<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>TV-Sport | MEDIENWOCHE</title>
	<atom:link href="https://medienwoche.ch/tag/tv-sport/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://medienwoche.ch</link>
	<description>Magazin für Medien, Journalismus, Kommunikation &#38; Marketing</description>
	<lastBuildDate>Tue, 10 Sep 2019 10:10:11 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.1</generator>
	<item>
		<title>Quotenhit zum Nulltarif: Schwingen beschert SRF den besten TV-Deal aller Zeiten</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2019/08/19/quotenhit-zum-nulltarif-schwingen-beschert-srf-den-besten-tv-deal-aller-zeiten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Aug 2019 07:12:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[TV-Sport]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=72230</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Schlussgang am Sonntag wird Marktanteile von über 70 Prozent und mehr als eine Million TV-Zuschauer bringen.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2019/08/19/quotenhit-zum-nulltarif-schwingen-beschert-srf-den-besten-tv-deal-aller-zeiten/">Quotenhit zum Nulltarif: Schwingen beschert SRF den besten TV-Deal aller Zeiten</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Schlussgang am Sonntag wird Marktanteile von über 70 Prozent und mehr als eine Million TV-Zuschauer bringen.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2019/08/19/quotenhit-zum-nulltarif-schwingen-beschert-srf-den-besten-tv-deal-aller-zeiten/">Quotenhit zum Nulltarif: Schwingen beschert SRF den besten TV-Deal aller Zeiten</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>TV-Sport: Willkommen im Dschungelcamp!</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2017/08/10/tv-sport-willkommen-im-dschungelcamp/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dominik Schmid]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Aug 2017 11:13:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medienwoche]]></category>
		<category><![CDATA[TV-Sport]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=45979</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wir beobachten gegenwärtig einen tiefschürfenden Umbruch auf dem Fernsehmarkt. Besonders deutlich sichtbar wird das beim TV-Sport. Neue Anbieter mischen das Geschäft auf. Wer sind die Gewinner, wer die Verlierer? Erklärungen für die Verwerfungen auf dem Schweizer Markt der letzten Jahre. Früher war zwar nicht alles besser, aber immerhin einfacher. Wollte man sich eine Sportveranstaltung am <a href="https://medienwoche.ch/2017/08/10/tv-sport-willkommen-im-dschungelcamp/">Weiterlesen ...</a></p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2017/08/10/tv-sport-willkommen-im-dschungelcamp/">TV-Sport: Willkommen im Dschungelcamp!</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wir beobachten gegenwärtig einen tiefschürfenden Umbruch auf dem Fernsehmarkt. Besonders deutlich sichtbar wird das beim TV-Sport. Neue Anbieter mischen das Geschäft auf. Wer sind die Gewinner, wer die Verlierer? Erklärungen für die Verwerfungen auf dem Schweizer Markt der letzten Jahre.</strong></p>
<p>Früher war zwar nicht alles besser, aber immerhin einfacher. Wollte man sich eine Sportveranstaltung am TV zu Gemüte führen, konnte man einfach das Schweizer Fernsehen einschalten, allenfalls noch ARD, ZDF, ORF oder die öffentlich-rechtlichen Sender der anderen benachbarten Länder. Gezeigt wurde das heimische Sportgeschehen, sowie internationale Titelkämpfe. Das hat sich geändert. Die Sportwelt ist längst globalisiert. Heute wollen wir Fussball aus England, Basketball aus den USA und Eishockey aus Russland sehen. Und das können wir auch. Aber wie und zu welchem Preis?</p>
