<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>UVEK | MEDIENWOCHE</title>
	<atom:link href="https://medienwoche.ch/tag/uvek/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://medienwoche.ch</link>
	<description>Magazin für Medien, Journalismus, Kommunikation &#38; Marketing</description>
	<lastBuildDate>Sat, 17 Dec 2022 10:52:49 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.1</generator>
	<item>
		<title>Linke Politiker erwarten, dass Rösti sich zur SRG bekennt</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2022/12/13/linke-politiker-erwarten-dass-roesti-sich-zur-srg-bekennt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Dec 2022 09:02:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[UVEK]]></category>
		<category><![CDATA[Albert Rösti]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=101382</guid>

					<description><![CDATA[<p>Albert Rösti ist ein ausgesprochener Kritiker der SRG. Als Uvek-Vorsteher wird er sie nun verteidigen müssen. Schafft er den Rollenwechsel?</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/12/13/linke-politiker-erwarten-dass-roesti-sich-zur-srg-bekennt/">Linke Politiker erwarten, dass Rösti sich zur SRG bekennt</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Albert Rösti ist ein ausgesprochener Kritiker der SRG. Als Uvek-Vorsteher wird er sie nun verteidigen müssen. Schafft er den Rollenwechsel?</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/12/13/linke-politiker-erwarten-dass-roesti-sich-zur-srg-bekennt/">Linke Politiker erwarten, dass Rösti sich zur SRG bekennt</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Albert Rösti ist ein Glücksfall für die SRG</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2022/12/13/albert-roesti-ist-ein-gluecksfall-fuer-die-srg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Dec 2022 09:01:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[UVEK]]></category>
		<category><![CDATA[Albert Rösti]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=101378</guid>

					<description><![CDATA[<p>Bei der Halbierungs-Initiative wird der SVP-Magistrat den Service Public verteidigen müssen. Besser könnte es für den Rundfunk-Riesen nicht kommen.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/12/13/albert-roesti-ist-ein-gluecksfall-fuer-die-srg/">Albert Rösti ist ein Glücksfall für die SRG</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Bei der Halbierungs-Initiative wird der SVP-Magistrat den Service Public verteidigen müssen. Besser könnte es für den Rundfunk-Riesen nicht kommen.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/12/13/albert-roesti-ist-ein-gluecksfall-fuer-die-srg/">Albert Rösti ist ein Glücksfall für die SRG</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Was von Albert Rösti als «Medienminister» zu erwarten ist</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2022/12/09/was-von-albert-roesti-als-medienminister-zu-erwarten-ist/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Dec 2022 13:28:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medienwoche]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesrat]]></category>
		<category><![CDATA[UVEK]]></category>
		<category><![CDATA[Albert Rösti]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=101326</guid>

					<description><![CDATA[<p>Als UVEK-Vorsteher wird Albert Rösti im Mediendossier einen weniger SRG- und subventionsfreundlichen Kurs fahren als seine Vorgängerin Simonetta Sommaruga. Rösti machte im Nationalrat und als SVP-Präsident mehrfach klar, dass er der SRG die Mittel zusammenstreichen will. Gleichwohl setzte er sich prominent für den Erhalt des Radiostudios Bern ein. Längst haben sich die Wogen geglättet. Doch <a href="https://medienwoche.ch/2022/12/09/was-von-albert-roesti-als-medienminister-zu-erwarten-ist/">Weiterlesen ...</a></p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/12/09/was-von-albert-roesti-als-medienminister-zu-erwarten-ist/">Was von Albert Rösti als «Medienminister» zu erwarten ist</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Als UVEK-Vorsteher wird Albert Rösti im Mediendossier einen weniger SRG- und subventionsfreundlichen Kurs fahren als seine Vorgängerin Simonetta Sommaruga. Rösti machte im Nationalrat und als SVP-Präsident mehrfach klar, dass er der SRG die Mittel zusammenstreichen will. Gleichwohl setzte er sich prominent für den Erhalt des Radiostudios Bern ein.</strong></p>
<p><a href="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/12/MW-Medienminister-Albert-Roesti-20221209.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-101327 size-full" src="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/12/MW-Medienminister-Albert-Roesti-20221209.jpg" alt="" width="1456" height="976" srcset="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/12/MW-Medienminister-Albert-Roesti-20221209.jpg 1456w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/12/MW-Medienminister-Albert-Roesti-20221209-300x201.jpg 300w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/12/MW-Medienminister-Albert-Roesti-20221209-1024x686.jpg 1024w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/12/MW-Medienminister-Albert-Roesti-20221209-768x515.jpg 768w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/12/MW-Medienminister-Albert-Roesti-20221209-470x315.jpg 470w" sizes="(max-width: 1456px) 100vw, 1456px" /></a></p>
