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	<title>Peter Schibli | MEDIENWOCHE</title>
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	<description>Magazin für Medien, Journalismus, Kommunikation &#38; Marketing</description>
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		<title>Direkte Demokratie als publizistisches Exportgut</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2014/07/31/direkte-demokratie-als-publizistisches-exportgut/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Jul 2014 10:01:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hintergrund]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach einem technischen Relaunch will Swissinfo auch inhaltlich neue Akzente setzen. Nach holländischem Vorbild soll sich die Auslandplattform der SRG zu einem «Kompetenzzentrum für Direkte Demokratie» entwickeln. Multimediales Storytelling, endlos durch die Seiten Scrollen, optimierte Darstellung für unterschiedliche Gerätetypen: mit dem jüngst realisierten Relaunch ist Swissinfo in der Gegenwart des Web angekommen.  Doch die Form alleine <a href="https://medienwoche.ch/2014/07/31/direkte-demokratie-als-publizistisches-exportgut/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nach einem technischen Relaunch will Swissinfo auch inhaltlich neue Akzente setzen. Nach holländischem Vorbild soll sich die Auslandplattform der SRG zu einem «Kompetenzzentrum für Direkte Demokratie» entwickeln.<br />
<span id="more-20564"></span><br />
Multimediales Storytelling, endlos durch die Seiten Scrollen, optimierte Darstellung für unterschiedliche Gerätetypen: mit dem jüngst realisierten Relaunch ist Swissinfo <a href="http://www.swissinfo.ch/ger/willkommen-beim-neuauftritt-von-www-swissinfo-ch/40466704" target="_blank">in der Gegenwart des Web angekommen</a>.  Doch die Form alleine reicht nicht. Für den publizistischen Erfolg braucht es auch ein stärkeres inhaltliches Profil. Seit Schweizer Radio International als Kurzwellensender <a href="http://www.presseportal.ch/de/pm/100001296/100481456/schweizer-radio-international-stellt-radioprogramme-ein" target="_blank">heruntergefahren</a> und das redaktionelle Angebot unter dem neuen Namen Swissinfo ins Web verlagert wurde, sucht die SRG-Tochter immer wieder nach ihrer Daseinsberechtigung.</p>
<p>Vorübergehend schien das Ende nahe zu sein. «<a href="http://www.anitahugi.net/archiv/artikel/4.html" target="_blank">SRG gibt Swissinfo den Todesstoss</a>», las man 2005. So weit kam es dann doch nicht. Aber es gab einen deutlichen Aderlass. Das Budget wurde radikal zusammengestrichen. Heute bestreitet Swissinfo sein zehnsprachiges Onlineangebot mit jährlich 17 Millionen Franken, finanziert je zur Hälfte aus Empfangsgebühren und mit Bundesmitteln.</p>
<p>Mit der vorerst letzten Redimensionierung <a href="https://medienwoche.ch/2011/07/01/weniger-ist-manchmal-mehr/" target="_self">vor drei Jahren</a> ging auch eine Neuausrichtung des redaktionellen Angebots einher. Die landessprachlichen Redaktionen wurden dezimiert, dafür die übrigen Sprachen in bescheidenem Mass  gestärkt. So war es sogar möglich, trotz Einsparungen neu ein <a href="https://medienwoche.ch/2013/01/30/abbau-ermoeglicht-ausbau/" target="_self">russischsprachiges Angebot</a> zu lancieren.</p>
<p>Was aber seither noch fehlt, ist ein publizistisches Markenzeichen. Einigermassen naheliegend kam die Swissinfo-Leitung um Direktor Peter Schibli auf die Direkte Demokratie als Kernprodukt für den Export. «Wir können nicht über alles berichten, was Swissness beinhaltet, deshalb wollen wir die uns anvertrauten Mittel  zu einem grossen Teil für die Kommunikation und Diskussion der direkten Demokratieerfahrungen in der Schweiz und international verwenden.» Darum, so Schibli weiter, sei es die Vision von Swissinfo, «zu einem mehrsprachigen Kompetenzzentrum für Fragen zur Direkte Demokratie zu werden.»</p>
