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	<title>sf.tv | MEDIENWOCHE</title>
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	<description>Magazin für Medien, Journalismus, Kommunikation &#38; Marketing</description>
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		<title>Flugzeugträger vom Stapel gelassen</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2012/12/17/flugzeugtraeger-vom-stapel-gelassen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Dec 2012 15:28:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Alles wird eins: drs.ch und sf.tv verschmelzen zu srf.ch und die Radio- und TV-Programme tragen alle ein SRF im Namen. Vor allem der Online-Ausbau hats in sich: Die neue Plattform gleicht einem Flugzeugträger mit kräftigem Antrieb und grosser Wasserverdrängung. Damit stellt SRF den Führungsanspruch im Netz. Ein Relaunch findet selten zum angekündigten Zeitpunkt statt. In <a href="https://medienwoche.ch/2012/12/17/flugzeugtraeger-vom-stapel-gelassen/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Alles wird eins: drs.ch und sf.tv verschmelzen zu srf.ch und die Radio- und TV-Programme tragen alle ein SRF im Namen. Vor allem der Online-Ausbau hats in sich: Die neue Plattform gleicht einem Flugzeugträger mit kräftigem Antrieb und grosser Wasserverdrängung. Damit stellt SRF den Führungsanspruch im Netz.<br />
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Ein Relaunch findet selten zum angekündigten Zeitpunkt statt. In der Regel verzögern technische Probleme die pünktliche Auslieferung. Und wer den selbst gesetzten Termin nicht einhalten kann, erntet schon vor dem Neustart Spott und Häme. Schweizer Radio und Fernsehen SRF erging es deutlich besser: Nicht zu spät, sondern sogar eine Stunde früher als angekündigt, stand in der Nacht auf Sonntag die neue Website srf.ch online. Am Morgen ging es dann auch für die sechs Radio- und die drei TV-Programme der Deutschschweiz unter neuer Identität los.</p>
<p>Die mit Abstand grössten Neuerungen betreffen die Online-Aktivitäten. Anstelle der bisher getrennten Webseiten von Radio und Fernsehen gibt es nun mit srf.ch eine einzige Plattform im Netz. Wie nicht anders zu erwarten, wurde der Start von srf.ch von kritischen Fragen begleitet, wobei der Grossteil der negativen Publikumsreaktionen Mängel und Kinderkrankheiten betrafen, wie sie sich bei Projekten dieser Grössenordnung kaum vermeiden lassen. Natürlich meldeten sich auch all jene zu Wort, die sich mit dem Namenswechsel ihrer Lieblingssender nicht abfinden mögen. Solche Kritik wird über kurz oder lang verstummen.</p>
<p>Was noch längere Zeit für Gesprächsstoff sorgen wird (und auch muss), sind die medienpolitischen Implikationen der neuen Ausrichtung von Radio und Fernsehen. Mit der Bündelung der Online-Aktivitäten markiert SRF unverhohlen einen Führungsanspruch bei den Nachrichten- und Unterhaltungsangeboten im Netz. Dank der neuen Plattform verfügt SRF gleichsam über eine Art Flugzeugträger: Mit einem thematisch und geografisch gegliederten Nachrichtenangebot, das mittels Audio, Video, Text, Social Media und Apps, das Publikum erreichen soll, ist der mächtige Kahn potent bestückt.</p>
<p>Der nun erfolgte Ausbauschritt war ebenso absehbar wie auch angekündigt. Mitte Oktober präsentierte die SRG ihre <a href="https://medienwoche.ch/2012/10/19/der-digitale-vollversorger/" target="_self">neue Unternehmensstrategie</a>, in der sie sich als Multimediahaus definiert. Mit srf.ch unterstreichen die SRG und ihr Deutschschweizer Radio und Fernsehen diesen Anspruch. Der 16. Dezember 2012 wird in die jüngere Schweizer Mediengeschichte eingehen als der Tag, an dem der gebührenfinanzierte Rundfunk einen entscheidenden Schritt vorwärts gemacht hat bei der Ablösung von linearem Radio und TV durch multimediale und non-lineare Online-Formate. Damit schafft SRF ideale Voraussetzungen, um der Überalterung des Publikums entgegenzuwirken. Das Durchschnittsalter der Online-Nutzer liegt knapp 20 Jahre tiefer als jenes der Radiohörer und Fernsehzuschauer.</p>
