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	<title>Ungarn | MEDIENWOCHE</title>
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	<description>Magazin für Medien, Journalismus, Kommunikation &#38; Marketing</description>
	<lastBuildDate>Thu, 31 Mar 2022 09:27:39 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Orban-TV: Staatliche Medien erhalten ihre Anweisungen direkt von oben</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2022/03/31/orban-tv-staatliche-medien-erhalten-ihre-anweisungen-direkt-von-oben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Mar 2022 09:27:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Ungarn]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In Ungarn stehen Wahlen an, Berichterstattung über die Opposition ist in den staatlichen Medien nicht vorgesehen. Denn sie erhalten ihre Anweisungen direkt von oben.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>In Ungarn stehen Wahlen an, Berichterstattung über die Opposition ist in den staatlichen Medien nicht vorgesehen. Denn sie erhalten ihre Anweisungen direkt von oben.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/03/31/orban-tv-staatliche-medien-erhalten-ihre-anweisungen-direkt-von-oben/">Orban-TV: Staatliche Medien erhalten ihre Anweisungen direkt von oben</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Langjähriger «Welt»-Korrespondent und «Weltwoche»-Mitarbeiter wird Leiter von Orbáns Journalistenschule</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2020/09/16/langjaehriger-welt-korrespondent-und-weltwoche-mitarbeiter-wird-leiter-von-orbans-journalistenschule/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Sep 2020 09:18:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Die Welt]]></category>
		<category><![CDATA[Ungarn]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jahrelang war Boris Kálnoky der Orbán-Erklärer der «Welt» mit engen Verbindungen zur Regierungspartei Fidesz. Nun wird er der Leiter einer ungarischen Medienschule, die sich als national-patriotische Elite-Kaderschmiede sieht &#8211; und Viktor Orbán sehr nahe steht.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Jahrelang war Boris Kálnoky der Orbán-Erklärer der «Welt» mit engen Verbindungen zur Regierungspartei Fidesz. Nun wird er der Leiter einer ungarischen Medienschule, die sich als national-patriotische Elite-Kaderschmiede sieht &#8211; und Viktor Orbán sehr nahe steht.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2020/09/16/langjaehriger-welt-korrespondent-und-weltwoche-mitarbeiter-wird-leiter-von-orbans-journalistenschule/">Langjähriger «Welt»-Korrespondent und «Weltwoche»-Mitarbeiter wird Leiter von Orbáns Journalistenschule</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Eine Medienwelt, wie sie Strache gefällt</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2019/05/31/eine-medienwelt-wie-sie-strache-gefaellt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 May 2019 18:31:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Ungarn]]></category>
		<category><![CDATA[Ibiza-Gate]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Regierungskritische Medien werden finanziell unter Druck gesetzt, Journalisten gefeuert. Hetzkampagnen sind an der Tagesordnung. Willkommen in Viktor Orbans Medienlandschaft.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Regierungskritische Medien werden finanziell unter Druck gesetzt, Journalisten gefeuert. Hetzkampagnen sind an der Tagesordnung. Willkommen in Viktor Orbans Medienlandschaft.