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	<title>No Billag | MEDIENWOCHE</title>
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	<description>Magazin für Medien, Journalismus, Kommunikation &#38; Marketing</description>
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		<title>Halbierungsinitiative als Neuauflage von «No Billag»</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Feb 2022 13:17:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medienwoche]]></category>
		<category><![CDATA[No Billag]]></category>
		<category><![CDATA[Halbierungsinitiative]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Anzeichen verdichten sich, dass es die SVP ernst meint mit einer Gebührenhalbierung. Aktuell hätte die SRG schlechte Karten gegen ein solches Begehren. Doch das kann sich noch ändern. «Ein bisschen Gegenwind beflügelt.» Damit spielte Roger de Weck vor elf Jahren eine sich anbahnende Attacke auf die Finanzierung der SRG herunter. Mit der ihm eigenen <a href="https://medienwoche.ch/2022/02/10/halbierungsinitiative-als-neuauflage-von-no-billag/">Weiterlesen ...</a></p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/02/10/halbierungsinitiative-als-neuauflage-von-no-billag/">Halbierungsinitiative als Neuauflage von «No Billag»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Anzeichen verdichten sich, dass es die SVP ernst meint mit einer Gebührenhalbierung. Aktuell hätte die SRG schlechte Karten gegen ein solches Begehren. Doch das kann sich noch ändern.</strong><br />
<a href="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/02/MW-Halbierung-SRG-SVP-20220210.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/02/MW-Halbierung-SRG-SVP-20220210-300x201.jpg" alt="" width="300" height="201" class="alignnone size-medium wp-image-94743" srcset="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/02/MW-Halbierung-SRG-SVP-20220210-300x201.jpg 300w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/02/MW-Halbierung-SRG-SVP-20220210-1024x686.jpg 1024w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/02/MW-Halbierung-SRG-SVP-20220210-768x515.jpg 768w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/02/MW-Halbierung-SRG-SVP-20220210-470x315.jpg 470w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/02/MW-Halbierung-SRG-SVP-20220210-728x485.jpg 728w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/02/MW-Halbierung-SRG-SVP-20220210.jpg 1456w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><br />
«Ein bisschen Gegenwind beflügelt.» Damit spielte Roger de Weck vor elf Jahren eine sich anbahnende Attacke auf die Finanzierung der SRG herunter. Mit der ihm eigenen Nonchalance reagierte der damalige SRG-Generaldirektor im Frühjahr 2011 auf eine Petition, die eine Halbierung der Empfangsgebühren forderte. Seither bläst der Gegenwind konstant. Mal stärker, wie im Abstimmungskampf um die <a href="https://medienwoche.ch/tag/no-billag/">«No Billag»</a>-Gebührenabschaffungsinitiative, mal weniger stark, wie nach dem deutlichen Bekenntnis einer überwiegenden Mehrheit der Stimmberechtigten zu einer soliden und sicheren Rundfunkfinanzierung.<br />
</p>
<p>Inzwischen weht wieder eine steife Brise und die Sturmwarnung sieht gar grössere Gefahr aufziehen. Konstant geblieben ist über all die Jahre die Windrichtung: Die Luftstösse kommen immer von rechts, meistens aus der Ecke der SVP. So auch diesmal.</p>
<p>Wie die <a href="https://www.watson.ch/schweiz/315385133-zu-links-die-svp-plant-einen-angriff-auf-die-srg" rel="noopener" target="_blank">CH-Media-Zeitungen</a> jüngst berichteten, formiert sich derzeit ein Komitee, das noch in diesem Jahr eine Initiative lancieren soll mit der Forderung nach einer drastischen Reduktion der Haushaltsabgabe für die Finanzierung von Radio und Fernsehen. Die Köpfe dahinter seien der Zürcher SVP-Nationalrat Thomas Matter und Gewerbeverbandspräsident Hans-Ulrich Bigler; beides keine unbeschriebenen Blätter, wenn es darum geht, gegen die SRG Stimmung zu machen.</p>
<blockquote><p>SVP-Mann Matter kramte im letzten Sommer die ewige Drohkulisse einer Gebührenhalbierung aus dem Fundus hervor.</p></blockquote>
<p>Bigler und sein Verband trugen 2015 das Referendum gegen den Systemwechsel von einer Empfangsgebühr zu einer <a href="https://www.admin.ch/gov/de/start/dokumentation/abstimmungen/20150614/rtvg.html" rel="noopener" target="_blank">Haushaltsabgabe</a>. Die Kampagne richtetet sich stark gegen die SRG als Hauptnutzniesserin der öffentlichen Medienfinanzierung. SVP-Mann Matter wiederum war es, der im letzten Sommer die ewige Drohkulisse einer Gebührenhalbierung aus dem Fundus kramte und konkreter ausformulierte, wie die SRG finanziell abgestraft werden könnte, weil sie aus Sicht der SVP zu links steht.</p>
<p>Würde die Initiative in den nächsten Monaten lanciert, dann liefe die Sammelfrist für die Unterschriften auch noch während des Wahlkampfs zu den eidgenössischen Wahlen im kommenden Jahr – Anti-SRG-Stimmungsmache als Mobilisierungsvehikel. 2015 profitierte Bigler von seiner medialen Omnipräsenz im Abstimmungskampf um das Referendum gegen die Haushaltsabgabe und schaffte die Wahl in den Nationalrat. Vier Jahre später schaffte er die Wiederwahl nicht. Gut möglich, dass er mit der Halbierungsinitive auch persönliche Ambitionen hegt, um nochmal den Sprung ins Parlament zu schaffen. </p>
