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	<title>WOZ | MEDIENWOCHE</title>
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	<description>Magazin für Medien, Journalismus, Kommunikation &#38; Marketing</description>
	<lastBuildDate>Sat, 02 Oct 2021 07:13:37 +0000</lastBuildDate>
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		<title>40 Jahre WOZ: «In ruppigen Verhältnissen lernt man, sich links zu profilieren»</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/10/02/40-jahre-woz-in-ruppigen-verhaeltnissen-lernt-man-sich-links-zu-profilieren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 Oct 2021 07:13:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[WOZ]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Wochenzeitung wird 40. Im Interview spricht Co-Redaktionsleiter und Ex-Saitenredaktor Kaspar Surber über Zukunftspläne, den Zustand des Schweizer Journalismus, die stabilen Verbindungen der WOZ in die Ostschweiz und innerlinke Kämpfe, die auch in der Redaktion ausgetragen werden.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/10/02/40-jahre-woz-in-ruppigen-verhaeltnissen-lernt-man-sich-links-zu-profilieren/">40 Jahre WOZ: «In ruppigen Verhältnissen lernt man, sich links zu profilieren»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Wochenzeitung wird 40. Im Interview spricht Co-Redaktionsleiter und Ex-Saitenredaktor Kaspar Surber über Zukunftspläne, den Zustand des Schweizer Journalismus, die stabilen Verbindungen der WOZ in die Ostschweiz und innerlinke Kämpfe, die auch in der Redaktion ausgetragen werden.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/10/02/40-jahre-woz-in-ruppigen-verhaeltnissen-lernt-man-sich-links-zu-profilieren/">40 Jahre WOZ: «In ruppigen Verhältnissen lernt man, sich links zu profilieren»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Rüstungsreport, «Bund»-Chefredaktor, SRF&#160;@&#160;Facebook</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/08/27/ruestungsreport-bund-chefredaktor-srf-facebook/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Aug 2021 17:29:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medienwoche]]></category>
		<category><![CDATA[Patrick Feuz]]></category>
		<category><![CDATA[SRF]]></category>
		<category><![CDATA[Der Bund]]></category>
		<category><![CDATA[WOZ]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>The Good – Teure und wichtige Transparenz Anstatt mit Kühen und Käse posiert der Appenzeller Senn mit Geldscheinen, Gewehren und Granaten. So harmlos wie die Illustration aussieht, so brisant liest sich der Inhalt des Rüstungsreports. Die «Wochenzeitung» WOZ wollte in ihrer Recherche «wissen, welche Schweizer Firmen mit welchen Produkten im Rüstungsgeschäft sind». Das erklärten die <a href="https://medienwoche.ch/2021/08/27/ruestungsreport-bund-chefredaktor-srf-facebook/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-90606" src="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/08/MW-Good-Bad-Ugly-20210828b.jpg" alt="" width="1456" height="488" srcset="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/08/MW-Good-Bad-Ugly-20210828b.jpg 1456w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/08/MW-Good-Bad-Ugly-20210828b-300x101.jpg 300w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/08/MW-Good-Bad-Ugly-20210828b-768x257.jpg 768w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/08/MW-Good-Bad-Ugly-20210828b-1024x343.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1456px) 100vw, 1456px" /></p>
<h3>The Good – Teure und wichtige Transparenz</h3>
