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	<title>Kunst | MEDIENWOCHE</title>
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	<description>Magazin für Medien, Journalismus, Kommunikation &#38; Marketing</description>
	<lastBuildDate>Tue, 13 Sep 2022 11:57:51 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Wie Künstliche Intelligenz die Welt der Kunst verändert – und wie Kreative damit umgehen können</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2022/09/16/wie-kuenstliche-intelligenz-die-welt-der-kunst-veraendert-und-wie-kreative-damit-umgehen-koennen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Paszti]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Sep 2022 15:00:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[KI]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kunst auf Tastendruck? DALL-E 2, Midjourney, Stable Diffusion und andere digitale Werkzeuge erstellen mit Hilfe Künstlicher Intelligenz beeindruckende Bilder. Immer mehr Menschen können diese Technik nutzen – und tun das auch. Einige sehen in den KI-Bild-Erzeugern den Anbruch einer kreativen Renaissance, die Kunst und Kultur durcheinander wirbeln wird. Doch das besorgt einige Künstler. Manche fühlen sich sogar von der Technologie beraubt.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/09/16/wie-kuenstliche-intelligenz-die-welt-der-kunst-veraendert-und-wie-kreative-damit-umgehen-koennen/">Wie Künstliche Intelligenz die Welt der Kunst verändert – und wie Kreative damit umgehen können</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Kunst auf Tastendruck? DALL-E 2, Midjourney, Stable Diffusion und andere digitale Werkzeuge erstellen mit Hilfe Künstlicher Intelligenz beeindruckende Bilder. Immer mehr Menschen können diese Technik nutzen – und tun das auch. Einige sehen in den KI-Bild-Erzeugern den Anbruch einer kreativen Renaissance, die Kunst und Kultur durcheinander wirbeln wird. Doch das besorgt einige Künstler. Manche fühlen sich sogar von der Technologie beraubt.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/09/16/wie-kuenstliche-intelligenz-die-welt-der-kunst-veraendert-und-wie-kreative-damit-umgehen-koennen/">Wie Künstliche Intelligenz die Welt der Kunst verändert – und wie Kreative damit umgehen können</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Von KI generiertes Bild gewinnt Kunstwettbewerb in den USA</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2022/09/06/von-ki-generiertes-bild-gewinnt-kunstwettbewerb-in-den-usa/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Paszti]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Sep 2022 12:10:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[KI]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein US-Amerikaner hat einen KI-Bildgenerator benutzt, um ein Kunstwerk zu erschaffen, das er bei einem Kunstwettbewerb eingereicht hat. Dort hat es gewonnen.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/09/06/von-ki-generiertes-bild-gewinnt-kunstwettbewerb-in-den-usa/">Von KI generiertes Bild gewinnt Kunstwettbewerb in den USA</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein US-Amerikaner hat einen KI-Bildgenerator benutzt, um ein Kunstwerk zu erschaffen, das er bei einem Kunstwettbewerb eingereicht hat. Dort hat es gewonnen.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/09/06/von-ki-generiertes-bild-gewinnt-kunstwettbewerb-in-den-usa/">Von KI generiertes Bild gewinnt Kunstwettbewerb in den USA</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Von der Freiheit, Neues in Code zu denken</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2020/08/05/von-der-freiheit-neues-in-code-zu-denken/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Paszti]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Aug 2020 11:05:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Programmierer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Abgabetermine und Effizienzansprüche der Auftraggeber drängen viele dazu, Code nach Schema F abzuliefern. Dabei kann viel Gutes entstehen, wenn man Programmieren als Form von Kunst betrachtet.