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	<title>Kurt Pelda | MEDIENWOCHE</title>
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	<description>Magazin für Medien, Journalismus, Kommunikation &#38; Marketing</description>
	<lastBuildDate>Fri, 16 Nov 2018 16:51:44 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Pelda ermittelt</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2018/11/01/pelda-ermittelt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Nov 2018 16:50:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Kurt Pelda]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Darf ein Journalist eine Straftat provozieren, über die er dann berichtet? Der An-Nur-Prozess wirft einige medienethische Fragen auf.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Darf ein Journalist eine Straftat provozieren, über die er dann berichtet? Der An-Nur-Prozess wirft einige medienethische Fragen auf.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2018/11/01/pelda-ermittelt/">Pelda ermittelt</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Journalistenanfrage löste die Razzia in Moschee aus</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2016/11/03/journalistenanfrage-loeste-die-razzia-bei-der-annur-moschee-aus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Nov 2016 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Kurt Pelda]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kriegsreporter Kurt Pelda recherchierte zu den Mordaufrufen des verhafteten Imams. Seine Recherchen fanden den Weg von der Stadt Winterthur zur Staatsanwaltschaft – und diese schlug zu.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Kriegsreporter Kurt Pelda recherchierte zu den Mordaufrufen des verhafteten Imams. Seine Recherchen fanden den Weg von der Stadt Winterthur zur Staatsanwaltschaft – und diese schlug zu.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2016/11/03/journalistenanfrage-loeste-die-razzia-bei-der-annur-moschee-aus/">Journalistenanfrage löste die Razzia in Moschee aus</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>«Angst hast du immer»</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2012/08/08/angst-hast-du-immer/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Aug 2012 11:05:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Fotoreporter]]></category>
		<category><![CDATA[Freie Syrische Armee]]></category>
		<category><![CDATA[Kurt Pelda]]></category>
		<category><![CDATA[Pascal Mora]]></category>
		<category><![CDATA[Krieg]]></category>
		<category><![CDATA[Propaganda]]></category>
		<category><![CDATA[Syrien]]></category>
		<category><![CDATA[Reporter]]></category>
		<category><![CDATA[Sonntagsblick]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Für den Fotojournalisten Pascal Mora gehören die Umwälzungen im arabischen Raum zum Arbeitsalltag. Er hat aus dem Bürgerkrieg in Libyen berichtet und mehrmals aus dem revolutionären Ägypten. Letzte Woche war Mora erstmals in Syrien und hat im umkämpften Aleppo gearbeitet. Im Gespräch mit der MEDIENWOCHE sagt der erfahrene Fotograf, weshalb es gut ist, dass er <a href="https://medienwoche.ch/2012/08/08/angst-hast-du-immer/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" alt="" src="https://medienwoche.ch/wp_live/wp-content/uploads/2012/08/mora_klein.jpg" class="alignleft" width="120" height="120" /> Für den Fotojournalisten Pascal Mora gehören die Umwälzungen im arabischen Raum zum Arbeitsalltag. Er hat aus dem Bürgerkrieg in Libyen berichtet und mehrmals aus dem revolutionären Ägypten. Letzte Woche war Mora erstmals in Syrien und hat im umkämpften Aleppo gearbeitet. Im Gespräch mit der MEDIENWOCHE sagt der erfahrene Fotograf, weshalb es gut ist, dass er in solchen Situationen Angst hat und warum es ihn immer wieder in Kriegs- und Krisengebiete zieht.<br />
