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	<title>Österreich | MEDIENWOCHE</title>
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	<description>Magazin für Medien, Journalismus, Kommunikation &#38; Marketing</description>
	<lastBuildDate>Wed, 16 Nov 2022 08:55:49 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Macht und Nähe &#8211; wie abhängig sind Medien von der Politik?</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2022/11/16/macht-und-naehe-wie-abhaengig-sind-medien-von-der-politik/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Nov 2022 08:55:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Korruption]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wegen kompromittierender SMS an den damaligen FPÖ-Vizekanzler Heinz-Christian Strache ist ORF-TV-Chefredakteur Matthias Schrom zurückgetreten. Und auch «Presse»-Chefredakteur und -Herausgeber Rainer Nowak hat seinen Rücktritt erklärt, nachdem Chats mit dem damaligen Generalsekretär im Finanzministerium Thomas Schmid bekannt geworden waren, in denen es auch um mögliche Posten ging. Welche Regeln gibt es für den Umgang zwischen Politikern <a href="https://tvthek.orf.at/profile/Im-Zentrum/6907623/IM-ZENTRUM-Macht-und-Naehe-wie-abhaengig-sind-Medien-von-der-Politik/14156734">Weiterlesen ...</a></p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/11/16/macht-und-naehe-wie-abhaengig-sind-medien-von-der-politik/">Macht und Nähe – wie abhängig sind Medien von der Politik?</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wegen kompromittierender SMS an den damaligen FPÖ-Vizekanzler Heinz-Christian Strache ist ORF-TV-Chefredakteur Matthias Schrom zurückgetreten. Und auch «Presse»-Chefredakteur und -Herausgeber Rainer Nowak hat seinen Rücktritt erklärt, nachdem Chats mit dem damaligen Generalsekretär im Finanzministerium Thomas Schmid bekannt geworden waren, in denen es auch um mögliche Posten ging. Welche Regeln gibt es für den Umgang zwischen Politikern und Journalisten? Wie können politische und wirtschaftliche Rahmenbedingungen verbessert werden, um die Abhängigkeit der Medien von der Politik zu verringern?</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/11/16/macht-und-naehe-wie-abhaengig-sind-medien-von-der-politik/">Macht und Nähe – wie abhängig sind Medien von der Politik?</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Österreichs medienpolitische (Un-)Kultur</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2022/11/08/oesterreichs-medienpolitische-un-kultur/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Nov 2022 10:56:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In ihrem knapp 320-jährigen Bestehen hat die «Wiener Zeitung» über enorme Umbrüche berichtet. Nun ist sie mit der Frage, wie es weitergeht, selbst zum Objekt der Berichterstattung geworden. An der Debatte wird wieder einmal offensichtlich, dass in Österreich eine medienpolitische Unkultur vorherrscht.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/11/08/oesterreichs-medienpolitische-un-kultur/">Österreichs medienpolitische (Un-)Kultur</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In ihrem knapp 320-jährigen Bestehen hat die «Wiener Zeitung» über enorme Umbrüche berichtet. Nun ist sie mit der Frage, wie es weitergeht, selbst zum Objekt der Berichterstattung geworden. An der Debatte wird wieder einmal offensichtlich, dass in Österreich eine medienpolitische Unkultur vorherrscht.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/11/08/oesterreichs-medienpolitische-un-kultur/">Österreichs medienpolitische (Un-)Kultur</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Österreich: Führende Journalisten lassen nach Kritik Positionen ruhen</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2022/11/08/oesterreich-fuehrende-journalisten-lassen-nach-kritik-positionen-ruhen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Nov 2022 10:50:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In Wien lassen zwei führende Journalisten ihre Jobs ruhen, weil sie die notwendige Distanz vermissen liessen.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/11/08/oesterreich-fuehrende-journalisten-lassen-nach-kritik-positionen-ruhen/">Österreich: Führende Journalisten lassen nach Kritik Positionen ruhen</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In Wien lassen zwei führende Journalisten ihre Jobs ruhen, weil sie die notwendige Distanz vermissen liessen.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/11/08/oesterreich-fuehrende-journalisten-lassen-nach-kritik-positionen-ruhen/">Österreich: Führende Journalisten lassen nach Kritik Positionen ruhen</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Marketing und Meinungsmache: das war Mateschitz als Medienmogul</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2022/10/27/marketing-und-meinungsmache-das-war-mateschitz-als-medienmogul/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Herwig G. Höller]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Oct 2022 21:22:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medienwoche]]></category>
		<category><![CDATA[Red Bull]]></category>
