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	<title>Konvergenz | MEDIENWOCHE</title>
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	<description>Magazin für Medien, Journalismus, Kommunikation &#38; Marketing</description>
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		<title>Projekt NextGen — wie der neue digitale «Spiegel» entsteht</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2019/09/11/projekt-nextgen-wie-der-neue-digitale-spiegel-entsteht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Sep 2019 06:48:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Konvergenz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenige Wochen noch, dann wird «Spiegel Online» 25 Jahre alt. Erinnern Sie sich, sofern Sie alt genug sind, noch an das Internet des Jahres 1994? Besser nicht; es hatte keine Ähnlichkeit mit dem digitalen Ökosystem, das uns heute alltäglich umgibt. «Spiegel Online» hat sich in den 25 Jahren seines Bestehens immer wieder weiterentwickelt. Doch bei <a href="https://medium.com/@devspiegel/projekt-nextgen-wie-der-neue-digitale-spiegel-entsteht-e50346bb0e2">Weiterlesen ...</a></p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2019/09/11/projekt-nextgen-wie-der-neue-digitale-spiegel-entsteht/">Projekt NextGen — wie der neue digitale «Spiegel» entsteht</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wenige Wochen noch, dann wird «Spiegel Online» 25 Jahre alt. Erinnern Sie sich, sofern Sie alt genug sind, noch an das Internet des Jahres 1994? Besser nicht; es hatte keine Ähnlichkeit mit dem digitalen Ökosystem, das uns heute alltäglich umgibt. «Spiegel Online» hat sich in den 25 Jahren seines Bestehens immer wieder weiterentwickelt. Doch bei der Reform, die nun ansteht und intern «NextGen» heisst, geht es um mehr.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2019/09/11/projekt-nextgen-wie-der-neue-digitale-spiegel-entsteht/">Projekt NextGen — wie der neue digitale «Spiegel» entsteht</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
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		<title>Ein Jahr Projekt Orange beim «Spiegel» — was wir geschafft haben</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2019/08/27/ein-jahr-projekt-orange-beim-spiegel-was-wir-geschafft-haben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Aug 2019 10:25:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Konvergenz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vor ziemlich genau einem Jahr haben die Gesellschafter beschlossen, dass die beiden großen Redaktionen des «Spiegel» — die Print- und die Online-Redaktion — zu einer gemeinsamen Redaktion des «Spiegel» mit einer gemeinsamen Chefredaktion werden sollen.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2019/08/27/ein-jahr-projekt-orange-beim-spiegel-was-wir-geschafft-haben/">Ein Jahr Projekt Orange beim «Spiegel» — was wir geschafft haben</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Vor ziemlich genau einem Jahr haben die Gesellschafter beschlossen, dass die beiden großen Redaktionen des «Spiegel» — die Print- und die Online-Redaktion — zu einer gemeinsamen Redaktion des «Spiegel» mit einer gemeinsamen Chefredaktion werden sollen.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2019/08/27/ein-jahr-projekt-orange-beim-spiegel-was-wir-geschafft-haben/">Ein Jahr Projekt Orange beim «Spiegel» — was wir geschafft haben</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Historischer Tag für die Spiegel-Gruppe: Redaktionsfusion von Spiegel-Print und Spiegel Online ist perfekt</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2019/06/18/historischer-tag-fuer-die-spiegel-gruppe-redaktionsfusion-von-spiegel-print-und-spiegel-online-ist-perfekt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Jun 2019 09:03:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Konvergenz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Verschmelzung von «Spiegel Online» mit dem Print-«Spiegel» ist unter Dach und Fach. Damit kann die gemeinsame Redaktion im September ihre Arbeit aufnehmen.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2019/06/18/historischer-tag-fuer-die-spiegel-gruppe-redaktionsfusion-von-spiegel-print-und-spiegel-online-ist-perfekt/">Historischer Tag für die Spiegel-Gruppe: Redaktionsfusion von Spiegel-Print und Spiegel Online ist perfekt</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Verschmelzung von «Spiegel Online» mit dem Print-«Spiegel» ist unter Dach und Fach. Damit kann die gemeinsame Redaktion im September ihre Arbeit aufnehmen.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2019/06/18/historischer-tag-fuer-die-spiegel-gruppe-redaktionsfusion-von-spiegel-print-und-spiegel-online-ist-perfekt/">Historischer Tag für die Spiegel-Gruppe: Redaktionsfusion von Spiegel-Print und Spiegel Online ist perfekt</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>«Spiegel»-Redaktion baut um: gemeinsam und mit Tempo</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2018/12/08/spiegel-redaktion-baut-um-gemeinsam-und-mit-tempo/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Dec 2018 10:45:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Konvergenz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Steffen Klusmann ist Vorsitzender der neuen «Spiegel»-Chefredaktion. Seine Truppe hat viel vor. Sie will das gedruckte Magazin und «Spiegel Online» zusammenführen. Auf das Projekt schaut die gesamte Branche.