<p>Als Vorbild für diese Fokussierung auf ein Kernthema, das eng mit dem Herkunftsland des Senders in Verbindung steht, dient der <a href="http://www.rnw.org/" target="_blank">Auslandsdienst des niederländischen Radios RNW</a>. Auch die Holländer sahen sich in den letzten Jahren <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Radio_Netherlands_Worldwide" target="_blank">drastischen Budgetkürzungen</a> ausgesetzt und mussten ihre Aktivitäten komplett neu aufstellen und beschränken sich seit 2012 darauf, «Informationen für Länder zugänglich zu machen, wo die freie Meinungsäusserung unterdrückt oder bedroht ist.» Nachrichten aus und über die Niederlande im Sinne eines klassischen Auslanddienstes bietet RNW keine mehr.</p>
<p>Man arbeite «schon seit längerem» mit RNW zusammen, sagt Amr Huber, Marketingchef von Swissinfo. Bisher sei es vor allem um einen Know-how-Austausch gegangen. «Gegenwärtig möchten wir diese strategische Partnerschaft auch auf redaktionelle Zusammenarbeit ausweiten», sagt Huber weiter. Das bisher sichtbarste Zeichen für die Inspiration aus Holland ist das <a href="http://people2power.info/" target="_blank">Swissinfo-Blog People2Power</a>, das sich optisch am neuen Auftritt von RNW orientiert und die Ausrichtung auf die Direkte Demokratie und Bürgerbeteiligung bereits heute publizistisch umsetzt. People2Power ist quasi das Beiboot, das der Dampfer Swissinfo schon mal abgesetzt hat, um das neue Terrain auszukundschaften.</p>
<p>Heute wird das Blog redaktionell von Bruno Kaufmann betreut. Der <a href="https://medienwoche.ch/2014/04/25/alles-im-gruenen-bereich/" target="_self">Nordeuropa-Korrespondent von Schweizer Radio SRF</a> leitet in seiner schwedischen Wohngemeinde den sogenannten Demokratierat und engagiert sich auch sonst für partizipatorische Demokratiemodelle. Bisher wurden auf People2Power erst 16 Beiträge veröffentlicht. Ein inhaltliches Profil lässt sich daraus noch nicht ablesen. So findet man eine Vorschau auf die Wahlen in Indien, dann etwas zur Bedeutung des öffentlichen Raums am Beispiel der Bürgerproteste auf den Plätzen Tahrir, Taksim und Maidan. Ein aktuelles Stück befasst sich zum Jahrestag des Breivik-Attentats mit dem <a href="http://people2power.info/frontline/norways-broken-promise-for-more-democracy/" target="_blank">Zustand der Demokratie Norwegens</a> drei Jahre nach dem Terroranschlag.</p>
<p>Die Plattform People2Power soll zusätzlichen publizistischen Power erhalten einerseits durch weitere (Gast)Autorinnen und -autoren. Bis jetzt schreibt <a href="http://people2power.info/authors/" target="_blank">eine Handvoll Herren</a> mit meist akademischem und aktivistischem Hintergrund. Da gibt es noch Raum in die Breite. Andererseits wird das redaktionelle «<a href="http://www.swissinfo.ch/directdemocracy" target="_blank">Superdossier Direkte Demokratie</a>», das sämtliche zehn Redaktionen von Swissinfo äufnen, auch auf People2Power abgebildet. Wie die Schnittstellen genau aussehen, «ist noch nicht abschliessend definiert», schreibt Bruno Kaufmann.</p>
<p>Die Doppelspurigkeit ist gewollt. Denn «was für Swissinfo gilt, gilt so nicht für People2Power», erklärt Bruno Kaufmann. Hier könnten die Themen Direkte Demokratie, aktive Staatsbürgerschaft und partizipative Demokratie breiter und globaler betrachten, als dies bei Swissinfo vom Auftrag her möglich sei. So werden Kaufmann und sein Autorenteam auch Entwicklungen beleuchten, die nur geringen oder keinen direkten Schweizbezug aufweisen. Im kommenden Herbst reist Kaufmann nach Schottland und nach Katalonien, um die dort stattfindenden Unabhängigkeitsabstimmungen publizistisch zu begleiten – auch für People2Power.</p>