		<category><![CDATA[Dietrich Mateschitz]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In den letzten rund 15 Jahren baute der kürzlich verstorbene Red-Bull-Chef Dietrich Mateschitz ein Medienunternehmen auf als Marketingvehikel für das Dosengetränk. Aber nicht nur. Sein Fernsehsender Servus TV setzte rechte Akzente mit beträchtlicher Reichweite. Ob die thailändischen Mehrheitsbesitzer der Marke Red Bull Mateschitz’ Medien weiter finanzieren, ist ungewiss. Dem österreichischen Multimilliardär Dietrich «Didi» Mateschitz, der <a href="https://medienwoche.ch/2022/10/27/marketing-und-meinungsmache-das-war-mateschitz-als-medienmogul/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>In den letzten rund 15 Jahren baute der kürzlich verstorbene Red-Bull-Chef Dietrich Mateschitz ein Medienunternehmen auf als Marketingvehikel für das Dosengetränk. Aber nicht nur. Sein Fernsehsender Servus TV setzte rechte Akzente mit beträchtlicher Reichweite. Ob die thailändischen Mehrheitsbesitzer der Marke Red Bull Mateschitz’ Medien weiter finanzieren, ist ungewiss.</strong><br />
<a href="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/10/MW-Red-Bull-Medien-20221027c.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/10/MW-Red-Bull-Medien-20221027c.jpg" alt="" width="1456" height="976" class="aligncenter size-full wp-image-100364" srcset="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/10/MW-Red-Bull-Medien-20221027c.jpg 1456w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/10/MW-Red-Bull-Medien-20221027c-300x201.jpg 300w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/10/MW-Red-Bull-Medien-20221027c-1024x686.jpg 1024w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/10/MW-Red-Bull-Medien-20221027c-768x515.jpg 768w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/10/MW-Red-Bull-Medien-20221027c-470x315.jpg 470w" sizes="(max-width: 1456px) 100vw, 1456px" /></a><br />
Dem österreichischen Multimilliardär Dietrich «Didi» Mateschitz, der am vergangenen Wochenende im Alter von 78 Jahren starb, verdankt die Welt nicht nur den Energydrink Red Bull. Der reichste Österreicher, den «Forbes» im Frühjahr mit einem Vermögen von mehr als 25 Milliarden Euro taxierte und der neben Arnold Schwarzenegger der wichtigste «Selfmademan» des Landes war, hat in den letzten anderthalb Jahrzehnten von Salzburg aus auch ein beachtliches Medienimperium aufgebaut.<br />
</p>
<p>Die von Mateschitz 2007 gegründete <a href="https://www.redbullmediahouse.com/de" rel="noopener" target="_blank">Red Bull Media House GmbH</a>, die den Fernsehsender Servus TV betreibt und auflagenstarke Sport-, Kultur,- und Lifestyle-Zeitschriften veröffentlicht, ist dabei in vieler Hinsicht ungewöhnlich. Unter anderem deshalb, weil relevante Neugründungen in Österreich in den vergangenen Jahrzehnten immer von Vertretern der Medienbranche ausgegangen waren. Seine Ambitionen als Medienmacher erinnerten eher an sogenannte Oligarchen im postsowjetischen Raum. In Russland und der Ukraine besorgten sich diese Unternehmer, die zumeist in Folge von Privatisierungen reich geworden waren, reichweitenstarke Medien. Damit forcierten sie die eigenen wirtschaftlichen und politischen Ambitionen. Ob das auch für den Verstorbenen galt, ist umstritten.</p>
<blockquote><p>Mit einem Umsatz von 440 Mio. Euro im Jahr 2021 handelte es sich beim Red Bull Media House formal um den zweitgrössten österreichischen Medienkonzern.</p></blockquote>
<p>Auffällig war jedenfalls, dass Mateschitz im Unterschied zu anderen Neureichen des Landes nie im Zusammenhang mit österreichischen Korruptionsfällen genannt wurde. Auch unternahm er keine plumpen Versuche, Inserate staatlicher Institutionen zu ergattern oder bei Behörden für Steuergeschenke zu intervenieren. Freilich war der Markt eines Staates mit neun Millionen Einwohnern für den Getränkehersteller, der 2021 knapp 10 Milliarden Dosen verkaufte, nie von herausragender Bedeutung. Anders verhielt es sich mit seinem Medienimperium.</p>
<p>Mit einem Konzernumsatz von 440 Millionen Euro im Jahr 2021 handelte es sich bei der Red Bull Media House GmbH formal um den zweitgrössten österreichischen Medienkonzern – lediglich der öffentlich-rechtliche ORF ist noch grösser. <a href="https://www.derstandard.at/story/2000137755018/oesterreichs-groesste-medienhaeuser-2022-gis-riese-orf" rel="noopener" target="_blank">Der «Standard» schätzt</a> allerdings, dass der tatsächliche Marktumsatz mit Medien im 2020 jedoch nur 63 Millionen Euro ausgemacht habe. Der grosse Rest seien Beiträge des Gesamtkonzerns Red Bull an das eigene Medienhaus, so der «Standard».</p>
<blockquote><p>Besonderes Augenmerk legen die Red-Bull-Medien auf aufwendig produzierte Fotografien und Videos. </p></blockquote>
<p>Zentrale Produkte dieses Medienhauses muten daher auch mehr wie grossangelegtes Corporate Publishing an. Insbesondere gilt das für das Flaggschiff «The Red Bulletin», das abgesehen vom offensichtlichen Hauptmarkt Österreich mit einer Auflage von 440‘000 auch in Deutschland (224‘000) und der Schweiz (258‘000) sowie in Frankreich, Grossbritannien und den USA erscheint. Verteilt wird die Monatszeitschrift dabei vor allem als Beilage anderer Printmedien, <a href="https://goldbach.com/ch/de/portfolio/print/the-red-bulletin/mediadaten" rel="noopener" target="_blank">in der Schweiz</a> etwa in der «Sonntagzeitung» sowie in «Le Matin Dimanche».</p>
<p>Inhaltlich handelt es sich bei vielen Beiträgen um Marketing zweiter Ordnung für das Dosengetränk: Die Rede ist zwar nicht vom mehr von Red Bull selbst, aber von gesponserten Sportveranstaltungen des Konzerns sowie von Extremsportlerinnen und -sportlern, die als Werbeträgerinnen und Werbeträger für den Energydrink fungieren. Besonderes Augenmerk wird dabei auf aufwendig produzierte Fotografien und Videos gelegt. Das erste Cover von «The Red Bulletin», ein Charakterkopf der Windsurf-Legende Bjørn Dunkerbeck, vor 15 Jahren vom Schweizer Maurice Haas fotografiert, vermerkte man in der aktuellen Ausgabe des Magazins stolz. Andere Medien bietet das Red-Bull-Medienhaus seine Bilder und Videos zur kostenlosen redaktionellen Verwendung an.</p>