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2018/12/08/spiegel-redaktion-baut-um-gemeinsam-und-mit-tempo/">«Spiegel»-Redaktion baut um: gemeinsam und mit Tempo</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Steffen Klusmann ist Vorsitzender der neuen «Spiegel»-Chefredaktion. Seine Truppe hat viel vor. Sie will das gedruckte Magazin und «Spiegel Online» zusammenführen. Auf das Projekt schaut die gesamte Branche.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2018/12/08/spiegel-redaktion-baut-um-gemeinsam-und-mit-tempo/">«Spiegel»-Redaktion baut um: gemeinsam und mit Tempo</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Der SRG steht ein weiterer Verteilkampf bevor</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2018/12/08/der-srg-steht-ein-weiterer-verteilkampf-bevor/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Dec 2018 09:04:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Konvergenz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Medienhäuser richten sich zunehmend auf einen digitalen Medienmarkt aus. So auch die SRG. Das erweitert die Konfliktzonen. Es wird um mehr gehen als um die Frage, wie viele Textbeiträge ein audiovisueller Service public umfassen darf.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2018/12/08/der-srg-steht-ein-weiterer-verteilkampf-bevor/">Der SRG steht ein weiterer Verteilkampf bevor</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Medienhäuser richten sich zunehmend auf einen digitalen Medienmarkt aus. So auch die SRG. Das erweitert die Konfliktzonen. Es wird um mehr gehen als um die Frage, wie viele Textbeiträge ein audiovisueller Service public umfassen darf.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2018/12/08/der-srg-steht-ein-weiterer-verteilkampf-bevor/">Der SRG steht ein weiterer Verteilkampf bevor</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Rundfunk in Zeiten digitaler Vollkonvergenz</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2018/04/20/rundfunk-in-zeiten-medialer-vollkonvergenz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Apr 2018 19:00:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Auf dem Radar]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Konvergenz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wo hört heute Presse auf und wo fängt Rundfunk an? Die Frage ist mehr als nur ein medienphilosophisches Gedankenspiel. In Deutschland geht es aktuell darum, ob Live-Streaming-Angebote der «Bild»-Zeitung als Rundfunk gelten und eine entsprechende Lizenz brauchen. Axel-Springer bestreitet diesen Sachverhalt und bereitet sich auf einen rechtlichen Streit vor.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wo hört heute Presse auf und wo fängt Rundfunk an? Die Frage ist mehr als nur ein medienphilosophisches Gedankenspiel. In Deutschland geht es aktuell darum, ob Live-Streaming-Angebote der «Bild»-Zeitung als Rundfunk gelten und eine entsprechende Lizenz brauchen. Axel-Springer bestreitet diesen Sachverhalt und bereitet sich auf einen rechtlichen Streit vor.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2018/04/20/rundfunk-in-zeiten-medialer-vollkonvergenz/">Rundfunk in Zeiten digitaler Vollkonvergenz</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die Grenzen der Mediennutzung verfliessen</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2014/11/19/die-grenzen-der-mediennutzung-verfliessen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Nov 2014 07:38:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Print]]></category>
		<category><![CDATA[Medienwandel]]></category>
		<category><![CDATA[Radio]]></category>
		<category><![CDATA[Online]]></category>
		<category><![CDATA[TV]]></category>
		<category><![CDATA[Avenir Suisse]]></category>
		<category><![CDATA[Konvergenz]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=2296</guid>

					<description><![CDATA[<p>Medienpolitik und Medienförderung unterscheiden zwischen Print, Radio und TV. Diese Differenzierung wird dem tatsächlichen Konsumverhalten längst nicht mehr gerecht. Doch eine blosse Ergänzung um das Medium Internet reicht nicht, weil Mediennutzung und Medienangebote immer mehr durch die Verschmelzung sämtlicher Kanäle (Konvergenz) geprägt werden.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Medienpolitik und Medienförderung unterscheiden zwischen Print, Radio und TV. Diese Differenzierung wird dem tatsächlichen Konsumverhalten längst nicht mehr gerecht. Doch eine blosse Ergänzung um das Medium Internet reicht nicht, weil Mediennutzung und Medienangebote immer mehr durch die Verschmelzung sämtlicher Kanäle (Konvergenz) geprägt werden.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2014/11/19/die-grenzen-der-mediennutzung-verfliessen/">Die Grenzen der Mediennutzung verfliessen</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Online und Print gehören nicht zusammen</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2014/10/30/online-und-print-gehoeren-nicht-zusammen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Oct 2014 22:18:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Print]]></category>
		<category><![CDATA[Redaktion]]></category>
		<category><![CDATA[Redaktionsorganisation]]></category>
		<category><![CDATA[Online]]></category>
		<category><![CDATA[Newsroom]]></category>
		<category><![CDATA[Wolfgang Blau]]></category>
