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	<title>Medienwandel | MEDIENWOCHE</title>
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	<description>Magazin für Medien, Journalismus, Kommunikation &#38; Marketing</description>
	<lastBuildDate>Mon, 13 Sep 2021 22:42:41 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Wie sich Regional-Journalismus verändert</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/09/14/wie-sich-regional-journalismus-veraendert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Sep 2021 22:42:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Medienwandel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Audio, Video, Online, Podcast, Newsletter – Internettechnologien verändern auch die Arbeit von Journalisten. Was heisst das für den regionalen Journalismus?</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Audio, Video, Online, Podcast, Newsletter – Internettechnologien verändern auch die Arbeit von Journalisten. Was heisst das für den regionalen Journalismus? </p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/09/14/wie-sich-regional-journalismus-veraendert/">Wie sich Regional-Journalismus verändert</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Auf zu neuen Ufern? Die Zukunft der journalistischen Geschäftsmodelle</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2020/05/23/auf-zu-neuen-ufern-die-zukunft-der-journalistischen-geschaeftsmodelle/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 May 2020 14:32:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Medienwandel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auch 2020 und darüber hinaus wird sich der unerbittliche Wandel der klassischen journalistischen Geschäftsmodelle beschleunigen. Der Branche stehen schwierige Zeiten bevor. Doch es ist längst nicht alles verloren – es bieten sich auch neue Chancen.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Auch 2020 und darüber hinaus wird sich der unerbittliche Wandel der klassischen journalistischen Geschäftsmodelle beschleunigen. Der Branche stehen schwierige Zeiten bevor. Doch es ist längst nicht alles verloren – es bieten sich auch neue Chancen.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2020/05/23/auf-zu-neuen-ufern-die-zukunft-der-journalistischen-geschaeftsmodelle/">Auf zu neuen Ufern? Die Zukunft der journalistischen Geschäftsmodelle</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Vom Bürgerblatt zur Zombiezeitung</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2019/03/07/vom-buergerblatt-zur-zombiezeitung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Mar 2019 13:47:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Medienwandel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Online-Ausgaben von Zeitungen und Magazinen sind nicht nur Zusatzangebote, es sind vor allem Transformationen dessen, was Journalismus, Kritik und Information ausmacht. Georg Seeßlen über die Erledigung der Printmedien.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Online-Ausgaben von Zeitungen und Magazinen sind nicht nur Zusatzangebote, es sind vor allem Transformationen dessen, was Journalismus, Kritik und Information ausmacht. Georg Seeßlen über die Erledigung der Printmedien.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2019/03/07/vom-buergerblatt-zur-zombiezeitung/">Vom Bürgerblatt zur Zombiezeitung</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>So verändert Content Marketing die PR</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2018/07/12/so-veraendert-content-marketing-die-pr/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dominik Allemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Jul 2018 08:08:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Medienwandel]]></category>
		<category><![CDATA[Newsroom]]></category>
		<category><![CDATA[Content Marketing]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie alle Medien befindet sich auch die Unternehmenskommunikation in der digitalen Transformation. Was das Konzept des digitalen Content Marketings für PR-Abteilungen und Agenturen bedeutet.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="grid-box grid-box-article-top">
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<p class="lead ">Wie alle Medien befindet sich auch die Unternehmenskommunikation in der digitalen Transformation. Was das Konzept des digitalen Content Marketings für PR-Abteilungen und Agenturen bedeutet.</p>
</section>
</div><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2018/07/12/so-veraendert-content-marketing-die-pr/">So verändert Content Marketing die PR</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Medienwandel: Neue Begriffe oder neue Bedeutung?</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2017/10/04/medienwandel-neue-begriffe-oder-neue-bedeutung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Oct 2017 08:35:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Auf dem Radar]]></category>
		<category><![CDATA[Medienwandel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Obwohl sich die Bewegtbildwelt rasant verändert, sprechen wir weiterhin von «Video» und TV. Ashley Rodriguez fragt darum in Quartz, ob sich diese Begriffe halten oder durch neue ersetzt werden. Vorderhand sieht es ganz danach aus, als ob wir auch neue Formate mit der alten Terminologie beschreiben. Allerdings gibt es auch neuere Wortschöpfungen, wie etwa «Podcast» <a href="https://qz.com/1054274/in-a-world-without-tv-sets-what-do-we-call-tv/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Obwohl sich die Bewegtbildwelt rasant verändert, sprechen wir weiterhin von «Video» und TV. Ashley Rodriguez fragt darum in Quartz, ob sich diese Begriffe halten oder durch neue ersetzt werden. Vorderhand sieht es ganz danach aus, als ob wir auch neue Formate mit der alten Terminologie beschreiben. Allerdings gibt es auch neuere Wortschöpfungen, wie etwa «Podcast» für Tonbeiträge, die sich aus dem Internet herunterladen lassen. Doch selbst dieser, gerade mal 13-jährige, Begriff hat sich von seiner ursprünglichen Bedeutung entfernt, sind es doch nicht mehr iPods mit denen man heute hauptsächlich «Podcasts» hört.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2017/10/04/medienwandel-neue-begriffe-oder-neue-bedeutung/">Medienwandel: Neue Begriffe oder neue Bedeutung?</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Worauf es bei Pressearbeit heute ankommt – und woran sie scheitert</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2017/09/26/worauf-es-bei-pressearbeit-heute-ankommt-und-woran-sie-scheitert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dominik Allemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Sep 2017 07:53:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Journalisten]]></category>