<p>Längst haben sich die Wogen geglättet. Doch vor vier Jahren gingen die Wellen hoch. Damals zog die SRG den Unmut breiter Kreise auf sich, nachdem sie ihre Standorte stärker konzentrieren wollte. Unter anderem sollte Bern sein Radiostudio verlieren. SRF wollte seine Aktivitäten massgeblich in Zürich konzentrieren. Neben den betroffenen SRG-Angestellten meldeten sich auch Politikerinnen von links bis rechts mit Protest gegen die Pläne. Einer von ihnen war der damalige SVP-Präsident und nun zum Bundesrat gewählte Albert Rösti.<br />
</p>
<p>Wie stark damals die Umzugspläne der SRG für das Berner Radiostudio die Gemüter und auch den Berner Politiker Rösti bewegte, zeigt eine Episode, die <a href="https://www.tagesanzeiger.ch/umzug-srg-radiostudio-bern-alle-gegen-zuerich-977913160391" rel="noopener" target="_blank">der «Tages-Anzeiger» Ende August 2018 kolportierte</a>. Unter den Lauben der Bundesstadt kreuzten sich per Zufall die Wege von SRG-Generaldirektor Gilles Marchand und Albert Rösti, der mit Alt-Bundesrat und Parteifreund Adolf Ogi unterwegs war. «Marchand wollte die beiden SVP-Grössen eigentlich nur freundlich grüssen. Doch Ogi und Rösti nahmen ihn umgehend in die Zange», schrieb der «Tagi». «Mehrere Minuten redeten sie auf Marchand ein, Ogi ziemlich energisch gestikulierend. Sie zählten ihm die Denkfehler auf beim Plan, das SRG-Radiostudio Bern an den Leutschenbach in Zürich zu zügeln.» </p>
<blockquote><p>Röstis Einsatz für den Erhalt des Studios in Bern änderte indes nichts an seiner kritischen Grundhaltung gegenüber der SRG.</p></blockquote>
<p>Im Nationalrat setzte sich Albert Rösti zusammen mit Kolleginnen und -kollegen aus allen grossen Parteien (ausser der FDP) für eine <a href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20180457" rel="noopener" target="_blank">dezentrale Programmproduktion der SRG</a> und den Weiterbetrieb eines Radiostudios in der Bundesstadt ein. Der von SRF getroffene Kompromiss mit einem Teilumzug nach Zürich nahm dem Protest gegen die ursprünglichen Pläne dann den Wind aus den Segeln.</p>
<p>Röstis Einsatz für den Erhalt des Studios in Bern änderte indes nichts an seiner kritischen Grundhaltung gegenüber der SRG, mit der er ganz auf der Parteilinie der SVP liegt. So hatte er im Nationalrat der «No Billag»-Initiative zugestimmt, die eine Abschaffung der Gebührenfinanzierung forderte – <a href="https://www.aargauerzeitung.ch/schweiz/no-billag-wie-sich-die-srg-ins-abseits-manovrierte-ld.1461221" rel="noopener" target="_blank">allerdings nur aus Protest</a>, wie er damals der Aargauer Zeitung sagte. Aufgrund der Sprachenvielfalt in der Schweiz brauche es die SRG.</p>
<p>Nachdem eine klare Mehrheit der Stimmberechtigten die «No Billag»-Initiative verworfen hatte, sah Albert Rösti zwar weiterhin Reformbedarf bei der SRG, hielt aber Einschnitte in die Finanzierung nicht für angezeigt. «Die Halbierungsinitiative ist im Moment nicht auf dem Tisch», sagte der SVP-Parteipräsident nach verlorener Abstimmung. Er begründete dies auch damit, dass die SRG-Spitze bereits Reformen angekündigt habe, «die in die richtige Richtung gehen». Teil dieser Reformen war die Konzentration der Studiostandorte – die Rösti später selbst bekämpfen sollte. Eine konsistente Haltung sieht anders aus, Rösti bewegte sich hier auf einem Zickzack-Kurs.</p>
<blockquote><p>Nimmt man seine bisherigen Aktivitäten und Äusserungen zum Massstab, wird er sich für eine zwar schlankere, aber in der Bevölkerung gut verankerte SRG einsetzen.</p></blockquote>
<p>Als die SVP bei den Wahlen im Kanton Zürich im Frühling 2019 schlecht abgeschnitten hatte, machte Rösti die <a href="https://www.tagesanzeiger.ch/klimapropaganda-svp-will-srg-die-gebuehren-halbieren-898292498017" rel="noopener" target="_blank">Berichterstattung der SRG dafür mitverantwortlich</a>. Das «Staatsfernsehens» habe «aus dem Klimastreik eine nie da gewesene Propagandaschlacht gemacht», lamentierte der Politiker im «Tages-Anzeiger». Darum brauche es eine Initiative zur Halbierung der Rundfunkgebühren, «um die SRG auf den Boden der Tatsachen zurückzuholen». Es war nicht das erste Mal, dass er damit drohte. Auch nach dem Entscheid von SRF, Teile des Radiostudios Bern nach Zürich zu verlegen, brachte Rösti eine Gebührenhalbierung ins Spiel. Die SRG habe mit Bern jene Region bestraft, die bei der «No Billag»-Initiative am treusten hinter ihr gestanden sei. «Die SRG braucht offensichtlich eine Halbierungsinitiative», sagte Rösti damals der Berner Zeitung. Später liess Rösti den Worten Taten folgen und nahm Einsitz <a href="https://srg-initiative.ch/komitee/" rel="noopener" target="_blank">im Initiativ-Komitee</a>, wo sein Name bis heute aufgeführt steht.</p>