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2019/05/31/eine-medienwelt-wie-sie-strache-gefaellt/">Eine Medienwelt, wie sie Strache gefällt</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>So arbeiten Ungarns Staatsmedien</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2018/08/13/so-arbeiten-ungarns-staatsmedien/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Aug 2018 06:30:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Auf dem Radar]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Ungarn]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In Ungarn sind die meinungsbildenden Medien fest unter staatlicher Kontrolle. Dass dies der Unabhängigkeit und Qualität der Berichterstattung zuträglich wäre, lässt sich mit Fug und Recht verneinen, wie etwa dieser Fall zeigt: Das Deutschlandbild, das man im ungarischen Staatsfernsehen sieht, hat mit der Realität wenig gemein: Das ganze Land habe vor Flüchtlingen und Zuwanderung kapituliert. Als Beleg dafür kommen Stimmen aus Deutschland zu Wort, die das Desaster bestätigen. Nur handelt es sich bei vielen dieser «einfachen Bürger» um AfD-Mitglieder, oder gar -Funktionäre, die ihre ganz eigene Sicht auf das Land wiedergeben. «Dass diese Menschen sich in der Politik engagieren und ihre Äusserungen die Interessen einer rechtspopulistischen Partei wiedergeben, wird weder eingeblendet noch in der Moderation erwähnt», kritisiert Marta Orosz auf T-Online.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2018/08/13/so-arbeiten-ungarns-staatsmedien/">So arbeiten Ungarns Staatsmedien</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In Ungarn sind die meinungsbildenden Medien fest unter staatlicher Kontrolle. Dass dies der Unabhängigkeit und Qualität der Berichterstattung zuträglich wäre, lässt sich mit Fug und Recht verneinen, wie etwa dieser Fall zeigt: Das Deutschlandbild, das man im ungarischen Staatsfernsehen sieht, hat mit der Realität wenig gemein: Das ganze Land habe vor Flüchtlingen und Zuwanderung kapituliert. Als Beleg dafür kommen Stimmen aus Deutschland zu Wort, die das Desaster bestätigen. Nur handelt es sich bei vielen dieser «einfachen Bürger» um AfD-Mitglieder, oder gar -Funktionäre, die ihre ganz eigene Sicht auf das Land wiedergeben. «Dass diese Menschen sich in der Politik engagieren und ihre Äusserungen die Interessen einer rechtspopulistischen Partei wiedergeben, wird weder eingeblendet noch in der Moderation erwähnt», kritisiert Marta Orosz auf T-Online.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2018/08/13/so-arbeiten-ungarns-staatsmedien/">So arbeiten Ungarns Staatsmedien</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Ungarn: Kritische Journalisten auf der schwarzen Liste</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2018/05/04/ungarn-kritische-journalisten-auf-der-schwarzen-liste/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 May 2018 16:04:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Ungarn]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die ungarische, regierungsnahe Zeitung «Magyar Idök» hat eine Liste mit Namen unliebsamer Medienschaffender publiziert. Darunter ist auch die NZZ-Korrespondentin Meret Baumann. Was bedeutet das für ihre journalistische Arbeit?</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2018/05/04/ungarn-kritische-journalisten-auf-der-schwarzen-liste/">Ungarn: Kritische Journalisten auf der schwarzen Liste</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die ungarische, regierungsnahe Zeitung «Magyar Idök» hat eine Liste mit Namen unliebsamer Medienschaffender publiziert. Darunter ist auch die NZZ-Korrespondentin Meret Baumann. Was bedeutet das für ihre journalistische Arbeit?