		<category><![CDATA[Medienwandel]]></category>
		<category><![CDATA[PR]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Erfolg von Medienarbeit hängt von vielen Faktoren ab – und selbst wenn alle Voraussetzungen erfüllt sind, gibt es keine Garantie, dass gleich der erste Schuss trifft.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Erfolg von Medienarbeit hängt von vielen Faktoren ab – und selbst wenn alle Voraussetzungen erfüllt sind, gibt es keine Garantie, dass gleich der erste Schuss trifft.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2017/09/26/worauf-es-bei-pressearbeit-heute-ankommt-und-woran-sie-scheitert/">Worauf es bei Pressearbeit heute ankommt – und woran sie scheitert</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Für eine aktive Medienlandschaftspflege</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2017/02/19/fuer-eine-aktive-medienlandschaftspflege/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gastbeitrag]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Feb 2017 10:59:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medienwoche]]></category>
		<category><![CDATA[Medienpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Geschäftsmodell]]></category>
		<category><![CDATA[Uni Fribourg]]></category>
		<category><![CDATA[Erlöskrise]]></category>
		<category><![CDATA[Medienforschung]]></category>
		<category><![CDATA[TA SWISS]]></category>
		<category><![CDATA[Medienwandel]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine im Januar veröffentliche Studie der TA-SWISS erinnerte Medien und Politik mit konkreten Vorschlägen daran, wie sie die Gestaltungsmöglichkeiten der Medienpolitik aktiver nutzen könnten. Zwei der Herausgeber der Studie, Brigitte Hofstetter und Manuel Puppis, kommentieren in einem Gastbeitrag die Rezeption ihrer Arbeit und erinnern an Forderungen, die in der Berichterstattung zu kurz kamen. So weit <a href="https://medienwoche.ch/2017/02/19/fuer-eine-aktive-medienlandschaftspflege/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Eine im Januar veröffentliche Studie der TA-SWISS erinnerte Medien und Politik mit konkreten Vorschlägen daran, wie sie die Gestaltungsmöglichkeiten der Medienpolitik aktiver nutzen könnten. Zwei der Herausgeber der Studie, Brigitte Hofstetter und Manuel Puppis, kommentieren in einem Gastbeitrag die Rezeption ihrer Arbeit und erinnern an Forderungen, die in der Berichterstattung zu kurz kamen.</strong></p>
<p>So weit sind sich alle einig: Unabhängige Medien, die umfassend über gesellschaftspolitische Themen berichten, diese entsprechend ihrer Relevanz auswählen und einordnen, leisten einen wichtigen Beitrag zur Meinungsbildung der Bürgerinnen und Bürger. Wie und ob dem hehren Anspruch – noch – nachgelebt werden kann, steht indes auf einem anderen Blatt. Die Medienlandschaft befindet sich in einem tief greifenden Wandel.</p>
<p>Die Mediennutzung findet zunehmend online und mobile statt und mit den sozialen Netzwerken verändert sich das Zusammenspiel von Medien, Politik und Bevölkerung. Nicht nur die Nutzer, auch die Werbung ist ins Internet abgewandert. Während die Nettowerbeumsätze der Kaufpresse in den letzten 20 Jahren in der Schweiz um fast 60 Prozent eingebrochen sind, nehmen die mit Onlinewerbung generierten Umsätze stetig zu. Davon profitieren aber insbesondere Suchmaschinen, Kleinanzeigenportale und «Soziale» Medien, nicht die Produzenten von Journalismus.</p>
<p>Netto-Werbeumsätze 1995–2015 in Mio. CHF (grössere Grafik &#8211;> Klick auf Bild)</p>
<p><a href="https://medienwoche.ch/wp_live/wp-content/uploads/2017/02/Abbildung1_gross.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-28774" src="https://medienwoche.ch/wp_live/wp-content/uploads/2017/02/Abbildung1.jpg" alt="abbildung1" width="460" height="288" /></a><br />
<small>Quelle: eigene Berechnungen auf Basis Stiftung Werbestatistik Schweiz und Media Focus<br />
Presse ab 1997 nicht mit den Vorjahren vergleichbar (Umgruppierungen einzelner Titel); TV ab 2002 nicht mit den Vorjahren vergleichbar (zuvor Beraterkommissionen bei SRG nicht enthalten); Online ohne Verzeichnisse</small></p>
<p>Die traditionellen Medienunternehmen haben bislang kein tragfähiges Geschäftsmodell gefunden, mit dem sich Journalismus weiterhin finanzieren lässt. Jüngstes Beispiel dieser Entwicklung ist die Einstellung des Magazins «L’Hebdo» in der Westschweiz. Diese Krise der Medienfinanzierung sowie fortschreitende Konzentrationsprozesse lösen Befürchtungen hinsichtlich der Konsequenzen für die schweizerische Demokratie aus.</p>
<p>Deshalb hat die schweizerische Stiftung für Technologiefolgen-Abschätzung (TA-SWISS) die Studie «Medien und Meinungsmacht» initiiert. Die zentralen Befunde, der im Januar vorgestellten Arbeit, lauten:</p>
<ul>
<li>In traditionellen Medien (Zeitungen, Radio, Fernsehen) und auf Social Media kommen zwar die gleichen Themen vor, doch werden diese unterschiedlich gewichtet.</li>
<li>Die Kommunikation über politische Themen kann auf Social Media einseitig verlaufen. Trotz neuer Artikulationsmöglichkeiten für die Zivilgesellschaft dominieren etablierte und ressourcenstarke Akteure. Die journalistische Berichterstattung zeichnet sich im Vergleich dazu durch eine gewisse Ausgewogenheit aus.</li>
<li>Suchmaschinen, News Apps und soziale Netzwerke werden für die Informationsnutzung neben Gratiszeitungen und kostenlosen Websites immer wichtiger. Zahlungspflichtige Zeitungen werden in der jungen Zielgruppe dagegen kaum noch genutzt, weder auf Papier, noch online.</li>
</ul>
