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	<title>Periscope | MEDIENWOCHE</title>
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	<description>Magazin für Medien, Journalismus, Kommunikation &#38; Marketing</description>
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		<title>Twitter monetarisiert Periscope mit PreRoll Ads</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominik Allemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Mar 2017 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seinen Videodienst Periscope will Twitter endlich rentabel machen. Dazu hält nun Werbung auf dem Live-Video-Angebot Einzug.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Seinen Videodienst Periscope will Twitter endlich rentabel machen. Dazu hält nun Werbung auf dem Live-Video-Angebot Einzug.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2017/03/29/twitter-monetarisiert-periscope-mit-preroll-ads/">Twitter monetarisiert Periscope mit PreRoll Ads</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Mittendrin statt nur dabei – ob ich will oder nicht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Carmen Epp]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Jul 2016 09:33:25 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Streaming-Dienste wie Periscope oder Facebook Live bringen den Zuschauer mitten ins Geschehen, live und unzensiert. Wie wichtig die Gatekeeper-Funktion von professionellem Journalismus angesichts dieser neuen Konkurrenz ist oder sein müsste, hat unsere Kolumnistin in den letzten Tagen gleich mehrfach erlebt. Es war der 14. Juli, ein normaler Donnerstagabend, mein Freund und ich lagen auf dem <a href="https://medienwoche.ch/2016/07/18/mittendrin-statt-nur-dabei-ob-ich-will-oder-nicht/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Streaming-Dienste wie Periscope oder Facebook Live bringen den Zuschauer mitten ins Geschehen, live und unzensiert. Wie wichtig die Gatekeeper-Funktion von professionellem Journalismus angesichts dieser neuen Konkurrenz ist oder sein müsste, hat unsere Kolumnistin in den letzten Tagen gleich mehrfach erlebt.<br />
<span id="more-27780"></span><br />
Es war der 14. Juli, ein normaler Donnerstagabend, mein Freund und ich lagen auf dem Sofa, assen Chips und schauten uns eine DVD an. Ein Horrorfilm mit allem, was dazu gehört: Spannung, Gänsehaut und ja, auch Leichen und Blut, sehr viel Blut. Dass ich bald vom fiktiven zum realen Horror wechseln würde, hätte ich da noch nicht geahnt.</p>
<p>Als der Abspann des Films lief, schaute ich auf mein Handy. Mehrere Push-Meldungen füllten das Display: irgendwas mit Nizza, einem weissen LKW und Todesopfern. Zwei, drei Daumenwische auf Twitter später erschien ein Video in meinem Feed, das sogleich zu laufen begann. Es dauerte eine Weile, bis ich realisierte, was da gezeigt wurde: Die Promenade des Anglais, gesäumt von leblosen Körpern in ihrem eigenen Blut, gefilmt von einem Mann, der von Leiche zu Leiche lief und unentwegt fragte: «C’est quoi ça?» Irgendjemand hatte den Persicope-Live-Stream in meinen Feed geteilt.</p>
<p>Live-Streaming-Dienste wie Periscope oder Facebook Live werden immer beliebter. Gemeinsam erreichen die beiden Kanäle weltweit gegen zwei Milliarden Nutzer. Diese eröffnen mit ihren Streams einen neuen, unmittelbaren Blick auf alles, was in der Welt gerade geschieht. Damit sind jedoch auch Gefahren verbunden, die weit über die Fragen von Daten- und Persönlichkeitsschutz hinausgehen. So werden die Zuschauer immer öfters Zeugen verstörender Szenen (http://www.watson.ch/Digital/Facebook/873692061-Schl%C3%A4ge&#8211;Schiessereien&#8211;Suizide&#8211;Immer-wieder-filmen-Nutzer-bei-Periscope-und-Facebook-verst%C3%B6rende-Ereignisse).</p>
<p>Im professionellen Journalismus hingegen wird traditionsgemäss auf das Zeigen von Bildern mit Leichen oder Gewalt verzichtet. Zwar verletzten redaktionelle Medien diese Regel vermehrt, aber der Nutzer weiss immerhin, von welchen Titeln er solch unethisches Verhalten erwarten muss. Aber auch dahinter steckt meist ein aktiver Entscheid: Ja, wir zeigen es. Der Journalist fungiert dabei als Gatekeeper, als «Schrankenwärter», der entscheiden kann, was er zeigt wird und was nicht.</p>