<p>Der Sportboom am Bildschirm begann in den neunziger Jahren. Damals drängten die Privatsender auf den Markt und griffen die Monopolstellung der Öffentlich-rechtlichen an. Plötzlich wanderten Sportinhalte weg zu den Privaten, in Deutschland allen voran die Bundesliga – wer erinnert sich nicht an das legendäre <a href="https://www.11freunde.de/panini/1992-ran-den-fussball-die-sat1-kameras-sahen-alles-auch-abseits-des-rasens" target="_blank">SAT1-Format Ran</a> – oder die Formel 1, die seit Jahren von RTL übertragen wird.</p>
<blockquote><p>2006 sicherte sich Teleclub erstmals die Rechte an der Fussball- und Eishockey-Nationalliga.</p></blockquote>
<p>Damit explodierten auch die Preise für Sportrechte. «Content is King» hiess die mediale Losung in den neunziger Jahren. Das gilt auch heute noch. Die Preise, insbesondere für Fussball-Rechte, steigerten sich in ungeahnte Höhen, die Übertragungsrechte wanderten zunehmend ins Bezahlfernsehen ab auch in der Schweiz. <a href="http://www.hockeyfans.ch/news/meldung/15552" target="_blank">2006 sicherte sich Teleclub</a> erstmals die Rechte an der Fussball- und Eishockey-Nationalliga.</p>
<p>Trotz allem blieb die Schweizer Fernsehlandschaft eine Art Insel. Die staatlich privilegierte SRG geniesst bis heute Artenschutz und geniesst ihn in geringerem Mass bis heute noch. Internationale Fussballfeste wie die Fussball-WM und-EM, die UEFA Champions League und Europa League sind nach wie vor v.a. im SRF, RTS und RSI zu sehen. Doch das goldene Zeitalter neigt sich langsam aber sich dem Ende zu. Konkurrenz kam einzig von der staatlichen Swisscom, die mit ihrem Bezahlsender Teleclub die heimische Fussball-Liga, sowie die europäischen Top-Ligen zeigte und im Winter Eishockey-Spiele gegen Bezahlung.</p>
<p>Doch 2016 kündigte sich Bewegung im Markt an, als die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Perform_Group" target="_blank">englische Perform Group</a> mit <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/DAZN" target="_blank">DAZN</a> (ausgesprochen: ‹The Zone›) ein kostenpflichtiges Streaming-Angebot lancierte. Der neue Konkurrent setzte vor allem Teleclub unter Druck, indem er sich die Rechte an der englischen Premier League schnappte und ebenso jene an den hierzulande immer beliebteren US-Sportarten, wie American Football oder Basketball.</p>
<p>Und es ging weiter im Takt. <a href="http://www.watson.ch/!455714212" target="_blank">Teleclub</a> sicherte sich zwar erneut die Rechte an den beiden obersten Schweizer Fussball-Ligen, verlor aber die Rechte an der schweizerischen Eishockeymeisterschaft an Konkurrent UPC, der mit MySports einen neuen Sportkanal lancierte. <a href="https://www.blick.ch/sport/fussball/international/bundesliga/hammer-deal-im-tv-markt-mysports-krallt-sich-bundesliga-rechte-id6956315.html" target="_blank">MySports</a> legte nach, sicherte sich auch noch die Rechte an der deutschen Bundesliga.</p>
<p>Und dann kam wieder Teleclub zum Zug. Die UEFA Champions League wird neu auf <a href="http://www.20min.ch/sport/fussball/story/Teleclub-sichert-sich-die-Champions-League-13053158" target="_blank">Teleclub</a> zu sehen sein, ebenso die UEFA Europa League. Und immer noch ein <a href="https://www.srf.ch/sport/mehr-sport/in-eigener-sache/champions-league-und-europa-league-weiter-live-bei-der-srg-ssr" target="_blank">bisschen auf SRF</a>, wenn auch eingeschränkt.</p>
<p>Aber damit nicht genug. Erst kürzlich wurde bekannt, dass auch Sky Deutschland mit einem Angebot auf den Schweizer Markt kommt. Sky hat zwar sowohl mit der Swisscom, als auch mit UPC Distributionsverträge. Aber das hindert den Murdoch-Sender nicht, <a href="http://www.moneycab.com/2017/08/10/sky-startet-mit-sky-sport-eigenes-angebot-in-der-schweiz/" target="_blank">ein eigenes Angebot</a> zu lancieren, nachdem man im Frühjahr 2017 den schweizerischen Streaming-Dienst <a href="http://www.watson.ch/Digital/Schweiz/110568446-Good-News-f%C3%BCr-Serien-Fans--Der-Pay-TV-Riese-Sky-kommt-in-die-Schweiz" target="_blank">Hollystar übernommen hatte</a>. Die Strategie ist klar: mit Sport gegen DAZN antreten, mit Hollystar (das in Sky umfirmiert werden soll) gegen Netflix im Fiction-Bereich.</p>
