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	<title>srf.ch | MEDIENWOCHE</title>
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	<description>Magazin für Medien, Journalismus, Kommunikation &#38; Marketing</description>
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		<title>«Es wurde eine neue Dimension öffentlicher Medienkritik erreicht»</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2015/03/31/es-wurde-eine-neue-dimension-oeffentlicher-medienkritik-erreicht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Mar 2015 20:01:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Germanwings]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkritik]]></category>
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		<category><![CDATA[Vinzenz Wyss]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach dem Flugzeugabsturz standen die Medien vor dem Entscheid: Namen nennen? Viele Medien gewichteten das öffentliche Interesse höher als die Privatsphäre der Angehörigen. Im Internet ist darüber eine Debatte entbrannt. Vinzenz Wyss, Journalistikprofessor, hat sich damit befasst.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nach dem Flugzeugabsturz standen die Medien vor dem Entscheid: Namen nennen? Viele Medien gewichteten das öffentliche Interesse höher als die Privatsphäre der Angehörigen. Im Internet ist darüber eine Debatte entbrannt. Vinzenz Wyss, Journalistikprofessor, hat sich damit befasst.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2015/03/31/es-wurde-eine-neue-dimension-oeffentlicher-medienkritik-erreicht/">«Es wurde eine neue Dimension öffentlicher Medienkritik erreicht»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Besser informiert dank Satire</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2015/02/24/besser-informiert-dank-satire/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Feb 2015 16:12:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[srf.ch]]></category>
		<category><![CDATA[Satire]]></category>
		<category><![CDATA[Fredy Gsteiger]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Satireprogramme am Fernsehen sind lustiger als Nachrichtensendungen – logisch. Doch nun hat die Wissenschaft herausgefunden, dass Satiresendungen auch besser und nachhaltiger informieren als klassische Nachrichten- und Hintergrundsendungen.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Satireprogramme am Fernsehen sind lustiger als Nachrichtensendungen – logisch. Doch nun hat die Wissenschaft herausgefunden, dass Satiresendungen auch besser und nachhaltiger informieren als klassische Nachrichten- und Hintergrundsendungen.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2015/02/24/besser-informiert-dank-satire/">Besser informiert dank Satire</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>To stream or not to stream – soll man Theater im Netz übertragen?</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2014/12/13/to-stream-or-not-to-stream-soll-man-theater-im-netz-uebertragen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Dec 2014 15:35:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[srf.ch]]></category>
		<category><![CDATA[Theater]]></category>
		<category><![CDATA[Streaming]]></category>
		<category><![CDATA[Oliver Kranz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die einen nennen es das Ende des Theaters. Die anderen sehen in der Live-Übertragung einer Theater-Vorstellung eine Chance: Das Theater rücke so verstärkt ins Blickfeld der Öffentlichkeit. Die Heinrich-Böll-Stiftung hat in Berlin zur Diskussion geladen – mit einem klaren Ergebnis.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die einen nennen es das Ende des Theaters. Die anderen sehen in der Live-Übertragung einer Theater-Vorstellung eine Chance: Das Theater rücke so verstärkt ins Blickfeld der Öffentlichkeit. Die Heinrich-Böll-Stiftung hat in Berlin zur Diskussion geladen – mit einem klaren Ergebnis.