<blockquote><p>Servus in Stadt &#038; Land» war zuletzt die meistgelesene Illustrierte Österreichs. </p></blockquote>
<p>Während Elemente dieses Marketingmarketings in allen Produkten des Medienhauses vorkommen, haben Medienerzeugnisse ohne erkennbaren direkten Zusammenhang mit der Marke Red Bull zuletzt an Bedeutung gewonnen. Das gilt vor für allem für jene Monatszeitschriften, die gemeinsam mit «The Red Bulletin» fast 20 Prozent der österreichischen Bevölkerung erreicht. «Servus in Stadt &#038; Land», das sich in seiner jüngsten Nummer etwa mit welkenden Ahornwäldern und Kindergartenwaldpädagogik beschäftigte, war zuletzt die meistgelesene Illustrierte Österreichs. Aber auch andere Titel des Verlags wie «Bergwelten» oder «Carpe diem», die sich allesamt touristisch und kulinarisch ausgerechnet sind und sich ersehnten Wohlgefühlen widmen, konnten zulegen.</p>
<p>Der Fernsehsender Servus TV, den Mateschitz wegen dem Versuch des Personals, einen Betriebsrat zu gründen, 2016 noch fast hatte einstellen lassen, war im Jahr 2021 mit einem Marktanteil von 3,7 Prozent der reichweitenstärkste Privatfernsender Österreichs – und er wächst weiter. Verantwortlich dafür sind nicht nur Sportübertragungen, Tourismusdokus oder eine Unterhaltungsschiene. Gerade die Diskussions- und Informationssendungen zeichnen sich durch einen starken Rechtsdrall aus. Damit sind sie im gesamten deutschsprachigen TV-Markt allein.</p>
<blockquote><p>In der Corona-Pandemie kamen auf «Servus TV» umstrittene Experten wie der Mediziner Sucharit Bhakdi zu Wort.</p></blockquote>
<p>Der verantwortliche Intendant Ferdinand Wegscheider polemisierte vergangene Woche in seiner Fernsehkolumne «Der Wegscheider» etwa gegen <a href="https://www.servustv.com/aktuelles/v/aaa2yg5ty7we5zrfdbd9/" rel="noopener" target="_blank">«Corona-Ukraine-Hyperinflations-Wirtschaftscrash- und Klimahysteriewahnsinn»</a>. Auf «Servus TV» konnten sich aber auch schon rechtsradikale Identitäre ausführlich erklären, und in der Sendung des ehemaligen Wiener Staatsoperndirektors Ioan Holender wurde die russische Annexion der Krim befürwortet. Zu Beginn der Corona-Pandemie kamen in Talkshows umstrittene Experten wie der thailändisch-deutsche Mediziner Sucharit Bhakdi zu Wort, die Covid-19 verharmlosten und gegen politisch verordnete Massnahmen der Pandemiebekämpfung auftraten. Seit antisemitische Aussagen Bhakdis bekannt wurden, die 2022 in Schleswig-Holstein zu einer <a href="https://www.tagesschau.de/investigativ/bhakdi-antisemitismus-113.html" rel="noopener" target="_blank">Anklage wegen Volksverhetzung</a> führten, tritt dieser Stargast nicht mehr bei Servus TV auf. Dafür tritt seit vergangenem Sommer SVP-Nationalrat und Weltwoche-Verleger Roger Köppel als <a href="https://www.servustv.com/aktuelles/b/der-pragmaticus/aa-28mmfgmyn2111/" rel="noopener" target="_blank">Moderator einer Talk-Sendung</a> auf.</p>
<p>Wegen seiner Gästeauswahl warf die «Süddeutsche Zeitung» dem Sender einen <a href="https://www.sueddeutsche.de/medien/servus-tv-covid-19-ferdinand-wegscheider-1.5456563" rel="noopener" target="_blank">«Schulterschluss mit den Aluhüten»</a> vor. Angesichts einer besonders starken Pandemiewelle im österreichischen Alpenraum wurde 2020 in journalistischen Kreisen sogar spekuliert, dass fehlendes Problembewusstsein der dortigen Bevölkerung im Zusammenhang mit den Sendungen von «Servus TV» stehen könnte.</p>
<p>Die Talkshows des Salzburger Senders findet auch in Deutschland ihre Freunde. Mitte Oktober lobte Allzweckphilosoph Richard David Precht: «Wenn Sie ‹Servus TV› gucken, Talk im Hangar, da haben Sie zu solchen Fragen wie Waffenlieferungen [in die Ukraine, Anm. d. Red.] komplett ausgewogene, aus allen Seiten beleuchtende, beratschlagende Talkshows. Das könnte ein Vorbild sein.»</p>
<blockquote><p>Ob Mateschitz mit dem rechten Drall seines Senders auch die öffentliche Meinung beeinflussen wollte, blieb unklar.</p></blockquote>
<p>«Mateschitz hat jede grössere Programmentscheidung abgenickt», erzählte ein österreichischer Fernsehmacher, der anonym bleiben will. Der Red-Bull-Chef habe sich oft davon leiten lassen, dass ihm der jeweilige Typ gefiel. Die Entscheidungswege bei «Servus TV» seien im Vergleich zum ORF extrem kurz gewesen.</p>
<p>Ob der Unternehmer den rechten Drall vor allem als Werkzeug zur Steigerung der Einschaltquote sah oder ob er damit die öffentliche Meinung beeinflussen wollte, blieb dabei unklar. Er sehe die weitverbreitete Meinung, Mateschitz habe die von ihm gegründeten Medien als Mittel zur Verbreitung seiner Weltsicht gegründet, als «gröbste Fehleinschätzung», erklärte «Servus TV»-Moderator Michael Fleischhacker am Dienstag in einem <a href="https://www.kleinezeitung.at/oesterreich/6207234/Erinnerung-an-Dietrich-Mateschitz_Er-war-fuer-viele-so-wichtig" rel="noopener" target="_blank">Gastkommentar in der «Kleinen Zeitung»</a>. «Es sei denn, man würde seine fast körperliche Ablehnung von Konformismus und Meinungsdiktaten als Weltanschauung betrachten.» </p>
<p>Der selbst für seine Lust zum Widerspruch bekannte Fleischhacker war bis zu dessen Einstellung Chefredakteur des investigativen <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Addendum_(Medienprojekt)" rel="noopener" target="_blank">Onlinemediums «Addendum»</a> gewesen, das Mateschitz 2017 als «eine publizistische Antwort auf die wuchernde Misstrauenskultur in der Gesellschaft» gegründet hatte und über eine Privatstiftung finanzierte. 2020 liess er das Projekt überraschend wieder einstellen. Mateschitz beabsichtige, die von ihm unterstützen journalistischen Aktivitäten stärker auf lösungsorientierte Projekte jenseits der politischen Alltagsauseinandersetzungen zu konzentrieren, hiess es in einer Mitteilung. Es sei trotz erheblichen Mitteleinsatzes und einer Reihe erfolgreicher und relevanter Rechercheprojekte insgesamt nicht gelungen, die Zielsetzungen der Stiftung in ausreichendem Mass zu erfüllen, klagte Mateschitz. Der Mitteleinsatz war mit 57 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für österreichische Verhältnisse tatsächlich massiv gewesen.</p>
