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	<title>Rainer Stadler | MEDIENWOCHE</title>
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	<link>https://medienwoche.ch</link>
	<description>Magazin für Medien, Journalismus, Kommunikation &#38; Marketing</description>
	<lastBuildDate>Mon, 05 Oct 2020 08:02:30 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
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		<title>Rainer Stadler verlässt NZZ: «Ich begann, mich zunehmend zu hinterfragen»</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2020/10/05/rainer-stadler-verlaesst-nzz-ich-begann-mich-zunehmend-zu-hinterfragen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Oct 2020 08:02:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Rainer Stadler]]></category>
		<category><![CDATA[Medienjournalismus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zuerst wurde ihm die Verantwortung für die Medienseite entzogen, dann kündigte er: Der langjährige NZZ-Journalist Rainer Stadler erklärt, warum für ihn Arbeit als Medienjournalist zunehmend unmöglich geworden ist.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2020/10/05/rainer-stadler-verlaesst-nzz-ich-begann-mich-zunehmend-zu-hinterfragen/">Rainer Stadler verlässt NZZ: «Ich begann, mich zunehmend zu hinterfragen»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Zuerst wurde ihm die Verantwortung für die Medienseite entzogen, dann kündigte er: Der langjährige NZZ-Journalist Rainer Stadler erklärt, warum für ihn Arbeit als Medienjournalist zunehmend unmöglich geworden ist.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2020/10/05/rainer-stadler-verlaesst-nzz-ich-begann-mich-zunehmend-zu-hinterfragen/">Rainer Stadler verlässt NZZ: «Ich begann, mich zunehmend zu hinterfragen»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Putsch im NZZ-Feuilleton: Rainer Stadler verliert Medienseite</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2018/10/05/putsch-im-nzz-feuilleton-rainer-stadler-verliert-medienseite/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Oct 2018 10:29:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Auf dem Radar]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Rainer Stadler]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der letzte Medienredaktor einer Schweizer Tageszeitung wird intern degradiert. Rainer Stadler, seit 1989 bei der NZZ, verliert die Zuständigkeit für die wöchentliche Medienseite der Zeitung. Wie Claudia Blumer in den Tamedia-Zeitungen schreibt, tut Stadler dies nicht freiwillig, sondern auf Druck von oben. Die Medienseite liegt nun in der Verantwortung von Feuilleton-Chef René Scheu, der künftig die Themenplanung verantwortet.</p>
<p>Formal bedeutet dieser Schritt zuerst einmal nicht viel: In der NZZ wird auch künftig jede Woche eine Medienseite erscheinen. Inhaltlich dürfte sich die Themenwahl indes stärker dem politischen Profil des NZZ-Feuilletons unter der Leitung von René Scheu annähern, da er nun die redaktionelle Verantwortung für die Seite trägt. Es würde daher wenig überraschen, wenn auch auf der Medienseite künftig pointierte bis provokante Meinungsbeiträge aus dem liberal-konservativen Spektrum zu lesen sein werden. Darunter würde die thematische Breite und Vielfalt der Berichterstattung leiden, die Stadler bisher auf der Medienseite gepflegt hat. Stadler betrachtete die Medien sowohl aus inhaltlicher, ökonomischer, technologischer, als auch politischer Perspektive, mit einem regelmässigen Blick auf die Leitmärkte USA und Deutschland. </p>
<p>Die Gründe für diesen Schritt sind unter anderem darin zu suchen, dass Eric Gujer seit seinem Antritt als NZZ-Chefredaktor mit dem Profil der Medienseite unter der Leitung von Rainer Stadler nicht restlos zufrieden war und von Anfang an Veränderungen anstrebte. Insbesondere der starke Fokus auf die Medienwissenschaften schien ihm zu missfallen, obwohl dieser gar keinen so grossen Raum einnahm, wie behauptet. Auch suchte er nach jüngeren Autoren. Dass Rainer Stadler die Zuständigkeit für die Medienseite bereits jetzt, nur wenige Jahre vor seiner Pensionierung, entzogen wird, dürfte aber auch auf atmosphärische Verstimmungen und zwischenmenschliche Inkompatibilitäten im Feuilleton-Ressort zurückzuführen sein.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2018/10/05/putsch-im-nzz-feuilleton-rainer-stadler-verliert-medienseite/">Putsch im NZZ-Feuilleton: Rainer Stadler verliert Medienseite</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der letzte Medienredaktor einer Schweizer Tageszeitung wird intern degradiert. Rainer Stadler, seit 1989 bei der NZZ, verliert die Zuständigkeit für die wöchentliche Medienseite der Zeitung. Wie Claudia Blumer in den Tamedia-Zeitungen schreibt, tut Stadler dies nicht freiwillig, sondern auf Druck von oben. Die Medienseite liegt nun in der Verantwortung von Feuilleton-Chef René Scheu, der künftig die Themenplanung verantwortet.</p>
<p>Formal bedeutet dieser Schritt zuerst einmal nicht viel: In der NZZ wird auch künftig jede Woche eine Medienseite erscheinen. Inhaltlich dürfte sich die Themenwahl indes stärker dem politischen Profil des NZZ-Feuilletons unter der Leitung von René Scheu annähern, da er nun die redaktionelle Verantwortung für die Seite trägt. Es würde daher wenig überraschen, wenn auch auf der Medienseite künftig pointierte bis provokante Meinungsbeiträge aus dem liberal-konservativen Spektrum zu lesen sein werden. Darunter würde die thematische Breite und Vielfalt der Berichterstattung leiden, die Stadler bisher auf der Medienseite gepflegt hat. Stadler betrachtete die Medien sowohl aus inhaltlicher, ökonomischer, technologischer, als auch politischer Perspektive, mit einem regelmässigen Blick auf die Leitmärkte USA und Deutschland. </p>