<blockquote><p>Für die SRG käme eine Halbierungsinitiative zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt.</p></blockquote>
<p>Im Vergleich mit der «No Billag»-Initiative, die gebührenfinanzierte Medien in der Schweiz komplett (und erfolglos) zu verbieten versuchte, erscheint der nun diskutierte Vorschlag als ein Kompromiss: Halbierung ist keine Abschaffung. Unter dem Strich blieben der SRG weiterhin ein paar hundert Millionen Franken pro Jahr. Das mag manchen, die den radikalen Vorschlag vor vier Jahren an der Urne abgelehnt hatten, als moderate Alternative erscheinen.</p>
<p>Für die SRG käme eine «No Billag 2»-Initiative, wie sie <a href="https://www.nzz.ch/schweiz/jean-michel-cina-und-srg-droht-neuauflage-von-no-billag-ld.1668525" rel="noopener" target="_blank">die NZZ jetzt schon nennt</a>, zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt. Zum einen verspielt die SRG gerade mit unpopulären Sparmassnahmen Sympathien bei seinem traditionellen Radio- und TV-Publikum. Zum anderen ist es wenig wahrscheinlich, dass die jüngere Zielgruppe, die das Unternehmen nun verstärkt anzusprechen versucht, eine ähnlich starke und emotionale Bindung an das Unternehmen entwickelt wie die ältere Generation. Auf Youtube oder Instagram ist die SRG nur eine Anbieterin unter vielen.</p>
<blockquote><p>Ein Teil des Radio- und Fernsehpersonals blickt einer Halbierungsinitiative einigermassen fatalistisch entgegen.</p></blockquote>
<p>Doch nicht nur vom Publikum dürfte die SRG bei einer weiteren Abstimmung über die Finanzierung weniger Support erwarten können. Auch die Angestellten würden – Stand heute – nicht mehr gleich geschlossen in die Schlacht ziehen wie weiland gegen «No Billag». Ein Teil des Radio- und Fernsehpersonals blickt einem allfälligen Entscheid, der den eigenen Arbeitsplatz bedroht, einigermassen fatalistisch entgegen, nach dem Motto: Diesmal sollen die Chefs ausbaden, was sie sich selbst eingebrockt haben. Ob man nun wegen laufender Sparmassnahmen die Stelle verliert oder aufgrund eines politischen Entscheids ein paar Jahre später, ändert im Einzelfall nichts am Ergebnis. Dass sich das Klima in den nächsten Jahren grundlegend ändern wird, bis es zu einer allfälligen Abstimmung über eine Gebührenhalbierung kommt, würde überraschen. Gegenwärtig deutet wenig auf eine Trendwende hin.</p>

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<p>Auch sonst setzt sich die SRG regelmässig in die Nesseln. Ob bei der Aufklärung der Vorwürfe wegen systematischer Belästigung und sexueller Übergriffe beim Westschweizer Fernsehen oder der Einführung eines <a href="https://www.infosperber.ch/medien/srg-chefloehne-ein-themenklassiker/" rel="noopener" target="_blank">neuen Lohnsystems</a> für die Top-Kader: Beide Male hinterliess die Führung um Verwaltungsratspräsident Jean-Michel Cina keinen besonders souveränen Eindruck.</p>
<p>Diese Schwachpunkte sind auch der SVP nicht verborgen geblieben. Auch darum will sie die Gunst der Stunde nutzen und die angeschlagene SRG weiter schwächen. Zu dieser Strategie gehört auch die Posse, die Parteipräsident Marco Chiesa im Tessin bietet mit seinem fadenscheinig begründeten Boykott des italienischsprachigen Radios und Fernsehen RSI seit letztem Sommer.  </p>
<blockquote><p>Eine flächendeckende mediale Versorgung mit Information oder Unterhaltung, die nicht den Unwägbarkeiten des Markts ausgesetzt ist, kann nur eine solide finanzierte Organisation gewährleisten.</p></blockquote>
<p>Auch wenn das Bild nun düster aussieht, braucht das noch nichts zu heissen. Jene gesellschaftlichen Akteure, die 2018 vereint – und schliesslich erfolgreich – gegen «No Billag» aufgetreten waren, dürften erkennen, dass auch eine Gebührenhalbierung ihre Präsenz in der (Medien-)Öffentlichkeit grundlegend in Frage stellt. Ob Parteien, zivilgesellschaftliche Organisationen, Kulturinstitutionen oder Sportverbände – sie alle müssten gleichermassen darum bangen, im Fall einer Gebührenhalbierung von der Bildfläche zu verschwinden. Denn eine flächendeckende mediale Versorgung mit Information oder Unterhaltung, die nicht den Unwägbarkeiten des Markts ausgesetzt ist, kann nur eine solide finanzierte Organisation gewährleisten – umso mehr, wenn sie Angebote in vier Sprachen bereitstellen muss. Und wie eine aktuelle <a href="https://medienwoche.ch/2022/02/03/studie-starker-service-public-heisst-gesunde-demokratie/">Studie zeigt</a>: Schwache öffentliche Medien heisst schwache Demokratie.</p>
<p>&#8212;<br />
							<h3 style="margin-bottom:20px;display:block;width:100%;margin-top:10px">SVP droht seit 2006 mit Gebührenhalbierung </h3>
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									Geschichte einer alten Forderung								</span>
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						  <div class="wpsm_panel-body">
							<p>Als der Bundesrat Ende 2006 beschlossen hatte, die Empfangsgebühren für Radio und Fernsehen um 12 auf 462 Franken pro Haushalt und Jahr zu erhöhen, reagierte die SVP ein erstes Mal mit der inzwischen hinlänglich bekannten Forderung nach einer <a href="https://www.svp.ch/news/artikel/medienmitteilungen/svp-fordert-halbierung-der-srg-gebuehren/" rel="noopener" target="_blank">Halbierung der SRG-Gebühren</a>. Das sei zu viel Geld für ein zu grosses Angebot, lautete die Begründung. Je ein Radio- und TV-Programm pro Sprachregion würden vollauf reichen. Resonanz auf den radikalen Vorschlag blieb aus. Was die SVP für masslos hielt, befanden alle anderen Akteure als moderat. Zum politischen Dauerbrenner entwickelte sich die Gebührenfrage erst zwei Jahre später.</p>