<p>So auch Richard Gutjahr. Der Deutsche Journalist und Blogger befand sich zur Zeit des Anschlags in Nizza und hielt die Fahrt des weissen LKWs in die Menschenmenge auf seinem Handy fest – noch ohne zu wissen, welches Drama sich da gleich abspielen wird. Das Video zeigt zwar keinen expliziten Inhalt. Trotzdem hat sich Gutjahr dagegen entschieden ((http://www.spiegel.de/politik/ausland/richard-gutjahr-journalist-filmte-den-anschlag-von-nizza-a-1103106.html), das Material bei Twitter oder Facebook zu veröffentlichen. «Stattdessen habe ich alles an die Redaktion des WDR geschickt. Dort entscheiden Profis, was veröffentlicht werden sollte und wie.»</p>
<p>Auch die TV-Stationen, die ich die Nacht hindurch beobachtet habe, verzichteten darauf, solche Bilder zu zeigen. Auf CNN warnte die Sprecherin gar explizit davor, sich diese Videos anzuschauen und bat darum, sie nicht zu teilen – aus Respekt vor den Angehörigen und den Opfern. Denselben Appell hatte zuvor auch die Französische Polizei auf Twitter verbreitet. Tags darauf rief auch SRF3 (https://api.crowdradio.de/cdn/i/1/b/cr-3-p/c/l-srf-srf-3/t/1/f/container/n/7cbc38fb-0bc9-45d6-ae14-eed5a8d627b9/e/html) unter dem Hashtag #caredontshare zu Mitgefühl statt Sensationsgier auf.</p>
<p>Wie vergänglich dieser hehre Vorsatz sein kann, zeigte sich keine 24 Stunden später, am Abend des 15. Juli als ich erneut unverhofft Push-Meldungen auf meinem Handy sah: ein Putschversuch in der Türkei, Tumulte in Istanbul und Ankara. Statt auf Twitter zu klicken, zappte ich diesmal direkt auf CNN. Und konnte meinen Augen kaum glauben: Die TV-Station, die noch am Abend zuvor davor warnte, sich verstörendes Videomaterial anzuschauen, zeigte fast genau so verstörende Live-Bilder von Istanbul. Menschen auf der Bosporus-Brücke, die leblose Körper weg trugen, ein offenbar verletzter Mann, der sich hinter einer Leitplanke in Sicherheit legte, und eine Gruppe von Personen, die einen Panzer belagerten, während in unmittelbarer Nähe Schüsse fielen.</p>
<p>Auch wenn die Bilder aus Istanbul, die CNN sendete, weniger blutig waren, so schockierten sie mich doch mehr als das Video der mit Leichen gesäumten Promenade in Nizza. Bei Letzterem war es ein offenbar geschockter Mann, der – aus welchen Gründen auch immer – das Grauen live gefilmt hat, ohne sich dessen Wirkung bewusst zu sein. Bei den Bildern aus Istanbul hingegen waren es Medienprofis, die sich entschieden haben, solche Livebilder über den Sender laufen zu lassen, unzensiert und kommentiert von Sprechern, die sich genau so erstaunt darüber zeigten, was da gerade live in die Welt hinaus getragen wurde. Gatekeeper: Fehlanzeige.</p>
<p>Das Beispiel zeigt, dass Live-Streaming bei Ereignissen von öffentlichem Interesse wie jenen in Nizza oder in der Türkei auch den Journalismus vor neue Herausforderungen stellt. Noch bevor sich die Journalisten vor Ort ein Bild machen können, kursiert bereits eine Fülle an Videomaterial im Netz. Die Konkurrenz, das sind nun nicht mehr nur die anderen Medien, sondern potenziell alle Personen vor Ort, die als Laien-Reporter schnell eine grosse Reichweite erreichen können.</p>
<p>Es gibt zwei Möglichkeiten für Medienschaffende, auf diese neue Konkurrenz zu reagieren: Entweder sie berufen sich auf ihre Funktion als Gatekeeper wie Gutjahr und Co. und bewahren so ihre Glaubwürdigkeit, indem sie das Geschehene abbilden und gleichzeitig die Opfer und deren Angehörigen schützen. Oder sie wollen mithalten mit dem, was in den Sozialen Medien ungefiltert verbreitet wird. Welche der beiden Wege der Glaubwürdigkeit eines Mediums nützt oder schadet, hängt von dessen ethischen Grundsätze und dem Geschäftsmodell ab. So oder so werden redaktionelle Medien nicht darum herumkommen, eine eigene Live-Video-Strategie auszuarbeiten. Das haben die Vorfälle in Nizza und Istanbul einmal mehr deutlich gemacht.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2016/07/18/mittendrin-statt-nur-dabei-ob-ich-will-oder-nicht/">Mittendrin statt nur dabei – ob ich will oder nicht</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Die Streaming-Apps Periscope und Meerkat im Unternehmenseinsatz</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2016/05/25/die-streaming-apps-periscope-und-meerkat-im-unternehmenseinsatz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Paszti]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 May 2016 13:22:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Meerkat]]></category>