<p>Die Gründe für diesen Schritt sind unter anderem darin zu suchen, dass Eric Gujer seit seinem Antritt als NZZ-Chefredaktor mit dem Profil der Medienseite unter der Leitung von Rainer Stadler nicht restlos zufrieden war und von Anfang an Veränderungen anstrebte. Insbesondere der starke Fokus auf die Medienwissenschaften schien ihm zu missfallen, obwohl dieser gar keinen so grossen Raum einnahm, wie behauptet. Auch suchte er nach jüngeren Autoren. Dass Rainer Stadler die Zuständigkeit für die Medienseite bereits jetzt, nur wenige Jahre vor seiner Pensionierung, entzogen wird, dürfte aber auch auf atmosphärische Verstimmungen und zwischenmenschliche Inkompatibilitäten im Feuilleton-Ressort zurückzuführen sein.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2018/10/05/putsch-im-nzz-feuilleton-rainer-stadler-verliert-medienseite/">Putsch im NZZ-Feuilleton: Rainer Stadler verliert Medienseite</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Männer machen Medien</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2016/07/14/maenner-machen-medien/</link>
					<comments>https://medienwoche.ch/2016/07/14/maenner-machen-medien/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[MW Gastbeitrag]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Jul 2016 14:56:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Rainer Stadler]]></category>
		<category><![CDATA[aktivistin.ch]]></category>
		<category><![CDATA[Mansplaining]]></category>
		<category><![CDATA[medienpranger.ch]]></category>
		<category><![CDATA[Sexismus]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sexismus sichtbar machen: Auf medienpranger.ch werden Beispiele diskriminierender Berichterstattung in Schweizer Medien dokumentiert. Ein Gastbeitrag der Autorinnen des Watchblogs. Sexismus zeigt sich überall: Auf der Arbeit, beim Einkauf im Supermarkt, in der Werbung, beim Sport. Gerade weil Sexismus so alltäglich ist, fällt er vielen gar nicht auf – er ist ganz tief in unsere Kultur <a href="https://medienwoche.ch/2016/07/14/maenner-machen-medien/">Weiterlesen ...</a></p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2016/07/14/maenner-machen-medien/">Männer machen Medien</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Sexismus sichtbar machen: Auf medienpranger.ch werden Beispiele diskriminierender Berichterstattung in Schweizer Medien dokumentiert. Ein Gastbeitrag der Autorinnen des <a href="http://medienpranger.ch/ " target="_blank">Watchblogs</a>.<br />
<span id="more-27764"></span><br />
Sexismus zeigt sich überall: Auf der Arbeit, beim Einkauf im Supermarkt, in der Werbung, beim Sport. Gerade weil Sexismus so alltäglich ist, fällt er vielen gar nicht auf – er ist ganz tief in unsere Kultur verankert. Sexismus ist ein reales Problem, das vor allem Frauen, aber auch sexuelle Minderheiten, tagtäglich zu spüren bekommen – sexuelle Gewalt, Lohndiskriminierung, und starre Geschlechternormen sind nur die Spitze des Eisbergs. Einen nicht zu unterschätzenden Beitrag dazu leisten die Medien, die unsere Wahrnehmung und unser Selbstverständnis prägen.</p>
<p>Unter Sexismus verstehen wir die Diskriminierung und Unterdrückung von Menschen aufgrund ihrer Geschlechtszugehörigkeit sowie die Einstellungen, Stereotypen und kulturellen Elemente, die diese Diskriminierung überhaupt erst ermöglichen. Das schafft systematisch ein ungleicher sozialer Status von Menschen verschiedener Geschlechter. Das führt dazu, dass die Geschlechter im Alltag – und entsprechend auch von den Medien – nicht gleich behandelt werden.</p>
<p>Wir, das feministische Kollektiv aktivistin.ch, haben in den letzten Monaten genauer hingeschaut und dokumentiert, was schiefläuft. Das Ergebnis ist ernüchternd: Sexismus findet sich quer durch die Medienlandschaft; verfasst werden die Beiträge von Journalismus-Neulingen bis zu Chefredaktor*innen. Manchmal ist dieser mediale Sexismus perfide subtil, manchmal erschreckend offensichtlich: Sexistische Berichterstattung steht in den Schweizer Medien an der Tagesordnung.</p>
<p><strong>Gängige Spielarten von Sexismus in der Berichterstattung:</strong></p>
<ul>
<li><strong>Objektifizierung der Frau: </strong>Die wohl häufigste Form von Sexismus in den Medien ist die Objektifizierung von Frauen. Dies geschieht, indem nur über ihren Körper oder Teile ihres Körpers geschrieben wird, ohne dass frau als Individuum mit komplexer Persönlichkeit, Wünschen, Plänen und Leistungen dargestellt wird (z.B. <a href="http://medienpranger.ch/nicht-nur-schoene-sportlerinnen/" target="_blank">hier</a>, <a href="http://medienpranger.ch/die-sexualisierte-exotische/" target="_blank">hier</a>, <a href="http://medienpranger.ch/face-shaming-vom-feinsten/" target="_blank">hier</a> und <a href="http://medienpranger.ch/respect-all-boobies/" target="_blank">hier</a>). Oft wird bei talentierten, prominenten Frauen, ganz egal ob aus der Politik, Wissenschaft, Sport oder Kultur über ihr Make-Up, ihre Kleidung,ihr Lächeln oder Körpermerkmale geschrieben. Äusserlichkeiten nehmen einen grossen Teil der Berichterstattung ein – und zwar in einem Ausmass, wie es bei Männer kaum zu finden ist. Das Aussehen wird bei Männern vor allem dann Thema wenn ein Mann es sich erlaubt, die Grenzen der Maskulinität auszudehnen und «feminin» aufzutreten (z.B. <a href="http://medienpranger.ch/teamronaldo/" target="_blank">hier</a>). Ebenso in die Kategorie «Objektifizierung» fallen Agenturbilder von jungen, knapp bekleideten Frauen, die so ziemlich jeden Artikel, ob zum Thema Krankenkassenprämien oder zum neuen iPhone, illustrieren.</li>
<li><strong>Veraltete Rollenbilder</strong>: Männer trinken Bier und schauen Fussball; Frauen waschen Sohnemanns Wäsche und sind zuständig für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf: Eine weitere Facette von Sexismus in den Medien ist, wenn antiquierte Gender-Normen unhinterfragt reproduziert werden – zum Beispiel indem gewisse Aufgaben, Tätigkeiten oder Verhaltensweisen ohne ersichtlichen Grund oder weil es schon immer so war, Frauen oder Männern zugeschrieben werden (z.B. <a href="http://medienpranger.ch/papimanko-bei-der-si/" target="_blank">hier</a>, <a href="http://medienpranger.ch/steffi-buchli/" target="_blank">hier</a>, <a href="http://medienpranger.ch/maennersache/" target="_blank">hier</a>, und <a href="http://medienpranger.ch/frauen-die-bier-trinken-sind-einfach-biertrinkende-frauen/" target="_blank">hier</a>).</li>