<p>Ende 2008 trat <a href="https://www.nzz.ch/bye_bye_billag_vom_gebuehren-aerger_zur_initiative-ld.1117425" rel="noopener" target="_blank">«Bye Bye Billag»</a> auf den Plan, als Slogan und als Facebook-Gruppe. Beflügelt von den vielen Likes und der wohlwollenden publizistischen Begleitung durch «Blick» und «Blick am Abend» war bald eine Volksinitiative ein Thema. Die Inkassofirma Billag sollte abgeschafft und die auf 100 oder 200 Franken reduzierten Gebühren mit der Steuerrechnung eingezogen werden. Doch das Vorhaben scheiterte an der Realität. Der Einzug via Steuern wäre teurer gewesen als über die Billag. Doch die «Bye Bye Billag»-Truppe liess nicht locker, angeführt von einer politisch nicht weiter engagierten Marketingfachfrau und unterstützt von der damaligen SVP-Nationalrätin Natalie Rickli. Im Frühjahr 2011 folgte darum eine Petition mit der Forderung, die Gebühren auf 200 Franken zu senken. SVP-Bundesrat Ueli Maurer gefiel die Idee. Darum sagte er: «Das wäre eine Chance fürs Fernsehen. So müsste es sich auf den qualitativen Kern konzentrieren.»</p>

<p>Als warme Luft erwies sich hingegen eine via «Sonntagszeitung» lancierte Drohung eines Gebührenboykotts. Die Verpflichtung von Roger Schawinski als Talk-Moderator beim Schweizer Fernsehen habe das Fass zum Überlaufen gebracht. Darum müsse man nun handeln, begründete der damalige SVP-Präsident Toni Brunner die Boykottdrohung. Das Thema war gesetzt, die Schlagzeilen folgten umgehend. Nach zwei Wochen entschied die Partei, auf einen Boykottaufruf zu verzichten. Sie unterstützte stattdessen die «Bye Bye Billag»-Petition, die mit 140'000 dem Parlament übergeben wurde. Doch die Forderung nach einer substanziellen Gebührensenkung fand bei der Politik kein Gehör.</p>

<p>Ein weiteres Mal stand die Forderung nach einer Halbierung der Empfangsgebühren im Raum, als das Parlament 2017 die «No Billag»-Initiative beriet. Eine Minderheit im Nationalrat, grösstenteils SVP-Politikerinnen und -Politiker, wollte die Reduktion der Gelder für die SRG als Gegenentwurf zur Initiative zur Abstimmung vorlegen, scheiterte aber damit.</p>

<p>Gesunken sind die Gebühren dennoch, wenn auch nicht um die Hälfte. Nach dem 2015 beschlossenen Systemwechsel weg von den geräteabhängigen Gebühren hin zu einer allgemeinen Haushalts- und Unternehmensabgabe reduzierte sich der Betrag bis heute auf <a href="https://www.admin.ch/gov/de/start/dokumentation/medienmitteilungen.msg-id-78803.html" rel="noopener" target="_blank">335 Franken pro Jahr und Haushalt</a> von vormals über 450. Betriebe zahlen je nach Umsatz bis zu 50'000 Franken pro Jahr (bei 1 Milliarde Umsatz). Kleinere Firmen, die weniger als eine halbe Million Franken umsetzen, zahlen nichts. Dass Betriebe überhaupt abgabenpflichtig sind, stört die Gewerbelobby. Deshalb will sie mit der Halbierungsinitiative auch diese Geldquelle für die SRG stoppen.</p>						  </div>
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					<!-- Inner panel End -->
					
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			</item>
		<item>
		<title>«No Billag light» würde SRF hart treffen</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/06/15/no-billag-light-wuerde-srf-hart-treffen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Jun 2021 21:25:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[No Billag]]></category>
		<category><![CDATA[SVP]]></category>
		<category><![CDATA[Gebührenhalbierung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nur ein Sommertheater? Die SVP meint es offenbar ernst mit einer Initiative «No Billag light». Für das Programm von SRF wäre es verheerend, meint SRF-Direktorin Nathalie Wappler (53).</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/06/15/no-billag-light-wuerde-srf-hart-treffen/">«No Billag light» würde SRF hart treffen</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nur ein Sommertheater? Die SVP meint es offenbar ernst mit einer Initiative «No Billag light». Für das Programm von SRF wäre es verheerend, meint SRF-Direktorin Nathalie Wappler (53).</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/06/15/no-billag-light-wuerde-srf-hart-treffen/">«No Billag light» würde SRF hart treffen</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wenn «No Billag» nicht in der Vergangenheit liegen würde</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/02/09/wenn-no-billag-nicht-in-der-vergangenheit-liegen-wuerde/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Feb 2021 09:41:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[No Billag]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=85802</guid>