<p>Als Bundesrat und UVEK-Vorsteher wird Rösti eine andere Verantwortung tragen und gestaltend auf die Weiterentwicklung des öffentlichen Rundfunks einwirken. Nimmt man seine bisherigen Aktivitäten und Äusserungen zum Massstab, wird er sich für eine zwar schlankere, aber in der Bevölkerung gut verankerte SRG einsetzen. Nach der deutlichen Ablehnung der «No Billag»-Initiative, auch mit Stimmen aus der SVP-Wählerschaft, sagte Rösti gegenüber der MEDIENWOCHE, er erkenne an der Basis der SVP einen starken Wunsch nach einer <a href="https://medienwoche.ch/2019/06/20/ein-schlag-ins-zentrum-der-festung-srg/">Stärkung des lokalen und regionalen Angebots der SRG</a>. Auf diesem föderalistischen Gedanken basierte auch sein Engagement für den Erhalt eines starken Studiostandorts in Bern.</p>
<p>Welche Akzente Rösti als UVEK-Vorsteher bei der Medienförderung setzen will, neben dem Service public das zweite grosse Feld der Medienpolitik, zeigt der Blick in die Vergangenheit etwas weniger deutlich. Das Anfang 2022 in der Volksabstimmung gescheiterte Medienpaket <a href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/abstimmungen/abstimmungs-datenbank-nr?BusinessNumber=20.038" rel="noopener" target="_blank">lehnte er als Nationalrat ab</a>. 2016 stellte er als SVP-Präsident ein <a href="https://www.svp.ch/wp-content/uploads/4B5DE279-F6D4-48DE-95E51EB045F3ECA2.pdf" rel="noopener" target="_blank">Positionspapier</a> seiner Partei zur Medienpolitik vor. Die darin enthaltenen radikalen Forderungen kann man aber kaum zum Nennwert seiner künftigen Linie als «Medienminister» nehmen. Kurz zusammengefasst plädierte die SVP damals für eine Abkehr von jeglicher Medienförderung mit öffentlichen Mitteln.</p>
<blockquote><p>Rösti wird keine Wunder vollbringen und aufgrund der Grossbaustellen in den anderen Dossiers seines Departements der Medienpolitik auch nicht die grösste Aufmerksamkeit zukommen lassen. </p></blockquote>
<p>In den vergangenen sechs Jahren reifte in breiten Kreisen die Einsicht, dass eine vielfältige Medienlandschaft – auch ausserhalb der Städte und Agglomerationen – nicht ohne irgendeine Form öffentlicher Unterstützung auskommt. Bei der erwartbaren Neuauflage einer Gesetzesvorlage zur Medienförderung kann Rösti aus den Fehlern seiner Vorgängerinnen lernen. Doris Leuthard <a href="https://www.persoenlich.com/medien/bundesrat-erntet-kritik-von-allen-seiten" rel="noopener" target="_blank">scheiterte bereits in der Vernehmlassung</a> grandios mit ihren Plänen für ein Bundesgesetz über elektronische Medien, das die Presse weitgehend ausgeklammert hatte. Simonetta Sommaruga wiederum lief mit ihrem <a href="https://www.bk.admin.ch/ch/d/pore/va/20220213/can654.html" rel="noopener" target="_blank">Medienpaket in der Volksabstimmung</a> auf. Die Verantwortung für dieses Scheitern muss aber vor allem das Parlament auf sich nehmen, das die Fördermittel zugunsten der Grossverlage massiv aufgestockt hatte.</p>
<p>Rösti wird keine Wunder vollbringen und aufgrund der Grossbaustellen in den übrigen Dossiers des Uvek (Stichwort Klima) der Medienpolitik auch nicht die grösste Aufmerksamkeit zukommen lassen. Umso wichtiger ist es deshalb, dass er frühzeitig signalisiert, in welche Richtung es mit ihm gehen soll, damit sowohl Politik wie auch Medien wissen, womit sie mit «Medienminister» Rösti zu rechnen haben.</p>
<p>Bild: Keystone</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/12/09/was-von-albert-roesti-als-medienminister-zu-erwarten-ist/">Was von Albert Rösti als «Medienminister» zu erwarten ist</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Bundesrätin Leuthard mags nicht kritisch</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2015/01/11/bundesraetin-leuthard-mags-nicht-kritisch/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 Jan 2015 07:00:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[UVEK]]></category>
		<category><![CDATA[Medienministerin]]></category>
		<category><![CDATA[Pressefreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Marcel Odermatt]]></category>
		<category><![CDATA[Doris Leuthard]]></category>
		<category><![CDATA[Charlie Hebdo]]></category>
		<category><![CDATA[Peter Hossli]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=3058</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Satire-Tweet von Bundesrätin Doris Leuthard war entlarvend. Die CVP-Politikerin hat Probleme mit der Pressefreiheit.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2015/01/11/bundesraetin-leuthard-mags-nicht-kritisch/">Bundesrätin Leuthard mags nicht kritisch</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Satire-Tweet von Bundesrätin Doris Leuthard war entlarvend. Die CVP-Politikerin hat Probleme mit der Pressefreiheit.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2015/01/11/bundesraetin-leuthard-mags-nicht-kritisch/">Bundesrätin Leuthard mags nicht kritisch</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Pyrrhussieg für die Verleger</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2012/09/14/pyrrhussieg-fuer-die-verleger/</link>
