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	<title>Roger Schawinski | MEDIENWOCHE</title>
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	<description>Magazin für Medien, Journalismus, Kommunikation &#38; Marketing</description>
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		<title>Bist du eine Mimose, Roger Schawinski?</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2022/09/12/bist-du-eine-mimose-roger-schawinski/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Sep 2022 20:08:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Roger Schawinski]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In dieser Rubrik fragen wir Männer, was sonst nur Frauen gefragt werden. Wir wollen damit einen Dialog über Stereotypen in Gang setzen, zum Nachdenken und Schmunzeln anregen, aber auch Toxizität entlarven.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/09/12/bist-du-eine-mimose-roger-schawinski/">Bist du eine Mimose, Roger Schawinski?</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In dieser Rubrik fragen wir Männer, was sonst nur Frauen gefragt werden. Wir wollen damit einen Dialog über Stereotypen in Gang setzen, zum Nachdenken und Schmunzeln anregen, aber auch Toxizität entlarven.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/09/12/bist-du-eine-mimose-roger-schawinski/">Bist du eine Mimose, Roger Schawinski?</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Schawinski hat deutliche Wörter über Köppel – auch Somm geht auf Distanz</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2022/07/14/schawinski-hat-deutliche-woerter-ueber-koeppel-auch-somm-geht-auf-distanz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Jul 2022 10:10:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Roger Schawinski]]></category>
		<category><![CDATA[Markus Somm]]></category>
		<category><![CDATA[Roger Köppel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>SVP-Nationalrat und «Weltwoche»-Chefredaktor Roger Köppel isoliert sich mit seinem russlandfreundlichen Kurs: Selbst Weggefährten wie Markus Somm gehen auf Distanz zu Köppel. Deutliche Worte findet Roger Schawinski, ehemaliger Kolumnisten-Kollege von Köppel.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/07/14/schawinski-hat-deutliche-woerter-ueber-koeppel-auch-somm-geht-auf-distanz/">Schawinski hat deutliche Wörter über Köppel – auch Somm geht auf Distanz</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>SVP-Nationalrat und «Weltwoche»-Chefredaktor Roger Köppel isoliert sich mit seinem russlandfreundlichen Kurs: Selbst Weggefährten wie Markus Somm gehen auf Distanz zu Köppel. Deutliche Worte findet Roger Schawinski, ehemaliger Kolumnisten-Kollege von Köppel.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/07/14/schawinski-hat-deutliche-woerter-ueber-koeppel-auch-somm-geht-auf-distanz/">Schawinski hat deutliche Wörter über Köppel – auch Somm geht auf Distanz</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Medienpionier Roger Schawinski teilt im Interview gegen SRF aus</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2022/04/25/medienpionier-roger-schawinski-teilt-im-interview-gegen-srf-aus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Apr 2022 12:13:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Roger Schawinski]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Er war selber ein Star beim Schweizer Fernsehen. Aber seine kritische Haltung hat Roger Schawinski gegenüber dem Gebührensender nie verloren. Doch so ausgeteilt wie jetzt gegen TV-Direktorin Nathalie Wappler hat er noch nie.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/04/25/medienpionier-roger-schawinski-teilt-im-interview-gegen-srf-aus/">Medienpionier Roger Schawinski teilt im Interview gegen SRF aus</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Er war selber ein Star beim Schweizer Fernsehen. Aber seine kritische Haltung hat Roger Schawinski gegenüber dem Gebührensender nie verloren. Doch so ausgeteilt wie jetzt gegen TV-Direktorin Nathalie Wappler hat er noch nie.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/04/25/medienpionier-roger-schawinski-teilt-im-interview-gegen-srf-aus/">Medienpionier Roger Schawinski teilt im Interview gegen SRF aus</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>«So geht es nicht!»: Roger Schawinski outet sich als Gegner des Medienpakets</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2022/02/01/so-geht-es-nicht-roger-schawinski-outet-sich-als-gegner-des-medienpakets/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Feb 2022 10:59:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Medienförderung]]></category>
		<category><![CDATA[SRG]]></category>
		<category><![CDATA[Roger Schawinski]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Roger Schawinski ist zurück am TV – und betritt jetzt auch die politische Bühne: Im Interview nimmt er Stellung gegen das Medienpaket, über das am 13. Februar abgestimmt wird. Er greift nicht nur «Grossverlage» wie Tamedia an, sondern auch das Schweizer Fernsehen.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/02/01/so-geht-es-nicht-roger-schawinski-outet-sich-als-gegner-des-medienpakets/">«So geht es nicht!»: Roger Schawinski outet sich als Gegner des Medienpakets</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Roger Schawinski ist zurück am TV – und betritt jetzt auch die politische Bühne: Im Interview nimmt er Stellung gegen das Medienpaket, über das am 13. Februar abgestimmt wird. Er greift nicht nur «Grossverlage» wie Tamedia an, sondern auch das Schweizer Fernsehen.