					<description><![CDATA[<p>Am 4. März 2018 schickte das Schweizer Stimmvolk die sogenannte «No Billag»-Initiative wuchtig bachab. Wer die sozialen Medien verfolgt, weiss: Die Stimmung ist heute eine andere. Es ist zu bezweifeln, dass es für eine Mehrheit reichen würde – aber es wäre wohl eine knappere Geschichte.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/02/09/wenn-no-billag-nicht-in-der-vergangenheit-liegen-wuerde/">Wenn «No Billag» nicht in der Vergangenheit liegen würde</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am 4. März 2018 schickte das Schweizer Stimmvolk die sogenannte «No Billag»-Initiative wuchtig bachab. Wer die sozialen Medien verfolgt, weiss: Die Stimmung ist heute eine andere. Es ist zu bezweifeln, dass es für eine Mehrheit reichen würde – aber es wäre wohl eine knappere Geschichte.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/02/09/wenn-no-billag-nicht-in-der-vergangenheit-liegen-wuerde/">Wenn «No Billag» nicht in der Vergangenheit liegen würde</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>SRG: Spardruck im Massagesalon</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2020/02/27/srg-spardruck-im-massagesalon/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Feb 2020 15:01:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[No Billag]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zwei Jahre nach der No-Billag-Abstimmung ist die SRG dem Sparfieber verfallen. Dabei war das Resultat doch ein ganz anderes.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2020/02/27/srg-spardruck-im-massagesalon/">SRG: Spardruck im Massagesalon</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Zwei Jahre nach der No-Billag-Abstimmung ist die SRG dem Sparfieber verfallen. Dabei war das Resultat doch ein ganz anderes.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2020/02/27/srg-spardruck-im-massagesalon/">SRG: Spardruck im Massagesalon</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Service public in der Echokammer</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert Ruoff]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Mar 2019 15:19:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medienwoche]]></category>
		<category><![CDATA[No Billag]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Pünktlich zum ersten Jahrestag der «No Billag»-Abstimmung lud die SRG zu einer «Internationalen Service-public-Konferenz». Höhepunkt der Veranstaltung: Die Wiederentdeckung des Radios. Den Anspruch, dass sich öffentliche Medien verstärkt über den Dialog mit dem Publikum legitimieren müssen, konnte die Konferenz jedoch nicht einlösen – man blieb unter sich. Es fing dann doch ganz vielversprechend an. Obwohl <a href="https://medienwoche.ch/2019/03/07/service-public-in-der-echokammer/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Pünktlich zum ersten Jahrestag der «No Billag»-Abstimmung lud die SRG zu einer <a href="https://www.srgssr.ch/de/news-medien/news/international-public-media-conference-ipmc-medien-sind-die-lebensversicherung-einer-demokratie/" target="_blank" rel="noopener">«Internationalen Service-public-Konferenz»</a>. Höhepunkt der Veranstaltung: Die Wiederentdeckung des Radios. Den Anspruch, dass sich öffentliche Medien verstärkt über den Dialog mit dem Publikum legitimieren müssen, konnte die Konferenz jedoch nicht einlösen – man blieb unter sich.</strong><br />
<img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-66885" src="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/03/MW-Public-Media-Conference_20190307c.jpg" alt="" width="1456" height="976" srcset="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/03/MW-Public-Media-Conference_20190307c.jpg 1456w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/03/MW-Public-Media-Conference_20190307c-300x201.jpg 300w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/03/MW-Public-Media-Conference_20190307c-768x515.jpg 768w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/03/MW-Public-Media-Conference_20190307c-1024x686.jpg 1024w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/03/MW-Public-Media-Conference_20190307c-470x315.jpg 470w" sizes="(max-width: 1456px) 100vw, 1456px" /><br />
Es fing dann doch ganz vielversprechend an. Obwohl der Blick auf das Programm eher schlimme Erwartungen weckte. Von 9.45 bis 16 Uhr sollte ein Referat auf das andere, eine Präsentation auf die nächste folgen. Von der Grundsatzerklärung der neuen Medienministerin Simonetta Sommaruga bis zum Schlusswort des Medienprofessors und Präsidenten der Eidgenössischen Medienkommission EMEK, Otfried Jarren. Sie teilen die Sicht auf Medien als «Infrastruktur der Demokratie». Das ist sicher eine Kernaussage der Konferenz vom letzten Montag. Und man mag daraus schliessen, dass sowohl der Professor als auch die Bundesrätin der demokratisch gewählten Politik ein berechtigtes Interesse an der Mitgestaltung dieser Infrastruktur zugestehen.</p>
<blockquote><p>Die nationalen Parteipräsidentinnen und die Mitglieder der einschlägigen Kommissionen konnten sich diskret austauschen mit den Spitzen der SRG und ein paar Top-Shots der europäischen Service public-Medien.</p></blockquote>
<p>Ansonsten hielt sich das Interesse der Politik an der Internationalen Service-public-Konferenz in engen Grenzen. Das heisst: Die nationale Politik war mit Ausnahme der Bundesrätin im Vortragssaal kaum anwesend. Es war der erste Tag der Frühjahrssession von National- und Ständerat, und die SRG hatte sehr selektiv eingeladen. Die nationalen Parteipräsidentinnen und die Mitglieder der einschlägigen Kommissionen konnten sich, soweit sie denn wollten, in der Villa Schöngrün (15 Gault Millau-Punkte) über Mittag diskret austauschen mit den Spitzen der SRG und ein paar Top-Shots der europäischen Service public-Medien – darunter Cilla Benkö, Generaldirektorin von Sveriges Radio, Karola Wille, Intendantin des Mitteldeutschen Rundfunks MDR, Jean-Paul Philippot, Generaladministrator der Radiotélévision belge RTBF Radio, Noel Curran, Generaldirektor der Union der Europäischen Rundfunkanstalten UER/EBU, sowie dem Präsidenten und dem Generaldirektor der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft der SRG, Jean-Michel Cina und Gilles Marchand. Journalisten, die in solchen Fällen in der Regel eine gewisse Öffentlichkeit herstellen, waren nicht zugelassen. Man wollte unter sich bleiben. Die PR-Maschinerie der SRG funktionierte. Es war alles unter Kontrolle.</p>