<p>Anstatt mit Kühen und Käse posiert der Appenzeller Senn mit Geldscheinen, Gewehren und Granaten. So harmlos wie die Illustration aussieht, so brisant liest sich der Inhalt des <a href="https://www.xn--rstungsreport-wob.ch/" target="_blank" rel="noopener">Rüstungsreports</a>. Die «Wochenzeitung» WOZ wollte in ihrer Recherche «wissen, welche Schweizer Firmen mit welchen Produkten im Rüstungsgeschäft sind». Das erklärten die Autoren am Mittwoch anlässlich einer Online-Präsentation.</p>
<p>Das ist einfacher gesagt als getan. Nur mit viel Geld und Geduld und dem Gang vor Gericht schafften es die Journalisten, dass das Staatssekretariat für Wirtschaft Seco die gesuchten Daten der heimischen Rüstungsbranche zusammentrug und aushändigte. Letzte Woche hat die WOZ die Ausgabe des Rüstungsreports für 2020 veröffentlicht – und will die Recherche fortan jährlich aufdatieren.</p>
<p>Das geschieht auf einer Online-Plattform. Frei zugänglich bereit stehen dort sowohl die aufbereiteten Daten und deren journalistische Interpretation wie auch die Rohdaten für vertiefende Recherchen durch Dritte. «Der Rüstungsreport sollte zum Standard werden, wie international über den Waffenhandel berichtet wird», zitiert die WOZ <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Andrew_Feinstein" target="_blank" rel="noopener">Andrew Feinstein</a>, Autor eines Standardwerks zum internationalen Waffengeschäft («Waffenhandel. Das globale Geschäft mit dem Tod»).</p>
<h3>The Bad – Verlust für Bern und Tamedia</h3>
<p>Die Kündigung passt nicht ins Drehbuch. Kontinuität wäre wichtig bei diesem Umbruch, von dem das Publikum möglichst nichts mitkriegen sollte. Doch nun hat Patrick Feuz die anstehende Zusammenführung der Redaktionen von «Bund» und «Berner Zeitung» zum Anlass genommen, die <a href="https://www.tamedia.ch/de/unternehmen/newsroom/medienmitteilungen/patrick-feuz-verlaesst-den-bund" target="_blank" rel="noopener">«Bund»-Chefredaktion abzugeben</a>. Das ist ein grosser Verlust für Bern und für Tamedia. In der künftigen Einheitsredaktion, die ab 1. Oktober 2021 beide Berner Blätter befüllt, wäre Feuz die Rolle zugekommen, die «Bund»-DNA gegen innen und aussen zu bewahren.</p>
<p>Doch nun hat sich der 54-jährige Journalist nach 30 Jahren als Lokal-, Inland-, Bundeshaus- und Chefredaktor entschieden, den «Bund» und den Journalismus zu verlassen. Was er künftig machen wird, könne er noch nicht sagen. Nur so viel: «Ich habe verschiedene attraktive Möglichkeiten», sagte Feuz gegenüber der MEDIENWOCHE.</p>
<p>In seiner langen Zeit beim «Bund» prägte der ausgebildete Historiker das Blatt massgeblich. Auch wenn er mit seinen bürgerlich-liberalen Kommentaren regelmässig den Ärger der rot-grünen Leserschaft auf sich zog, blieb er wegen seiner Sachlichkeit und Nüchternheit ein geschätzter Journalist. Tamedia-intern verschaffte sich Feuz über die Jahre eine gewichtige Stimme, auf die auch der Verleger hörte.</p>
<p>Die Redaktionen von «Bund» und «Tages-Anzeiger», die seit 2009 zusammenarbeiten, fanden mit «paf» zu mehr bernischer Gelassenheit und weniger Zürcher Aufgeregtheit. Entsprechend bedauern viele Kolleginnen und Kollegen in Bern und Zürich seinen Abgang.</p>
<h3>The Ugly – SRF hält User auf Facebook fest</h3>
<p>Es ist ein Ärgernis, aber ein gewolltes. Wer auf Facebook einen Post von SRF liest, findet sich nicht selten in einer Sackgasse wieder. Kein Link führt weg von Facebook auf srf.ch. Stattdessen muss man sich mit Häppchen und Kurzfutter begnügen. «Beiträge auf Facebook werden selten mit einem Link versehen. Im Idealfall sollte der Kern einer Story aus dem jeweiligen Clip erkennbar sein», <a href="https://twitter.com/SRF/status/1421031985758212096" target="_blank" rel="noopener">beantwortet SRF</a> eine Anfrage zum Thema auf Twitter.</p>