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2014/12/13/to-stream-or-not-to-stream-soll-man-theater-im-netz-uebertragen/">To stream or not to stream – soll man Theater im Netz übertragen?</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>«Die Kontrolle des Staates wird erschwert bis verunmöglicht»</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2014/09/24/die-kontrolle-des-staates-wird-erschwert-bis-verunmoeglicht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Sep 2014 09:29:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Medienrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Parlament]]></category>
		<category><![CDATA[Dominique Strebel]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesrat]]></category>
		<category><![CDATA[srf.ch]]></category>
		<category><![CDATA[Whistleblowing]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Whistleblower-Gesetz des Bundesrates, das vom Ständerat durchgewinkt wurde, untergrabe die Rolle der Medien als vierte Gewalt. Das sagt Dominique Strebel, Studienleiter der Journalistenschule MAZ und Co-Präsident von investigativ.ch. Whistleblower würden damit zum Schweigen verurteilt.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Whistleblower-Gesetz des Bundesrates, das vom Ständerat durchgewinkt wurde, untergrabe die Rolle der Medien als vierte Gewalt. Das sagt Dominique Strebel, Studienleiter der Journalistenschule MAZ und Co-Präsident von investigativ.ch. Whistleblower würden damit zum Schweigen verurteilt.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2014/09/24/die-kontrolle-des-staates-wird-erschwert-bis-verunmoeglicht/">«Die Kontrolle des Staates wird erschwert bis verunmöglicht»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Im Zeichen der Zahlen</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2013/01/11/im-zeichen-der-zahlen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Jan 2013 15:23:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[SRF]]></category>
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		<category><![CDATA[Fernsehen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das zweite Jahr in Folge blieb 2012 der Marktanteil des Schweizer Fernsehens unter 30 Prozent. Ein Wert vor allem für die Geschichtsbücher. Denn ab diesem Jahr werden die Quoten mit einem neuen Verfahren ermittelt. Die neuen Daten lassen sich nicht mehr mit den alten vergleichen. Seit Anfang Jahr befindet sich das Schweizer Fernsehen auf einem <a href="https://medienwoche.ch/2013/01/11/im-zeichen-der-zahlen/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Das zweite Jahr in Folge blieb 2012 der Marktanteil des Schweizer Fernsehens unter 30 Prozent. Ein Wert vor allem für die Geschichtsbücher. Denn ab diesem Jahr werden die Quoten mit einem neuen Verfahren ermittelt. Die neuen Daten lassen sich nicht mehr mit den alten vergleichen.<br />
<span id="more-31153"></span><br />
Seit Anfang Jahr befindet sich das Schweizer Fernsehen auf einem Blindflug; zumindest was die Zuschauerzahlen angeht. Wegen «vereinzelten technischen Schwierigkeiten» konnte die neu für die Quotenerhebung zuständige Firma noch keine Zahlen liefern. SRF-Direktor Ruedi Matter nahm das gestern an der <a href="http://www.srf.ch/medien/news/jahresmedienkonferenz-srf-2013-mit-starken-programmhighlights-2012-klare-nummer-1/" target="_blank">Jahresmedienkonferenz</a> von Schweizer Radio und Fernsehen einigermassen gelassen. Er könne daran schliesslich auch nichts ändern, schlimm sei diese Lücke aber nicht. SRF-Haussatiriker Viktor Giacobbo bringt die Gelassenheit angesichts fehlender Quoten auf seine Art <a href="https://twitter.com/viktorgiacobbo/status/289671134360788992" target="_blank">auf den Punkt</a>: «Solange die Messmethode nicht funktioniert, ist bei SRF für die Quotenermittlung Hausastrologin Monica Kissling verantwortlich.» Die Quote ist nicht alles für den öffentlichen Rundfunk. Private Fernsehmacher würden nach elf Tagen ohne Zuschauerzahlen verzweifeln.</p>