<blockquote><p>Wer von Vielem ein bisschen etwas will, ohne das volle Programm in Anspruch nehmen zu wollen, ist mit SRF nach wie vor gut bedient.</p></blockquote>
<p>Und was bedeutet das alles für das sportinteressierte TV-Publikum? Zuerst einmal: Vielfalt belebt den Markt und die eingangs erwähnte einfache Welt gehört definitiv der Vergangenheit an. Wer insbesondere an ausgewählten internationalen Veranstaltungen interessiert ist – etwa an ausländischen Profifussball-Ligen oder US-Sportarten – kann je nach Präferenz den einen oder anderen Anbieter wählen. Wer von Vielem ein bisschen etwas will, ohne das volle Programm in Anspruch nehmen zu wollen, ist mit SRF nach wie vor gut bedient.</p>
<p>SRF mit seinem Service-Public-Auftrag bietet insbesondere dann Vorteile, wenn auch Randsportarten gewünscht werden, wie Unihockey, Volleyball oder Handball oder Schwingen. Und auch für die nationalen Blockbuster Fussball und Eishockey ist SRF immer noch gut aufgestellt: Fussball-WM bzw. -EM? Derzeit noch auf SRF. Eishockey-WM? Derzeit noch auf SRF. Super League? Das obligate Sonntagsspiel auf SRF. Eishockey National League? Ab den Playoffs ganz gut dotiert. Und dazu weitere wichtige Veranstaltungen, wie etwa Olympische Spiele, Ski-Weltcup und Weltmeisterschaften, Formel1, Tennis, Tour de France, Leichtathletik Top-Meetings und internationale Titelkämpfe – und die Aufzählung ist noch nicht abgeschlossen.</p>
<p>Die Frage ist allerdings, wie lange das Sportparadies SRG noch bestehen bleibt. Der Gebührensender hat lange davon profitiert, dass wichtige internationale Veranstaltungen auch auf ausländischen Sendern konsumiert werden konnten. Das gestaltete die Verhandlungen über Ausstrahlungsrechte für die SRG vorteilhaft, da immer das Argument der fehlenden Exklusivität ins Feld geführt werden konnte. Aber wir sehen heute im Premiumbereich einen klaren Trend hin zum Bezahlfernsehen in den umliegenden Nachbarländern, was dieser Verhandlungsposition den Nährboden entzieht. Aktuellstes Beispiel dafür sind die UEFA Champions League und die UEFA Europa League, wo die SRG deutliche Abstriche hinnehmen musste.</p>
<p>Quo vadis? Dass Swisscom und UPC in diesem Bieterwettbewerb tüchtig mitmischen, ist nachvollziehbar. Es geht um Kundenbindung bzw. Kundengewinnung für ihre ICT-Produkte. Die SRG kommt finanziell an ihre Grenzen, zumal sie einen staatlichen Auftrag wahrnehmen muss, der weit über Sport und Fiction hinausgeht. Gespannt darf man die Entwicklung von DAZN und Sky beobachten.</p>
<p>Für den Konsumenten aber ist es eine Krux. Viel mehr Angebote, aber eben auch die Qual der Wahl, sollte der Konsum von Sportinhalten nicht zu einer ernsthaften Belastung des Haushaltsbudgets werden. Wie gesagt, willkommen im Dschungelcamp. Wie heisst es so schön im Disney-Blockbuster Lion King? «In the jungle, the mighty jungle, the lion sleeps tonight». Die Frage ist, wer der schlafende Löwe ist. Die besten Karten besitzen unbestritten sogenannte <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Over-the-top_content" target="_blank">Over-the-top-Anbieter</a> wie DAZN oder Sky. Sie verfügen oft über die nötigen finanziellen Mittel bei der Rechteakquisition und bieten mit ihren kanalunabhängigen Plattformen mittelfristig das wohl beste Nutzererlebnis.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2017/08/10/tv-sport-willkommen-im-dschungelcamp/">TV-Sport: Willkommen im Dschungelcamp!</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Spitzengruppe schlägt Schnäppchen</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2012/07/18/spitzengruppe-schlaegt-schnaeppchen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ronnie Grob]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Jul 2012 08:30:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Schweizer Fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[Tour de France]]></category>
		<category><![CDATA[Sportjournalismus]]></category>