<p>Wer mit öffentlichen Mitteln operiert, wie das die SRG tut, sollte einen möglichst grossen Nutzen für die Gesellschaft erbringen. Das schaffen die Programme nur dann, wenn sie dort hingehen, wo die Leute sind – und die sind zunehmend online. Wenn es zudem stimmt, dass das Rebranding nur 70&#8217;000 Franken gekostet hat und alle übrigen Anpassungen und Änderungen aus den laufenden Budgets bezahlt werden können (was allerdings noch zu beweisen wäre), dann zeigt die SRG, wie sie ohne zusätzliche Mittel mehr aus ihren Programmen herausholt.</p>
<p>Was aus Sicht des gebührenzahlenden Publikums sinnvoll erscheint, wird die Konkurrenz wenig erfreuen. Die Frage, was die SRG im Internet tun darf und was sie zu lassen hat, ist noch längst nicht endgültig geklärt. Zwar hat der Bundesrat im September zur Genugtuung der Verleger entschieden, dass es der SRG vorläufig verboten bleiben soll, in ihren Online-Angeboten auch <a href="http://www.news.admin.ch/message/index.html?lang=de&amp;msg-id=45965" target="_blank">Werbung zu schalten</a>. Gleichzeitig wurde der SRG aber erlaubt, auch Textnachrichten ohne Bezug zu einer Radio- oder Fernsehsendung auf ihren Internetseiten anbieten zu dürfen. Davon wird auf der neuen Plattform srf.ch grosszügig Gebrauch gemacht: Ein Drittel der Meldungen auf der Startseite waren am Montagmorgen reine Textnachrichten ohne dazugehöriger Ton- oder Filmbeitrag.</p>
<p>Ein Interessenausgleich zwischen privaten Medienunternehmen, die weiterhin nach tragfähigen Geschäftsmodellen für ihr Online-Aktivitäten suchen, und ihrer öffentlich finanzierten Konkurrenz im Netz wird zunehmend schwierig, wenn die finanziell bereits privilegierte Seite den Rahmen des Zulässigen stets ausreizt. Nicht einfacher wird die Situation, wenn dieser Rahmen vom Gesetzgeber weit <a href="https://medienwoche.ch/2012/09/14/pyrrhussieg-fuer-die-verleger/" target="_self">offen gehalten wird</a> und Einschränkungen, wie etwa das Online-Werbeverbot, höchstens symbolische Bedeutung haben. Je länger es dauert, bis ein griffiger Kompromiss zwischen den beiden Seiten steht, desto mehr spielt die Zeit für die SRG.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2012/12/17/flugzeugtraeger-vom-stapel-gelassen/">Flugzeugträger vom Stapel gelassen</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>«Eigenständige Online-Welten»</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2011/03/21/die-eigenstandigen-online-welten-der-srg/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Mar 2011 15:25:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Wieder einmal schiessen die Verleger scharf gegen den Ausbau der Online-Aktivitäten von Schweizer Radio und Fernsehen. Doch auch diesmal wird das Geschütz sein Ziel verfehlen. Die SRG hat es bisher bestens verstanden, mit Leerformeln von ihren wahren Online-Pläne abzulenken. Zudem erhält sie Rückendeckung vom Bundesrat. Die Zukunft der SRG liegt im Internet. Das klingt zwar <a href="https://medienwoche.ch/2011/03/21/die-eigenstandigen-online-welten-der-srg/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wieder einmal schiessen die Verleger scharf gegen den Ausbau der Online-Aktivitäten von Schweizer Radio und Fernsehen. Doch auch diesmal wird das Geschütz sein Ziel verfehlen. Die SRG hat es bisher bestens verstanden, mit Leerformeln von ihren wahren Online-Pläne abzulenken. Zudem erhält sie Rückendeckung vom Bundesrat.<br />
<span id="more-1529"></span><br />
Die Zukunft der SRG liegt im Internet. Das klingt zwar selbstverständlich, ist es aber nicht für alle. Der gebührenfinanzierte Rundfunk kann nicht einfach tun und lassen, wie ihm beliebt. Enge Leitplanken für die Online-Aktivitäten von Schweizer Radio und Fernsehen fordern die Verleger. Sie sehen in der SRG einen Konkurrenten, der ihnen dank dem Gebührenprivileg das Wasser abzugraben droht. Können sf.tv und drs.ch (und künftig wohl auch srf.ch) zudem Werbung schalten, wie der Bundesrat dies im Grundsatz bewilligt hat, dann bedeute dies für die SRG noch längere Spiesse im ungleichen Wettbewerb im Internet. Deshalb versuchen die privaten Medienunternehmen seit Jahren die SRG in die Schranken zu weisen. Gegenwärtig mit einem Vorstoss von FDP-Nationalrat und Kleinverleger Filippo Leutenegger und einem Gutachten, das die Verleger Ende Woche veröffentlichen wollen. Ähnliche Druckmittel haben in der Vergangenheit nie zum gewünschten Erfolg geführt und auch dem aktuellen Vorstoss dürfte es nicht besser ergehen.</p>