<p>Wer aber nicht nur den Kern, sondern die ganze Story will, muss sich mühsam auf die Suche machen. Was aber spricht gegen eine konsequente Verlinkung? Facebook sieht es nicht gerne, wenn ein direkter Weg raus ins freie Netz führt; die User sollen auf der Plattform bleiben. Beiträge ohne Links, dafür mit Bild oder Video, honoriert Facebook dagegen mit grösserer Sichtbarkeit.</p>
<p>SRF verzichtet zwar nicht systematisch auf Links. Oft steht ein Verweis auf das eigene Webangebot im ersten Kommentar unter dem Posting; das scheint Facebook nicht abzustrafen. Auch klassische Link-Posts finden sich. Aber das macht die Sache nur bedingt besser. Schliesslich lautet einer der Grundsätze von SRF im Umgang mit Facebook &amp; Co., die «Nutzerinnen und Nutzer auf unsere eigenen Plattformen» zu ziehen mit exklusiven Angeboten.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/08/27/ruestungsreport-bund-chefredaktor-srf-facebook/">Rüstungsreport, «Bund»-Chefredaktor, SRF @ Facebook</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die WOZ lebt, besser denn je – (k)ein Wunder</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2018/04/02/die-woz-lebt-besser-denn-je-kein-wunder/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Apr 2018 20:03:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[WOZ]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Geschichte der Schweizer Wochenzeitung WOZ – jetzt in Buchform. Sie zeigt: Auch relativ kleine Medien haben eine Chance.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p> Die Geschichte der Schweizer Wochenzeitung WOZ – jetzt in Buchform. Sie zeigt: Auch relativ kleine Medien haben eine Chance.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2018/04/02/die-woz-lebt-besser-denn-je-kein-wunder/">Die WOZ lebt, besser denn je – (k)ein Wunder</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die Geschichte der WOZ als Geschichte der Linken</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2018/03/22/die-geschichte-der-woz-als-geschichte-der-linken/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Mar 2018 11:41:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Auf dem Radar]]></category>
		<category><![CDATA[WOZ]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>NZZ-Medienredaktor Rainer Stadler bespricht die Neuerscheinung «Links und bündig. WOZ. Die Wochenzeitung. Eine alternative Mediengeschichte» von Stefan Howald. Stadler findet allein schon die Tatsache verdienstvoll, dass die Geschichte der Branche für die Nachwelt notiert wird. «Die Geschichte der Medien stirbt allzu oft mit deren Akteuren», weiss Stadler. Doch das neue WOZ-Buch ist mehr als nur Mediengeschichte. Es zeichnet auch «detailliert die Themen und Konflikte innerhalb der Linken seit den achtziger Jahren nachzeichnet».</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2018/03/22/die-geschichte-der-woz-als-geschichte-der-linken/">Die Geschichte der WOZ als Geschichte der Linken</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>NZZ-Medienredaktor Rainer Stadler bespricht die Neuerscheinung «Links und bündig. WOZ. Die Wochenzeitung. Eine alternative Mediengeschichte» von Stefan Howald. Stadler findet allein schon die Tatsache verdienstvoll, dass die Geschichte der Branche für die Nachwelt notiert wird. «Die Geschichte der Medien stirbt allzu oft mit deren Akteuren», weiss Stadler. Doch das neue WOZ-Buch ist mehr als nur Mediengeschichte. Es zeichnet auch «detailliert die Themen und Konflikte innerhalb der Linken seit den achtziger Jahren nachzeichnet».