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Abgabetermine und Effizienzansprüche der Auftraggeber drängen viele dazu, Code nach Schema F abzuliefern. Dabei kann viel Gutes entstehen, wenn man Programmieren als Form von Kunst betrachtet.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2020/08/05/von-der-freiheit-neues-in-code-zu-denken/">Von der Freiheit, Neues in Code zu denken</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Her mit der Kunst!</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2018/05/03/her-mit-der-kunst/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Paszti]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 May 2018 11:15:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Beruf & Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Neue Arbeitswelten]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsplatzorganisation]]></category>
		<category><![CDATA[Kreativität]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kunst am Arbeitsplatz fördert die Kreativität. Aber der Picasso in der Eingangshalle reicht nicht. Am besten ist es, wenn die Mitarbeiter selbst aktiv werden.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Kunst am Arbeitsplatz fördert die Kreativität. Aber der Picasso in der Eingangshalle reicht nicht. Am besten ist es, wenn die Mitarbeiter selbst aktiv werden.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2018/05/03/her-mit-der-kunst/">Her mit der Kunst!</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Altpapier als Kunst</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2017/09/25/altpapier-als-kunst/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Sep 2017 08:09:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Auf dem Radar]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Berliner Künstler Robert Schmitt sammelt Zeitungen. Jeden Tag kauft er fünf und bewahrt sie auf. Die Tonnen von Papier, die sich in den letzten Jahren so angesammelt haben, stehen nun als Kunstwerk in einer Berliner Gallerie; «I Paid For Content And I&#8217;m Proud Of» heisst die Installation. Im Gespräch mit dem Kunstmagazin «Monopol» spricht <a href="http://www.monopol-magazin.de/eine-gewisse-qualitaet-muss-es-haben">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Berliner Künstler Robert Schmitt sammelt Zeitungen. Jeden Tag kauft er fünf und bewahrt sie auf. Die Tonnen von Papier, die sich in den letzten Jahren so angesammelt haben, stehen nun als Kunstwerk in einer Berliner Gallerie; «I Paid For Content And I&#8217;m Proud Of» heisst die Installation. Im Gespräch mit dem Kunstmagazin «Monopol» spricht Schmitt über seine Sammelleidenschaft und den Wert gedruckter Information.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2017/09/25/altpapier-als-kunst/">Altpapier als Kunst</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Das Kunstwerk im Zeitalter der Smartphone-Omnipräsenz</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2017/08/02/das-kunstwerk-im-zeitalter-der-smartphone-omnipraesenz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Aug 2017 04:00:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Auf dem Radar]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Kunstmuseum Basel dürfen Besucherinnen und Besucher neu die ausgestellten Kunstwerke fotografieren. Ein Verbot lasse sich heute mit vernünftigen Argumenten nicht mehr aufrecht halten. Allerdings wird es weiterhin Werke geben, insbesondere Leihgaben, die nicht abgelichtet werden dürfen. Solange die Bilder im privaten Rahmen im Internet veröffentlich werden, stellen sich auch keine urheberrechtliche Probleme. Die bz <a href="https://www.bzbasel.ch/basel/basel-stadt/im-museum-der-selbstdarstellung-was-bedeutet-die-aufhebung-des-fotografieverbots-fuer-die-kunst-131572911">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Im Kunstmuseum Basel dürfen Besucherinnen und Besucher neu die ausgestellten Kunstwerke fotografieren. Ein Verbot lasse sich heute mit vernünftigen Argumenten nicht mehr aufrecht halten. Allerdings wird es weiterhin Werke geben, insbesondere Leihgaben, die nicht abgelichtet werden dürfen. Solange die Bilder im privaten Rahmen im Internet veröffentlich werden, stellen sich auch keine urheberrechtliche Probleme. Die bz Basel beleuchtet die Entwicklung mit einem Blick in weitere Institutionen, sowie einem Interview mit einem Kunstrechtler.