<p>Informationsquellen politischer Themen der 16- bis 25-Jährigen in Prozent im Zeitverlauf (grössere Grafik &#8211;> Klick auf Bild)</p>
<p><a href="https://medienwoche.ch/wp_live/wp-content/uploads/2017/02/Abbildung2_gross.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-28777" src="https://medienwoche.ch/wp_live/wp-content/uploads/2017/02/Abbildung2.jpg" alt="abbildung2" width="460" height="297" /></a></p>
<p><small>*bis 2014: News-Apps auf Smartphone; **bis 2014: Internet soziale Netzwerke<br />
Quelle: gfs.bern</small></p>
<ul>
<li>Die Digitalisierung bietet Chancen für den Journalismus. Doch Journalismus ist teuer und die künftige Finanzierung ungewiss. Aufgrund wegbrechender Einnahmen bleibt der Spardruck im Journalismus hoch. Zudem besteht durch neue Werbeformen und Diversifikation die Gefahr kommerzieller Einflüsse auf journalistische Inhalte.</li>
</ul>
<p>Die zentralen Ergebnisse der Studie und die daraus abgeleiteten Handlungsempfehlungen fanden ein grosses Echo. Der Medienwandel und die Forschung dazu werden offensichtlich wahr- und ernstgenommen. Das liegt auch daran, dass in den kommenden Monaten und Jahren zentrale Weichenstellungen anstehen. Die Rolle der SRG SSR in der digitalen Gesellschaft wird verhandelt und mit der No-Billag-Initiative steht eine Abstimmung an, deren Annahme das Ende des Service public bedeuten würde. Und die Arbeiten an einem neuen Mediengesetz haben begonnen. Entsprechend lösen die aus den Ergebnissen entwickelten Handlungsempfehlungen Diskussionen aus: Je nach Unternehmen und politischem Lager gefallen und missfallen andere Empfehlungen.</p>
<p>Ein Blick auf die Medienreaktionen zeigt, dass die Berichterstattung vor allem auf die Empfehlung zur Einführung einer direkten Medienförderung fokussierte. Nicht umstritten ist, dass der Einnahmerückgang im Anzeigen- und Lesermarkt «seit der Jahrtausendwende schwer auf den Verlegern lastet» (Südostschweiz &amp; Aargauer Zeitung, 10.01.2017). Unterschiedlich hingegen fällt die Beurteilung der vorgeschlagenen Fördermassnahmen für Journalismus aus. Kritische Stimmen sprechen von einer <a href="https://www.nzz.ch/meinung/expertenrat-fuer-den-schweizer-journalismus-vorschnelle-medienhilfe-ld.138855" target="_blank">«voreiligen Medienhilfe»</a>, die zu einer Abhängigkeit der Medien vom Staat führe, an dessen finanziellen Tropf Innovationen und flexible Anpassungen an Marktbedingungen erschwert würden (Le Temps, 19.01.2017). Die Schliessung des Magazins «L’Hebdo» hat der Diskussion über eine «aide publique à la presse» (Le Matin Dimanche, 29.01.2017) vor allem in der Westschweiz Aufwind gegeben.</p>
<p>Die in der Studie gemachten Empfehlungen beschränken sich aber nicht auf die direkte Medienförderung. Das skizzierte «Infrastrukturprogramm für Journalismus» geht weit über das hinaus und will <a href="http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/die-medienschweiz-neu-denken/story/31346008" target="_blank">«die Medienschweiz neu denken»</a>. Dazu zählt etwa eine Stärkung der Selbstregulierung in der Medienbranche. Wirtschaftliche Abhängigkeiten und die Vermischung publizistischer und kommerzieller Interessen dürften angesichts der anhaltenden Erlösschwäche weiter zunehmen. Angesichts neuer Werbeformen («Native Advertising») und einer Diversifizierung in lukrativere Transaktionsgeschäfte empfiehlt die Studie der Branche, sich gegen eine Vermischung publizistischer und kommerzieller Interessen einzusetzen, Transparenz über Eigentumsverhältnisse und die Verwendung von Nutzerdaten zu schaffen.</p>
<p>Dass die TA-SWISS Studie ein umfangreiches Audio- und Videoangebot der SRG im Internet für sinnvoll hält, aber im Gegenzug <a href="http://www.20min.ch/schweiz/news/story/SRG-Werbeverbot-laut-TA-Swiss-vertretbar-20885739" target="_blank">«kein Tabu in einem Werbeverbot für die SRG»</a> sieht, blieb ebenfalls weitgehend unbeachtet. Dies gilt auch für die Forderung, dass die SRG privaten Medienunternehmen im technologischen Bereich Kooperationen anbieten soll. Die Studie zeigt, dass kleine und mittlere Medienhäuser kaum in der Lage sein werden, die notwendigen Investitionen in die Digitalisierung des Mediengeschäfts alleine zu stemmen. Insbesondere die Verwertung von Nutzerdaten erzwingt Kooperationen und schafft neue Abhängigkeiten. Deshalb sollen auch private Plattformbetreiber und grosse Medienunternehmen, die verstärkt als Anbieter technologischer Basisinfrastruktur auftreten, anderen Medienunternehmen einen chancengleichen Zugang gewähren.</p>
<p>Neben den Finanzierungsproblemen adressiert die Studie auch die Nutzerinnen und Nutzer. Die Inhaltsselektion durch globale Plattformen wie Google, Facebook, Twitter und Co. aufgrund von Algorithmen ist völlig intransparent. Deshalb wird eine Förderung der Medienkompetenz auf breiter Front vorgeschlagen. Diese soll die Bürgerinnen und Bürger dazu befähigen, die Qualität und den Wert von Medienangeboten zu beurteilen und den Unterschied zwischen journalistischen Inhalten und anderen Formen von Content zu erkennen. Der «Lehrplan 21» etwa sieht eine Vermittlung von Medienkompetenz in der Schule vor.</p>
<p>Die Digitalisierung bietet zweifellos zahlreiche Chancen für den Journalismus und die Demokratie. Doch Journalismus kostet – und die neuen Darstellungs- und Erzählformen, die das Internet bietet, machen Investitionen notwendig. Es ist Zeit, dass die Medienpolitik ihre Gestaltungsmöglichkeiten aktiv wahrnimmt. Gleichzeitig sind aber auch die Medienbranche selbst sowie die Nutzerinnen und Nutzer gefordert. Letztlich geht es darum, eine Medienlandschaft zu erhalten, die unserer Demokratie gerecht wird.</p>
<p><small><strong>Die Studie:</strong> Erarbeitet wurde die Studie «Medien und Meinungsmacht» im Auftrag von TA-SWISS (Stiftung für Technologiefolgen-Abschätzung) von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Universitäten Freiburg, Lausanne und Zürich unter der Leitung von Manuel Puppis und Michael Schenk. Die Studie «Medien und Meinungsmacht» ist <a href="http://vdf.ch/medien-und-meinungsmacht-e-book.html?collection_id=29" target="_blank">als kostenloses eBook erhältlich</a>. Zudem ist eine <a href="https://www.ta-swiss.ch/projekte/informationsgesellschaft/medien-und-meinungsmacht/" target="_blank">journalistisch aufbereitete Kurzfassung</a> der Studie verfügbar.</p>