		<category><![CDATA[Periscope]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Live-Video-Apps Periscope und Meerkat haben einen neuen Boom fürs Livestreaming im Netz ausgelöst. Ob Event, Produktveröffentlichungen oder Hinter-den-Kulissen-Aufnahmen – Unternehmen, die auf eine gute Vernetzung und enge Bindung zu Kunden aus sind, sollten über mögliche Anwendungsszenarien nachdenken. Ein Leitfaden für den gelungenen Einstieg.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2016/05/25/die-streaming-apps-periscope-und-meerkat-im-unternehmenseinsatz/">Die Streaming-Apps Periscope und Meerkat im Unternehmenseinsatz</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Live-Video-Apps Periscope und Meerkat haben einen neuen Boom fürs Livestreaming im Netz ausgelöst. Ob Event, Produktveröffentlichungen oder Hinter-den-Kulissen-Aufnahmen – Unternehmen, die auf eine gute Vernetzung und enge Bindung zu Kunden aus sind, sollten über mögliche Anwendungsszenarien nachdenken. Ein Leitfaden für den gelungenen Einstieg.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2016/05/25/die-streaming-apps-periscope-und-meerkat-im-unternehmenseinsatz/">Die Streaming-Apps Periscope und Meerkat im Unternehmenseinsatz</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Kampf gegen Periscope: Facebook priorisiert Live-Streams</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2016/03/02/kampf-gegen-periscope-facebook-priorisiert-live-streams/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dominik Allemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Mar 2016 14:22:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Periscope]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Facebook schraubt erneut am Algorithmus und bevorzugt ab sofort Live-Streams. Um die Funktion zu pushen, soll das Unternehmen sogar Promis bezahlen.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2016/03/02/kampf-gegen-periscope-facebook-priorisiert-live-streams/">Kampf gegen Periscope: Facebook priorisiert Live-Streams</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Facebook schraubt erneut am Algorithmus und bevorzugt ab sofort Live-Streams. Um die Funktion zu pushen, soll das Unternehmen sogar Promis bezahlen.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2016/03/02/kampf-gegen-periscope-facebook-priorisiert-live-streams/">Kampf gegen Periscope: Facebook priorisiert Live-Streams</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Für jeden Social-Media-Kanal die passende Kreation</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2015/11/05/fuer-jeden-social-media-kanal-die-passende-kreation/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dominik Allemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Nov 2015 09:25:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Social Media]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine Kreation für alle Social-Media-Kanäle ist nicht zweckmässig. Die Hamburger Digitalagentur Elbdudler erklärt, wie und warum sie für alle relevanten Social-Media-Kanäle eigene Werbebilder konzipiert.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2015/11/05/fuer-jeden-social-media-kanal-die-passende-kreation/">Für jeden Social-Media-Kanal die passende Kreation</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Kreation für alle Social-Media-Kanäle ist nicht zweckmässig. Die Hamburger Digitalagentur Elbdudler erklärt, wie und warum sie für alle relevanten Social-Media-Kanäle eigene Werbebilder konzipiert.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2015/11/05/fuer-jeden-social-media-kanal-die-passende-kreation/">Für jeden Social-Media-Kanal die passende Kreation</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Trotz Hype interessiert sich niemand für Periscope und Meerkat</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2015/05/18/trotz-hype-interessiert-sich-niemand-fuer-periscope-und-meerkat/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nicole Vontobel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 May 2015 09:13:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Livestream-Service]]></category>
