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	<title>Nils Melzer | MEDIENWOCHE</title>
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	<description>Magazin für Medien, Journalismus, Kommunikation &#38; Marketing</description>
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		<title>Republik, Walder, Melzer</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Benjamin von Wyl]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Jan 2022 11:29:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medienwoche]]></category>
		<category><![CDATA[Medienförderung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>The Good – Die «Republik» und das Massnahmenpaket Mit der Abstimmung über die Medienförderung tun sich viele Medien schwer. Wenn etwa Tamedia «Die Informationsmedien stecken in der Krise» titelt, grenzt es an Realitätsverzerrung, dass im Artikel die Rolle des eigenen Unternehmens in dieser «Krise» unerwähnt bleibt. Bei den Journalist:innen spielen starke Gefühle mit in diesem <a href="https://medienwoche.ch/2022/01/08/republik-walder-melzer/">Weiterlesen ...</a></p>
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<h3>The Good – Die «Republik» und das Massnahmenpaket</h3>
<p>Mit der Abstimmung über die Medienförderung tun sich viele Medien schwer. Wenn etwa Tamedia «Die Informationsmedien stecken in der Krise» titelt, grenzt es an Realitätsverzerrung, dass im Artikel die <a href="https://www.tagesanzeiger.ch/das-dilemma-der-schweizer-medien-in-vier-grafiken-531674576759?ref=refind" rel="noopener" target="_blank">Rolle des eigenen Unternehmens</a> in dieser «Krise» unerwähnt bleibt.</p>
<p>Bei den Journalist:innen spielen starke Gefühle mit in diesem Abstimmungskampf. Schliesslich erleben Medienschaffende hautnah, wie das Mediensystem bröckelt und bröselt. Deshalb geraten viele Texte dazu pathetisch – so hiess es in einer «Republik»-Kolumne vor ein paar Wochen etwa, es gehe «um Grundfragen von Aufklärung und Demokratie».</p>
<p>Umso vorbildlicher, findet die «Project R», die Trägerschaft der «Republik», nun einen Weg über den Grat, den die Medienabstimmung bedeutet: <a href="https://www.republik.ch/2022/01/05/mediengesetz/befragung" rel="noopener" target="_blank">Die Abonnent:innen fassen die Parole</a>. Wie ein Abstimmungsbüchlein informiert die «Republik» vor dem Entscheid über alle Fragen, die im Zusammenhang mit der vertrackten Vorlage aufkommen können. Das Online-Magazin, das die TX Group in der Vergangenheit als «Zerstörungsmaschine» bezeichnete, ist dabei im Dienst der Meinungsbildung über seinen Schatten gesprungen und ruft auch die Abonnent:innen dazu auf. Auf die Frage, ob in einer Situation, die die Medienkonzerne mitgeschaffen haben, nun «die Steuer­zahler Geld verlochen» sollen, antwortet die «Republik»: «Kommt darauf an, was sie wichtiger finden: ihren Stolz oder ein halbwegs funktionierendes Medien­system.»</p>
<h3>The Bad – Walder international</h3>
<p>Mit den Folgen von <a href="https://medienwoche.ch/2022/01/07/affaere-walder-fahrlaessige-schuetzenhilfe/">Marc Walders verhängnisvoller Aussage</a> müssen sich auch Ringier-Journalist:innen in Rumänien rumschlagen. Ein Onlineportal hat über das Video berichtet, in dem Walder sagt, er habe die Medien des Konzerns gebeten, mit ihrer Corona-Berichterstattung die Regierung zu unterstützten. Das Onlineportal wirft flugs auch der Ringier-Boulevardzeitung «Libertatea» vor, alle Gegner:innen des Regierungskurses zu verunglimpfen. </p>
<p>Als Indiz, dass es so sei, wird aus einem gepfefferten Kommentar des rumänischen Ringier-Content-Chefs gegen den Patriarchen der rumänisch-orthodoxen Kirche zitiert. Doch im besagten Kommentar wird nicht nur dem Kirchenoberhaupt Wissenschaftsfeindlichkeit vorgeworfen, sondern auch der rumänische Staatspräsident für die zerfahrene Situation mit hunderten Pandemietoten pro Tag in Mitverantwortung genommen. Darüber hinaus hat «Libertatea» während der Pandemie diverse kritische Recherchen, etwa zur dubiosen Herkunft von Spitalmasken, veröffentlicht. Regierungstreue ist das nicht. </p>