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/02/01/so-geht-es-nicht-roger-schawinski-outet-sich-als-gegner-des-medienpakets/">«So geht es nicht!»: Roger Schawinski outet sich als Gegner des Medienpakets</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Roger Schawinski: «Niemand sagte, der alte Sack soll verschwinden»</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/12/03/roger-schawinski-niemand-sagte-der-alte-sack-soll-verschwinden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Dec 2021 20:17:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Roger Schawinski]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Roger Schawinski ist mit seinem legendären Talk zurück. Ab Januar 2022 ist «Schawinski» bei blue zu sehen. Warum der 76-Jährige noch nicht an seine Pension denkt, erklärt er im Video-Interview.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/12/03/roger-schawinski-niemand-sagte-der-alte-sack-soll-verschwinden/">Roger Schawinski: «Niemand sagte, der alte Sack soll verschwinden»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Roger Schawinski ist mit seinem legendären Talk zurück. Ab Januar 2022 ist «Schawinski» bei blue zu sehen. Warum der 76-Jährige noch nicht an seine Pension denkt, erklärt er im Video-Interview.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/12/03/roger-schawinski-niemand-sagte-der-alte-sack-soll-verschwinden/">Roger Schawinski: «Niemand sagte, der alte Sack soll verschwinden»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>«Schawinski ist der beste und nervigste Lehrmeister»</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/11/30/schawinski-ist-der-beste-und-nervigste-lehrmeister/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Nov 2021 09:40:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Roger Schawinski]]></category>
		<category><![CDATA[Arena]]></category>
		<category><![CDATA[Sandro Brotz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Journalist und «Arena»-Dompteur Sandro Brotz spricht im Lässer-Talk über die Beziehung zu seinem Sohn, seine Mentoren und erklärt unter anderem seinen Twitter-Post zu den Impfskeptikern – und den folgenden Shitstorm.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/11/30/schawinski-ist-der-beste-und-nervigste-lehrmeister/">«Schawinski ist der beste und nervigste Lehrmeister»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Journalist und «Arena»-Dompteur Sandro Brotz spricht im Lässer-Talk über die Beziehung zu seinem Sohn, seine Mentoren und erklärt unter anderem seinen Twitter-Post zu den Impfskeptikern – und den folgenden Shitstorm.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/11/30/schawinski-ist-der-beste-und-nervigste-lehrmeister/">«Schawinski ist der beste und nervigste Lehrmeister»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>UKW-Abschaltung: Alles beim Alten und auf dem richtigen Weg</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/09/02/ukw-abschaltung-alles-beim-alten-und-wieder-auf-dem-richtigen-weg/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Sep 2021 18:49:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medienwoche]]></category>
		<category><![CDATA[Roger Schawinski]]></category>
		<category><![CDATA[DAB]]></category>
		<category><![CDATA[UKW]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der neue Fahrplan für die UKW-Abschaltung ist wieder der alte. Wie bereits 2014 beschlossen, will das Gros der Radiosender per Ende 2024 endgültig auf Digitalradio DAB+ umstellen. Die Politik hält sich aus dem Abschaltprozess raus. Von einem Tag auf den anderen guckten Ende 2007 mehr als 400&#8217;000 Schweizerinnen und Schweizer in die Röhre. Damals schaltete <a href="https://medienwoche.ch/2021/09/02/ukw-abschaltung-alles-beim-alten-und-wieder-auf-dem-richtigen-weg/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der neue Fahrplan für die UKW-Abschaltung ist wieder der alte. Wie bereits 2014 beschlossen, will das Gros der Radiosender per Ende 2024 endgültig auf Digitalradio DAB+ umstellen. Die Politik hält sich aus dem Abschaltprozess raus.</strong><br />
<img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-90777" src="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/09/MW-UKW-Deadline-20210902.jpg" alt="" width="1456" height="976" srcset="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/09/MW-UKW-Deadline-20210902.jpg 1456w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/09/MW-UKW-Deadline-20210902-300x201.jpg 300w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/09/MW-UKW-Deadline-20210902-768x515.jpg 768w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/09/MW-UKW-Deadline-20210902-1024x686.jpg 1024w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/09/MW-UKW-Deadline-20210902-470x315.jpg 470w" sizes="(max-width: 1456px) 100vw, 1456px" /><br />
Von einem Tag auf den anderen guckten Ende 2007 mehr als 400&#8217;000 Schweizerinnen und Schweizer in die Röhre. Damals schaltete die SRG das <a href="https://archive.ph/rQWdb" target="_blank" rel="noopener">analoge Antennenfernsehen</a> ab. Die Abschaltung warf keine Wellen. Niemand rief dazu auf, die todgeweihte TV-Technologie so lange zu erhalten, bis auch die Hinterletzten nicht mehr wollen. Viele hatten sich längst neu orientiert und den Empfang via Kabel, Satellit, oder Telefonleitung organisiert. Dass es am Ende doch noch 170&#8217;000 Haushalte waren, die bis im letzten Moment das Fernsehsignal über die Antenne empfangen hatten, überrascht nicht. «Dieses Phänomen konnten wir bisher jedes Mal beobachten, wenn eine Technologie nach einem Parallelbetrieb abgeschaltet wurde», <a href="https://medienwoche.ch/2021/06/22/eine-branche-die-keine-innovationen-hervorbringt-ist-irgendwann-tot/#comment-102947">schrieb Manuel Dähler</a>, ehemaliger <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Mediapulse" target="_blank" rel="noopener">Mediapulse</a>-Chef, in einem Kommentar zu einem MEDIENWOCHE-Artikel. Das gelte auch für UKW: «Egal wie lange UKW in Betrieb bleibt, es wird bis zum letzten Tag Hörerinnen und Hörer geben, die ausschliesslich über UKW hören – sie werden erst nach der Abschaltung umsteigen.»<br />