		<category><![CDATA[Meerkat]]></category>
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		<category><![CDATA[Hype]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Periscope und Meerkat sind die Apps der Stunde. Dies zumindest, wenn man den einschlägigen Medien Glauben schenkt. Die Nutzerzahlen zeigen allerdings ein anderes Bild. Zukunft – oder bloss ein Hype?</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2015/05/18/trotz-hype-interessiert-sich-niemand-fuer-periscope-und-meerkat/">Trotz Hype interessiert sich niemand für Periscope und Meerkat</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Periscope und Meerkat sind die Apps der Stunde. Dies zumindest, wenn man den einschlägigen Medien Glauben schenkt. Die Nutzerzahlen zeigen allerdings ein anderes Bild. Zukunft – oder bloss ein Hype?</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2015/05/18/trotz-hype-interessiert-sich-niemand-fuer-periscope-und-meerkat/">Trotz Hype interessiert sich niemand für Periscope und Meerkat</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Innovation schafft Abhängigkeit</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2015/04/20/innovation-schafft-abhaengigkeit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Apr 2015 15:09:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[4G]]></category>
		<category><![CDATA[Netz]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>
		<category><![CDATA[Meerkat]]></category>
		<category><![CDATA[Videojournalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Periscope]]></category>
		<category><![CDATA[5G]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn sie niemand sieht, ist die spektakulärste Live-Aufnahme nichts wert. Jederzeit- und Überallvideo funktioniert nur, solange auch ein Netz für die Übertragung bereitsteht. Eigentlich banal. Aber deshalb nicht weniger zentral. Schliesslich geht es um die Zukunft des Journalismus beim mobilen Videostreaming. Sie heissen Meerkat, Periscope, Riff, YouNow oder Stre.am. Die Apps mit den fantasievollen Namen <a href="https://medienwoche.ch/2015/04/20/innovation-schafft-abhaengigkeit/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn sie niemand sieht, ist die spektakulärste Live-Aufnahme nichts wert. Jederzeit- und Überallvideo funktioniert nur, solange auch ein Netz für die Übertragung bereitsteht. Eigentlich banal. Aber deshalb nicht weniger zentral. Schliesslich geht es um die Zukunft des Journalismus beim mobilen Videostreaming.<br />
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Sie heissen Meerkat, Periscope, Riff, YouNow oder Stre.am. Die Apps mit den fantasievollen Namen können Bewegtbilder in Echtzeit vom Smartphone in die ganze vernetzte Welt hinaustragen.</p>
<p>Rund um das mobile Videostreaming hat sich in den letzten Wochen ein regelrechter Hype aufgebaut. Es vergeht kein Tag, ohne dass nicht irgendwo ein Experte die leuchtende Zukunft des Journalismus preist, wenn nur erst alle, jederzeit und überall On-air gehen können. Richard Gutjahr bringt die Videoeuphorie auf den knackigen Nenner: <a href="http://www.gutjahr.biz/2015/03/livestream-journalismus/" target="_blank">«Livestream ist der neue Mainstream»</a>.</p>
<p>Gegenwärtig experimentieren Medienschaffende munter mit den neuen Möglichkeiten. «Bild»-Chefredaktor Kai Diekmann zeigt Ziegen, aus Oslo erreicht uns eine Rundsicht vom Dach der Schibsted-Mediengruppe, NZZ-Chefredaktor Eric Gujer <a href="https://twitter.com/ericgujer/status/587615379645693952" target="_blank">filmt das Sechseläuten</a>. Ihre ersten Gehversuche wirken genauso ungelenk wie jene der breiten Masse – um die es ja geht beim ganzen Gerede von einer Demokratisierung der Bewegtbildübertragung. Keine Katastrophe wird den Linsen der Smartphone bewehrten Crowd entgehen, Jedermann-Stream schlägt Breaking News.</p>