<blockquote><p>Dass der verstorbene Multimilliardär in Form von Stiftungen für seine Steckenpferde vorgesorgt haben könnte, gibt es bislang keine Belege.</p></blockquote>
<p>Etwas bescheidener tritt das als Nachfolgeprojekt interpretierte und eher rechtslastige <a href="https://www.derpragmaticus.com/" rel="noopener" target="_blank">Diskursorgan «Der Pragmaticus»</a> auf, das Mateschitz 2021 gemeinsam mit Michael von und zu Liechtenstein in Liechtenstein gründete. Anders als sein verstorbener Bruder Vincenz, der für die konservative Volkspartei im österreichischen Parlament sass, ist Ex-Unternehmer <a href="https://www.derpragmaticus.com/e/von-liechtenstein-michael/">Michael von Liechtenstein</a> in Österreich kaum bekannt. Der Verwandte des regierenden Fürsten in Vaduz und Enkel des letzten österreichischen Kaisers Karl I. leitet in Liechtenstein einen Thinktank namens <a href="https://www.gisreportsonline.com/" rel="noopener" target="_blank">Geopolitical Intelligence Services AG</a>. «Der Pragmaticus» mutet in seinen Zugängen vor allem wie das Hausmedium dieses Thinktanks an. An welches grössere Publikum sich die Zeitschrift dabei wenden soll, die à la «The Red Bulletin» österreichischen Zeitungen beigelegt wurde und die seit kurzem auch im österreichischen Einzelhandel vertrieben wird, ist gleichzeitig unklar. In Ermangelung von Inseraten oder öffentlichen Subventionen bleib auch fraglich, ob sie ohne ihren Unterstützer Mateschitz wirtschaftlich überleben könnte.</p>
<p>Die Überlebensfrage wurde in den vergangenen Tagen aber nicht nur zum «Pragmaticus» gestellt. Da die thailändischen Partner von Mateschitz formal 51 Prozent bei Red Bull halten, werden sie nach seinem Ableben auch über den Geldfluss des riesigen Marketingbudgets entscheiden. Für Spekulationen, dass der verstorbene Multimilliardär in Form von Stiftungen für seine Steckenpferde vorgesorgt haben könnte, gibt es bislang keine Belege. Denkbar wäre freilich, dass er dafür grosse Summen in seine Kunst und Kultur DM Privatstiftung, vormals Quo Vadis Veritas Privatstiftung, eingebracht hat. Im österreichischen Firmenbuch ist dies jedoch nicht abzulesen. Ende August 2022 wurde lediglich der Zweck der Stiftung um die Förderung von Sport erweitert. Zuvor war nur die Rede von der Förderung des demokratischen Staatswesens, der Erwachsenen- und Volksbildung, der Heimatkunde und Heimatpflege, der Kunst und der Kultur, des Umweltschutzes und der Völkerverständigung gewesen.</p>
<p>Bild: Keystone</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/10/27/marketing-und-meinungsmache-das-war-mateschitz-als-medienmogul/">Marketing und Meinungsmache: das war Mateschitz als Medienmogul</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Medienförderung Österreich: Investment in Medienvielfalt</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2022/10/06/medienfoerderung-oesterreich-investment-in-medienvielfalt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Oct 2022 20:21:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Medienförderung]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Regierung investiert in ihr erklärtes Ziel, den Medienstandort und die Medienvielfalt zu sichern.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/10/06/medienfoerderung-oesterreich-investment-in-medienvielfalt/">Medienförderung Österreich: Investment in Medienvielfalt</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Regierung investiert in ihr erklärtes Ziel, den Medienstandort und die Medienvielfalt zu sichern.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/10/06/medienfoerderung-oesterreich-investment-in-medienvielfalt/">Medienförderung Österreich: Investment in Medienvielfalt</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Steuern statt Gebühren: Unabhängigkeit der öffentlichen Medien in Gefahr?</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2022/08/23/steuern-statt-gebuehren-unabhaengigkeit-der-oeffentlichen-medien-in-gefahr/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Adrian Lobe]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Aug 2022 10:10:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medienwoche]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Steuern]]></category>
		<category><![CDATA[Gebühren]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=98842</guid>

					<description><![CDATA[<p>Frankreich hat die Rundfunkgebühr abgeschafft, und auch in Österreich steht die Gebühr vor dem Aus. Zur Diskussion steht in beiden Ländern eine Steuerfinanzierung. Ein Blick nach Skandinavien zeigt, dass eine Steuerfinanzierung die Unabhängigkeit des öffentlichen Rundfunks nicht gefährdet, wie dies allenthalben befürchtet wird. 138 Euro im Jahr zahlen heute Haushalte in Frankreich für die Rundfunkgebühr. <a href="https://medienwoche.ch/2022/08/23/steuern-statt-gebuehren-unabhaengigkeit-der-oeffentlichen-medien-in-gefahr/">Weiterlesen ...</a></p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/08/23/steuern-statt-gebuehren-unabhaengigkeit-der-oeffentlichen-medien-in-gefahr/">Steuern statt Gebühren: Unabhängigkeit der öffentlichen Medien in Gefahr?</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Frankreich hat die Rundfunkgebühr abgeschafft, und auch in Österreich steht die Gebühr vor dem Aus. Zur Diskussion steht in beiden Ländern eine Steuerfinanzierung. Ein Blick nach Skandinavien zeigt, dass eine Steuerfinanzierung die Unabhängigkeit des öffentlichen Rundfunks nicht gefährdet, wie dies allenthalben befürchtet wird.</strong><br />