<span id="more-30519"></span><br />
<strong>MEDIENWOCHE: Nach einer Woche in Aleppo bist du am Montag in die Schweiz zurückgekehrt. Aus Furcht vor der bevorstehenden Entscheidungsschlacht um die syrische Stadt?<br />
</strong>Pascal Mora: Das war einer der Gründe. Ich wusste nicht, wann und ob die Armee die Schlinge um die Stadt zuziehen wird. Man hörte, Truppen würden zusammengezogen, aber Genaueres konnte ich nicht in Erfahrung bringen. Für meinen ersten Aufenthalt in Syrien war diese eine Woche gerade gut. Aber ich werde, wenn möglich, bald zurückkehren.</p>
<p><strong>Bisher wurden noch keine Bilder von dir in Schweizer Medien veröffentlicht, dafür ein langer <a href="http://www.blick.ch/news/ausland/sterben-um-zu-leben-id1987404.html" target="_blank">Reportagetext</a> im Sonntagsblick. Wieso das?</strong><br />
Es gibt derzeit nur wenige Journalisten, die aus dem Bürgerkriegsgebiet in Syrien berichten. Das bot mir die Gelegenheit, auch mal einen Text anzubieten. Ich führte die ganze Zeit Tagebuch und hatte so das Rohmaterial für eine Reportage bereits beisammen. Als ich dann Zeit zum schreiben fand, hatte ich meinen Computer aus logistischen Gründen nicht dabei. So blieb mir nichts anderes übrig, als den ganzen Artikel auf dem iPhone zu tippen. Das geht. Aber nur zur Not.</p>
<p><strong>Weshalb hast du dich nach Aleppo aufgemacht?</strong><br />
Vor drei Wochen fragte mich Kurt Pelda, ob ich mitkommen wolle, wenn er das nächste Mal nach Syrien reise. Diese Chance liess ich mir nicht entgehen. Kurt kannte bereits Leute in Syrien von seinem Aufenthalt her im April.</p>
<p><strong>Ein spontaner Entscheid?</strong><br />
Nicht ganz. Syrien stand schon länger auf meinem Radar. Innerhalb einer Woche war ich reisebereit. Logistisch stellen Reportagereisen in Kriegs- und Krisengebiete inzwischen keine grosse Herausforderung mehr dar. Mein Material steht griffbereit. Eine Weste gegen Splitter und Kugeln hatte ich bereits. Auch der administrative Aufwand hält sich in Grenzen: Ein Flugticket in die Türkei ist alles, was es braucht. Das Visum für Syrien kannst du dir schenken.</p>
<p><strong>Weshalb gerade Syrien?</strong><br />
Seit ich über die Umwälzungen in Ägypten und Libyen als Fotojournalist berichtet hatte, war für mich klar, dass ich auch in Syrien fotografieren würde. Mir war aber auch bewusst, dass es gefährlicher sein würde als etwa in Libyen. Denn für die sichere Einreise gibt es keinen von den Rebellen vollständig kontrollierten Korridor, die Situation kann von Tag zu Tag ändern. Du musst dich deshalb reinschmuggeln lassen. Und anders als in Libyen sind auch die Fronten nicht so klar auszumachen.</p>
<p><strong>In Syrien warst du auf die Dienste der Freien Syrischen Armee angewiesen: Die Rebellen haben dir bei der Einreise geholfen, dich beherbergt und vor Gefahrensituationen bewahrt. Wie konntest du sicher sein, dass das stimmt, was sie dir zeigen und erzählen?</strong><br />
Als Fotograf kann ich nur beschreiben oder abbilden, was ich sehe. Die Rebellen könnten dir natürlich irgendwelche Tote zeigen und eine Geschichte dazu erzählen. Mir fehlt da zum Teil schon noch das Gespür, um jede Situation absolut sicher einordnen zu können. Vor Ort ist es schwierig die Informationen zu verifizieren, ausser es schlägt gerade eine Bombe ein. Dann ist sofort klar, worum es geht.</p>
<p><strong>Du hast also als eingebetteter Reporter in Syrien gearbeitet.</strong><br />