<li><strong>Unterschiedliche Bewertung/Interpretation einer identischen Leistung</strong>: Wenn über Leistung von Frauen geschrieben wird, werden häufig ohne nachvollziehbare Gründe andere Massstäbe als bei Männern verwendet (z.B. <a href="http://medienpranger.ch/frauen-radio/" target="_blank">hier</a>). Das kann so weit gehen, dass eine Frau als sexualisierte Trophäe ihres Berufskollegen dargestellt wird – obwohl beide identische Stellen besetzen (<a href="http://medienpranger.ch/schoene-frau-luesterner-mann/" target="_blank">hier</a>).</li>
<li><strong>Rape Culture</strong>: «Rape Culture» bezeichnet soziale Milieus, in denen sexuelle Gewalt verbreitet ist und weitgehend geduldet wird. Traurige Tatsache ist, dass wir Artikel gefunden haben, die sexuelle Gewalt trivialisieren und dadurch zur Verbreitung von Rape Culture beitragen (z.B. <a href="http://medienpranger.ch/teaserbild-fail/" target="_blank">hier</a>).</li>
</ul>
<p><strong>NZZ reagiert mit <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Mansplaining" target="_blank">«Mansplaining»</a></strong></p>
<p>Das NZZ-Medienblog «In Medias Ras» behauptet von sich, «der zur Selbstgerechtigkeit neigenden Medienbranche einen Spiegel vorzuhalten». Wenn Rainer Stadler, ein Journalismus-Altherr, in einem ebendort veröffentlichten Beitrag schlussfolgert, dass Sexismuskritik <a href="http://www.nzz.ch/feuilleton/medien/am-pranger-die-tuecken-der-sexismus-kritik-ld.104172" target="_blank">«kleinkrämerisch», «spitzfindig» und «übersensibel» sei</a>, dann bestätigt das vor allem eines: Sexismus ist in den Schweizer Medien immer noch ein Problem. «Klischees und Phantasien» sind nicht wie von ihm behauptet «belanglos». Sogar Stadler räumt ein, dass durch die «Repetition von Belanglosigkeiten» Rollenklischees bekräftigt werden. Genau diese vermeintlich harmlosen Rollenklischees sind die Wurzel des Problems. Sie kreieren Machtverhältnisse und machen so die geschlechtsbasierte Diskriminierung überhaupt erst möglich. Und zeichnen Bilder von Männlichkeit und Weiblichkeit, die das Fundament der Rape Culture bilden. Stadler unterläuft ein logischer Fehlschluss: Bloss weil etwas alltägliche Praxis ist, heisst das noch lange nicht, dass es gut ist. Medien haben Verantwortung. Sie müssen nicht sexistisch berichten, bloss weil die Welt es ist.</p>
<p>Das ist auch das Ziel von <a href="http://medienpranger.ch/" target="_blank">medienpranger.ch</a>: Auf die alltäglichen sexistischen Muster und Botschaften hinzuweisen. So dass Journalistinnen und Journalisten ihr Schreiben selber kritischer reflektieren. Medienpranger.ch ist eine Plattform, die dem alltäglichen Frust beim Lesen etwas entgegensetzt. In der Hoffnung, dass auch das Publikum der Schweizer Medien zusehends genauer hinschaut – und handelt. Darum hat es auf medienpranger.ch auch ein Kontaktformular, über welches Beiträge an die Arbeitsgruppe hinter Medienpranger.ch geschickt werden können.</p>
<p><small><strong>Hinweis</strong>: Im Rahmen eines Public Votings kann die Leserschaft von Medienpranger.ch Ende Jahr den sexistischsten Bericht küren. Als Auszeichnung erhält der oder die Autorin einen goldenen Tampon (siehe auch Illustration oben). Mit ganz viel Glitzer. Weil das – im Gegensatz zur Lektüre sexistischer Artikel – Spass macht.</small></p>
<p>Bild: <a href="https://www.flickr.com/photos/tuxbrother/3416083098/in/photolist-5WEL6A-6cSjus-6PzfUG-6cSjx7" target="_blank">Flickr/tuxbrother (CC BY-NC-ND 2.0)</a></p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2016/07/14/maenner-machen-medien/">Männer machen Medien</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Regelwerk mit Lücken an den entscheidenden Stellen</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2016/04/24/regelwerk-mit-luecken-an-den-entscheidenden-stellen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Silke Fürst und Mike Meißner]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Apr 2016 14:53:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hintergrund]]></category>
		<category><![CDATA[Werbung]]></category>
		<category><![CDATA[Rainer Stadler]]></category>
		<category><![CDATA[Verleger]]></category>
		<category><![CDATA[Markus Somm]]></category>
		<category><![CDATA[Pressefreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Hanspeter Lebrument]]></category>
		<category><![CDATA[Pressekodex]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Medienschaffende und Verleger verpflichten sich im Pressekodex auf gemeinsame berufsethische Grundsätze. Allerdings liefert das Regelwerk keine brauchbaren Antworten auf die Frage, wie sich Journalistinnen und Journalisten verhalten sollen, wenn Chefredaktion oder Verlag wohlwollendes Verhalten gegenüber Werbekunden verlangen. Auf Spurensuche in den Grundlagendokumenten zur Berufsethik. BaZ-Chefredaktor und Verleger Markus Somm forderte Werbekunden kürzlich unverblümt dazu auf, <a href="https://medienwoche.ch/2016/04/24/regelwerk-mit-luecken-an-den-entscheidenden-stellen/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Medienschaffende und Verleger verpflichten sich im Pressekodex auf gemeinsame berufsethische Grundsätze. Allerdings liefert das Regelwerk keine brauchbaren Antworten auf die Frage, wie sich Journalistinnen und Journalisten verhalten sollen, wenn Chefredaktion oder Verlag wohlwollendes Verhalten gegenüber Werbekunden verlangen. Auf Spurensuche in den Grundlagendokumenten zur Berufsethik.<br />
<span id="more-27271"></span><br />
BaZ-Chefredaktor und Verleger Markus Somm forderte Werbekunden kürzlich unverblümt dazu auf, sich <a href="http://webpaper.nzz.ch/2016/04/17/schweiz/O7JWB/druck-der-inserenten-auf-medien-steigt?guest_pass=918d25ad6c:O7JWB:f41e884304a8fe417af89cd725cd57f290a8ff93" target="_blank">missliebige Berichterstattung nicht gefallen zu lassen</a>. Werbeboykotte hätten ihre Berechtigung, denn inserierende Unternehmen müssen sich nicht «auf der Nase rumtanzen» lassen. Das heisst für ihn auch: «Wenn die Migros bei mir ein Inserat macht, dann muss sie sich nicht blöde heruntermachen lassen. Das ist einfach so.»</p>
