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	<title>Verena Vonarburg | MEDIENWOCHE</title>
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	<description>Magazin für Medien, Journalismus, Kommunikation &#38; Marketing</description>
	<lastBuildDate>Thu, 22 Jun 2017 07:06:34 +0000</lastBuildDate>
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	<item>
		<title>Streit um Strategie: Direktorin geht</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2015/11/25/streit-um-strategie-direktorin-geht-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Nov 2015 16:04:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Verena Vonarburg]]></category>
		<category><![CDATA[Verlegerverband]]></category>
		<category><![CDATA[Ringier]]></category>
		<category><![CDATA[Tamedia]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach zwei Jahren als Geschäftsführerin des Verbands Schweizer Medien wird Verena Vonarburg ab kommenden Frühjahr für Ringier als Cheflobbyisten arbeiten. Sie wechselt damit zu jenem Unternehmen, das den Verlegerverband im Streit verlassen hatte. Üblicherweise wählen Zurücktretende salbungsvolle Worte, würdigen ihren bisherigen Arbeitgeber, loben die gute Zusammenarbeit, selbst dann, wenn man sich nicht in gegenseitigem Einvernehmen <a href="https://medienwoche.ch/2015/11/25/streit-um-strategie-direktorin-geht-2/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nach zwei Jahren als Geschäftsführerin des Verbands Schweizer Medien wird Verena Vonarburg ab kommenden Frühjahr für Ringier als Cheflobbyisten arbeiten. Sie wechselt damit zu jenem Unternehmen, das den Verlegerverband im Streit verlassen hatte.<br />
<span id="more-26211"></span><br />
Üblicherweise wählen Zurücktretende salbungsvolle Worte, würdigen ihren bisherigen Arbeitgeber, loben die gute Zusammenarbeit, selbst dann, wenn man sich nicht in gegenseitigem Einvernehmen getrennt hat. Verena Vonarburg dagegen spricht Klartext über die Gründe ihres Rücktritts als geschäftsführende Direktorin des Verbands Schweizer Medien VSM: «Nach meinem Dafürhalten täte der Verband gut daran, stärker nach Verbündeten Ausschau zu halten und konstruktiv-innovativ zu Gunsten des Medienplatzes Schweiz unterwegs sein.»</p>
<p>Die Sätze versteht, wer ihren künftigen Arbeitgeber kennt. Kurz nach der <a href="http://www.schweizermedien.ch/getattachment/22ee98a2-6710-4734-a1d5-5a5fa6a578cd/Direktorin-verlasst-den-Verband-SCHWEIZER-MEDIEN.aspx" target="_blank">Mitteilung des VSM</a> <a href="http://www.ringier.ch/de/press-releases/corporate/verena-vonarburg-wird-head-public-affairs-ringier-group" target="_blank">teilte Ringier mit</a>, dass Verena Vonarburg ab Frühjahr 2016 den neu geschaffenen Posten eines Head of Public Affairs Ringier Group (deutsch: Cheflobbyistin) bekleiden wird. Damit wechselt Vonarburg zu jenem Medienhaus, das den Verlegerverband jüngst <a href="https://medienwoche.ch/2015/08/24/sag-mir-wo-du-stehst/">im Streit verlassen hatte</a>. Ringier entschied sich für den Alleingang, weil das Unternehmen zusammen mit Swisscom und SRG eine Werbeallianz geschmiedet und dies an der Verbandsspitze zu empörten Reaktionen geführt hatte. Insbesondere Tamedia sieht im Joint-Venture einen medienpolitischen Affront und hält Ringiers Engagement <a href="http://www.schweizamsonntag.ch/ressort/medien/der_brachiale_kampf_um_die_digitale_vorherrschaft/" target="_blank">für einen «Verrat»</a>.</p>
<p>Eine Haltung, die Verena Vonarburg so nicht teilt, aber als Geschäftsführerin mittragen musste, zumal nach dem Ringier-Austritt die Tamedia-Haltung zur dominanten wurde. In ihrem Rücktrittsschreiben ans Verbandspräsidium schreibt Vonarburg: «Ich bin nicht der Meinung, dass das geplante Joint Venture die Existenz der privaten Medien in der Schweiz in Frage stellt.» Vielmehr sieht die scheidende Direktorin in der Werbeallianz auch Chancen: «Wo sich Kooperationschancen zugunsten des Medienplatzes Schweiz bieten, sollte man diese erst einmal nüchtern prüfen, statt reflexartig gegen einen vermeintlichen Verrat opponieren.» Zusammen mit Verbandspräsident Hanspeter Lebrument habe sie versucht, die Wogen zu glätten, was aber nun offenbar nicht gelungen ist. Deshalb habe sie sich für den Rücktritt entschieden. Es sei an der Zeit, dass jemand die Geschäftsleitung übernehme, «der die Haltung des Verbandes vollumfänglich teilt.»</p>