Ich mag diesen Begriff nicht. Aber klar: Wenn man so will, war ich eingebetteter Fotograf bei der Freien Syrischen Armee. Komplett unabhängig zu berichten, ist eine Fiktion. Du bist immer auf den Goodwill einer Partei angewiesen. Was wäre die Alternative gewesen? Ich hätte in Damaskus ein Journalistenvisum beantragen können, um dann die ganze Zeit einen Aufpasser neben mir zu haben – wenn ich überhaupt akkreditiert worden wäre. Die Regierung gibt dir die Möglichkeit nicht, frei zu berichten. Die Rebellen sind zwar auch Partei, behindern die Medienarbeit aber weniger, weil sie die Öffentlichkeit suchen.</p>
<p><strong>Wo liegen für dich die Grenzen bei der Abbildung von Kriegshandlungen?</strong><br />
In Syrien habe ich auch Tote fotografiert. Krieg ist Mord und Totschlag. Eine Reportage aus einem Kriegsgebiet ohne Gewaltdarstellung wäre etwas sonderbar. Es verträgt eine gewisse Dosis, aber der Kontext muss stimmen. In Aleppo habe ich aber auch den Alltag fotografiert, den Markt, die Leute auf den Strassen. Es ist ja nicht so, dass in einem Krieg dauernd und überall gekämpft und geschossen wird. In ganzen Regionen und Quartieren herrscht vordergründig Normalität. Das den Redaktionen zu vermitteln, die von dir Kriegsbilder erwarten, ist nicht immer ganz einfach.</p>
<p><strong>Konntest du dich in Aleppo frei bewegen?</strong><br />
Ich war nur einmal alleine unterwegs in der Stadt. Dabei wurde mir aber schnell mulmig. Ohne Ortskenntnis ist das auch fahrlässig und gefährlich. In dem Haus, wo wir untergebracht waren, schaute man gut zu uns. Ausserdem geht es manchmal nicht anders, als deinen Kontaktleuten einfach blind zu vertrauen.</p>
<p><strong>Hast du bei der Arbeit in Syrien auch Angst gehabt?</strong><br />
Angst hast du in solchen Situationen immer. Diese Angst ist aber nicht vergleichbar mit dem Gefühl, wenn man in unmittelbarer Gefahr steckt. Es ist eher eine Grundstimmung. Aber das ist gut und muss auch so sein. Denn ohne Angst wird man naiv und geht zu weit. Die Angst leitet dich auch.</p>
<p><strong>Wie gut kennst du Syrien?</strong><br />
Nicht wirklich gut. Ich kenne die Geografie des Landes und habe mich mit der Geschichte auseinandergesetzt. Aber ansonsten war ich froh, mich auf Kurt Pelda verlassen zu können, der das Land von früheren Aufenthalten her kannte.</p>
<p><strong>Spricht du Arabisch?</strong><br />
Nur ein kleines bisschen. Aber das macht schon viel aus, wenn du ein paar Sätze kennst und sagen kannst, wer du bist und was du machst. Ausserdem sprechen viele Syrer besser englisch, als ich Arabisch kann. Die Verständigung war nie wirklich ein Problem.</p>
<p><strong>Weshalb zieht es dich immer wieder in Kriegs- und Krisengebiete?</strong><br />
Für mich gibt es zwei Gründe. Einerseits sehe ich eine Notwendigkeit von uns Journalisten und Fotografen über den Krieg in Syrien zu berichten. Zu Beginn des Konflikts, als es praktisch unmöglich war, in das Land reinzukommen und nur wenige Informationen aus dem Land drangen, hat man gesehen, wohin das führt: Das Regime konnte sozusagen unter Ausschluss der Öffentlichkeit morden. Ich finde es wichtig, dass professionell über Konflikte, wie jener in Syrien, berichtet wird. Mittlerweile ist das Problem ist ja nicht mehr, dass es zu wenig Bilder gibt. Im Gegenteil: Youtube ist voll mit Propagandavideos der Kriegsparteien. Als Fotojournalist, der keine Interessen vertritt in diesem Konflikt, versuche ich ein unabhängiges Bild zu zeigen. Zum anderen ist es der Kontrast zu meinem Leben in der Schweiz, der mich fasziniert. Du lernst deine Privilegien dann am meisten schätzen, wenn du einfach so gehen kannst. Als ich an der türkisch-syrischen Grenze den Stacheldraht zur Türkei passierte zusammen mit Frauen und Kindern aus Syrien, wurde mir das ziemlich stark bewusst: Ich kann einfach gehen und mich ins nächste Flugzeug nach Zürich setzen, sie aber müssen flüchten und ihre Heimat verlassen.