<p>Verlegerpräsident Hanspeter Lebrument stärkte Somm den Rücken und sagte <a href="http://webpaper.nzz.ch/2016/04/17/schweiz/O7JWB/druck-der-inserenten-auf-medien-steigt?guest_pass=918d25ad6c:O7JWB:f41e884304a8fe417af89cd725cd57f290a8ff93" target="_blank">gegenüber der NZZ am Sonntag</a>, dass die saubere Trennung zwischen redaktionellem Teil und Werbung heute nicht mehr funktioniere. Kompromisse seien notwendig geworden. Auch seine «Südostschweiz»-Titel seien darauf bedacht, Grosskunden nicht durch kritische Berichterstattung zu verärgern.</p>
<p>Inzwischen<a href="http://www.zeit.de/2016/18/medien-anzeigenkunden-schweizer-verleger" target="_blank"> mehren sich</a> die Stimmen, die diese Aussagen problematisieren. Journalismusforscher Vinzenz Wyss spricht <a href="http://m.srf.ch/sendungen/srf-4-aktuell/kontroverse-wie-unabhaengig-sind-medien-von-geschaeftsinteressen" target="_blank">von einer «Bankrotterklärung»</a>, WOZ-Redaktor Kaspar Surber von einem <a href="http://www.woz.ch/1616/medien/die-pointe-des-werbeboykotts" target="_blank">«vorauseilenden Gehorsam des Verlegerpräsidenten»</a>. Denn es geht nicht nur darum, wie Redaktionen und Verlage mit Boykottdrohungen umgehen. Vielmehr geht es grundsätzlich um die innere Pressefreiheit und die alltäglichen redaktionellen Entscheidungen. Kann und soll die redaktionelle Auswahl und Darstellung von Themen so getroffen werden, dass Werbekunden möglichst wenig Grund zu Verärgerung haben? Können sich Journalistinnen und Journalisten auf das Ethos einer unabhängigen Presse berufen oder riskieren sie ihre Stellung, wenn sie kritische Berichte über Werbekunden bringen wollen?</p>
<p>Auf diese Fragen und die derzeitige Debatte müsste eigentlich der <a href="http://www.presserat.ch/Documents/Erklaerung2008.pdf" target="_blank">Pressekodex des Schweizer Presserats</a> klare Antworten geben. Denn der Presserat will mit seinem Regelwerk zur Selbstregulierung und Unabhängigkeit der Presse beitragen und zugleich <a href="http://ratgeber.presserat.ch/index.php?de_darum-braucht-es-den-presserat-1" target="_blank">eine «proaktive Wirkung» entfalten</a>, die den Erwartungen des Publikums an die ethischen Standards der Medien gerecht wird. Doch so sehr sich Medienschaffende durch die Aussagen Somms und Lebruments in ihrer Unabhängigkeit bedroht sehen – vor dem Hintergrund des Schweizer Pressekodex sind sie kaum problematisch. Zwar werden in der «Erklärung der Pflichten und Rechte der Journalistinnen und Journalisten» und in den <a href="http://presserat.ch/Documents/Richtlinien_2015.pdf" target="_blank">dazugehörigen Richtlinien</a> die Unabhängigkeit der Journalistinnen und Journalisten und der Umgang mit Werbung behandelt. Grundlegende Probleme werden aber nicht direkt thematisiert.</p>
<blockquote><p>Ziffer 2: Sie verteidigen die Freiheit der Information, die sich daraus ergebenden Rechte, die Freiheit des Kommentars und der Kritik sowie die Unabhängigkeit und das Ansehen ihres Berufes.</p></blockquote>
<p>Was bedeutet das konkret? Die Richtlinien hierzu betonen die Informationsfreiheit, den Meinungspluralismus und die notwendige Trennung von Fakten und Kommentar. Sie betonen auch, dass Journalisten und Journalistinnen keine öffentliche Funktion ausüben dürfen, um Rollenkonflikte zu vermeiden. Journalistische Kritik und Unabhängigkeit werden hier in erster Linie zu einer Frage der persönlichen Interessen von Redaktoren und der journalistischen Darstellungsformen und Handwerksregeln. Die Richtlinien geben keine Hinweise darauf, wem die Kritik gelten darf und sollte.</p>
<blockquote><p>Ziffer 9: Sie nehmen weder Vorteile noch Versprechungen an, die geeignet sind, ihre berufliche Unabhängigkeit und die Äusserung ihrer persönlichen Meinung einzuschränken.</p></blockquote>
<p>In den Richtlinien wird zu «ständige[r] Wachsamkeit» mit Blick auf «die Annahme von individuellen Einladungen und Geschenken» aufgerufen und vor persönlichen «Interessenbindungen» und «Interessenskonflikt[en]» gewarnt. Aussen vor bleibt, dass Journalisten in redaktionelle Abläufe und Entscheidungen eingebunden sind und sich die Frage der Unabhängigkeit hier mit Blick auf wirtschaftliche Interessen des Medienunternehmens stellt.</p>
<blockquote><p>Ziffer 10: Sie vermeiden in ihrer beruflichen Tätigkeit als Journalistinnen und Journalisten jede Form von kommerzieller Werbung und akzeptieren keinerlei Bedingungen von Seiten der Inserentinnen und Inserenten.</p></blockquote>
<p>Die erklärenden Richtlinien zu Ziffer 10 verdeutlichen, dass Werbung gekennzeichnet werden muss und keine «unkritische oder hochlobende» Produktberichterstattung sowie Kopplungsgeschäfte erlaubt sind. Inserate dürfen also nicht angenommen werden, wenn sie an die Erstellung bestimmter redaktioneller Beiträge geknüpft werden («begleitende» Berichterstattung als «Gegenleistung»). Zudem sollen Journalistinnen und Journalisten Boykottdrohungen nicht nachgeben, sondern diese öffentlich machen. Dies sind zweifelsohne wichtige Aspekte. Allerdings stehen wiederum Darstellungsformen sowie direkte Absprachen mit Werbekunden im Fokus. Unberücksichtigt bleibt das alltägliche Problem, dass Werbekunden durch die Nachrichten- und Ereignislage zum Gegenstand der Berichterstattung werden.</p>
<p>Jene Ziffern, die die Unabhängigkeit und den Werbekundeneinfluss explizit behandeln, stellen also keine ethischen Regeln dazu auf, dass die Berichterstattung über Werbekunden genauso zu erfolgen hat wie über jedes andere Unternehmen auch. Die Problematik, dass Redaktionen über etwas nicht berichten, worüber sie angesichts ihrer journalistischen Relevanzkriterien berichten sollten, wird nicht ausreichend gewürdigt. Mit anderen Worten: Wer einen kritischen Bericht über einen Grosskunden fallen lässt oder bestimmte Ereignisse aus Rücksicht gegenüber Werbekunden nicht veröffentlicht, verstösst nicht erkennbar gegen den Schweizer Pressekodex.</p>