<p>Swissinfo ist nicht allein mit der Exportidee. Erst kürzlich hatte der <a href="http://www.foraus.ch/de/" target="_self">aussenpolitische Think-Tank Foraus</a> die Gründung <a href="https://twitter.com/nicolaforster/status/488255233429368832" target="_blank">eines Institut Guillaume Tell</a> angeregt, mit dem das politische System der Schweiz im Ausland angepriesen und erklärt werden könnte. Foraus-Präsident <a href="http://www.zeit.de/2011/07/CH-Forster" target="_blank">Nicola Forster</a> sieht ganz generell einen verstärkten Bedarf an aktiver Kommunikation im Ausland: «Ich bin überzeugt, dass es eine Nachfrage gibt nach Teilen des Schweizer Erfolgsmodells, ob es nun um die Direkte Demokratie oder das duale Bildungssystem geht. Wir sollten keine falsche Bescheidenheit haben und ein Angebot machen, wenn offensichtlich eine Nachfrage besteht.»  Forster, der zur Zeit im Auswärtigen Amt in Berlin arbeitet, hält Initiativen von Medien und Think-Tanks für «eine wertvolle Ergänzung der offiziellen Diplomatie». Gut möglich, dass die beiden Initiativen in der einen oder anderen Form zusammenfinden. Schliesslich kennt man sich und arbeitet mit den gleichen Partnern zusammen.</p>
<p>Doch längst nicht alle, die sich die Direkte Demokratie auf die Fahne schreiben, halten das Werben für das Schweizer Modell im Ausland für eine gute Idee. SVP-Vordenker Christoph Blocher <a href="https://medienwoche.ch/wp_live/wp-content/uploads/2014/07/exportschlager_demokratie.jpg" target="_blank" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="">findet etwa</a>: «Die Direkte Demokratie der Schweiz ist nicht exportierbar.» Weil: «Andere Länder, andere Sitten.» Aber vielleicht schafft es Swissinfo auch diesmal, die ärgsten Kritiker und Skeptiker zu überzeugen. Schliesslich brachte man schon Christoph Mörgeli dazu, <a href="http://www.parlament.ch/ab/frameset/d/n/4817/349548/d_n_4817_349548_349724.htm" target="_blank">seine Motion zurückzuziehen</a>, mit der er einst Swissinfo abschaffen wollte.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2014/07/31/direkte-demokratie-als-publizistisches-exportgut/">Direkte Demokratie als publizistisches Exportgut</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Plattformen für die Multimedia-Zukunft</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2013/02/13/plattformen-fuer-die-multimedia-zukunft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Feb 2013 14:57:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Organigramm der SRG figuriert seit Anfang Jahr an prominenter Stelle eine neue Funktion: «Nationaler Koordinator Multimedia». Direkt dem Generaldirektor unterstellt, soll Peter Schibli die Entwicklung neuer Online-Angebote vorantreiben. Dafür hat er sein Pensum als Swissinfo-Direktor halbiert. Mit der neuen Unternehmensstrategie setzt die SRG für die Verbreitung ihrer Programme verstärkt auf Online-Kanäle. Um diese Entwicklung <a href="https://medienwoche.ch/2013/02/13/plattformen-fuer-die-multimedia-zukunft/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Im Organigramm der SRG figuriert seit Anfang Jahr an prominenter Stelle eine neue Funktion: «Nationaler Koordinator Multimedia». Direkt dem Generaldirektor unterstellt, soll Peter Schibli die Entwicklung neuer Online-Angebote vorantreiben. Dafür hat er sein Pensum als Swissinfo-Direktor halbiert.<br />