<p>Im Konzertsaal im tiefen Keller des Zentrums Paul Klee in Bern verteilten sich rund 160 Teilnehmende auf den 200 Sitzplätzen. Nachmittags waren es dann noch etwas weniger. Das Interesse an der Medienpolitik ist ein Jahr nach der «No Billag»-Abstimmung offenbar nicht mehr so leidenschaftlich gross. Und die SRG hat es noch nicht geschafft, die angekündigte Debatte mit der Bevölkerung unter dem Titel «Beitrag des Service public für die Gesellschaft» in Gang zu setzen. Die Repräsentanten des Medien-Establishments aus den Chefetagen der SRG, des Bundesamts für Kommunikation, des Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation sowie die Mitglieder der Eidgenössischen Medienkommission und Medienforscher aus der Schweizerischen Gesellschaft für Kommunikations- und Medienwissenschaft waren weitgehend unter sich. Ein paar wenige Vertreter privater Medienverbände waren noch dabei. Man kannte sich.</p>
<blockquote><p>Die Inhalte der Service-public-Medien müssen sich auszeichnen durch Qualität, Kreativität, Nähe zu den Lebensräumen, Unparteilichkeit und Innovation.</p></blockquote>
<p>Auf dem Podium war herausfordernde Kompetenz versammelt. So forderte die europäische Medienforscherin Karen Donders der Freien Universität Brüssel), die neuen Technologien müssten uns zurückführen zu den Wurzeln der Medienarbeit. Weg vom alten Rundfunk, aus dem die Programmmacher ein passives Publikum mit Ton und Bild bearbeiten. Zurück zu einem Format von Medien, das «bürgerzentriert» ist, die Nutzerinnen und Nutzer also stärker einbezieht und sie zu Wort kommen lässt. Donders&#8216; Ansprüche sind hoch, gemessen an der Medienwirklichkeit auch in der Schweiz. Der Zugang zu den öffentlichen Medien müsse umfassend sein, sagt sie. Die Verbindung müsse über viele Plattformen und alle Geräte laufen, sie müsse geprägt sein von Innovation und Vielfalt. Und die Inhalte müssen sich auszeichnen durch Qualität, Kreativität, Nähe zu den Lebensräumen, Unparteilichkeit und Innovation. Aber nicht alles könne Service public sein, nur weil der Absender das Etikett «Service public» trägt.</p>
<p>Das oberste Ziel eines medialen Service public ist aus Donders Sicht der Beitrag zum «Citizenship», zur Bürgerschaft in der Medienrepublik. Karen Donders spricht vom Beitrag zur «politischen» Bürgerschaft, für die es Information brauche und die Vielfalt der Debatte. Dann von der «kulturellen» Bürgerschaft, bei der es um kulturelle Teilhabe gehe und um die Stärkung der Identität. Dann von der «sozialen» Bürgerschaft, die einen Anteil und ein Miteigentum an der Gesellschaft gewährleiste. Und schliesslich von der «zivilen» Bürgerschaft, die für alle die freie Meinungsäusserung gewährleiste.</p>
<blockquote><p>«Wir müssen näher heran an die Menschen und ihnen die journalistische Arbeit mehr erklären.»<br />
<small>Karola Wille, MDR</small></p></blockquote>
<p>Das ist ein starker Beitrag zu der öffentlichen Debatte, die in der Schweiz noch nicht einmal begonnen hat. Und Karola Wille, die Intendantin des ostdeutschen MDR, gab dieser Diskussion noch anschauliche Kraft. Sie berichtete, wie sie ihren Sender für Anhänger der fremdenfeindlichen Pegida geöffnet hat, für Studiobesuche und Teilnahme an der journalistischen Alltagsarbeit. «Wir müssen näher heran an die Menschen – die journalistische Arbeit mehr erklären», verlangte sie. Und insgesamt den Dialog in der Gesellschaft stärken: zwischen Stadt und Land zum Beispiel und zwischen den unterschiedlichen Gruppierungen einer auseinanderstrebenden Gesellschaft.</p>
<p>Wille sprach von der notwendigen Selbstkritik in den Medien. Die MDR-Intendantin unterstrich zwar, dass bei heiklen Themen wie der Ukraine oder der «Flüchtlingsfrage» die Fakten zwar richtig dargestellt worden seien, aber: «Die unterschiedlichen Perspektiven auf die Wirklichkeit dieser Themen war unzureichend.» Sprich: Missliebige Wahrnehmungen dieser Ereignisse und Entwicklungen, die der offiziellen oder offiziösen Haltung vielleicht unerwünscht waren, seien zu kurz gekommen.</p>
<p>Die neue Direktorin von SRF, Nathalie Wappler, kann wahrscheinlich von den Erfahrungen profitieren, die sie in den letzten Jahren als Kulturchefin beim MDR und bei Karola Wille gemacht hat. Denn die SRG steht vielleicht vor ähnlichen Erkenntnissen, wenn sie sich einmal mit der Nähe der eigenen Haltung zu anerkannten (partei-)politischen Haltungen befasst.</p>
<blockquote><p>Die Wiederentdeckung des Radios ist auch eine Wiederentdeckung der «Divergenz», also der Verschiedenheit der Medien und daher auch ihrer unterschiedlichen Leistungsfähigkeit.</p></blockquote>