</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2018/05/04/ungarn-kritische-journalisten-auf-der-schwarzen-liste/">Ungarn: Kritische Journalisten auf der schwarzen Liste</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Darum ist die Pressefreiheit in Europa bedroht</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2018/04/26/darum-ist-die-pressefreiheit-in-europa-bedroht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Apr 2018 07:02:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Auf dem Radar]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Ungarn]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In keiner anderen Region der Welt habe sich die Lage für Journalisten so sehr verschlechtert, hielt gestern die Organisation «Reporter ohne Grenzen» fest. Aber was meint sie damit? Tages-Anzeiger-Reporter Bernhard Odehnal hält diese Einschätzung für «nicht unproblematisch». Schliesslich befinden sich auf den Top-Plätzen der Pressefreiheitsrangliste auch europäische Länder. Was also beunruhigt «Reporter ohne Grenzen» an der Entwicklung in Europa? «Reporter ohne Grenzen» hält bereits das Schüren von Hass gegen Medienschaffende für eine der schlimmsten Bedrohungen für Demokratien, weil sie nicht selten den Weg zu physischer Gewalt ebneten. So geschehen in Malta, wo die Bloggerin Daphne Caruana Galizia ermordet wurde, aber auch in der Slowakei, wo der Reporter Jan Kuciak und seine Verlobte erschossen wurden.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2018/04/26/darum-ist-die-pressefreiheit-in-europa-bedroht/">Darum ist die Pressefreiheit in Europa bedroht</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In keiner anderen Region der Welt habe sich die Lage für Journalisten so sehr verschlechtert, hielt gestern die Organisation «Reporter ohne Grenzen» fest. Aber was meint sie damit? Tages-Anzeiger-Reporter Bernhard Odehnal hält diese Einschätzung für «nicht unproblematisch». Schliesslich befinden sich auf den Top-Plätzen der Pressefreiheitsrangliste auch europäische Länder. Was also beunruhigt «Reporter ohne Grenzen» an der Entwicklung in Europa? «Reporter ohne Grenzen» hält bereits das Schüren von Hass gegen Medienschaffende für eine der schlimmsten Bedrohungen für Demokratien, weil sie nicht selten den Weg zu physischer Gewalt ebneten. So geschehen in Malta, wo die Bloggerin Daphne Caruana Galizia ermordet wurde, aber auch in der Slowakei, wo der Reporter Jan Kuciak und seine Verlobte erschossen wurden.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2018/04/26/darum-ist-die-pressefreiheit-in-europa-bedroht/">Darum ist die Pressefreiheit in Europa bedroht</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Viktor Orbán fegt die Medienszene durch</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2018/04/18/viktor-orban-fegt-die-medienszene-durch/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Apr 2018 08:57:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Ungarn]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In Ungarn schließt mit der «Magyár Nemzet» ein weiteres oppositionelles Blatt. Eigentümer Lajos Simicska, einst Freund des Ministerpräsidenten, gibt wegen Finanzproblemen auf. Ob für immer, ist offen.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2018/04/18/viktor-orban-fegt-die-medienszene-durch/">Viktor Orbán fegt die Medienszene durch</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In Ungarn schließt mit der «Magyár Nemzet» ein weiteres oppositionelles Blatt. Eigentümer Lajos Simicska, einst Freund des Ministerpräsidenten, gibt wegen Finanzproblemen auf. Ob für immer, ist offen.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2018/04/18/viktor-orban-fegt-die-medienszene-durch/">Viktor Orbán fegt die Medienszene durch</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wenn Journalisten vor Redaktionsschluss pokern – und verlieren</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2018/04/10/wenn-journalisten-vor-redaktionsschluss-pokern-und-verlieren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Apr 2018 09:40:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Ungarn]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>«Der Aufstand der Orban-Gegner», titelten viele Schweizer Zeitungen am Tag, nachdem Orban die Wahl gewonnen hatte. Ein Lehrstück.