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	<title>Sport | MEDIENWOCHE</title>
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	<description>Magazin für Medien, Journalismus, Kommunikation &#38; Marketing</description>
	<lastBuildDate>Mon, 27 Sep 2021 11:07:46 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Erfolgsfaktor «Athletes Mindset»</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/09/28/erfolgsfaktor-athletes-mindset/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Eliane Stöckli]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Sep 2021 04:30:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Beruf & Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>
		<category><![CDATA[Mindset]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nicht nur Studenten, auch Spitzensportlern fällt es nach dem Karriereende mangels Praxiserfahrung schwer, in der Arbeitswelt Fuss zu fassen. Ein ehemaliger Skiakrobat, ein Ex-Handballspieler sowie ein amtierender Zweier- und Viererbob-Pilot über ihre Erfahrungen beim Berufseinstieg.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nicht nur Studenten, auch Spitzensportlern fällt es nach dem Karriereende mangels Praxiserfahrung schwer, in der Arbeitswelt Fuss zu fassen. Ein ehemaliger Skiakrobat, ein Ex-Handballspieler sowie ein amtierender Zweier- und Viererbob-Pilot über ihre Erfahrungen beim Berufseinstieg.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/09/28/erfolgsfaktor-athletes-mindset/">Erfolgsfaktor «Athletes Mindset»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Gute Zeiten, schlechte Zeiten</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2016/06/13/gute-zeiten-schlechte-zeiten/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael Ziesmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Jun 2016 07:05:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hintergrund]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Bewegtbild]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Fussball-EM und Olympia werden dem Fernsehen Traumquoten bescheren. Doch das ist die Ausnahme von der Regel. Gerade beim privaten Fernsehen beobachten wir eine Negativspirale mit sinkender Programmqualität und steigenden Preisen für die Werbung. Der Sportsommer 2016 mit Fussball-EM und Olympischen Spielen lässt die Herzen der Fernsehmacher höher schlagen. Für mehr als einen Monat sind die <a href="https://medienwoche.ch/2016/06/13/gute-zeiten-schlechte-zeiten/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Fussball-EM und Olympia werden dem Fernsehen Traumquoten bescheren. Doch das ist die Ausnahme von der Regel. Gerade beim privaten Fernsehen beobachten wir eine Negativspirale mit sinkender Programmqualität und steigenden Preisen für die Werbung.<br />
<span id="more-27626"></span><br />
Der Sportsommer 2016 mit Fussball-EM und Olympischen Spielen lässt die Herzen der Fernsehmacher höher schlagen. Für mehr als einen Monat sind die Sendepläne komplett umgestellt worden. Traumhafte Einschaltquoten sind vorprogrammiert. Das Medium Fernsehen als grosses Lagerfeuer der Nation. Vor dem heimischen TV-Apparat, beim Public-Viewing und auf mobilen Endgeräten. In Echtzeit. In UHD und 4K. Der TV-Alltag fernab von Euro und Olympia sieht freilich anders aus. Das Fernsehen hat drei grosse Probleme:</p>
<ol>
<li>Bei fiktionalen Inhalten – also Serien, Spielfilmen und Eigenproduktionen – sparen die privaten Fernsehsender. Das führt als erstes Problem zu sinkender Programmqualität. Ein Blick in die Fernsehprogramme ausserhalb der Prime-Time erscheint deshalb oft als Zumutung. Auch früher gefeierte Programminhalte wie DSDS, Bachelor(ette) oder Germany&#8217;s Next Topmodel sahen nur noch ein Bruchteil der früheren Zuschauer. Aber die Kosten sinken stärker als die Werbeeinnahmen. Das führt zu steigenden Gewinnen. So stieg beispielsweise der Gewinn des europäischen Medienkonzerns RTL Group im Jahr 2015 unerwartet stark <a href="http://www.handelszeitung.ch/unternehmen/rtl-gruppe-steigert-gewinn-um-30-prozent-1079198" target="_blank">um 30 Prozent auf 789 Millionen Euro</a>. Wobei allein die Mediengruppe RTL Deutschland 684 Millionen Euro zu diesem Rekordgewinn beigetragen hat. Öffentlich-rechtliche Fernsehsender haben dieses Problem kaum. Die Einnahmen aus Gebührengeldern sind mindestens stabil oder werden sogar erhöht.</li>
<li>Das zweite Problem ist die Tatsache, dass der Fernsehkonsum immer schwerer zu kapitalisieren ist. Denn vor allem Personen unter 29 Jahren besitzen kaum noch einen Fernseher. Das heisst aber nicht, dass jüngere Personen keine Bewegtbild-Inhalte konsumieren. Die Art der Nutzung findet lediglich deutlich weniger im linearen Fernsehprogramm statt, und verlagert sich stattdessen in die Mediatheken und auf Anbieter wie Youtube, Netflix, Amazon, Zattoo, iTunes, Swisscom TV, UPS Horizon usw. Das führt zwangsläufig dazu, dass diese Konsumenten für klassische Fernsehwerbung kaum noch erreichbar oder gar empfänglich sind. Wer sich «Game of Thrones» auf iTunes oder «Mr.Robot» auf Amazon anschaut, kommt dabei mit klassischer Fernsehwerbung überhaupt gar nicht mehr in Kontakt.</li>
<li>Das dritte Problem sind die so genannten «Second Screens». Also Smartphones und Tablets, die zeitgleich zum klassischen Fernsehen genutzt werden. Das Lagerfeuer während «Tatort» verlagert sich beispielsweise auf «Twitter». In Echtzeit mitreden. Ein Mehrwert. Ganz klar. Aber die Nutzung von «Second Screens» senkt die Aufmerksamkeit nicht nur für die Programminhalte, sondern ganz besonders auch für Fernsehwerbung. War früher ein Toilettengang immerhin bei jungen Zuschauern nicht unbedingt während jedes Werbeblocks nötig, so werden Smartphone und Tablet heute parallel genutzt und Werbebotschaften verhallen buchstäblich ungehört und wirkungslos.</li>
