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	<title>Öffentlichkeitsgesetz | MEDIENWOCHE</title>
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	<description>Magazin für Medien, Journalismus, Kommunikation &#38; Marketing</description>
	<lastBuildDate>Tue, 04 Oct 2022 15:10:59 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Bundesrat will Öffentlichkeitsgesetz für Medikamente aushebeln</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2022/10/03/bundesrat-will-oeffentlichkeitsgesetz-fuer-medikamente-aushebeln/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Oct 2022 19:18:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentlichkeitsgesetz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Öffentlichkeitsprinzip soll nicht mehr gelten, wenn Pharmafirmen mit dem BAG geheime Preise aushandeln.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Öffentlichkeitsprinzip soll nicht mehr gelten, wenn Pharmafirmen mit dem BAG geheime Preise aushandeln.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/10/03/bundesrat-will-oeffentlichkeitsgesetz-fuer-medikamente-aushebeln/">Bundesrat will Öffentlichkeitsgesetz für Medikamente aushebeln</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Geschwärzte Impfstoff-Verträge: BAG verpflichtet sich zur Intransparenz</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2022/08/07/geschwaerzte-impfstoff-vertraege-bag-verpflichtet-sich-zur-intransparenz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Aug 2022 19:45:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentlichkeitsgesetz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Schweiz ging während der Corona-Pandemie einen Deal mit Moderna ein, in dem das BAG zur proaktiven Intransparenz beim Impfstoffvertrag verpflichtet wurde. Eine solche Vereinbarung wurde bislang dementiert.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Schweiz ging während der Corona-Pandemie einen Deal mit Moderna ein, in dem das BAG zur proaktiven Intransparenz beim Impfstoffvertrag verpflichtet wurde. Eine solche Vereinbarung wurde bislang dementiert.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/08/07/geschwaerzte-impfstoff-vertraege-bag-verpflichtet-sich-zur-intransparenz/">Geschwärzte Impfstoff-Verträge: BAG verpflichtet sich zur Intransparenz</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Mit Bürokratie gegen Recherche</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/12/30/mit-buerokratie-gegen-recherche/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Dec 2021 12:27:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentlichkeitsgesetz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es ist eine Art Krieg, der immer mal wieder aufflackert; Der Konflikt zwischen Verwaltung und Medienschaffenden, wenn es um Einsicht in Dokumente geht.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist eine Art Krieg, der immer mal wieder aufflackert; Der Konflikt zwischen Verwaltung und Medienschaffenden, wenn es um Einsicht in Dokumente geht.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/12/30/mit-buerokratie-gegen-recherche/">Mit Bürokratie gegen Recherche</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Ständerat, Syndicom, Nebelspalter</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/12/04/staenderat-syndicom-nebelspalter/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Miriam Suter]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Dec 2021 09:06:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medienwoche]]></category>
		<category><![CDATA[Dominik Feusi]]></category>
		<category><![CDATA[Tilman Renz]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentlichkeitsgesetz]]></category>
		<category><![CDATA[Markus Somm]]></category>
		<category><![CDATA[Syndicom]]></category>
		<category><![CDATA[Nebelspalter]]></category>
		<category><![CDATA[Ständerat]]></category>
		<category><![CDATA[Martin Stoll]]></category>
		<category><![CDATA[Stephanie Vonarburg]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>The Good – Wichtiger Schritt zu mehr Transparenz Am Mittwoch die grosse Erlösung: Der Ständerat hat die Vorlage zur Gebührenbefreiung im Öffentlichkeitsgesetz angenommen. Mehr als 600 Medienschaffende, darunter 50 Chefredaktor:innen, haben sich in einem offenen Brief ans Parlament dafür eingesetzt. Dass sich der Ständerat nun mit 25 gegen 18 Stimmen für einen gebührenlosen Zugang zu <a href="https://medienwoche.ch/2021/12/04/staenderat-syndicom-nebelspalter/">Weiterlesen ...</a></p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/12/04/staenderat-syndicom-nebelspalter/">Ständerat, Syndicom, Nebelspalter</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/12/MW-Good-Bad-Ugly-20211204b.jpg" alt="" width="1456" height="488" class="alignnone size-full wp-image-93298" srcset="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/12/MW-Good-Bad-Ugly-20211204b.jpg 1456w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/12/MW-Good-Bad-Ugly-20211204b-300x101.jpg 300w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/12/MW-Good-Bad-Ugly-20211204b-1024x343.jpg 1024w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/12/MW-Good-Bad-Ugly-20211204b-768x257.jpg 768w" sizes="(max-width: 1456px) 100vw, 1456px" /></p>