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2018/04/10/wenn-journalisten-vor-redaktionsschluss-pokern-und-verlieren/">Wenn Journalisten vor Redaktionsschluss pokern – und verlieren</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p> «Der Aufstand der Orban-Gegner», titelten viele Schweizer Zeitungen am Tag, nachdem Orban die Wahl gewonnen hatte. Ein Lehrstück.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2018/04/10/wenn-journalisten-vor-redaktionsschluss-pokern-und-verlieren/">Wenn Journalisten vor Redaktionsschluss pokern – und verlieren</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Fast alle Medien Ungarns unter Kontrolle der Regierungspartei</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2017/08/29/fast-alle-medien-ungarns-unter-kontrolle-der-regierungspartei/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Aug 2017 12:49:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Auf dem Radar]]></category>
		<category><![CDATA[Ungarn]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Fidesz-Partei von Staatspräsident Viktor Orbán kotrolliert in Ungarn direkt oder indirekt 90 Prozent der Medien, schreibt Marius Dragomir in einem Blog der London School of Economics LSE. Den Grundstein für Orbáns Medienstrategie legte eine neue Gesetzgebung nach dem Fidesz-Wahlsieg 2010, die als Korrektiv zu einer als linkslastig beschriebenen Medienlandschaft verkauft wurde. Davon betroffen waren <a href="http://blogs.lse.ac.uk/mediapolicyproject/2017/08/29/the-state-of-hungarian-media-endgame/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Fidesz-Partei von Staatspräsident Viktor Orbán kotrolliert in Ungarn direkt oder indirekt 90 Prozent der Medien, schreibt Marius Dragomir in einem Blog der London School of Economics LSE. Den Grundstein für Orbáns Medienstrategie legte eine neue Gesetzgebung nach dem Fidesz-Wahlsieg 2010, die als Korrektiv zu einer als linkslastig beschriebenen Medienlandschaft verkauft wurde. Davon betroffen waren vor allem die öffentlichen Radio- und TV-Sender, sowie die nationale Nachrichtenagentur, wo in grossem Masse Personal ausgewechselt wurde, um die Redaktionen politisch auf Kurs zu bringen. In den folgenden Jahren wurde der Druck auch auf private Medien erhöht, was unter anderem zur Folge hatte, dass Ringier seine Beteiligungen an Orbán-freundliche Unternehmen verkaufen musste. In einem dritten Schritt geraten nun lokale Medien unter Druck. In letzter Zeit haben Orbán-nahe Figuren zahlreiche Lokalzeitungen zusammengekauft.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2017/08/29/fast-alle-medien-ungarns-unter-kontrolle-der-regierungspartei/">Fast alle Medien Ungarns unter Kontrolle der Regierungspartei</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Journalistisches Ausrufezeichen für Medienfreiheit in Ungarn</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2017/03/19/journalistisches-ausrufezeichen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Mar 2017 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Ungarn]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sie machen Hundewitze über Viktor Orbán und berichten über Korruption und Drogenmafia. Die ungarische Website 444.hu ist regierungskritisch – und erfolgreich.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Sie machen Hundewitze über Viktor Orbán und berichten über Korruption und Drogenmafia. Die ungarische Website 444.hu ist regierungskritisch – und erfolgreich.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2017/03/19/journalistisches-ausrufezeichen/">Journalistisches Ausrufezeichen für Medienfreiheit in Ungarn</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Im Kreis des Vertrauens</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2016/10/29/im-kreis-des-vertrauens/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Oct 2016 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Ungarn]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Unvermittelt wurde kürzlich in Ungarn die links-liberale Zeitung „Népszabadság“ eingestellt. Jetzt wird sie nun an einen Orbán-Vertrauten verkauft. Das hatten viele kommen sehen.