<p>Die «International Public Media Conference» hat Probleme markiert, Lösungen angeboten und darüber hinaus in den fünf Stunden Frontalunterricht ganz nebenbei ein Ereignis produziert: Die Wiederentdeckung des Radios. Man könnte vielleicht auch sagen: Die Wiederentdeckung der «Divergenz», also der Verschiedenheit der Medien und daher auch ihrer unterschiedlichen Leistungsfähigkeit. Vielleicht war das der unerkannte Höhepunkt der Konferenz. Im besten Fall ein Wendepunkt eines medienpolitischen Denkens, das nur noch die «Konvergenz» und die «Verschmelzung» der Medien zu kennen scheint.</p>
<p>Cilla Benkö, die Direktorin des «kleinen Radio-Zwergs» Sveriges Radio, wie sie selber sagte –, berichtete, wie sie in Schweden das Vertrauen in das Radio wiederhergestellt hat. Sie hat bei sieben Parteien, einschliesslich der Konservativen – mit Ausnahme lediglich der Nationalisten – wieder Unterstützung gefunden für eine neue Radio-Charta, für öffentliche Regulierung, für ein Programm ohne Werbung, das publizistischen Wert schaffen soll für die schwedische Gesellschaft.</p>
<p>Benkö hat drei Faktoren erwähnt, mit denen sie im Land das Vertrauen zum Radio wiederhergestellt hat, obwohl das Vertrauen in Institutionen – insbesondere bei jungen Männern – zunehmend abnimmt. Sie habe sich erstens auf Audio als Kerngeschäft konzentriert. Sie habe also kaum mit Bebilderung und vor allem kaum mit Bewegtbild gearbeitet. Das stärkte die Radio-Identität. Sie habe zweitens qualitativ hochstehende Programme produziert – denn Qualität sei gesucht. Und sie habe drittens aus dem Radio kein Elite-Unternehmen für Stockholm gemacht, sondern ein Projekt für das ganze Land. Das Ergebnis war und ist eine Steigerung der Reichweite um 25 Prozent.</p>
<blockquote><p>Der SRG-Direktor will zusammen mit der Bevölkerung die Digitalisierung gestalten.</p></blockquote>
<p>Gilles Marchand, Generaldirektor der Schweizer Radio- und Fernsehgesellschaft SRG hat kurz danach in der gleichen Diskussionsrunde erklärt, man müsse «re-investieren und ganz grundsätzlich zusammen mit der Bevölkerung die Digitalisierung gestalten.» Er glaube, so Marchand, «dass Audio eine Renaissance erleben wird in den nächsten Jahren», und man müsse «dezentralisiert arbeiten in den verschiedensten Ecken des Landes und Vielfalt gewährleisten».</p>
<p>Die Theorie bewährt sich in der Praxis. Die internationalen Beispiele haben tatsächlich gezeigt, dass es gar nicht so sehr darauf ankommt, «den Menschen die journalistische Arbeit zu erklären». Trotzdem findet diese medienpädagogische Haltung erstaunlicherweise nicht nur in der Deutschschweiz, sondern auch in der Romandie viele Anhänger. «Il faut expliquer…» ist auch dort eine gängige Formel. «Il faut dialoguer…» wäre zeitgemäss. Die digitale Technologie ist interaktiv, sie ist ihrem Wesen nach Zwei-Weg-Kommunikation.</p>
<p>Bei den gezeigten Beispielen der BBC bekamen etwa Jugendliche die Chance, ihre Themen auf ihre eigene Weise aufzuarbeiten und zu präsentieren. Das zeigt, dass die Vermittlung von Medienkompetenz und die erfolgreiche Arbeit an gesellschaftlichen Problemen am besten Hand in Hand gehen. Ein erfolgreicher Service public ist keine Schule der Nation. Er bewährt sich in der Praxis. Er werde, wie Karen Donders sagte, Teil des gesellschaftlichen Lebens seiner Nutzer*innen.</p>
<p>Das setze aber Kontinuität dieser Medienarbeit voraus – so EMEK-Präsident Otfried Jarren. Und der Rechtsstaat, der eine freie Debatte Medienfreiheit und eine funktionierende Demokratie will – so Bundesrätin Sommaruga – müsse dafür die ausreichenden Mittel zur Verfügung stellen. Und der Service public? Der Service public muss für die Arbeit an diesen publizistischen und politischen Fragen endlich seine Echokammer verlassen und den offenen Dialog mit der Gesellschaft in Gang setzen.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2019/03/07/service-public-in-der-echokammer/">Service public in der Echokammer</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>ORF warnt vor Verstaatlichung des Rundfunks in Österreich</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2019/03/01/orf-warnt-vor-verstaatlichung-des-rundfunks-in-oesterreich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Mar 2019 16:27:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[No Billag]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der ORF fürchtet angesichts der Pläne der Regierung einen radikalen Systemwechsel beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Notfalls soll eine Volksabstimmung helfen.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der ORF fürchtet angesichts der Pläne der Regierung einen radikalen Systemwechsel beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Notfalls soll eine Volksabstimmung helfen.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2019/03/01/orf-warnt-vor-verstaatlichung-des-rundfunks-in-oesterreich/">ORF warnt vor Verstaatlichung des Rundfunks in Österreich</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Bakel Walden: «No Billag war wie ein reinigendes Gewitter»</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2019/02/10/bakel-walden-no-billag-war-wie-ein-reinigendes-gewitter/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Feb 2019 11:22:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[No Billag]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seit einem Jahr leitet Bakel Walden bei der SRG den Bereich «Entwicklung und Angebot». Ein Gespräch über den Formstand ein Jahr nach der Schicksals-Abstimmung, die geplante Streaming-Plattform und die Symbolik von Fallschirmen.