHAW in Winterthur ab. Weitere Folgen der noch namenlosen Sendung zu Medien und ihren Machern sind geplant. Anregungen und Namensvorschläge gerne unten als Kommentar.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2013/05/23/alle-wege-fuehren-wohin-und-wieso/">Alle Wege führen… wohin und wieso?</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>«Nicht entmutigen lassen»</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2012/10/22/nicht-entmutigen-lassen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Matthias Strasser]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Oct 2012 13:31:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Konrad Weber]]></category>
		<category><![CDATA[Luzia Tschirky]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Nachwuchs]]></category>
		<category><![CDATA[Hansi Voigt]]></category>
		<category><![CDATA[Zeit Online]]></category>
		<category><![CDATA[Elia Bülle]]></category>
		<category><![CDATA[Geo]]></category>
		<category><![CDATA[JMT]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendmedientage]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach dem Vorbild der deutschen Jugendmedientage hat der Verband Junge Medien Schweiz am vergangenen Wochenende nach Zürich eingeladen. Über 70 junge und angehende Journalistinnen und Journalisten folgten dem Aufruf. Sie vernetzten sich untereinander und mit den Grossen der Branche. Im Zentrum der vielfältigen Diskussionen stand immer wieder die Frage, wie der Berufseinstieg gelingt. Das Publikum <a href="https://medienwoche.ch/2012/10/22/nicht-entmutigen-lassen/">Weiterlesen ...</a></p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2012/10/22/nicht-entmutigen-lassen/">«Nicht entmutigen lassen»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nach dem Vorbild der deutschen Jugendmedientage hat der Verband Junge Medien Schweiz am vergangenen Wochenende nach Zürich eingeladen. Über 70 junge und angehende Journalistinnen und Journalisten folgten dem Aufruf. Sie vernetzten sich untereinander und mit den Grossen der Branche. Im Zentrum der vielfältigen Diskussionen stand immer wieder die Frage, wie der Berufseinstieg gelingt.<br />
<span id="more-30551"></span><br />
Das Publikum klatscht lange. Elia Blülle, Mitorganisator und Sprecher der <a href="http://www.jugendmedientage.ch/home" target="_blank">ersten Schweizer Jugendmedientage</a> dankt dem Organisationskomitee für den grossen Einsatz. Die tiefen, schwarzen Augenringe reichen als Bestätigung für den geleisteten Einsatz. Das Team um <a href="https://twitter.com/DominikGalliker" target="_blank">Dominik Galliker</a> und <a href="http://luziatschirky.ch/" target="_blank">Luzia Tschirky</a> brachte nach zehnmonatiger Vorbereitung am vergangenen Wochenende junge Medienschaffende aus der Deutschschweiz mit gestandenen Berufsleuten zusammen.</p>
<p>Die Erwartungen haben sie erfüllt. «Wir haben bisher ausschliesslich positive Rückmeldungen erhalten», sagt Co-Projektleiterin Luzia Tschirky einen Tag nach dem Anlass. «Nach diesem Erfolg hoffen wir natürlich, den Anlass langfristig in der Schweiz etablieren zu können.» Interesse besteht jedenfalls: Der Anlass in Zürich war komplett ausgebucht. Und den hohen Ansprüchen an sich selbst sind die Organisatoren gerecht geworden. «Einzig am Freitag hatten wir zu wenig Apéro», so Tschirky.</p>
<p>Viel vorgenommen hatte sich auch OK-Mitglied <a href="http://konradweber.ch/" target="_blank">Konrad Weber</a>: Für das Podium vom Freitagabend wollte er nicht weniger, als Hansi Voigt, dem scheidenden Chefredaktor von 20 Minuten Online, entlocken, wo er künftig arbeiten werde. «Das war mein Anspruch», so der Multimedia-Redaktor von SRF.</p>
<p>Weber hatte Erfolg. Nachdem er <a href="https://medienwoche.ch/2012/09/28/gewohnheiten-veraendern-sich/" target="_self">Hansi Voigt</a> mit dem Hinweis auf den freien Chefredaktoren-Posten bei Zeit Online aufs Glatteis geführt hatte, war schnell klar, dass Voigt zumindest intensiv über ein Engagement beim deutschen Onlineportal nachgedacht hatte. Verständlicherweise wollte er nicht definitiv Stellung beziehen, es bestehe aber beiderseits Interesse.</p>