</p>
<p>Anders als damals beim Fernsehen, sorgt der geplante Technologiewechsel beim Radio für einige Unruhe. Der Radiounternehmer Roger Schawinski stellte den Fahrplan für die UKW-Abschaltung per Anfang 2023 öffentlich in Frage und forderte eine längere Übergangsfrist. Mit einer von 60&#8217;000 Personen unterschriebenen <a href="https://act.campax.org/petitions/rettet-ukw" target="_blank" rel="noopener">Petition</a> rief er die Politik auf den Plan. Mehrere bürgerliche Nationalräte reichten Vorstösse in Schawinskis Sinn ein. Und schliesslich befasste sich auch die für das Radiowesen zuständige Fernmeldekommission des Nationalrats an zwei Sitzungen mit dem Thema.</p>
<p>Es schien Bewegung in die Sache zu kommen. Auf jeden Fall sahen manche Medien nach der Kommissionssitzung vom 10. August 2021 einen <a href="https://www.google.com/search?q=teilerfolg+f%C3%BCr+schawinski+UKW&amp;biw=1280&amp;bih=607&amp;tbm=nws&amp;sxsrf=AOaemvL9LDCFx8coENa0_IeCh8dNwDkx6A%3A1630598063721&amp;ei=r_MwYaWvK8qTlwTQ6YLoCg&amp;oq=teilerfolg+f%C3%BCr+schawinski+UKW&amp;gs_l=psy-ab.3...7299.7858.0.8252.4.4.0.0.0.0.168.381.1j2.3.0....0...1c.1.64.psy-ab..1.2.263...33i160k1.0.TmRjUkUm20s" target="_blank" rel="noopener">«Teilerfolg für Schawinski»</a>. Anlass zu dieser, wie sich zeigen sollte, gewagten Einschätzung bot der <a href="https://www.parlament.ch/press-releases/Pages/mm-kvf-n-2020-08-10.aspx" target="_blank" rel="noopener">Auftrag der Kommission</a> ans Bundesamt für Kommunikation, «einen vertiefenden Bericht über die Folgen eines Marschhalts der geplanten Migration von UKW auf DAB+» zu verfassen.</p>
<blockquote><p>Ganz ohne Wirkung ist Schawinskis Kampagne aber nicht geblieben.</p></blockquote>
<p>Doch die Erwartungen, dass das Bakom ein Argumentarium für die Verschiebung des umstrittenen Termins nach hinten liefern würde, sollte sich nicht bewahrheiten. Im Gegenteil. Personen, die den Inhalt des nicht öffentlichen Dokuments kennen, sahen darin vielmehr gute Argumente für den früheren Abschalttermin. Die <a href="https://www.parlament.ch/press-releases/Pages/mm-kvf-n-2021-08-31.aspx" target="_blank" rel="noopener">Kommission</a> nahm am letzten Montag den Bericht zur Kenntnis und «sieht keinen weiteren politischen Handlungsbedarf». Damit dürften auch die <a href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20213648" target="_blank" rel="noopener">hängigen</a> <a href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20213653" target="_blank" rel="noopener">Vorstösse</a> <a href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20217515" target="_blank" rel="noopener">zum Thema</a> einen schwereren Stand haben. Eigentlich war schon nach der Sitzung vom 10. August klar, dass sich die Politik raushalten will. Was auch heisst: In der Anhörung vor der Kommission überzeugten die Verbandsvertreter, die für ein schnelles Ende von UKW plädierten, offenbar mehr als die Argumente von Radiopionier Schawinski.</p>

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<p>Ganz ohne Wirkung ist Schawinskis Kampagne aber nicht geblieben. Ende August haben die drei Privatradioverbände und die SRG den Abschaltzeitpunkt auf Ende 2024 verschoben. Das war <a href="https://medienwoche.ch/2014/05/27/radio-ab-2024-nur-noch-digital/">ursprünglich so vorgesehen</a>, als die Branche vor sieben Jahren den Fahrplan für die Ablösung von UKW durch DAB+ festgelegt hatte. Zwischenzeitlich wollten die Radios den Prozess beschleunigen und legten die <a href="https://archive.ph/vY7G9" target="_blank" rel="noopener">UKW-Abschaltung sogar auf 2022/23</a> fest.</p>
<p>Als Grund für die Rückkehr zum Status Quo ante nennen die <a href="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/09/Medienmitteilung_DigiMig_UKW_Abschaltung_2024-1.pdf" target="_blank" rel="noopener">Radioverbände</a> die Situation in der französischsprachigen Schweiz, wo sich mehrere Unternehmen gegen ein frühzeitiges Ende von UKW ausgesprochen hatten. Da es aber eine gesamtschweizerische Lösung brauche, seien die Radios «auf ihren ursprünglichen Plan zurückgekommen».</p>
<blockquote><p>Jedes Radio hat ein Interesse, die Dauer der finanziellen Doppelbelastung möglichst kurz zu halten.</p></blockquote>
<p>Der nun beschlossene neue alte Fahrplan ist richtig und wichtig für die weitere Entwicklung der Radiolandschaft in der Schweiz. Ein Hinauszögern des definitiven Umstiegs von UKW auf DAB+ bis 2028 oder noch später würde entweder viel Geld kosten oder die Vielfalt gefährden. Heute zahlen Sender zweimal für die terrestrische Verbreitung ihres Programms, einmal für UKW und einmal für DAB+. Jedes Unternehmen hat ein Interesse, die Dauer der finanziellen Doppelbelastung möglichst kurz zu halten. Ein Weiterbetrieb von UKW hätte die sowieso schon schmalen Budgets vieler Lokalradios zusätzlich belastet, da sie davon ausgingen, dass 2022 oder spätestens 2024 Schluss ist mit UKW und sie danach nur noch die digitale Verbreitung bezahlen müssen. Subventionen hätten diesen Druck abfedern können. Das war auch der Vorschlag von Roger Schawinski: eine Förderung der Radioverbreitung analog zur indirekten Presseförderung. Wenn es aber eine Lösung gibt, die keine zusätzlichen Bundesmittel erfordert, so ist diese einem Ausbau der Subventionen vorzuziehen.</p>
<p>Die überwiegende Mehrheit der UKW-Radiosender hat sich seit dem <a href="https://medienwoche.ch/2014/05/27/radio-ab-2024-nur-noch-digital/">Branchenentscheid von 2014</a> auf den Ausstieg per 2024 vorbereitet. Wenn nun die Politik das Ruder übernommen und einen späteren Abschaltzeitpunkt verordnet hätte, dann wäre das ein Ohrfeige für eine Branche, die sich in dieser Frage selbst organisiert und nach einem optimalen Weg für alle Beteiligten gesucht hat.</p>