					<comments>https://medienwoche.ch/2012/09/14/pyrrhussieg-fuer-die-verleger/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Sep 2012 15:51:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Urs Meyer]]></category>
		<category><![CDATA[Verlegerverband]]></category>
		<category><![CDATA[Verband Schweizer Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Online]]></category>
		<category><![CDATA[Werbung]]></category>
		<category><![CDATA[E-Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[SRG]]></category>
		<category><![CDATA[Doris Leuthard]]></category>
		<category><![CDATA[UVEK]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=10232</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die SRG darf vorerst keine Werbung in ihren Online-Angeboten schalten. Das hat der Bundesrat heute entschieden. Gleichzeitig gewährt die Landesregierung dem öffentlichen Rundfunk mehr publizistischen Spielraum im Netz. Das tangiert das Geschäft der Verleger viel stärker, als das die Online-Werbung getan hätte. Nach dem Entscheid des Bundesrats geben sich die betroffenen Parteien diplomatisch. «Wir erkennen <a href="https://medienwoche.ch/2012/09/14/pyrrhussieg-fuer-die-verleger/">Weiterlesen ...</a></p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2012/09/14/pyrrhussieg-fuer-die-verleger/">Pyrrhussieg für die Verleger</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die SRG darf vorerst keine Werbung in ihren Online-Angeboten schalten. Das hat der Bundesrat heute entschieden. Gleichzeitig gewährt die Landesregierung dem öffentlichen Rundfunk mehr publizistischen Spielraum im Netz. Das tangiert das Geschäft der Verleger viel stärker, als das die Online-Werbung getan hätte.<br />
<span id="more-30531"></span><br />
Nach dem <a href="http://www.news.admin.ch/message/index.html?lang=de&amp;msg-id=45965" target="_blank">Entscheid des Bundesrats</a> geben sich die betroffenen Parteien diplomatisch. «Wir erkennen darin das Bemühen des Bundesrats zur Ausgestaltung einer optimalen Medienlandschaft», sagt Urs F. Meyer vom Verlegerverband. Die SRG spricht von einem «salomonischen Entscheid». Bei einem genauen Blick auf das, was der Bundesrat heute Morgen besprochenen und schliesslich entschieden hat, wird jedoch schnell klar, dass die SRG als unbestrittener Sieger dasteht. Zwar suggeriert die Medienmitteilung mit dem Titel «Vorerst keine Internet-Werbung für die SRG» das Gegenteil. Entscheidend ist aber das «vorerst». Denn dieser Vorbehalt macht klar, dass der Bundesrat an seinem Grundsatzentscheid von 2010 festhält, wonach es der SRG erlaubt sein müsse, im Internet kommerziell aktiv zu werden. Einfach nicht heute, dafür sicher später. Der Zeitpunkt sei für einen solchen Schritt noch verfrüht, da sich die Werbeerträge in letzter Zeit positiv entwickelt hätten und die SRG nicht auf zusätzliche kommerzielle Einnahmen angewiesen sei, begründete Medienministerin Doris Leuthard die bundesrätliche Haltung.</p>
<p>Auch wenn die Diskussion vertagt wurde, ist schon heute klar, dass die Verleger auf verlorenem Posten stehen. Der Bundesrat hat ihnen letztlich nur eine Gnadenfrist gewährt. «Mit dem Entscheid des Bundesrats haben wir Zeit gewonnen», bestätigt auch Urs F. Meyer diesen Eindruck. Dass mehr rauszuholen gewesen wäre und sich der Bundesrat für ein längerfristiges oder gar endgültiges Online-Werbeverbot für die SRG ausgesprochen hätte, darauf mochte Meyer gar nicht erst hoffen: «Vom Bundesrat konnten die Verleger nicht erwarten, dass er seinen Grundsatzentscheid rückgängig macht.»</p>
<p>Während die Verleger das vorläufige Werbeverbot im besten Fall als hauchdünnen Etappensieg verbuchen können, haben sie beim zweiten Aspekt des heutigen Entscheids ganz klar den Kürzeren gezogen. Indem der Bundesrat den publizistischen Spielraum der SRG im Netz vergrössert, sorgt er für eine Verschärfung der Konkurrenz zwischen Verlagen und öffentlichem Rundfunk. Zum einen wird der für die Online-Beiträge erforderliche Sendungsbezug gelockert. Für eine Veröffentlichung im Netz muss nicht mehr abgewartet werden, bis der entsprechende Inhalt vorher in einer Radio- oder TV-Sendung gezeigt wurde. Zum anderen soll die SRG künftig auch Inhalte ohne solchen Sendungsbezug im Web anbieten dürfen. Medienministerin Leuthard versucht derweil die Verleger zu beruhigen, wenn sie sagt: «Die SRG soll im Internet keine Zeitung publizieren.» Natürlich macht das die SRG nicht und wird es auch in Zukunft nicht tun. Denn sie bietet schon heute viel mehr als nur eine «Zeitung im Internet».</p>
<p>Das Portal srf.ch, das im November als gemeinsames Online-Angebot von Schweizer Radio und Fernsehen starten wird, ist umfassender als die Webseite mancher Zeitung – und ausserdem komplett werbefrei. Wenn sich die Verlage nun daran machen, ihre Online-Leser mittels Paywall zur Kasse zu bitten, dann ist es diesen Bestrebungen nicht eben zuträglich, wenn nebenan das grösste Medienunternehmen der Schweiz sein frei zugängliches Angebot mit dem Segen der Regierung ausbauen darf.</p>