		<category><![CDATA[Konvergenz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Digital-Chef des Guardian, Wolfgang Blau, zum Verhältnis von Online und Print und einem kritischen Blick auf den öffentlich-rechtlichen Online-Journalismus zum Auftakt der Tagung des DJV «Besser Online» 2014 in Berlin.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2014/10/30/online-und-print-gehoeren-nicht-zusammen/">Online und Print gehören nicht zusammen</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Digital-Chef des Guardian, Wolfgang Blau, zum Verhältnis von Online und Print und einem kritischen Blick auf den öffentlich-rechtlichen Online-Journalismus zum Auftakt der Tagung des DJV «Besser Online» 2014 in Berlin.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2014/10/30/online-und-print-gehoeren-nicht-zusammen/">Online und Print gehören nicht zusammen</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>«Wer nicht dazu steht, hat den Beruf verfehlt»</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2013/11/19/wer-nicht-dazu-steht-hat-den-beruf-verfehlt/</link>
					<comments>https://medienwoche.ch/2013/11/19/wer-nicht-dazu-steht-hat-den-beruf-verfehlt/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Nov 2013 14:01:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Leak]]></category>
		<category><![CDATA[Tages-Anzeiger]]></category>
		<category><![CDATA[Konvergenz]]></category>
		<category><![CDATA[Protest]]></category>
		<category><![CDATA[Solidarität]]></category>
		<category><![CDATA[G 200]]></category>
		<category><![CDATA[Infosperber.ch]]></category>
		<category><![CDATA[Kurt Marti]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mehr als 120 Redaktorinnen und Redaktoren des Tages-Anzeigers unterzeichneten einen Protestbrief an die Tamedia-Unternehmensleitung. Die Namensliste wurde alsbald publik. Zum Unmut einzelner Betroffener. Veröffentlicht hat sie als Erster der preisgekrönte Walliser Journalist Kurt Marti – aus guten Gründen, wie er findet. Wäre es nach den Organisatoren des Protests gegangen, hätte bis heute niemand erfahren, woran <a href="https://medienwoche.ch/2013/11/19/wer-nicht-dazu-steht-hat-den-beruf-verfehlt/">Weiterlesen ...</a></p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2013/11/19/wer-nicht-dazu-steht-hat-den-beruf-verfehlt/">«Wer nicht dazu steht, hat den Beruf verfehlt»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mehr als 120 Redaktorinnen und Redaktoren des Tages-Anzeigers unterzeichneten einen Protestbrief an die Tamedia-Unternehmensleitung. Die Namensliste wurde alsbald publik. Zum Unmut einzelner Betroffener. Veröffentlicht hat sie als Erster der preisgekrönte Walliser Journalist Kurt Marti – aus guten Gründen, wie er findet.<br />
<span id="more-16746"></span><br />
Wäre es nach den Organisatoren des Protests gegangen, hätte bis heute niemand erfahren, woran sich der <a href="http://www.persoenlich.com/news/medien/tages-anzeiger-topsunmut-ueber-die-konvergenz-310923" target="_blank">Unmut von Teilen der Tagi-Redaktion</a> entzündet im Zusammenhang mit dem laufenden Konvergenzprozess. Nur so viel waren sie bereit, öffentlich preiszugeben: «Wir haben ein fünfseitiges Papier erstellt mit kritischen Punkten zur Konvergenz. Und 121 Leute haben es unterschrieben.» Es hätte eine redaktions- und verlagsinterne Auseinandersetzung bleiben sollen. Auf die mediale Begleitmusik von Konkurrenz und anderen Beobachtern wollten die Unzufriedenen verzichten. Bekanntlich blieb dies ein frommer Wunsch. Kaum gesagt, leckten die Dokumente auch schon munter aus der Redaktion und auch ausserhalb der Redaktion konnte man sich ein Bild von den Konvergenzwehen beim Tages-Anzeiger machen.</p>
<p>Nun mag man es für reichlich naiv halten, elektronische Dokumente einer breiteren Öffentlichkeit vorenthalten zu wollen, die auf einer Redaktion zwischen mehr als 200 Medienschaffenden zirkulieren; erst recht, wenn nicht alle dahinterstehen, die sie einsehen konnten. Das Leck war also vorprogrammiert. Was zumindest im Fall der Namensliste nicht hätte sein müssen. Auch 2013 lässt sich ein Dokument handschriftlich signieren.</p>
<p>Da lagen also die Liste mit 121 Namen und die Protestnote in ein paar Mailboxen ausserhalb der Tages-Anzeiger-Redaktion. Und allmählich begann der Inhalt durchzusickern. Zuerst wurde auf Twitter daraus zitiert, bis schliesslich die <a href="http://www.infosperber.ch/Artikel/Medien/Protestschreiben-der-Tagi-Redaktion-zur-Konvergenz1" target="_blank">Nachrichtenplattform infosperber.ch</a> und ihr <a href="http://www.beobachter.ch/dossiers/prix-courage/artikel/prix-courage-2013_kandidatnbsp5/" target="_blank">Autor Kurt Marti</a> die beiden Dokumente unter einem Artikel zum Thema integral veröffentlichten. Danach verlinkten etliche andere Medien darauf. (Indirekt auch die MEDIENWOCHE, die prominent <a href="www.presseverein.ch/2013/11/exemplarische-qualen-der-konvergenz/" target="_blank">auf einen externen Artikel verwiesen</a> hat, der den Link zur Liste enthielt.)</p>
<p>Vereinzelte Redaktorinnen und Redaktoren, die das Protestschreiben unterzeichnet hatten, sahen ihre Namen plötzlich prominent in der Branche herumgereicht – und fanden das gar nicht toll. Sie hielten die Veröffentlichung für <a href="https://twitter.com/journ_ali/status/401061289595637761" target="_blank">«fahrlässig» und für die Berichterstattung «irrelevant»</a>. Diese Einschätzung teilten notabene auch Redaktoren, die das Dokument nicht unterschrieben hatten. Ebenso der Journalistenverband impressum, dessen Geschäftsführer es für eine Selbstverständlichkeit hält, die Namensliste <a href="https://twitter.com/ursthalmann/status/401004494906855424" target="_blank">nicht publik zu machen</a>.</p>