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2017/08/02/das-kunstwerk-im-zeitalter-der-smartphone-omnipraesenz/">Das Kunstwerk im Zeitalter der Smartphone-Omnipräsenz</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Der Podcast zum Anfassen</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2017/07/04/der-podcast-zum-anfassen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Jul 2017 06:55:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Auf dem Radar]]></category>
		<category><![CDATA[Podcast]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Tonträger wie Schallplatte oder CD lebten stark von ihrer physichen Erscheinung; Plattencover sind Kunstwerke und Sammelobjekte. Der Kunststudent Seung Tae Oh hat nun ein buchähnliches Objekt entwickelt, das dem Podcast eine physische Gestalt gibt.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Tonträger wie Schallplatte oder CD lebten stark von ihrer physichen Erscheinung; Plattencover sind Kunstwerke und Sammelobjekte. Der Kunststudent Seung Tae Oh hat nun ein buchähnliches Objekt entwickelt, das dem Podcast eine physische Gestalt gibt.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2017/07/04/der-podcast-zum-anfassen/">Der Podcast zum Anfassen</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ein Mordaufruf ist ein Mordaufruf</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2015/10/05/ein-mordaufruf-ist-ein-mordaufruf/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[René Zeyer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Oct 2015 13:09:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hintergrund]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstfreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Peter Aebersold]]></category>
		<category><![CDATA[Tages-Anzeiger]]></category>
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		<category><![CDATA[Medienfreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Sylvia Egli von Matt]]></category>
		<category><![CDATA[Roger Köppel]]></category>
		<category><![CDATA[Weltwoche]]></category>
		<category><![CDATA[Theater]]></category>
		<category><![CDATA[Mordaufruf]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Namhafte Schweizer Publizistinnen, Chefredaktoren und Juristen stellen in Abrede, dass es sich bei «Tötet Roger Köppel» um einen Mordaufruf handele. Zwar hält es die Redaktion von «Surprise» inzwischen für einen «Fehler», diese Zeile veröffentlicht zu haben, aber damit ist es nicht getan. «Tötet Roger Köppel! Köppel Roger tötet!»: Nicht in einem Hetzorgan fundamentalistischer Wahnsinniger, sondern <a href="https://medienwoche.ch/2015/10/05/ein-mordaufruf-ist-ein-mordaufruf/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Namhafte Schweizer Publizistinnen, Chefredaktoren und Juristen stellen in Abrede, dass es sich bei «Tötet Roger Köppel» um einen Mordaufruf handele. Zwar hält es die Redaktion von «Surprise» inzwischen für einen «Fehler», diese Zeile veröffentlicht zu haben, aber damit ist es nicht getan.</strong></p>
<p><a href="https://medienwoche.ch/wp_live/wp-content/uploads/2015/10/surp_20150911_0_0_18.pdf">«Tötet Roger Köppel! Köppel Roger tötet!»</a>: Nicht in einem Hetzorgan fundamentalistischer Wahnsinniger, sondern im <a href="http://www.vereinsurprise.ch/magazin/archiv-2015/surprise-35815/" target="_blank">«führenden Strassenmagazin der Schweiz Surprise»</a>, laut Selbsteinschätzung «journalistisch hochwertig», ist dieser Mordaufruf erschienen. Bereits einmal musste sich Roger Köppel <a href="http://zhpv.ch/mohammed-karikaturen-koppel-unter-polizeischutz/" target="_blank">Sorgen um seine persönliche Sicherheit</a> machen, als er 2006 mutig die Mohamed-Karikaturen nachdruckte. Islamistische Hetzer riefen dazu auf, ihn umzubringen und ein Pakistanischer Student versuchte mit einem Messer <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/karikaturenstreit-selbstmord-nach-versuchtem-angriff-auf-chefredakteur-der-welt-a-414669.html" target="_blank">den Worten die Tat folgen</a> zu lassen. Zum Glück erfolglos.</p>