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2019/02/10/bakel-walden-no-billag-war-wie-ein-reinigendes-gewitter/">Bakel Walden: «No Billag war wie ein reinigendes Gewitter»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Seit einem Jahr leitet Bakel Walden bei der SRG den Bereich «Entwicklung und Angebot». Ein Gespräch über den Formstand ein Jahr nach der Schicksals-Abstimmung, die geplante Streaming-Plattform und die Symbolik von Fallschirmen.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2019/02/10/bakel-walden-no-billag-war-wie-ein-reinigendes-gewitter/">Bakel Walden: «No Billag war wie ein reinigendes Gewitter»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Das sind die medienpolitischen Grossbaustellen nach «No Billag»</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2018/04/25/das-sind-die-medienpolitischen-grossbaustellen-nach-no-billag/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Apr 2018 07:44:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Auf dem Radar]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[No Billag]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer den Überblick verloren hat, worum es in der Medienpolitik nach «No Billag» geht, findet im aktuellen SRG-Magazin «Link» einen brauchbaren Überblick. Mit der Erneuereung der SRG-Konzession, einem Gesetz über elektronische Mediengesetz, mit dem das geltende Radio- und Fernsehgesetz abgelöst werden soll und der Diskussion über eine zeitgemässe Medienförderung stehen gleich drei grosse Brocken zur Debatte.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2018/04/25/das-sind-die-medienpolitischen-grossbaustellen-nach-no-billag/">Das sind die medienpolitischen Grossbaustellen nach «No Billag»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wer den Überblick verloren hat, worum es in der Medienpolitik nach «No Billag» geht, findet im aktuellen SRG-Magazin «Link» einen brauchbaren Überblick. Mit der Erneuereung der SRG-Konzession, einem Gesetz über elektronische Mediengesetz, mit dem das geltende Radio- und Fernsehgesetz abgelöst werden soll und der Diskussion über eine zeitgemässe Medienförderung stehen gleich drei grosse Brocken zur Debatte.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2018/04/25/das-sind-die-medienpolitischen-grossbaustellen-nach-no-billag/">Das sind die medienpolitischen Grossbaustellen nach «No Billag»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Junge am stärksten gegen «No Billag»</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2018/04/19/junge-am-staerksten-gegen-no-billag/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Apr 2018 17:48:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[No Billag]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die «No Billag»-Initiative ist bei Männern und Frauen sowie über alle Altersgruppen hinweg auf klare Ablehnung gestossen. Das zeigt eine Studie im Auftrag des Bundes.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2018/04/19/junge-am-staerksten-gegen-no-billag/">Junge am stärksten gegen «No Billag»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die «No Billag»-Initiative ist bei Männern und Frauen sowie über alle Altersgruppen hinweg auf klare Ablehnung gestossen. Das zeigt eine Studie im Auftrag des Bundes.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2018/04/19/junge-am-staerksten-gegen-no-billag/">Junge am stärksten gegen «No Billag»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Maul halten! Frank A. Meyer über die SRG und das Nein zu No Billag</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2018/03/11/maul-halten-frank-a-meyer-ueber-die-srg-und-das-nein-zu-no-billag/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 Mar 2018 07:45:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[No Billag]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die SRG ist ein privates, von Staat und Politik unabhängiges Unternehmen. Für seine besonderen Leistungen erhält es – seit einer Woche ausdrücklich durch das Volk legitimiert – 1,2 Milliarden Franken jährlich. Was die Sendeanstalt sich einfallen lässt, um im Markt zu bestehen, in Konkurrenz zu den ausländischen Sendern, das ist allein ihre Sache.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2018/03/11/maul-halten-frank-a-meyer-ueber-die-srg-und-das-nein-zu-no-billag/">Maul halten! Frank A. Meyer über die SRG und das Nein zu No Billag</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die SRG ist ein privates, von Staat und Politik unabhängiges Unternehmen. Für seine besonderen Leistungen erhält es – seit einer Woche ausdrücklich durch das Volk legitimiert – 1,2 Milliarden Franken jährlich. Was die Sendeanstalt sich einfallen lässt, um im Markt zu bestehen, in Konkurrenz zu den ausländischen Sendern, das ist allein ihre Sache.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2018/03/11/maul-halten-frank-a-meyer-ueber-die-srg-und-das-nein-zu-no-billag/">Maul halten! Frank A. Meyer über die SRG und das Nein zu No Billag</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die grosse «No Billag»-Doku: Das passiert, wenn das SRF über das SRF berichtet</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2018/03/09/die-grosse-no-billag-doku-das-passiert-wenn-das-srf-ueber-das-srf-berichtet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Mar 2018 11:38:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[No Billag]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die gut einstündige SRF-Dokumentation «Im Kreuzfeuer» beleuchtet, wie eine derart radikale Vorlage wie die No-Billag-Initiative überhaupt erst an die Urne kommen konnte. Was die Vorbedingungen waren und wer die zentralen Akteure.