<p>Wieso also gelangt Kurt Marti, ein Reporter mit einschlägiger Erfahrung im Umgang mit heiklen Informationen, zu einem anderen Schluss und entschied sich für die Veröffentlichung? Auf Anfrage der MEDIENWOCHE begründet Marti den Schritt mit dem Rollenverständnis der Journalisten: «Die Namenliste ist von öffentlichem Interesse, weil JournalistInnen keine gewöhnlichen BürgerInnen sind, sondern im Dienste der Öffentlichkeit stehen.» Und weiter: «Wenn JournalistInnen aus Angst vor Konsequenzen nicht mit ihrem Namen öffentlich zu Ihrer Meinung stehen dürfen, haben sie den Beruf verfehlt. Wer nicht schwindelfrei ist, sollte nicht Felskletterer werden.» Seinen Beitrag als Leaker hält Marti zudem für bescheiden. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung habe die Liste längst schon weite Kreise gezogen: «Wer eine Liste geheim halten will, wählt sicher nicht den Weg über ein breit gestreutes Mail.» Die Kritik von Redaktoren an der Veröffentlichung relativiert er mit der Zustimmung anderer Tagi-Mitarbeiter zu einer Publikation. «Die Stimmen halten sich die Waage.»</p>
<p>Bei aller Plausibilität dieses Vorgehens bleibt die Frage nach der Verantwortung, die Kurt Marti auf sich lädt, sollte irgendwann tatsächlich ein Unterzeichner Nachteile erfahren aufgrund seiner Signatur. Marti äussert sich dazu nicht direkt, jedoch sein Redaktionskollege Robert Ruoff, der ihn sekundiert: «Es stellt sich dann, selbstverständlich, die Frage der Solidarität im Fall von repressiven Massnahmen.» Das bleibt vorerst ein hypothetisches Szenario. Im vorliegenden Fall hätte aber Solidarität bedeuten können, auf eine Veröffentlichung der Namen zu verzichten und die Liste nur als Recherchematerial zu benutzen. Denn die Namen tun tatsächlich wenig bis nichts zur Sache, um den Unmut in der Tagi-Redaktion angemessen vermitteln und öffentlich diskutieren zu können. Das hat Marti übrigens in seinem Artikel selbst bewiesen. Ging er doch in seinem Text mit keinem Wort auf die Namen ein.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2013/11/19/wer-nicht-dazu-steht-hat-den-beruf-verfehlt/">«Wer nicht dazu steht, hat den Beruf verfehlt»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Exemplarische Qualen der Konvergenz</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2013/11/15/exemplarische-qualen-der-konvergenz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ronnie Grob]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Nov 2013 15:10:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[G 200]]></category>
		<category><![CDATA[Tages-Anzeiger]]></category>
		<category><![CDATA[Konvergenz]]></category>
		<category><![CDATA[Protest]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mehr als 120 Redaktoren des Tages-Anzeigers protestieren als «Gruppe 200» und zeigen in einem fünfseitigen Dokument praktische Probleme der Zusammenführung von Print und Online auf. Die Fälle sind exemplarisch und darum höchst lesenswert für alle Journalisten. Weiterlesen auf presseverein.ch</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2013/11/15/exemplarische-qualen-der-konvergenz/">Exemplarische Qualen der Konvergenz</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mehr als 120 Redaktoren des Tages-Anzeigers protestieren als «Gruppe 200» und zeigen in einem fünfseitigen Dokument praktische Probleme der Zusammenführung von Print und Online auf. Die Fälle sind exemplarisch und darum höchst lesenswert für alle Journalisten.<br />
<a href="http://www.presseverein.ch/2013/11/exemplarische-qualen-der-konvergenz/">Weiterlesen auf presseverein.ch</a></p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2013/11/15/exemplarische-qualen-der-konvergenz/">Exemplarische Qualen der Konvergenz</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Noch «viele Zufälligkeiten» im Newsroom</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2013/05/22/noch-viele-zufaelligkeiten-im-newsroom/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 May 2013 23:37:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Konvergenz]]></category>
		<category><![CDATA[Blick.ch]]></category>
		<category><![CDATA[Sonntagsblick]]></category>
		<category><![CDATA[Jürg Auf der Maur]]></category>
		<category><![CDATA[Ringier]]></category>
		<category><![CDATA[Blick]]></category>
		<category><![CDATA[Blick am Abend]]></category>
		<category><![CDATA[Newsroom]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=14178</guid>

					<description><![CDATA[<p>Vor drei Jahren hat die «Blick»-Gruppe ihre Redaktionen in einem Newsroom neu aufgestellt. Wo die Grenzen der kanalübergreifenden Zusammenarbeit liegen, zeigt eine aktuelle Untersuchung am Beispiel des «Blick»-Politikressorts. Den einen gilt er als Zukunftsmodell redaktioneller Organisation. Andere sehen im Newsroom das Schreckbild industrieller Nachrichtenproduktion. Hierzulande befeuerte Ringier die Debatte mit dem Entscheid, die Redaktionen der <a href="https://medienwoche.ch/2013/05/22/noch-viele-zufaelligkeiten-im-newsroom/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Vor drei Jahren hat die «Blick»-Gruppe ihre Redaktionen in einem Newsroom neu aufgestellt. Wo die Grenzen der kanalübergreifenden Zusammenarbeit liegen, zeigt eine aktuelle Untersuchung am Beispiel des «Blick»-Politikressorts.<br />
<span id="more-14178"></span><br />
Den einen gilt er als Zukunftsmodell redaktioneller Organisation. Andere sehen im Newsroom das Schreckbild industrieller Nachrichtenproduktion. Hierzulande befeuerte Ringier die Debatte mit dem Entscheid, die Redaktionen der «Blick»-Gruppe räumlich und organisatorisch zusammenzuführen. Das Branchenblatt «Schweizer Journalist» nannte damals den «Blick»-Newsroom das «wichtigste Projekt» im Schweizer Journalismus. Drei Jahre nach dem Start ist es ruhig geworden um den Newsroom, mit dem die Trennwände zwischen «Blick», «Blick am Abend», «Sonntagsblick» und blick.ch eingerissen wurden.</p>