<h3>The Good – Wichtiger Schritt zu mehr Transparenz</h3>
<p>Am Mittwoch die grosse Erlösung: Der Ständerat hat die Vorlage zur Gebührenbefreiung im Öffentlichkeitsgesetz angenommen. Mehr als 600 Medienschaffende, darunter 50 Chefredaktor:innen, haben sich in einem <a href="https://www.oeffentlichkeitsgesetz.ch/deutsch/2021/05/transparenzkosten-lasst-uns-unsere-arbeit-machen/" rel="noopener" target="_blank">offenen Brief</a> ans Parlament dafür eingesetzt. Dass sich der Ständerat nun mit 25 gegen 18 Stimmen für einen gebührenlosen Zugang zu Dokumenten der Bundesverwaltung ausspricht, ist eine Überraschung: Schon zweimal hatte die Staatspolitische Kommission des Ständerates empfohlen, nicht einzutreten auf eine parlamentarische Initiative, welche die Gebührenbefreiung forderte. Der Ständerat folgte der Empfehlung zuerst – nun hat er sich doch noch anders entschieden. </p>
<p>Martin Stoll, Geschäftsführer des Vereins Öffentlichkeitsgesetz.ch, sagt auf Anfrage der MEDIENWOCHE, für die Bundesverwaltung sei der Entscheid des Ständerats auch eine Chance: «Sie kann ihr Handeln gegenüber der Öffentlichkeit glaubhaft und gestützt auf Fakten darlegen. Aber nur ein gebührenfreier Zugang ermöglicht es Medien, ihre Watchdog-Rolle gegenüber der Verwaltung wahrzunehmen». Der Entscheid betrifft nur Dokumente aus der Bundesverwaltung. Aber auch aus den Kantonen gibt es Signale in Richtung Gebührenbefreiung. Im Kanton Zürich ist etwas eine parlamentarische Initiative «Weniger Hürden beim Öffentlichkeitsprinzip» hängig. Bereits einen kostenlosen Zugang gibt es im Kanton Freiburg, und in den Kantonen Genf und Uri herrscht eine «liberale Kostenregelung», ist in einer Zusammenstellung <a href="https://www.oeffentlichkeitsgesetz.ch/deutsch/2020/02/parlamentkommission-will-keine-gebuhren-hurden-mehr/" rel="noopener" target="_blank">auf Öffentlichkeitsgesetz.ch</a> nachzulesen.</p>
<h3>The Bad – Wo bleibt die Solidarität?</h3>
<p>Die Mediengewerkschaft Syndicom schlitterte letztes Wochenende offenbar knapp an einer Eskalation vorbei, <a href="https://www.woz.ch/2148/gewerkschaft-syndicom/doch-keine-wueste-scheidung" rel="noopener" target="_blank">wie die WOZ berichtet</a>. Eine vorläufige Einigung konnte den Eklat verhindern. Der Sektor Medien, in dem Journalist:innen organisiert sind, soll nun doch nicht existenzbedrohlich geschwächt werden. Auch sieht Syndicom vorerst von einer strategischen Neuausrichtung der Abteilung ab. Auch will die Gewerkschaft ihre Medienschaffenden nicht dazu drängen, endlich einen Gesamtarbeitsvertrag mit den Verlegern abzuschliessen, um so mehr Geld in die Syndicom-Kasse zu schaffen. Aber damit der Sektor Medien eine sichere Zukunft hat, braucht es grosse Anstrengungen. Der Syndicom-Zentralvorstand überstimmte den Sektor zuerst, daraufhin stimmten die Medienschaffenden geschlossen und ohne Enthaltung gegen den Antrag und drohten, aus der Gewerkschaft auszutreten. Nun will man bis zur Delegiertenversammlung 2023 eine einvernehmliche Lösung finden für eine gemeinsame Zukunft aller Syndicom-Sektoren. Fest steht aber: Dass sich ein ganzer Sektor mit Austrittsdrohungen gegen seine Schwächung wehren muss, zeugt von mangelnder interner Solidarität. Bei Syndicom will man aber auch das Positive sehen. Vizepräsidentin Stephanie Vonarburg schreibt auf Anfrage der MEDIENWOCHE: «Der Entscheid des Kongresses, auf die Anliegen des Sektors Medien und seiner 30 Delegierten einzugehen, ist sehr erfreulich. Es unterstreicht die innergewerkschaftliche Solidarität aller Branchen von Syndicom. Dass die Mehrheit des Zentralvorstand damit überstimmt wurde, kann als basisdemokratisches Korrektiv verstanden werden.»</p>
<h3>The Ugly – Der erfundene Bruder</h3>
<p>Man könne auch in der Schweiz eine «unappetitliche Nähe zwischen Medien und Behörden» beobachten, heisst es in der neuen Folge des «Nebelspalter»-Podcasts «Bern einfach» von Markus Somm und Dominik Feusi. Ausgehend von einem Beispiel aus New York sprechen die beiden über konkrete Fälle aus der Schweiz: «Das gibt es bei uns auch, es gibt einen Journalisten, Fabian Renz, dessen Bruder in der Kommunikationsabteilung von Ignazio Cassis arbeitet», erzählt Feusi. Später ergänzt Somm, dass Tamedia-Redaktor Renz viel über das EDA und Europapolitik schreibe – «das sollte er auf keinen Fall, das darf man nicht». </p>