<p>Ganz ohne Zahlen kam die Jahresmedienkonferenz dann doch nicht aus. Vor allem die Fernsehquote des vergangenen Jahres gab zu reden. Das zweite Jahr in Folge blieb 2012 der Marktanteil des Schweizer Fernsehens unter der magischen Grenze von 30 Prozent. Er ging sogar noch um einen halben Prozentpunkt zurück auf 29.3 Prozent im Ganztagesschnitt. Im internationalen Vergleich bedeutet das immer noch einen Rekordwert für einen öffentlichen Sender.</p>
<p>Die TV-Zahlen alleine zeigen indes nur das halbe Bild. Als konvergentes Medienunternehmen rückt für SRF die «total audience» verstärkt in den Fokus. Wie gross ist das Publikum, das SRF mit Radio, TV und Online über alle Plattformen und Nutzungsmöglichkeiten erreicht? Die <a href="http://www.nzz.ch/aktuell/feuilleton/medien/tv-wettrennen-zurueck-an-den-start-1.17895978" target="_blank">neue Messsmethode</a>, so sie denn mal funktioniert, macht hier einen Anfang: ab 2013 wird auch der zeitversetzte TV-Nutzung gemessen.</p>
<p>Der Zufall wollte es, dass gestern auch die <a href="http://netreport.net-metrix.ch/audit/index.php?l=de&amp;s=51421&amp;t=1&amp;from=201212" target="_blank">Net-Metrix-Daten</a> für Dezember 2012 veröffentlicht wurden. Darin sind erstmals auch die Werte für das neue Portal srf.ch enthalten. Gemessen an Unique Clients, liegt srf.ch hinter 20min.ch und blick.ch als drittplatziertes Medienunternehmen auf der Bestenliste des monatlichen Audit (total auf Rang 7). Auch bei den anderen Messgrössen liegt SRF weit vorn. Gegenüber dem Vorjahr hat die Online-Nutzung um fast 20 Prozent zugenommen. Einen etwas kleineren Sprung, aber auch ein deutliches Plus, verzeichnen die Abrufe von Podcasts und Streams.</p>
<p>Das sind zwar eindrückliche Zahlen, aber mit Blick auf die Entwicklung der letzten Jahre wird die Nutzung der neuen Online-Kanäle und -Plattformen den Verlust bei den linearen Vektoren nicht auffangen können. Der Rückgang von klassischem Radio und TV in der Publikumsgunst bleibt unwiederbringlich. Es ist deshalb nur folgerichtig, dass die Verluste so weit wie möglich mit Online-Angeboten kompensiert werden. Das Gebührenprivileg verpflichtet einen Sender zum Publikumserfolg. Ein «Service sans public» lässt sich nicht legitimieren.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2013/01/11/im-zeichen-der-zahlen/">Im Zeichen der Zahlen</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Flugzeugträger vom Stapel gelassen</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2012/12/17/flugzeugtraeger-vom-stapel-gelassen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Dec 2012 15:28:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Alles wird eins: drs.ch und sf.tv verschmelzen zu srf.ch und die Radio- und TV-Programme tragen alle ein SRF im Namen. Vor allem der Online-Ausbau hats in sich: Die neue Plattform gleicht einem Flugzeugträger mit kräftigem Antrieb und grosser Wasserverdrängung. Damit stellt SRF den Führungsanspruch im Netz. Ein Relaunch findet selten zum angekündigten Zeitpunkt statt. In <a href="https://medienwoche.ch/2012/12/17/flugzeugtraeger-vom-stapel-gelassen/">Weiterlesen ...</a></p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2012/12/17/flugzeugtraeger-vom-stapel-gelassen/">Flugzeugträger vom Stapel gelassen</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Alles wird eins: drs.ch und sf.tv verschmelzen zu srf.ch und die Radio- und TV-Programme tragen alle ein SRF im Namen. Vor allem der Online-Ausbau hats in sich: Die neue Plattform gleicht einem Flugzeugträger mit kräftigem Antrieb und grosser Wasserverdrängung. Damit stellt SRF den Führungsanspruch im Netz.<br />
<span id="more-30574"></span><br />