<span id="more-31164"></span><br />
Mit der <a href="https://medienwoche.ch/2012/10/19/der-digitale-vollversorger/" target="_self">neuen Unternehmensstrategie</a> setzt die SRG für die Verbreitung ihrer Programme verstärkt auf Online-Kanäle. Um diese Entwicklung voranzutreiben, hat die Geschäftsleitung der SRG die neue Funktion eines «nationalen Koordinators Multimedia» geschaffen, der neu das bereits bestehende Netzwerk Multimedia leitet. Seit Anfang Jahr übt Peter Schibli diese Funktion aus. Nach dem abgeschlossenen <a href="https://medienwoche.ch/2011/07/01/weniger-ist-manchmal-mehr/" target="_self">Ab- und Umbau der Auslandplattform Swissinfo.ch</a> konnte Schibli sein Direktionspensum halbieren und mit den frei gewordenen Kapazitäten die neue Aufgabe übernehmen. Die Koordinationsstelle verfügt über ein eigenes Budget und ist direkt dem Generaldirektor unterstellt. Damit unterstreicht die SRG die Bedeutung ihrer Multimedia-Ambitionen.</p>
<p>Dass er deshalb zu einer Zielscheibe der Verleger werden könnte, die der Online-Entwicklung <a href="https://medienwoche.ch/2013/02/04/ein-netz-korsett-fuer-die-srg/" target="_self">der SRG kritisch gegenüberstehen</a>, glaubt Peter Schibli indes nicht. «Unsere Inhalte wollen wir weiterhin auch den Verlegern zur Verfügung stellen», sagt der neue Multimedia-Koordinator. Dabei verweist Schibli auf die Praxis in der Westschweiz, wo einzelne private Medienhäuser seit Jahren Inhalte von Swissinfo kostenlos übernehmen. «Ausserdem», sagt Schibli, «ist der sichtbare Streit zwischen Verlegern und SRG nur ein Zerrbild der Realität.» Hinter den Kulissen arbeite man aber weiterhin konstruktiv zusammen.</p>
<p>Die Tätigkeit des Koordinators habe zum Ziel, schreibt die SRG, Multimediaprojekte «effizient und gut abgestimmt» umzusetzen. Damit das möglich wird, müssen in einem ersten Schritt die technischen Grundlagen dafür gelegt werden. «Es ist vorerst meine grösste Herausforderung, einheitliche technische Standards zu schaffen», sagt Schibli im Gespräch mit der MEDIENWOCHE. Die SRG-Unternehmenseinheiten in den vier Sprachregionen handhaben die Datenaufbereitung unterschiedlich. Da sind über Jahre hinweg eigenständige Prozesse gewachsen; eine Harmonisierung erfolgt daher nicht von heute auf morgen. Konkret geht es darum, die Streamingtechnologien, On-Demand-Formate und die Erfassung der Metadaten zu vereinheitlichen.</p>
<p>Erst dann sei daran zu denken, ein «standardisiertes, überregionales Tool für die Verbreitung audiovisueller Inhalte» anzubieten. Dabei handelt es sich um eine Abspielplattform, auf der sämtliche Radio- und Fernsehinhalte zu jeder Zeit und auf allen handelsüblichen Geräten zugänglich sind. Einen solchen Player für SRG-Inhalte nach dem Vorbild des <a href="http://www.bbc.co.uk/iplayer/radio" target="_blank">iPlayers der BBC</a> wird es in einer ersten Version frühestens 2014 geben. Erste Erfahrungen konnte die SRG anlässlich der Olympischen Spiele in London sammeln. Auf dem <a href="http://www.swisstxt.ch/de/multimedia-solutions/srg-london-olympia-video-player" target="_blank">«SRG London Olympia Player»</a> boten die vier Unternehmenseinheiten im Web eine umfassende Video-Berichterstattung vom Grossanlass an. Für die Berichterstattung von den Olympischen Winterspielen in Sotschi will die SRG den «London-Player» weiterentwickeln und den Sportfans im Web einen «Sotschi-Player» zur Verfügung stellen.</p>