<p>Damit wird sich die Tamedia-Linie innerhalb des Verbands durchsetzen. Ob dies im Interesse der gesamten Branche ist, die der VSM repräsentierten sollte, darf allerdings bezweifelt werden. Der Konfrontationskurs gegen die Werbeallianz im Allgemeinen und die SRG im Speziellen könnte sich zu einem nervenaufreibenden, aber wenig zielführenden Kleinkrieg entwickeln, wie ihn der Verband in der Vergangenheit bereits gegen Google geführt hatte – nur um nach Jahren zu merken, dass Kooperation doch mehr bringt als Konfrontation.</p>
<p>Der Abgang Vonarburgs bedeutet für den Verlegerverband einen herben Verlust. In den knapp zwei Jahren ihres Wirkens hat sich die langjährige Journalistin nach Kräften darum bemüht, der Branchenorganisation ein moderneres Gesicht zu geben. Mit <a href="http://www.schweizermedien.ch/" target="_blank">neuen Kommunikationsmitteln</a> und Kampagnen ist das ganz gut gelungen. Auch als Lobbyistin konnte die in Bundesbern gut vernetzte Vonarburg ihr Gewicht in die Waagschale werfen und diskret hinter den Kulissen wirken. Das Rüstzeug dazu hatte sie vor der Verbandsarbeit als PR-Beraterin in der Agentur Furrer Hugi &amp; Partner erworben. Davon wird nun auch ihr neuer Arbeitgeber Ringier profitieren.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2015/11/25/streit-um-strategie-direktorin-geht-2/">Streit um Strategie: Direktorin geht</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Austritt wird zur Streitsache</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2015/10/24/austritt-wird-zur-streitsache/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 Oct 2015 10:12:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Verlegerverband]]></category>
		<category><![CDATA[Verband Schweizer Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Ringier]]></category>
		<category><![CDATA[Verena Vonarburg]]></category>
		<category><![CDATA[Edi Estermann]]></category>
		<category><![CDATA[VSM]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ende August teilte das Medienhaus Ringier mit, man trete «mit sofortiger Wirkung» aus dem Verband Schweizer Medien aus. So einfach geht das aber nicht. Die Statuten sehen einen Austritt erst per Ende 2016 vor. Und darauf beharrt der Verband. Beim Streit geht es auch – und vor allem – um Geld. Am Ende wird wohl <a href="https://medienwoche.ch/2015/10/24/austritt-wird-zur-streitsache/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ende August teilte das Medienhaus Ringier mit, man trete «mit sofortiger Wirkung» aus dem Verband Schweizer Medien aus. So einfach geht das aber nicht. Die Statuten sehen einen Austritt erst per Ende 2016 vor. Und darauf beharrt der Verband. Beim Streit geht es auch – und vor allem – um Geld. Am Ende wird wohl ein Richter entscheiden, ob das Vorgehen Ringier rechtens war.<br />
<span id="more-25981"></span><br />
Es war ein Knall mit dem niemand gerechnet hatte: Am 20. August erklärte das Zürcher Medienunternehmen Ringier seinen <a href="http://www.ringier.ch/de/medienmitteilungen/corporate/austritt-von-ringier-aus-dem-verband-schweizer-medien-vsm" target="_blank">Austritt aus dem Verband Schweizer Medien</a>. Und zwar «mit sofortiger Wirkung». Als Grund für den Bruch mit der Branchenorganisation nannte Ringier in einer Medienmitteilung die «Radikalforderung» nach einem Werbeverbot für die SRG. Ein Postulat hinter das sich Ringier nicht stellen konnte und wollte, zumal das Unternehmen gerade mit ebenjener SRG und der staatsnahen Swisscom ein Joint Venture für das gemeinsame Werbegeschäft eingefädelt hatte.</p>