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138 Euro im Jahr zahlen heute Haushalte in Frankreich für die Rundfunkgebühr. Damit finanzieren sie den öffentlich-rechtlichen Rundfunk, bestehend aus France Télévisions, Radio France, France Médias Monde mit RFI und France 24, Arte, TV5 Monde sowie das Institut national de l’audiovisuel (Ina). Doch damit ist bald Schluss: Ende Juli hat das französische Parlament beschlossen, die <a href="https://www.handelsblatt.com/politik/international/frankreich-kampf-gegen-inflation-macron-schafft-rundfunkgebuehren-ab/28388228.html" rel="noopener" target="_blank">Rundfunkgebühr abzuschaffen</a> – und damit ein zentrales Wahlkampfversprechen von Emmanuel Macron eingelöst. Der Staatschef setzt seit seinem Amtsantritt 2017 auf ein steuerfinanziertes Modell. Ein völliger Systembruch ist das nicht, denn schon heute fliessen 650 Millionen Euro aus dem Staatshaushalt zu den öffentlichen Sendeunternehmen. Mit dem Wegfall der Rundfunkgebühr, die bislang mit der ebenfalls abgeschafften Wohnsteuer eingezogen wird, entsteht jedoch eine Finanzierungslücke von 3,2 Milliarden Euro. Woher das Geld künftig kommen und ob dafür eine neue Steuer eingeführt werden soll, ist umstritten und noch nicht entschieden.<br />
</p>
<p>Der öffentlich-rechtliche Rundfunk in Frankreich steht durch die Konkurrenz von Streaming-Diensten und Privatsendern (durch die Fusion von TF1 mit M6) unter enormem (Kosten-)Druck. Finanzminister Gabriel Attal kündigte an, die Gebühren durch einen Teil der Mehrwertsteuer zu kompensieren, was jedoch vor allem die Linke ablehnt, weil dies sozial ungerecht sei. So kritisierte etwa der sozialistische Abgeordnete Arthur Delaporte, dass die Gebühr, von der bereits heute Menschen mit Behinderung und Sozialhilfeempfänger befreit seien, mit der Mehrwertsteuer durch «eine ungerechte Steuer» ersetzt würde, die zudem auch von jenen bezahlt werden müsste, die gar keinen Fernseher bei sich zu Hause hätten. Derweil will Olivier Marleix, Fraktionschef der konservativen Républicains in der Nationalversammlung, das öffentliche Radio und Fernsehen durch eine Besteuerung von Online-Werbung finanzieren, die Mehreinnahmen von acht bis neun Milliarden Euro jährlich in die Staatskasse spülen soll. Wie eine solche Steuer aber rechtlich umgesetzt werden kann, ist unklar. Auch politisch scheint eine Werbesteuer derzeit wenig Chancen zu haben, weshalb es wohl auf eine Finanzierung durch die Mehrwertsteuer hinauslaufen wird. Im Gegensatz zu einer Haushaltsabgabe wäre dies ein weniger schmerzvoller Eingriff in die Portemonnaies der Bürger.</p>
<p>Während der öffentliche Rundfunk von der Mehrwertsteuer profitieren soll, werden die Bezahlsender zur Kasse gebeten. Um die Einnahmen aufzubessern, belastet der französische Fiskus Sender wie Canal+ stärker als bisher. Sie profitieren nicht mehr von einem ermässigten Satz von zehn Prozent, sondern müssen künftig den Regelsatz von 20 Prozent Mehrwertsteuer bezahlen. Das beschert dem Staat zusätzliche Steuereinnahmen von geschätzt 200 Millionen Euro – Geld, das auch für die Finanzierung des öffentlichen Rundfunks verwendet werden könnte.</p>
<p>Doch die öffentlichen Sender sollen auch sparen und effizienter arbeiten. Dazu hat der Senat im vergangenen Juni einen 300 Seiten langen Bericht mit Reformvorschlägen vorgelegt. So sollen die öffentlich-rechtlichen Sendeunternehmen zu einem Supersender fusionieren und durch gemeinsame Newsrooms Synergien gewinnen. Wenn Worte wie «Synergien» oder «Newsroom» fallen, läuten bei vielen Journalisten die Alarmglocken. Oft bedeuten sie nichts anderes als Sparen. Bereits 2017 hat das Macron-Bündnis den Rotstift angesetzt und im Zeitraum von 2018 bis 2022 190 Millionen Euro gestrichen. Der Sparmassnahme fiel unter anderem der <a href="https://www.infosat.de/digital-tv/franz-sischer-tv-sender-france-stellt-sendebetrieb-ein" rel="noopener" target="_blank">Sender France Ô</a> zum Opfer.</p>
<blockquote><p>In Frankreich schwingt auch immer der Verdacht mit, dass sich die Exekutive durch einen geschrumpften Rundfunk einer kritischen Stimme entledigen will.</p></blockquote>
<p>Und auch jetzt sieht man Grund zur Beunruhigung. Die Journalistengewerkschaften haben Ende Juni bereits einen landesweiten Streik organisiert. Das Personal sieht die Unabhängigkeit der Presse in Gefahr, weil durch eine Steuerfinanzierung die Politik Druck auf die Redaktionen ausüben und Einfluss auf die Berichterstattung nehmen könnte.</p>
<p>Der Verdacht ist nicht ganz unbegründet in einem Land, wo das Verhältnis zwischen Politik und Medien traditionell sehr eng, um nicht zu sagen klientelistisch, ist. Zwar hat sich Staatspräsident Macron für die Rettung des Senders «France 4» stark gemacht, der schon auf der Streichliste stand. Seine aus dem Kontext gerissene Aussage, die Öffentlich-Rechtlichen seien eine «Schande für die Republik» – er meinte damit vor allem die verkrusteten Strukturen und die teure Programmplanung – hallt jedoch immer noch nach. Dass Macron Interviews lieber im Privatfernsehen gibt – man denke an die etwas zu pompös geratene Inszenierung auf dem Flugzeugträger Charles-de-Gaulle, die zur besten Sendezeit auf TF1 lief und nach Hofberichterstattung aussah – nehmen ihm die Journalisten des öffentlich-rechtlichen Rundfunks übel. Insofern schwingt auch immer der Verdacht mit, dass sich die Exekutive durch einen geschrumpften Rundfunk einer kritischen Stimme entledigen will.</p>