<p><strong>Die Autoren:</strong> Brigitte Hofstetter ist Doktorandin, Manuel Puppis Professor am Departement für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung DCM der Universität Freiburg-Fribourg.</small></p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2017/02/19/fuer-eine-aktive-medienlandschaftspflege/">Für eine aktive Medienlandschaftspflege</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Gute Zeiten, schlechte Zeiten</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2016/06/13/gute-zeiten-schlechte-zeiten/</link>
					<comments>https://medienwoche.ch/2016/06/13/gute-zeiten-schlechte-zeiten/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Michael Ziesmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Jun 2016 07:05:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hintergrund]]></category>
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		<category><![CDATA[Uefa Euro 2016]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Fussball-EM und Olympia werden dem Fernsehen Traumquoten bescheren. Doch das ist die Ausnahme von der Regel. Gerade beim privaten Fernsehen beobachten wir eine Negativspirale mit sinkender Programmqualität und steigenden Preisen für die Werbung. Der Sportsommer 2016 mit Fussball-EM und Olympischen Spielen lässt die Herzen der Fernsehmacher höher schlagen. Für mehr als einen Monat sind die <a href="https://medienwoche.ch/2016/06/13/gute-zeiten-schlechte-zeiten/">Weiterlesen ...</a></p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2016/06/13/gute-zeiten-schlechte-zeiten/">Gute Zeiten, schlechte Zeiten</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Fussball-EM und Olympia werden dem Fernsehen Traumquoten bescheren. Doch das ist die Ausnahme von der Regel. Gerade beim privaten Fernsehen beobachten wir eine Negativspirale mit sinkender Programmqualität und steigenden Preisen für die Werbung.<br />
<span id="more-27626"></span><br />
Der Sportsommer 2016 mit Fussball-EM und Olympischen Spielen lässt die Herzen der Fernsehmacher höher schlagen. Für mehr als einen Monat sind die Sendepläne komplett umgestellt worden. Traumhafte Einschaltquoten sind vorprogrammiert. Das Medium Fernsehen als grosses Lagerfeuer der Nation. Vor dem heimischen TV-Apparat, beim Public-Viewing und auf mobilen Endgeräten. In Echtzeit. In UHD und 4K. Der TV-Alltag fernab von Euro und Olympia sieht freilich anders aus. Das Fernsehen hat drei grosse Probleme:</p>
<ol>
<li>Bei fiktionalen Inhalten – also Serien, Spielfilmen und Eigenproduktionen – sparen die privaten Fernsehsender. Das führt als erstes Problem zu sinkender Programmqualität. Ein Blick in die Fernsehprogramme ausserhalb der Prime-Time erscheint deshalb oft als Zumutung. Auch früher gefeierte Programminhalte wie DSDS, Bachelor(ette) oder Germany&#8217;s Next Topmodel sahen nur noch ein Bruchteil der früheren Zuschauer. Aber die Kosten sinken stärker als die Werbeeinnahmen. Das führt zu steigenden Gewinnen. So stieg beispielsweise der Gewinn des europäischen Medienkonzerns RTL Group im Jahr 2015 unerwartet stark <a href="http://www.handelszeitung.ch/unternehmen/rtl-gruppe-steigert-gewinn-um-30-prozent-1079198" target="_blank">um 30 Prozent auf 789 Millionen Euro</a>. Wobei allein die Mediengruppe RTL Deutschland 684 Millionen Euro zu diesem Rekordgewinn beigetragen hat. Öffentlich-rechtliche Fernsehsender haben dieses Problem kaum. Die Einnahmen aus Gebührengeldern sind mindestens stabil oder werden sogar erhöht.</li>
<li>Das zweite Problem ist die Tatsache, dass der Fernsehkonsum immer schwerer zu kapitalisieren ist. Denn vor allem Personen unter 29 Jahren besitzen kaum noch einen Fernseher. Das heisst aber nicht, dass jüngere Personen keine Bewegtbild-Inhalte konsumieren. Die Art der Nutzung findet lediglich deutlich weniger im linearen Fernsehprogramm statt, und verlagert sich stattdessen in die Mediatheken und auf Anbieter wie Youtube, Netflix, Amazon, Zattoo, iTunes, Swisscom TV, UPS Horizon usw. Das führt zwangsläufig dazu, dass diese Konsumenten für klassische Fernsehwerbung kaum noch erreichbar oder gar empfänglich sind. Wer sich «Game of Thrones» auf iTunes oder «Mr.Robot» auf Amazon anschaut, kommt dabei mit klassischer Fernsehwerbung überhaupt gar nicht mehr in Kontakt.</li>
<li>Das dritte Problem sind die so genannten «Second Screens». Also Smartphones und Tablets, die zeitgleich zum klassischen Fernsehen genutzt werden. Das Lagerfeuer während «Tatort» verlagert sich beispielsweise auf «Twitter». In Echtzeit mitreden. Ein Mehrwert. Ganz klar. Aber die Nutzung von «Second Screens» senkt die Aufmerksamkeit nicht nur für die Programminhalte, sondern ganz besonders auch für Fernsehwerbung. War früher ein Toilettengang immerhin bei jungen Zuschauern nicht unbedingt während jedes Werbeblocks nötig, so werden Smartphone und Tablet heute parallel genutzt und Werbebotschaften verhallen buchstäblich ungehört und wirkungslos.</li>
</ol>
<p>Dementsprechend ungehalten sind dann auch die Werbeauftraggeber über sinkende Programmqualität und sinkende Reichweite einerseits, aber steigende Werbepreise andererseits. So haben die Ausgaben für Fernsehwerbung in Deutschland im ersten Quartal des Jahres 2016 um 9 Prozent zugenommen. Brutto wohlgemerkt. «TV-Werbung kostet immer mehr und leistet immer weniger», polterte Uwe Storch als Mediadirektor von Ferrero und Vorstandsmitglied des deutschen <a href="http://www.wuv.de/marketing/dramatischer_leistungsverlust_werbekunden_kanzeln_tv_ab" target="_blank">Werbekundenverbandes OWM</a>. «Werbekunden bezahlen heute bis zu 50 Prozent mehr für die gleiche Leistung», führte Storch aus, und beklagte gleichzeitig einen «dramatischen Leistungsverlust». Auf der anderen Seite würden TV-Vermarkter stetig die Brutto-Spot-Preise erhöhen. «Über die Brutto-Inflation werden künstlich Spielräume für Rabatte geschaffen, die beim Werbekunden nicht ankommen.» Die von den Vermarktern geübte Praxis, ihre Tausend-Kontakt-Preise TKP jährlich im einstelligen Prozentbereich anzupassen, stellt Storch in Frage. «Ich kenne keine andere Branche, in der das üblich ist», so Storch. Ferrero investiert jährlich allein Deutschland rund 300 Millionen Euro in Werbung. Ein Grossteil davon fliesst in Fernsehwerbung.</p>