<p>Doch so einfach lässt man das austrittswillige Mitglied nicht ziehen. Der Verlegerverband fordert von Ringier die statutarisch vorgesehene <a href="http://www.schweizermedien.ch/uber-uns/statuten" target="_blank">Kündigungsfrist von sechs Monaten</a> auf Ende eines Kalenderjahres einzuhalten. Was heisst: Wenn Ringier am 20. August 2015 seine Kündigung bekannt gegeben hat, kann das Unternehmen per Ende 2016 austreten.</p>
<p>Dass der Verband auf diesem Vorgehen beharrt, wie Direktorin Verena Vonarburg auf Anfrage bestätigt, hat nicht nur formale, sondern vor allem finanzielle Gründe. Ringier zahlt als eines der beiden grössten Mitglieder (neben Tamedia) einen jährlichen Beitrag von 300’000 Franken. Geld, auf das der VSM für seine aktuellen Aktivitäten angewiesen ist. Weil ein Wegfall des Betrags zu stellt sich der Verband auf den Standpunkt, dass Ringier auch noch den Mitgliederbeitrag für 2016 schuldet.</p>
<p>Ringier dagegen sieht sich bereits jetzt finanziell kulant, weil man «keine Rückforderungen für den bereits geleisteten Beitrag 2015» stelle, obwohl sich die Ringier-Vertreter mit Bekanntgabe des Austritts aus sämtlichen Gremien und Funktionen zurückgezogen hätten, wie Unternehmenssprecher Edi Estermann auf Anfrage erklärt. «2016 wird es aber keine Beitragszahlung geben.» Als Sparmassnahme will man den Schritt aber nicht verstanden wissen, obwohl man das Geld natürlich ganz gut anderweitig einsetzen kann. Auch betont Estermann, dass das Tuch mit dem Verband nicht komplett zerschnitten sei. Ringier werde weiterhin mit den einzelnen Mitgliedern in Branchenfragen zusammenarbeiten.</p>
<p>Zu seinem überstürzten Austritt sieht sich Ringier indessen legitimiert, weil es dafür «ausserordentliche Gründe» gebe. Sprecher Estermann nennt deren drei:</p>
<ul>
<li>Die Vorkommnisse bei der Präsidiumsretraite auf dem Zürcher Sonnenberg vom 18. August, wo Ringier-CEO Marc Walder seiner Zuständigkeit für das Departement «Elektronische und Neue Medien» des Verbands enthoben wurde.</li>
<li>Die Medienmitteilung des Verbands vom 20. August, von deren Inhalt sich Ringier «brüskiert» und vom Vorgehen dazu «überrumpelt» sah, wie der «Schweizer Journalist» in seiner aktuellen Ausgabe schreibt.</li>
<li>Und schliesslich die Forderung nach einem kompletten Werbeverbot für die SRG, ohne dass es dafür je einen formellen Beschluss des Verbands gegeben hätte.</li>
</ul>
<p>Wenn der Verband Ringier nicht doch noch früher als in den Statuten vorgesehen ziehen lässt, wird dereinst ein Richter entschieden müssen, ob die von Ringier vorgebrachten Punkte als «wichtige Gründe» durchgehen, die den sofortigen Austritt rechtfertigen. Eine solche Beurteilung erfolgt aber erst dann, wenn Ringier den Mitgliederbeitrag für 2016 nicht bezahlt. Bis dahin gilt das Unternehmen als Teil des Verbands, weil es ja die Rechnung für 2015 beglichen hat.</p>
<p>Ein Richter wird dereinst zu beurteilen haben, ob das Vertrauensverhältnis zwischen den Parteien total zerstört ist, oder ob nicht doch ein ordentlicher Austritt als Reaktion auf die Vorfälle für Ringier zumutbar gewesen wäre.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2015/10/24/austritt-wird-zur-streitsache/">Austritt wird zur Streitsache</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Private Medien nicht an den Rand drängen</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2015/09/02/private-medien-nicht-an-den-rand-draengen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Sep 2015 13:03:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Verlegerverband]]></category>
		<category><![CDATA[Verena Vonarburg]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Swisscom will ihr digitales Kundenwissen gemeinsam mit der SRG und Ringier in Werbeeinnahmen ummünzen. Es droht akute Wettbewerbsverzerrung.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Swisscom will ihr digitales Kundenwissen gemeinsam mit der SRG und Ringier in Werbeeinnahmen ummünzen. Es droht akute Wettbewerbsverzerrung.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2015/09/02/private-medien-nicht-an-den-rand-draengen/">Private Medien nicht an den Rand drängen</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>«Im Herzen werde ich immer Journalistin bleiben»</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2014/09/08/im-herzen-werde-ich-immer-journalistin-bleiben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Sep 2014 15:07:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Verlegerverband]]></category>