<p>Kommt dazu, dass Ende 2024 die geltenden <a href="https://www.bakom.admin.ch/bakom/de/home/elektronische-medien/informationen-ueber-radio-und-fernsehveranstalter/verlaengerung-veranstalterkonzessionen-2020-2024.html" target="_blank" rel="noopener">Konzessionen der UKW-Sender</a> auslaufen. Auch darum ist dies ein idealer Zeitpunkt, um dieser Technologie ein Ende zu setzen. Andernfalls müsste das Bakom die Bürokratie für eine UKW-Neukonzessionierung hochfahren.</p>
<p>Aber auch die vielen kleineren und mittelgrossen Radiosender ohne Konzession, die schon heute ihr Programm terrestrisch ausschliesslich via DAB+ verbreiten, haben ein Interesse an einem baldigen Ende von UKW. Sie erhoffen sich davon bessere Bedingungen auf dem Werbemarkt, der sich heute im Radiobereich noch stark an der UKW-Senderlandschaft orientiert.</p>
<p>Dass es in einer Frage von der Dimension einer UKW-Abschaltung auch dissidente Stimmen gibt, liegt in der Natur der Sache. Die Kampagne von Roger Schawinski hat eine kurze und intensive Diskussion in Gang gebracht, die in einem Kompromiss gemündet ist, der nun Bestand haben muss.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/09/02/ukw-abschaltung-alles-beim-alten-und-wieder-auf-dem-richtigen-weg/">UKW-Abschaltung: Alles beim Alten und auf dem richtigen Weg</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Schawinski: «Das reicht nicht»</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/08/27/schawinski-das-reicht-nicht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Aug 2021 17:43:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Roger Schawinski]]></category>
		<category><![CDATA[DAB]]></category>
		<category><![CDATA[UKW]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>UKW wird erst Ende 2024 abgeschaltet. Der Zürcher Radiounternehmer Roger Schawinski, der eine Initiative gegen den Plan lanciert hat, will weiterhin für einen noch späteren Termin kämpfen.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>UKW wird erst Ende 2024 abgeschaltet. Der Zürcher Radiounternehmer Roger Schawinski, der eine Initiative gegen den Plan lanciert hat, will weiterhin für einen noch späteren Termin kämpfen.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/08/27/schawinski-das-reicht-nicht/">Schawinski: «Das reicht nicht»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Schawinski nach UKW-Hearing: «Man hat die gewaltige Problematik besser erkannt»</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/08/15/schawinski-nach-ukw-hearing-man-hat-die-gewaltige-problematik-besser-erkannt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Aug 2021 11:48:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[UKW]]></category>
		<category><![CDATA[Roger Schawinski]]></category>
		<category><![CDATA[DAB]]></category>
		<category><![CDATA[Nationalrat]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach einem Treffen mit Roger Schawinski soll der Bund die Folgen eines Marschhalts bei der Abschaltung von UKW-Radiosendern prüfen. Der Medienpionier sagt, wie er das Gespräch mit der Fernmeldekommission des Nationalsrats erlebt hat und kritisiert die Abwesenheit der SRG.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nach einem Treffen mit Roger Schawinski soll der Bund die Folgen eines Marschhalts bei der Abschaltung von UKW-Radiosendern prüfen. Der Medienpionier sagt, wie er das Gespräch mit der Fernmeldekommission des Nationalsrats erlebt hat und kritisiert die Abwesenheit der SRG.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/08/15/schawinski-nach-ukw-hearing-man-hat-die-gewaltige-problematik-besser-erkannt/">Schawinski nach UKW-Hearing: «Man hat die gewaltige Problematik besser erkannt»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Giuseppe Scaglione: «Eine Branche, die keine Innovationen hervorbringt, ist irgendwann tot.»</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/06/22/eine-branche-die-keine-innovationen-hervorbringt-ist-irgendwann-tot/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Jun 2021 21:05:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medienwoche]]></category>
		<category><![CDATA[Roger Schawinski]]></category>
		<category><![CDATA[DAB]]></category>
		<category><![CDATA[Giuseppe Scaglione]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es sei höchste Zeit, UKW abzuschalten, findet Radiounternehmer Giuseppe Scaglione. Die Herausforderungen der Digitalisierung seien zu gross, als dass man sich mit einer veralteten Technologie aufhalten könne. Seit Wochen weibelt Radiopionier Roger Schawinski für den Weiterbetrieb von UKW. Ein anderer Radiopionier findet das keine gute Idee. Giuseppe Scaglione, der einst mit «Radio 105» das erste <a href="https://medienwoche.ch/2021/06/22/eine-branche-die-keine-innovationen-hervorbringt-ist-irgendwann-tot/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Es sei höchste Zeit, UKW abzuschalten, findet Radiounternehmer Giuseppe Scaglione. Die Herausforderungen der Digitalisierung seien zu gross, als dass man sich mit einer veralteten Technologie aufhalten könne.</strong><br />
<img decoding="async" src="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/06/MW-UKW-DAB-Scaglione-20210622d-1.jpg" alt="" width="1456" height="976" class="alignnone size-full wp-image-89623" srcset="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/06/MW-UKW-DAB-Scaglione-20210622d-1.jpg 1456w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/06/MW-UKW-DAB-Scaglione-20210622d-1-300x201.jpg 300w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/06/MW-UKW-DAB-Scaglione-20210622d-1-768x515.jpg 768w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/06/MW-UKW-DAB-Scaglione-20210622d-1-1024x686.jpg 1024w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/06/MW-UKW-DAB-Scaglione-20210622d-1-470x315.jpg 470w" sizes="(max-width: 1456px) 100vw, 1456px" /><br />