<p>Ebenfalls zum Aufgabenbereich des neuen Multimedia-Koordinators gehören Plattformen in den Bereichen Smart-TV und Second Screen. Hier ist vor allem RTS führend. Am 5. März startet das Westschweizer Fernsehen einen <a href="http://www.vsrt-usrt.ch/joomla/aktuell/103-die-srg-gibt-plaene-zur-einfuehrung-von-hbbtv-bekannt" target="_blank">Pilotbetrieb mit HbbTV</a>. Dabei soll getestet werden, wie die Verschmelzung des linearen Fernsehens mit dem Internet auf ein und demselben Fernsehgerät bei Zuschauern ankommt. Ebenfalls bei RTS in Betrieb ist eine <a href="http://info.rts.ch/2eecran/19h30/" target="_blank">Second-Screen-Browser-Applikation</a>, die parallel zur Tagesschau «Le Journal» Zusatzinformationen auf Tablet oder Smartphone ausspielt.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2013/02/13/plattformen-fuer-die-multimedia-zukunft/">Plattformen für die Multimedia-Zukunft</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Abbau ermöglichte Ausbau</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2013/01/30/abbau-ermoeglicht-ausbau/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Jan 2013 12:49:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Igor Petrov]]></category>
		<category><![CDATA[Peter Schibli]]></category>
		<category><![CDATA[russisch]]></category>
		<category><![CDATA[Service public]]></category>
		<category><![CDATA[Swissinfo]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seit mehr als 20 Jahren fordern Politiker und die Geschäftsleitung von Schweizer Radio International/swissinfo die Einführung eines russischsprachigen Nachrichtenangebots. Der Bundesrat war aber stets dagegen, den Kurzwellensender und seinen Online-Nachfolger auszubauen. Nun ist es so weit: Seit Mitte Januar gibt es Swissinfo auch auf Russisch. Direktor Peter Schibli erklärt den Ausbauschritt. Mal war es die <a href="https://medienwoche.ch/2013/01/30/abbau-ermoeglicht-ausbau/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Seit mehr als 20 Jahren fordern Politiker und die Geschäftsleitung von Schweizer Radio International/swissinfo die Einführung eines russischsprachigen Nachrichtenangebots. Der Bundesrat war aber stets dagegen, den Kurzwellensender und seinen Online-Nachfolger auszubauen. Nun ist es so weit: Seit Mitte Januar gibt es Swissinfo auch auf Russisch. Direktor Peter Schibli erklärt den Ausbauschritt.<br />
<span id="more-12307"></span><br />
Mal war es <a href="http://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc.do?id=20017528" target="_blank">die Technik</a>, mal das Geld und immer auch <a href="http://www.parlament.ch/d/suche/seiten/geschaefte.aspx?gesch_id=19983003" target="_blank">die Politik</a>, die es nicht für opportun hielt, das internationale Nachrichtenangebot der SRG um einen russischsprachigen Dienst zu erweitern. Schliesslich brachten ein <a href="http://www.maiak.info/russisch-website-swissinfo-pilotversuch" target="_blank">erfolgreicher Pilotbetrieb</a> sowie politischer Druck den Durchbruch. Seit Mitte Januar führt Swissinfo mit russisch die <a href="http://www.swissinfo.ch/ger/index/Lancierung_des_russisch-sprachigen_Angebots_von_swissinfo.ch.html?cid=34751910" target="_blank">zehnte Sprache im Angebot</a>.</p>
<p>«Die <a href="http://www.parlament.ch/d/suche/seiten/geschaefte.aspx?gesch_id=20103376" target="_blank">Motion von Alt-Nationalrätin Brigitta Gadient</a> brachte uns ein grosses Stück weiter», sagt Peter Schibli, Direktor von Swissinfo. Zusammen mit 50 Nationalrätinnen und -räten aus allen politischen Lagern forderte die Bündner BDP-Politikerin im Sommer 2010 den Aufbau einer russischsprachigen Redaktion bei Swissinfo. Angesichts der guten politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Beziehungen zwischen der Schweiz und Russland, brächte ein solches Nachrichtenangebot der Schweiz nur Vorteile. Welche genau, liessen Gadient und ihre Mitstreiter im Motionstext zwar offen, aber der Grundstein war gelegt – gegen den Willen der Regierung. Ein Ausbau von Swissinfo sei mit den Sparzielen nicht vereinbar, schrieb der Bundesrat in seiner Antwort auf den Vorstoss. Swissinfo wird zu Hälfte mit Bundesmitteln finanziert.</p>