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2012/08/08/angst-hast-du-immer/">«Angst hast du immer»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Solider Einstand</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2012/07/06/solider-einstand/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ronnie Grob]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Jul 2012 07:20:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Kurt Pelda]]></category>
		<category><![CDATA[Sandro Brotz]]></category>
		<category><![CDATA[SF]]></category>
		<category><![CDATA[Sonja Hasler]]></category>
		<category><![CDATA[SRF]]></category>
		<category><![CDATA[Schweizer Fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[Rundschau]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Erstmals moderiert Sandro Brotz die «Rundschau», die politjournalistische Leitkuh des Schweizer Fernsehens. Das gelungene Moderationsdebüt kommt einher mit Beiträgen von sehr unterschiedlicher Qualität. Wir haben sie einzeln angeschaut. «Feuer in der Kurve» (Video, 8:03 Minuten) Ein ausgewogener Beitrag, der es sich aber etwas leicht macht, in dem er alle Lösungen zur Pyrofrage kritisiert &#8211; ausser <a href="https://medienwoche.ch/2012/07/06/solider-einstand/">Weiterlesen ...</a></p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2012/07/06/solider-einstand/">Solider Einstand</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Erstmals moderiert Sandro Brotz die «Rundschau», die politjournalistische Leitkuh des Schweizer Fernsehens. Das gelungene Moderationsdebüt kommt einher mit Beiträgen von sehr unterschiedlicher Qualität. Wir haben sie einzeln angeschaut.<br />
<span id="more-30506"></span><br />
<strong><a href="http://www.videoportal.sf.tv/video?id=3013ff82-0904-4050-a4f2-5ce5691e1a5e">«Feuer in der Kurve»</a></strong> (Video, 8:03 Minuten)<br />
Ein ausgewogener Beitrag, der es sich aber etwas leicht macht, in dem er alle Lösungen zur Pyrofrage kritisiert &#8211; ausser der Repression, die ja bekanntlich auch nicht richtig funktioniert. Gut, dass man nach Wien gefahren ist, um herauszufinden, dass dort die nun angestrebte Lösung der kontrollierten Pyrozündung nicht zufriedenstellend funktioniert. Doch warum wird nur ein Clubvertreter, warum werden keine österreichischen Fans befragt?</p>
<p><a href="http://www.videoportal.sf.tv/video?id=1a03de25-f9ad-4563-ba83-6bc7ad3646b1"><strong>«Attacke auf Fristenlösung»</strong></a>  (Video, 10:35 Minuten)<br />
Als «christlich und radikal» wird der Zürcher SVP-Gemeinderat Daniel Regli vorgestellt, weil er für ein Verbot der Fristenlösung einsteht. Und der Song «Kei Chance» von Rapper Sent alias Stefan Fischer habe eine «radikale Grundhaltung» (<a href="http://www.nassilia.ch/wp-content/uploads/8_Kei-Chance.pdf">Songtext als PDF-Datei</a>). Abtreibungsgegner als «radikal» zu bezeichnen, ist sicher nicht falsch, so müssten dann aber konsequenterweise auch Gegner der Atomkraft bezeichnet werden. Und alle anderen, die sich nur eine Lösung vorstellen können.</p>
<p>«Ich fand den Bericht grundsätzlich gut», sagt der im Bericht zu Wort kommende Stefan Fischer auf Anfrage. Dass Leute aus der freikirchlichen Szene als «radikal» bezeichnet würden, sei ja nichts Neues, das Schweizer Fernsehen schliesse sich so «erstaunlich kritiklos der Mainstream-Meinung» an. «Sie haben zwar beide Seiten gezeigt, doch durch die Rhetorik zu verstehen gegeben, auf welcher Seite sie eher stehen.»</p>