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2016/10/29/im-kreis-des-vertrauens/">Im Kreis des Vertrauens</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Unvermittelt wurde kürzlich in Ungarn die links-liberale Zeitung „Népszabadság“ eingestellt. Jetzt wird sie nun an einen Orbán-Vertrauten verkauft. Das hatten viele kommen sehen.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2016/10/29/im-kreis-des-vertrauens/">Im Kreis des Vertrauens</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ungarn-Berichterstattung: Alles übertrieben?</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2015/06/22/ungarn-berichterstattung-alles-uebertrieben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Jun 2015 11:05:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Ungarn]]></category>
		<category><![CDATA[Viktor Orban]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der antidemokratische Abweg, auf den sich Ungarn unter Ministerpräsident Orban begeben hat, sei größtenteils eine Erfindung der Medien, so eine Studie der DGAP. Ungarn-Korrespondent Keno Verseck antwortet auf die Kritik.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2015/06/22/ungarn-berichterstattung-alles-uebertrieben/">Ungarn-Berichterstattung: Alles übertrieben?</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der antidemokratische Abweg, auf den sich Ungarn unter Ministerpräsident Orban begeben hat, sei größtenteils eine Erfindung der Medien, so eine Studie der DGAP. Ungarn-Korrespondent Keno Verseck antwortet auf die Kritik.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2015/06/22/ungarn-berichterstattung-alles-uebertrieben/">Ungarn-Berichterstattung: Alles übertrieben?</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Nur im Netz sind Ungarns Medien frei</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2012/01/23/nur-im-netz-sind-ungarns-medien-frei/</link>
					<comments>https://medienwoche.ch/2012/01/23/nur-im-netz-sind-ungarns-medien-frei/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[René Worni]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 12:44:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hintergrund]]></category>
		<category><![CDATA[Ringier]]></category>
		<category><![CDATA[Mediengesetz]]></category>
		<category><![CDATA[Ungarn]]></category>
		<category><![CDATA[Fidesz]]></category>
		<category><![CDATA[Karoly Vörös]]></category>
		<category><![CDATA[Nepszabadsag]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In Ungarn kann man die unabhängigen Medien inzwischen an einer Hand abzählen. Seit dem Inkrafttreten des umstrittenen Mediengesetzes, über das seit letztem Sommer ein allmächtiger Medienrat wacht, hat ein Kahlschlag stattgefunden. Doch das Bedürfnis nach unabhängiger Information steigt – und wird vor allem im Internet befriedigt. Das beobachtet Karoly Vörös, ehemaliger Chefredaktor von Népszabadság. An <a href="https://medienwoche.ch/2012/01/23/nur-im-netz-sind-ungarns-medien-frei/">Weiterlesen ...</a></p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2012/01/23/nur-im-netz-sind-ungarns-medien-frei/">Nur im Netz sind Ungarns Medien frei</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignleft" src="https://medienwoche.ch/wp_live/wp-content/uploads/2012/01/karoly_klein.jpg" alt="" width="120" height="120" /> In Ungarn kann man die unabhängigen Medien inzwischen an einer Hand abzählen. Seit dem Inkrafttreten des umstrittenen Mediengesetzes, über das seit letztem Sommer ein allmächtiger Medienrat wacht, hat ein Kahlschlag stattgefunden. Doch das Bedürfnis nach unabhängiger Information steigt – und wird vor allem im Internet befriedigt. Das beobachtet Karoly Vörös, ehemaliger Chefredaktor von Népszabadság. An der grössten ungarischen Tageszeitung hält Ringier die Mehrheit und beabsichtigt sie ganz zu übernehmen.<br />
