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	<title>Volontariat | MEDIENWOCHE</title>
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	<description>Magazin für Medien, Journalismus, Kommunikation &#38; Marketing</description>
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	<item>
		<title>Das Praktikum und wie es zum Win-Win wird</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/09/28/das-praktikum-und-wie-es-zum-win-win-wird/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dominik Allemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Sep 2021 06:13:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Führungskultur]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsmotivation]]></category>
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		<category><![CDATA[Volontariat]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Von «Das Praktikum ist gut für den CV» bis «Lass das den Praktikanten machen». Diese Denkmuster müssen wir hinter uns lassen. Ein Praktikum kann so viel mehr sein &#8211; wenn attraktiv und aktiv gestaltet. Davon profitiert das Unternehmen, wie auch die Praktikant*innen. Wir zeigen, wie es geht.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="note blog-note"><em>Von «Das Praktikum ist gut für den CV» bis «Lass das den Praktikanten machen». Diese Denkmuster müssen wir hinter uns lassen. Ein Praktikum kann so viel mehr sein &#8211; wenn attraktiv und aktiv gestaltet. Davon profitiert das Unternehmen, wie auch die Praktikant*innen. Wir zeigen, wie es geht.</em></div><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/09/28/das-praktikum-und-wie-es-zum-win-win-wird/">Das Praktikum und wie es zum Win-Win wird</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Ideale muss man sich erst leisten können</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2014/02/06/ideale-muss-man-sich-auch-leisten-koennen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Carmen Epp]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Feb 2014 10:26:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Standpunkt]]></category>
		<category><![CDATA[Beruf]]></category>
		<category><![CDATA[Hans Leyendecker]]></category>
		<category><![CDATA[Volontariat]]></category>
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		<category><![CDATA[Constructive Journalism]]></category>
		<category><![CDATA[MAZ]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mehr «good news» und weniger Eitelkeit im Journalismus – was Hans Leyendecker und Ulrik Haagerup dieser Tage propagierten, macht Mut. Und dürfte dem einen oder anderen Nachwuchsjournalisten Hoffnung geben. Doch mit der Hoffnung ist es schnell vorbei, wenn sie auf die Realität der Generation Praktikum trifft. Journalismus dient der Aufklärung. So weit so bekannt. Doch <a href="https://medienwoche.ch/2014/02/06/ideale-muss-man-sich-auch-leisten-koennen/">Weiterlesen ...</a></p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2014/02/06/ideale-muss-man-sich-auch-leisten-koennen/">Ideale muss man sich erst leisten können</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mehr «good news» und weniger Eitelkeit im Journalismus – was Hans Leyendecker und Ulrik Haagerup dieser Tage propagierten, macht Mut. Und dürfte dem einen oder anderen Nachwuchsjournalisten Hoffnung geben. Doch mit der Hoffnung ist es schnell vorbei, wenn sie auf die Realität der Generation Praktikum trifft.<br />
<span id="more-17955"></span><br />