</ol>
<p>Dementsprechend ungehalten sind dann auch die Werbeauftraggeber über sinkende Programmqualität und sinkende Reichweite einerseits, aber steigende Werbepreise andererseits. So haben die Ausgaben für Fernsehwerbung in Deutschland im ersten Quartal des Jahres 2016 um 9 Prozent zugenommen. Brutto wohlgemerkt. «TV-Werbung kostet immer mehr und leistet immer weniger», polterte Uwe Storch als Mediadirektor von Ferrero und Vorstandsmitglied des deutschen <a href="http://www.wuv.de/marketing/dramatischer_leistungsverlust_werbekunden_kanzeln_tv_ab" target="_blank">Werbekundenverbandes OWM</a>. «Werbekunden bezahlen heute bis zu 50 Prozent mehr für die gleiche Leistung», führte Storch aus, und beklagte gleichzeitig einen «dramatischen Leistungsverlust». Auf der anderen Seite würden TV-Vermarkter stetig die Brutto-Spot-Preise erhöhen. «Über die Brutto-Inflation werden künstlich Spielräume für Rabatte geschaffen, die beim Werbekunden nicht ankommen.» Die von den Vermarktern geübte Praxis, ihre Tausend-Kontakt-Preise TKP jährlich im einstelligen Prozentbereich anzupassen, stellt Storch in Frage. «Ich kenne keine andere Branche, in der das üblich ist», so Storch. Ferrero investiert jährlich allein Deutschland rund 300 Millionen Euro in Werbung. Ein Grossteil davon fliesst in Fernsehwerbung.</p>
<p>Die Nutzung von Fernsehinhalten ist nicht mit der Nutzung von Bewegtbild-Inhalten auf Facebook oder YouTube vergleichbar. Die Verweildauer am TV ist deutlich geringer. Die Werbezeitenvermarkter wie Goldbach Media, SevenOne Media und auch Admeira werden deshalb nicht müde zu betonen, dass die wöchentliche Reichweite und die Nutzungsdauer des Fernsehens stabil sei. Auch bei jungen Zielgruppen. Wie kürzlich beim <a href="https://www.screenforce.ch/events/screenforcedays/screenforce-day-archiv/2016/05/12/default-calendar/screenforce-day-2016 " target="_blank">«Screenforce Day» in Zürich</a> werden aber bei dieser Eigenwerbung die Grenzen fliessend, da die tägliche Nutzungsdauer von Bewegtbild-Inhalten durchaus auch die Nutzung von Videos auf Facebook, YouTube oder eben Abrufe bei Netflix, Amazon, iTunes etc. beinhaltet. Zudem teilt sich dieselbe Nutzungsdauer auf immer mehr Fernsehsender auf. Man denke nur an 3+, 4+, 5+ und TV24, TV25 und immer weitere Anbieter, die Teil der gleichbleibenden Nutzungsdauer sein möchten. Wobei die Werbewirkung von Fernsehwerbung bei mobiler Nutzung oder parallel zu einem «Second Screen» weiter abnimmt.</p>
<p>Deshalb haben es Werbeauftraggeber und Werbezeitenvermarkter immer schwerer, diese veränderte Form der Nutzung von Bewegtbild-Inhalten kapitalisieren zu können. Das führt wiederum zu sinkenden Werbeeinnahmen. Netto wohlgemerkt. Denn Leistungsverluste werden mit Rabatten und Freispots ausgeglichen. Und warum sollten Zuschauer warten, bis hochwertig produzierte Serien wie «Suits» oder «Mr.Robot» in vielen Monaten im linearen Fernsehens versteckt werden, wenn diese Programminhalte bereits einen Tag nach der Erstausstrahlung im amerikanischen Fernsehen sogar mit deutschen Untertiteln hierzulande verfügbar sind? Legal wohlgemerkt.</p>
<p>Das Medium Fernsehen stirbt nicht. Aber die Nutzungsart ändert sich gewaltig. Deshalb steht inzwischen die tatsächliche Einschaltquote erst nach sieben Tagen fest, wenn immerhin die Abrufe aus den Mediatheken berücksichtigt wurden. Aber auch die Zusammenführung dieser Daten stellte die Macher vor so grosse Probleme, dass monatelang überhaupt gar <a href="http://www.20min.ch/finance/news/story/Diese-TV-Quoten-sollte-nie-jemand-sehen-29461317" target="_blank">keine Zuschauerzahlen verfügbar waren</a>. Wesentlich für die Probleme war der technische Systemwechsel bei Mediapulse. Dem Vernehmen nach aber gerade nicht nur wegen technischer Probleme, sondern weil die Messergebnisse zum Nachteil von werbefinanzierten Sendern massiv eingebrochen waren.</p>
<p>Zurück zur Fussball-EM, da herrscht nämlich nicht nur eitel Freude, denn die Frage, wie denn die hunderttausenden Zuschauer beim Public-Viewing berücksichtigt werden sollen, ist noch immer ungeklärt. Abgesehen davon werden sich die Fernsehmacher in den kommenden vier Wochen an hohen Einschaltquoten erfreuen. Mindestens bei den Sendern, die die Fussball-Europameisterschaft übertragen. Alle anderen freuen sich wohl eher über ein frühes Ausscheiden der jeweils heimischen Teams.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2016/06/13/gute-zeiten-schlechte-zeiten/">Gute Zeiten, schlechte Zeiten</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Mehr Angriff, bitte!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Antonio Fumagalli]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Apr 2016 10:23:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blickwinkel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sportler-Interviews sind am Schweizer Fernsehen oft sehr dröge. Das Publikum hat sich daran gewöhnt und geisselt den Reporter, der mal etwas griffiger zur Sache geht, sogleich als Spielverderber. Dass es auch anders geht, zeigen die Sportmagazine von ARD und ZDF. Wenn alles, was zuvor gespielt wurde, nichts mehr zählt, dann ist im Schweizer Eishockey Playoff-Zeit. <a href="https://medienwoche.ch/2016/04/11/mehr-angriff-bitte/">Weiterlesen ...</a></p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2016/04/11/mehr-angriff-bitte/">Mehr Angriff, bitte!</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Sportler-Interviews sind am Schweizer Fernsehen oft sehr dröge. Das Publikum hat sich daran gewöhnt und geisselt den Reporter, der mal etwas griffiger zur Sache geht, sogleich als Spielverderber. Dass es auch anders geht, zeigen die Sportmagazine von ARD und ZDF.<br />