<span id="more-6535"></span><br />
«Es gibt noch ein paar wenige Zeitungen und Zeitschriften sowie gerade mal einen Fernseh- und einen Radiosender, von denen man sagen kann, dass sie unabhängig sind», sagt Karoly Vörös. Bis Ende Juni letzten Jahres war Vörös Chefredaktor von Ungarns grösster unabhängiger Tageszeitung Népszabadság. Die ungarischen Medien, stellt Vörös im Gespräch mit der MEDIENWOCHE weiter fest, seien im letzten Jahr regelrecht kaputtgemacht worden.</p>
<p>Über 1000 Medienschaffende der öffentlich-rechtlichen Medienanstalten wurden seit Inkrafttreten des neuen Mediengesetzes unter der rechtsnationalen Regierung Orban entlassen. Was blieb, wurde in einer einzigen und von der Regierungspartei kontrollierten staatlichen Medienholding MTVA zentralisiert. Ein nachhaltiges Versiegen von relevanten Meldungen und Berichten zum aktuellen Geschehen aus Politik und Wirtschaft ist zu beobachten. Unterdessen ist auch die Lizenz des unabhängigen Klubradios ausgelaufen, eine Erneuerung kann sich der Sender nicht leisten, weil die zu erwartenden Lizenzkosten zu hoch sind. Dagegen <a href="http://www.pesterlloyd.net/2012_03/03schmittklubradio/03schmittklubradio.html" target="_blank">protestierten gestern in Budapest</a> rund 10&#8217;000 Leute.</p>
<p>Die Folge: Unabhängige und neue Medien haben enormen Zulauf. «Vor sechs Monaten hatten wir täglich 90 000 Besucher auf der Website von Népszabadság. Jetzt sind es täglich über 150 000. Das zeigt, dass man von den staatlichen Medien keine relevanten Informationen mehr bekommt», sagt Vörös. Neue Medienplattformen schiessen wir Pilze aus dem Boden, vielfach in einzelnen Gemeinden, wenn es gilt, lokale Behörden zu kritisieren und zur Rechenschaft zu ziehen. «Die Situation ist einerseits zwar schlimm für die Medien, andererseits aber macht die Entwicklung im Internet auch Hoffnung.»</p>
<p>Grosse Genugtuung erfuhr der streitbare Ex-Chefredaktor vor knapp einem Monat. Am 27. Dezember hatte das Verfassungsgericht 90 Prozent seiner Verfassungsklage gegen das umstrittene Mediengesetz gutgeheissen. So beurteilte das Gericht beispielsweise die Einsetzung von «Kommissaren», staatliche Medienwächter auf den Redaktionen, als verfassungswidrig. Ebensowenig darf die Aufsicht der Behörden über die elektronischen Medien, die sie wegen der Vergabe der beschränkt verfügbaren Frequenzen ausübt, nicht automatisch auf die Printmedien ausgeweitet werden.</p>
<p>Zum Medienrat selber hat sich das Gericht jedoch nicht geäussert. Dieser ist vollständig mit Leuten aus der Regierungspartei Fidesz bestellt, die für neun Jahre, also für über zwei Legislaturen, gewählt sind. Der Rat ist praktisch allmächtig und kann empfindliche Sanktionen und hohe Bussen verhängen, wenn zum Beispiel Medien die Ausgewogenheit der Berichterstattung – ein willkürlich interpretierbarer Begriff – verletzen (<a href="https://medienwoche.ch/2011/02/14/%C2%ABmediengesetz-fuhrt-zur-selbstzensur%C2%BB/" target="_self">siehe Vörös-Interview vom letzten Februar</a>). Vörös ist jedoch zuversichtlich, dass das Parlament innerhalb der 90 vorgeschriebenen Tage das Gesetz anpassen wird.</p>
<p>Doch das Mediengesetz ist für Vörös nur die Spitze des Eisbergs von vielen neuen Gesetzen, die seiner Ansicht nach mit der ungarischen Demokratie nicht mehr vereinbar seien. Vor anderthalb Wochen warb er europaweit bei Medien und Politikern mit einer Analyse des Ex-Premierministers Gordon Bajnai <a href="http://www.pesterlloyd.net/2012_02/02bajnai/02bajnai.html" target="_blank">zur Lage der Nation</a>. Bajnai, Gründer des Think Tanks «Heimat und Fortschritt», der an neuen politischen Programmen für Ungarn arbeitet, geht mit der Regierung scharf ins Gericht.</p>