<p>Wie in Frankreich steht auch in Österreich die Rundfunkfinanzierung zur Debatte. Der Verfassungsgerichtshof hat im Juli entschieden, dass die Gratisnutzung des ORF im Internet verfassungswidrig ist und damit <a href="https://oe1.orf.at/artikel/696100/Medienpolitik-im-Sommergewitter" rel="noopener" target="_blank">einer Klage des ORF stattgegeben</a>. Bislang mussten Konsumenten ohne Radio- oder TV-Gerät keine Rundfunkgebühr (GIS) bezahlen. Durch diese sogenannte <a href="https://www.derstandard.at/story/2000137567977/ohne-gis-fuer-streaming-rechnet-orf-mit-bis-zu-119" rel="noopener" target="_blank">Streaming-Lücke</a> entgehen dem ORF nach eigener Berechnung 53 Millionen Euro pro Jahr. Nach der gleichen Rechnung könnte sich der Ausfall durch das Streaming bis 2025 auf 119 Millionen Euro summieren.</p>
<p>Das Verfassungsgericht hat den Gesetzgeber nun mit einer Neuregelung des Programmentgelts beauftragt, das mit 650 Millionen Euro jährlich rund zwei Drittel des ORF-Budgets ausmacht (der Rest kommt unter anderem aus Werbeeinnahmen und Gewinnausschüttungen aus Lotterien). Der ORF braucht also ein neues Finanzierungsmodell. Und darüber gehen die Meinungen auseinander. Während die Grünen und die liberalen NEOS für eine Abschaffung der GIS und die Einführung einer Haushaltsabgabe wie in Deutschland und der Schweiz plädieren, fordert die rechte FPÖ eine Finanzierung aus dem Staatshaushalt. SPÖ und ÖVP wollen am Gebührenmodell festhalten.</p>
<blockquote><p>«Gebühren reduzieren die Möglichkeit, finanziellen Druck auf öffentlich-rechtliche Medien auszuüben»<br />
<small>Leonhard Dobusch, Wirtschaftswissenschaftler und Mitglied ZDF-Verwaltungsrat</small></p></blockquote>
<p>Der österreichische Wirtschaftswissenschaftler und ZDF-Verwaltungsrat <a href="https://twitter.com/leonidobusch" rel="noopener" target="_blank">Leonhard Dobusch</a> hält eine Steuerfinanzierung für heikel. Er fürchtet eine zusätzliche Möglichkeit parteipolitischer Einflussnahme auf öffentlich-rechtliche Medien: «Rundfunkbeiträge ermöglichen eine Finanzierung von öffentlich-rechtlichen Medien, die nicht Gegenstand jährlicher Budgetverhandlungen mit der jeweils aktuellen Regierung unterworfen ist», teilt er auf Anfrage der MEDIENWOCHE mit. Eine Gebühr alleine reiche zwar noch nicht aus für einen staatsfernen, unabhängigen öffentlich-rechtlichen Rundfunk, sei aber «eine wesentliche Voraussetzung». Sie reduziere «die Möglichkeit, finanziellen Druck auf öffentlich-rechtliche Medien auszuüben», so Dobusch.</p>
<p>Anders sieht dies der österreichische Medienunternehmer und ehemalige NEOS-Abgeordnete Niko Alm. In einem <a href="https://www.derstandard.at/story/2000138006850/orf-unserdas-nahende-ende-der-gis-ist-eine-medienpolitische-chance" rel="noopener" target="_blank">Gastbeitrag für den «Standard»</a> plädiert er für eine Steuerfinanzierung. Dass damit die Gefahr der staatlichen Einflussnahme zunehme, verneint er: «Die Regierung kann immer eingreifen – schon jetzt mit Gebühren.» Im Zuge einer Neuordnung der Gremien und Finanzierung könne dieser Einfluss sogar verringert werden. Ein öffentlich-rechtliches Medienhaus gehöre zum Wesen einer modernen liberalen Demokratie und müsse «konsequenterweise staatlich finanziert werden», so Alm.</p>

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<p>Ein Blick nach Skandinavien zeigt: Eine unmittelbare staatliche Finanzierung des öffentlichen Rundfunks gefährdet nicht zwangsläufig dessen Unabhängigkeit. In der aktuellen Rangliste der Pressefreiheit von Reporter ohne Grenzen (RSF) sind die Plätze 1 bis 3 von Norwegen, Dänemark und Schweden belegt – alles Länder, in denen die Rundfunkgebühr abgeschafft und in eine Steuer umgewandelt wurde.</p>
<blockquote><p>«Es ist ein Vorteil des Steuermodells, dass es einkommensabhängig ist, wohingegen die Gebühr von allen unabhängig von ihrer Einkommenssituation erhoben wurde.»<br />
<small>Kim Christian Schrøder, Journalismusprofessor</small></p></blockquote>
<p>Der Journalismusprofessor <a href="https://forskning.ruc.dk/en/persons/kimsc" rel="noopener" target="_blank">Kim Christian Schrøder</a>, der an der Universität Roskilde lehrt und für den Digital News Report des Reuters Institute den Länderbericht über Dänemark mitverfasst, sagt, es mache grundsätzlich keinen Unterschied, ob der öffentlich-rechtliche Rundfunk durch eine Gebühr oder Steuern finanziert wird. Die Unabhängigkeit hänge von den jeweiligen nationalen Rahmenbedingungen ab, erklärt er auf Anfrage: «In Dänemark ist bei dem neuen Steuermodell derselbe Mechanismus – das heisst die Zusammensetzung der Entscheidungsgremien – in Kraft, der auch schon in den Tagen der Gebühren aktiv war. Und auch die Gebühr wurde über mehrjährige Vereinbarungen von der Regierung festgesetzt.»</p>
<p>Schrøder betont auch die soziale Dimension der Steuerfinanzierung: «Es ist ein Vorteil des Steuermodells, dass es einkommensabhängig ist, wohingegen die Gebühr von allen unabhängig von ihrer Einkommenssituation erhoben wurde.» Die Gebühr sei in öffentlichen Debatten zudem häufig attackiert worden. Durch das Steuermodell sei die Finanzierung der Öffentlich-Rechtlichen in Dänemark «etwas vom Radar verschwunden» und es um sie herum «etwas ruhiger und friedlicher geworden».</p>
<p>Klar ist: Die Zukunft des öffentlich-rechtlichen Rundfunks hängt nicht nur von der Art der Finanzierung ab, sondern auch vom Vertrauen, das ihm Bürger und Regierung entgegenbringen. Skandale wie jener um die zurückgetretene <a href="https://medienwoche.ch/2022/08/19/causa-schlesinger-wenn-die-kontrolle-versagt/">rbb-Intendantin Patricia Schlesinger</a> in Deutschland sind dazu nicht eben förderlich.</p>