		<category><![CDATA[Verband Schweizer Medien]]></category>
		<category><![CDATA[SRG]]></category>
		<category><![CDATA[Verena Vonarburg]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>An vorderster Front gegen die SRG: Seit März ist Verena Vonarburg Direktorin des Verbandes Schweizer Medien und damit die direkte Gegenspielerin von Roger de Weck. Mit der politischen Mechanik ist Vonarburg sehr gut vertraut. Sie arbeitete als Journalistin bei SRF und lange beim «Tages-Anzeiger». Doch wie das Spiel wirklich läuft, habe sie erst als Lobbyistin <a href="http://www.persoenlich.com/news/medien/verband-schweizer-medien-im-herzen-werde-ich-immer-journalistin-bleiben-319949">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>An vorderster Front gegen die SRG: Seit März ist Verena Vonarburg Direktorin des Verbandes Schweizer Medien und damit die direkte Gegenspielerin von Roger de Weck. Mit der politischen Mechanik ist Vonarburg sehr gut vertraut. Sie arbeitete als Journalistin bei SRF und lange beim «Tages-Anzeiger». Doch wie das Spiel wirklich läuft, habe sie erst als Lobbyistin bei der Public-Affairs-Agentur Furrer.Hugi duchschaut.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2014/09/08/im-herzen-werde-ich-immer-journalistin-bleiben/">«Im Herzen werde ich immer Journalistin bleiben»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Vier Spitzenpositionen ausgewechselt</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2013/12/03/vier-spitzenpositionen-ausgewechselt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MW Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Dec 2013 09:53:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Verband Schweizer Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Presserat]]></category>
		<category><![CDATA[Verena Vonarburg]]></category>
		<category><![CDATA[MAZ]]></category>
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		<category><![CDATA[Bakom]]></category>
		<category><![CDATA[Diego Yanez]]></category>
		<category><![CDATA[Philipp Metzger]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In den letzten Wochen haben vier Akteure der schweizerischen Medienlandschaft ihr Spitzenpersonal ausgewechselt. BAKOM und Presserat setzten auf Kontinuität, das MAZ – und insbesondere der Verlegerverband – überraschten mit ihren Neubesetzungen. Als Geschäftsührerinnen und Direktoren werden die frisch Gewählten ab dem kommenden Jahr wichtige Posten im Umfeld von Ausbildung, Regulierung, Selbstkontrolle und Medienpolitik bekleiden. Ihr <a href="https://medienwoche.ch/2013/12/03/vier-spitzenpositionen-ausgewechselt/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>In den letzten Wochen haben vier Akteure der schweizerischen Medienlandschaft ihr Spitzenpersonal ausgewechselt. BAKOM und Presserat setzten auf Kontinuität, das MAZ – und insbesondere der Verlegerverband – überraschten mit ihren Neubesetzungen.<br />
<span id="more-16948"></span><br />
Als Geschäftsührerinnen und Direktoren werden die frisch Gewählten ab dem kommenden Jahr wichtige Posten im Umfeld von Ausbildung, Regulierung, Selbstkontrolle und Medienpolitik bekleiden. Ihr Einfluss und Erfolg hängt nicht zuletzt davon ab, ob sie über die rein verwaltenden Aufgaben hinaus auch neue Akzente zu setzen vermögen – und dafür auch bereit sind, gewisse Risiken einzugehen. Das sind die vier Neuen:</p>
<h2>Verband Schweizer Medien<br />
Verena Vonarburg, Direktorin</h2>
<p><strong>Person:</strong><br />