</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2018/03/22/die-geschichte-der-woz-als-geschichte-der-linken/">Die Geschichte der WOZ als Geschichte der Linken</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Ein Kampf um Worte und ein kleiner Krieg</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2018/03/08/ein-kampf-um-worte-und-ein-kleiner-krieg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Mar 2018 11:12:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[WOZ]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>«Links und bündig» – so heisst das neue Buch zur Geschichte der WOZ seit 1981. In ihren ersten Jahren mischte sich die Zeitung nicht nur in aktuelle Debatten ein, sie provozierte sie gleich selbst. Und ein Streit über Computer führte gar zu internen Spaltungen. Zwei Buchauszüge aus den hitzigen Anfangszeiten.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>«Links und bündig» – so heisst das neue Buch zur Geschichte der WOZ seit 1981. In ihren ersten Jahren mischte sich die Zeitung nicht nur in aktuelle Debatten ein, sie provozierte sie gleich selbst. Und ein Streit über Computer führte gar zu internen Spaltungen. Zwei Buchauszüge aus den hitzigen Anfangszeiten.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2018/03/08/ein-kampf-um-worte-und-ein-kleiner-krieg/">Ein Kampf um Worte und ein kleiner Krieg</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Zum Tod von Gertrud Vogler: Eine Ästhetik des Widerstands</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2018/02/08/zum-tod-von-gertrud-vogler-eine-aesthetik-des-widerstands/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Feb 2018 23:43:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[WOZ]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>WOZ-Fotografin Gertrud Vogler näherte sich den Menschen behutsam, bevor sie auf den Auslöser drückte. So entstanden Dokumente eines anderen Lebens, die haften bleiben. WeggefährtInnen erinnern sich.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2018/02/08/zum-tod-von-gertrud-vogler-eine-aesthetik-des-widerstands/">Zum Tod von Gertrud Vogler: Eine Ästhetik des Widerstands</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>WOZ-Fotografin Gertrud Vogler näherte sich den Menschen behutsam, bevor sie auf den Auslöser drückte. So entstanden Dokumente eines anderen Lebens, die haften bleiben. WeggefährtInnen erinnern sich.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2018/02/08/zum-tod-von-gertrud-vogler-eine-aesthetik-des-widerstands/">Zum Tod von Gertrud Vogler: Eine Ästhetik des Widerstands</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Gerhard Pfister: «Gut zu wissen, was der politische Gegner liest»</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2017/12/21/gerhard-pfister-gut-zu-wissen-was-der-politische-gegner-liest/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Dec 2017 14:58:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[WOZ]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein CVP-Präsident liest die linke Wochenzeitung Woz? Offenbar schon lange. Und so liess sich der Zuger Nationalrat Gerhard Pfister für eine Werbekampagne der Zeitung einspannen. Mit grimmigem Blick. Dafür beantwortete er mit einem Augenzwinkern unsere Fragen zum ungewöhnlichen Testimonial beim Klassenfeind.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2017/12/21/gerhard-pfister-gut-zu-wissen-was-der-politische-gegner-liest/">Gerhard Pfister: «Gut zu wissen, was der politische Gegner liest»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein CVP-Präsident liest die linke Wochenzeitung Woz? Offenbar schon lange. Und so liess sich der Zuger Nationalrat Gerhard Pfister für eine Werbekampagne der Zeitung einspannen. Mit grimmigem Blick. Dafür beantwortete er mit einem Augenzwinkern unsere Fragen zum ungewöhnlichen Testimonial beim Klassenfeind.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2017/12/21/gerhard-pfister-gut-zu-wissen-was-der-politische-gegner-liest/">Gerhard Pfister: «Gut zu wissen, was der politische Gegner liest»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Früher war es auch nicht besser</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2017/05/26/frueher-war-es-auch-nicht-besser/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Hugenschmidt]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 May 2017 07:53:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Standpunkt]]></category>