<p>Neben der Podiumsdiskussion hatten die jungen Journalisten die Gelegenheit an Tischgesprächen und bei Redaktionsbesuchen mit gestandenen Medienmachern ihr Netzwerk aufzubauen und zu erweitern. In Workshops gab es die Gelegenheit diverse Formen der Berichterstattung zu erlernen und auszuprobieren. So bestand während des gesamten Wochenendes ein eigens eingerichteter Newsroom, der online und mit einer zweimal <a href="http://www.jugendmedientage.ch/blog/zoom" target="_blank">erscheinenden Zeitung «Zooom!»</a> vom Anlass berichtete.</p>
<p>Nicht zuletzt ging es immer wieder um die Frage, was junge Journalisten heute für den Berufseinstieg mitbringen müssen. Die Antworten waren so vielfältig wie die eingeladenen Gäste. Bertram Weiss, GEO-Redaktor, fordert in erster Linie Motivation und Durchhaltewillen. Man solle sich von dem, was man heute in einer Redaktion erlebt, nicht entmutigen lassen.</p>
<p>Und MAZ-Studienleiterin Alexandra Stark gab zu bedenken, dass auch junge Journalistinnen und Journalisten ihr Smartphone zwischendurch abstellen können müssen. Zeit für Erholung oder einen Kaffee in der Sonne sei wichtig. Vielleicht nehmen sich die Organisatoren diesen Ratschlag ja erstmal zu Herzen. Auf dass die schwarzen Augenringe wieder verschwinden mögen.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2012/10/22/nicht-entmutigen-lassen/">«Nicht entmutigen lassen»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>«Hüehnärhuut puur»</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2012/09/17/hueehnaerhuut-puur/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ronnie Grob]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Sep 2012 09:35:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[SF]]></category>
		<category><![CDATA[SRF]]></category>
		<category><![CDATA[Fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[Fabienne Frei]]></category>
		<category><![CDATA[Henriette Engbersen]]></category>
		<category><![CDATA[Konrad Weber]]></category>
		<category><![CDATA[Oliver Bono]]></category>
		<category><![CDATA[Sabine Dahinden]]></category>
		<category><![CDATA[Schweiz Aktuell]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Schweizer Fernsehen überträgt an einem Samstag ab 7 Uhr morgens während sechs Stunden Kühe und Bauern, die vom Berg ins Tal laufen. Ein wahrlich gewagtes Experiment, das aber von den Zuschauern geradezu euphorisch aufgenommen wird. In weisser Schrift auf rotem Banner werden sie eingeblendet, die per SMS, E-Mail, Twitter und Facebook einlaufenden Zuschauerreaktionen: Immer <a href="https://medienwoche.ch/2012/09/17/hueehnaerhuut-puur/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Schweizer Fernsehen überträgt an einem Samstag ab 7 Uhr morgens während sechs Stunden Kühe und Bauern, die vom Berg ins Tal laufen. Ein wahrlich gewagtes Experiment, das aber von den Zuschauern geradezu euphorisch aufgenommen wird.<br />
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In weisser Schrift auf rotem Banner werden sie eingeblendet, die per SMS, E-Mail, Twitter und Facebook einlaufenden Zuschauerreaktionen: Immer wieder ist von zu Herzen gehenden Bildern ist die Rede, von Tränen, die damit ausgelöst werden. Es melden sich Zuschauer, die ihre eingespielten Samstagsrituale über den Haufen geworfen sehen, die nicht zum Kochen kommen oder zum Einkaufen, weil sie so fasziniert sind von der Sendung: «Hüehnärhuut puur diä Sändig. Wunderschöö!», so eine der Reaktionen.</p>
<p>Du meine Güte, sind die Beatles zurück? Nein, das Schweizer Fernsehen hat nur mal das übliche Samstagmorgenprogramm (Sternstunde Philosophie, Sternstunde Kunst, Horizonte) ausfallen lassen und als Ersatzprogramm sechs Stunden lang von der Alp ins Tal tschalpendes Vieh gezeigt. Und tatsächlich: Tiere, Kinder, Gesang, freie Luft, ausgefallene Mode, exzentrischer Ohrschmuck, es ist eine wahre Freude. Die <a href="http://www.lebendige-traditionen.ch/traditionen/00184/index.html?lang=de">Appenzeller Alpfahrt</a> ist auf der <a href="http://www.bak.admin.ch/kulturerbe/04335/04341/04342/index.html?lang=de">Liste</a> der lebendigen Traditionen in der Schweiz, im Frühling geht hoch auf die Alp (<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Alpaufzug">Alpaufzug</a>), und im Herbst wieder hinunter (<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Almabtrieb">Alpabzug</a>).</p>