<p>Wie steht es nun um die Journalistin, die einen Bericht bringen will, der in den Augen der Chefredaktion oder der Verlagsleitung einen Werbekunden verprellen könnte?</p>
<blockquote><p>Ziffer 11: Sie nehmen journalistische Weisungen nur von den hierfür als verantwortlich bezeichneten Mitgliedern ihrer Redaktion entgegen, und akzeptieren sie nur dann, wenn diese zur Erklärung der Pflichten der Journalistinnen und Journalisten nicht im Gegensatz stehen.</p></blockquote>
<p>Die Journalistin kann sich nur schwerlich auf die Erklärung der Pflichten berufen, denn diese gibt dazu keine konkrete Regel vor. Sie könnte allenfalls darauf verweisen, dass sie gemäss der erklärten Rechte im Pressekodex nichts tun muss, «was den Berufsgrundsätzen oder ihrem Gewissen widerspricht» (Punkt b). Hat die Journalistin damit das Recht, Weisungen der Redaktionsleitung nicht zu folgen? Bemerkenswerterweise ist Ziffer 11 die einzige Ziffer bezüglich der Pflichten, zu der es keine Richtlinie gibt. Die Protokollerklärung greift Ziffer 11 jedoch eigens auf und verbietet eine Einmischung des Verlegers. Der redaktionsinterne Konflikt, der in Ziffer 11 behandelt wird, wird so allerdings gar nicht kommentiert. Der Ratgeber des Schweizer Presserats <a href="http://ratgeber.presserat.ch/index.php?de_67-von-wem-nehme-ich-publizistische-weisungen-entgegen-1" target="_blank">stellt eine weitere Regel dazu auf</a>, von wem Redaktoren publizistische Weisungen entgegennehmen: «Allenfalls nimmt er [der Verleger / Intendant] als Firmenverantwortlicher über den Chefredaktor Einfluss.»</p>
<p>Was aber sagt die Präambel? Dort wird betont, dass die Verantwortlichkeit der Journalistinnen und Journalisten gegenüber der Öffentlichkeit «Vorrang vor jeder anderen, insbesondere vor ihrer Verantwortlichkeit gegenüber ihren Arbeitgebern» hat. Allerdings hat die Erweiterung der Trägerschaft der Stiftung Schweizer Presserat auf Verleger und SRG im Jahr 2008 unter der Bedingung stattgefunden, dass die Erklärung nur im Rahmen von <a href="http://www.presserat.ch/Documents/AnhangIProtokollerklaerung2008.pdf" target="_blank">sogenannten «Protokollerklärungen»</a> anerkannt wird. In diesen heisst es, dass der «ideelle» Vorrang der Verantwortung gegenüber der Öffentlichkeit «nichts an der arbeitsrechtlichen Kompetenzordnung» ändert. Durch dieses «Ja, aber» verliert die angedeutete Idee, dass die Öffentlichkeit über das relevante gesellschaftliche Geschehen unterrichtet werden muss, deutlich an Substanz. Diese Idee wird auch in Ziffer 1 aufgenommen:</p>
<blockquote><p>Ziffer 1: Sie halten sich an die Wahrheit ohne Rücksicht auf die sich daraus für sie ergebenden Folgen und lassen sich vom Recht der Öffentlichkeit leiten, die Wahrheit zu erfahren.</p></blockquote>
<p>Diese recht abstrakte Formulierung wird durch eine Richtlinie kommentiert. Diese setzt die Norm einer umfassenden Informationsrecherche und -überprüfung. Kein Wort findet sich jedoch dazu, dass ein Redaktor jene «Wahrheit», die er sorgfältig ermittelt hat, auch veröffentlichen darf und soll.</p>
<p>Erklärung, Protokollerklärungen, Richtlinien und Ratgeber bieten Journalistinnen und Journalisten also kein konsistentes und praxisnahes Regelwerk, das dem dringlichen Problem des Werbekundeneinflusses wirklich etwas entgegensetzen würde.</p>
<p>Unsere Mitte 2014 durchgeführte<a href="https://medienwoche.ch/2015/01/28/journalistische-unabhaengigkeit-in-gefahr/"> Studie zur journalistischen Berichterstattungsfreiheit</a> hat gezeigt, dass in Schweizer Medien auf die Interessen von Werbekunden durchaus Rücksicht genommen wird. Nur 30 Prozent aller rund 1100 teilnehmenden Journalisten stimmten der Aussage zu, dass ihre Redaktion Nachrichten bringt, «die für das Image unserer Werbekunden schädlich sein könnten» (Skalenwerte 3 bis 5 auf einer Skala 0 bis 5). Einige Redaktionen bringen negative Nachrichten über einen grossen Werbekunden selbst dann nicht, wenn sie bereits von anderen Medien veröffentlicht wurden.</p>
<p>Neu sind diese Probleme jedoch nicht. NZZ-Redaktor und Stiftungsratsmitglied <a href="http://www.nzz.ch/meinung/blogs/medienblog/722/2016/04/18/inserate-boykotte-was-markus-somm-wirklich-meinte/" target="_blank">Rainer Stadler hat in seinem Blog</a> auf eine lesenswerte <a href="http://presserat.ch/9410.htm" target="_blank">Stellungnahme des Presserats aus dem Jahr 1994</a> verwiesen. Demnach leiten Journalistinnen und Journalisten aus der Präambel sowie aus den Ziffern 2 und 9 das Recht ab, sich auch über die Wirtschaft frei, unabhängig und kritisch zu äussern und stets Öffentlichkeit herzustellen, wenn ein Thema von gesellschaftlicher Relevanz ist. Denn «das Publikum erwartet von den Medien, dass sie das wirtschaftliche Geschehen laufend bewerten». Die zum Teil deutlichen Worte dieser Stellungnahme sind jedoch nicht in die nahezu jährlich aktualisierten Richtlinien aufgenommen worden. Die 2008 ergänzten Protokollerklärungen haben zudem zu einer Relativierung geführt.</p>
<p>Aus Sicht von Journalistinnen und Journalisten ist der Schweizer Pressekodex bisher <a href="http://www.presserat.ch/Documents/Umfrage2007.pdf" target="_blank">nur von begrenzter Nützlichkeit</a> für deren Arbeitsalltag. Möglichkeiten zur Verbesserung liegen nicht nur in einer konkreten Adressierung des Werbekundeneinflusses, sondern auch in der Benennung verschiedener Verantwortlichkeiten. Denn bisher stehen fast ausschliesslich die Redaktoren in der Pflicht. Sie sind laut Protokollerklärung die «Adressaten der berufsethischen Normen». Als Folie für Revisionen können nicht nur bisherige Stellungnahmen des Schweizer Presserats, sondern auch die Pressekodizes anderer Länder, insbesondere skandinavischer, genutzt werden.</p>
<p>Die derzeitige Debatte um die Aussagen von Somm und Lebrument bekäme dann auch aus berufsethischer Perspektive mehr Gewicht. Der Verlegerverband trägt den Presserat mit und steht entsprechend auch für den Pressekodex ein. Wenn zwei Präsidiumsmitglieder des Verlegerverbands den starken Werbeeinfluss auf die Berichterstattung zur Normalität erklären, ist dies ein deutliches Zeichen dafür, dass mehr getan werden muss.</p>