<p><a href="http://www.videoportal.sf.tv/video?id=b4d2beab-b85a-42c8-af0a-5290b23eeb26"><strong>«Stuhl: Peter Föhn»</strong></a> (Video, 7:05 Minuten)<br />
Das Moderationsdebüt von Sandro Brotz darf man als gelungen bezeichnen, auch wenn er noch sichtlich nervös war. Er schreibt uns auf Anfrage: «Der Anspruch an mich selbst war, eine solide erste Livesendung mit einem attraktiven Studiogespräch bieten zu können. Die vielen positiven Rückmeldungen bestärken mich darin, dass dies gelungen ist &#8211; dazu hat die gesamte Redaktion beigetragen.»</p>
<p>Zum Glück tanzt er nicht wie Hannes Britschgi in den 1990er-Jahren um seine Gäste herum (<a href="http://www.videoportal.sf.tv/video?id=db5e769d-1eb4-4476-8155-099364f16927">Video, ab Minute 9</a>), aber der Konfrontationskurs mit dem Gast auf dem Stuhl ist noch der Gleiche. Diesmal ist es SVP-Ständerat Peter Föhn, dem Brotz vorwirft, er habe sich nicht «für die Frau eingesetzt». Und warum? Er habe die Mutterschaftsversicherung für Erwerbstätige und das <a href="http://www.parlament.ch/d/suche/seiten/geschaefte.aspx?gesch_id=20073102">SP-Postulat</a> «Krippen und Tagesschulen bezahlbar machen» abgelehnt. Auch wenn bewusst eine konfrontative Fragenstrategie gewählt wird, ist es doch bedenklich, wenn höhere Staatsausgaben als einzige Lösung, wie man sich «für die Frau» einsetzen kann, dargestellt werden. Erfolgreich demaskiert dagegen wird die Absicht der Abtreibungsgegner, ihr Anliegen mit der <a href="http://privatsache.ch/">Volksinitiative</a> zur Kostenfinanzierung in die Medien zu bringen &#8211; wobei, Ironie der Geschichte, die «Rundschau» tatkräftig mithilft. Die Streichung der Abtreibung aus der Grundversicherung würde nämlich nur eine minimale Auswirkung auf die gesamten Gesundheitskosten haben.</p>
<p>Zum Schluss des Interviews wendet sich Brotz an die Zuschauer und sagt:</p>
<blockquote><p>«Was halten Sie von der neuen Abtreibungsdiskussion? Sagen Sie uns Ihre Meinung. Wir haben für Sie ein Internetforum eingerichtet, diskutieren Sie mit anderen Zuschauern. Oder: Folgen Sie meiner Kollegin Sonja Hasler und mir auf Twitter. Die Informationen dazu finden Sie auf rundschau.sf.tv.»</p></blockquote>
<p>Was bitte soll das einem abtreibungsdiskussionsinteressierten Zuschauer bringen, wenn er Sonja Hasler auf Twitter folgt? Er erfährt dort doch nur, dass Hasler <a href="https://twitter.com/SonjaHasler/status/218682227779846144">«jetzt auch modern»</a> ist, dass sie <a href="https://twitter.com/SonjaHasler/status/219515412990263297">«demnächst einen spanisch-schweizerischen Gotte-Bub»</a> kriegt und dass sie glaubt, sie könne nun <a href="https://twitter.com/SonjaHasler/status/220602766039588864">«getrost in Pension, äh in die Ferien gehen»</a>. Auch im Twitter-Konto von Sandro Brotz findet sich kein Mehrwert zur Abtreibungsdiskussion.</p>
<p><a href="http://www.videoportal.sf.tv/video?id=c3a14e79-4a7e-4138-9a79-0a6adbf99c87"><strong>«Alle gegen Angela»</strong></a> (Video, 7:08 Minuten)<br />