<em>Seit Wochen weibelt Radiopionier Roger Schawinski für den <a href="https://medienwoche.ch/post-dossier/digitalradio/">Weiterbetrieb von UKW</a>. Ein anderer Radiopionier findet das keine gute Idee. Giuseppe Scaglione, der einst mit <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/My105#Geschichte" rel="noopener" target="_blank">«Radio 105»</a> das erste Jugendradio in den Schweizer Äther gebracht hatte, drängt darauf, dass UKW per Anfang 2023 abgeschaltet wird – wie das die Schweizer Radiobranche vertraglich festgehalten hat. Mit seinem eigenen Musiksender <a href="https://www.my105.ch/" rel="noopener" target="_blank">«my105»</a>, den Scaglione nach dem Konkurs von «Radio 105» gegründet hatte, verbreitet er das Programm im Internet und via DAB+. Ein baldiges Ende von UKW wäre für den Radiounternehmer ein wichtiges Signal, damit die Branche den Blick nach vorne richtet und den Herausforderungen der Digitalisierung in die Augen sieht. Welche Rolle DAB+ spielen soll und warum er trotz Spotify mit seinem Musikradio eine wachsende Hörerschaft findet, sagt Giuseppe Scaglione im Gespräch mit der MEDIENWOCHE.</em><br />
</p>
<p><div class="question"><h4>MEDIENWOCHE:</h4> <p>In einem <a href="https://www.tagesanzeiger.ch/digital/multimedia/auf-einer-ganz-anderen-wellenlaenge/story/17778208" rel="noopener" target="_blank">Interview</a> sagten Sie 2013: «Die digitale Revolution kommt, UKW ist in fünf Jahren tot.» Wovon gingen Sie damals aus?</p>
</div><div class="answer"><h4>Giuseppe Scaglione:</h4> <p>Ich habe diese Aussage nicht unbedingt darauf bezogen, dass UKW durch DAB+ abgelöst wird. Ich sah einfach, was mit Streaming läuft, mit dem Medienkonsum generell, vor allem bei der jüngeren Zielgruppe, wo praktisch niemand mehr weiss, was UKW überhaupt ist. Heute hören nur noch zwölf Prozent der Bevölkerung ausschliesslich über UKW Radio. Und man sieht ja auch, dass die UKW-Abschaltdebatte vor allem ältere Leute interessiert.</p>
</div></p>
<p><div class="question"><h4>MEDIENWOCHE:</h4> <p>Für Sie persönlich ist UKW Geschichte. Ihr aktueller Sender «my105» verbreitet das Programm nur noch via Internet und DAB+. Erleben Sie das als Vorteil oder als Nachteil?</p>
</div><div class="answer"><h4>Scaglione:</h4> <p>Es ist definitiv ein Vorteil, dass wir beim Neustart einzig und allein auf die digitale Karte gesetzt haben. Es zwingt einen, sich klarer zu positionieren, weil der Wettbewerb viel härter ist. Heute sind wir so klar positioniert, wie wir das noch nie waren und wir haben kein Publikum verloren, sondern dazugewonnen. Wenn mir jemand eine UKW-Frequenz schenken wollte, würde ich mir das zweimal überlegen. Vom Image her würde das gar nicht zu uns passen. Auch unsere Kunden würden das nicht verstehen. UKW ist alles andere als sexy.</p>
</div></p>
<p><div class="question"><h4>MEDIENWOCHE:</h4> <p>Seit ein paar Wochen stellt Roger Schawinski den Abschalttermin für UKW per Anfang 2023 lautstark in Frage. Hat Sie das überrascht?</p>
</div><div class="answer"><h4>Scaglione:</h4> <p>Mich hat es anfänglich schon überrascht, dass es Roger Schawinski 30 Sekunden vor zwölf noch einfällt, dass er das nicht so toll findet. Aber das ist wahrscheinlich genau sein Kalkül. Von 44 UKW-Radios in der Schweiz haben 42 die Vereinbarung mitunterzeichnet, welche eine koordinierte Abschaltung vorsieht. Schawinski ist einer der zwei, die das nicht wollten. Wenn er seine Zukunft in der Vergangenheit sieht, muss er das für sich wissen. Mich hat mehr überrascht, dass er seitenweise Medienaufmerksamkeit kriegt. </p>
<blockquote>
<p>Während die Entwicklung mit Apps, Alexa, Smartspeaker, Smart TV rasant weiterdreht, diskutieren wir nun über ein 1970er-Jahre-Szenario.</p>
</blockquote>
<p>
</div></p>
<p><div class="question"><h4>MEDIENWOCHE:</h4> <p>Ein wichtiges Argument von Schawinski ist die anhaltende Radionutzung via UKW, insbesondere unterwegs im Auto. Was spricht dagegen, noch ein paar Jahre zu warten, bis die Nutzung gegen null tendiert?</p>
</div><div class="answer"><h4>Scaglione:</h4> <p>Eines ist klar: UKW kann nicht die Zukunft sein. Die ist digital – egal ob Streaming, DAB+ oder andere, neue Technologien. Das ist ein Fakt. DAB+ bietet die Chance, um auf dem fahrenden Zug, der in brutal hohem Tempo in Richtung Digitalisierung unterwegs ist, noch eine wichtige Rolle zu spielen. DAB+ ermöglicht zu vergleichsweise geringen Kosten eine grössere Programmvielfalt in grösseren Sendegebieten. Trotzdem ist die Konkurrenz dort noch überschaubar und nicht so gross wie im Internet. Auf DAB+ können zudem neue Formate, auch nationale Nischenprogramme entstehen. Auf UKW ist hingegen keine Entwicklung mehr möglich. Wo gab es auf UKW in den letzten 20 Jahren, abgesehen von meinem «Radio 105», irgendwo eine Innovation? Eine Branche, die keine Innovationen hervorbringt, ist irgendwann tot.</p>
</div></p>
<p><div class="question"><h4>MEDIENWOCHE:</h4> <p>Sie haben die Vielfalt angesprochen. Es gibt auf DAB+ mehr Sender. Was heisst das für die Werbung? Teilen sich mehr Akteure den gleichen Kuchen oder wird der Kuchen grösser?</p>
</div><div class="answer"><h4>Scaglione:</h4> <p>Am Anfang bleibt der Kuchen gleich gross. Aber längerfristig müsste der Kuchen wachsen, gerade in der Schweiz. </p>
<blockquote>
<p>Der Radiomarkt ist hier völlig unterentwickelt. Das hängt auch damit zusammen, dass es in der Schweiz nie nationale kommerzielle Sender gab.</p>
</blockquote>
<p> In den Radioprogrammen der SRG, die zwar national sind, ist aber Werbung verboten, im Gegensatz zu anderen Ländern, wo es auch Werbung in öffentlich-rechtlichen Programmen gibt.</p>
</div></p>
<p><div class="question"><h4>MEDIENWOCHE:</h4> <p>Sie finden also, die SRG müsste als Zugpferd vorangehen, damit sich der Radiowerbemarkt vergrössert?</p>