<p>Die entscheidende Dynamik setzten schliesslich SRG und Swissinfo selbst in Gang. 2009 erbrachte Swissinfo mit einem Pilotbetrieb in russischer Sprache der Nachweis, dass es ein Bedürfnis gibt für ein solches Angebot. Und zweitens: So paradox es klingen mag, erst der <a href="https://medienwoche.ch/2011/07/01/weniger-ist-manchmal-mehr/" target="_self">Abbau ermöglichte den Ausbau</a>. Mit dem Abschied von Swissinfo als Nachrichtenplattform für die Auslandschweizer und dem damit verbundenen Leistungs- und Stellenabbau bei den drei Landessprachen wurde 2012 der erforderliche Spielraum für eine zusätzliche Sprache geschaffen. Neu positioniert sich Swissinfo als mehrsprachige Nachrichtenplattform für ein internationales Publikum in den jeweiligen Ländern und Weltregionen.</p>
<div class="image-block wp-caption alignright"><div class="image-wrap"><a href="https://medienwoche.ch/wp_live/wp-content/uploads/2013/01/peter_schibli.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption=""><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://medienwoche.ch/wp_live/wp-content/uploads/2013/01/peter_schibli.jpg" alt="" title="" width="224" height="260" class="size-full wp-image-12323" /></a></div><div id="attachment_12323" class="text"><blockquote><p>Swissinfo-Direktor Peter Schibli.</p></blockquote></div></div>
<p><strong>MEDIENWOCHE: Wen will Swissinfo mit dem neuen russischsprachigen Angebot ansprechen?</strong><br />
Peter Schibli: In erster Linie ein Publikum in Russland und in den Ländern der ehemaligen Sowjetunion. Dazu zählen wir Medienschaffende, Investoren, Diplomaten, Beamte, Studenten, Touristen – kurz: alle, die sich für die Schweiz interessieren.</p>
<p><strong>Und die Russinnen und Russen in der Schweiz?</strong><br />
Die sollen das Angebot natürlich auch nutzen. Aber ich gehe davon aus, dass Russinnen und Russen, die länger in der Schweiz leben, irgendwann eine Landessprache beherrschen und sich in den regionalen Medien über das Geschehen in der Schweiz informieren. Die russischen Expats in der Schweiz verfügen zudem über ihr eigenes Magazin «Russische Schweiz».</p>
<p><strong>Welchen Journalismus bietet der russischsprachige Dienst?</strong><br />
Das neue Angebot ist eingebettet in das redaktionelle Gesamtkonzept von Swissinfo, das im Kern aus einem multimedial aufbereiteten Tagesthema besteht, das in alle zehn Sprachen adaptiert wird. Insgesamt werden etwa zwei Drittel der Berichterstattung in Russisch aus den anderen Sprachen übernommen. Für russische Eigenleistungen stehen Themen im Zentrum rund um das Verhältnis Schweiz-Russland. Sei dies politisch, wirtschaftlich oder kulturell.</p>
<p><strong>Was heisst das konkret?</strong><br />
Ein Thema, das uns in den kommenden Wochen und Monaten beschäftigen wird, sind russische Fluchtgelder in der Schweiz, Vermögenswerte, welche neo-kapitalistische Oligarchen in der Schweiz parkiert haben. Darüber werden wir einiges zu lesen kriegen. Unsere russischen Kolleginnen und Kollegen wissen dazu mehr, als die meisten Schweizer Journalisten.</p>
<p><strong>Ihr mischt euch also auch in russische Innenpolitik ein?</strong><br />