Was macht man, wenn man wirklich gar keine Ideen hat? Man geht vor den Berliner Reichstag und befragt deutsche Touristen, was sie zum Kurs von Angela Merkel denken. Und man geht in den Reichstag und fragt deutsche Politiker das Gleiche. Heraus kommen Statements, die zwar fesch klingen, aber völlig nichtssagend bleiben. Etwas Fussball dazu und Bilder von Angela Merkel, deren Farbe zu einem schwarzweissen Bild erstarrt. «Untermauert» wird diese Gemengelage mit Aussagen von Bestseller-Autor Richard David Precht, der als Philosoph und von «Bild»-Kolumnist Hugo Müller-Vogg, der als Merkel-Biograf verkauft wird (gemeint ist wohl <a href="http://www.hoffmann-und-campe.de/go/f45264e9-508b-af43-915dadd9db4633b5">dieses</a>, <a href="https://www.taz.de/1/archiv/archiv-start/?ressort=in&#038;dig=2004%2F01%2F13%2Fa0104&#038;cHash=fd3a6d7899">hier</a> von der taz rezensierte Interview-Buch). Am Schluss steht ein Beitrag mit vielen Stimmungen und sehr wenigen Informationen, der den Zuschauer nicht ein Stück klüger macht. Eine regelrechte Arbeitsverweigerung, wie sie im journalistischen Flaggschiff des Schweizer Fernsehens nicht mal gelegentlich vorkommen sollte.</p>
<p><a href="http://www.videoportal.sf.tv/video?id=c3a14e79-4a7e-4138-9a79-0a6adbf99c87"><strong>«Als Frau auf Stimmenfang»</strong></a> (Video, 8:14 Minuten)<br />
Kann es ausreichend Berichte geben über mutige Frauen in muslimischen Ländern? Die Antwort lautet wohl Nein, selbst wenn gefühlt jeder zehnte westliche, nicht aktualitätsbezogene, auslandsjournalistische Beitrag von dieser Geschichte handelt. Wenn auch in Libyen so kurz nach dem Krieg noch längst nicht alles in Ordnung sein kann, zeigt Journalist Kurt Pelda so schöne Bilder aus Tripolis, dass man sofort hinfahren möchte. Und auch die klugen und freundlichen Menschen schaffen einen wohltuenden Kontrapunkt zu den letzten Bildern, die sich aus Libyen eingebrannt haben: Der Hinrichtung von Muammar al-Gaddafi durch den Mob.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2012/07/06/solider-einstand/">Solider Einstand</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wir wollen es schneller und billiger</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2011/05/16/wir-wollen-es-schneller-und-billiger/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ronnie Grob]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 May 2011 08:11:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hintergrund]]></category>
		<category><![CDATA[Schweiz]]></category>
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		<category><![CDATA[Öffentlichkeitsprinzip]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dank dem Öffentlichkeitsgesetz erhalten Journalisten und interessierte Bürger freien Zugang zu amtlichen Dokumenten. Dennoch stellt die Verwaltung Medienschaffende regelmässig vor unnötige Hürden. Gebühren und lange Auskunftsfristen behindern die Arbeit. Eigentlich ist es total einfach: Die Bürger der Schweiz bilden den Staat. Wer etwas von ihm wissen will, erhält Auskunft, denn es gilt das Öffentlichkeitsprinzip: «Jede <a href="https://medienwoche.ch/2011/05/16/wir-wollen-es-schneller-und-billiger/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Dank dem Öffentlichkeitsgesetz erhalten Journalisten und interessierte Bürger freien Zugang zu amtlichen Dokumenten. Dennoch stellt die Verwaltung Medienschaffende regelmässig vor unnötige Hürden. Gebühren und lange Auskunftsfristen behindern die Arbeit.<br />
<span id="more-28827"></span><br />
Eigentlich ist es total einfach: Die Bürger der Schweiz bilden den Staat. Wer etwas von ihm wissen will, erhält Auskunft, denn es gilt das Öffentlichkeitsprinzip: «Jede Person hat das Recht, amtliche Dokumente einzusehen und von den Behörden Auskünfte über den Inhalt amtlicher Dokumente zu erhalten.» Man kontaktiert also das Amt (zuerst die Publikationen) und erhält im besten Fall eine Information in nützlicher Frist, die korrekt ist und nichts kostet.</p>