<p>Mit dem heutigen Entscheid hat der Bundesrat ein klares medienpolitisches Zeichen gesetzt und der SRG den Rücken gestärkt. Ein starker Service public online bedeutet ein Medienangebot, das nicht den Unwägbarkeiten des Marktes ausgesetzt ist. Allerdings wäre es nur folgerichtig gewesen, wenn der Bundesrat zur Frage der Werbung eine konsequentere Haltung gezeigt und sie für die SRG im Netz untersagt hätte. Gebühren alleine müssen ausreichen, um auch online ein qualitativ hochstehendes Angebot bereitzustellen.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2012/09/14/pyrrhussieg-fuer-die-verleger/">Pyrrhussieg für die Verleger</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://medienwoche.ch/2012/09/14/pyrrhussieg-fuer-die-verleger/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Der Fünfer und das Weggli</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2012/06/27/der-fuenfer-und-das-weggli/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Jun 2012 15:20:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Telesuisse]]></category>
		<category><![CDATA[SRG]]></category>
		<category><![CDATA[Gebühren]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesrat]]></category>
		<category><![CDATA[UVEK]]></category>
		<category><![CDATA[Privatfernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[Bakom]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=9036</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Geldsegen kommt überraschend aber natürlich nicht ungelegen. Schweizer Regionalfernsehsender erhalten zusätzliche Gebührenmillionen, nachdem erst kürzlich der Eigenfinanzierungsgrad gesenkt wurde. Das reiche noch nicht, sagt die Branche und fordert bessere gesetzliche Rahmenbedingungen. Es ist wie Weihnachten im Sommer. Anstatt erst 2013, erhalten Regionalfernsehen und Lokalradios bereits rückwirkend auf Anfang Jahr zusätzliche vier Millionen Franken an <a href="https://medienwoche.ch/2012/06/27/der-fuenfer-und-das-weggli/">Weiterlesen ...</a></p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2012/06/27/der-fuenfer-und-das-weggli/">Der Fünfer und das Weggli</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignleft" src="https://medienwoche.ch/wp_live/wp-content/uploads/2012/06/logo_telesuisse.jpg" alt="" width="120" height="120" /> Der Geldsegen kommt überraschend aber natürlich nicht ungelegen. Schweizer Regionalfernsehsender erhalten zusätzliche Gebührenmillionen, nachdem erst kürzlich der Eigenfinanzierungsgrad gesenkt wurde. Das reiche noch nicht, sagt die Branche und fordert bessere gesetzliche Rahmenbedingungen.<br />
<span id="more-30499"></span><br />
Es ist wie Weihnachten im Sommer. Anstatt erst 2013, erhalten Regionalfernsehen und Lokalradios bereits rückwirkend auf Anfang Jahr zusätzliche vier Millionen Franken an Gebührengeldern. Das hat das Bundesamt für Kommunikation <a href="http://www.bakom.admin.ch/themen/radio_tv/marktuebersicht/00519/index.html?lang=de" target="_blank">letzte Woche bekanntgegeben</a>. Der Löwenanteil von 3.2 Millionen Franken geht an die 13 regionalen TV-Veranstalter. Die zusätzlichen Mittel stehen zur Verfügung, weil es mehr Gebührenzahler gibt.</p>
<p>Gemäss Radio- und Fernsehverordnung muss alle fünf Jahre die Höhe der Gebührenanteile überprüft und allenfalls angepasst werden. Die nächste Runde wäre 2013 fällig gewesen. Aus zwei Gründen hat das UVEK von Bundesrätin Leuthard nun entschieden, bereits heute das Geld zu verteilen.</p>
<p>Zum einen hat der Bundesrat bereits vor zwei Jahren entschieden, dass für die privaten, konzessionierten Sender 54 Millionen Franken aus dem Gebührentopf zur Verfügung stehen. Zum anderen soll der vorzeitige Geldsegen die Folgen der schlechten konjunkturellen Entwicklung der letzten Jahre abzumildern helfen.</p>
<p>So ist auch zu erklären, weshalb jeder der 13 Sender mehr Geld erhält, obwohl die statistischen Daten und finanziellen Kennzahlen zur Neuberechnung der Gebührenanteile für einzelne Sender eine Gebührensenkungen zur Folge gehabt hätte. In einem medienpolitischen Richtungsentscheid hat das UVEK nun beschlossen, dass die «Besitzstandwahrung» bei der Vergabe der Gebühren zu berücksichtigen sei.</p>
<p>Es ist dies bereits der zweite staatliche Eingriff innert kurzer Zeit, mit dem Ziel, den schwächelnden Regionalsendern über die Runden zu helfen. Neben dem zusätzlichen Gebührengeld wurde der Eigenfinanzierungsgrad auf 30 Prozent gesenkt. Das heisst: 70 Prozent des Betriebsaufwands kann ein Privatsender heute mit den Empfangsgebühren decken.</p>