		<category><![CDATA[TV-Sport]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>
		<category><![CDATA[Claude Jaggi]]></category>
		<category><![CDATA[Eurosport]]></category>
		<category><![CDATA[Florian Zutt]]></category>
		<category><![CDATA[Hans Jucker]]></category>
		<category><![CDATA[Jean-Claude Leclercq]]></category>
		<category><![CDATA[SF]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=9296</guid>

					<description><![CDATA[<p>Während sich ARD und ZDF von der Live-Berichterstattung über die Tour de France zurückgezogen haben, bleibt das Schweizer Öffentlich-rechtliche mit SF2 dabei. Die bessere Alternative ist aber Eurosport: ein Dreierteam mit dem von SF abgezogenen Experten Jean-Claude Leclercq bietet eine ansprechende Kommentatorenleistung. Die neuen Tour-Begleiter beim Schweizer Fernsehen haben das schwere Erbe der legendären Stimme <a href="https://medienwoche.ch/2012/07/18/spitzengruppe-schlaegt-schnaeppchen/">Weiterlesen ...</a></p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2012/07/18/spitzengruppe-schlaegt-schnaeppchen/">Spitzengruppe schlägt Schnäppchen</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Während sich ARD und ZDF von der Live-Berichterstattung über die Tour de France zurückgezogen haben, bleibt das Schweizer Öffentlich-rechtliche mit SF2 dabei. Die bessere Alternative ist aber Eurosport: ein Dreierteam mit dem von SF abgezogenen Experten Jean-Claude Leclercq bietet eine ansprechende Kommentatorenleistung.<br />
<span id="more-9296"></span><br />
Die neuen Tour-Begleiter beim Schweizer Fernsehen haben das schwere Erbe der legendären <a href="https://www.youtube.com/watch?v=5Y3dQJK1O4U">Stimme</a> von <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Jucker_%28Moderator%29">Hans Jucker</a> angetreten. Er begleitete 25 Ausgaben der Tour de France, viele davon mit Jean-Claude Leclercq. <a href="http://www.20min.ch/sport/weitere/story/22942610">Auf 20min.ch</a> ist die letzte von den beiden moderierte Etappe 2010 zu sehen sowie einige der besten Szenen mit dem wenige Wochen nach seinem letzten Arbeitstag verstorbenen Jucker.</p>
<p>Bis zur 9. Etappe kommentierte Claude Jaggi, seit der 10. Etappe ist es Florian Zutt. Ein ziemlicher Bruch zu ihren deutsch gesprochenen Kommentaren sind die leider etwas undeutlich artikulierten Analysen in Dialekt von Ex-Radprofi <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sven_Montgomery">Sven Montgomery</a>, der zwar viel beizusteuern weiss, aber auch manchmal den Faden verliert. Der erst 34-jährige Zutt macht sich ganz gut, selbst wenn ihm auch mal Stilblüten wie «damit schlägt er der Spitzengruppe ein Schnäppchen» unterlaufen. Unter <a href="https://www.facebook.com/sfsport">facebook.com/sfsport</a> und <a href="https://twitter.com/#!/search/%23sftdf">#sftdf</a> werden die Zuschauer dazu animiert, Fragen zu stellen. Die Fragen wirken unbeantwortet recht verloren, doch die eine oder andere wird während der Reportage beantwortet.</p>
<p>Details wie Informationen über die Tweets der Frauen von Bradley Wiggins (<a href="https://twitter.com/bradwiggins">@bradwiggins</a>, <a href="https://twitter.com/Cathwiggins1981">@Cathwiggins1981</a>) und Chris Froome (<a href="https://twitter.com/chrisfroome">@chrisfroome</a>, <a href="https://twitter.com/michellecound">@michellecound</a>) sind als Hintergrundinformationen informativ, noch besser wäre aber, wenn solche Details auch eingeblendet würden. Bemühungen solcher Art sind im Schweizer Fernsehen nicht zu sehen, der Live-Übertragung vorgeschaltet ist lediglich eine langweilige Anmoderation, man zeigt einfach die von der internationalen Produktion gesendeten Bilder. Zeitweise geht das Moderationsteam so wenig auf die gezeigten Bilder ein, dass das Gefühl einer Radioreportage aufkommt.</p>