<p>Doch, Renz darf das. Den Bruder, der für Cassis arbeitet, gibt es nämlich nicht, wie der Bundeshauschef der Redaktion Tamedia <a href="https://twitter.com/renzfabian01/status/1466099184881315844" rel="noopener" target="_blank">auf Twitter</a> klarstellte. Die Information über den vermeintlichen Bruder habe er von «Kollegen aus der Tamedia» vernommen, teilt Dominik Feusi auf Anfrage der MEDIENWOCHE mit. Der «Nebelspalter»-Bundeshauschef bat auf Twitter <a href="https://twitter.com/feusl/status/1466099419850420229" rel="noopener" target="_blank">um Entschuldigung</a>. Und inzwischen hat er zwar die Falschinformation im Begleittext zur Podcastfolge korrigiert («Tilman Renz, Kommunikation des EDA, ist nicht der Bruder von Fabian Renz, Tamedia. Wir entschuligen [sic!] uns für die Verwechslung»). Aber in der Podcast-Folge selbst ist die Falschaussage weiterhin zu hören. Wer wortreich die schwindende Glaubwürdigkeit des Journalismus beklagt, sollte zuerst seine eigenen Hausaufgaben ein bisschen gründlicher machen. </p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/12/04/staenderat-syndicom-nebelspalter/">Ständerat, Syndicom, Nebelspalter</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Dokumente aus der Verwaltung sollen gratis sein</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/12/02/dokumente-aus-der-verwaltung-sollen-gratis-sein/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Dec 2021 13:10:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentlichkeitsgesetz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Amtliche Dokumente der Bundesverwaltung sollen neu grundsätzlich gebührenfrei einsehbar sein. Der Ständerat lenkt ein.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Amtliche Dokumente der Bundesverwaltung sollen neu grundsätzlich gebührenfrei einsehbar sein. Der Ständerat lenkt ein.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/12/02/dokumente-aus-der-verwaltung-sollen-gratis-sein/">Dokumente aus der Verwaltung sollen gratis sein</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>«Das Recht auf Information kann nicht verhandelt werden»</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/04/17/das-recht-auf-information-kann-nicht-verhandelt-werden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Apr 2021 07:10:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentlichkeitsgesetz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Lange hielt die Neuenburger Justiz einen Report geheim, der auch in einem Gerichtsdossier gelandet war. «Arcinfo»-Chefredaktor Eric Lecluyse erzählt von der beschwerlichen Befreiung des Dokuments.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/04/17/das-recht-auf-information-kann-nicht-verhandelt-werden/">«Das Recht auf Information kann nicht verhandelt werden»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Lange hielt die Neuenburger Justiz einen Report geheim, der auch in einem Gerichtsdossier gelandet war. «Arcinfo»-Chefredaktor Eric Lecluyse erzählt von der beschwerlichen Befreiung des Dokuments.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/04/17/das-recht-auf-information-kann-nicht-verhandelt-werden/">«Das Recht auf Information kann nicht verhandelt werden»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Freie Dokumente, SRF-Transformation, Weltwoche Daily</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2020/12/12/freie-dokumente-srf-transformation-weltwoche-daily/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 12 Dec 2020 11:10:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medienwoche]]></category>
		<category><![CDATA[SRF]]></category>
		<category><![CDATA[Christoph Mörgeli]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentlichkeitsgesetz]]></category>
		<category><![CDATA[Weltwoche]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>The Good – Freie Dokumente: Looking at you, Luzern! Endlich. Die Einsicht in Dokumente der Bundesverwaltung soll künftig kostenfrei sein, hat der Bundesrat gestern beschlossen. Für alle Personen – unabhängig davon, ob sie ein begründetes Interesse vorweisen können. Anders als es die Vorlage der Staatspolitischen Kommission vorsieht, die bald ins Parlament geht, möchte der Bundesrat <a href="https://medienwoche.ch/2020/12/12/freie-dokumente-srf-transformation-weltwoche-daily/">Weiterlesen ...</a></p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2020/12/12/freie-dokumente-srf-transformation-weltwoche-daily/">Freie Dokumente, SRF-Transformation, Weltwoche Daily</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" src="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2020/12/MW-Good-Bad-Ugly-20201212b.jpg" alt="" width="1456" height="488" class="alignnone size-full wp-image-84263" srcset="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2020/12/MW-Good-Bad-Ugly-20201212b.jpg 1456w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2020/12/MW-Good-Bad-Ugly-20201212b-300x101.jpg 300w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2020/12/MW-Good-Bad-Ugly-20201212b-768x257.jpg 768w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2020/12/MW-Good-Bad-Ugly-20201212b-1024x343.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1456px) 100vw, 1456px" /></p>
<h3>The Good – Freie Dokumente: Looking at you, Luzern!</h3>