<p>Doch wie bewährt sich die neue Struktur im Alltag? Wie konvergent arbeiten «Blick»-Journalisten heute? Eine <a href="https://medienwoche.ch/wp_live/wp-content/uploads/2013/05/projektbericht_gysi.pdf">unabhängige Studie</a> liefert erstmals Antworten auf diese Fragen. Reto Gysi von Wartburg, <a href="http://www.fuw.ch/article/reto-gysi/" target="_blank">Redaktor bei der «Finanz und Wirtschaft»</a>, hat im Rahmen seines Studiums <a href="http://www.maz.ch/aktuell/news/492.asp" target="_blank">«New Media Journalism»</a> an MAZ und Leipzig School of Media das Politikressort der «Blick»-Gruppe näher angeschaut. Dazu absolvierte er während der Frühjahrssession der eidgenössischen Räte ein Praktikum in der «Blick»-Bundeshausredaktion, die seit einem Jahr ebenfalls als Newsroom organisiert ist. Insgesamt neun Leute arbeiten für «Blick» in Bern.</p>
<p>Die wohl wichtigste Voraussetzung für konvergentes Arbeit sei erfüllt, stellt Gysi von Wartburg in seiner Studie fest. «Eine eigentliche Verweigerungshaltung, für einen anderen Kanal als das eigene Stammmedium zu schreiben, ist nicht feststellbar.» Das sind mehr als nur hehre Absichtsbekundungen. Eine Auszählung sämtlicher Artikel aus dem Politikressort während dreier Wochen im März zeigt, dass Beiträge von allen neun Mitarbeitern in mindestens zwei der vier Kanäle veröffentlicht wurden. Insofern sei das Ziel erreicht, «dass alle für mehrere Kanäle schreiben.»</p>
<p>Dieser Befund sagt aber noch nichts über den tatsächlichen Grad der multimedialen Integration aus. Regelmässig bi-medial arbeiten im «Blick»-Politikressort nämlich nur die drei Mitarbeitenden, die primär für blick.ch zuständig sind. Sie schreiben auch regelmässig für den «Blick am Abend» und gelegentlich für den «Blick». Die Mitarbeiter mit gedruckten Stammmedien dagegen sind vorerst Printjournalisten geblieben. Ihre Artikel werden zwar auch online veröffentlicht, aber ohne ihr eigenes Zutun. Aus einem einfachen Grund: Längst nicht alle «Blick»-Journalistinnen und -Journalisten beherrschen das Online-Redaktionssystem.</p>
<p>Anspruch und Wirklichkeit klaffen auch anderswo im Newsroom noch auseinander. Die kanalübergreifenden Karrieren einzelner Themen kommen praktisch kaum vor, obwohl das ein deklariertes Ziel der Redaktion wäre. «Dass ein vom &#8218;Blick am Abend&#8216; aufgegriffenes Thema vom Politikressort im &#8218;Blick&#8216; weitergezogen wird, liess sich im Untersuchungszeitraum empirisch nicht feststellen», hält Reto Gysi von Wartburg in seiner Untersuchung fest.</p>
<p>Vom Ziel eines integrierten Newsrooms befindet sich das Politikressort vom «Blick» ein Jahr nach seiner Neustrukturierung noch weit entfernt. In den Abläufen steckt noch viel altes Denken drin. So steht die Tageszeitung innerhalb des Ressorts immer noch zuoberst in der Prestige-Hierarchie: «Hat jemand eine wirklich gute Geschichte, will er oder sie damit lieber in den &#8218;Blick&#8216;, als sie zuerst über blick.ch zu verbreiten», schreibt Gysi von Wartburg in seiner Studie. Vieles geschieht auch unbewusst. «Man entscheidet viel und schnell», sagt «Blick»-Politikchef Jürg Auf der Maur. «Und es hat, wie auf jeder Zeitungsredaktion, viel Zufälligkeiten drin.» Erschwerend für die Kommunikation kommt dazu, dass Ressortleiter Auf der Maur hauptsächlich in Zürich arbeitet und sein Team in Bern.</p>
<p>Zumindest punktuell hat der Newsroom die Arbeit des Politikressorts in die angestrebte multimediale und konvergente Richtung verändert. Da die Journalistinnen und Journalisten nicht mehr nach Kanälen getrennt arbeiten, wird mehr untereinander diskutiert. Ausserdem würden die unterschiedlichen Gestaltungsmöglichkeiten in den vier Kanälen ausgenutzt und Geschichten bewusster platziert. Dass man erst am Anfang eines langen Prozesses steht, ist sich Ressortleiter Jürg Auf der Maur bewusst. Man müsse die Newsroom-Idee noch stärker implementieren, schreibt er in seiner Beurteilung der Studienarbeit. Dabei setzt man vor allem auf den Faktor Zeit. Durchaus ein mögliches Erfolgsrezept, da nachrückende jüngere Kollegen mit konvergenter Arbeit aus Ausbildung und Praktika besser vertraut sind, als altgediente Redaktoren, die nur schon Mühe haben ein CMS zu bedienen.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2013/05/22/noch-viele-zufaelligkeiten-im-newsroom/">Noch «viele Zufälligkeiten» im Newsroom</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Themen statt Sendungen im Zentrum</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2012/11/28/themen-statt-sendungen-im-zentrum-von-srf-ch/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Nov 2012 09:48:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medienwoche]]></category>
		<category><![CDATA[Konvergenz]]></category>
		<category><![CDATA[Andrea Hemmi]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[SRF]]></category>
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		<category><![CDATA[Radio]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auf der neuen Website von Schweizer Radio und Fernsehen SRF rücken die einzelnen Sendungen in den Hintergrund. Das Publikum soll sich ab Mitte Dezember in erster Linie anhand einer thematischen Gliederung orientieren. Auch die Social-Media-Aktivitäten werden entsprechend neu strukturiert. Mehrere Sendungen müssen ihre bisherigen Accounts schliessen. Für einmal schlägt das Pendel in die andere Richtung <a href="https://medienwoche.ch/2012/11/28/themen-statt-sendungen-im-zentrum-von-srf-ch/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Auf der neuen Website von Schweizer Radio und Fernsehen SRF rücken die einzelnen Sendungen in den Hintergrund. Das Publikum soll sich ab Mitte Dezember in erster Linie anhand einer thematischen Gliederung orientieren. Auch die Social-Media-Aktivitäten werden entsprechend neu strukturiert. Mehrere Sendungen müssen ihre bisherigen Accounts schliessen.</strong></p>