Journalismus dient der Aufklärung. So weit so bekannt. Doch klären wir wirklich auf? Stellen wir Dinge klar? Hans Leyendecker von der Süddeutschen Zeitung setzt ein grosses Fragezeichen dahinter. Er sprach kürzlich am <a href="http://recherche.mazblog.ch/2014/01/recherche-darf-kein-wut-journalismus-sein/" target="_blank">Recherchetag der Journalistenschule</a> MAZ in Luzern. Oftmals baue Recherche auf einer Verdachtsberichterstattung auf, sagte Leyendecker. Als Beispiel nannte er die Berichterstattung rund um den ehemaligen deutschen Bundespräsidenten Christian Wulff: Die Medien hätten den Prozess zu ihrem eigenen Zweck inszeniert. Und obwohl sich inzwischen herausgestellt hat, dass an den Vorwürfen wenig dran ist, treten sie noch immer auf Wulff ein.</p>
<p><strong>Wenn Vorurteile auf Eitelkeit treffen</strong><br />
Die Gründe dafür sieht Leyendecker sowohl bei den Journalisten als auch bei den Lesern. Das Publikum wolle meist nur seine Vorurteile bestätigt sehen. Leser würden immer mehr mit dieser Einstellung an Geschichten gehen: überall Übeltäter und Schufte. Und es werde immer schwieriger, Leute zu finden, die etwas lesen, sehen oder hören wollen, das ihre Vorurteile widerlegen könnte. Dass die Journalisten ihrerseits dieses Spiel mitmachen, liegt laut Leyendecker an der Eitelkeit der Medienbranche. Viele Journalisten betrieben Recherche zum Selbstzweck; wollen gross rauskommen, Helden sein. Aufmerksamkeit sei zur neuen Leitwährung geworden, die Sucht der Journalisten nach Anerkennung nehme überhand. So sei immer mehr festzustellen, wie die Medien sich ständig versichern, wie wichtig sie sind und dass es sie noch gibt. Leyendeckers Urteil: Das ist schizophren! Er plädierte in seiner Rede am MAZ für mehr Ergebnisoffenheit und weniger Wut-Journalismus.</p>
<p><strong>Ein falsches Bild der bösen Welt</strong><br />
Ähnlich kritisch zum Zustand des Journalismus liess sich dieser Tage <a href="http://derstandard.at/1389857918776/Wir-zeichnen-ein-falsches-Bild-von-der-Welt" target="_blank">auch Ulrik Haagerup verlauten</a>. Der Infochef des dänischen Rundfunks berichtete am Forum Journalismus und Medien in Wien über «Constructive Journalism». Haagerup kritisierte, dass für die Medienbranche «nur Stories gut sind, die auf einem Konflikt aufbauen, einer dramatischen Situation, einem Opfer», alles andere – so die landläufige Meinung – sei Werbung und kein Journalismus. Durch dieses seit Jahrzehnten von praktisch allen Medien gelebte Prinzip, so Haagerup, zeichneten wir ein falsches Bild der Welt.</p>
<p>Er plädiert dafür, die Welt mit beiden Augen zu sehen und konstruktiv zu beschreiben. «Constructive Journalism» deckt auch Dinge ab, die funktionieren, statt nur darüber zu berichten, was schief läuft. Das sei entgegen den Einwänden vieler Journalisten kein Versuch, dem kritischen, investigativen Journalismus die Zähne zu ziehen, so Haagerup. «Ich will preiswürdigen Journalismus, der Fehlentwicklungen aufdeckt. Aber: Nicht nur kritischer Journalismus ist Journalismus. Eine gute Story braucht nicht zwingend Bösewichte, Skandale, Konflikte.» Konstruktiver Journalismus könne auch verdammt gute Stories liefern, weil sie die Leute inspirieren. Als Beispiel nennt er eine Geschichte über den Vater eines Autisten, der eine Beratungsfirma gegründet hat, die nur Autisten beschäftigt. «Alle achten nur auf die Fähigkeiten, die seinem Sohn fehlen. Aber nicht auf jene, die er hat.» Hier setzt «Constructive Journalism» an.</p>
<p><strong>Worte werden nicht umgesetzt</strong><br />