<p><small>Die Autorin und der Autor hielten zu diesem Thema am 8. April 2016 einen Vortrag auf der Tagung der Schweizerischen Gesellschaft für Kommunikations- und Medienwissenschaft (SGKM) an der Universität Freiburg/Fribourg. <a href="http://events.unifr.ch/sacm2016/de/" target="_blank">Titel des Vortrags: «Schweizer Pressekodex – quo vadis?</a> Ökonomisierung des Journalismus und medienethische Konsequenzen.» (gemeinsam mit Philomen Schönhagen, Brigitte Hofstetter und Manuel Puppis)</small></p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2016/04/24/regelwerk-mit-luecken-an-den-entscheidenden-stellen/">Regelwerk mit Lücken an den entscheidenden Stellen</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Wechsel auf die wirklich dunkle Seite der Macht</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2015/09/21/wechsel-auf-die-wirklich-dunkle-seite-der-macht/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Carmen Epp]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Sep 2015 09:33:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Standpunkt]]></category>
		<category><![CDATA[Blickwinkel]]></category>
		<category><![CDATA[Standpunkt>Blickwinkel]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlen]]></category>
		<category><![CDATA[Etrit Hasler]]></category>
		<category><![CDATA[Fathi Derder]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Kandidat]]></category>
		<category><![CDATA[NZZ]]></category>
		<category><![CDATA[Matthias Aebischer]]></category>
		<category><![CDATA[Rainer Stadler]]></category>
		<category><![CDATA[Nationalratswahlen]]></category>
		<category><![CDATA[Roger Köppel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn ein Medienschaffender in PR und Kommunikation wechselt, schreit die ganze Branche einhellig «Pfui!». Tritt ein Journalist in die Politik ein, ist die Empörung weitaus leiser. Obwohl dieser Seitenwechsel mindestens genau so problematisch ist. Matthias Aebischer hat es bereits getan: Nach 21 Jahren als Journalist zog er 2011 für die SP in den Nationalrat ein. <a href="https://medienwoche.ch/2015/09/21/wechsel-auf-die-wirklich-dunkle-seite-der-macht/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn ein Medienschaffender in PR und Kommunikation wechselt, schreit die ganze Branche einhellig «Pfui!». Tritt ein Journalist in die Politik ein, ist die Empörung weitaus leiser. Obwohl dieser Seitenwechsel mindestens genau so problematisch ist.<br />
<span id="more-25734"></span><br />
Matthias Aebischer hat es bereits getan: Nach 21 Jahren als Journalist zog er 2011 für die SP in den Nationalrat ein. FDP-Nationalrat Fathi Derder arbeitete gar weiter als Journalist, wie auch Peter Keller, der SVP-Nationalrat und «Weltwoche»-Mitarbeiter. Nun wollen ihnen mindestens drei weitere Medienleute ins Bundeshaus folgen: «Weltwoche»-Verleger Roger Köppel will für die SVP nach Bern, für die SP fordert «WOZ»-Redaktor Andreas Fagetti den Kollegen Keller in Nidwalden heraus und der freie Journalist. Wie Sprengkandidat Fagetti darf sich auch der freie Journalist und Slampoet Etrit Hasler kaum Wahlchancen ausrechnen auf der St. Galler SP-Liste.</p>
<p>Die Reaktionen auf die politischen Ambitionen der Journalisten fielen unterschiedlich aus: Während Köppels Kandidatur angesichts der politischen Stossrichtung seiner «Weltwoche» <a href="http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/region/Koeppel-und-der-Fahrplan-fuer-die-MaurerNachfolge/story/23323917" target="_blank">als folgerichtig beurteilt</a> wurde, löste Fagettis Nationalratskandidatur <a href="http://www.nzz.ch/schweiz/wochenzeitung-tritt-gegen-weltwoche-an-1.18605240" target="_blank">aufgrund «inexistenter Wahlchancen»</a> mehrheitlich schmunzelnde Verwunderung aus. Jene von Hasler und möglichen weiteren Medienschaffenden lösten keinerlei öffentlichen Reaktionen aus in Bezug auf seine Journalistentätigkeit.</p>
<p>Während die Medien rege über die Motivation, die Ziele und Wahlchancen der Kandidaten – vor allem von Köppel – schrieben, blieb eine kritische Würdigung unter Journalisten so gut wie aus. Einzig die Tatsache, dass Köppel im Falle einer Wahl weiter Journalist bleiben möchte,<a href="http://www.tageswoche.ch/de/2015_09/schweiz/681635/" target="_blank">stiess hier</a> <a href="http://www.nzz.ch/meinung/blogs/wahlfieber/21/2015/05/13/roger-koeppel-bauernversteher/" target="_blank">und dort</a> auf Kritik. Andererseits war aber auch zu lesen, dass die Doppelfunktion von Journalist und Politiker <a href="http://www.nzz.ch/zuerich/einst-ueblich-nun-verpoent-1.18491506" target="_blank">einst Gang und Gäbe</a> gewesen sei, wie NZZ-Medienjournalist Rainer Stadler schreibt.</p>
<p>Bedenkt man, wie innerhalb der Branche auf eine andere Form des Seitenwechsels jeweils reagiert wird, ist diese Nonchalance mehr als erstaunlich. Kündet ein Journalist an, seine Dienste fortan einer PR-Agentur oder Behörde als Auftragskommunikator anzubieten, folgt die Empörung stets auf dem Fusse. Vom rechtschaffenen Journalismus zur manipulativen PR – wie kann man nur? Nicht selten wird der «Seitenwechsler» – nicht nur hinter vorgehaltener Hand – <a href="http://www.persoenlich.com/news/medien/lobbying-medienjournalist-christof-moser-kritisiert-die-seitenwechsler-324728#.Vf-y9WTtmkp" target="_blank">gar als Verräter</a> bezeichnet, der auf die «dunkle Seite der Macht» übergetreten ist, seine Seele einer besseren Bezahlung verkauft hat.</p>
<p>Ist denn der Gang in die Politik so viel anders als derjenige in die PR? Ich finde: Nein. In beiden Fällen wird ein Wechsel vollzogen, der radikaler kaum sein könnte. Im journalistischen Alltag wird man stets konfrontiert mit Personen oder Institutionen, die in irgend einer Art ihre Interessen vertreten und diese via Medien in die Öffentlichkeit tragen möchten.</p>