<p>Dass nun ausgerechnet der Zürcher Tages-Anzeiger für den Mordaufruf <a href="http://www.tagesanzeiger.ch/kultur/theater/kuenstler-knoepfen-sich-koeppel-vor/story/28003800" target="_blank">Verständnis aufbringt</a>, entbehrt nicht einer bitteren Ironie der Geschichte. Publizistisch zu verantworten hat die feige Reaktion auf die infame Interpretation der Skandalzeile letztlich Chefredaktor Res Strehle. Ausgerechnet er, den die «Weltwoche» von Roger Köppel mit Dokumenten aus Strehles linksradikaler Vergangenheit in Verlegenheit gebracht hatte.</p>
<p>«Die Message und die Bildsprache des Gastbeitrags (in «Surprise») scheinen unmissverständlich, mit der zum Mord an Köppel aufgerufen wird», leitete Andreas Tobler, «Mitarbeiter Kultur» am Tages-Anzeiger, seinen launigen Beitrag ein. Was heisst da «scheinen»? Dieser «Aufruf zum Mord» könne als eine Reaktion auf Köppels Auftritt in der Talkshow «Menschen bei Maischberger» im deutschen Fernsehen «verstanden werden», wo er sich «in gewohnt pointierter Manier» geäussert habe, erklärt Tobler. Verstanden werden? Zudem stehe diese «Künstleraktion» in der Tradition von Christoph Schlingensief, der auch wiederholt zum Mord an <a href="http://www.schlingensief.com/projekt.php?id=t006" target="_blank">Helmut Kohl</a> und <a href="http://www.weltwoche.ch/ausgaben/2002-46/artikel-2002-46-toetet-blocher.html" target="_blank">Christoph Blocher</a> aufgerufen habe.</p>
<p>Ach so, hier wird die Freiheit der Kunst in Anspruch genommen. Satire darf alles, Künstler neigen halt zu Zuspitzungen, wollen Denkanstösse geben. Schliesslich handle es sich nur um einen «Theatermord», schreibt der Tages-Anzeiger im Vorspann zum Artikel. Da kann der Kunstkenner feinsinnig zwischen Mordaufrufen von religiösen Wahnsinnigen und künstlerisch wertvollen Mordaufrufen von anderen Amoks unterscheiden. Während wir alle entrüstet über Hass- und Hetzkommentare in den asozialen Netzwerken und im Internet allgemein sind, veröffentlicht dieses Blatt eine wohlwollende Rezension eines hetzerischen Mordaufrufs.</p>
<p>Zu verantworten hat die in «Surprise» gezeigte Zeile «Tötet Köppel» ein <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Philipp_Ruch" target="_blank">Philipp Ruch</a>, seines Zeichens «Chefunterhändler» und «Theatermacher» beim <a href="http://www.politicalbeauty.de/" target="_blank">«Zentrum für politische Schönheit»</a> in Berlin, der damit Werbung für ein Theaterstück machen möchte. Das Strassenmagazin «Suprise» wird von einem Trägerverein herausgegeben, der vom emeritierten Basler Strafrechtsprofessor Peter Aebersold präsidiert wird. Und der Tages-Anzeiger schliesslich versteht sich den höchsten journalistischen Standards verpflichtet, denen auch der Autor Tobler nachzuleben hätte. Strehle sieht in diesem «nachrichtlich und nicht reisserisch aufgemachten Beitrag» keine «journalistische Fehlleistung». Im Übrigen sei seine persönliche Meinung, dass der Mordaufruf «geschmacklos» sei. Geschmacklos? Ein Redaktor von «Surprise» liess eine längliche «Stellungnahme der Redaktion» zukommen. Es handle sich «nicht um einen Aufruf zur Gewalt gegen eine Person». Ach nein?</p>
<p>Und Strafrechtsprofessor Aebersold sieht «strafrechtlich kaum ein Problem», würde allerdings mit der Redaktion von «Surprise» «ein Gespräch führen», falls diese Veröffentlichung «zu einem Einbruch der Verkaufszahlen» führen sollte. «Frau Sylvia Egli von Matt, die im Vorstand für die journalistischen Belange zuständig ist, geht aber nicht von einer solchen Entwicklung aus.» Da ist der Umkehrschluss erlaubt, dass Mehrverkäufe durch einen Mordaufruf allgemeinen Beifall fänden. Insbesondere von Egli von Matt, die ansonsten überall anzutreffen ist, wo es um die Bewahrung höchster ethischer Massstäbe im Qualitätsjournalismus geht. Vielleicht könnte sie im «Stifterverein Medienqualität Schweiz» mal einen Vortrag halten: «Wie man mit einem knackigen Mordaufruf die Auflage steigert.»</p>