<p>Die Nutzung von Fernsehinhalten ist nicht mit der Nutzung von Bewegtbild-Inhalten auf Facebook oder YouTube vergleichbar. Die Verweildauer am TV ist deutlich geringer. Die Werbezeitenvermarkter wie Goldbach Media, SevenOne Media und auch Admeira werden deshalb nicht müde zu betonen, dass die wöchentliche Reichweite und die Nutzungsdauer des Fernsehens stabil sei. Auch bei jungen Zielgruppen. Wie kürzlich beim <a href="https://www.screenforce.ch/events/screenforcedays/screenforce-day-archiv/2016/05/12/default-calendar/screenforce-day-2016 " target="_blank">«Screenforce Day» in Zürich</a> werden aber bei dieser Eigenwerbung die Grenzen fliessend, da die tägliche Nutzungsdauer von Bewegtbild-Inhalten durchaus auch die Nutzung von Videos auf Facebook, YouTube oder eben Abrufe bei Netflix, Amazon, iTunes etc. beinhaltet. Zudem teilt sich dieselbe Nutzungsdauer auf immer mehr Fernsehsender auf. Man denke nur an 3+, 4+, 5+ und TV24, TV25 und immer weitere Anbieter, die Teil der gleichbleibenden Nutzungsdauer sein möchten. Wobei die Werbewirkung von Fernsehwerbung bei mobiler Nutzung oder parallel zu einem «Second Screen» weiter abnimmt.</p>
<p>Deshalb haben es Werbeauftraggeber und Werbezeitenvermarkter immer schwerer, diese veränderte Form der Nutzung von Bewegtbild-Inhalten kapitalisieren zu können. Das führt wiederum zu sinkenden Werbeeinnahmen. Netto wohlgemerkt. Denn Leistungsverluste werden mit Rabatten und Freispots ausgeglichen. Und warum sollten Zuschauer warten, bis hochwertig produzierte Serien wie «Suits» oder «Mr.Robot» in vielen Monaten im linearen Fernsehens versteckt werden, wenn diese Programminhalte bereits einen Tag nach der Erstausstrahlung im amerikanischen Fernsehen sogar mit deutschen Untertiteln hierzulande verfügbar sind? Legal wohlgemerkt.</p>
<p>Das Medium Fernsehen stirbt nicht. Aber die Nutzungsart ändert sich gewaltig. Deshalb steht inzwischen die tatsächliche Einschaltquote erst nach sieben Tagen fest, wenn immerhin die Abrufe aus den Mediatheken berücksichtigt wurden. Aber auch die Zusammenführung dieser Daten stellte die Macher vor so grosse Probleme, dass monatelang überhaupt gar <a href="http://www.20min.ch/finance/news/story/Diese-TV-Quoten-sollte-nie-jemand-sehen-29461317" target="_blank">keine Zuschauerzahlen verfügbar waren</a>. Wesentlich für die Probleme war der technische Systemwechsel bei Mediapulse. Dem Vernehmen nach aber gerade nicht nur wegen technischer Probleme, sondern weil die Messergebnisse zum Nachteil von werbefinanzierten Sendern massiv eingebrochen waren.</p>
<p>Zurück zur Fussball-EM, da herrscht nämlich nicht nur eitel Freude, denn die Frage, wie denn die hunderttausenden Zuschauer beim Public-Viewing berücksichtigt werden sollen, ist noch immer ungeklärt. Abgesehen davon werden sich die Fernsehmacher in den kommenden vier Wochen an hohen Einschaltquoten erfreuen. Mindestens bei den Sendern, die die Fussball-Europameisterschaft übertragen. Alle anderen freuen sich wohl eher über ein frühes Ausscheiden der jeweils heimischen Teams.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2016/06/13/gute-zeiten-schlechte-zeiten/">Gute Zeiten, schlechte Zeiten</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Wie gut waren «die guten alten Zeiten»?</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2015/10/05/wie-gut-waren-die-guten-alten-zeiten/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Nik Niethammer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Oct 2015 07:25:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Standpunkt>Blickwinkel]]></category>
		<category><![CDATA[Standpunkt]]></category>
		<category><![CDATA[Blickwinkel]]></category>
		<category><![CDATA[Medienwandel]]></category>
		<category><![CDATA[Schweizer Illustrierte]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Ringier]]></category>
		<category><![CDATA[Reporter]]></category>
		<category><![CDATA[1980er Jahre]]></category>
		<category><![CDATA[Helikopter]]></category>
		<category><![CDATA[Mobiltelefon]]></category>
		<category><![CDATA[Pressehaus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Neulich fragte mich eine junge Kollegin, ob die Zeiten früher besser waren für Journalisten, «als die Medien weniger Sorgen hatten als heute.» Ich musste kurz nachdenken. «Es waren andere Zeiten» sagte ich. «Ganz andere.» Darüber will ich heute erzählen. Ende der 80er Jahre arbeitete ich für die Schweizer Illustrierte. In den Redaktionsstuben wurde geraucht, was <a href="https://medienwoche.ch/2015/10/05/wie-gut-waren-die-guten-alten-zeiten/">Weiterlesen ...</a></p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2015/10/05/wie-gut-waren-die-guten-alten-zeiten/">Wie gut waren «die guten alten Zeiten»?</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Neulich fragte mich eine junge Kollegin, ob die Zeiten früher besser waren für Journalisten, «als die Medien weniger Sorgen hatten als heute.» Ich musste kurz nachdenken. «Es waren andere Zeiten» sagte ich. «Ganz andere.» Darüber will ich heute erzählen.<br />
<span id="more-25836"></span><br />
Ende der 80er Jahre arbeitete ich für die Schweizer Illustrierte. In den Redaktionsstuben wurde geraucht, was die Lunge hergab, die Tischplatten waren übersät mit Brandflecken, die Tastatur schwarz vor Asche. Der Ticker der SDA spuckte Unmengen von Papier aus, der Diaprojektor röhrte bei der Visionierung wie ein alter Diesel, und in der Grafikabteilung zerbarst regelmässig ein Leuchtpult, weil sich wieder einmal einer drauf gesetzt hatte.</p>
<p>Es gab kein Internet. Kein Facebook. Kein Twitter. Kein E-Mail. Kein Handy.</p>
<p>Aber es gab uns, die Reporter (latein. reportare, «zurückbringen»). Wir wurden losgeschickt, zu den Menschen, zum Ort des Geschehens, auf die Alp, ins Kriegsgebiet, nach China und auf den Grund des Genfersees, um Geschichten und Bilder zurückzubringen.</p>