<p>Endlich. Die Einsicht in Dokumente der Bundesverwaltung soll <a href="https://www.admin.ch/gov/de/start/dokumentation/medienmitteilungen.msg-id-81574.html" target="_blank" rel="noopener">künftig kostenfrei</a> sein, hat der Bundesrat gestern beschlossen. Für alle Personen – unabhängig davon, ob sie ein begründetes Interesse vorweisen können.</p>
<p>Anders als es die Vorlage der Staatspolitischen Kommission vorsieht, die bald ins Parlament geht, möchte der Bundesrat aber weiterhin eine «Ausnahmeregelung» für besonders aufwändige Gesuche. Die Regierung verteidigt diese Haltung damit, dass etwa die Zulassungsdossiers von Arzneimitteln manchmal «mehrere hundert Bundesordner umfassen».</p>
<p>Grundsätzlich tritt der Bundesrat aber entschieden für diese Stärkung des Öffentlichkeitsprinzip ein: «Das Öffentlichkeitsprinzip ist die Grundlage für die Teilnahme der Bevölkerung an der demokratischen Willensbildung und soll das Vertrauen in den Staat sicherstellen.» Hoffentlich lesen das auch die Politiker*innen im Verdunkelungskanton Luzern. Luzern ist der einzige Kanton, in dem es momentan nicht mal Bestrebungen gibt, das Öffentlichkeitsprinzip einzuführen. (<em>Benjamin von Wyl</em>)</p>
<h3>The Bad – SRF: Transformation ohne Transparenz</h3>
<p>Das Ziel ist hoch gesteckt, der Fahrplan eng getaktet. Schweizer Radio und Fernsehen SRF will sich unter Spardruck neu erfinden. Was auch heisst: Weniger Personal muss mehr leisten. Das Rezept kommt einem aus der privaten Medienwelt bekannt vor.</p>
<p>Dabei gibt die SRF-Spitze nicht gerade ein gutes Bild ab im anrollenden Transformationsprozess. Die Führung schafft es nicht, das Personal mitzunehmen. <a href="https://www.schweizer-illustrierte.ch/people/swiss-stars/sendeschluss-nicht-mit-uns" target="_blank" rel="noopener">Sparentscheide</a>, die beim Publikum für Kopfschütteln sorgen, wie die Einstellung starker und etablierter Sendungen, verstehen auch die eigenen Leute nicht.</p>
<p>Die Versprechen von SRF-Direktorin Nathalie Wappler, partizipativ führen zu wollen und die Hierarchien flach zu halten, entpuppen sich je länger je mehr als Schönwetterfloskeln. Das zeigt sich auch beim diese Woche mitgeteilten <a href="https://medien.srf.ch/-/stellenabbau-bei-srf-aktueller-stand-der-umsetzung" target="_blank" rel="noopener">Stellenabbau</a>. Im kommenden Jahre streicht SRF 210 Vollzeitstellen, in einer ersten Tranche im Januar die ersten 66 davon.</p>
<p>Das Konsultationsverfahren, zu dem SRF aufgrund der Massenentlassung gesetzlich verpflichtet ist, sei eine «Alibi-Übung», kritisiert <a href="http://www.ssm-news.ch/ssm/nl_online.cfm?par1=4B28E8C10CD9FCA7A1F512BE6005BEE8&amp;nl=D3269563-FC12-549D-F287A0D4BE4B6441&amp;ref=versand" target="_blank" rel="noopener">die Gewerkschaft SSM</a>. Mit dem Verweis auf den grossen Zeitdruck ging SRF gar nicht erst auf Vorschläge ein, welche die Situation für die zu Entlassenden entschärft hätten.</p>
<p>Die Irritation beim Personal ob des forschen Vorgehens rührt massgeblich von mangelnder Transparenz her zur finanziellen Situation von SRF. Muss das Personal unnötig bluten, weil <a href="https://www.watson.ch/schweiz/tv/650755025-srf-baut-einen-neuen-campus-und-erklaert-die-baukosten-zur-geheimsache?ub=100&amp;ss&amp;ut&amp;sp=44&amp;utm_av=B" target="_blank" rel="noopener">anderswo</a> Geld <a href="https://www.aargauerzeitung.ch/schweiz/die-neuen-studios-von-srf-funktionieren-nicht-jetzt-verlaesst-der-projektleiter-das-unternehmen-140164491" target="_blank" rel="noopener">verlocht</a> wird? Eine (von vielen) Fragen, welche die SRF-Spitze beantworten muss, wenn sie das Vertrauen der Basis nicht komplett verlieren will. (<em>Nick Lüthi</em>)</p>
<h3>The Ugly – Weltwoche Daily: Reichweite mit Fake News</h3>
<p>Roger Köppel tritt täglich in komplett anderem Kleidungsstil vor die «Weltwoche Daily»-Kamera. Er strengt sich an. Auch seinen Mannen und Katharina Fontana fordert Köppel einiges ab: Seit zwei Wochen schreiben sie Kurzbeiträge zum Tagesgeschehen als Gratis-Stoff fürs Internet. Die meisten Texte gehen unter. Fontanas Kommentar zur Kampagne «16 Tage gegen Gewalt an Frauen» wurde genau null Mal auf Facebook geteilt oder mit einem Like versehen. Auch auf Twitter kommt der neue, rechte Gratis-Journalismus kaum vor.</p>
<p>Die Zusatzplackerei verschaffte der «Weltwoche» erst dann nennenswert Reichweite, als ein Beitrag Falschinformationen enthielt. Christoph Mörgelis Behauptung, der Basler Gesundheitsdirektor Lukas Engelberger besuche Restaurants in den Nachbarkantonen und foutiere sich um die dortigen Corona-Massnahmen, hat auf Facebook über 250 Reaktionen erhalten. Der Beitrag verbreitet sich auch weiter, nachdem Engelbergers Departement die Behauptungen dementiert hat.</p>
<p>Der Journalist Peter Knechtli hat erkannt, dass Mörgeli seine humoristische Gedankenspielerei auf Onlinereports.ch für bare Münze nahm. Auf Anfrage der MEDIENWOCHE gibt Mörgeli zu, dass er «eine missverständliche Interpretation einer glossenhaft gemeinten Aussage» getroffen habe. Für den Restaurantbesuch im Kanton Solothurn habe er hingegen «glaubwürdige Zeugen».</p>