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Wenn alles, was zuvor gespielt wurde, nichts mehr zählt, dann ist im Schweizer Eishockey Playoff-Zeit. Da fliegen die Fäuste eher mal, da sind die Stadien voller, da sind mehr Emotionen im Spiel. Das gilt auf, aber auch neben dem Eisfeld &#8211; zum Beispiel im Umgang der (mehr oder minder) Beteiligten gegenüber den Medien.</p>
<p>Letzte Woche haben wir gleich mehrere schöne Müsterchen erleben dürfen: Am meisten zu reden gab das Interview von Patent-Ochsner-Frontmann Büne Huber mit dem Bezahlsender Teleclub. Es geniesst schon kurz nach der Veröffentlichung Kultstatus. Die Reporter-Leistung beschränkte sich allerdings auf das Glück, den Gesprächspartner im Moment einer akuten Mitteilungsbedürftigkeit vor das Mikrofon gekriegt zu haben und ihm dieses dann fünf Minuten lang gerade hinhalten zu können.</p>
<p><iframe src="https://www.youtube.com/embed/4c-b00Nsivw" height="338" width="450" allowfullscreen="" frameborder="0"></iframe></p>
<p>Journalistisch schon interessanter war hingegen ein Interview von Schweizer Fernsehen SRF während Spiel drei der Play-Off-Finalserie zwischen dem HC Lugano und dem SC Bern. Unmittelbar nach Ende der regulären Spielzeit und vor Beginn der Verlängerung knöpfte sich der Reporter Damien Brunner vor. Dem Lugano-Spieler glitt kurz zuvor nach einer gegnerischen Attacke vor dem Tor der Stock aus der Hand. Penalty oder Schwalbe? Brunner fällt dem Sportjournalisten sofort ins Wort, als dieser ihn bittet, die strittige Szene nochmals gemeinsam anzuschauen. Doch der Fernsehmann lässt sich glücklicherweise nicht mit der Aussage «Es ist Foul» abspeisen, sondern hakt nach und weist den Spieler zweimal darauf hin, dass er den Stock etwas gar leicht fallen liess. Zuviel für Brunner: Er schmeisst dem Reporter «Wetsch mi verarsche?» an den Kopf und läuft davon.</p>
<p><iframe name="Aquilas Geheimnis (23): Die Kraft des Fernrohrs" src="https://tp.srgssr.ch/p/srf/embed?urn=urn:srf:ais:video:c8ad785e-66a0-4ed4-9fab-cd06eb3cabff" height="253" width="450" frameborder="0"></iframe></p>
<p>Der SRF-Journalist musste sich in der Folge auf den sozialen Medien, aber auch in den Kommmentarspalten der Onlineportale einiges anhören. Sein Vorgehen sei unprofessionell gewesen, die Fragen unsportlich, ihm sei es nur darum gegangen, eine spektakuläre Antwort herauszukitzeln, ja er sei gar untragbar am Eisrand. Der Tenor war klar gegen ihn. Ein Teil des Publikums hat sich offensichtlich an die Wohlfühl- und Weichspühlwortwechsel am Spielfeldrand gewöhnt und verwechselt das mit Journalismus.</p>
<p>Nicht nur, aber auch gerade darum braucht es umso mehr solcher provokativer Interviews in der Schweizer Sportwelt! Viel zu oft müssen wir uns brave Fragen à la «Erzählen Sie von Ihren Emotionen», «Was geht Ihnen durch den Kopf?», «Warum hat der Plan nicht funktioniert?» anhören. Dass darauf keine substanzielle Replik kommt, liegt auf der Hand – wie die Frage, so die Antwort.</p>
<p>Die Spieler und Trainer fühlen sich so nicht aus den Reserven gelockt und kriegen eine dankbare Plattform, um ihre mit Kommunikationsprofis einstudierten Standardsätze runterzurattern. Sie unterscheiden sich in der Regel nur in Nuancen. Bestes Beispiel dafür sind die Schweizer Fussballnationalspieler. Was da jeweils an «Analyse» über den Sender läuft, ermuntert zum sofortigen Weiterzappen. Würde man das Gesicht verdecken und die Stimme verfälschen, man könnte einen Shaqiri kaum von einem Lichtsteiner oder einem Seferovic unterscheiden.</p>
<p>Ein wichtiger Grund für die uniformen und unpersönlichen Aussagen liegt in der Professionalisierung der Sportkommunikation – und ja, nicht jeder Fussballer bringt gleich viel rhetorisches wie sportliches Talent mit. Aber es ist auch die Interviewtechnik der Journalisten. Dabei würde es nur schon helfen, wenn die Sportreporter statt einer Frage einfach mal eine &#8211; wenn möglich provokative &#8211; Aussage in den Raum stellen würden. Wohl würde es vermehrt zu Eklats wie unlängst mit Damien Brunner kommen, aber sowohl Unterhaltungswert als auch Erkenntnisgewinn würden mit Sicherheit gesteigert. Und diskreditieren sich Sportler nicht selbst, wenn sie einfach das Gespräch abbrechen? Auf lange Sicht können sie sich das nicht leisten.</p>
<p>Dass es auch anders geht, sieht man in Deutschland. Mag sein, dass da auch Mentalitätsunterschiede mitspielen, aber die Kollegen etwa bei der Sportschau auf ARD oder dem aktuellen Sportstudio auf ZDF schaffen es immer wieder, den Sportlern mit angriffiger Fragetechnik überraschende, pointierte und deshalb auch spannende Aussagen zu entlocken. Es kommt vor, dass die anschliessende Interviewrunde packender ist als das vorhergehende Bundesligaspiel &#8211; was bei der Qualität des deutschen Fussballs etwas heissen will.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2016/04/11/mehr-angriff-bitte/">Mehr Angriff, bitte!</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>SRF: Überstürzter Abgang des Sportchefs Urs Leutert</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2015/09/23/srf-ueberstuerzter-abgang-des-sportchefs-urs-leutert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Sep 2015 11:42:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[SRF]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>
		<category><![CDATA[Urs Leutert]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der langjährige Sportchef des Schweizer Fernsehens hat seinen Job überstürzt aufgegeben. Er räumte sein Büro über das Wochenende. Offensichtlich kapitulierte er vor einem Machtkampf.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der langjährige Sportchef des Schweizer Fernsehens hat seinen Job überstürzt aufgegeben. Er räumte sein Büro über das Wochenende. Offensichtlich kapitulierte er vor einem Machtkampf.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2015/09/23/srf-ueberstuerzter-abgang-des-sportchefs-urs-leutert/">SRF: Überstürzter Abgang des Sportchefs Urs Leutert</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