<p>Wer die wichtigste Geschichte recherchierte, bekam DAS Autotelefon. Ein Gerät gross wie ein Koffer und schwer wie zehn Ziegelsteine. Um es in Betrieb zu nehmen, musste man eine Antenne aufschrauben; der Akku reichte für 20 Minuten. Jeder Autotelefonreporter war stolz wie Bolle. Er rief so oft es ging in der Redaktion an, um zu unterstreichen, wie gut er mit der modernen Technik klar kam. Auf der Fahrt von Zürich nach Basel – damals führte die Strasse noch über den Bötzberg – stoppte er also auf der Passhöhe, baute seinen Koffer auf und kabelte ins Pressehaus: «Ja, ich hier. Alles gut. Tolle Verbindung. Bin noch unterwegs. Bis später. Tschüss.»</p>
<p>Als Reporter fühlten wir uns wie Künstler. Wir trugen abgewetzte Lederjacken und hatten Notizblöcke so dick wie Telefonbücher. Diktiergeräte waren uncool – Woodward und Bernstein enthüllten die Watergate-Affäre schliesslich auch ohne. Reiste der Reporter für ein Interview ins winterliche Stockholm, steuerte er vor dem Abflug ein Fachgeschäft an und erstand den beidseitig gesteppten Gebirgsparka mit handverlesener Gänsedauenfüllung Marke «Everest» für 899 Franken. Die Jacke setzte der Reporter später auf Spesen. Vermerk: «Komplementierung der Ausrüstung». Geld, so fand man, sei überschätzt.</p>
<p>Brauchte der Reporter Informationen zum Thema – sagen wir – «Ausbildung von Lawinensuchhunden», besuchte er die Unterwelt – das Archiv. Er stellte sich in die Reihe vor den Tresen, und wenn viel los war, konnte es eine Weile dauern, bis er dran war. «Ist es noch für diese Woche», lautete die Standardfrage, auch wenn man am Dienstagmittag aufschlug. Die Archiv-Recherche wurde mit der internen Post geliefert und umfasste gerne mal ein Kilo Papier. Bis der Stapel da war, war der Reporter längst weg. Bei der Rückkehr konnte er seine Eindrücke mit den Texten abgleichen, die schon früher erschienen waren.</p>
<p>Der Helikopter war ein beliebtes und gerne genutztes Fortbewegungsmittel; früher wurde geflogen, wo heute übermittelt wird. Nach dem Zieleinlauf beim Engadin Skimarathon zum Beispiel flogen Fotograf und Reporter mit einem Heli nach Zürich, landeten bei der Wasserschutzpolizei im Mythenquai, wurden mit einem Schnellboot über den See gesetzt und erreichten eine Stunde später im leichten Laufschritt das Pressehaus. Der Reporter setzte sich ins verrauchte Büro, der Fotograf verschwand in der Dunkelkammer.</p>
<p>Waren das die goldenen Zeiten des Journalismus? Haben wir damals besseren Journalismus gemacht, weil weniger Konkurrenz war, mehr Zeit für Recherche, grössere Redaktionsbudgets?</p>
<p>Es waren spassige Zeiten, keine Frage. Unbeschwerter, weniger atemlos. Aber mehr Qualität? Fehlanzeige. In meinen Texten von damals knirscht und ächzt es an vielen Ecken. Viele von uns waren satt, selbstzufrieden. Und manchmal meilenweit vom Publikum entfernt.</p>
<p>Früher ging der Journalist nach Hause, wenn er seinen Text an die Druckerei übermittelt hatte. Leserbriefe beantwortete der Leserservice. Kam er von einer Reportage zurück, wurde ihm (fast) alles geglaubt, was er erzählte. Es gab kaum Möglichkeiten, eine Geschichte zu überprüfen. Heute genügt ein Klick, um ein Bild zu verifizieren. Viele Journalisten kümmern sich persönlich um den Dialog mit dem Publikum. Funktioniert ein Text nicht, haut ihn das Netz dem Autor um die Ohren.</p>
<p>Trotz Spardruck in den Redaktionen, trotz sinkender Auflagen, trotz Wehklagen der Branche: So seriös, nachhaltig und kompetent wie der Journalismus in der Schweiz heute ist, war er nie. Finde ich!</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2015/10/05/wie-gut-waren-die-guten-alten-zeiten/">Wie gut waren «die guten alten Zeiten»?</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Der Journalismus im Internet ist eine Enttäuschung. Denn damit Du diesen Text liest, brauchst Du so eine Schlagzeile.</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2015/08/18/der-journalismus-im-internet-ist-eine-enttaeuschung-denn-damit-du-diesen-text-liest-brauchst-du-so-eine-schlagzeile/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ronnie Grob]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Aug 2015 11:52:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hintergrund]]></category>
		<category><![CDATA[Medienwandel]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus im Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Serie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Für den Journalismus ist das Internet ein Eldorado der Möglichkeiten. Und doch eine einzige Enttäuschung: Weil damit kaum Erlöse erzielt werden, findet der grosse Teil des wertvollen Journalismus immer noch ausserhalb statt. Geld verdienen lässt sich vor allem mit schreierischen, journalismusfernen Inhalten. Was haben wir uns vom Journalismus im Internet versprochen &#8211; und was wurde <a href="https://medienwoche.ch/2015/08/18/der-journalismus-im-internet-ist-eine-enttaeuschung-denn-damit-du-diesen-text-liest-brauchst-du-so-eine-schlagzeile/">Weiterlesen ...</a></p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2015/08/18/der-journalismus-im-internet-ist-eine-enttaeuschung-denn-damit-du-diesen-text-liest-brauchst-du-so-eine-schlagzeile/">Der Journalismus im Internet ist eine Enttäuschung. Denn damit Du diesen Text liest, brauchst Du so eine Schlagzeile.</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Für den Journalismus ist das Internet ein Eldorado der Möglichkeiten. Und doch eine einzige Enttäuschung: Weil damit kaum Erlöse erzielt werden, findet der grosse Teil des wertvollen Journalismus immer noch ausserhalb statt. Geld verdienen lässt sich vor allem mit schreierischen, journalismusfernen Inhalten.<br />
<span id="more-25263"></span></p>
<div style="border: 1px solid #dddddd; margin: 3px 0px 10px 10px; padding: 7px; background: #ececec none repeat scroll 0% 0%; float: right; font-size: 0.9em; width: 147px; line-height: 1.3em; color: #4382cf;">Was haben wir uns vom <a href="https://medienwoche.ch/tag/journalismus-im-internet/"><strong><big>Journalismus<br />
im Internet</big></strong></a> versprochen &#8211; und was wurde bisher eingelöst? Sind Printmedien tatsächlich tot oder stehen sie vor einem Comeback? Die MEDIENWOCHE beleuchtet in einer Serie die <strong>Veränderungen des Journalismus</strong> durch das Internet.</div>