Mehr good news, weniger Eitelkeit und Gockeltum im Journalismus – das sind löbliche Worte. Und sie stossen bei Kolleginnen und Kollegen auf spontane Zustimmung. Zu glauben, dass sich deswegen nun die ganze Branche wandelt, wäre naiv. Trotzdem lohnt es sich, die Frage zu stellen, wieso solche Worte meist nur Worte bleiben und selten in die Tat umgesetzt werden. Ich behaupte: Es liegt weniger am Willen als an den Umständen.</p>
<p>Ideale werden gemeinhin zwei Altersgruppen zugewiesen: der Jugend und dem Alter. Aussagen darüber, wie die Welt idealerweise sein sollte, gelten entweder als naiv oder altbacken. In der Pubertät will man die Welt verändern, sie besser machen. Dann nimmt die Adoleszenz die Ideale immer mehr im Zaum; aus ihnen er-wächst das, was wir Reife nennen. Ist man schliesslich alt, hält man sich für weise und alles Vergangene für viel besser. Die «alten Hasen» und die «Jungspunde» haben also eines gemeinsam: Ideale. Was sie trennt, sind die Umstände, in denen sie leben und die unterschiedlicher kaum sein könnten.</p>
<p><strong>Schattenseiten eines Privilegs</strong><br />
Der Jungjournalist, meist in einem Praktikums- oder Volontariatsverhältnis, ist zu allererst einmal froh darüber, überhaupt als Journalist arbeiten zu können. Es war schon immer sein Traumberuf, schon immer wollte er davon leben können. Der Markt ist umkämpft, hinter jedem Nachwuchsjournalist warten zehn andere darauf, seine Stelle zu kriegen. So nimmt der Jungjournalist auch gerne die Schattenseiten seines Privilegs in Kauf: der tiefe Praktikumslohn, der geringe Status als Volontär und nicht zuletzt das kaum vorhandene Mitspracherecht darüber, was er als Journalist soll, darf, muss. Für Idealismus ist in diesem Umfeld wenig Platz.</p>
<p>Zugegeben, ich zeichne hier ein düsteres Bild. Es gibt auch Jungjournalisten, die in einem Umfeld arbeiten, wo sie sich einbringen und ihre Ideale verwirklichen können. Auch ich zähle dazu. Doch dieses Glück wird längst nicht allen zuteil. Und das ist nicht einfach eine pessimistische Mutmassung, sondern fusst auf Erfahrungen mit Jungjournalisten, die ich während meiner Ausbildung am MAZ kennengelernt habe.</p>
<p><strong>«Ich hatte keine andere Wahl»</strong><br />
Da gibt es zum Beispiel die junge Journalistin, die auf Geheiss des Chefs ein Vergewaltigungsopfer anrufen musste – und das wenige Tage nach der Tat und selbstverständlich ohne, dass das Opfer das gewollt hätte. Die Reaktion ihrer Mitstudierenden am MAZ: «Krass, und das hast Du getan?!» Ihre Antwort war so bitter wie bezeichnend: «Ja, hatte ich denn eine andere Wahl?» Das mag nach einer billigen Ausrede klingen. Sie wollte nicht, der Auftrag des Chefs widerstrebte ihr zutiefst, und klar hätte sie ablehnen können. Der Gedanke an all die Mitbewerber, die sie im Bewerbungsverfahren hinter sich liess und die immer noch auf ihren Posten lauerten, liess sie schliesslich einlenken.</p>
<p>Ähnlich ging es einem jungen Journalisten, ebenfalls in Ausbildung am MAZ. Er wähnte sich während einer Recherche auf der Spur eines handfesten Skandals. Der Ressortleiter ermutigte ihn, dran zu bleiben. Als dann aber die Geschichte eine andere Wendung nahm und sich der anfängliche Verdacht als unbegründet herausstellte, hiess es vom Ressortleiter: Gegenbeweise weglassen, Hauptsache die These geht auf. Am Ende habe er sich geschämt für den Artikel, der «mehr Lüge als Wahrheit» war. Den Widerstand hat auch er für sich behalten. Aus Angst und voller Ehrfurcht vor diesem Privileg, sich «Journalist» nennen zu dürfen.</p>