</div><div class="answer"><h4>Scaglione:</h4> <p>Das war schon immer meine Haltung. Damit habe ich mir natürlich nicht nur Freunde gemacht. In einer ersten Phase würde es vielleicht eine Umverteilung zugunsten der SRG geben und zu Lasten einzelner Privater. Aber längerfristig würde die ganze Branche profitieren. So ist es auch in Deutschland, wo es in den Radioprogrammen der ARD seit jeher Werbung gibt.</p>
</div></p>

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<p><div class="question"><h4>MEDIENWOCHE:</h4> <p>Die Debatte um die Zukunft von UKW dominiert Roger Schawinski. Die Radios, die UKW in den kommenden Jahren abschalten wollen, aber auch die SRG oder das Bakom, verteidigen ihre Strategie kaum öffentlich. Ist das die richtige Reaktion?</p>
</div><div class="answer"><h4>Scaglione:</h4> <p>Nein, es ist die falsche Reaktion, aber eine, die man häufig beobachten kann: aussitzen und hoffen, dass der Sturm mal vorbeigeht. Inzwischen wäre es höchste Zeit, dass man von der SRG und vom Bakom mal Klartext hört. Das fände ich schon noch wichtig. Da machen es sich gewisse Leute ein bisschen zu einfach.</p>
</div></p>
<p><div class="question"><h4>MEDIENWOCHE:</h4> <p>Warum wäre das so wichtig?</p>
</div><div class="answer"><h4>Scaglione:</h4> <p>Treu und Glauben sind für mich einer der wichtigsten Grundsätze. Wenn ich mich nicht mehr darauf verlassen kann, dass eine Abmachung gilt, dann haben wir verloren. Vielleicht bin ich da etwas altmodisch. Die Abschaltung von UKW wurde lange diskutiert und besprochen. </p>
<blockquote>
<p>Es ist ja nicht ein Hinterzimmerdeal, wie das Schawinski erzählt. Blödsinn! Der Prozess wurde bereits 2014 auf den Weg gebracht und ausführlich diskutiert.</p>
</blockquote>
<p>Am Schluss kam man zu einer Einigung und unterzeichnete eine Vereinbarung. Auf dieser Grundlage haben viele, gerade auch kleinere Radios in die DAB+ Verbreitung investiert.</p>
</div></p>
<p><div class="question"><h4>MEDIENWOCHE:</h4> <p>Inwiefern haben Sie als Betreiber eines Senders, der sein Programm nur via DAB+ und Internet verbreitet, ein Interesse, dass UKW bald abgeschaltet wird?</p>
</div><div class="answer"><h4>Scaglione:</h4> <p>Erst wenn UKW abgeschaltet ist, kommt der Werbemarkt auf DAB+ richtig in die Gänge. Im Moment fristet die Radiowerbung auf DAB+ noch ein Nischendasein, weil die grossen Vermarkter weiterhin auf UKW setzen.</p>
</div></p>
<p><div class="question"><h4>MEDIENWOCHE:</h4> <p>Aber warum DAB+? Mit Internet-Streaming erreichen Sie doch das junge Zielpublikum ihres Senders viel besser.</p>
</div><div class="answer"><h4>Scaglione:</h4> <p>Das stimmt: Aktuell ist es tatsächlich so, dass Streaming unser wichtigster Verbreitungsweg ist. DAB+ ist für mich jedoch eine interessante Technologie als Ergänzung zum Streaming, weil sie über ein Netz läuft, das von der Telekom- und Smartphonebranche unabhängig ist. Es ist nicht Internet und doch digital. Dass die Radiobranche ein eigenes, digitales Netz aufgebaut hat, erachte ich als einen strategischen Vorteil. Ich war immer getrieben von der Medienfreiheit. Ich wollte einfach nicht einsehen, warum ich gehindert werden soll, mein Radioangebot zu den Leuten bringen. Heute gibt es immerhin verschiedene Möglichkeiten dazu.</p>
</div></p>
<p><div class="question"><h4>MEDIENWOCHE:</h4> <p>Seit einem Jahr engagieren Sie sich im Vorstand des <a href="http://www.unikomradios.ch/" rel="noopener" target="_blank">Branchenverbands Unikom</a>, der ursprünglich von nicht-kommerziellen Alternativradios gegründet wurde. Inzwischen sind dort auch werbefinanzierte Digitalsender wie Ihr «my105» vertreten. Was verbindet Sie mit einem Radio LoRa?</p>
</div><div class="answer"><h4>Scaglione:</h4> <p>Wir stehen beide abseits des Mainstreams. Natürlich bin ich mit «my105» wesentlich kommerzieller aufgestellt als ein LoRa. Ich engagiere mich im Unikom-Vorstand, weil ich gesehen habe, dass sich der Verband für neue Anbieter engagiert und für neue Technologien offen ist. Ausserdem hatte ich von Anfang an ein gutes Gefühl, dass es da kein Hickhack gibt und keine Missgunst wie in anderen Verbänden. Das hat mich überzeugt.</p>
</div></p>
<p><div class="question"><h4>MEDIENWOCHE:</h4> <p>Sender wie LoRa überleben nur dank der Medienabgabe. Sie waren für die «No Billag»-Initiative und wollten die öffentliche Medienfinanzierung abschaffen. Wie passt das zusammen?</p>
</div><div class="answer"><h4>Scaglione:</h4> <p>Ich wollte die öffentliche Medienfinanzierung nicht grundsätzlich abschaffen. Es war immer meine Haltung, dass Programme, die nicht durch den Markt finanzierbar sind und gleichzeitig einen wertvollen Beitrag für die Medienvielfalt leisten, öffentlich finanziert werden sollen. Auch bei Sendern in Randregionen ist für mich klar, dass die sich nicht zu 100 Prozent aus dem Markt finanzieren können. Bei der SRG hat mich dagegen immer gestört, dass man nie eine konkrete Debatte über deren Service public geführt hat, was dazu gehört und was nicht. Das ist bis heute so.</p>
</div></p>
<p><div class="question"><h4>MEDIENWOCHE:</h4> <p>Neben den Radios hat sich längst eine neue Audiowelt etabliert mit globalen Plattformen wie Spotify. Wo sehen Sie den Mehrwert von kuratierten Musik-Streams, wie sie Ihr Sender «my105» anbietet?</p>
</div><div class="answer"><h4>Scaglione:</h4> <p>Was wir machen, habe ich auf Spotify so noch nicht gefunden. Und das trifft auf ganz viele andere Leute auch zu. Sonst hätten wir nicht diese Zuwachsraten. Irgendwas muss also dran sein. Ein grosser Unterscheid ist der, dass wir eine Art Filterfunktion wahrnehmen. Die Musik wird von Musikexperten und DJs kuratiert, ausgewählt, zusammengestellt. Klar, ein Algorithmus macht das auch. Aber wir bringen das Radiofeeling so gut rüber, wie das kein Streamingdienst kann. Es geht um Details. Wir sind extrem detailverliebt. Das fängt damit an, dass wir jeden Song bearbeiten. Kein Song beginnt bei uns so, wie man ihn auf Spotify hört und hört auch nicht so auf. </p>