		<category><![CDATA[Republik]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[SRG]]></category>
		<category><![CDATA[WOZ]]></category>
		<category><![CDATA[Service public]]></category>
		<category><![CDATA[Unabhängigkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Untergangsrhetorik der «Republik» zum Zustand der Schweizer Medien kann mehr schaden als sie dem neuen Medienprojekt zu nützen vermag. Christoph Hugenschmidt, Journalist und Gründer eines unabhängigen IT-Magazins, über Zerrbilder einer verklärten Vergangenheit. Wer ein Abo über #3000 hat, ist ein Loser. Das ist die Botschaft der Freunde und Bekannten, die mir stolz, ungefragt und <a href="https://medienwoche.ch/2017/05/26/frueher-war-es-auch-nicht-besser/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Untergangsrhetorik der «Republik» zum Zustand der Schweizer Medien kann mehr schaden als sie dem neuen Medienprojekt zu nützen vermag. Christoph Hugenschmidt, Journalist und Gründer eines unabhängigen IT-Magazins, über Zerrbilder einer verklärten Vergangenheit.<br />
<span id="more-33133"></span><br />
Wer ein Abo über #3000 hat, ist ein Loser. Das ist die Botschaft der Freunde und Bekannten, die mir stolz, ungefragt und noch vor den Begrüssungsküsschen zeigen, dass sie zu den ersten gehören, die ein «Republik»-Abo gelöst haben. Noch besser ist ein cooles Schwarz-weiss-Foto samt mega-rebellischem Statement auf der Webseite von Republik, in dem die Worte Journalismus, unabhängig, neu, Demokratie, Mut oder so vorkommen.</p>
<p>Kein Zweifel: Die Leute vom Project R wissen, wie man eine sackstarke Online-Offline-Kampagne führt. Doch stimmen die Aussagen, mit denen sie werben? Ist es wahr, dass «früher» der Journalismus besser war und deshalb mehr Demokratie gewesen sei? Stimmt es, dass nur die «Republik» den unabhängigen Journalismus und damit die Demokratie vor der Barbarei retten kann? Bullshit.</p>
<p>«Früher» hatten Journalisten sichere Jobs und waren gut bezahlt als Dank dafür, dass sie die Zeitungsseiten vollschrieben, in die man die fetten Bünde mit Wohnungs-, Stellen- oder Auto-Anzeigen stecken konnte. Ein gewisses Mass an Nonkonformismus war erlaubt, zu kritische Texte oder Recherchen nicht.</p>
<p>Die meisten hielten sich daran, denn wer wollte schon enden wie <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Erich_Schmid_(Autor)" target="_blank" rel="noopener">beispielsweise Erich Schmid</a>, der ab 1986 nicht mehr für den Tages-Anzeiger schreiben durfte. Sein Vergehen: Er hatte in seinem Buch «Verhör und Tod in Winterthur» aufgedeckt, wie die Verhörmethoden der Polizei in Winterthur zum Selbstmord einer jungen Frau und einer absurden Anklage gegen den angeblichen Rädelsführer geführt hatten. Und er erlaubte sich erst noch, die Resultate seiner Recherchen an einer Pressekonferenz bekannt zu machen. Oder wer wollte das Schicksal des Fotografen Klaus Rózsa teilen, der von gewissen Medienkonzernen keine Aufträge mehr erhielt, dafür Morddrohungen (die in in mindestens einem Fall in einen Telefonapparat im Polizeihauptquartier Urania gesprochen wurden)?</p>
<p>Mein Glaube an den «Qualitätsjournalismus» wurde schon 1977 nachhaltig erschüttert, als sämtliche Schweizer Medien die brutalen Angriffe der Polizeien auf Demonstranten vor dem zukünftigen AKW Gösgen ignorierten und dafür das Polizeicommuniqué abschrieben.</p>