<p>Trotz des Eingeständnisses ist der «Weltwoche Daily»-Beitrag weiterhin unverändert. «Die Weltwoche hält an ihrer Darstellung fest.» Bei aller Extraarbeit: Die Bemühung um Wahrheit ist dann doch zu viel Aufwand. (<em>Benjamin von Wyl</em>)</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2020/12/12/freie-dokumente-srf-transformation-weltwoche-daily/">Freie Dokumente, SRF-Transformation, Weltwoche Daily</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die Transparenzposse von Schaffhausen</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2018/06/01/die-transparenzposse-von-schaffhausen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Jun 2018 06:48:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Auf dem Radar]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentlichkeitsgesetz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Wochenzeitung Schaffhauser AZ erhält im Zuge einer Recherche zur Anstellung von zwei Staatsanwälten auf offiziellem Wege die Protokolle der kantonsrätlichen Justizkommission, die für die Stellenbesetzung zuständig ist. Die Dokumente sind allerdings massiv eingeschwärzt. «Die Papiere hätte man glatt für einen Katalog für schwarze Farbe halten können», schreibt die AZ. Doch mit einem einfachen Handgriff liessen sich die Schwärzungen entfernen – alles war sichtbar und die Redaktion kennt nun alle Details der Anstellung, die ihnen vorenthalten werden sollten. Der Präsident der Justizkommission, der die geschwärzten Protokolle herausgegeben hat, aber nicht weiss, dass sie sich einfach entschwärzen lassen, reicht Strafanzeige ein wegen der Veröffentlichung «schützenswerter Geheimnisse» – er zeigt sich damit selbst an, was er aber nicht weiss.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2018/06/01/die-transparenzposse-von-schaffhausen/">Die Transparenzposse von Schaffhausen</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Wochenzeitung Schaffhauser AZ erhält im Zuge einer Recherche zur Anstellung von zwei Staatsanwälten auf offiziellem Wege die Protokolle der kantonsrätlichen Justizkommission, die für die Stellenbesetzung zuständig ist. Die Dokumente sind allerdings massiv eingeschwärzt. «Die Papiere hätte man glatt für einen Katalog für schwarze Farbe halten können», schreibt die AZ. Doch mit einem einfachen Handgriff liessen sich die Schwärzungen entfernen – alles war sichtbar und die Redaktion kennt nun alle Details der Anstellung, die ihnen vorenthalten werden sollten. Der Präsident der Justizkommission, der die geschwärzten Protokolle herausgegeben hat, aber nicht weiss, dass sie sich einfach entschwärzen lassen, reicht Strafanzeige ein wegen der Veröffentlichung «schützenswerter Geheimnisse» – er zeigt sich damit selbst an, was er aber nicht weiss.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2018/06/01/die-transparenzposse-von-schaffhausen/">Die Transparenzposse von Schaffhausen</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Informationsfreiheit als Risiko für investigativen Journalismus</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2018/03/13/informationsfreiheit-als-risiko-fuer-investigativen-journalismus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Mar 2018 13:24:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Auf dem Radar]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentlichkeitsgesetz]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=54856</guid>

					<description><![CDATA[<p>Sie haben richtig gelesen: Informationsfreiheit kann sich als Risiko für investigativen Journalismus erweisen. Im Fall des Ende Februar in der Slowakei ermordeten Journalisten Jan Kuciak gehen ehemalige Kollegen des Reporters inzwischen davon aus, dass just der öffentliche Zugang zu Behördeninformationen ihn erst in das Visier der Killer gerückt haben könnte. Warum? Bei der Eingabe eines Gesuchs um Einsichtnahme in amtliche Dokumente legte der Journalist seine Identität offen. Ausserdem formulierte Kuciak seine Anträge oft sehr detailliert, in der Hoffnung, so die Chancen auf positiven Bescheid zu erhöhen. Nun könnte es sein, dass die betreffenden Behörden, die Information weiterreichten an die Personen, zu denen der Journalist recherchiert hatte. Zwar streiten das die betroffenen Stellen ab, aber vorstellbar ist alleweil – gerade in einem Land, das nicht frei ist von Korruption.