<p>Das klappt oft so gut, dass zugezogene Deutsche davon <a href="https://twitter.com/#!/moritzadler/status/63936856542289920">hellauf begeistert</a> sind:</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://medienwoche.ch/wp_live/wp-content/uploads/2011/05/Tweet-von-Moritz-Adler.png" alt="Tweet von Moritz Adler" title="Tweet von Moritz Adler" width="450" height="217" class="alignnone size-full wp-image-2229" /></p>
<p>Doch was so gut klingt wie das «Öffentlichkeitsprinzip», hat auch Haken. So geht es im betreffenden <em>Bundesgesetz über das Recht auf Zugang zu amtlichen Dokumenten</em> nach <a href="http://www.admin.ch/ch/d/sr/152_3/a6.html">Art. 6 Öffentlichkeitsprinzip</a> weiter mit <a href="http://www.admin.ch/ch/d/sr/152_3/a7.html">Art. 7 Ausnahmen</a>, <a href="http://www.admin.ch/ch/d/sr/152_3/a8.html">Art. 8 Besondere Fälle</a> und <a href="http://www.admin.ch/ch/d/sr/152_3/a9.html">Art. 9 Schutz von Personendaten</a>. <a href="http://www.admin.ch/ch/d/sr/235_1/a8.html">Art. 8 Auskunftsrecht</a> im <em>Bundesgesetz für Datenschutz</em> erteilt weitere Rechte, natürlich nicht ohne <a href="http://www.admin.ch/ch/d/sr/235_1/a9.html">Art. 9 Einschränkung des Auskunftsrechts</a>. Ausserdem wird der Auskunftsbegehrende dazu gezwungen, ein ordentliches Gesuch zu stellen, wofür es Vorlagen gibt: Die Schweizer Armee zum Beispiel stellt für das Gesuch ein <a href="http://www.ar.admin.ch/internet/armasuisse/de/home/aktuell/0.html">Online-Formular</a> zur Verfügung, weitere Mustergesuche sind im Web erhältlich, bei <a href="http://investigativ.ch/9401.html">investigativ.ch</a>, <a href="http://befreite-dokumente.ch/angefragte.html">befreite-dokumente.ch</a> oder <a href="http://www.edoeb.admin.ch/dokumentation/00503/00593/index.html?lang=de">admin.ch</a>.</p>
<p>Schwieriger wird es, wenn es um Daten geht, die Beamte nicht hergeben und Journalisten unbedingt haben wollen. So erlebte es Kurt Pelda, der für die «Weltwoche» über Vorgänge in der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Direktion_f%C3%BCr_Entwicklung_und_Zusammenarbeit">DEZA</a> recherchierte. Sein Gesuch (<a href="http://www.admin.ch/ch/d/sr/152_3/a10.html">Art. 10</a>) vom 22. Juni 2010 bei der <a href="http://www.efk.admin.ch/deutsch/index.htm">EFK</a> wurde erst am 4. April 2011 mit einem Dokument beantwortet. Was geschah dazwischen? Zuerst ersuchte die Behörde eine Fristverlängerung zur Einschwärzung von Personendaten (<a href="http://www.admin.ch/ch/d/sr/152_3/a11.html">Art. 11</a>). Dann fiel ihr auf, dass «nicht alle Personendaten in den Berichten anonymisiert werden könnten», weshalb «die Anhörung mehrerer Personen» veranlasst werden müsse (<a href="http://www.admin.ch/ch/d/sr/152_3/a12.html">Art. 12</a>). Zu tragen habe die Kosten in Höhe von «mehreren Tausend Franken» der Gesuchsteller. Dieser reichte darauf einen Schlichtungsantrag (<a href="http://www.admin.ch/ch/d/sr/152_3/a13.html">Art. 13</a>) ein, der schliesslich zum Erfolg führte (wenn auch nicht in der erforderlichen Zeit). Was in 20, maximal in 40 Tagen hätte erledigt sein sollen, dauerte über neun Monate, dabei handelte es sich um ein Dokument von gerade mal 22 Seiten.</p>