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		<title>Fachwissen, Herzblut und Emotionen</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2015/07/13/fachwissen-herzblut-und-emotionen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Nik Niethammer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Jul 2015 10:40:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Standpunkt>Blickwinkel]]></category>
		<category><![CDATA[Standpunkt]]></category>
		<category><![CDATA[Blickwinkel]]></category>
		<category><![CDATA[Kommentator]]></category>
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		<category><![CDATA[Tour de France]]></category>
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		<category><![CDATA[Doping]]></category>
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		<category><![CDATA[Eurosport]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seit dem 4. Juli rollt sie wieder: die Tour de France, das grösste jährliche Sportereignis der Welt. Unser Kolumnist outet sich als Radsport-Fanatiker und Eurosport-Fan – und nervt sich über die Doppelmoral anderer TV-Kommentatoren. Bevor Sie fragen: ja, im Radsport gibt es viele Idioten. Wer sich wie der 38jährige Italiener Luca Paolini mit Kokain erwischen <a href="https://medienwoche.ch/2015/07/13/fachwissen-herzblut-und-emotionen/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Seit dem 4. Juli rollt sie wieder: die Tour de France, das grösste jährliche Sportereignis der Welt. Unser Kolumnist outet sich als Radsport-Fanatiker und Eurosport-Fan – und nervt sich über die Doppelmoral anderer TV-Kommentatoren.<br />
<span id="more-25183"></span><br />
Bevor Sie fragen: ja, im Radsport gibt es viele Idioten. Wer sich wie der 38jährige Italiener Luca Paolini mit Kokain erwischen lässt, dem ist nicht zu helfen. Und nein: ich glaube nicht, dass die ganze Quälerei nur mit Spaghetti und Müsliriegel zu schaffen ist.</p>
<p>Darf man diesen Sport trotzdem mögen? Darf man bei der Tour die Fahrer bejubeln, ohne zu wissen, ob alle sauber sind?</p>
<p>Ich finde: man darf. Und ich sage Ihnen warum.</p>
<p>Ich war vielleicht 10 Jahre alt, als ich in der Garage unseres Wohnhauses einen alten rostigen Renner entdeckte. Mit gebogenem Lenker und ohne Schutzblech. Ich war auf der Stelle elektrisiert. Ich hätte alles getan, um einmal über dem Bügel gebeugt den Berg vor unserem Haus hinunter zu sausen.</p>
<p>Einige Jahre und viele gesparte Taschengelder später kaufte ich mir ein silbergraues Rennrad der Marke „Cilo“. Fortan eiferte ich mit rasierten Beinen im braunen Molteni-Wolltrikot meinen Vorbildern nach: Merckx, Moser, van Impe, Kelly, Roche.</p>
<p>Die Leidenschaft für den Radsport ist bis heute ungebrochen. Radsport ist Kampf und Leidenschaft. Es ist der härteste und der schönste Sport der Welt. Radsport ist Technik. Dynamik. Stil. Es gibt für mich nichts Ästhetischeres als das Muskelspiel einer glattrasierten braungebrannten Velowade.</p>
<p>Wenn die «Tour» rollt, bin ich im Ausnahmezustand. Ich lese jeden Bericht, studiere Streckenverläufe und Ranglisten. Ich verfolge Fahrer und Teams auf Facebook und Twitter, lade mir die Videos ihrer On-Bord-Kameras herunter. Die Etappen schaue ich am Abend als Aufzeichnung. Inklusive Vorbericht und Nachberichterstattung.</p>
<p>An dieser Stelle: Danke Eurosport. Der Spartensender überträgt 1800 Stunden Radsport pro Jahr, davon 330 Stunden von der Tour, davon 90 Stunden live. Für einen Fan wie mich ein Segen.</p>
<p>Die Kommentatoren heissen Karsten Migels und Jean-Claude Leclercq. Für Migels ist es die 15. Tour. DER. MANN. WEISS. ALLES. Er kennt jedes Resultat, jeden Berg, jeden Fahrer. Schafft es der Franzose Thomas Voeckler auf der 8. Etappe in eine Fluchtgruppe, erinnert sich Migels mal eben an die 5. Etappe der Tour 2004 von Amiens nach Chartres, die «der Franzose in einer Ausreissergruppe mit über 12 Minuten Vorsprung beendete und das Maillot Jaune übernahm.» (und es erst 10 Tage später wieder abgab).</p>
<p>Der Franzose Leclercq, ein ehemaliger Berufsradfahrer, hat früher für das Schweizer Fernsehen kommentiert. Seit einigen Jahren darf er bei Eurosport ran – und ist eine echte Bereicherung. Auch wenn sein Deutsch für deutsche Ohren immer wieder gewöhnungsbedürftig klingt («Da hat es Tony Gallopin richtig aus dem Sattel glupft»), auch wenn öfter mal ein Satz einen Ausreissversuch unternimmt und Leclercq ihn nicht mehr einholen kann – er und Migels sind längst Kult. Sie reden Stunden und Aberstunden und wenn sie in die Werbung schalten müssen, entschuldigen sie sich beim Zuschauer.</p>
<p>Die beiden kommentieren mit Fachwissen, Herzblut und Emotionen, schätzen ungewöhnliche Leistungen kritisch ein und beweisen: man kann sich für Radsport begeistern, ohne das Thema Doping komplett auszuklammern.</p>
<p>Anders die Radsportkommentatoren von SRF und vor allem der ARD. Das erste deutsche Fernsehen hatte die Tour vor drei Jahren wegen systematischen Dopings verlassen und überträgt seit diesem Jahr wieder die letzten ein- bis anderthalb Stunden des Rennens. Beinahe zwanghaft wird der Zuschauer bei jeder Gelegenheit auf das Thema Doping hingewiesen, werden die Sündenregister ehemaliger Doper, die noch aktiv sind, heruntergebetet. Besonders die ARD-Kommentatoren Florian Nass und Florian Kurz nerven mit ihrem permanent zur Schau gestellten schlechten Gewissen. Sie fühlen sich offensichtlich genötigt, immerzu Bedenken zu formulieren. Einem Sport gegenüber, den sie zwar übertragen, dem sie aber zutiefst misstrauen.</p>