<p><object data="http://www.sf.tv/videoplayer/embed/4f644ef1-a490-4fec-abfe-bb26196ab285" type="application/x-shockwave-flash" style="width:460px;height:277px"><param name="movie" value="http://www.sf.tv/videoplayer/embed/4f644ef1-a490-4fec-abfe-bb26196ab285"/><param name="quality" value="high" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><a href="http://www.videoportal.sf.tv/video?id=4f644ef1-a490-4fec-abfe-bb26196ab285" alt="zum Videoportal des Schweizer Fernsehens">Impressionen von der Alpabfahrt</a></object></p>
<p>Das Produktionsteam begleitet zwei Familien in der Nähe des Säntis im Appenzell, mit 21 Kameras, 40 Mikrofonen und insgesamt 6,5 Kilometer Kabel: Die <a href="http://www.sendungen.sf.tv/schweiz-aktuell/Nachrichten/Archiv/2012/09/03/Alpabfahrt-Urnaesch/Personenportraets-Alpabfahrt/Familie-Biser">Bisers</a> verlassen die <a href="http://www.sendungen.sf.tv/schweiz-aktuell/Nachrichten/Archiv/2012/09/03/Alpabfahrt-Urnaesch/Alpen/Alp-Fischegg">Alp Fischegg</a> und die <a href="http://www.sendungen.sf.tv/schweiz-aktuell/Nachrichten/Archiv/2012/09/03/Alpabfahrt-Urnaesch/Personenportraets-Alpabfahrt/Familie-Buff">Buffs</a> die <a href="http://www.sendungen.sf.tv/schweiz-aktuell/Nachrichten/Archiv/2012/09/03/Alpabfahrt-Urnaesch/Alpen/Alp-Langboden">Alp Langboden</a>. Ins Tal hinunter müssen auch die 21 Kühe von der <a href="http://www.sendungen.sf.tv/schweiz-aktuell/Nachrichten/Archiv/2012/09/03/Alpabfahrt-Urnaesch/Alpen/Potersalp">Potersalp</a>, die in der Verantwortung von Sennerin <a href="http://www.sendungen.sf.tv/schweiz-aktuell/Nachrichten/Archiv/2012/09/03/Alpabfahrt-Urnaesch/Personenportraets-Alpabfahrt/Sennerin-Rita-Stark">Rita Stark</a> stehen. Begleitet werden die Alpabzüge von Henriette Engbersen und Fabienne Frei. Und in Urnäsch ist das Team von «Schweiz Aktuell Extra» mit Sabine Dahinden als leitende Moderatorin und Interviewerin und Oliver Bono als Korrespondent vom Marktplatz und Kommentator des Säulirennens vertreten. Zu kritisieren an der Übertragung gibt es wenig; ein dringendes Lob, denn besonders einfach sind sie nicht, die Gespräche mit den wortkargen Appenzellern, die ganz TV-untypisch nur mit einem Satz antworten. «Was ist das für ein Moment, wenn man ins Dorf kommt?» &#8211; «Ein schöner Moment.» &#8211; «&#8230;».</p>
<p>Etwas schneller von­stat­ten­ge­hen könnten die Übergänge zwischen den Schaltungen. Die Pausen, die entstehen, weil Informationen dazu von der Regie über den Knopf im Ohr eingeflüstert werden, sind unnötig. Statt dem Zuschauer kompliziert zu erklären, was als nächstes kommt, wäre es besser, die Moderation ohne lange Worte abzuschliessen und weiterzugeben. Auch stellenweise unkommentierte Bilder sind bei einer sechsstündigen Übertragung weniger ein Unglück als vielmehr eine Erholung. Eines der Highlights der Übertragung war sicher der ehemalige Bundesrat <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Hans-Rudolf_Merz">Hans-Rudolf Merz</a>, der seine Sammlung hölzerner Kühe und Bauern aus appenzellischer Schnitzkunst <a href="http://www.videoportal.sf.tv/video?id=46a7e5b8-48d5-4d0c-99b0-0d062b4215db">zeigte</a> und darauf mit ein paar Männern <a href="http://www.videoportal.sf.tv/video?id=7f0e2281-0412-4729-a06e-ef771a1a466d">«zäuerlete»</a>, natürlich mit den Händen im Hosensack.</p>