Ein Relaunch findet selten zum angekündigten Zeitpunkt statt. In der Regel verzögern technische Probleme die pünktliche Auslieferung. Und wer den selbst gesetzten Termin nicht einhalten kann, erntet schon vor dem Neustart Spott und Häme. Schweizer Radio und Fernsehen SRF erging es deutlich besser: Nicht zu spät, sondern sogar eine Stunde früher als angekündigt, stand in der Nacht auf Sonntag die neue Website srf.ch online. Am Morgen ging es dann auch für die sechs Radio- und die drei TV-Programme der Deutschschweiz unter neuer Identität los.</p>
<p>Die mit Abstand grössten Neuerungen betreffen die Online-Aktivitäten. Anstelle der bisher getrennten Webseiten von Radio und Fernsehen gibt es nun mit srf.ch eine einzige Plattform im Netz. Wie nicht anders zu erwarten, wurde der Start von srf.ch von kritischen Fragen begleitet, wobei der Grossteil der negativen Publikumsreaktionen Mängel und Kinderkrankheiten betrafen, wie sie sich bei Projekten dieser Grössenordnung kaum vermeiden lassen. Natürlich meldeten sich auch all jene zu Wort, die sich mit dem Namenswechsel ihrer Lieblingssender nicht abfinden mögen. Solche Kritik wird über kurz oder lang verstummen.</p>
<p>Was noch längere Zeit für Gesprächsstoff sorgen wird (und auch muss), sind die medienpolitischen Implikationen der neuen Ausrichtung von Radio und Fernsehen. Mit der Bündelung der Online-Aktivitäten markiert SRF unverhohlen einen Führungsanspruch bei den Nachrichten- und Unterhaltungsangeboten im Netz. Dank der neuen Plattform verfügt SRF gleichsam über eine Art Flugzeugträger: Mit einem thematisch und geografisch gegliederten Nachrichtenangebot, das mittels Audio, Video, Text, Social Media und Apps, das Publikum erreichen soll, ist der mächtige Kahn potent bestückt.</p>
<p>Der nun erfolgte Ausbauschritt war ebenso absehbar wie auch angekündigt. Mitte Oktober präsentierte die SRG ihre <a href="https://medienwoche.ch/2012/10/19/der-digitale-vollversorger/" target="_self">neue Unternehmensstrategie</a>, in der sie sich als Multimediahaus definiert. Mit srf.ch unterstreichen die SRG und ihr Deutschschweizer Radio und Fernsehen diesen Anspruch. Der 16. Dezember 2012 wird in die jüngere Schweizer Mediengeschichte eingehen als der Tag, an dem der gebührenfinanzierte Rundfunk einen entscheidenden Schritt vorwärts gemacht hat bei der Ablösung von linearem Radio und TV durch multimediale und non-lineare Online-Formate. Damit schafft SRF ideale Voraussetzungen, um der Überalterung des Publikums entgegenzuwirken. Das Durchschnittsalter der Online-Nutzer liegt knapp 20 Jahre tiefer als jenes der Radiohörer und Fernsehzuschauer.</p>
<p>Wer mit öffentlichen Mitteln operiert, wie das die SRG tut, sollte einen möglichst grossen Nutzen für die Gesellschaft erbringen. Das schaffen die Programme nur dann, wenn sie dort hingehen, wo die Leute sind – und die sind zunehmend online. Wenn es zudem stimmt, dass das Rebranding nur 70&#8217;000 Franken gekostet hat und alle übrigen Anpassungen und Änderungen aus den laufenden Budgets bezahlt werden können (was allerdings noch zu beweisen wäre), dann zeigt die SRG, wie sie ohne zusätzliche Mittel mehr aus ihren Programmen herausholt.</p>
<p>Was aus Sicht des gebührenzahlenden Publikums sinnvoll erscheint, wird die Konkurrenz wenig erfreuen. Die Frage, was die SRG im Internet tun darf und was sie zu lassen hat, ist noch längst nicht endgültig geklärt. Zwar hat der Bundesrat im September zur Genugtuung der Verleger entschieden, dass es der SRG vorläufig verboten bleiben soll, in ihren Online-Angeboten auch <a href="http://www.news.admin.ch/message/index.html?lang=de&amp;msg-id=45965" target="_blank">Werbung zu schalten</a>. Gleichzeitig wurde der SRG aber erlaubt, auch Textnachrichten ohne Bezug zu einer Radio- oder Fernsehsendung auf ihren Internetseiten anbieten zu dürfen. Davon wird auf der neuen Plattform srf.ch grosszügig Gebrauch gemacht: Ein Drittel der Meldungen auf der Startseite waren am Montagmorgen reine Textnachrichten ohne dazugehöriger Ton- oder Filmbeitrag.</p>