<p>Doping gehört leider zum Radsport «wie die Hefe in die Brioche» (FAZ). Längst sind nicht alle verbotenen Mittel und Methoden mit Hilfe der Doping-Kontrollen feststellbar. Kein positiver Doping-Test bei einer Tour heisst nicht, dass das Feld sauber ist. Früher, so schätzen Experten, erzielte man mit Epo und Blutaustausch 10 bis 15 Prozent Leistungsgewinn. Heute verwendet der moderne Doper viel kleinere Dosierungen, um nicht erwischt zu werden; sie bringen noch drei bis fünf Prozent mehr Leistung.</p>
<p>In einem Bericht des Weltradsportverbandes UCI wird ein nicht namentlich genannter Profi mit der Vermutung zitiert, dass nach wie vor 90 Prozent des Pelotons dopen. Keine Frage: wenn das so ist, ist es eine Katastrophe. Klar scheint aber auch, dass heute im Feld weitgehend Chancengleichheit herrscht. Und die Strapazen auf dem Rad bei Regen und Hitze auf der Fahrt über fünf Alpenpässe sind für alle dieselben – mit oder ohne Chemie im Blut. Mit dieser Erkenntnis könnte sich der eine oder andere TV-Kollege beim Kommentieren etwas lockerer machen.</p>
<p>Und ich? Ich bin ein hoffnungsloser Fall. Ich liebe den Radsport. Was soll ich denn tun? Mich für Wasserball begeistern?</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2015/07/13/fachwissen-herzblut-und-emotionen/">Fachwissen, Herzblut und Emotionen</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Sponsoring in der Schweiz: Heute und Morgen</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2015/06/09/sponsoring-in-der-schweiz-heute-und-morgen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dominik Allemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Jun 2015 12:17:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>
		<category><![CDATA[Sponsoring]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die ZHAW-Studie zeigt: Sport bleibt der populärste Bereich für Sponsoring. Gefolgt von Kultur, Corporate Responsibility- sowie Mediensponsorings. An Bedeutung gewinnen werden: Architektur, Design und Film.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die ZHAW-Studie zeigt: Sport bleibt der populärste Bereich für Sponsoring. Gefolgt von Kultur, Corporate Responsibility- sowie Mediensponsorings. An Bedeutung gewinnen werden: Architektur, Design und Film.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2015/06/09/sponsoring-in-der-schweiz-heute-und-morgen/">Sponsoring in der Schweiz: Heute und Morgen</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Die Medienkrise kommt im Fussball an</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2015/03/08/die-medienkrise-kommt-im-fussball-an/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Mar 2015 09:38:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>
		<category><![CDATA[Die Zeit]]></category>
		<category><![CDATA[Reporter]]></category>
		<category><![CDATA[Fussball]]></category>
		<category><![CDATA[Marcel Reif]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Kommentator Marcel Reif provoziert, weil er kritisiert. Fans und Vereine fühlen sich dadurch beleidigt. Dabei ließe sich noch viel kritischer auf den Fußball schauen.</p>
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		<title>Ohne Groll ausgestiegen</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2012/10/25/ohne-groll-ausgestiegen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Rebonati]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Oct 2012 08:18:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Porträt]]></category>
		<category><![CDATA[Sportjournalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>
		<category><![CDATA[New York]]></category>
		<category><![CDATA[Eishockey]]></category>
		<category><![CDATA[Jürg Federer]]></category>
		<category><![CDATA[Klaus Zaugg]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jürg Federer arbeitete begeistert als Sportjournalist, bis er gemerkt hat, dass er den Protagonisten zu nahe steht. Deshalb stieg er aus und auf seinen erlernten Beruf um. Heute kocht Federer in New York. Am 11. Juni 2012 sass ein Schweizer Sportjournalist im Mediensektor des Staples Centers in Downtown Los Angeles und sah zu, wie die <a href="https://medienwoche.ch/2012/10/25/ohne-groll-ausgestiegen/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Jürg Federer arbeitete begeistert als Sportjournalist, bis er gemerkt hat, dass er den Protagonisten zu nahe steht. Deshalb stieg er aus und auf seinen erlernten Beruf um. Heute kocht Federer in New York.<br />
<span id="more-30553"></span><br />
Am 11. Juni 2012 sass ein Schweizer Sportjournalist im Mediensektor des Staples Centers in Downtown Los Angeles und sah zu, wie die L.A. Kings den Stanley Cup zum ersten Mal in die Luft stemmten. Es war ein schöner Abschluss. Vier Monate zuvor hatte sich der Schweizer NHL-Korrespondent gefragt, auf welcher Seite der Garderobe er stehe. Er entschied sich für die Seite der Spieler. Über die letzten acht Jahre wurden einige der Protagonisten seiner Geschichten gute Freunde und die journalistische Distanz wurde gefährdet. Dazu steht er offen.</p>
<p>In den Sportjournalismus zu kommen, ist einfach, sagt Jürg Federer. Er nennt ihn auch «Einsteigerjournalismus» – und meint das überhaupt nicht abwertend, sondern spricht aus eigener Erfahrung. Aus einer einzigen Quelle oder der Beobachtung eines Wettkampfs lässt sich ein ganzer Bericht aufbauen. Zudem sind viele Berichterstatter jung, die Protagonisten sowieso. Die Herausforderung als Sportjournalist? «Das Stadion ist deine Leserschaft. Von den Jugendlichen auf den Stehplätzen bis zu den Besitzern in den VIP-Lounges; du musst sie alle abholen», sagt Federer, der vor einigen Monaten entschied, dies künftig nicht mehr zu tun.</p>