<p>Telesuisse, der Verband der Regionalfernsehen, sieht die Erhöhung der Gebührenanteile als einen Schritt in die richtige Richtung, findet aber, dass nun die gesetzlichen Rahmenbedingungen deutlich <a href="http://telesuisse.createsend.com/t/ViewEmailArchive/j/1D143A2F9653B3C8/C67FD2F38AC4859C/" target="_blank">verbessert werden müssten</a>, um die Lage der Sender zu verbessern. Konkret geht es um die Vergrösserung der Sendegebiete. Das bringe etwas mehr Zuschauer und höhere Werbeerträge, sagte <a href="https://medienwoche.ch/2012/05/14/anpassung-an-die-realitaet/" target="_blank">Telesuisse-Präsident André Moesch</a> Mitte Mai der MEDIENWOCHE, aber natürlich auch nicht das grosse Geld. Man will also den Fünfer und das Weggli: Gebührenmillionen und möglichst günstige Rahmenbedingungen.</p>
<p>Ob sie beides kriegen, entscheidet letztlich die Politik mit der bald anstehenden Revision des Radio- und Fernsehgesetzes. Doch egal wie die Rahmenbedingungen in Zukunft aussehen werden, können sich 13 regionale TV-Sender in der Schweiz nie alleine aus dem Werbemarkt finanzieren. Eine entscheidende Frage wird deshalb sein, ob die gebotene Leistung der Sender weiterhin 54 Millionen an Gebührengeldern wert ist. Da Politiker dazu neigen, mediale Plattformen zu unterstützen, die auch ihnen Auftrittsmöglichkeiten bieten, sei die Prognose gewagt, dass sich am bestehenden System des gebührenfinanzierten «Privatfernsehens» wenig ändern wird.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2012/06/27/der-fuenfer-und-das-weggli/">Der Fünfer und das Weggli</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>400 Franken für die Demokratie</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2012/05/10/400-franken-fuer-die-demokratie/</link>
					<comments>https://medienwoche.ch/2012/05/10/400-franken-fuer-die-demokratie/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 May 2012 12:38:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Bakom]]></category>
		<category><![CDATA[Empfangsgebühren]]></category>
		<category><![CDATA[Gebühren]]></category>
		<category><![CDATA[Nick]]></category>
		<category><![CDATA[RTVG]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesrat]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[UVEK]]></category>
		<category><![CDATA[Medienabgabe]]></category>
		<category><![CDATA[Gesetz]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=8230</guid>

					<description><![CDATA[<p>Mit der Teilrevision des Radio- und Fernsehgesetzes soll die geräteabhängige Empfangsgebühr abgeschafft werden. Vorgesehen ist eine allgemeine Haushaltabgabe. Zahlen muss auch, wer nicht Radio hört und fernsieht. Das sei ein Beitrag für die Demokratie. Damit stellt der Bundesrat die Grundsatzfrage nach der Rolle öffentlicher Medien. Fünf Jahre nach Inkrafttreten des totalrevidierten Radio- und Fernsehgesetzes gelten <a href="https://medienwoche.ch/2012/05/10/400-franken-fuer-die-demokratie/">Weiterlesen ...</a></p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2012/05/10/400-franken-fuer-die-demokratie/">400 Franken für die Demokratie</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignleft" src="https://medienwoche.ch/wp_live/wp-content/uploads/2012/02/dose.jpg" alt="" width="120" height="120" /> Mit der Teilrevision des Radio- und Fernsehgesetzes soll die geräteabhängige Empfangsgebühr abgeschafft werden. Vorgesehen ist eine allgemeine Haushaltabgabe. Zahlen muss auch, wer nicht Radio hört und fernsieht. Das sei ein Beitrag für die Demokratie. Damit stellt der Bundesrat die Grundsatzfrage nach der Rolle öffentlicher Medien.<br />
<span id="more-30478"></span><br />
Fünf Jahre nach Inkrafttreten des totalrevidierten Radio- und Fernsehgesetzes gelten einzelne Bestimmungen bereits wieder als überholt. Deshalb hat der Bundesrat nun eine <a href="http://www.news.admin.ch/message/index.html?lang=de&amp;msg-id=44474" target="_blank">Teilrevision in die Wege geleitet</a>. Kernpunkt der Revision ist ein neues Gebührensystem zur Finanzierung des Service public von SRG und konzessionierten Privatsendern.</p>
<p>Bis Ende August können sich Kantone, Parteien, Medienverbände und -unternehmen und weitere betroffene Kreise zur geplanten Revision des Radio- und Fernsehgesetzes RTVG äussern. Gestern hat das Bundesamt für Kommunikation die Vernehmlassungsunterlagen veröffentlicht.</p>
<p>Was schon länger absehbar war, steht nun auch im Gesetzesentwurf: Anstelle der bisherigen geräteabhängigen Empfangsgebühr soll eine allgemeine Haushaltabgabe für Radio und Fernsehen treten. Sprich: Jeder Haushalt, sowie Unternehmen ab einer bestimmten Grösse, finanzieren mit einem jährlichen Betrag den öffentlichen Rundfunk – unabhängig davon, ob sie Empfangsgeräte besitzen oder nicht.</p>
<p>Von den Leistungen der Service public-Medien profitiere auch, wer nicht Radio höre oder fernsehe, begründet der Bundesrat den Wechsel zur allgemeinen Abgabe. Mit dieser Argumentation erhält die Finanzierung des öffentlichen Rundfunks eine neue Dimension: Es geht im Kern nicht mehr um Radio und Fernsehen, sondern um die Demokratie, steht <a href="http://www.bakom.admin.ch/dokumentation/gesetzgebung/00909/04016/index.html?lang=de" target="_blank">im erläuternden Bericht</a> nachzulesen:</p>