<p>Für einmal schlägt das Pendel in die andere Richtung aus: Bisher mussten Radio- und TV-Journalisten mit teils mühseliger Überzeugungsarbeit dazu motiviert werden, Twitter und Facebook doch zumindest einmal auszuprobieren. Jetzt lautet der Befehl von oben: Accounts schliessen. Mehrere Sendungen von Schweizer Radio und Fernsehen sind dazu angehalten, ihre aktuellen Social-Media-Aktivitäten demnächst einzustellen. Die strategische Neuausrichtung als konvergentes Medienunternehmen erfordert das; SRF ist jetzt ein «Branded House». Die <a href="http://www.srf.ch/Nachrichten/Archiv/2012/11/28/Unternehmen/Medienmitteilungen-2012/SRF-lanciert-neue-Markenwelt-und-erneuerten-Web-Auftritt-srf.ch" target="_blank">neue Dachmarkenstrategie</a> zeigt sich demnächst augenfällig an der neuen Online-Plattform srf.ch (siehe Bild rechts), wo die Inhalte von Radio und Fernsehen zusammengeführt werden. Mitte Dezember soll die Webseite für das Publikum geöffnet werden, seit ein paar Wochen wird sie intern getestet und fertig entwickelt.</p>
<p>Wichtigste Neuerung gegenüber dem bisherigen Auftritt ist die Ausrichtung auf sieben Hauptthemen als Orientierungs- und Einstiegshilfen, die da wären: News, Sport, Kultur, Unterhaltung, Konsum, Gesundheit, Wissen/Digital. An diesen Plattformen orientiert sich grundsätzlich auch die künftige Social-Media-Strategie: Auf Twitter wird SRF drei Haupt-Accounts unterhalten für die Bereiche News, Sport und Kultur. Unter <a href="https://twitter.com/srfnews" target="_blank">@srfnews</a> twittern dann sämtliche News-Sendungen gemeinsam. Die einzelnen Sendungen sind deshalb angehalten, ihre aktuellen Accounts und Aktivitäten einzustellen. Welche das genau sind, könne man heute noch nicht abschliessend sagen, heisst es bei SRF. Sehr wahrscheinlich betrifft es die Nachrichtensendungen <a href="https://twitter.com/10vor10" target="_blank">«10 vor 10»</a>, <a href="https://twitter.com/sf_tagesschau" target="_blank">Tagesschau</a> sowie <a href="https://twitter.com/drs4news" target="_blank">DRS 4 News</a>. Mit diesem Schritt will SRF die Ressourcen optimaler nutzen. «Bis jetzt wurden beispielsweise bei einzelnen Informationssendungen in sehr unterschiedlichem Mass Ressourcen für Social Media Aktivitäten eingesetzt», teilt SRF-Kommunikationschefin Andrea Hemmi auf Anfrage mit.</p>
<p>Ob damit auch dem Informations- und Kommunikationsbedürfnis des Publikums Rechnung getragen wird, lässt sich jetzt noch nicht sagen. Aufgrund der grossen Bekanntheit von Schweizer Radio und Fernsehen dürften die neuen Twitter- und Facebook-Accounts schnell auf grossen Zuspruch stossen. Ein Fragezeichen bleibt aber hinter der Dialogfreundlichkeit der neuen Lösung: Der einzelne Radiohörer und TV-Zuschauer identifiziert sich trotz Konvergenz und Dachmarkenstrategie weiterhin mit der einzelnen Sendung und möchte mit ihr über Social Media direkt in Kontakt treten können. Über den Umweg mit Hashtags (z.B. @srfnews #tagesschau) mag man sich das nicht so inspirierend vorstellen. SRF verteidigt das Vorgehen damit, dass man so «eine Bündelung des Diskurses» erreichen wolle. Das klingt zwar nach einem hehren Anliegen – Ordnung ins Internet bringen – wirkt aber eher so, als sei das Konzept am Reissbrett entstanden und nicht mit Rücksicht auf die gegenwärtige Praxis.</p>
<p>Ganz konsequent wird das neue Konzept allerdings nicht umgesetzt. Etliche Sendungen und Programme dürfen ihre bisherigen Aktivitäten in Social Media weiterführen. So etwa die Dokumentarfilmreihe DOK, die Spendensammelaktion «Jeder Rappen zählt», die People-Sendung «Glanz &amp; Gloria» oder auch die Radio-Hitparade. Umso weniger verständlich ist es daher, wenn <a href="https://twitter.com/10vor10" target="_blank">gut eingeführte Accounts</a> die Segel streichen müssen.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2012/11/28/themen-statt-sendungen-im-zentrum-von-srf-ch/">Themen statt Sendungen im Zentrum</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Online-Journalisten bleiben zweitklassig</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2012/11/06/online-journalisten-bleiben-zweitklassig/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Nov 2012 12:04:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Print]]></category>
		<category><![CDATA[Peter Wälty]]></category>
		<category><![CDATA[Medienwandel]]></category>
		<category><![CDATA[Marco Boselli]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach NZZ und «20 Minuten» übernimmt auch beim Tages-Anzeiger ein Zeitungsmann die Leitung der konvergenten Redaktion. Obwohl alle Verlage wissen, dass die Zukunft der Zeitung im Netz liegt, vertrauen sie weiterhin auf Führungspersonal aus der Papierwelt. Die Entwicklung geht derzeit unaufhaltsam in eine Richtung. Ob Zeitungen, Radio oder Fernsehen – alle wollen sich konvergent aufstellen; <a href="https://medienwoche.ch/2012/11/06/online-journalisten-bleiben-zweitklassig/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nach NZZ und «20 Minuten» übernimmt auch beim Tages-Anzeiger ein Zeitungsmann die Leitung der konvergenten Redaktion. Obwohl alle Verlage wissen, dass die Zukunft der Zeitung im Netz liegt, vertrauen sie weiterhin auf Führungspersonal aus der Papierwelt.<br />
<span id="more-11211"></span><br />