<p>Ein letztes Beispiel: 1992 identifizierte die Zürcher Stadtregierung den «ausländischen Drogenhändler« als Verursacher allen Übels und brachte sich damit aus der Schusslinie der Kritik an der städtischen Drogenpolitik. Die grosszügig dotierten, noch gänzlich unabgebauten und vielfältigen Redaktionen sangen unisono das Lied der Behörden und produzierten täglich passende Empörungsgeschichten. Recherchiert und differenziert haben andere, etwa die WOZ. Seither folgt ein Abbau der Grundrechte nach dem anderen und die (damals noch) extreme Rechte bewirtschaftet das Thema anhaltend erfolgreich.</p>
<p>Die Analyse, dass Journalismus für die grossen Medienkonzerne an Bedeutung verloren hat, ist richtig. Doch gibt es deshalb gar keinen guten Journalismus mehr? Muss die Kampagne für die «Republik» suggerieren, nur sie werde den Journalismus retten, neu erfinden, Verantwortung übernehmen und die Demokratie gegen die Barbarei schützen?</p>
<p>Natürlich gibt es guten Journalismus auch in Zeiten des Bullshit-News-Journalismus à la «Blick am Abend« und der Zusammenlegung der Redaktionen in der Tamedia-Tageszeitungen. Der Abopreis der NZZ lohnt sich nur schon wegen der Türkei-Berichterstattung, es gibt tolle Sachen in «Reportagen», es gibt die WOZ und ihren Recherchierfonds oder die «Rote Anneliese» aus den Wallis. «Surprise» wird immer besser, auf Vice gibt es manchmal sogar Berichte über Demos und Krawalle, die nicht in der Kommunikationsabteilung der Polizei geschrieben wurden. Und im Netz tummeln sich jede Menge von engagiert und gut gemachten (Special-Interest)-Online-Zeitungen.</p>
<p>Guten Journalismus gibt es aber auch bei einer Mediengruppe, welche die «Republik» nicht erwähnt: der SRG. Das «Echo der Zeit« ist konstant stark, auf SRF 4 News gibt es die wöchentlichen Berichte aus der Romandie und dem Tessin, das Schweizer Fernsehen macht(e) wirklich gute Hockey-Berichterstattung, die «Rundschau» und auch die Regionaljournale bieten manchmal guten Stoff.</p>
<p>Die Behauptung, nur die «Republik» könne uns vor Blocher retten, ist gefährlich. Der reiche Mastermind aus Herrliberg will sich vielleicht eine gefügige Zeitungsgruppe zusammenkaufen. Vielleicht noch mehr möchten er und seinesgleichen aber die SRG aushungern. Die Behauptung, es gebe nirgends mehr guten Journalismus, wird nicht helfen, die öffentliche Finanzierung von Schweizer Radio und Fernsehen zu verteidigen.</p>
<p><small>Der Autor ist Mitgründer der unabhängigen Online-Wirtschaftszeitung <a href="http://www.inside-it.ch/frontend/insideit" target="_blank" rel="noopener">inside-it.ch</a>. Er arbeitet dort als Reporter und Geschäftsführer des Verlags. Als ehemaliges Mitglied der <a href="http://www.augenauf.ch/" target="_blank" rel="noopener">Menschenrechtsgruppe augenauf</a> in Zürich machte er gemischte Erfahrungen mit dem sogenannten Qualitätsjournalismus.</small></p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2017/05/26/frueher-war-es-auch-nicht-besser/">Früher war es auch nicht besser</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
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		<title>Wider den lokalen Filz und Betriebsblindheit</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2016/01/24/wider-den-lokalen-filz-und-betriebsblindheit/</link>
					<comments>https://medienwoche.ch/2016/01/24/wider-den-lokalen-filz-und-betriebsblindheit/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Daniel Ryser]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Jan 2016 20:50:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hintergrund]]></category>
		<category><![CDATA[Journalistische Praxis]]></category>
		<category><![CDATA[Hooligans]]></category>