<blockquote><p>«Die direkte Demokratie in der Schweiz ist heute auf Radio und Fernsehen angewiesen und wäre ohne diese Medien kaum mehr funktionsfähig. Das einheimische kulturelle Leben findet in Radio und Fernsehen nicht nur ein Echo, sondern auch eine unverzichtbare Plattform. Die Programmveranstalter erfüllen somit eine unverzichtbare öffentliche Aufgabe, und ihre Leistungen kommen auch jenen Personen zugute, die nie ein schweizerisches Programm sehen oder hören. In einem geräteunabhängigen System tragen deshalb alle zur Finanzierung dieser Leistungen bei.»</p></blockquote>
<p>Mit dieser ideologischen Argumentation rückt unweigerlich die Leistung der SRG und der gebührenfinanzierten Regionalsender ins Zentrum der Diskussion: Öffentlicher Rundfunk als Bedingung für eine funktionierende Demokratie. Zwar gilt als unbestritten, dass Radio und Fernsehen einen essenziellen Beitrag zur Information und Meinungsbildung in einer Demokratie leisten. Aber das Perfide an der Behauptung: Sie lässt sich nicht falsifizieren und mündet letztlich in den abenteuerlichen Schluss, wonach die Schweiz ohne öffentlich finanzierte Medien kollabieren würde. Ob solcher Alarmismus der längst fälligen Diskussion über die Finanzierung des öffentlichen Rundfunks zuträglich ist, oder nicht eher als erpresserische Geste aufgefasst wird, werden die Vernehmlassungsantworten und später die parlamentarische Beratung zeigen.</p>
<p>Der Bundesrat nennt freilich auch weniger tiefschürfende Gründe für die Einführung einer Medienabgabe zur Finanzierung des öffentlichen Runfunks. So würden mit einer allgemeinen Abgabepflicht auf einen Schlag die Schwarzseher verschwinden, da nicht mehr geprüft werden müsste, ob jemand mit einem unangemeldeten Gerät Radio hört oder fernsieht. Entsprechend entfallen die von den Betroffenen als Schnüffelei empfundenen Hausbesuche der Billag-Kontrolleure.</p>
<p>Des weiteren löst eine allgemeine Abgabe den Definitionsstreit darüber, was nun ein Empfangsgerät sei und was nicht. Und schliesslich, was die Gebührenzahler freuen wird: Anstelle der aktuellen Empfangsgebühr von 462 Franken für Radio und Fernsehen würden nach dem neuen Modell pro Haushalt nur noch 400 Franken fällig. Die Freude dürfte sich allerings bei jenen in Grenzen halten, die heute keine oder reduzierte Gebühren zahlen, weil sie entweder gar nicht oder nur für den Radio-, respektive Fernsehempfang zahlen und künftig den vollen Betrag berappen müssten.</p>
<p>Die genaue Höhe einer möglichen Medienabgabe wird nicht im Gesetz festegelegt, sondern erst vom Bundesrat in der dazugehörigen Verordnung. 400 Franken werden im erläuternden Bericht zur Gesetzesrevision mehrfach genannt und auch bei früherer Gelegenheit kursierte dieser Betrag. Doch die Abgabe könnte auch auf der Höhe der bisherigen 462 Franken bleiben; etwa dann, wenn sich die Gewerbelobby im Parlament mit ihrem Ansinnen durchsetzt, die Unternehmen komplett von der neuen Abgabe zu befreien.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2012/05/10/400-franken-fuer-die-demokratie/">400 Franken für die Demokratie</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://medienwoche.ch/2012/05/10/400-franken-fuer-die-demokratie/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>10</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Weniger ist manchmal mehr</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2011/07/01/weniger-ist-manchmal-mehr/</link>
					<comments>https://medienwoche.ch/2011/07/01/weniger-ist-manchmal-mehr/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Jul 2011 13:55:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[UVEK]]></category>
		<category><![CDATA[SRI]]></category>
		<category><![CDATA[Swissinfo]]></category>
		<category><![CDATA[Online]]></category>
		<category><![CDATA[Abbau]]></category>
		<category><![CDATA[SRG]]></category>
		<category><![CDATA[Auslanddienst]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Auslandschweizer]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesrat]]></category>
		<category><![CDATA[EDA]]></category>
		<category><![CDATA[Service public]]></category>
		<category><![CDATA[Kahlschlag]]></category>
		<category><![CDATA[Roger De Weck]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzwelle]]></category>
		<category><![CDATA[Syndicom]]></category>
		<category><![CDATA[Schweizer Radio International]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=3600</guid>

					<description><![CDATA[<p>Swissinfo spart und schärft sein Profil. Aus dem Gemischtwarenladen wird eine Plattform, die sich ganz auf ihren Kernauftrag – das Auslandgeschäft – konzentriert und dieses sogar noch ausbaut: Ab 2013 will der Auslanddienst der SRG auch in russischer Sprache über die Schweiz berichten. Dank dem Strategiewechsel kann das Sorgenkind nun endlich in ruhigere Gewässer segeln. <a href="https://medienwoche.ch/2011/07/01/weniger-ist-manchmal-mehr/">Weiterlesen ...</a></p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2011/07/01/weniger-ist-manchmal-mehr/">Weniger ist manchmal mehr</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft" src="https://medienwoche.ch/wp_live/wp-content/uploads/2011/07/swissinfo-icon.jpg" alt="" width="120" height="120" /> Swissinfo spart und schärft sein Profil. Aus dem Gemischtwarenladen wird eine Plattform, die sich ganz auf ihren Kernauftrag – das Auslandgeschäft – konzentriert und dieses sogar noch ausbaut: Ab 2013 will der Auslanddienst der SRG auch in russischer Sprache über die Schweiz berichten. Dank dem Strategiewechsel kann das Sorgenkind nun endlich in ruhigere Gewässer segeln.<br />