<p>«Es ist kein Entscheid gegen den Journalismus», sagt der 39-Jährige und lehnt an die Backsteinwand mit den Wiegemessern und Bastkörben. Wir sitzen in der «Buvette», einem Stück Provence im New Yorker West Village. Die Tische sind kleine Quadrate, eng bestuhlt und auf weissen, ovalen Tellern werden knusprige Tartinettes mit Haselnuss-Organgen-Pesto serviert. Jürg Federer fährt fort: «Es ist ein Entscheid für neue Erfahrungen.» Der ehemalige Eishockeyjournalist spricht vom Privileg Schweizer zu sein, von der guten Ausbildung und dem dualen Bildungssystem: «In der Schweiz haben wir Optionen und kriegen Chancen», sagt er.</p>
<p>Das ist mitunter ein Grund, um Ende dreissig den Beruf zu wechseln. Der andere ist genauso wahr wie ehrlich: Als Sportjournalist kam Federer einigen Eishockeyspielern zu nahe, weil man sich so gut verstand und dadurch Freunde wurde. Das gefährdet die journalistische Distanz und hemmt die Kritik. Jürg Federer verliess deshalb die Gilde, was ihm hoch anzurechnen ist. Es ist ein ehrlicher und mutiger Entscheid, den viele andere Journalisten so nie treffen würden, obwohl auch sie zu nahe an den Akteuren dran sind. Das wird vor allem im Sport- und Lifestyle-Journalismus vorkommen.</p>
<p>Als 16-jähriger schmiss Federer das Gymnasium, absolvierte die kaufmännische Lehre in einer Büromöbelfirma, zog nach Elm, um die Lehre zum Koch zu durchlaufen und gewann am Genfersee einen Michelin-Stern, bevor er an Pazifik zog. Während drei Jahren managte er die Speisen und Getränke in einem Restaurant in San Francisco, studierte nebenbei Soziologie und kehrte mit 27 in die Schweiz zurück. Das war 2000. Dann baute er in Bern ein Catering-Unternehmen auf, verkaufte es und rutschte irgendwie in den Eishockeyjournalismus.</p>
<p>Martin Merk, CEO von <a href="http://www.hockeyfans.ch/index.php" target="_blank">hockeyfans.ch</a>, rief an. «Federer, du verstehst doch etwas von Eishockey?», klang es etwa. In Rapperswil aufgewachsen, stand Federer in der Juniorenabteilung des NLA-Clubs Rapperswil-Jona-Lakers bis 17-jährig selbst auf dem Eis. Und so kam es, dass er das Wiegemesser zur Seite legte und stattdessen Notizblock und Mikrofon zur Hand nahm. <a href="http://www.20min.ch/sport/dossier/timeout/" target="_blank">20-Minuten-Sportkolumnist Klaus Zaugg</a>, aber auch der damalige BZ-Sportchef Werner Haller, unterstützten ihn dabei: «Während der gemeinsamem Zeit beim Hockeymagazin Slapshot lernte ich puncto Interviewtechnik, Themengestaltung und Interessengeneration viel von Chläus und Werner», sagt Federer heute.</p>
<p>In den folgenden acht Jahren schrieb Federer für diverse Sporttitel, Tages- und Wochenzeitungen, wurde NHL-Korrespondent für das Schweizer Fernsehen und produzierte im Fixumsvertrag Hintergrundgeschichten aus der amerikanischen Eishockeywelt für <a href="http://www.20min.ch/sport/eishockey/story/25742387" target="_blank">«20 Minuten Online»</a>. Unzählige Male flog er nach Nordamerika und wieder zurück – vor allem nach New York, weil  NHL-Schweizer wie Mark Streit, Luca Sbisa, Martin Gerber und Jonas Hiller regelmässig mit oder gegen einen der drei Clubs im Grossraum New York spielten.</p>
<p>Es war eine rationale und nicht emotionale Entscheidung, definitiv nach New York auszuwandern», sagt Federer. Es machte strategisch Sinn. 2010 packte er seine Koffer und lebt seither in Brooklyn, nimmt die Fähre nach Manhattan und nennt die Stadt seine. In dieser Stadt, so weit vom heimischen Rapperswil, fand er wieder nach Hause – «nach Hause in die Gastronomie». Federer baute <a href="http://www.sexonthetable.tv/New_York_Aphrodisiac_Cooking_Classes/Aphrodisiac_Cooking_Classes.html" target="_blank">eine Kochschule auf</a>, wo er zwei Mal wöchentlich unterrichtet, schreibt an einem Kochbuch und <a href="http://www.sexonthetable.tv/New_York_Aphrodisiac_Cooking_Classes/Sex_on_the_Table.html" target="_blank">feilt an einem Restaurantkonzept</a>.</p>
<p>Am 11. Juni 2012 sass Jürg Federer im Staples Center in Downtown Los Angeles und sah zu wie die L.A. Kings die New Jersey Devils besiegten und zum ersten Mal in ihrer Clubgeschichte die Meisterschaft gewannen. Der Schweizer Journalist wusste damals bereits, dass er die Fronten wechseln würde. Über die letzten acht Jahre wurden einige seiner Protagonisten gute Freunde und es lockte ihn sowieso wieder in die Küche. Den Journalismus verliess Federer bewusst und ohne Groll.</p>
<p>Nur: «Ich stehe an einem Point of no return – es gibt kein Zurück», sagt der 39-jährige Patchworker. Sein Lebenslauf ist derart unkonventionell, kein Unternehmen wird ihn anstellen. Denn, was ist er genau? New Yorker. Und das heisst multidisziplinär und selbstständig. «New York ist die beste Ausbildung, die ich je geniessen durfte», sagt er grinsend. Er bestellt die Rechnung, schwingt seine Tasche über die Schulter und verschwindet in den Strassen New Yorks.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2012/10/25/ohne-groll-ausgestiegen/">Ohne Groll ausgestiegen</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Spitzengruppe schlägt Schnäppchen</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2012/07/18/spitzengruppe-schlaegt-schnaeppchen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ronnie Grob]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Jul 2012 08:30:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Tour de France]]></category>
		<category><![CDATA[Sportjournalismus]]></category>
		<category><![CDATA[TV-Sport]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>
		<category><![CDATA[Claude Jaggi]]></category>
		<category><![CDATA[Eurosport]]></category>
		<category><![CDATA[Florian Zutt]]></category>
		<category><![CDATA[Hans Jucker]]></category>
		<category><![CDATA[Jean-Claude Leclercq]]></category>
		<category><![CDATA[SF]]></category>