<p>Konrad Weber diente der Übertragung als Beobachter der Zuschauerreaktionen, rund 1500 SMS, 100 E-Mails und mehr als 1000 Tweets waren in den sechs Stunden eingegangen: «Dies überraschte und erfreute mich, unterstreicht aber auch die Emotionalität als Stärke des Live-Fernsehens und zeigt, wie und wohin sich dieses in Zukunft entwickeln kann.» Statt 3000 Zuschauer mit einem Marktanteil von 1,6 Prozent (Sternstunde Kunst am Samstag zuvor, am 8. September um 10 Uhr) sahen die «Alpabfahrt Urnäsch» ein Vielfaches. Im Schnitt über die ganze Sendezeit wurde ein Marktanteil von 36,9 Prozent erreicht (94.000 Zuschauer). Zur Spitzenzeit um 12:00 Uhr erreichte die Live-Übertragung mit einen Marktanteil von 48,6 Prozent (167.200 Zuschauer) fast jeden zweiten Zuschauer.</p>
<p>Das Schweizer Fernsehen täte gut daran, vermehrt auf Live-Übertragungen dieser Art zu setzen. Den Alltag im Land zu zeigen, so, wie man das auch schon aus der Langstrasse, dem Opernhaus und dem Flughafen in Zürich gemacht hat, ist nicht nur perfekter öffentlich-rechtlicher Service mit breitem Zuschauerinteresse, sondern stösst auch auf grosse Sympathie. Mein Tipp: Imagekampagnen in eigener Sache ersatzlos streichen und das eingesparte Geld für mindestens eine Live-Reportage pro Monat einsetzen. Es müssen ja nicht immer 24 Stunden sein, wie es der RBB mit <a href="http://www.rbb-online.de/themen/dossiers/24h_berlin/24h_berlin/24h_berlin.html">24 h Berlin</a> so grossartig vorgeführt hat, manchmal reicht auch die Hälfte oder, wie gezeigt, ein Viertel der Zeit.</p>
<p><small>Die <a href="http://www.sendungen.sf.tv/schweiz-aktuell/Nachrichten/Alpabfahrt-Urnaesch">Alpabfahrt Urnäsch</a> wurde am 15. September 2012 von 7 bis 13 Uhr live auf SF1 ausgestrahlt.</small></p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2012/09/17/hueehnaerhuut-puur/">«Hüehnärhuut puur»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Grosse Jagd auf kleine Fehler</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2011/03/14/grosse-jagd-auf-kleine-fehler/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Mar 2011 10:24:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hintergrund]]></category>
		<category><![CDATA[Studenten]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Fehler]]></category>
		<category><![CDATA[Blick am Abend]]></category>
		<category><![CDATA[ZHAW]]></category>
		<category><![CDATA[fehler.li]]></category>
		<category><![CDATA[Grammatik]]></category>
		<category><![CDATA[Konrad Weber]]></category>
		<category><![CDATA[Marius Grieder]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Name ist Programm: Auf dem Blog fehler.li entsteht eine Sammlung jener kleinen, aber umso ärgerlicheren Fehler, wie sie Medien oft nicht zu vermeiden vermögen. Die beiden Studenten, die hinter dem Projekt stehen, wollen ihre Fehlersammlung nicht als Besserwisserei oder Pedanterie verstanden wissen. Vielmehr hoffen sie, Medienschaffende für Präzision und Sauberkeit im Umgang mit der <a href="https://medienwoche.ch/2011/03/14/grosse-jagd-auf-kleine-fehler/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Name ist Programm: Auf dem Blog <a href="http://fehler.li/" target="_blank">fehler.li</a> entsteht eine Sammlung jener kleinen, aber umso ärgerlicheren Fehler, wie sie Medien oft nicht zu vermeiden vermögen. Die beiden Studenten, die hinter dem Projekt stehen, wollen ihre Fehlersammlung nicht als Besserwisserei oder Pedanterie verstanden wissen. Vielmehr hoffen sie, Medienschaffende für Präzision und Sauberkeit im Umgang mit der Sprache zu sensibilisieren – und einer Geschäftsidee zum Durchbruch zu verhelfen.<br />
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Ihre Meriten als Journalisten sind noch bescheiden. Als Fehlerjäger befinden sie sich jedoch auf gutem Weg, sich einen Namen zu machen. Konrad Weber (22) und Marius Grieder (21) studieren im zweiten Semester Journalismus an der ZHAW in Winterthur. Ausbildung und Theorie in Ehren, doch die Medienpraxis ist den beiden mindestens ebenso wichtig. Vor einem Monat haben die beiden deshalb das Blog fehler.li gestartet und sammeln dort seither fleissig Fehler.</p>