<span id="more-28882"></span><br />
Vor einem Jahr forderten mehr als 13&#8217;000 Personen mit einer Petition die <a href="http://www.rettet-swissinfo.ch/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=56&amp;Itemid=57" target="_blank">Rettung von Swissinfo</a>. Anlass zur Sorge gab damals das Sparprogramm 2011-13 des Bundes. Die Hälfte des Swissinfo-Budgets von jährlich 26 Millionen Franken hätte gestrichen werden sollen. So weit kam es nicht. Der Bundesrat garantierte dem Auslandprogramm seine finanzielle Unterstützung bis 2014. Doch das war noch keine Rettung, nur ein Zeitgewinn. Jetzt ist es aber so weit: <a href="http://www.srgssr.ch/nc/de/medien/archiv/single/date/2011/srg-ssr-positioniert-die-onlineplattform-swissinfo-neu/" target="_blank">Swissinfo ist gerettet</a>, wenn auch zu einem hohen Preis. Das Budget wird um 9 Millionen Franken gekürzt, von heute 26 auf neu 17 Millionen Franken pro Jahr. Ein Drittel der Stellen wird abgebaut, hauptsächlich im Bereich Support. Ebenso verschwinden zahlreiche Dienstleistungen. Zum Beispiel die Informations-CD-ROM, die bisher vor Abstimmungen und Wahlen in 6000 Exemplaren an Auslandschweizer in der ganzen Welt verschickt wurde. Ebenso ergeht es der Link-Datenbank <a href="http://www.swissinfo.ch/ger/services/swisslinks/?cid=629998" target="_blank">Swisslinks</a>, die im Zeitalter potenter Suchmaschinen keinen wirklichen Nutzen mehr bietet.</p>
<p>Der Abbau lieferte denn auch die obligaten dramatischen Schlagzeilen. Von <a href="http://www.20min.ch/finance/news/story/Kahlschlag-bei-Swissinfo-10936714" target="_blank">«Kahlschlag»</a> war die Rede, die Gewerkschaft Syndicom wirft der SRG vor, sich dem  <a href="http://www.syndicom.ch/2011/06/stellenabbau-bei-swissinfo-srg-beugt-sich-rechtsburgerlichem-druck/" target="_blank">«rechtsbürgerlichen Druck»</a> gebeugt zu haben. Was natürlich Humbug ist, wenn man die Leidensgeschichte des Auslanddiensts genauer anschaut. Der Druck ist vor allem hausgemacht und besteht seit der Gründung der Online-Plattform als Ersatz für den Kurzwellendienst von Schweizer Radio International SRI vor 12 Jahren. Das zeigen auch die zahlreichen Sparrunden, die der Online-Dienst seit seiner Gründung über sich ergehen lassen musste, ohne dass die SVP auch nur irgendetwas gefordert hätte. Innerhalb der SRG erreichte Swissinfo nie die Akzeptanz, wie sie das legendäre SRI genossen hatte.</p>
<p>Mit dem Ausbau der Internet-Aktivitäten der anderen SRG-Programme geriet Swissinfo weiter in Bedrängnis. Vor allem die aufwändigen Online-Angebote in den drei Landessprachen liessen sich immer schlechter legitimieren, da Radio und Fernsehen selbst mit Macht ins Netz drängten und heute selbst eine umfassende Berichtersattung anbieten. Auslandschweizer können sich heute genauso gut, wenn nicht sogar besser, auf sf.tv oder tsr.ch, aber auch auf den Webseiten privater Medien, über das Geschehen in ihrer Heimat informieren.</p>
<p>Mit dem Strategiewechsel werden nun klare Prioritäten gesetzt. Der Fokus von Swissinfo liegt künftig noch klarer auf dem nicht-landessprachlichen Angebot, das mit einem neuen Dienst in russischer Sprache sogar noch ausgebaut werden soll, sofern der Bundesrat diesem Vorhaben zustimmt. Entsprechend treffen die Sparanstrengungen im redaktionellen Bereich vor allem die Dienste in deutscher, französischer und italienischer Sprache, die künftig angehalten sind, vermehrt Materialien von Radio und Fernsehen der SRG zu verwenden.</p>
<p>Vor diesem Hintergrund ist der Ab- und Umbau bei Swissinfo kein Kahlschlag, sondern vielmehr ein Befreiungsschlag, der sein Ziel offenbar nicht verfehlt hat. Während in den letzten Jahren die Beteiligung des Bundes am Budget des Auslanddiensts immer wieder umstritten war, gibt es von den zuständigen Departementen Uvek und EDA deutliche Signale, Swissinfo künftig nicht mehr auf die Sparliste zu setzen. Und auch von Seiten der SRG wird es keinen Spardruck mehr geben, da der Strategiewechsel mit dem Segen und im Auftrag von Generaldirektor Roger de Weck erfolgte. Ausserdem handelt es sich bei den je 8.5 Millionen Franken, die Bund und SRG gemeinsam zum Budget von Swissinfo beitragen, um einen Pappenstiel im Vergleich mit den Kosten anderer Unternehmensteile der SRG.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2011/07/01/weniger-ist-manchmal-mehr/">Weniger ist manchmal mehr</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://medienwoche.ch/2011/07/01/weniger-ist-manchmal-mehr/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