<p>Und das sind – leider! – keine Ausnahmen. Mehr als die Hälfte der Jungjournalisten, mit denen ich am MAZ zu tun hatte, konnte von solchen Erlebnissen berichten. Und auch wenn mir solche Geschichten jeweils zutiefst widerstreben: Böse sein kann ich ihnen nicht. Nur zu gut kann ich ihre Situation nachvollziehen. Auch ich schätze ich mich glücklich über das Privileg, meinen Traumberuf ausüben zu können. Umso dankbarer bin ich, dass ich mich in meinen vier Jahren Berufserfahrung noch nie so verbiegen musste.</p>
<p><strong>Privilegiert auf der Sonnenseite</strong><br />
Diese Probleme haben die «alten Hasen» nicht (mehr). Entweder wurden sie bereits – böse ausgedrückt – so erfolgreich sozialisiert, dass es ihnen nichts mehr ausmacht, sich zwischendurch auch mal zu verbiegen. Dazu gehört wohl der Grossteil der Journalisten. Daneben gibt es noch den kleinen Rest, der sich seine Ideale bewahrt und sie nach wie vor lebt. Zu diesen Personen gehören wohl auch Leyendecker und Haagerup. Sie leben und arbeiten auf der Sonnenseite des Berufs, verglichen mit der Situation der genannten Jungjournalisten. Sie können sich ihre Prinzipien leisten, ohne um ihre Anstellung bangen zu müssen. Und dann voller Überzeugung öffentlich darüber reden, wie der ideale Journalismus aussieht, auszusehen hätte – wenn denn nur alle so wären wie sie.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2014/02/06/ideale-muss-man-sich-auch-leisten-koennen/">Ideale muss man sich erst leisten können</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Tamedia spart bei Ausbildung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Sep 2013 14:03:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Annabelle]]></category>
		<category><![CDATA[Silvia Binggeli]]></category>
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		<category><![CDATA[Volontariat]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Umsatz- und Effizienzsteigerungsprogramm von Tamedia hinterlässt erste Spuren. Das Frauenmagazin «Annabelle» kann ihren Volontärinnen die Diplomausbildung an der Journalistenschule MAZ nicht mehr bezahlen. Aus Kostengründen, wie es heisst. Die Ausschreibung für ein Volontariat bei der «Annabelle» liest sich wie eh und je: 18 Monate Ausbildung auf der Redaktion, daneben die Möglichkeit, «am MAZ, der <a href="https://medienwoche.ch/2013/09/12/tamedia-spart-bei-ausbildung/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Umsatz- und Effizienzsteigerungsprogramm von Tamedia hinterlässt erste Spuren. Das Frauenmagazin «Annabelle» kann ihren Volontärinnen die Diplomausbildung an der Journalistenschule MAZ nicht mehr bezahlen. Aus Kostengründen, wie es heisst.<br />
<span id="more-15849"></span><br />
Die <a href="https://docs.google.com/file/d/0B-Zv5IS6RhDqZzhOR19qclBKam8/edit" target="_blank">Ausschreibung für ein Volontariat</a> bei der «Annabelle» liest sich wie eh und je: 18 Monate Ausbildung auf der Redaktion, daneben die Möglichkeit, «am MAZ, der Schweizer Journalistenschule in Luzern, Einzelkurse zu besuchen oder allenfalls auch die <a href="http://kurse.maz.ch/de/journalismus/kurse.htm?egruppeid=48&amp;detailid=64352" target="_blank">Diplomausbildung Journalismus</a> zu absolvieren.» Besonders der letzte Punkt klingt verlockend, zumal der Lehrgang in Luzern mit 25&#8217;000 Franken nicht ganz billig ist.</p>