<p>Ein weiteres Beispiel ist der Fall Nef: Im Sommer 2008 beantragten «Beobachter»  und «Weltwoche» Akteneinsicht in die Einstellungsverfügung. Herausgegeben wurde sie erst im Oktober 2010, nach einem Entscheid des Bundesgerichts (<a href="http://www.presseverein.ch/2010/10/dokumente-zum-fall-nef-online/">mehr hier</a>). Der direkt am Fall beteiligte «Beobachter»-Mitarbeiter <a href="http://dominiquestrebel.wordpress.com/">Dominique Strebel</a> sieht die Hürden, vor denen Journalisten stehen, vor allem bei den Einschwärzungen, bei der Dauer der Verfahren und bei den Gebühren. «Es gab schon Fälle, wo Dokumente zu 90 Prozent schwarz zurück kamen. Zum Teil werden die gesetzlich festgeschriebenen Fristen massiv überzogen. Und die Verrechnung von hohen Bearbeitungskosten hat eine abschreckende Wirkung.» Probleme gibt es auch bei der Justiz: «95 bis 98 Prozent aller Strafverfahren entscheiden heute die Staatsanwälte per Strafbefehl &#8211; und nicht mehr die Gerichte. Einsichtnahme in diese Strafbefehle ist nur während kurzen Fristen von sieben bzw. dreissig Tagen möglich. Doch meist weiss man in dieser Zeit noch gar nicht, ob dieser relevant wird oder nicht. Nachträgliche Gesuche sind dann wieder mit langen Verfahren und hohen Kosten verbunden.» In einem <a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/startseite/geheimjustiz_im_vormarsch_1.9922488.html">Artikel für die NZZ</a> hat er sich näher mit dieser Thematik befasst, Kommentare dazu beantwortet er <a href="http://dominiquestrebel.wordpress.com/2011/05/11/medienanwalt-glasl-redet-transparenz-schon/">hier</a>.</p>
<p>Grundsätzlich sieht Strebel das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96ffentlichkeitsgesetz">Öffentlichkeitsgesetz</a>, das am 1. Juli fünf Jahre alt wird, aber auf gutem Weg: «Die Praxis kommt langsam in Gang, weil sich das Wissen über das Gesetz bei Journalistinnen und Journalisten verbreitet und auch bei der Bundesverwaltung zunehmend ein Bewusstsein dafür da ist. Auch jene Bundesämter, die sich dagegen sperren, können dazu gezwungen werden, Dokumente zu liefern.»</p>
<p>Für den internationalen Vorbildstaat Schweiz sind Geheimhaltungspraktiken unwürdig. Mit nur wenig mehr Aufwand könnten die Behörden die Bedürfnisse der Bevölkerung nach Auskunft auch in schwierigen Fragen sicherstellen. Und erreichten damit eine nachhaltige Glaubwürdigkeit zu einem Bruchteil des Preises der vielen teuren Imagekampagnen in eigener Sache. Ein Staat dagegen, der sich auf Kosten der Transparenz ausbaut, verbreitet zurecht Besorgnis. Der Platz 1 in der <a href="http://www.reporter-ohne-grenzen.de/index.php?id=478">Rangliste der Pressefreiheit weltweit</a> ist nicht auf ewig gesichert.</p>
<p>Die Fristen müssen eingehalten werden, so steht es im Gesetz. Und die Gebühren (<a href="http://www.admin.ch/ch/d/sr/152_3/a17.html">Art. 17</a>), die der Staat für den Zugang zu amtlichen Dokumenten erhebt, müssen dringend überdacht werden, denn die Medien haben sich verändert: Während den etablierten Journalisten immer weniger Gelder für Rechercheleistungen zugeteilt wird, gibt es vermehrt Bürger mit eigenen Medien, die zwar keine Einnahmen haben, sich aber für die Wahrheit interessieren und diese weiteren Personen zugänglich machen wollen. Dominique Strebel kann sich gut vorstellen, die Gebühren einfach abzuschaffen: «Das wäre ein guter Weg. Der an Transparenz interessierte Staat kann das unter PR-Kosten abbuchen.»</p>
<p>Problemlos erarbeitbare Auskünfte müssen weiterhin kostenlos erteilt werden. Für weitere Informationen eine geringe Bearbeitungsgebühr zu erheben, um einen Missbrauch zu verhindern, ist auch in Ordnung &#8211; keinesfalls aber dürfen Informationen Tausende von Franken kosten.</p>
<p>Bild: <a href="http://www.flickr.com/photos/geerjo/5251857822/">CC Flickr/geerjoh</a>, <a href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.en">CC BY-Lizenz</a>.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2011/05/16/wir-wollen-es-schneller-und-billiger/">Wir wollen es schneller und billiger</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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