<p>Bild: <a href="https://unsplash.com/@chrsndrsn?utm_source=unsplash&#038;utm_medium=referral&#038;utm_content=creditCopyText" rel="noopener" target="_blank">Chris Anderson</a>/<a href="https://unsplash.com/s/photos/radio-tv?utm_source=unsplash&#038;utm_medium=referral&#038;utm_content=creditCopyText" rel="noopener" target="_blank">Unsplash</a></p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/08/23/steuern-statt-gebuehren-unabhaengigkeit-der-oeffentlichen-medien-in-gefahr/">Steuern statt Gebühren: Unabhängigkeit der öffentlichen Medien in Gefahr?</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Leistungsschutzrecht: Google verhandelt mit Presseverlegern in Österreich</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2022/03/03/leistungsschutzrecht-google-verhandelt-mit-presseverlegern-in-oesterreich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Mar 2022 08:44:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Verleger]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Online-Riese Google hat in den vergangenen Wochen Verhandlungen mit österreichischen Verlagen aufgenommen und mehr als 400 Angebote unterbreitet. Ziel ist es, bis 1. April Einigungen für die Verwendung von über «kurze Auszüge» hinausgehende Inhalte zu erreichen, um weiterhin erweiterte Nachrichtenvorschauen anzeigen zu können. Klappt dies nicht, werden künftig nach Suchanfragen lediglich Schlagzeile und Link <a href="https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/kultur/medien/2139446-Leistungsschutzrecht-Google-verhandelt-mit-Presseverlegern.html">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Online-Riese Google hat in den vergangenen Wochen Verhandlungen mit österreichischen Verlagen aufgenommen und mehr als 400 Angebote unterbreitet. Ziel ist es, bis 1. April Einigungen für die Verwendung von über «kurze Auszüge» hinausgehende Inhalte zu erreichen, um weiterhin erweiterte Nachrichtenvorschauen anzeigen zu können. Klappt dies nicht, werden künftig nach Suchanfragen lediglich Schlagzeile und Link angezeigt, um Sanktionen auszuschliessen.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/03/03/leistungsschutzrecht-google-verhandelt-mit-presseverlegern-in-oesterreich/">Leistungsschutzrecht: Google verhandelt mit Presseverlegern in Österreich</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Inserate-Affäre in Österreich : «eXXpress» gegen Klenk</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/11/08/inserate-affaere-in-oesterreich-exxpress-gegen-klenk/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Nov 2021 21:55:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Falter]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein kleines Boulevardmedium in Österreich raunt Verschwörung gegen den «Falter»-Chefredakteur. Dahinter stecken Kurz-nahe Medienleute.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein kleines Boulevardmedium in Österreich raunt Verschwörung gegen den «Falter»-Chefredakteur. Dahinter stecken Kurz-nahe Medienleute.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/11/08/inserate-affaere-in-oesterreich-exxpress-gegen-klenk/">Inserate-Affäre in Österreich : «eXXpress» gegen Klenk</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Nach der Inseratenaffäre in Österreich: Mehrheit hält private Medien für käuflich</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/11/06/nach-der-inseratenaffaere-in-oesterreich-mehrheit-haelt-private-medien-fuer-kaeuflich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Nov 2021 10:16:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Korruption]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Laut einer Gallup-Studie wünschen sich 74 Prozent der Befragten, dass sich die Medienförderung an Qualitätskriterien orientiert</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/11/06/nach-der-inseratenaffaere-in-oesterreich-mehrheit-haelt-private-medien-fuer-kaeuflich/">Nach der Inseratenaffäre in Österreich: Mehrheit hält private Medien für käuflich</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Laut einer Gallup-Studie wünschen sich 74 Prozent der Befragten, dass sich die Medienförderung an Qualitätskriterien orientiert</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/11/06/nach-der-inseratenaffaere-in-oesterreich-mehrheit-haelt-private-medien-fuer-kaeuflich/">Nach der Inseratenaffäre in Österreich: Mehrheit hält private Medien für käuflich</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>«Sebastian Kurz fummelt im Sicherungs­kasten der Demokratie»</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/10/21/sebastian-kurz-fummelt-im-sicherungs%c2%adkasten-der-demokratie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Oct 2021 09:25:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Falter]]></category>