<p>Eigentlich kann sich diese Ausbildung nur leisten, wer sie von einer Redaktion bezahlt erhält. Das ist denn auch gängige Praxis, wie eine aktuelle Umfrage unter MAZ-Studierenden zeigt: Der überwiegende Teil braucht nicht das eigene Konto zu plündern oder Eltern und Freunde anzupumpen. Meist verpflichten sich die Auszubildenden als Gegenleistung für die Kostenübernahme, eine bestimmte Zeit auf der Ausbildungsredaktion weiterzuarbeiten. Eine fairer Handel, von dem beide Seiten profitieren und auf dem letztlich der Erfolg des in der Branche als beste Praxisausbildung geschätzten Diplomlehrgangs basiert.</p>
<p>Nun droht dieses Modell Risse zu kriegen. Ausgerechnet Tamedia stellt den bewährten Ausbildungsdeal infrage. Wer sich für das Volontariat bei der «Annabelle» interessiert und die Diplomausbildung absolvieren möchte, wie dies im Stelleninserat steht, erhält negativen Bescheid: «Aus Kostengründen kann am MAZ keine Ausbildung gemacht werden.» Wie alle anderen Tamedia-Titel ist auch die «Annabelle» angehalten, im Rahmen <a href="http://www.handelszeitung.ch/unternehmen/tamedia-will-nochmals-34-millionen-sparen" target="_blank">eines aktuellen Sparprogramms</a> das Blatt auf Effizienz zu trimmen. Welche Summe das Magazin einsparen muss, gibt das Unternehmen nicht bekannt.</p>
<p>Auf schriftliche Nachfrage erklärt «Annabelle»-Chefredaktorin Silvia Binggeli, dass noch nichts beschlossen sei. «Noch stecken wir mitten in der Budgetplanung». Man habe einfach nichts versprechen wollen, das später allenfalls nicht mehr eingelöst werden könne. Binggeli weiter: «Wir sind aber überzeugt, dass wir der künftigen Volontärin oder dem Volontär eine fundierte Ausbildung in der Redaktion mitgeben können.» Einzelne Kurse am MAZ lägen schon noch drin. Mehr aber offenbar nicht. Von der Diplomausbildung ist keine Rede mehr. 25&#8217;000 Franken sind eine beträchtliche Summe für eine Redaktion, die unter finanziellem Druck steht. Da ist die Verlockung gross, mit einem Strich dem Sparziel einen grossen Schritt näher zu rücken.</p>
<p>Auch wenn man bei Tamedia <a href="http://www.persoenlich.com/news/medien/swissmediaforum-pietro-supino-rechtfertigt-renditeziel-von-15-prozent-306653#.UjHIU2RJXok" target="_blank">nicht müde wird</a> <a href="http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Die-Qualitaet-unserer-Presse/story/28385132" target="_blank">zu betonen</a>, dass die <a href="http://blog.dasmagazin.ch/2013/03/15/aus-dem-aktuellen-heft-3/?goslide=0" target="_blank">Qualität der Medien</a> unter dem Spar- und Effizienzdruck nicht leide, sondern – im Gegenteil – gar noch verbessert werden könne, zeigt das aktuelle Beispiel das Gegenteil: Weniger Mittel bedeuten einen Qualitätsabbau; im vorliegenden Fall zwar ohne direkte Auswirkung auf die Publizistik. Aber fehlende Investitionen in die Qualität der Arbeitskraft zahlen sich später irgendwann negativ aus. Das zu messen ist freilich schwierig bis unmöglich. Und darum ist es auch so einfach, heute eine Ausbildung zu streichen.</p>
<p>Derweil betont Tamedia, dass es sich bei der Sparmassnahme von «Annabelle» um einen Einzelfall handle und das Verhältnis zum MAZ «ungebrochen gut» sei. Man werde weiterhin eng mit der Journalistenschule zusammenarbeiten und im kommenden Jahr beispielsweise erneut den Recherchetag unterstützen. Das sollte eigentliche eine Selbstverständlichkeit sein. Schliesslich hat Tamedia die hausinterne Aus- und Weiterbildung schon länger aufgegeben und <a href="http://www.nzz.ch/aktuell/startseite/article9260F-1.295892" target="_blank">ans MAZ ausgelagert</a>.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2013/09/12/tamedia-spart-bei-ausbildung/">Tamedia spart bei Ausbildung</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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