<a href="https://medienwoche.ch/wp_live/wp-content/uploads/2013/12/verena_vonarburg.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img decoding="async" class="alignright size-full wp-image-16969" title="Verena_Vonarburg" src="https://medienwoche.ch/wp_live/wp-content/uploads/2013/12/verena_vonarburg.jpg" alt="" width="111" height="140" /></a> Mit der Wahl von Verena Vonarburg (46) zu seiner neuen Direktorin sendet der Verband Schweizer Medien ein deutliches Signal aus: Vonarburg ist nicht Juristin wie ihre Vorgänger, sondern Journalistin. In der Vergangenheit zeigte der Verlegerverband wenig Gespür für die Anliegen der Medienschaffenden. Mit der neuen Direktorin hat die Journalismuskompetenz einen Quantensprung erfahren. Verena Vonarburg bringt zudem wichtige Lobby-Erfahrung mit. Seit rund zwei Jahren arbeitet sie als Senior Consultant bei der PR- und Public-Affairs-Agentur <a href="http://www.furrerhugi.ch/de-CH/Agentur/Team/Verena-Vonarburg" target="_blank">Furrer, Hugi und Partner</a>. Nicht ganz unerhebliches Detail: Die Agentur hat auch ein Lobby-Mandat der SRG, dem «Erzfeind» der Verleger.</p>
<p><strong>Institution:</strong><br />
Dem abtretenden Geschäftsführer des Verbands Schweizer Medien hat man den Abgang <a href="http://www.nzz.ch/aktuell/feuilleton/medien/schweizer-medien-abgang-nach-dem-eclat-1.18176479" target="_blank">leicht gemacht</a>. Urs F. Meyer verhandelte mit dem Journalistenverband impressum über eine sozialpartnerschaftliche Annäherung. Das Präsidium interessierte sich aber nicht die Bohne dafür und gab das Meyer coram publico am Verlegerkongress zu verstehen. Die Episode zeigt, wie klein der gemeinsame Nenner unter den Deutschschweizer Zeitungsverlegern bisweilen ist. Was auch nicht weiter überrascht, bei so unterschiedlichen Unternehmen wie Tamedia und Wohler Anzeiger in ein und derselben Organisation. Die Direktorin steht mit ihrer Arbeit permanent im Spannungsfeld zwischen den Interessen von Grosskonzernen, Patron-geführten regionalen Medienhäusern und Kleinstverlagen und muss gegen aussen ein möglichst kohärentes Bild der Verleger vermitteln. (Nick Lüthi)</p>
<h2>Journalistenschule MAZ<br />
Diego Yanez, Direktor</h2>
<p><strong>Person:</strong><br />
<a href="https://medienwoche.ch/wp_live/wp-content/uploads/2013/12/diego_yanez.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img decoding="async" class="alignright size-full wp-image-16970" title="diego_yanez" src="https://medienwoche.ch/wp_live/wp-content/uploads/2013/12/diego_yanez.jpg" alt="" width="111" height="141" /></a> Mit Diego Yanez (55) fiel die <a href="http://www.maz.ch/aktuell/news/805.asp" target="_blank">Wahl des neuen MAZ-Direktors</a> auf einen gestandenen Fernsehmann. Yanez hat die längste Zeit seines Berufslebens beim Schweizer Fernsehen gearbeitet, heute als Chefredaktor. Der Personalentscheid kann kaum als Zeichen des Aufbruchs gelesen werden: Yanez ist ein Mann über 50, der zehn Jahre vor der Pensionierung seine vermutlich letzte neue Stelle antritt. Ausserdem steht seine Berufserfahrung als langjähriger SRG-Angestellter im Gegensatz zur Realität des Gros der MAZ-Absolventen, die sich auf dem volatilen Print- und Online-Markt behaupten müssen.</p>
<p><strong>Institution:</strong><br />
Das MAZ ist unbestritten die Nummer eins in der praktischen Medienausbildung in der Deutschschweiz. Zu diesem Ruf hat Sylvia Egli von Matt als Direktorin in den letzten 15 Jahren massgeblich beigetragen. Egli von Matt vertrat die Institution mit grossem Engagement und Sachkompetenz gegen innen und aussen. Ihr Nachfolger tritt in grosse Fusstapfen, umso mehr, als dass die anstehenden Aufgaben nicht weniger anspruchsvoll werden: Neben der Ausgestaltung der Ausbildung in einem sich rasant wandelnden Berufsumfeld, ist beim MAZ immer wieder die Finanzierung ein Thema. Erst vor einem Jahr konnte nur dank einem Kompromiss verhindert werden, dass der Kanton Luzern seinen Finanzierungsanteil streicht. Solche Übungen beanspruchen Ressourcen, die dann im Kerngeschäft fehlen. (Nick Lüthi)</p>
<h2>Bundesamt für Kommunikation (BAKOM)<br />
Philipp Metzger, Direktor</h2>
<p><strong>Person:</strong><br />