<p>Ich hätte nicht erwartet, dass es soweit kommt. Aber vielleicht muss ich einigen Kritikern des Internets recht geben. Denn die grossen, mit der Explosion von Möglichkeiten im Internet geschmiedeten Träume konnten bisher nicht erfüllt werden. Viele der solche Visionen hegenden kreativen Geister leben stattdessen fast prekärer als in Vor-Internet-Zeiten. Musiker gehen auf Marathon-Konzerttourneen, Künstler füllen Förderanträge aus und Journalisten wechseln zuhauf in die PR und «kommunizieren» fortan. Oder es funktioniert die Quersubventionierung: Man ist bekannt für das eine, verdient das Geld aber mit etwas anderem. Sascha Lobo hat das Internet im Januar 2014 als <a href="https://medienwoche.ch/2014/01/21/internet-kaputt-nicht-kaputt/">«kaputt»</a> bezeichnet, und damit vor allem die dort praktizierten, aus Steuer- und Werbegeldern finanzierten Überwachungstätigkeiten gemeint. Das ist zwar eine etwas sehr vereinfachte Darstellung, aber wenn das Wort enttäuschte Verheissungen eines Spiel- und Werkzeugs benennt, dann ist sie nachvollziehbar.</p>
<p>Die wirtschaftlichen Nutzniesser des Medienwandels im publizistischen Bereich sind bisher einige wenige grosse Plattformen und ihre Investoren. Haben diese oft keine eigenen Inhalte erstellenden Plattformen publizistische Ziele, so unterscheiden sie sich von jenen des klassischen Journalismus. Was natürlich auch mit der durch den Medienwandel veränderten Struktur zu tun hat. Was immerhin teilweise funktioniert im Netz, ist das Geldsammeln. Direkt <a href="https://twitter.com/glsbank/status/627148360043077632">per IBAN</a> oder auf Crowdfunding-Portalen wie Kickstarter, Indiegogo oder Wemakeit. Muss sich der ernsthafte Journalismus zukünftig um Spendengelder von Lesern und Mäzenen bemühen?</p>
<p>Es wird offensichtlich: Hinter den <strong>Verheissungen</strong> des Medienwandels öffnen sich <strong>Abgründe</strong>. Um den klickheischenden Titel einzulösen, liefern wir also acht knackige Schlagzeilen, wie sie Internetfreunde lieben &#8211; und acht unangenehme Wahrheiten dahinter, die sie gerne verdrängen. Es ist der Start einer Serie zum Journalismus im Internet.</p>
<h3>1. Der Journalismus im Internet verfügt über grenzenlose Möglichkeiten!</h3>
<p>Doch die Online-Journalisten sind kleine Boulevardmäuse geblieben, bemitleidenswerte Klickfabrik-Arbeiter. Für Recherche haben sie keine Zeit, denn sie müssen mehrmals täglich Stücke raushauen. Die dann bitteschön performen sollen, also zuhauf Interaktionen nach sich ziehen.</p>
<h3>2. GRENZENLOSE MÖGLICHKEITEN!</h3>
<p>&#8211; von denen nicht nur die Journalisten, sondern auch die Konsumenten überfordert zu sein scheinen. Die inszeniert abgeschlossene Welt einer Tageszeitung oder einer Tagesschau-Ausgabe ist zwar keine adäquate Abbildung der Wirklichkeit, entspricht aber offenbar dem Bedürfnis vieler Menschen nach Überschaubarkeit.</p>
<h3>3. Das Netz ermöglicht es uns, immer freier, immer schneller, immer schrankenloser zu kommunizieren!</h3>
<p>Doch wir liefern unsere Daten freiwillig an Milliardenkonzerne aus, die uns überwachen und die nicht verhindern können, dass uns Regierungen überwachen.</p>
<h3>4. Datenauswertungen machen Netzinhalte besser!</h3>
<p>&#8211; und überwachbarer. Was den Schutz vor Überwachbarkeit angeht, sind gedruckte Publikationen im Vorteil, wie ich im Text <a href="https://medienwoche.ch/2013/08/16/die-loesung-heisst-rueckschritt/">«Die Lösung heisst Rückschritt»</a> ausgeführt habe: Ihre Lektüre bleibt ein kaum zu überwachbares Unternehmen &#8211; ähnlich wie das Bezahlen mit (ebenfalls gedrucktem) Bargeld.</p>
<h3>5. Datenauswertungen machen Netzinhalte sogar zeitlos!</h3>
<p>Wie es auf Portalen wie Likemag.com, Storyfilter.com oder Heftig.co zu bewundern ist, sind perfekt auf Leserreaktionen optimierte Beiträge am Ende zeitlos und müssen auch gar kein Datum mehr tragen. Mit Journalismus, einem Wort, das vom auf den «Tag» zurückgehenden französischen Wort «journal» kommt, hat das nichts mehr zu tun.</p>
<h3>6. Der Digitalanteil der Zeitungsverlage steigt ständig an!</h3>
<p>&#8211; wie diese in Medienmitteilungen stolz vermelden. Doch mit Journalismus haben Projekte wie Doodle, Ricardo, Trendsales (<a href="http://www.tamedia.ch/de/medien/digital/">Tamedia</a>), ImmoScout24, DeinDeal, Geschenkidee (<a href="http://www.ringierdigital.ch/portfolio.html">Ringier</a>) oder Idealo, Kaufda, Zanox (<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Beteiligungen_der_Axel_Springer_SE">Axel Springer</a>) nichts zu tun.</p>
<h3>7. Journalisten sind gut bezahlt!</h3>
<p>Wenn sie denn in Chefpositionen bei Druckerzeugnissen angestellt sind. Wer sich wundert, dass Abgänger von Journalistenschulen auch heute noch lieber bei den Printprodukten «Zeit», «Spiegel» oder NZZ arbeiten möchten und nicht unbedingt bei 20min.ch: Entscheidend sind die Arbeitsbedingungen, der Ruf der Marke und die journalistischen Möglichkeiten. Um auch in Krisenzeiten keine Abstriche machen zu müssen, spart man auf Kosten der freien Mitarbeiter. Während festangestellte Journalisten nach wie vor normal verdienen, sind die Honorare für die Freien kaum noch existenzsichernd.</p>
<h3>8. Der ernsthafte, wertvolle Journalismus findet statt!</h3>
<p>&#8211; und zwar oft auf Papier. Auch wenn es im Internet einige ernsthafte Publikationen gibt. Auch wenn Zeitungswebsites immer wieder grossartige journalistische Online-Projekte durchziehen. Und auch wenn Buzzfeed und Watson ihre «So-verrückt-ist-die-Welt»-Postings ab und zu mit echtem Journalismus auflockern. Gemessen an der Anzahl von originären, demokratierelevanten Inhalten schneidet Print gegen das Netz immer noch noch gut bis sehr gut ab.</p>
<p><strong>Reaktionen auf den Beitrag:</strong><br />
<a href="https://verabunse.wordpress.com/2015/08/19/medienwoche-serie-journalismus-im-internet-antwort-an-ronnie-grob/" target="_blank">Vera Bunse: Antwort an Ronnie Grob</a></p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2015/08/18/der-journalismus-im-internet-ist-eine-enttaeuschung-denn-damit-du-diesen-text-liest-brauchst-du-so-eine-schlagzeile/">Der Journalismus im Internet ist eine Enttäuschung. Denn damit Du diesen Text liest, brauchst Du so eine Schlagzeile.</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Medien-Analyse zum Germanwings-Absturz</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2015/04/08/medien-analyse-zum-germanwings-absturz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Apr 2015 23:54:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Medienwandel]]></category>