Nein, gar nicht, das ist kein Thema. Wir berichten nur über Themen mit einem Schweizer Aufhänger. Oder über grosse internationale Ereignisse. Wenn in Moskau die Revolution ausbricht, liest man darüber selbstverständlich auch bei uns. Dann berichten aber alle unsere Redaktionen. Wenn Putins Politik die ganze Welt beschäftigt, dann beschäftigen auch wir uns damit. Was uns aber nicht interessiert, ist russische Innenpolitik, losgelöst von grösseren Entwicklungen. Wir müssen in erster Linie die Schweiz und ihre Positionen erklären.</p>
<p><strong>Was kostet die neue Redaktion?</strong><br />
Die drei Vollzeitstellen, verteilt auf den Redaktionsleiter und drei Journalistinnen, kosten uns 400&#8217;000 Franken. Das ist weniger als die Hälfte des in früheren Jahren geforderten Betrags.</p>
<p><strong>Habt ihr die Stellen ausgeschrieben?</strong><br />
Ja, allein für den Posten des russischen Redaktionsleiters erhielten wir 40 Bewerbungen aus ganz Europa.</p>
<p><strong>Wie viele davon waren qualifiziert für diesen Job?</strong><br />
Eine einzige Person. Jene von Igor Petrov. Da er zum Zeitpunkt seiner Bewerbung in Moskau lebte, mussten wir nachweisen, dass kein Schweizer oder EU-Bürger diesen Job übernehmen könnte. Aber es gab für uns nur einen: Petrov. Dank den richtigen Referenzen und einem vollständigen Dossier erhielten wir schliesslich die Arbeitsbewilligung. Am 1. November hat er hier zu arbeiten begonnen.</p>
<p><strong>Weshalb Petrov?</strong><br />
Kein russischer Journalist kennt die Schweiz besser als er. Petrov hat unter anderem eine Landeskunde der Schweiz und weitere Bücher verfasst. Seine Landeskunde gilt als umfassendstes Standardwerk, das es in Russisch über die Schweiz gibt. Er kann schreiben, ist mit den sozialen Medien vertraut, kennt beide Länder perfekt und spricht fliessend Deutsch, Englisch und seine Muttersprache Russisch. Und er verfügt über ein grosses Netzwerk. Der ideale Kandidat also.</p>
<p><strong>Petrov ist ein erklärter Gegner von Putins Politik. Das dokumentiert er unter anderen auf seinem Facebook-Profil. Ist das eine Hypothek?</strong><br />
Es ist nicht Aufgabe von swissinfo, Putin-Bashing zu betreiben oder die russische Innenpolitik zu kommentieren. In diesen Fragen halten wir uns alle zurück, auch Petrov. Aber privat darf er seine Meinung frei äussern. Das ist sein gutes Recht. Ich lege ihm keinen Maulkorb an. Mit der russischen Botschaft in Bern hat er keine Berührungsängste. Botschaftsrat Makarov hat mir kürzlich sogar gesagt: Mit Petrov hat Swissinfo den besten Mann, den es für diese Stelle gibt.</p>
<p><strong>Wer sind die drei Redaktorinnen?</strong><br />
Wir konnten drei erfahrene Journalistinnen mit Russisch als Muttersprache rekrutieren, die sich die restlichen 200 Stellenprozent teilen. Dass es Frauen sind, ist nicht untypisch für Russland. Journalismus ist dort ein typischer Frauenberuf. Ich denke, wir haben ein starkes Team gebildet. Die Frauen bringen alle den richtigen Hintergrund mit. Eine der Kolleginnen kommt von der Internetplattform Nasha Gazeta in Genf und kennt die Schweiz hervorragend aus ihrem bisherigen journalistischen Arbeitsumfeld.</p>
<p><strong>Wie soll sich der neue Dienst entwickeln?</strong><br />
Ich habe Erwartungen an unser redaktionelles Gesamtangebot. Die russische Site muss einen substanziellen Beitrag an den künftigen Traffic leisten. Aufgrund der bisher bekannten Zugriffszahlen und des Potentials gehe ich davon aus, dass sich der neue russische Dienst irgendwo im Bereich unserer mittelgrossen Redaktionen, wie dem chinesischen oder dem arabischen Angebot, positionieren wird.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2013/01/30/abbau-ermoeglicht-ausbau/">Abbau ermöglichte Ausbau</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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