Die Entwicklung geht derzeit unaufhaltsam in eine Richtung. Ob Zeitungen, Radio oder Fernsehen – alle wollen sich konvergent aufstellen; die traditionellen Verbreitungskanäle verschmelzen zunehmend mit dem Internet. Entsprechend müssen Redaktionskompetenzen und -abläufe neu definiert werden. Gestern hat die Zürcher <a href="http://www.tamedia.ch/de/pressekontakt/medienmitteilungen/2012/pressrelease/res_strehle_uebernimmt_gesamtleitung_der_konvergenten_tages_anzeiger_redaktion" target="_blank">Tamedia bekanntgegeben</a>, mit welchem Spitzenpersonal ihr Flaggschiff Tages-Anzeiger die Herausforderungen der Konvergenz meistern soll. Mit Res Strehle übernimmt ein altgedienter Zeitungsmann die Gesamtleitung. Der bisherige Online-Chef, Peter Wälty, wird sein Stellvertreter. Damit wiederholt sich ein Vorgang, wie man ihn unlängst auch <a href="http://www.tamedia.ch/de/pressekontakt/medienmitteilungen/2012/pressrelease/20_minuten_online_und_pendlerzeitung_mit_vollstaendig_integrierter_redaktion_und_unter_einheitliche-1" target="_blank">bei «20 Minuten» beobachten konnte</a>. Auch hier  hat Print-Chefredaktor Marco Boselli das Rennen an die Spitze der konvergenten Redaktion gemacht. Anders als beim Tages-Anzeiger hat Tamedia für Online-Chef Hansi Voigt keine Verwendung mehr und lässt ihn ziehen. Auch bei der Konkurrenz sieht es nicht anders aus: Bei der NZZ leitet seit bald einem Jahr  Markus Spillmann, der frühere Zeitungschefredaktor, <a href="http://www.persoenlich.com/news/show_news.cfm?newsid=98827" target="_blank">die zusammengeführten Redaktionen</a>.</p>
<p>Von einem Trend zu sprechen wäre übertrieben. Bei jedem der drei Personalentscheide gibt es je spezifische Gründe und Erklärungen dafür, weshalb es ausgerechnet der Zeitungsmann an die Spitze geschafft hat und nicht ein Onliner. Dennoch lohnt sich ein Blick auf die strukturellen Gemeinsamkeiten:</p>
<ul>
<li>Verlage gehen in Zeiten des Umbruchs lieber auf Nummer sicher und entscheiden sich für das Bewährte und Vertrauten; Zeitung kennen sie, Online entpuppt sich immer wieder als eine terra incognita.</li>
<li>Konvergenz wird primär verstanden als Weiterführung des Zeitungsgeschäfts mit anderen Mitteln.</li>
<li>Den aktuellen Online-Führungskräften traut man entweder nicht zu, eine redaktionelle Gesamtorganisation zu leiten, oder glaubt, auf ihr Fachwissen verzichten zu können.</li>
<li>Jetzt zahlt sich das Versäumnis aus, in den letzten 15 Jahren den Online-Journalismus nur als notwendiges Übel geduldet und entsprechend wenig in die Förderung von Führungskompetenz investiert zu haben.</li>
</ul>
<p>Das richtige Rezept für eine erfolgreiche Umsetzung der Konvergenz kennt niemand. Mit Rückschlägen, Blockaden und Widerständen ist in jedem Fall zu rechnen. Denn die Verschmelzung von Print und Online, die von den Verlagen zu lange als zwei getrennte Welten positioniert wurden, wird nicht reibungslos über die Bühne gehen. Für das Konfliktmanagement spielt es im Prinzip keine Rolle, ob das Führungspersonal eine Vergangenheit in Zeitung oder Netz hat; eine der beiden Seite wird sich immer übergangen oder benachteiligt fühlen.</p>
<p>Dennoch hinterlassen die Entscheide, für die Leitung von konvergenten Redaktionen auf das Alte und nicht auf das Neue zu setzen, einen komischen Nachgeschmack. Versteht man die Konvergenz als den ersten Schritt in eine volldigitale Zukunft, dann wäre es nur folgerichtig, hierfür auch Personal mit der Führung zu betrauen, das sich mit der neuen Medienwelt auskennt. Das braucht auch nicht aus dem eigenen Haus zu kommen. Von gestandenen Zeitungsmachern darf keine übermässige Innovationsfreude erwartet werden, da sie mit den Entwicklungen und Gepflogenheiten der digitalen Nachrichtenproduktion nur beschränkt vertraut sind – wobei man sich natürlich gerne vom Gegenteil überraschen lässt.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2012/11/06/online-journalisten-bleiben-zweitklassig/">Online-Journalisten bleiben zweitklassig</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Gleiches Ziel, andere Probleme</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2012/03/14/gleiches-ziel-andere-probleme/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Mar 2012 13:51:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[SRF]]></category>
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		<category><![CDATA[Christian Schmid]]></category>
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		<category><![CDATA[Marke]]></category>
		<category><![CDATA[RTS]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bis Ende Jahr verschwinden die Webseiten von Schweizer Radio und Fernsehen. Aus drs.ch und sf.tv wird srf.ch. In der Westschweiz hat der öffentliche Rundfunk bereits vorgemacht, wie eine solche Fusion aussieht. Mit der Konzentration der Online-Aktivitäten werden auch die konvergenten Dachmarken SRF und RTS besser wahrnehmbar. In der Deutschschweiz gilt es hierfür allerdings noch ein <a href="https://medienwoche.ch/2012/03/14/gleiches-ziel-andere-probleme/">Weiterlesen ...</a></p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2012/03/14/gleiches-ziel-andere-probleme/">Gleiches Ziel, andere Probleme</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignleft" src="https://medienwoche.ch/wp_live/wp-content/uploads/2011/10/logo_srf.jpg" alt="" width="120" height="79" /> Bis Ende Jahr verschwinden die Webseiten von Schweizer Radio und Fernsehen. Aus drs.ch und sf.tv wird srf.ch. In der Westschweiz hat der öffentliche Rundfunk bereits vorgemacht, wie eine solche Fusion aussieht. Mit der Konzentration der Online-Aktivitäten werden auch die konvergenten Dachmarken SRF und RTS besser wahrnehmbar. In der Deutschschweiz gilt es hierfür allerdings noch ein paar Hürden zu nehmen.<br />
<span id="more-30450"></span><br />