<p>Tatsache ist: Die Webseiten und weitere Online-Dienste der SRG waren noch nie so umfassend und gut ausgebaut wie heute. Rund 70 Redaktorinnen, Produzenten und Multimedia-Journalistinnen betreuen das publizistische Angebot von Schweizer Radio und Fernsehen im Internet. In den letzten zwei Jahren wurde insbesondere die Plattform sf.tv massiv ausgebaut und zu einem Nachrichtenportal aufgewertet. Dieser Ausbau erfolgte weder «still und heimlich», wie die <a href="http://www.sonntagszeitung.ch/nachrichten/artikel-detailseiten/?newsid=170631" target="_blank">Sonntagszeitung gestern behauptete</a>, noch handelt es sich bei der geplanten Stärkung der Online-Aktivitäten von Radio und Fernsehen um ein Geheimnis. Wer wissen will, wie viel Personal für die Webseiten von Radio DRS und Schweizer Fernsehen arbeitet, braucht nur einen Blick ins Impressum zu werfen.</p>
<p>Bis jetzt ging es bei den Online-Aktivitäten der SRG immer nur in eine Richtung – ungebremst vorwärts. Und das trotz den zahlreichen und lauten Interventionen der Verleger und ihres Verbands gegen den Ausbau der Webseiten zu umfassenden Nachrichtenportalen. Die Grenzen setzte sich die SRG dabei gleich selbst. Etwa mit der Leerformel des «Added value», die als Maxime in der Online-Strategie für die Jahre 2003 bis 2008 verankert war. «Added-value bedeutet, dass die Websites der SRG SSR ergänzende Programmbestandteile sind und keine eigenständigen Newsportale», <a href="http://replay.waybackmachine.org/20090504224041/http://www.srg-ssr.ch/49.0.html" target="_blank">lautete der Kernsatz dieser Strategie</a>. Das klingt zwar nach nobler Zurückhaltung und problembewusster Selbstbeschränkung, aber die Realität sah anders aus. Die Webseite des Schweizer Fernsehens ging schon in den Tagen des «Added value» als Newsportal durch. Wer das problematisierte, wurde eines Besseren belehrt: Das sei nur ein ergänzendes und programmbegleitendes Angebot, «Added value» eben, lautete die Standardantwort der SRG.</p>
<p>Wer sich erhofft hatte, dass die Ende 2007 in Kraft getretene <a href="https://medienwoche.ch/wp_live/wp-content/uploads/2011/03/konzession_SRG_2007.pdf">neue SRG-Konzession</a> in dieser Frage Klarheit und deutlichere Leitplanken schaffen würde, sah sich getäuscht. Der Spielraum bleibt weit offen und liefert ausreichend Legitimation für den Betrieb vollwertiger Nachrichtenportale im Internet. Unter dem in der Konzession geforderten Programmbezug der Online-Aktivitäten kann man offensichtlich auch verstehen, «eigenständige Online-Welten» zu schaffen, wie dies <a href="http://www.srgssr.ch/de/multimedia/tv-online/" target="_blank">die SRG auf ihrer Webseite festhält</a>. So ist auch nicht weiter erstaunlich, wenn unter diesen Prämissen die wissenschaftliche Überprüfung der Konzessionskonformität nichts Grundlegendes an diesen Online-Aktivitäten zu beanstanden hat. Bei einem dermassen weit gesteckten Rahmen liegt vieles drin.</p>
<p>Wie die grosszügig formulierten Bestimmungen in der Konzession zeigen, ist es politisch durchaus gewollt, dass sich die SRG im Internet entfalten kann, wie es ihr beliebt. Bundesrätliche Rückendeckung erhält die SRG auch bei der Forderung, ihre Online-Angebote als Werbefläche nutzen zu dürfen. «Im Grundsatz» hat der Bundesrat diesem alten Wunsch der SRG stattgegeben – unter dem Vorbehalt, dass es hierzu eine Einigung mit den Verlegern gibt. Aber selbst wenn sich die Parteien nicht finden sollten, kann der Bundesrat Online-Werbung für die SRG bewilligen: «Die Verleger können den definitiven Entscheid nicht auf ewig hinauszögern, indem sie jeden Kompromiss verweigern», sagte hierzu Martin Dumermuth, Direktor des Bundesamts für Kommunikation im letzten Herbst gegenüber dem Medienmagazin Klartext.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2011/03/21/die-eigenstandigen-online-welten-der-srg/">«Eigenständige Online-Welten»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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