<p>Wer den einlullenden Redestrom verlässt und auf Eurosport umschaltet, erwacht gleich etwas. Die Kommentare dort sind klarer, deutlicher, dynamischer, eindringlicher. Der Verzicht von ARD und ZDF auf die Live-Übertragung hat der Eurosport-Berichterstattung gut getan. Als hätte man nun selbst einen <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bildungsauftrag#Beispiel_I:_Rundfunk_und_Fernsehen">Bildungsauftrag</a>, wurde das aus früheren Jahren bekannte wilde Durcheinanderreden, die Emotionen ohne Faktengrundlage und der manchmal ins Absurde abgleitende Klamauk heruntergefahren zugunsten von Hintergründen auch kultureller Art. Dieses Jahr kommentieren <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Karsten_Migels">Karsten Migels</a>, <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ron_Ringguth">Ron Ringguth</a> und der zuvor während fast zwei Jahrzehnten im Dienste von SRF stehende <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Jean-Claude_Leclercq">Jean-Claude Leclercq</a>. Nach den Etappen wird die Berichterstattung von weiteren Mitarbeitern übernommen, <a href="http://de.eurosport.yahoo.com/blogs/andreas-schulz/">Andreas Schulz bloggt</a>, der <a href="https://www.facebook.com/radsportontour">Facebook-Kanal</a> wird schon seit Jahren genutzt.</p>
<p>Sind drei Kommentatoren nicht zu viel? Nicht wenn sie sich die Aufgaben gut aufteilen: Migels ist für die aktuellen Entwicklungen im Rennen zuständig, liefert Zwischenstände und redet dazwischen, wenn Aussergewöhnliches passiert. Ringguth wirft, manchmal angekündigt von einer Fahrradklingel, Hintergründe zu regionalen und kulturellen Höhepunkten an der Strecke ein und erzählt auch mal, was sich die Sport- und Boulevardzeitungen ausgedacht haben, um das Rennen spannender zu machen, als es eigentlich ist. Und Leclercq macht Feuilleton: Aus der Warte seines unfassbaren Detailwissens breitet er Hintergründe aus, denkt er über Entwicklungen im Einzelnen nach und erzählt Anekdoten. Ein absoluter Gewinn für Eurosport, auch wenn er sich bisweilen so ins Feuer redet, dass es besser wäre, er würde mal wieder für ein paar Minuten Ruhe geben.</p>
<p>Ein weiterer Anbieter auf dem Markt ist übrigens der Veranstalter selbst. Für <a href="http://eurovision.digotel.com/aso/index.html">9.99 Euro (Tour Pass) oder 2.39 Euro (Stage Pass)</a> kann man sich die Tour mit englischem Kommentar im Netz oder auf dem Handy ansehen.</p>
<p>Was die Zuschauerzahlen betrifft, kann sich die Tour auf SF2 vergleichsweise gut behaupten. Die Etappe zwischen Limoux und Foix am Sonntagnachmittag um 15 Uhr hatte mit 110.000 Zuschauern nur 2000 Zuschauer weniger als der Saisonstart in der Superleague mit dem Live-Fussballspiel zwischen St. Gallen und Bern (und einen höheren Marktanteil, 17,4 vs. 14,6 Prozent). Nicht ganz so gut sieht es aus, wenn man einen Vergleich mit einem Sonntagnachmittag von 2003 anstellt. Die 8. Etappe von Sallanches auf die Alpe d´Huez zog damals noch 326.000 Zuschauer an (Marktanteil: 47,5 Prozent).</p>
<p>Die sinkende Aufmerksamkeit hat aber auch mit dem nach wie vor ungelösten Dopingproblem im Radsport zu tun. Die 99. Tour wird bisher vom Team <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sky_ProCycling">Sky ProCycling</a> überlegen dominiert. Hauptsponsor dort ist British Sky Broadcasting (kurz <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/BSkyB">BSkyB</a>), mit über <a href="http://corporate.sky.com/about_sky/key_facts_and_figures">10 Millionen Kunden</a> der grösste Anbieter von Pay-TV in Grossbritannien und Irland. Und jetzt raten Sie mal, wer die Tour dort überträgt. Nein, nicht BSkyB. Eurosport und ITV4 sind gezwungen, jeden Tag ausführlich die Konkurrenz zu erwähnen.</p>
<p><small>Am Mittwoch und am Donnerstag finden bei der Tour de France die beiden letzten grossen Bergetappen statt. Eurosport berichtet live ab 11 und 12.45 Uhr, SF2 jeweils ab 13.35 Uhr.</small></p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2012/07/18/spitzengruppe-schlaegt-schnaeppchen/">Spitzengruppe schlägt Schnäppchen</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