Diesseits des Röstigrabens praktisch unbemerkt, hat das Westschweizer Radio und Fernsehen RTS kürzlich einen wichtigen Schritt gemacht in Richtung konvergente Medienzukunft: Seit Ende Februar gibt es <a href="http://www.rts.ch/" target="_blank">im Netz nur noch rts.ch</a>. Die neue Plattform ersetzt die bisherigen Seiten für <a href="http://web.archive.org/web/20110727151659/http://www.rsr.ch//#/#" target="_blank">Radio rsr.ch</a> und <a href="http://web.archive.org/web/20110727082045/http://www.tsr.ch/" target="_blank">Fernsehen tsr.ch</a>. Das Ziel mit dieser Neupositionierung sei simpel, schreibt RTS-Direktor Gilles Marchand: «Wir wollen das Publikum mit seinen neuen Praktiken und Erfahrungen beim Medienkonsum begleiten, ihm die Programmauswahl erleichtern: à la carte und mit einem thematischen Zugang.» Im Kern mache genau das die Konvergenz aus, so Marchand.</p>
<p>Als Folge davon wurde die Marke RTS gestärkt. Neben den neuen Online-Hauptrubriken <a href="http://www.rts.ch/info/" target="_blank">RTSinfo</a> und <a href="http://www.rts.ch/sport/" target="_blank">RTSsport</a> heissen neu auch die beiden Fernsehprogramme RTS Un und RTS Deux. Beim Radio hält man an den bekannten Sendernamen von <a href="http://www.rts.ch/la-1ere/" target="_blank">«La Première»</a> bis <a href="http://www.rts.ch/option-musique/" target="_blank">«Option Musique»</a> fest, wobei neu der Dachname RTS vorangestellt wird.</p>
<p>Diese Umbenennung setzt auch medienpolitisch ein Zeichen. Mit RTS verzichten die Westschweizer auf das «Romand» in ihren Sendernamen und betonen neu das Gesamtschweizerische; quasi als Idée Suisse après la lettre. Um die Zugehörigkeit zur Frankophonie zu unterstreichen, werden RTS Un und RTS Deux ausgeschrieben und nicht mit Ziffern wie früher in TSR 1 und TSR 2.</p>
<p>Damit hat RTS eine Dachnamenstrategie umgesetzt, die gute Chancen hat, sich in der Praxis zu bewähren. Die neue Webseite fungiert dabei als Klammer, die am deutlichsten zeigt, wie Video, Ton und Text verschmelzen. Unterstrichen wird der konvergente Anspruch mit einer Navigation, die alle möglichen Nutzungsbedürfnisse und Zugangswege berücksichtigt.</p>
<p>Davon ist man in der Deutschschweiz noch ein paar Monate entfernt. Bis Ende Jahr will auch Schweizer Radio und Fernsehen SRF eine im Kern vergleichbare Webstrategie wie bei RTS umsetzen. Doch die Gemeinsamkeiten oder gar Synergien halten sich in Grenzen, wie Christian Schmid sagt. Er ist als Bereichsleiter News-Online beim Schweizer Fernsehen zuständig für die Zusammenführung des Nachrichtenangebots von sf.tv und drs.ch.</p>
<p>«RTS ist kein Vorbild, aber wir lassen uns von der Arbeit der Kollegen in der Romandie inspirieren», sagt Schmid im Gespräch mit der MEDIENWOCHE. «Das sind zwei verschiedene Projekte, zwei Sprachen, zwei unterschiedliche Produkte.» Auch stellten sich nicht die gleichen Fragen bei der Zusammenführung der Radio- und TV-Webseiten in den beiden Sprachregionen. Die Aufgabe in der Deutschschweiz sei unter anderem deshalb komplexer, weil gegenwärtig die Online-Aktivitäten auf vier Studiostandorte verteilt sind (2x Zürich, Bern Basel). In der Westschweiz sind es nur deren Zwei (Genf und Lausanne).</p>
<p>Als Knacknuss erweist sich für SRF zudem die Einführung der Dachmarke. Seit mehr als einem halben Jahr berät sich die Geschäftsleitung – bisher noch ohne Ergebnis, wie es auf Anfrage heisst. Insbesondere die etablierte Radiomarke DRS bereitet Kopfzerbrechen. Anders als in der Westschweiz funktioniert das Voranstellen der neuen konvergenten Dachmarke nicht. «SRF DRS 1» wäre ein Zungenbrecher, während «RTS La Première» locker über die Lippen geht. Gut möglich und auch wahrscheinlich, dass man künftig auf DRS verzichten und die Deutschschweizer <a href="http://www.sonntagonline.ch/ressort/aktuell/1827/" target="_blank">Radiokanäle neu betiteln wird</a>.</p>
<p>Zumindest im Web lässt sich SRF als Marke vergleichsweise einfach einführen. Geplant ist unter der Adresse srf.ch, die heute <a href="http://www.srf.ch/" target="_blank">für die Unternehmensseite</a> genutzt wird, ein Nachrichtenportal, wo das gesamte Angebot von Radio, Fernsehen und Online im Schaufenster steht. Zur genauen Struktur und dem Erscheinungsbild kann Christian Schmid noch nicht viel sagen. Nur so viel: «Die neue Seite wird nicht textlastiger als das bisherige Angebot, im Gegenteil.»</p>
<p>Auch sei mit dem Relaunch kein Ausbau der Online-Newsredaktion geplant. Damit spricht Schmid indirekt den Konflikt mit den Verlegern an. Neben einem Werbeverbot fordern die Verleger auch eine Selbstbeschränkung der SRG im Netz auf ein Angebot, das sich eng und streng an den Programmen von Radio und TV orientiert und nicht eigenständig publizistische Akzente setzt.</p>
<p>Zum anderen Konfliktpunkt, der Werbung, kann Schmid nichts sagen: «Die Diskussion um Online-Werbung in den Angeboten von SRF tangiert meine Arbeit nicht.» Wobei es kein Geheimnis ist, dass es auch bei SRF Stimmen gibt, die sich gegen Werbung im Web aussprechen, da diese das Nachrichtenangebot optisch verunstalten würde und sich eine werbefreie Seite von den Nachrichtensites der Verlage abhebt.</p>
<p>Auch abseits der politischen Debatten ist die Aufgabe ausreichend komplex, ein neues Online-Angebot auf die Beine zu stellen. Bereits musste der Relaunch von srf.ch nach hinten geschoben werden, weil der ursprüngliche Fahrplan zu ambitioniert war. Bis Ende Jahr, respektive im Spätherbst, soll die neue Seite aber stehen.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2012/03/14/gleiches-ziel-andere-probleme/">Gleiches Ziel, andere Probleme</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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