		<category><![CDATA[St. Galler Tagblatt]]></category>
		<category><![CDATA[Bern]]></category>
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		<category><![CDATA[Lokaljournalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Bund]]></category>
		<category><![CDATA[Polizei]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Geschichten liegen auf der Strasse. Sie wollen nur aufgehoben werden. Dazu braucht es Journalistinnen und Journalisten mit Gespür, Geduld und Zeit für Gespräche. Nur wenn sie ihrem Gegenüber mit Respekt begegnen, kriegen sie die guten Geschichten. Ein Gastbeitrag von WOZ-Redaktor und Buchautor Daniel Ryser anlässlich des MAZ-Recherchetags. Manchmal scheint es ja tatsächlich so, als würde <a href="https://medienwoche.ch/2016/01/24/wider-den-lokalen-filz-und-betriebsblindheit/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Geschichten liegen auf der Strasse. Sie wollen nur aufgehoben werden. Dazu braucht es Journalistinnen und Journalisten mit Gespür, Geduld und Zeit für Gespräche. Nur wenn sie ihrem Gegenüber mit Respekt begegnen, kriegen sie die guten Geschichten. Ein Gastbeitrag von WOZ-Redaktor und Buchautor Daniel Ryser anlässlich des <a href="http://www.maz.ch/recherchetag16/" target="_blank">MAZ-Recherchetags</a>.<br />
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Manchmal scheint es ja tatsächlich so, als würde es einen stillen Handschlag geben zwischen den Mächtigen und der Presse. Wie konnte es zum Beispiel sein, dass es die Zürcher «Weltwoche» brauchte, die aufdeckte, dass der St. Galler Kantonsratspräsident (FDP) <a href="http://www.weltwoche.ch/ausgaben/2015-25/koenig-des-rheintals-am-abgrund-die-weltwoche-ausgabe-252015.html" target="_blank">46 offene Betreibungen</a> am Laufen hatte? Warum brachte die lokale Monopolzeitung «St. Galler Tagblatt» die Story nicht, die in St. Gallen offenbar längst die Runde machte? Spielte der FDP-Filz? Waren die ortskundigen Journalisten einfach zu faul? Steckte man zu sehr im Alltagsstress? Kannte man sich vielleicht sogar und war betriebsblind geworden? Und welche Rolle spielten die alten Hasen auf der «Tagblatt»-Redaktion, die häufig nur zu gerne an der Morgensitzung ihr Gärtchen verteidigen, in dem sie den jungen Journalisten sagen: «Das ist keine Story, denn darüber haben wir schon vor fünf Jahren berichtet.»</p>
<p>Eigentlich ist es eine kleine Schande, dass es den Zürcher Journalisten und «Weltwoche»-Vize Philipp Gut brauchte. Eine Quelle war an ihn herangetreten, die offenbar kein Vertrauen in die lokalen Medien hatte, und, noch schlimmer, laut Gut offenbar bereits einen Lokaljournalisten darauf aufmerksam gemacht hatte. Der brachte die Geschichte nicht.</p>
<p>Lauter Fragen, die man sich stellen muss, und die man auch in Bern stellte, nachdem ich in der WOZ getitelt hatte: <a href="https://www.woz.ch/-62bb" target="_blank">«Amtlich bewilligter Polizeiterror»</a>. Auf zwei Seiten breitete ich umstrittene Methoden einer Sondereinheit der Kantonspolizei Bern aus, die besetzte Häuser stürmte – nota bene legal zwischengenutzte – und dort Dinge veranstaltete, die ein von mir zu Rate gezogener Berner Staatsrechtsprofessor als derart haarsträubend einstufte, dass sie, sollten sie nachgewiesen werden können, kriminell sind. Die Folge der Berichterstattung war, dass der Kanton Bern erst zum zweiten Mal in seiner Geschichte einen ausserkantonalen Staatsanwalt beauftragte, die Ereignisse zu untersuchen.</p>
<p><strong>Warum brauchte es dazu die WOZ?</strong><br />