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2018/03/13/informationsfreiheit-als-risiko-fuer-investigativen-journalismus/">Informationsfreiheit als Risiko für investigativen Journalismus</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Sie haben richtig gelesen: Informationsfreiheit kann sich als Risiko für investigativen Journalismus erweisen. Im Fall des Ende Februar in der Slowakei ermordeten Journalisten Jan Kuciak gehen ehemalige Kollegen des Reporters inzwischen davon aus, dass just der öffentliche Zugang zu Behördeninformationen ihn erst in das Visier der Killer gerückt haben könnte. Warum? Bei der Eingabe eines Gesuchs um Einsichtnahme in amtliche Dokumente legte der Journalist seine Identität offen. Ausserdem formulierte Kuciak seine Anträge oft sehr detailliert, in der Hoffnung, so die Chancen auf positiven Bescheid zu erhöhen. Nun könnte es sein, dass die betreffenden Behörden, die Information weiterreichten an die Personen, zu denen der Journalist recherchiert hatte. Zwar streiten das die betroffenen Stellen ab, aber vorstellbar ist alleweil – gerade in einem Land, das nicht frei ist von Korruption.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2018/03/13/informationsfreiheit-als-risiko-fuer-investigativen-journalismus/">Informationsfreiheit als Risiko für investigativen Journalismus</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>So setzen die Bundesämter das Transparenzgesetz um</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2018/01/02/so-setzen-die-bundesaemter-das-transparenzgesetz-um/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Jan 2018 08:45:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentlichkeitsgesetz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In den letzten zwölf Jahren hat die Rüstungsbehörde Armasuisse, das Bundesamt für Sozialversicherungen (BSV) und das Bundesamt für Zivilluftfahrt das Öffentlichkeitsgesetz des Bundes am schlechtesten umgesetzt. Das zeigt eine Auswertung aller Entscheide der Bundesgerichte und der Schlichtungsbehörde seit 2006.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>In den letzten zwölf Jahren hat die Rüstungsbehörde Armasuisse, das Bundesamt für Sozialversicherungen (BSV) und das Bundesamt für Zivilluftfahrt das Öffentlichkeitsgesetz des Bundes am schlechtesten umgesetzt. Das zeigt eine Auswertung aller Entscheide der Bundesgerichte und der Schlichtungsbehörde seit 2006.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2018/01/02/so-setzen-die-bundesaemter-das-transparenzgesetz-um/">So setzen die Bundesämter das Transparenzgesetz um</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>St. Galler Medien pochen gemeinsam auf ihre Rechte</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2017/02/23/st-galler-medien-pochen-gemeinsam-auf-ihre-rechte/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Feb 2017 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentlichkeitsgesetz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Um dem Öffentlichkeitsprinz in ihrem Kanton Nachdruck zu verleihen, haben sich St. Galler Medienhäuser zusammengeschlossen und so die Löhne von fast allen Gemeindepräsidenten in Erfahrung gebracht.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2017/02/23/st-galler-medien-pochen-gemeinsam-auf-ihre-rechte/">St. Galler Medien pochen gemeinsam auf ihre Rechte</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Um dem Öffentlichkeitsprinz in ihrem Kanton Nachdruck zu verleihen, haben sich St. Galler Medienhäuser zusammengeschlossen und so die Löhne von fast allen Gemeindepräsidenten in Erfahrung gebracht.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2017/02/23/st-galler-medien-pochen-gemeinsam-auf-ihre-rechte/">St. Galler Medien pochen gemeinsam auf ihre Rechte</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Bundesrat will Beschaffungen zur Geheimsache machen</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2017/02/17/bundesrat-will-beschaffungen-zur-geheimsache-machen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Feb 2017 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentlichkeitsgesetz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Brisanter Entscheid der Regierung: Dokumente zu öffentlichen Beschaffungen sollen geheim bleiben. Der Datenschützer spricht von einem «Rückschritt in die Steinzeit».</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Brisanter Entscheid der Regierung: Dokumente zu öffentlichen Beschaffungen sollen geheim bleiben. Der Datenschützer spricht von einem «Rückschritt in die Steinzeit».</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2017/02/17/bundesrat-will-beschaffungen-zur-geheimsache-machen/">Bundesrat will Beschaffungen zur Geheimsache machen</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Interview: Willkür beim Öffentlichkeitsgesetz</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2016/03/13/interview-willkuer-beim-oeffentlichkeitsgesetz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 Mar 2016 11:13:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentlichkeitsgesetz]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=9680</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Bundesverwaltung verhindert mit teilweise hohen Gebühren, dass Bürger und Journalisten Zugang zu Dokumenten erhalten. Das sei staatspolitisch ein grosses Problem, sagt ein Experte.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Bundesverwaltung verhindert mit teilweise hohen Gebühren, dass Bürger und Journalisten Zugang zu Dokumenten erhalten. Das sei staatspolitisch ein grosses Problem, sagt ein Experte.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2016/03/13/interview-willkuer-beim-oeffentlichkeitsgesetz/">Interview: Willkür beim Öffentlichkeitsgesetz</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Verschlusssache Presseförderung</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2014/11/14/verschlusssache-pressefoerderung/</link>