<p>Ein Interessenausgleich zwischen privaten Medienunternehmen, die weiterhin nach tragfähigen Geschäftsmodellen für ihr Online-Aktivitäten suchen, und ihrer öffentlich finanzierten Konkurrenz im Netz wird zunehmend schwierig, wenn die finanziell bereits privilegierte Seite den Rahmen des Zulässigen stets ausreizt. Nicht einfacher wird die Situation, wenn dieser Rahmen vom Gesetzgeber weit <a href="https://medienwoche.ch/2012/09/14/pyrrhussieg-fuer-die-verleger/" target="_self">offen gehalten wird</a> und Einschränkungen, wie etwa das Online-Werbeverbot, höchstens symbolische Bedeutung haben. Je länger es dauert, bis ein griffiger Kompromiss zwischen den beiden Seiten steht, desto mehr spielt die Zeit für die SRG.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2012/12/17/flugzeugtraeger-vom-stapel-gelassen/">Flugzeugträger vom Stapel gelassen</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Gleiches Ziel, andere Probleme</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2012/03/14/gleiches-ziel-andere-probleme/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Mar 2012 13:51:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bis Ende Jahr verschwinden die Webseiten von Schweizer Radio und Fernsehen. Aus drs.ch und sf.tv wird srf.ch. In der Westschweiz hat der öffentliche Rundfunk bereits vorgemacht, wie eine solche Fusion aussieht. Mit der Konzentration der Online-Aktivitäten werden auch die konvergenten Dachmarken SRF und RTS besser wahrnehmbar. In der Deutschschweiz gilt es hierfür allerdings noch ein <a href="https://medienwoche.ch/2012/03/14/gleiches-ziel-andere-probleme/">Weiterlesen ...</a></p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2012/03/14/gleiches-ziel-andere-probleme/">Gleiches Ziel, andere Probleme</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignleft" src="https://medienwoche.ch/wp_live/wp-content/uploads/2011/10/logo_srf.jpg" alt="" width="120" height="79" /> Bis Ende Jahr verschwinden die Webseiten von Schweizer Radio und Fernsehen. Aus drs.ch und sf.tv wird srf.ch. In der Westschweiz hat der öffentliche Rundfunk bereits vorgemacht, wie eine solche Fusion aussieht. Mit der Konzentration der Online-Aktivitäten werden auch die konvergenten Dachmarken SRF und RTS besser wahrnehmbar. In der Deutschschweiz gilt es hierfür allerdings noch ein paar Hürden zu nehmen.<br />
<span id="more-30450"></span><br />
Diesseits des Röstigrabens praktisch unbemerkt, hat das Westschweizer Radio und Fernsehen RTS kürzlich einen wichtigen Schritt gemacht in Richtung konvergente Medienzukunft: Seit Ende Februar gibt es <a href="http://www.rts.ch/" target="_blank">im Netz nur noch rts.ch</a>. Die neue Plattform ersetzt die bisherigen Seiten für <a href="http://web.archive.org/web/20110727151659/http://www.rsr.ch//#/#" target="_blank">Radio rsr.ch</a> und <a href="http://web.archive.org/web/20110727082045/http://www.tsr.ch/" target="_blank">Fernsehen tsr.ch</a>. Das Ziel mit dieser Neupositionierung sei simpel, schreibt RTS-Direktor Gilles Marchand: «Wir wollen das Publikum mit seinen neuen Praktiken und Erfahrungen beim Medienkonsum begleiten, ihm die Programmauswahl erleichtern: à la carte und mit einem thematischen Zugang.» Im Kern mache genau das die Konvergenz aus, so Marchand.</p>
<p>Als Folge davon wurde die Marke RTS gestärkt. Neben den neuen Online-Hauptrubriken <a href="http://www.rts.ch/info/" target="_blank">RTSinfo</a> und <a href="http://www.rts.ch/sport/" target="_blank">RTSsport</a> heissen neu auch die beiden Fernsehprogramme RTS Un und RTS Deux. Beim Radio hält man an den bekannten Sendernamen von <a href="http://www.rts.ch/la-1ere/" target="_blank">«La Première»</a> bis <a href="http://www.rts.ch/option-musique/" target="_blank">«Option Musique»</a> fest, wobei neu der Dachname RTS vorangestellt wird.</p>
<p>Diese Umbenennung setzt auch medienpolitisch ein Zeichen. Mit RTS verzichten die Westschweizer auf das «Romand» in ihren Sendernamen und betonen neu das Gesamtschweizerische; quasi als Idée Suisse après la lettre. Um die Zugehörigkeit zur Frankophonie zu unterstreichen, werden RTS Un und RTS Deux ausgeschrieben und nicht mit Ziffern wie früher in TSR 1 und TSR 2.</p>