<p>Schiefe Sprachbilder, logische Verirrungen, aber auch Flüchtigkeits- und Faktenfehler greifen Grieder und Weber auf. «Wir wollen nicht mit dem Finger auf die fehlerhaften Journalisten zeigen», sagen die beiden im Gespräch mit der MEDIENWOCHE. Vielmehr gehe es ihnen darum, anhand konkreter Beispiele auf Tücken und Fallen der deutschen Sprache aufmerksam zu machen. So lernt man am Beispiel einer <a href="http://fehler.li/?p=208" target="_blank">falschen Genitiv-Bildung</a> den sogenannten Kongruenzfehler kennen, und erfährt dabei gleich auch noch, was es mit Attribut und Apposition auf sich hat; nicht nur für grammatikalisch dilettierende Medienschaffende eine willkommene Auffrischung von Basiswissen. Der Grossteil der Beiträge auf fehler.li widmet sich den kleinen, eigentlich vermeidbaren und darum umso ärgerlicheren Flüchtigkeitsfehlern: <a href="http://fehler.li/?p=199" target="_blank">Gummischrott statt Gummischrot</a>, <a href="http://fehler.li/?p=202" target="_blank">falsche Namenseinblendung</a> beim Fernsehinterview, ein mit dem <a href="http://fehler.li/?p=218" target="_blank">Wasserzeichen der Agentur</a> veröffentlichtes Bild.</p>
<p>Redaktionen wissen diese ungefragten Spürdienste durchaus zu schätzen. Als der «Blick am Abend» den Hollywood-Regisseur <a href="http://fehler.li/?p=165" target="_blank">James Cameron mit dem britischen Premierminister David Cameron verwechselte</a> und von fehler.li öffentlich darauf aufmerksam gemacht wurde, <a href="http://twitter.com/blickamabend/status/42287113030475776" target="_blank">bedankte sich die Redaktion</a> für den Hinweis. «Aber es ist schon schwierig, nicht arrogant zu wirken», findet Konrad Weber. Gerade einem jungen Studenten könne man leicht vorhalten, er solle zuerst einmal selber etwas leisten, bevor er zu kritisieren beginne. Ein Vorwurf, den er auch schon von Hochschuldozenten gehört hat, wenn auch nicht direkt auf fehler.li bezogen, sondern in grundsätzlicher Form. «Ich verstehe das bis zu einem gewissen Grad. Doch damit müssen wir leben», sagt Weber, «und zeigen, dass wir selbst fehlerfrei arbeiten.»</p>
<p>Dass es sich bei der Fehlersuche nicht um eine tierisch ernste Angelegenheit handelt, verdeutlicht auch der gewählte Blogname: fehler.li – Fehlersuche mit einem Augenzwinkern. Es sei nicht etwa so, dass sie nun den ganzen Tag lang jede nur erdenkliche Publikation auf Fehler abklapperten. «Wir haben unseren Medienkonsum nicht verändert, seit wir fehler.li betreiben», bestätigen Weber und Grieder unisono. «Was uns früher auch schon aufgefallen ist, dokumentieren wir nun einfach öffentlich.» Als <a href="http://fehler.li/?page_id=2" target="_blank">ausgebildeter Polygraf hat Marius Grieder</a> ein geschultes Auge für den korrekten Umgang mit gesetztem Text. Ausserdem erhalten die beiden fehler.li-Macher immer wieder Tipps von den Lesern ihres Blogs, die sie auf Fehlleistungen hinweisen, die sie selbst nicht gesehen hätten.</p>
<p>Grieder und Weber sind nicht die ersten, die als Fehlerjäger und -sammler durch die Deutschschweizer Medienlandschaft streifen; aber zurzeit sind sie die einzigen. Ähnliche Projekte in der Vergangenheit sind über kurz oder lang gescheitert. <a href="http://blattkritik.ch/index.php?/archive" target="_blank">Blattkritik.ch</a> konnte sich knapp zwei Jahre halten, <a href="http://pendlerblog.blogspot.com/" target="_blank">das Pendlerblog</a>, das Ungereimtheiten und Fehler in 20 Minuten aufdeckte, musste nach der gleichen Frist ebenfalls die Segel streichen. Dass fehler.li einem ähnlichen Schicksal entgegenschaut, ist nicht auszuschliessen. «Ein Knackpunkt wird sicher das Studienende in zweieinhalb Jahren sein», sagen die beiden Fehlerjäger. Bis dahin hoffen sie durchhalten zu können. Nicht zuletzt, weil sie fehler.li mit einem kommerziellen Hintergedanken ins Leben gerufen haben: Die Fehlersammlung soll die Sprachkompetenz der beiden Studenten dokumentieren und so ihr geplantes Geschäft mit Korrektorat und Lektorat anschieben helfen. «Für die Matura-Arbeiten in diesem Sommer wollen wir unsere Dienste anbieten können», sagt Konrad Weber.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2011/03/14/grosse-jagd-auf-kleine-fehler/">Grosse Jagd auf kleine Fehler</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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