<p>Aufgabe eines Journalisten ist es dann, diese Interessen kritisch zu hinterfragen und allenfalls anderen Positionen gegenüberzustellen. Das gilt für Verlautbarungen einer PR-Agentur, die für eine Pharmafirma ein neues Medikament vermarkten will, gleichermassen wie für Parolen der Politikerin X oder Partei Y, die ihre Position so an den Mann bringen will. Politik ist immer auch PR; für eine Sache, eine Idee, eine Person.</p>
<p>Ein Journalist, der fortan in aller Öffentlichkeit als Politiker für eine Position einsteht, unterscheidet sich kaum vom Journalisten, der im Auftrag einer PR-Agentur für eine Sache wirbt. Dass die Empörung im einen Fall ungleich grösser ist als im anderen, ist mir schleierhaft. Umso weniger verstehe ich, dass die von Köppel angestrebte «Doppelfunktion» von Journalist und Politiker nicht intensiver problematisiert wird, während die Vermischung von PR und Journalismus einem «Sündenfall» gleichkommt.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2015/09/21/wechsel-auf-die-wirklich-dunkle-seite-der-macht/">Wechsel auf die wirklich dunkle Seite der Macht</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Zweifelhafter Betroffenheitskult</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2015/09/03/zweifelhafter-betroffenheitskult/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Sep 2015 10:31:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Rainer Stadler]]></category>
		<category><![CDATA[Betroffenheit]]></category>
		<category><![CDATA[Flüchtlinge]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Soziale Netzwerke und Massenmedien verbreiten die Fotos eines toten Knaben am Strand. Der Betroffenheitskult hinterlässt einen bitteren Geschmack.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Soziale Netzwerke und Massenmedien verbreiten die Fotos eines toten Knaben am Strand. Der Betroffenheitskult hinterlässt einen bitteren Geschmack.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2015/09/03/zweifelhafter-betroffenheitskult/">Zweifelhafter Betroffenheitskult</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Verleger wollen kleinere SRG</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2015/06/16/verleger-wollen-kleinere-srg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Jun 2015 12:58:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[NZZ]]></category>
		<category><![CDATA[SRG]]></category>
		<category><![CDATA[RTVG]]></category>
		<category><![CDATA[Rainer Stadler]]></category>
		<category><![CDATA[Verleger]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Für die Verleger ist das knappe Ja zur RTV-Haushaltsagabe ein Traumresultat. Nun wollen sie die SRG verkleinern.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Für die Verleger ist das knappe Ja zur RTV-Haushaltsagabe ein Traumresultat. Nun wollen sie die SRG verkleinern.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2015/06/16/verleger-wollen-kleinere-srg/">Verleger wollen kleinere SRG</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Die SRG unter Druck</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2015/06/11/die-srg-unter-druck/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Jun 2015 13:00:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[NZZ]]></category>
		<category><![CDATA[SRG]]></category>
		<category><![CDATA[RTVG]]></category>
		<category><![CDATA[Rainer Stadler]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Für die SRG wird die Lage ungemütlicher. Dies zeigte der Abstimmungskampf um die Einführung einer Haushaltabgabe für Radio und Fernsehen.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Für die SRG wird die Lage ungemütlicher. Dies zeigte der Abstimmungskampf um die Einführung einer Haushaltabgabe für Radio und Fernsehen.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2015/06/11/die-srg-unter-druck/">Die SRG unter Druck</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Google und Verlage umarmen sich</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2015/04/28/google-und-verlage-umarmen-sich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Apr 2015 15:01:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[NZZ]]></category>
		<category><![CDATA[Rainer Stadler]]></category>
		<category><![CDATA[Digital News Initiative]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Na endlich, möchte man sagen. Statt sich wegen der Verlinkung von Presseartikeln durch Googles Suchmaschine zu bekriegen, wollen Google und bekannte Zeitungsverlage nun kooperieren.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2015/04/28/google-und-verlage-umarmen-sich/">Google und Verlage umarmen sich</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Na endlich, möchte man sagen. Statt sich wegen der Verlinkung von Presseartikeln durch Googles Suchmaschine zu bekriegen, wollen Google und bekannte Zeitungsverlage nun kooperieren.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2015/04/28/google-und-verlage-umarmen-sich/">Google und Verlage umarmen sich</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Der Co-Pilot, der Täter</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2015/03/26/der-co-pilot-der-taeter/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Mar 2015 19:01:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[NZZ]]></category>
		<category><![CDATA[Rainer Stadler]]></category>