<p>Damit hat RTS eine Dachnamenstrategie umgesetzt, die gute Chancen hat, sich in der Praxis zu bewähren. Die neue Webseite fungiert dabei als Klammer, die am deutlichsten zeigt, wie Video, Ton und Text verschmelzen. Unterstrichen wird der konvergente Anspruch mit einer Navigation, die alle möglichen Nutzungsbedürfnisse und Zugangswege berücksichtigt.</p>
<p>Davon ist man in der Deutschschweiz noch ein paar Monate entfernt. Bis Ende Jahr will auch Schweizer Radio und Fernsehen SRF eine im Kern vergleichbare Webstrategie wie bei RTS umsetzen. Doch die Gemeinsamkeiten oder gar Synergien halten sich in Grenzen, wie Christian Schmid sagt. Er ist als Bereichsleiter News-Online beim Schweizer Fernsehen zuständig für die Zusammenführung des Nachrichtenangebots von sf.tv und drs.ch.</p>
<p>«RTS ist kein Vorbild, aber wir lassen uns von der Arbeit der Kollegen in der Romandie inspirieren», sagt Schmid im Gespräch mit der MEDIENWOCHE. «Das sind zwei verschiedene Projekte, zwei Sprachen, zwei unterschiedliche Produkte.» Auch stellten sich nicht die gleichen Fragen bei der Zusammenführung der Radio- und TV-Webseiten in den beiden Sprachregionen. Die Aufgabe in der Deutschschweiz sei unter anderem deshalb komplexer, weil gegenwärtig die Online-Aktivitäten auf vier Studiostandorte verteilt sind (2x Zürich, Bern Basel). In der Westschweiz sind es nur deren Zwei (Genf und Lausanne).</p>
<p>Als Knacknuss erweist sich für SRF zudem die Einführung der Dachmarke. Seit mehr als einem halben Jahr berät sich die Geschäftsleitung – bisher noch ohne Ergebnis, wie es auf Anfrage heisst. Insbesondere die etablierte Radiomarke DRS bereitet Kopfzerbrechen. Anders als in der Westschweiz funktioniert das Voranstellen der neuen konvergenten Dachmarke nicht. «SRF DRS 1» wäre ein Zungenbrecher, während «RTS La Première» locker über die Lippen geht. Gut möglich und auch wahrscheinlich, dass man künftig auf DRS verzichten und die Deutschschweizer <a href="http://www.sonntagonline.ch/ressort/aktuell/1827/" target="_blank">Radiokanäle neu betiteln wird</a>.</p>
<p>Zumindest im Web lässt sich SRF als Marke vergleichsweise einfach einführen. Geplant ist unter der Adresse srf.ch, die heute <a href="http://www.srf.ch/" target="_blank">für die Unternehmensseite</a> genutzt wird, ein Nachrichtenportal, wo das gesamte Angebot von Radio, Fernsehen und Online im Schaufenster steht. Zur genauen Struktur und dem Erscheinungsbild kann Christian Schmid noch nicht viel sagen. Nur so viel: «Die neue Seite wird nicht textlastiger als das bisherige Angebot, im Gegenteil.»</p>
<p>Auch sei mit dem Relaunch kein Ausbau der Online-Newsredaktion geplant. Damit spricht Schmid indirekt den Konflikt mit den Verlegern an. Neben einem Werbeverbot fordern die Verleger auch eine Selbstbeschränkung der SRG im Netz auf ein Angebot, das sich eng und streng an den Programmen von Radio und TV orientiert und nicht eigenständig publizistische Akzente setzt.</p>
<p>Zum anderen Konfliktpunkt, der Werbung, kann Schmid nichts sagen: «Die Diskussion um Online-Werbung in den Angeboten von SRF tangiert meine Arbeit nicht.» Wobei es kein Geheimnis ist, dass es auch bei SRF Stimmen gibt, die sich gegen Werbung im Web aussprechen, da diese das Nachrichtenangebot optisch verunstalten würde und sich eine werbefreie Seite von den Nachrichtensites der Verlage abhebt.</p>
<p>Auch abseits der politischen Debatten ist die Aufgabe ausreichend komplex, ein neues Online-Angebot auf die Beine zu stellen. Bereits musste der Relaunch von srf.ch nach hinten geschoben werden, weil der ursprüngliche Fahrplan zu ambitioniert war. Bis Ende Jahr, respektive im Spätherbst, soll die neue Seite aber stehen.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2012/03/14/gleiches-ziel-andere-probleme/">Gleiches Ziel, andere Probleme</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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