<p>Bezeichnenderweise spielt in solchen Szenarien die Grundvoraussetzung für die erfolgreiche Bildübertragung keine Rolle. Ein funktionierendes Datennetz, idealerweise LTE/4G oder Wlan, setzen praktisch alle Experten und selbsternannten Promotoren als gegeben voraus.</p>
<p>Solange nur ein paar Geeks in ihren wohlversorgten Komfortzonen das neue Spielzeug testen, spielt die Frage nach der Netzqualität tatsächlich keine Rolle. Sollten aber die gepriesenen Visionen eines permanenten Panoptikums dereinst Wirklichkeit werden, kommt es sehr wohl darauf an, ob und mit welchem Durchsatz die Daten den Weg durch den Äther finden. Videostreams sind Datenfresser sondergleichen. Die vielen abgebrochenen Übertragungen zeugen davon.</p>
<p>Der aktuelle Videotrend zeigt sehr schön, wie Innovation bei Diensten (hier: Apps) nicht zwingend synchron verlaufen muss mit den Anforderungen an die Infrastruktur (hier: Datennetze). Zwar zählt der Ausbau der Netzkapazitäten zu den Daueraufgaben von Telekomanbietern, aber Engpässe lassen sich nunmal nicht vermeiden. Bei Grossanlässen aller Art, wo sich der Einsatz einer Live-Übertragung aufdrängt und wo schon heute massenweise digital kommuniziert wird, werden sich Netzausfälle kaum vermeiden lassen. Der erschwerte, ja oft unmögliche, Zugang zu mobilen Datennetzen in Fussballstadien, zeugt bereits heute von der Schwierigkeit einer lückenlosen Versorgung.</p>
<p>Genauso schwierig bis unmöglich erweist sich das Streaming in nur schwach mit Mobilfunk versorgten Landstrichen. Auch 2015 gibt es weite Gegenden, wo sich Mobilfunk <a href="http://saschalobo.com/2015/03/03/4130/" target="_blank">nur auf Edge reimt</a>, das mobile Internet also nur auf der Displayanzeige des Smartphones existiert. Spontane Aufnahmen von Wolf oder Bär finden daher weiterhin nur zeitverzögert den Weg ins Netz.</p>
<p>Wenn aber die technologische Roadmap und der Businessplan von Telekomfirmen darüber entscheiden, ob und wie ein Arbeitsinstrument von Journalisten und übertragungswilligen Privatpersonen funktioniert, sind das denkbar schlechte Voraussetzungen für eine Medienrevolution. Klar kann auch eine Kugelschreibermine im Ernstfall versagen, aber wer einen Ersatz dabei hat, ist nicht komplett aufgeschmissen.</p>
<p>Anders als bei den Diskussionen zu <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Kommentar-zum-NSA-Skandal-Die-technologische-Souveraenitaet-zurueckgewinnen-2216143.html" target="_blank">Überwachung und Verschlüsselung</a> oder zur <a href="http://medienmonitor.ch/post-dossier/medien-im-social-web/" target="_blank">publizistischen Offensive von Facebook </a>warnt im Zusammenhang mit Videostreaming niemand vor gefährlichen Abhängigkeiten und fordert, die technologische Souveränität zurückzugewinnen. Das Netz ist einfach da. Klar liegt es auch im Interesse der Telekomanbieter, den wachsenden Datenbedarf zu befriedigen und damit Geld zu verdienen.</p>
<p>Für Medien und mobilen Journalismus ging die Rechnung bisher ganz gut auf. Davon zeugen etwa die Zilliarden Bilder von «Leserreportern» und der vermehrte <a href="https://twitter.com/konradweber/status/545970711870050304" target="_blank">Live-Einsatz von Smartphones</a> im professionellen Medienschaffen. Was man freilich nicht sieht, sind all die Bilder und Videos, die gar nie gesendet werden konnten, weil gerade ein Funkloch klaffte oder das Netz überlastet war.</p>
<p>Eine defekte Druckmaschine kann man im eigenen Haus reparieren. Auch wenn sich das nicht ohne externe Fachleute bewerkstelligen lässt, hat doch der Verlag Einblick in den Reparaturvorgang und kann den absehbaren Schaden rechtzeitig kalkulieren und ein Krisenmanagement aufziehen. Bei einem externen Dienstleister ist man auf eine transparente Kommunikation angewiesen, um zu erfahren, was (nicht) läuft. Der Erfolg der Medien, und damit im Kern der Journalismus, hängt zunehmend von unkontrollierbaren Faktoren ab.</p>