<blockquote>
<p>Wir nehmen praktisch jeden Song in die Hände und bearbeiten den Anfang und den Schluss, damit es so klingt, wie bei einem DJ-Mix mit einem perfekten Übergang und einem einzigartigen Musikfluss.</p>
</blockquote>
<p> Das ist ein Feeling, das die Leute schätzen und Spotify und die anderen Streaminganbieter bisher so nicht bieten können. Kommt dazu, dass wir von zahlreichen Songs spezielle Remix-Versionen von DJs spielen, die man auf Streaming-Diensten ebenfalls nicht findet – und auf anderen Radiostationen schon gar nicht. Das ist unsere Existenzberechtigung. Was man auch nicht unterschätzen darf, ist der gemeinsame Moment. Mit Spotify hat ja jeder seinen individuellen Content. Es gibt gar kein Gemeinschaftserlebnis mit den anderen.</p>
</div></p>
<p><div class="question"><h4>MEDIENWOCHE:</h4> <p>Wir haben das Gespräch mit eine Prognose zu UKW angefangen, hören wir auch damit auf: Wann wird UKW-Radio aus dem Äther in der Schweiz verschwinden?</p>
</div><div class="answer"><h4>Scaglione:</h4> <p>Sie stellen eine einfache Frage , aber die Antwort ist komplex. Ein grosser Teil der Bevölkerung hat sich bereits von UKW verabschiedet und jetzt soll ein schon fast toter Patient künstlich am Leben erhalten werden. Inzwischen ist es eigentlich irrelevant, ob UKW offiziell in zwei, fünf oder zehn Jahren abgeschaltet wird. Es ist wie beim Videorekorder. Wer hat heute noch ein VHS-Gerät, wer benutzt das noch? Auch wenn das offizielle Ende nie verkündet würde: Das Publikum ist schon abgewandert. Die zwölf Prozent, die heute noch ausschliesslich UKW hören sind in einem Jahr nur noch acht und dann noch fünf. Das erledigt sich von alleine. Aber ich würde mir nach wie vor wünschen, dass es ein starkes und klares Signal gibt von der Branche und von der Politik. In der Politik lassen sich derzeit viele verunsichern oder gar einspannen von Schawinski und seinem Lärm. Aber die Politik sollte eigentlich in die Zukunft schauen und nicht in die Vergangenheit und sie sollte Rahmenbedingungen schaffen für eine digitale Radiowelt. UKW zu bewahren, gehört da definitiv nicht dazu.</p>
</div></p>
<p><small>Bild: zVg</small></p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/06/22/eine-branche-die-keine-innovationen-hervorbringt-ist-irgendwann-tot/">Giuseppe Scaglione: «Eine Branche, die keine Innovationen hervorbringt, ist irgendwann tot.»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>UKW-Abschaltung: Wenn Pioniere konservativ werden</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/05/29/ukw-abschaltung-wenn-pioniere-konservativ-werden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 May 2021 06:59:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Roger Schawinski]]></category>
		<category><![CDATA[DAB]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=88932</guid>

					<description><![CDATA[<p>Roger Schawinski will die Einstellung der UKW-Radios verhindern. Das wäre schlecht fürs Digitalradio – und die Vielfalt.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Roger Schawinski will die Einstellung der UKW-Radios verhindern. Das wäre schlecht fürs Digitalradio – und die Vielfalt.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/05/29/ukw-abschaltung-wenn-pioniere-konservativ-werden/">UKW-Abschaltung: Wenn Pioniere konservativ werden</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Roger Schawinski: Und wieder kämpft er gegen alle</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/05/15/roger-schawinski-und-wieder-kaempft-er-gegen-alle/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 May 2021 08:36:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Roger Schawinski]]></category>
		<category><![CDATA[DAB]]></category>
		<category><![CDATA[UKW]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der einstige Radiopirat wehrt sich jetzt gegen die Abschaltung des UKW-Radios. Roger Schawinski wähnt sich wie immer alleine im Recht. Was treibt ihn an?</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der einstige Radiopirat wehrt sich jetzt gegen die Abschaltung des UKW-Radios. Roger Schawinski wähnt sich wie immer alleine im Recht. Was treibt ihn an?</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/05/15/roger-schawinski-und-wieder-kaempft-er-gegen-alle/">Roger Schawinski: Und wieder kämpft er gegen alle</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die Radiozukunft liegt nicht in der Vergangenheit</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/05/11/die-radiozukunft-liegt-nicht-in-der-vergangenheit/</link>
					<comments>https://medienwoche.ch/2021/05/11/die-radiozukunft-liegt-nicht-in-der-vergangenheit/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 May 2021 19:03:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medienwoche]]></category>
		<category><![CDATA[UKW]]></category>
		<category><![CDATA[Roger Schawinski]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=88504</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das Geplänkel um die Abschaltung von UKW verstellt den Blick auf eine nicht mehr allzu ferne Radiozukunft, die nur noch im Internet stattfindet. Noch gilt der Fahrplan. Bis 2023 soll in der Schweiz kein Radioprogramm mehr via UKW ausgestrahlt werden. Darauf einigte sich die überwiegende Mehrheit der schweizerischen Radiobranche schon vor Jahren. Aus einem ebenso <a href="https://medienwoche.ch/2021/05/11/die-radiozukunft-liegt-nicht-in-der-vergangenheit/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das Geplänkel um die Abschaltung von UKW verstellt den Blick auf eine nicht mehr allzu ferne Radiozukunft, die nur noch im Internet stattfindet.</strong><br />