<a href="https://medienwoche.ch/wp_live/wp-content/uploads/2013/12/philipp_metzger.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img decoding="async" class="alignright size-full wp-image-16971" title="philipp_metzger" src="https://medienwoche.ch/wp_live/wp-content/uploads/2013/12/philipp_metzger.jpg" alt="" width="111" height="141" /></a> Der <a href="http://www.bakom.admin.ch/dokumentation/medieninformationen/00471/index.html?lang=de&amp;msg-id=50248" target="_blank">neue BAKOM-Direktor</a> muss im Fernmeldegesetz genauso sattelfest sein wie im Radio- und Fernsehrecht. Zusätzlich gefordert sind medienpolitische Sensibilität und ein vertrauter Umgang mit Verwaltungsbehörden. Seit Kurzem besitzt das BAKOM auch Kompetenzen im Bereich Post. Philipp Metzger (49) ist der frühere Leiter der Telekomabteilung des Bundesamts und liess sich nach einem kurzen Abstecher zur Internationalen Fernmeldeunion ITU für den Direktorenposten zum BAKOM zurückholen. Metzger gilt als vernünftig und angenehm im Umgang und als durchsetzungsfähig. Er besitzt Erfahrung in der internationalen Verbands- und Verwaltungslandschaft und hat einen juristischen Hintergrund als Rechtsanwalt.</p>
<p><strong>Institution:</strong><br />
Das BAKOM ist die Aufsichtsbehörde der Telekomfirmen und der konzessionierten Radio- und TV-Programmveranstalter. Es ist weniger eine Regulierungsinstanz mit eigenen Entscheidungsbefugnissen als eine vorbereitende und umsetzende Behörde für das Departement UVEK und für die unabhängige Kommunikationskommission (ComCom). So etwa in der laufenden Gesetzesrevision, die im Radio- und Fernsehgesetz von der Geräteabgabe zu einer Haushaltsabgabe führen soll. Dem hervorragenden Ruf von Metzgers Vorgänger, dem Verfassungs- und Medienrechtler Martin Dumermuth, ist es zu verdanken, dass das BAKOM als Kompetenzzentrum für Kommunikation in der Bundesverwaltung anerkannt ist. Also auch hier grosse Fusstapfen. (Philip Kübler)</p>
<h2>Schweizer Presserat<br />
Ursina Wey, Geschäftsführerin</h2>
<p><strong>Person:</strong><br />
<a href="https://medienwoche.ch/wp_live/wp-content/uploads/2013/12/ursina_wey.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-full wp-image-16972" title="ursina_wey" src="https://medienwoche.ch/wp_live/wp-content/uploads/2013/12/ursina_wey.jpg" alt="" width="111" height="141" /></a> Fast gleichen Alters wie Metzger, und ebenfalls Anwältin, ist Ursina Wey (50), die ab 2014 Martin Künzi als Geschäftsführerin des Presserates <a href="http://presserat.ch/_Inserat_Geschaftsfuehrer.htm" target="_blank">ablösen wird</a>. Künzi hat über eine gefühlte Ewigkeit im Hintergrund der Beschwerdeinstanz gewirkt und kennt die Hunderten von Entscheiden so gut wie kaum einer. Wenn man das Stelleninserat des Presserats liest, darf man von Ursina Wey auch eine strategische Weiterentwicklung und eine stärkere Repräsentation des Presserates erwarten.</p>
<p><strong>Institution:</strong><br />
Eifrig genutzt wird die Beschwerde an den Presserat. Das Publikum kann kostenlos und niederschwellig an eine Brancheninstitution gelangen und kommt so zu einer kritischen, meist gut argumentierten Stellungnahme. Was die Medien mit den Stellungnahmen machen, ist eine andere Frage. Das Beschwerdeverfahren ist das einzige nennenswerte Produkt des Presserates geblieben. Daneben gelang ihm bisher wenig Ausstrahlung. Medienauftritte sind selten geworden im Vergleich mit dem Zeiten, als Peter Studer und zuvor Roger Blum das Präsidium innehatten (heute Dominique von Burg, in der Deutschschweiz wenig bekannt). Ursina Wey wird wie Martin Künzi sowohl als besonnener Kopf wie auch als emsige Hand der Beschwerdeinstanz wirken müssen. Doch Künzi hatte sich noch als Sekretär bezeichnet, und Wey ist Geschäftsführerin: eine Chance. (Philip Kübler)</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2013/12/03/vier-spitzenpositionen-ausgewechselt/">Vier Spitzenpositionen ausgewechselt</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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