		<category><![CDATA[Schweizer Fernsehen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Während sich ARD und ZDF von der Live-Berichterstattung über die Tour de France zurückgezogen haben, bleibt das Schweizer Öffentlich-rechtliche mit SF2 dabei. Die bessere Alternative ist aber Eurosport: ein Dreierteam mit dem von SF abgezogenen Experten Jean-Claude Leclercq bietet eine ansprechende Kommentatorenleistung. Die neuen Tour-Begleiter beim Schweizer Fernsehen haben das schwere Erbe der legendären Stimme <a href="https://medienwoche.ch/2012/07/18/spitzengruppe-schlaegt-schnaeppchen/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Während sich ARD und ZDF von der Live-Berichterstattung über die Tour de France zurückgezogen haben, bleibt das Schweizer Öffentlich-rechtliche mit SF2 dabei. Die bessere Alternative ist aber Eurosport: ein Dreierteam mit dem von SF abgezogenen Experten Jean-Claude Leclercq bietet eine ansprechende Kommentatorenleistung.<br />
<span id="more-9296"></span><br />
Die neuen Tour-Begleiter beim Schweizer Fernsehen haben das schwere Erbe der legendären <a href="https://www.youtube.com/watch?v=5Y3dQJK1O4U">Stimme</a> von <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Jucker_%28Moderator%29">Hans Jucker</a> angetreten. Er begleitete 25 Ausgaben der Tour de France, viele davon mit Jean-Claude Leclercq. <a href="http://www.20min.ch/sport/weitere/story/22942610">Auf 20min.ch</a> ist die letzte von den beiden moderierte Etappe 2010 zu sehen sowie einige der besten Szenen mit dem wenige Wochen nach seinem letzten Arbeitstag verstorbenen Jucker.</p>
<p>Bis zur 9. Etappe kommentierte Claude Jaggi, seit der 10. Etappe ist es Florian Zutt. Ein ziemlicher Bruch zu ihren deutsch gesprochenen Kommentaren sind die leider etwas undeutlich artikulierten Analysen in Dialekt von Ex-Radprofi <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sven_Montgomery">Sven Montgomery</a>, der zwar viel beizusteuern weiss, aber auch manchmal den Faden verliert. Der erst 34-jährige Zutt macht sich ganz gut, selbst wenn ihm auch mal Stilblüten wie «damit schlägt er der Spitzengruppe ein Schnäppchen» unterlaufen. Unter <a href="https://www.facebook.com/sfsport">facebook.com/sfsport</a> und <a href="https://twitter.com/#!/search/%23sftdf">#sftdf</a> werden die Zuschauer dazu animiert, Fragen zu stellen. Die Fragen wirken unbeantwortet recht verloren, doch die eine oder andere wird während der Reportage beantwortet.</p>
<p>Details wie Informationen über die Tweets der Frauen von Bradley Wiggins (<a href="https://twitter.com/bradwiggins">@bradwiggins</a>, <a href="https://twitter.com/Cathwiggins1981">@Cathwiggins1981</a>) und Chris Froome (<a href="https://twitter.com/chrisfroome">@chrisfroome</a>, <a href="https://twitter.com/michellecound">@michellecound</a>) sind als Hintergrundinformationen informativ, noch besser wäre aber, wenn solche Details auch eingeblendet würden. Bemühungen solcher Art sind im Schweizer Fernsehen nicht zu sehen, der Live-Übertragung vorgeschaltet ist lediglich eine langweilige Anmoderation, man zeigt einfach die von der internationalen Produktion gesendeten Bilder. Zeitweise geht das Moderationsteam so wenig auf die gezeigten Bilder ein, dass das Gefühl einer Radioreportage aufkommt.</p>
<p>Wer den einlullenden Redestrom verlässt und auf Eurosport umschaltet, erwacht gleich etwas. Die Kommentare dort sind klarer, deutlicher, dynamischer, eindringlicher. Der Verzicht von ARD und ZDF auf die Live-Übertragung hat der Eurosport-Berichterstattung gut getan. Als hätte man nun selbst einen <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bildungsauftrag#Beispiel_I:_Rundfunk_und_Fernsehen">Bildungsauftrag</a>, wurde das aus früheren Jahren bekannte wilde Durcheinanderreden, die Emotionen ohne Faktengrundlage und der manchmal ins Absurde abgleitende Klamauk heruntergefahren zugunsten von Hintergründen auch kultureller Art. Dieses Jahr kommentieren <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Karsten_Migels">Karsten Migels</a>, <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ron_Ringguth">Ron Ringguth</a> und der zuvor während fast zwei Jahrzehnten im Dienste von SRF stehende <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Jean-Claude_Leclercq">Jean-Claude Leclercq</a>. Nach den Etappen wird die Berichterstattung von weiteren Mitarbeitern übernommen, <a href="http://de.eurosport.yahoo.com/blogs/andreas-schulz/">Andreas Schulz bloggt</a>, der <a href="https://www.facebook.com/radsportontour">Facebook-Kanal</a> wird schon seit Jahren genutzt.</p>
<p>Sind drei Kommentatoren nicht zu viel? Nicht wenn sie sich die Aufgaben gut aufteilen: Migels ist für die aktuellen Entwicklungen im Rennen zuständig, liefert Zwischenstände und redet dazwischen, wenn Aussergewöhnliches passiert. Ringguth wirft, manchmal angekündigt von einer Fahrradklingel, Hintergründe zu regionalen und kulturellen Höhepunkten an der Strecke ein und erzählt auch mal, was sich die Sport- und Boulevardzeitungen ausgedacht haben, um das Rennen spannender zu machen, als es eigentlich ist. Und Leclercq macht Feuilleton: Aus der Warte seines unfassbaren Detailwissens breitet er Hintergründe aus, denkt er über Entwicklungen im Einzelnen nach und erzählt Anekdoten. Ein absoluter Gewinn für Eurosport, auch wenn er sich bisweilen so ins Feuer redet, dass es besser wäre, er würde mal wieder für ein paar Minuten Ruhe geben.</p>
<p>Ein weiterer Anbieter auf dem Markt ist übrigens der Veranstalter selbst. Für <a href="http://eurovision.digotel.com/aso/index.html">9.99 Euro (Tour Pass) oder 2.39 Euro (Stage Pass)</a> kann man sich die Tour mit englischem Kommentar im Netz oder auf dem Handy ansehen.</p>