					<comments>https://medienwoche.ch/2014/11/14/verschlusssache-pressefoerderung/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Nov 2014 11:09:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hintergrund]]></category>
		<category><![CDATA[Bakom]]></category>
		<category><![CDATA[Andrea Masüger]]></category>
		<category><![CDATA[BGÖ]]></category>
		<category><![CDATA[NZZ]]></category>
		<category><![CDATA[Christoph Zimmer]]></category>
		<category><![CDATA[Ringier]]></category>
		<category><![CDATA[Die Post]]></category>
		<category><![CDATA[Tamedia]]></category>
		<category><![CDATA[EDÖB]]></category>
		<category><![CDATA[Presseförderung]]></category>
		<category><![CDATA[Somedia]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentlichkeitsgesetz]]></category>
		<category><![CDATA[Subventionen]]></category>
		<category><![CDATA[AZ Medien]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=22028</guid>

					<description><![CDATA[<p>Jedes Jahr zahlt der Bund 50 Millionen Franken für die Presseförderung. Mit dem Geld gewährt die Post zahlreichen Verlagen und Vereinen Vergünstigungen auf den Versand ihrer Zeitungen und Zeitschriften. Welche Medienunternehmen wie stark finanziell entlastet werden, bleibt geheim. Weder die Verlage selbst, noch die Post und das Bakom als Aufsichtsbehörde geben Auskunft. Die MEDIENWOCHE verlangt <a href="https://medienwoche.ch/2014/11/14/verschlusssache-pressefoerderung/">Weiterlesen ...</a></p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2014/11/14/verschlusssache-pressefoerderung/">Verschlusssache Presseförderung</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Jedes Jahr zahlt der Bund 50 Millionen Franken für die Presseförderung. Mit dem Geld gewährt die Post zahlreichen Verlagen und Vereinen Vergünstigungen auf den Versand ihrer Zeitungen und Zeitschriften. Welche Medienunternehmen wie stark finanziell entlastet werden, bleibt geheim. Weder die Verlage selbst, noch die Post und das Bakom als Aufsichtsbehörde geben Auskunft. Die MEDIENWOCHE verlangt nun Einsicht in die entsprechenden amtlichen Dokumente auf Grundlage des Öffentlichkeitsgesetzes.<br />
<span id="more-22028"></span><br />
Darauf gründen Selbstverständnis und Stolz einer ganzen Branche: Die Unabhängigkeit der Medien ist ihr höchstes Gut, der Staat soll sich darum möglichst fernhalten. Das liberale Credo taugt indes oft nur als Sonntagspredigt. Geht es ums profane Geschäft nimmt man gerne, <a href="http://www.efv.admin.ch/d/dokumentation/finanzpolitik_grundlagen/sub_db/detail08.php?recordID=175" target="_blank">was der Staat bereithält</a>. So erhalten <a href="http://www.bakom.admin.ch/themen/04073/04075/index.html?lang=de&amp;download=NHzLpZeg7t,lnp6I0NTU042l2Z6ln1acy4Zn4Z2qZpnO2Yuq2Z6gpJCDfH99e2ym162epYbg2c_JjKbNoKSn6A--" target="_self">Lokal- und Regionalzeitungen</a> pro Jahr 30 Millionen Franken <a href="http://www.bakom.admin.ch/themen/04073/04075/index.html?lang=de" target="_blank">Ermässigung auf dem regulären Zustelltarif</a>. Mit weiteren 20 Millionen werden in gleicher Weise <a href="http://www.bakom.admin.ch/themen/04073/04075/index.html?lang=de&amp;download=NHzLpZeg7t,lnp6I0NTU042l2Z6ln1acy4Zn4Z2qZpnO2Yuq2Z6gpJCDfH99fGym162epYbg2c_JjKbNoKSn6A--" target="_self">Vereinspublikationen</a> unterstützt.</p>
<p>Diese Beträge sind nicht in Stein gemeisselt. So variierte der Betrag in den letzten Jahren zwischen 100 und 30 Millionen. Seit Jahren steht die Presseförderung zudem in der Kritik. Auch jetzt wieder. Die Eidgenössische Medienkommission Emek stellt in ihrem Bericht die <a href="http://www.emek.admin.ch/de/themen/medienfoerderung/index.html" target="_blank">Wirksamkeit des aktuellen Fördermodells in Frage</a>. Bis heute bleibt – <a href="http://www.idheap.ch/idheap.nsf/0/326c1e22c058fe94c1256ce20036bc55/$FILE/texte%20cahier%20205.pdf" target="_self">wissenschaftlich</a> – umstritten, ob das Giesskannenprinzip der richtige Weg sei, die Presse- und Meinungsvielfalt zu erhalten und zu stärken. Der Verband Schweizer Medien <a href="http://www.schweizermedien.ch/fileadmin/schweizermedien/publikationen/medienmitteilungen/140905_MM_Bericht_EMEK.pdf" target="_self">warnt derweil eindringlich davor</a>, die indirekte Presseförderung einzustellen. Zeitungen würden durch einen solchen Schritt «existenziell bedroht». Das mag für den einen oder anderen Kleinverlag zutreffen. Aber kaum für eine hochprofitable Tamedia.</p>