<p>Auch die EU erwägt mittlerweilen Sanktionen gegen Ungarn, allerdings steht die Unabhängigkeit der ungarischen Nationalbank und der Justiz im Zentrum und nicht das Mediengesetz. «Die EU war in dieser Sache viel zu vorsichtig», sagt Vörös. Er sei sich nicht sicher, ob es für eine Änderung nicht bereits zu spät sei. «Ich glaube es wird sehr lange dauern, bis in Ungarn wieder eine normale Presse existieren wird.» Vörös lehrt seit seinem Rücktritt, der «nicht politisch motiviert war», an der Eötvös Loránd-Universität am Institut für Medienwissenschaft, zu dessen Gründern er gehört. Auf der Redaktion von Népszabadság hat er nach wie vor ein Büro.</p>
<p>Népszabadság gehört derzeit zu 70 Prozent Ringier. Knapp 30 Prozent hält eine der sozialistischen Partei nahestehende Stiftung, sowie ein paar Journalisten. Ringier möchte das Blatt ganz übernehmen, um es in die bestehenden Ringier-Strukturen in Budapest einzugliedern. Denn in der letzten Zeit seien die Kosten gestiegen, sagt Ringier-Konzernsprecher Matthias Graf. «Wir wollen Synergien nutzen und einen schlankeren Betrieb gewährleisten», so Graf.</p>
<p>In Sachen Unabhängigkeit sei die Haltung von Ringier <a href="https://medienwoche.ch/2011/02/14/ringier-und-die-pressefreiheit/" target="_self">unverändert</a>: «Medienfreiheit ist für uns ein unantastbares Gut und Népszabadság bleibt weiterhin der Pressefreiheit verpflichtet.» Man hat deshalb Vörös und seine Redaktion vor einem Jahr mit der Eingabe der Verfassungsklage gewähren lassen. Ansonsten hält sich Ringier mit Kritik zurück und wartet – wie schon vor einem Jahr – auf die weiteren Schritte der EU. Ringier muss in Ungarn überdies – anders als in Tschechien, Polen, der Slowakei und Serbien – alleine operieren, nachdem die Kartellbehörde im vergangenen Sommer ein Joint Venture mit dem Axel-Springer-Verlag untersagt hatte.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2012/01/23/nur-im-netz-sind-ungarns-medien-frei/">Nur im Netz sind Ungarns Medien frei</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Damoklesschwert droht weiter</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2011/02/18/ungarn-damoklesschwert-droht-weiter/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[René Worni]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Feb 2011 23:11:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
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		<category><![CDATA[Karoly Vörös]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auch nach dem Entscheid der EU-Kommission bleibt das Mediengesetz in Ungarn ein Damoklesschwert für Medienschaffende. Zwar wurde als wichtigste von vier Anpassungen der Artikel 7 entschärft, der die Beleidigung von Personen, Gruppen oder Minderheiten regelt und den Medien kritische Veröffentlichungen weitgehend verunmöglicht hätte. Auch die Forderung nach Ausgewogenheit betrifft nicht mehr Print- und Online, sondern <a href="https://medienwoche.ch/2011/02/18/ungarn-damoklesschwert-droht-weiter/">Weiterlesen ...</a></p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2011/02/18/ungarn-damoklesschwert-droht-weiter/">Damoklesschwert droht weiter</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Auch nach dem <a href="http://europa.eu/rapid/pressReleasesAction.do?reference=MEMO/11/89&amp;format=HTML&amp;aged=0&amp;language=EN&amp;guiLanguage=en" target="_blank">Entscheid der EU-Kommission</a><!-- p { margin-bottom: 0.21cm; } --> bleibt das Mediengesetz in Ungarn ein Damoklesschwert für Medienschaffende. Zwar wurde als wichtigste von vier Anpassungen der Artikel 7 entschärft, der die Beleidigung von Personen, Gruppen oder Minderheiten regelt und den Medien kritische Veröffentlichungen weitgehend verunmöglicht hätte. Auch die Forderung nach Ausgewogenheit betrifft nicht mehr Print- und Online, sondern nur noch die elektronischen Medien. Doch das ist nicht genug.<br />