<p>Fachlich nicht sattelfest behauptet Egli von Matt gegenüber der Medienwoche, «im äussersten Fall» könnten nur «die Autoren belangt werden», im Übrigen handle es sich nicht um einen «Mordaufruf», sondern um den «Versuch, mittels eines künstlerischen Stilelements zum Nachdenken zu animieren». Markus Notter, Präsident des <a href="http://medienqualitaet-schweiz.ch/" target="_blank">«Stiftervereins Medienqualität Schweiz»</a>, hält zwar die Publikation «für völlig verfehlt», ist aber davon «überzeugt, dass Frau Egli von Matt bei der internen Aufarbeitung dieses umstrittenen Beitrags ihre Verantwortung wahrnehmen wird». Das könnte schwierig werden, da sie betont, dass sie keine Aufsichtspflicht habe und die Redaktion «unabhängig agiert». Allenfalls werde man in «Ruhe analysieren und prüfen, ob und welche Massnahmen zu treffen sind, um künftig Missinterpretationen vermieden werden können». Eine fehlerfreie Beherrschung der deutschen Sprache wäre sicher ein Anfang.</p>
<p>Der Autor des Artikels im Tages-Anzeiger antwortete nicht auf mehrere Anfragen, ebenso wenig der eigentliche Urheber. Zum Mord aufrufen, den Mordaufruf publizieren, dem Mordaufruf unkritisch, distanzlos und ungefiltert die Plattform der grössten Qualitätszeitung der Schweiz bieten, das können diese Herren. Da es nicht nur fundamentalistische Amoks gibt: Was sagen diese verantwortungslosen Gesellen, wenn Roger Köppel tatsächlich etwas zustossen sollte? «Das haben wir nicht gewollt? Nie hätten wir gedacht, dass eine Kunstaktion solche Folgen haben könnte?» Wie würden sie sich erregen, wenn eine «Kunstaktion» formulieren würde: «Res Strehle lässt zum Töten aufrufen! Ruft zum Strehle Res Töten auf!» Strafrechtsprofessor Aebersold würde pro bono diesen Fall übernehmen.</p>
<p>Während weder Aebersold noch Egli von Matt Probleme mit diesem Mordaufruf haben, schiebt die «Redaktion Strassenmagazin und Geschäftsleitung Verein Surprise» <a href="http://www.vereinsurprise.ch/erklaerung/" target="_blank">eine «Erklärung»</a> nach. Die Publikation des «Gastbeitrags» sei «ein Fehler» gewesen, dass man «viele Menschen vor den Kopf gestossen und Gefühle verletzt» habe, tue «leid». Ja sogar: «Dazu müssen wir ernüchtert und selbstkritisch feststellen: Wir haben die Wirkungen und Interpretationen dieses Gastbeitrags eindeutig unterschätzt.» Eine Kehrtwende in Form von Geschwafel. Denn was könnte man an der Wirkung eines Mordaufrufs unterschätzen? Auf Nachfragen antwortet Prof. Aebersold nicht mehr. Inzwischen <a href="http://www.blick.ch/news/schweiz/mord-drohung-gegen-koeppel-jetzt-ermittelt-die-staatsanwaltschaft-id4174354.html" target="_blank">laufen Vorermittlungen</a> im Auftrag der Zürcher Staatsanwaltschaft. So untersucht die Polizei, ob sich der Autor des Aufrufs wegen einer öffentlichen Aufforderung zur Gewalttätigkeit strafbar gemacht hat.</p>
<p><span style="line-height: 1.5em;">Ich halte nichts von strafrechtlicher Verfolgung in diesem Fall. Ich halte dagegen sehr viel von Verantwortung. Mit der Übernahme der Kostenfolgen eines Personenschutzes für Roger Köppel ist es nicht getan. Professor Aebersold muss seiner Verantwortung nachleben, indem er sich für diese unglaubliche Fehlleistung entschuldigt und von seinem Amt als Präsident von «Surprise» zurücktritt. Res Strehle muss seiner Verantwortung nachleben, indem er sich für diesen unglaublichen Artikel in seinem Blatt entschuldigt und als Chefredaktor zurücktritt. Mitsamt der Redaktion von «Surprise».</span></p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2015/10/05/ein-mordaufruf-ist-ein-mordaufruf/">Ein Mordaufruf ist ein Mordaufruf</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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