<p>Denn von der indirekten Presseförderung profitieren nicht nur darbende Dorfverlage, sondern auch die gut situierten Grossen der Branche. Welche Beträge Tamedia, NZZ Gruppe, Ringier, AZ Medien und Somedia erhalten, bleibt indes Verschlusssache. Weder die Verlage selbst, noch die Post, die ihnen die Vergünstigung gutschreibt, noch das Bundesamt für Kommunikation Bakom, das die Presseförderung beaufsichtigt, wollen aufschlüsseln, wer wieviel Geld kriegt.</p>
<p>Bei Tamedia heisst es, man veröffentliche grundsätzlich keine Detailzahlen zu einzelnen Aufwand- oder Ertragspositionen. Nur so viel: Das Unternehmen zahle jährlich rund 60 Millionen Franken für Post- und Frühzustellung. «Die indirekte Presseförderung spielt deshalb für die Mediengruppe als Ganzes keine entscheidende Rolle», teilt Unternehmenssprecher Christoph Zimmer auf Anfrage mit. Auch Somedia, Herausgeberin der «Südostschweiz», kommuniziere keine internen Zahlen, schreibt CEO Andrea Masüger. AZ Medien und NZZ Gruppe teilen mit, ihre Zeitungen würden nicht unterstützt – was aber so nicht stimmt. Beide Unternehmen führen Regionalzeitungen oder sind an Titel beteiligt, die von der Presseförderung profitieren.</p>
<p>Als zuständige Behörde müsste das Bakom die Zahlen kennen. Doch gefehlt: «Das Bakom kennt diese Zahlen nicht», teilt die zuständige Sektionsleiterin mit. Und überhaupt: «Die Versandzahlen von einzelnen Postkunden unterstehen grundsätzlich dem Postgeheimnis und dürften von der Post selber nicht kommuniziert werden.» Vom Postgeheimnis weiss die Post wiederum nichts.</p>
<p>In einer ersten Stellungnahme spricht sich die Post zwar nicht grundsätzlich gegen eine Einsichtnahme aus. Aber nicht sie, sondern das Bakom sei dafür zuständig. Auf den Hinweis, man sei ja eben von dort her hierhin gelangt, nimmt die Post doch noch ausführlicher Stellung. Eine Sprecherin formuliert den abschlägigen Bescheid so: «Der Umfang der gewährten Preisermässigungen je Titel sind Bestandteil der individuellen Vertragsbeziehungen zwischen der Post und ihren Verlegerkunden.»</p>
<p>Auf erneute Anfrage beim Bakom ist immerhin soviel zu erfahren, dass das Amt sehr wohl die Zahlen kennt. Alles andere würde überraschen. Schliesslich muss das Bakom die <a href="http://www.bakom.admin.ch/themen/04073/index.html?lang=de" target="_blank">Aufsichtspflicht über die Presseförderung</a> wahrnehmen können. Und das geht schlecht ohne Zahlen. Nur errechnet das Bakom offenbar nicht die gewährte Ermässigung pro Titel und/oder Verlag.</p>
<p>Wer mit journalistischen Anfragen bei Behörden ins Leere läuft, kann den «Dienstweg» einschlagen. Gestützt auf das Öffentlichkeitsgesetz BGÖ verlangt die MEDIENWOCHE (namentlich der Autor) <a href="http://www.edoeb.admin.ch/oeffentlichkeitsprinzip/00898/index.html?lang=de" target="_blank">Zugang zu den amtlichen Dokumenten</a>, die zeigen, welche Zeitungen und Verlage seit 2000 in welchem Mass von der indirekten Presseförderung profitiert haben. Post und Bakom haben nun 20 Tage Zeit, Stellung zu nehmen. Verweigern sie die Einsichtnahme, kann der Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragte ein <a href="http://www.edoeb.admin.ch/oeffentlichkeitsprinzip/00899/index.html?lang=de" target="_blank">Schlichtungsverfahren</a> einleiten.</p>
<p>Sollte es dazu kommen, steht die Frage im Zentrum, was überwiegt: das öffentliche Interesse an einer sachdienlichen und zielführenden Verwendung von Bundessubventionen oder der Schutz des Geschäftsgeheimnisses der Verlage. Das Interesse der Öffentlichkeit ergibt sich aus der medienpolitischen Aktualität. Die von Parlament und Bundesrat angestossene Diskussion über neue Formen der Medienförderung kann nur geführt werden, wenn alle relevanten Zahlen bekannt sind. Dazu zählen auch die Beträge, mit denen der Staat heute die Rechnungen der Verlage entlastet.</p>
<p><a href="http://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/20022540/index.html#a7" target="_blank">Eine Ausnahme von der Offenlegung</a> sieht das BGÖ unter anderem dann vor, wenn «Berufs-, Geschäfts- oder Fabrikationsgeheimnisse offenbart werden können».  Darauf gestützt eine Wettbewerbsverzerrung geltend zu machen, dürfte schon daran scheitern, dass die Verlage freiwillig den ermässigten Tarif beantragen. Wer von Bundesmitteln profitieren will, sollte auch bereit sein, der Öffentlichkeit und letztlich auch dem Steuerzahler, Rechenschaft ablegen. Wer diskret bleiben möchte, kann jederzeit auf staatliche Unterstützung verzichten. Erst recht, wenn die Presseförderung eh «keine entscheidende Rolle» spielt für das Unternehmen. So überlebensnotwendig, wie der Verlegerverband das darstellt, scheint die Presseförderung längst nicht für alle Medien zu sein. Be- oder widerlegen lässt sich das aber nur mit den konkreten Zahlen.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2014/11/14/verschlusssache-pressefoerderung/">Verschlusssache Presseförderung</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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