<p>In Rumänien wäre eh die Frage: Treue zu welcher Regierung? Kürzlich nahm die dritte seit Pandemiebeginn ihre Arbeit auf. Im Welt-Demokratieindex gilt das Land als «unvollständige Demokratie» – so wie andere Länder, in denen Ringier aktiv ist, etwa Polen. Jeden Verdacht einer Regierungstreue von Ringier-Medien in Polen zerstreut die aktuelle «Weltwoche»: Es sei ein «offenes Geheimnis», dass die Ringier-Medien in Polen «systematisch die Opposition bevorzugen», heisst es dort in einem Artikel über die polnische Medienlandschaft. </p>
<h3>The Ugly – Melzers mangelnde Medienkompetenz</h3>
<p>Nils Melzer, der <a href="https://www.ohchr.org/en/issues/torture/srtorture/pages/nilsmelzer.aspx" rel="noopener" target="_blank">UNO-Sonderberichterstatter über Folter</a>, ist ein Verteidiger der Pressefreiheit. Ausdauernd gibt Melzer, der in Biel lebt, <a href="https://www.republik.ch/2020/01/31/nils-melzer-spricht-ueber-wikileaks-gruender-julian-assange" rel="noopener" target="_blank">Interviews zum Fall Assange</a>. Genauso ausdauernd betont er dabei, dass es ihm damit auch um die Pressefreiheit an sich geht. So einer Person schreibt man Medienkompetenz zu. Doch dem scheint nicht so zu sein.</p>
<p>Am Dienstag teilte Melzer ein Video auf Twitter mit seinen 50’000 Followern, das <a href="http://, mit seinen 50’000 Followern auf Twitter" rel="noopener" target="_blank">Polizeigewalt in den Niederlanden</a> zeigt. Dabei kündigte er direkt eine offizielle Intervention beim niederländischen Aussenministerium an und schrieb: «THIS SAVAGERY MUST STOP HERE AND NOW!» (Dt. Diese Grausamkeit muss hier und jetzt aufhören.) Doch «This Savagery» hatte bereits vor neun Monaten stattgefunden; die Strafverfolgung gegen die beteiligten Polizisten läuft bereits. Melzer hat das Video von einem Account namens «Visegrad24» retweetet, der sich zwar als «unabhängige News» bezeichnet, aber weder über Website noch Impressum verfügt. </p>
<p>Obwohl Melzer öffentlich darauf hingewiesen wurde, gestand er kein Missverständnis ein. Auch nicht, nachdem ihn die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/UN_Watch" rel="noopener" target="_blank">NGO «UN Watch</a>» wegen dem Verbreiten irreführender Information zum Rücktritt aufgefordert hat. Der MEDIENWOCHE sagt Melzer, er nehme die kritische Einschätzung seiner Medienkompetenz durch die MEDIENWOCHE zur Kenntnis. «Der Videoclip ist authentisch, das ist unhinterfragt. Man sieht eindeutig, dass es ein Fall von Folter ist.» Sein Tweet müsse im Kontext eines Tweets vom Tag davor gesehen werden, in dem er ein Video aktueller Polizeigewalt in den Niederlanden teilte und zum Einsenden von Beweisen aufrief. Darüberhinaus betont Melzer, dass seine Protestnote bei den Niederlanden mehr Beachtung finde – weil er sie auf Twitter ankündigte.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/01/08/republik-walder-melzer/">Republik, Walder, Melzer</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Fall Assange: Die Leiche im Keller des Westens</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/04/29/fall-assange-die-leiche-im-keller-des-westens/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Apr 2021 06:00:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Julian Assange]]></category>
		<category><![CDATA[Nils Melzer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wikileaks-Gründer Julian Assange hat es gewagt, schwerste Verbrechen aufzudecken. Dafür wird er von den Mächtigen verfolgt und gezielt zugrundegerichtet. In seinem Buch liefert der Schweizer Uno-Sonderberichterstatter über Folter Nils Melzer erstmals Beweise.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/04/29/fall-assange-die-leiche-im-keller-des-westens/">Fall Assange: Die Leiche im Keller des Westens</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wikileaks-Gründer Julian Assange hat es gewagt, schwerste Verbrechen aufzudecken. Dafür wird er von den Mächtigen verfolgt und gezielt zugrundegerichtet. In seinem Buch liefert der Schweizer Uno-Sonderberichterstatter über Folter Nils Melzer erstmals Beweise.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/04/29/fall-assange-die-leiche-im-keller-des-westens/">Fall Assange: Die Leiche im Keller des Westens</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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