<p>Vor Facebook fürchten sich die Verleger völlig zurecht. Wer die letzte Meile kontrolliert, kennt den Kunden. Die Inhalte produzierenden Medien haben das Nachsehen. Neue Technologien ziehen immer neue Abhängigkeiten nach sich. Mit den meisten lässt sich umgehen, Geschäftsprozesse kann man anpassen. Meist handelt es sich um Partnerschaften mit neuen Akteuren und Dienstleistern, in denen beide Seiten von einander profitieren.</p>
<p>Doch die Entwicklung weist klar in eine Richtung: Über die Verbreitung ihrer Inhalte verlieren die Medien zunehmend die Kontrolle. Auch gibt es kaum Anstrengungen, hier Terrain zurückzugewinnen. Nicht Medienhäuser investieren in Telekominfrastruktur, umgekehrt läuft das hingegen schon. In der Schweiz fährt etwa Swisscom mit ihrer Marke <a href="https://medienwoche.ch/2015/03/16/blauer-elefant-erhaelt-nachwuchs/" target="_blank">Bluewin eine aktive Contentstrategie</a>. Neben der Abhängigkeit vom Netzbetrieber tritt dieser nun auch noch als Konkurrent auf im angestammten Geschäftsfeld der Inhalte; das sind keine schönen Aussichten.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2015/04/20/innovation-schafft-abhaengigkeit/">Innovation schafft Abhängigkeit</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Videojournalismus: Innovation schafft Abhängigkeit</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2015/04/20/videojournalismus-innovation-schafft-abhaengigkeit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Apr 2015 12:15:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Meerkat]]></category>
		<category><![CDATA[Videojournalismus]]></category>
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		<category><![CDATA[Apps]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn sie niemand sieht, ist die spektakulärste Live-Aufnahme nichts wert. Jederzeit- und Überallvideo funktioniert nur, solange auch ein Netz für die Übertragung bereitsteht. Eigentlich banal. Aber deshalb nicht weniger zentral. Schliesslich geht es um die Zukunft des Journalismus beim mobilen Videostreaming.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2015/04/20/videojournalismus-innovation-schafft-abhaengigkeit/">Videojournalismus: Innovation schafft Abhängigkeit</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn sie niemand sieht, ist die spektakulärste Live-Aufnahme nichts wert. Jederzeit- und Überallvideo funktioniert nur, solange auch ein Netz für die Übertragung bereitsteht. Eigentlich banal. Aber deshalb nicht weniger zentral. Schliesslich geht es um die Zukunft des Journalismus beim mobilen Videostreaming.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2015/04/20/videojournalismus-innovation-schafft-abhaengigkeit/">Videojournalismus: Innovation schafft Abhängigkeit</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
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		<title>Digitalmedien: Auf Sendung gehen mit dem Handy</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2015/04/06/digitalmedien-auf-sendung-gehen-mit-dem-handy/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Apr 2015 06:57:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Meerkat]]></category>
		<category><![CDATA[Videojournalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Periscope]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=4324</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Zukunft des Journalismus kommt in Echtzeit. Jedes Ereignis kann heute zum Live-Event werden – dank neuer Handy-Apps wie Periscope und Meerkat.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Zukunft des Journalismus kommt in Echtzeit. Jedes Ereignis kann heute zum Live-Event werden – dank neuer Handy-Apps wie Periscope und Meerkat.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2015/04/06/digitalmedien-auf-sendung-gehen-mit-dem-handy/">Digitalmedien: Auf Sendung gehen mit dem Handy</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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