<p>Was die Zuschauerzahlen betrifft, kann sich die Tour auf SF2 vergleichsweise gut behaupten. Die Etappe zwischen Limoux und Foix am Sonntagnachmittag um 15 Uhr hatte mit 110.000 Zuschauern nur 2000 Zuschauer weniger als der Saisonstart in der Superleague mit dem Live-Fussballspiel zwischen St. Gallen und Bern (und einen höheren Marktanteil, 17,4 vs. 14,6 Prozent). Nicht ganz so gut sieht es aus, wenn man einen Vergleich mit einem Sonntagnachmittag von 2003 anstellt. Die 8. Etappe von Sallanches auf die Alpe d´Huez zog damals noch 326.000 Zuschauer an (Marktanteil: 47,5 Prozent).</p>
<p>Die sinkende Aufmerksamkeit hat aber auch mit dem nach wie vor ungelösten Dopingproblem im Radsport zu tun. Die 99. Tour wird bisher vom Team <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sky_ProCycling">Sky ProCycling</a> überlegen dominiert. Hauptsponsor dort ist British Sky Broadcasting (kurz <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/BSkyB">BSkyB</a>), mit über <a href="http://corporate.sky.com/about_sky/key_facts_and_figures">10 Millionen Kunden</a> der grösste Anbieter von Pay-TV in Grossbritannien und Irland. Und jetzt raten Sie mal, wer die Tour dort überträgt. Nein, nicht BSkyB. Eurosport und ITV4 sind gezwungen, jeden Tag ausführlich die Konkurrenz zu erwähnen.</p>
<p><small>Am Mittwoch und am Donnerstag finden bei der Tour de France die beiden letzten grossen Bergetappen statt. Eurosport berichtet live ab 11 und 12.45 Uhr, SF2 jeweils ab 13.35 Uhr.</small></p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2012/07/18/spitzengruppe-schlaegt-schnaeppchen/">Spitzengruppe schlägt Schnäppchen</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Regula Späni kommentiert Karate</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2011/04/26/regula-spani-kommentiert-karate/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Apr 2011 10:50:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Claudia Lässer]]></category>
		<category><![CDATA[Karate]]></category>
		<category><![CDATA[People]]></category>
		<category><![CDATA[Personalien]]></category>
		<category><![CDATA[Regula Späni]]></category>
		<category><![CDATA[SF]]></category>
		<category><![CDATA[Sportfernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[SSF]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vor einem Jahr verliess Sportmoderatorin Regula Späni nach 21 Jahren das Schweizer Fernsehen. Die dreifache Mutter wollte mehr Zeit für ihre Familie haben. Nun ist Späni zurück am Bildschirm. Für das Schweizer Sportfernsehen kommentiert sie regelmässig Karate-Wettkämpfe. Weiteren Einsätzen beim privaten Sportsender steht sie offen gegenüber. Noch Anfang April klang es ganz danach, als ob <a href="https://medienwoche.ch/2011/04/26/regula-spani-kommentiert-karate/">Weiterlesen ...</a></p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2011/04/26/regula-spani-kommentiert-karate/">Regula Späni kommentiert Karate</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Vor einem Jahr <a href="http://www.news.ch/Sport+Journalistin+Regula+Spaeni+verlaesst+SF/431481/detail.htm" target="_blank">verliess</a> Sportmoderatorin Regula Späni nach 21 Jahren das Schweizer Fernsehen. Die dreifache Mutter wollte mehr Zeit für ihre Familie haben. Nun ist Späni zurück am Bildschirm. Für das Schweizer Sportfernsehen kommentiert sie regelmässig Karate-Wettkämpfe. Weiteren Einsätzen beim privaten Sportsender steht sie offen gegenüber.<br />
<span id="more-28803"></span><br />
Noch Anfang April klang es ganz danach, als ob Regula Späni das Leben fernab des Fernsehens in vollen Zügen geniessen würde. Gegenüber dem Promimagazin Glanz &amp; Gloria <a href="http://www.glanzundgloria.sf.tv/Nachrichten/Archiv/2011/04/04/Schweiz/Regula-Spaeni-Ich-vermisse-das-Fernsehen-nicht" target="_blank">sagte sie sichtlich glücklich</a>: «Ich geniesse es, mehr Zeit zu haben.» Keine Rede von einem TV-Comeback. Im Gegenteil: Sie vermisse das Fernsehen nicht. Zwar hatte die langjährige SF-Mitarbeiterin bereits <a href="http://www.schweizersportfernsehen.ch/ssf/_data/pages/images/mm_karate%20schweizermeisterschaft%20exklusiv%20im%20ssf.pdf">im letzten November</a> einen Abstecher zum Schweizer Sportfernsehen SSF gemacht und ein Karate-Turnier kommentiert. Das hätte aber eine «einmalige Sache» bleiben sollen, wie sich Späni damals zu ihrem Rückfall äusserte. Doch es kam anders.</p>
<p>«Aus dem kurzen Comeback und der einmaligen Sache, die auch so geplant war, ist nach dieser Sendung im letzten Herbst etwas mehr geworden», teilt Späni auf Anfrage der Medienwoche mit. Nachdem sie bereits Mitte April eine weitere Kampfsportveranstaltung kommentierte, wird Späni nun auch im Mai bei der Europameisterschaft mit drei Magazin-Sendungen und im Herbst bei den Schweizermeisterschaften für das Fernsehen mit von der Partie sein.</p>
<p>Dass es nicht bei einem einmaligen Auftritt für SSF geblieben ist, hat auch damit zu tun, dass der schweizerische Karateverband und das Sportfernsehen nach dem Turnier vom letzten November übereingekommen waren, weitere Wettkämpfe auszustrahlen. Und da beide Seiten mit der Leistung Spänis zufrieden waren und die Kommentatorin einer Karriere nach der Karriere offenbar nicht abgeneigt ist, geht die Zusammenarbeit in eine weitere Runde.</p>
<p>Einsätze bei anderen Sportarten seien zwar keine geplant. «Bei speziellen Projekten kann ich mir das aber durchaus vorstellen», schreibt Späni. Mit Senderchefin Claudia Lässer sei sie entsprechend verblieben.</p>
<p>Späni ist nicht das einzige SF-Gesicht, das auf dem privaten Sportkanal prominent auftaucht. Auch Beni Thurnheer stand schon im Dienst des Schweizer Sportfernsehens bei der nach ihm benannten Casting-Show <a href="http://www.einerwiebeni.ch/" target="_blank">«Einer wie Beni»</a>.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2011/04/26/regula-spani-kommentiert-karate/">Regula Späni kommentiert Karate</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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