<img decoding="async" src="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/05/MW-Zukunft-UKW-20210511.jpg" alt="" width="1456" height="976" class="alignnone size-full wp-image-88505" srcset="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/05/MW-Zukunft-UKW-20210511.jpg 1456w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/05/MW-Zukunft-UKW-20210511-300x201.jpg 300w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/05/MW-Zukunft-UKW-20210511-768x515.jpg 768w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/05/MW-Zukunft-UKW-20210511-1024x686.jpg 1024w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/05/MW-Zukunft-UKW-20210511-470x315.jpg 470w" sizes="(max-width: 1456px) 100vw, 1456px" /><br />
Noch gilt der Fahrplan. <a href="https://www.bakom.admin.ch/bakom/de/home/elektronische-medien/technologie/digitale-verbreitung/die-ukw-sender-werden-2022-2023-abgeschaltet.html" rel="noopener" target="_blank">Bis 2023</a> soll in der Schweiz kein Radioprogramm mehr via UKW ausgestrahlt werden. Darauf einigte sich die überwiegende Mehrheit der schweizerischen Radiobranche schon vor Jahren. Aus einem ebenso einfachen wie eigennützigen Grund: Heute zahlen Radiounternehmen dreifach für die Verbreitung ihrer Programme. Einmal für UKW, dann für DAB+ und schliesslich für den Webstream. Und zwei kosten weniger als drei, darum soll die älteste und inzwischen am wenigsten genutzte Übertragungstechnologie weg.<br />
</p>
<p>Doch nun stellen Medienunternehmer Roger Schawinski und ein paar Politiker dieses Vorgehen in Frage. Eine <a href="https://act.campax.org/petitions/rettet-ukw" rel="noopener" target="_blank">Online-Petition «Rettet UKW»</a> zählt bald 20&#8217;000 Unterschriften. Gleichzeitig fordert SVP-Nationalrat <a href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20213554&#038;ref=refind" rel="noopener" target="_blank">Thomas Aeschi</a> in einer Motion die «Zwangsabschaltung aller Schweizer UKW-Sender» zu verhindern. In die gleiche Kerbe schlägt <a href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20213561&#038;ref=refind" rel="noopener" target="_blank">Gerhard Pfister</a> (Nationalrat und Präsident «Die Mitte») mit einer Interpellation.</p>
<p>An der Ausgangslage hat sich nichts Grundlegendes geändert – anders, als man aufgrund der einigermassen überraschend aufgetauchten Forderung nach einem UKW-Moratorium vermuten könnte. </p>
<blockquote><p>Während die UKW-Nutzung kontinuierlich nachlässt, verzeichnet DAB+ als Nachfolgetechnologie einen immer grösseren Zuspruch.</p></blockquote>
<p>Beim mobilen Empfang bestehen noch Lücken. So können längst nicht alle Autoradios das digitale Signal empfangen. Als Alternative bietet sich das Smartphone an und nicht allein UKW, wie es in der Petition als wichtiges Argument gegen die Abschaltung steht. Von «Schildbürgerstreich» und «chaotischen Zuständen» ist weiter die Rede, also ob die Medienschweiz untergehen würde, wenn in zwei Jahren eine Uralttechnologie verschwindet. </p>
<p>Ein Weiterbetrieb von UKW hiesse vor alle weitere Jahre mit dem kostspieligen Status Quo der dreifachen Programmverbreitung. Wenn nicht 2023, dann verschwindet UKW halt 2033. Klar: Auch eine Dampflok fährt noch flott auf dem heutigen Schienennetz. Aber der Betrieb kostet viel und die Leistung ist bescheiden.</p>
<blockquote><p>Die zentrale Schwäche von UKW sind die beschränkten Frequenzen. Darum gibt es DAB+, das eine Programmvielfalt ermöglicht und begünstigt.</p></blockquote>
<p>Doch der Trend geht jetzt schon in Richtung Mobilfunk. Der weitere Ausbau der 5G-Netze ermöglicht irgendwann eine flächendeckende mobile Audio-Nutzung, die zulasten von DAB+ geht. Auch darum ist Digitalradio eine Übergangstechnologie, die wie UKW irgendwann abgeschaltet wird.</p>
<p>Am Ende geht alles im Internet auf, wo streamen kann, wer senden will. Bis es so weit ist, gilt es den Übergang mit verschiedenen Verbreitungswegen möglichst clever und ressourcenschonend zu managen. Dazu gehört sicher nicht, eine todgeweihte Technologie zu «retten» und überholte Strukturen zu zementieren. Vielmehr ist es an der Zeit, den Blick nach vorn zu richten.</p>
<blockquote><p>Wenn Radio dereinst nur noch im Internet stattfindet, verändern sich die Rahmenbedingungen komplett.</p></blockquote>
<p>Auf der einen Seite fallen technologische und regulatorische Hürden weg. Auf der anderen Seite verliert die Schweiz ein wichtiges Stück Souveränität im Medienbereich. UKW und DAB+ sind vom Internet weitgehend unabhängige Sendeinfrastrukturen. Moderne Medienpolitik bewegt sich in diesem Spannungsfeld zwischen Freiheit und Abhängigkeit und sollte sich nicht mit der Frage beschäftigen, ob UKW noch zwei oder zehn Jahre weiterbetrieben wird.</p>
<p>Auch wenn die geforderte Vollbremsung auf dem Weg in die digitale Radiozukunft kaum mehrheitsfähig ist, darf man das Sperrfeuer der UKW-Nostalgiker nicht leichtfertig abtun. Verständnis für das Anliegen könnte Bundesrätin Simonetta Sommaruga aufbringen, um nicht als «Abschaltministerin» in die Geschichte einzugehen. Damit das nicht geschieht, muss sie das vom Bundesrat mitgetragene Migrationsszenario verteidigen. Bis jetzt hat man dazu noch nichts aus Bern vernommen.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/05/11/die-radiozukunft-liegt-nicht-in-der-vergangenheit/">Die Radiozukunft liegt nicht in der Vergangenheit</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Roger Schawinski kämpft den falschen Kampf</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/05/08/roger-schawinski-kaempft-den-falschen-kampf/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 May 2021 07:21:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Roger Schawinski]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Abschaltung der UKW-Sender im nächsten Jahr ist nicht die grösste Herausforderung, die der Radiopionier zu meistern hat.</p>
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