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2018/03/09/die-grosse-no-billag-doku-das-passiert-wenn-das-srf-ueber-das-srf-berichtet/">Die grosse «No Billag»-Doku: Das passiert, wenn das SRF über das SRF berichtet</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die gut einstündige SRF-Dokumentation «Im Kreuzfeuer» beleuchtet, wie eine derart radikale Vorlage wie die No-Billag-Initiative überhaupt erst an die Urne kommen konnte. Was die Vorbedingungen waren und wer die zentralen Akteure. </p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2018/03/09/die-grosse-no-billag-doku-das-passiert-wenn-das-srf-ueber-das-srf-berichtet/">Die grosse «No Billag»-Doku: Das passiert, wenn das SRF über das SRF berichtet</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Nach dem No-Billag-Nein: Schlechte und freche Verlierer</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2018/03/09/nach-dem-no-billag-nein-schlechte-und-freche-verlierer/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Mar 2018 10:59:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[No Billag]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=54653</guid>

					<description><![CDATA[<p>Fast 72 Prozent Nein zu No-Billag war eine klare Klatsche. Doch die Verlierer bleiben frech. Und viele Medienleute machen mit.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2018/03/09/nach-dem-no-billag-nein-schlechte-und-freche-verlierer/">Nach dem No-Billag-Nein: Schlechte und freche Verlierer</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Fast 72 Prozent Nein zu No-Billag war eine klare Klatsche. Doch die Verlierer bleiben frech. Und viele Medienleute machen mit.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2018/03/09/nach-dem-no-billag-nein-schlechte-und-freche-verlierer/">Nach dem No-Billag-Nein: Schlechte und freche Verlierer</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Nach Nein zu No-Billag &#8211; Was nun?</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2018/03/07/nach-nein-zu-no-billag-was-nun/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Mar 2018 08:55:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[No Billag]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=54568</guid>

					<description><![CDATA[<p>Monatelang ist über Gebühren, über Service Public, über die SRG diskutiert worden. Jetzt hat das Stimmvolk deutlich Nein zur No-Billag-Initiative gesagt. Was heisst dieser Entscheid für die SRG, für die privaten Medien, aber auch für die Konsumentinnen und Konsumenten?</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2018/03/07/nach-nein-zu-no-billag-was-nun/">Nach Nein zu No-Billag – Was nun?</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Monatelang ist über Gebühren, über Service Public, über die SRG diskutiert worden. Jetzt hat das Stimmvolk deutlich Nein zur No-Billag-Initiative gesagt. Was heisst dieser Entscheid für die SRG, für die privaten Medien, aber auch für die Konsumentinnen und Konsumenten?</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2018/03/07/nach-nein-zu-no-billag-was-nun/">Nach Nein zu No-Billag – Was nun?</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Service public mit Zukunft: besser zuhören, besser erklären</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2018/03/06/no-billag-nein-ein-wunder-mit-signalwirkung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Mar 2018 16:28:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Auf dem Radar]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[No Billag]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=54549</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ein Schweizer Redaktor beim deutschen «Spiegel» schreibt, was man in Deutschland vom Nein in der Schweiz zur «No Billag»-Initiative lernen könnten. Mathieu von Rohr nennt dabei drei Punkte:</p>
<ul>
<li>Es ist besser, den Ärger vieler Bürger über gebührenfinanzierte Medien zu thematisieren, als ihn totzuschweigen.</li>
<li>Die Bevölkerung kann von der Notwendigkeit gebührenfinanzierter Medien überzeugt werden.</li>
<li>Die Öffentlich-Rechtlichen müssen sich reformieren und sie müssen besser erklären, wie sie arbeiten und warum es sie braucht.</li>
</ul>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Schweizer Redaktor beim deutschen «Spiegel» schreibt, was man in Deutschland vom Nein in der Schweiz zur «No Billag»-Initiative lernen könnte. Mathieu von Rohr nennt dabei drei Punkte:</p>
<ul>
<li>Es ist besser, den Ärger vieler Bürger über gebührenfinanzierte Medien zu thematisieren, als ihn totzuschweigen.</li>
<li>Die Bevölkerung kann von der Notwendigkeit gebührenfinanzierter Medien überzeugt werden.</li>
<li>Die Öffentlich-Rechtlichen müssen sich reformieren und sie müssen besser erklären, wie sie arbeiten und warum es sie braucht.</li>
</ul><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2018/03/06/no-billag-nein-ein-wunder-mit-signalwirkung/">Service public mit Zukunft: besser zuhören, besser erklären</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
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