		<category><![CDATA[Analyse]]></category>
		<category><![CDATA[Germanwings]]></category>
		<category><![CDATA[Munich Digital Institute]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>So traurig dieses Ereignis ist, so zeigt es doch, wie sehr sich die Mediensituation durch Digitalisierung und soziale Elemente verändert hat. Massenmedien verstehen sich nach wie vor als Transporteur von Informationen. Diese Informationen werden zudem aber auch durch Nutzer selbst via Suchmaschinen gesucht und parallel in sozialen Medien diskutiert.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2015/04/08/medien-analyse-zum-germanwings-absturz/">Medien-Analyse zum Germanwings-Absturz</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>So traurig dieses Ereignis ist, so zeigt es doch, wie sehr sich die Mediensituation durch Digitalisierung und soziale Elemente verändert hat. Massenmedien verstehen sich nach wie vor als Transporteur von Informationen. Diese Informationen werden zudem aber auch durch Nutzer selbst via Suchmaschinen gesucht und parallel in sozialen Medien diskutiert.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2015/04/08/medien-analyse-zum-germanwings-absturz/">Medien-Analyse zum Germanwings-Absturz</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>SZ-Digitalchef Plöchinger sagt, wieso wir agil werden müssen</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2015/03/23/wieso-wir-agil-werden-muessen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Mar 2015 20:09:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Medienwandel]]></category>
		<category><![CDATA[Mobile]]></category>
		<category><![CDATA[social]]></category>
		<category><![CDATA[Stefan Plöchinger]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>«Junge Leser nutzen das Netz ganz anders als alte. Während die Journalistenbranche immer noch über den besten Weg von Print nach Online debattiert, ist die Realität schon eine Station weiter.» Stefan Plöchinger, Chefredaktor Süddeutsche.de</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2015/03/23/wieso-wir-agil-werden-muessen/">SZ-Digitalchef Plöchinger sagt, wieso wir agil werden müssen</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>«Junge Leser nutzen das Netz ganz anders als alte. Während die Journalistenbranche immer noch über den besten Weg von Print nach Online debattiert, ist die Realität schon eine Station weiter.» Stefan Plöchinger, Chefredaktor Süddeutsche.de</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2015/03/23/wieso-wir-agil-werden-muessen/">SZ-Digitalchef Plöchinger sagt, wieso wir agil werden müssen</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>#storywars oder Das Problem mit dem Journalismus auf den Punkt gebracht</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2015/02/10/storywars-oder-das-problem-mit-dem-journalismus-auf-den-punkt-gebracht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Feb 2015 22:54:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[#storywars]]></category>
		<category><![CDATA[Medienwandel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Journalismus scheint etwas zu versprechen, was er nicht halten kann. Und Rezipienten erwarten etwas, das es so nicht gibt: Die reine, objektive, universell gültige Wahrheit.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2015/02/10/storywars-oder-das-problem-mit-dem-journalismus-auf-den-punkt-gebracht/">#storywars oder Das Problem mit dem Journalismus auf den Punkt gebracht</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Journalismus scheint etwas zu versprechen, was er nicht halten kann. Und Rezipienten erwarten etwas, das es so nicht gibt: Die reine, objektive, universell gültige Wahrheit.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2015/02/10/storywars-oder-das-problem-mit-dem-journalismus-auf-den-punkt-gebracht/">#storywars oder Das Problem mit dem Journalismus auf den Punkt gebracht</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die Blaupause für Qualitätsmedien im Netz</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2015/02/05/die-blaupause-fuer-qualitaetsmedien-im-netz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Feb 2015 21:20:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Medienwandel]]></category>
		<category><![CDATA[CEO]]></category>
		<category><![CDATA[Führungskräfte]]></category>
		<category><![CDATA[Trends]]></category>
		<category><![CDATA[Netzökonom]]></category>
		<category><![CDATA[Holger Schmidt]]></category>
		<category><![CDATA[Qualitätsmedien]]></category>
		<category><![CDATA[Quartz]]></category>
		<category><![CDATA[Manager]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=3537</guid>

					<description><![CDATA[<p>In Zeiten, in denen die Nachrichtenflut im Internet ebenso stetig zunimmt wie der Zeitaufwand, das wirklich Wichtige aus diesem permanenten Strom herauszufiltern, sollte es einen Markt für Paywalls geben, hinter denen diese Arbeit schon erledigt ist. Das US-Blog Quartz hat daher 940 Führungskräfte aus aller Welt nach ihren Informationsgewohnheiten befragt.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2015/02/05/die-blaupause-fuer-qualitaetsmedien-im-netz/">Die Blaupause für Qualitätsmedien im Netz</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In Zeiten, in denen die Nachrichtenflut im Internet ebenso stetig zunimmt wie der Zeitaufwand, das wirklich Wichtige aus diesem permanenten Strom herauszufiltern, sollte es einen Markt für Paywalls geben, hinter denen diese Arbeit schon erledigt ist. Das US-Blog Quartz hat daher 940 Führungskräfte aus aller Welt nach ihren Informationsgewohnheiten befragt.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2015/02/05/die-blaupause-fuer-qualitaetsmedien-im-netz/">Die Blaupause für Qualitätsmedien im Netz</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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