		<category><![CDATA[Germanwings]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Staatsanwaltschaft Marseille nannte am Donnerstag den Namen des Co-Piloten, der offenbar allein im verschlossenen Cockpit sass, als das Germanwings-Flugzeug abstürzte. Im Nu verbreitete sich der Name in den digitalen Kanälen der Nachrichtenanbieter. In den sozialen Netzwerken staut sich die Wut. Ein offensichtlich gefälschtes Twitter-Konto gibt den Mann den Schmähungen preis. Die Jagd ist eröffnet.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Staatsanwaltschaft Marseille nannte am Donnerstag den Namen des Co-Piloten, der offenbar allein im verschlossenen Cockpit sass, als das Germanwings-Flugzeug abstürzte. Im Nu verbreitete sich der Name in den digitalen Kanälen der Nachrichtenanbieter. In den sozialen Netzwerken staut sich die Wut. Ein offensichtlich gefälschtes Twitter-Konto gibt den Mann den Schmähungen preis. Die Jagd ist eröffnet.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2015/03/26/der-co-pilot-der-taeter/">Der Co-Pilot, der Täter</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die Presse wird nicht politischer</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2015/03/03/die-presse-wird-nicht-politischer/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Mar 2015 09:30:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Rainer Stadler]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[politischer Journalismus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eins, zwei, viele: Das ist immer noch der Zählrahmen, mit dem im Journalismus Trends geschaffen werden. So kursiert derzeit die These von der «Repolitisierung» der Presse. Aufschwung erhalten hat sie durch die Nachricht von der Nationalratskandidatur des «Weltwoche»-Verlegers Roger Köppel.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2015/03/03/die-presse-wird-nicht-politischer/">Die Presse wird nicht politischer</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Eins, zwei, viele: Das ist immer noch der Zählrahmen, mit dem im Journalismus Trends geschaffen werden. So kursiert derzeit die These von der «Repolitisierung» der Presse. Aufschwung erhalten hat sie durch die Nachricht von der Nationalratskandidatur des «Weltwoche»-Verlegers Roger Köppel. </p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2015/03/03/die-presse-wird-nicht-politischer/">Die Presse wird nicht politischer</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Enthusiastischer Forscher, scharfer Diagnostiker</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2015/03/01/enthusiastischer-forscher-scharfer-diagnostiker/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Mar 2015 08:52:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Rainer Stadler]]></category>
		<category><![CDATA[Kurt Imhof]]></category>
		<category><![CDATA[Nachruf]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Zürcher Universitätsprofessor Kurt Imhof ist am Sonntag einem Krebsleiden erlegen. Der 59-Jährige hatte seit dem Jahr 2000 einen Lehrstuhl für Publizistikwissenschaft und Soziologie inne. Mit seinem Tod verliert die Schweiz eine markante wissenschaftliche Persönlichkeit, die den medienkritischen Diskurs in den vergangenen Jahren stark geprägt hat.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2015/03/01/enthusiastischer-forscher-scharfer-diagnostiker/">Enthusiastischer Forscher, scharfer Diagnostiker</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Zürcher Universitätsprofessor Kurt Imhof ist am Sonntag einem Krebsleiden erlegen. Der 59-Jährige hatte seit dem Jahr 2000 einen Lehrstuhl für Publizistikwissenschaft und Soziologie inne. Mit seinem Tod verliert die Schweiz eine markante wissenschaftliche Persönlichkeit, die den medienkritischen Diskurs in den vergangenen Jahren stark geprägt hat.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2015/03/01/enthusiastischer-forscher-scharfer-diagnostiker/">Enthusiastischer Forscher, scharfer Diagnostiker</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>50 Jahre TV-Werbung: «Schön ist das Leben mit – Pepsi!»</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2015/01/27/50-jahre-tv-werbung-schoen-ist-das-leben-mit-pepsi/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Jan 2015 12:35:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Rainer Stadler]]></category>
		<category><![CDATA[nzz.ch]]></category>
		<category><![CDATA[publisuisse]]></category>
		<category><![CDATA[TV-Werbung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vor fünfzig Jahren strahlte die SRG erstmals Fernsehspots aus. Die Einführung von Werbung in öffentlichen Sendern war damals umstritten. Der Konflikt flammt seither immer wieder auf.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2015/01/27/50-jahre-tv-werbung-schoen-ist-das-leben-mit-pepsi/">50 Jahre TV-Werbung: «Schön ist das Leben mit – Pepsi!»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Vor fünfzig Jahren strahlte die SRG erstmals Fernsehspots aus. Die Einführung von Werbung in öffentlichen Sendern war damals umstritten. Der Konflikt flammt seither immer wieder auf.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2015/01/27/50-jahre-tv-werbung-schoen-ist-das-leben-mit-pepsi/">50 Jahre TV-Werbung: «Schön ist das Leben mit – Pepsi!»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Unwort des Jahres: «Lügenpresse»</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2015/01/13/unwort-des-jahres-luegenpresse/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Jan 2015 09:39:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[nzz.ch]]></category>
		<category><![CDATA[Lügenpresse]]></category>
		<category><![CDATA[Unwort des Jahres]]></category>
		<category><![CDATA[Rainer Stadler]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=3115</guid>

					<description><![CDATA[<p>Seit 1991 erhält das deutschsprachige Publikum jährlich eine Ermahnung, welches Wort es nicht verwenden sollte. Das Unwort des Jahres 2014 heisst «Lügenpresse». Ausgewählt hat es eine vierköpfige Jury von Sprachwissenschaftern aus insgesamt 1246 Einsendungen.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2015/01/13/unwort-des-jahres-luegenpresse/">Unwort des Jahres: «Lügenpresse»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Seit 1991 erhält das deutschsprachige Publikum jährlich eine Ermahnung, welches Wort es nicht verwenden sollte. Das Unwort des Jahres 2014 heisst «Lügenpresse». Ausgewählt hat es eine vierköpfige Jury von Sprachwissenschaftern aus insgesamt 1246 Einsendungen.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2015/01/13/unwort-des-jahres-luegenpresse/">Unwort des Jahres: «Lügenpresse»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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