<span id="more-28727"></span><br />
Beim linksliberalen Blatt Nepszabadsag, an dem <a href="http://www.ringier.com/index.cfm?rub=285" target="_blank">Ringier die Mehrheit hält</a> (70,44%) ist eine gewisse Erleichterung spürbar. «Die EU hat mehr getan, als wir erwartet haben», sagt <a href="https://medienwoche.ch/2011/02/14/%C2%ABmediengesetz-fuhrt-zur-selbstzensur%C2%BB/" target="_self">Chefredaktor Karoly Vörös</a>. Die Anpassungen seien jedoch nicht derart, dass man mit dem <a href="http://hungarianvoice.wordpress.com/2011/01/05/englische-ubersetzung-des-mediengesetzes-verfugbar/" target="_blank">Mediengesetz</a> einverstanden sein könne. Vörös und die Minderheitsbesitzerin des Blattes, die Stiftung Freie Presse, <a href="https://medienwoche.ch/2011/02/14/ringier-und-die-pressefreiheit/" target="_blank">halten deshalb die Verfassungsklage aufrecht</a>.</p>
<p>Denn bestehen bleibt weiterhin die Allmacht des ungarischen Medienrates unter der für neun Jahre gewählten <a href="http://www.budapester.hu/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=7333&amp;Itemid=26" target="_blank">Annamaria Szalai</a>, der Vertrauten von Ministerpräsident Viktor Orban. Dagegen fehlt der EU die Handhabe. «Niemand hat in den vergangenen Jahrzehnten daran gedacht, dass ein solcher Rat einmal in einem EU-Land funktionieren könnte, in den nur die Regierungspartei Mitglieder delegieren kann. Das war schlicht unvorstellbar», sagt Vörös.</p>
<p>Gemäss den Forderungen der EU sollen auch ausländische Medienhäuser nicht mehr mit Geldstrafen gebüsst werden können. Was ist jedoch mit den ungarischen Medien, an denen ausländische Verlage die Mehrheit halten, so wie bei Nepszabadsag? «Wir sind ein traditionelles Medium in Ungarn. Es wird juristische Abklärungen brauchen, was das für Konsequenzen haben könnte», sagt Vörös.</p>
<p>Bei Ringier, wo man analog zu anderen dominierenden ausländischen Verlagen, sich bisher eine direkte Kritik an die Adresse von Ungarns Führung verkniffen hat, begrüsst man die gegenwärtige Entwicklung. Kommunikationschef Matthias Graf erklärt: «Wir begrüssen die Annäherung zwischen der EU und der ungarischen Regierung als gutes Zeichen dafür, dass das Mediengesetz jetzt mit der europäischen Charta der Grundrechte in Einklang gebracht wurde.» Ringier wolle die weitere Entwicklung abwarten und genau beobachten, wie das Regelwerk in der Praxis umgesetzt werde.</p>
<p>Trotz der <a href="http://europa.eu/rapid/pressReleasesAction.do?reference=MEMO/11/89&amp;format=HTML&amp;aged=0&amp;language=EN&amp;guiLanguage=en" target="_blank">auf Druck der EU erfolgten Anpassungen</a> sind weiterhin drei Verfassungsklagen gegen das Mediengesetz hängig, darunter jene der Minderheitseignerin von Nepszabadsag. Gemäss einem <a href="http://www.pesterlloyd.net/2011_07/07mediengesetzKommentar/07mediengesetzkommentar.html" target="_blank">Kommentar der deutschsprachigen Zeitung Pester Lloyd</a> in Budapest könne mit einem Entscheid des ungarischen Verfassungsgerichtes möglicherweise schon Ende März gerechnet werden.</p>
<p>Laut Agenturberichten soll es ausserdem weitere Proteste von der Strasse geben. Eine Facebook-Gruppe «Zivile für die Freiheit der Medien» <a href="http://derstandard.at/1297818285321/Demo-am-15-Maerz-Weiter-Protest-trotz-Aenderung-an-Ungarns-Mediengesetz" target="_blank">ruft für den 15. März zu einer Grossdemonstration</a> gegen das Mediengesetz auf, zu der 50 000 Leute erwartet werden. Auch in weiteren 15 Ländern soll an dem Tag gegen die Beschränkung der Pressefreiheit in Ungarn demonstriert werden.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2011/02/18/ungarn-damoklesschwert-droht-weiter/">Damoklesschwert droht weiter</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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