		<category><![CDATA[Florian Klenk]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Florian Klenk, Chefredaktor des «Falter», hat mit seiner Redaktion aufgedeckt, wie der österreichische Bundeskanzler frisierte und manipulierte – und wurde dafür von der Regierung attackiert, verklagt, verleumdet. Ein Gespräch über Journalismus in Zeiten des schwelenden Autoritarismus.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/10/21/sebastian-kurz-fummelt-im-sicherungs%c2%adkasten-der-demokratie/">«Sebastian Kurz fummelt im Sicherungs­kasten der Demokratie»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Florian Klenk, Chefredaktor des «Falter», hat mit seiner Redaktion aufgedeckt, wie der österreichische Bundeskanzler frisierte und manipulierte – und wurde dafür von der Regierung attackiert, verklagt, verleumdet. Ein Gespräch über Journalismus in Zeiten des schwelenden Autoritarismus.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/10/21/sebastian-kurz-fummelt-im-sicherungs%c2%adkasten-der-demokratie/">«Sebastian Kurz fummelt im Sicherungs­kasten der Demokratie»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Inserate in Österreich: Wichtigster Kunde ist der Staat</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/10/11/inserate-in-oesterreich-wichtigster-kunde-ist-der-staat/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Oct 2021 12:12:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Inserate]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Finanzierung der österreichischen Medienlandschaft ist schwierig und vielschichtig. Klare Förderkriterien sind selten.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/10/11/inserate-in-oesterreich-wichtigster-kunde-ist-der-staat/">Inserate in Österreich: Wichtigster Kunde ist der Staat</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Finanzierung der österreichischen Medienlandschaft ist schwierig und vielschichtig. Klare Förderkriterien sind selten.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/10/11/inserate-in-oesterreich-wichtigster-kunde-ist-der-staat/">Inserate in Österreich: Wichtigster Kunde ist der Staat</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die «Österreich»-Affäre</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/10/07/die-oesterreich-affaere/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Oct 2021 08:20:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Korruption]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Scheinrechnungen und Chats erwecken einen hässlichen Verdacht: Der österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz soll in seiner Zeit als Aussenminister 2016/17 die öffentliche Meinung mit frisierten Studien manipuliert und wohlwollende Berichterstattung in Boulevardmedien gekauft haben – mit 1,2 Millionen Steuergeld. Die Hintergründe eines beispiellosen Kriminalfalls.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/10/07/die-oesterreich-affaere/">Die «Österreich»-Affäre</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Scheinrechnungen und Chats erwecken einen hässlichen Verdacht: Der österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz soll in seiner Zeit als Aussenminister 2016/17 die öffentliche Meinung mit frisierten Studien manipuliert und wohlwollende Berichterstattung in Boulevardmedien gekauft haben – mit 1,2 Millionen Steuergeld. Die Hintergründe eines beispiellosen Kriminalfalls.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/10/07/die-oesterreich-affaere/">Die «Österreich»-Affäre</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Servus TV oder das Recht, Unsinn zu senden</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/10/04/servus-tv-oder-das-recht-unsinn-zu-senden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Oct 2021 09:29:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Servus TV]]></category>
		<category><![CDATA[Coronavirus]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=91573</guid>

					<description><![CDATA[<p>Servus TV hat in der Pandemie eine zweifelhafte Rolle eingenommen. In Sendungen und Dokumentationen werden die Sinnhaftigkeit der Impfung und die Anti-Corona-Massnahmen immer wieder angezweifelt, auch vom Intendanten höchstpersönlich. Vor dem Hintergrund des geringen Impftempos gerät die Corona-Berichterstattung des Senders zunehmend in Kritik. Und die Impfkampagne der Regierung schafft es nicht dagegenzuhalten.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/10/04/servus-tv-oder-das-recht-unsinn-zu-senden/">Servus TV oder das Recht, Unsinn zu senden</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Servus TV hat in der Pandemie eine zweifelhafte Rolle eingenommen. In Sendungen und Dokumentationen werden die Sinnhaftigkeit der Impfung und die Anti-Corona-Massnahmen immer wieder angezweifelt, auch vom Intendanten höchstpersönlich. Vor dem Hintergrund des geringen Impftempos gerät die Corona-Berichterstattung des Senders zunehmend in Kritik. Und die Impfkampagne der Regierung schafft es nicht dagegenzuhalten.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/10/04/servus-tv-oder-das-recht-unsinn-zu-senden/">Servus TV oder das Recht, Unsinn zu senden</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>TX Group  kann sich «weitere Engagements in Österreich gut vorstellen»</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/09/23/tx-group-kann-sich-weitere-engagements-in-oesterreich-gut-vorstellen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Sep 2021 07:11:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Pietro Supino]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=91286</guid>

					<description><![CDATA[<p>TX-Group-Verleger Pietro Supino über &#8222;enorme Verluste&#8220; im Werbemarkt, hohes Publikumsinteresse und das Geschäft mit Journalismus.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>TX-Group-Verleger Pietro Supino über &#8222;enorme Verluste&#8220; im Werbemarkt, hohes Publikumsinteresse und das Geschäft mit Journalismus.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/09/23/tx-group-kann-sich-weitere-engagements-in-oesterreich-gut-vorstellen/">TX Group  kann sich «weitere Engagements in Österreich gut vorstellen»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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