Als ich 2010 in Zürich lange über Fussballhooligans recherchierte, waren sie ganz verblüfft, dass man mit einem Journalisten reden kann (und dies, obwohl die Vorzeichen schlecht gestanden hatten – ich hatte in der WOZ publik gemacht, dass der Sicherheitschef des Zürcher Lezigrund-Stadions für Hooligans seltsame Erotikshows veranstaltet hatte). Sie hatten noch nie mit einem Journalisten gesprochen, die Journalisten wiederum schienen aus der Ferne alles über Hooligans zu wissen, obwohl auch sie noch nie mit einem Hooligan geredet hatten. Als Quelle dienten Einschätzungen von Polizei und Szeneexperten, aber nicht die Akteure selbst. So schafft man eine Distanz, die irgendwann unüberbrückbar wird. Wir Journalisten werden dann zu Experten aus der Ferne, zu Experten in Anführungszeichen.</p>
<p>Der Schlüssel zur Recherche lag darin, sich Zeit zu nehmen. Das ist einerseits wirklich keine Hexerei, andererseits: Zeit muss man sich in diesem temporeichen Geschäft in der Tat ganz aktiv nehmen, sich also auch dem nervenden Redaktor verweigern, der ja eine leere Zeitung füllen muss und die Story schon morgen im Blatt haben will, sowie auch dem eigenen schlechten, (protestantischen?) Gewissen, das nagt, wenn man mal ein paar Ausgaben aussetzt. Dabei arbeitet man im Hintergrund ja fleissig! Die Recherche über die Zürcher Fussballhooligans dauerte letztlich ein Jahr, bevor ich sie als Buch publizierte (<a href="https://www.woz.ch/shop/buecher/daniel-ryser-feld-wald-wiese-hooligans-in-zuerich" target="_blank">«Feld-Wald-Wiese. Hooligans in Zürich»</a>).</p>
<p>Als ich mit den Berner Hausbesetzern redete (die Häuser waren, ein wichtiges Detail, längst legal zwischengenutzt, die Bewohner angemeldet), waren sie verblüfft, dass es möglich ist, sich mit einem Journalisten hinsetzen und einfach mal die eigene Sicht der Dinge schildern zu können. So, als gäbe es in Bern keine lokalen Zeitungen. Der Lokaljournalismus hat in diesem Fall gepennt, und es ist mir unverständlich wieso. Denn die Geschichte wurde den JournalistInnen in die Redaktion geworfen: Man hat sich aber darauf beschränkt, Communiqués abzudrucken, welche die Hausbesetzer den Medien zustellten. Man zitierte die schweren Vorwürfe, dem stellte man die Antworten der Polizei gegenüber, die natürlich alles in Abrede stellt.</p>
<p>Die logische Konsequenz: Man drehte sich im Kreis und kam nicht weiter. Aber wenn ich in kurzer Zeit zwei Communiqués in den Händen halte, wo man mir mitteilt, dass eine schwer bewaffnete Sondereinheit eine legale Zwischennutzung gestürmt und kurz und klein geschlagen habe, und dabei zudem mehreren Hausbewohnern die Augen verbunden habe, dann schreit das doch nach einer Geschichte. Schon nur aus pragmatischen Gründen: So spannend ist das Journalistenleben nun auch wieder nicht. Stattdessen taten die Lokaljournalisten nichts, und ich kam, erst Monate später, ins Spiel, durch eine Bernerin, die mich auf die Geschichte aufmerksam machte und auch mit dem Hinweis, die lokalen Medien würden sich der Sache nicht annehmen.</p>
<p>Man muss sich im Lokalen natürlich gegen alle möglichen Verstrickungen abgrenzen: Gegenüber lokalen Verbandelungen (mehrere ehemalige Journalisten haben den heute üblichen aber eigentlich bizarren fliegenden Wechsel vom Journalismus in die PR-Branche vollzogen und arbeiten inzwischen bei der Berner Kantonspolizei im Mediendienst); abgrenzen muss man sich womöglich auch gegen den Umstand, dass der Chef mit dem anderen Chef freitags Golf spielt; oder im Rotary-Club diniert. Wo sich Chefredakteur und Verleger halt so rumtreiben. Kann ein Problem sein. Man muss sich auch abgrenzen gegen Vorurteile, wonach die Polizei, mit der man ja immer wieder mal zu tun hat, immer recht hat und Hausbesetzer hingegen, mit denen man eher weniger zu tun hat, grundsätzlich zweifelhaft seien, weil eine Hausbesetzung ja schon grundsätzlich ein Straftatbestand darstellt. Derartige Voreingenommenheit dürfen wir uns als Journalisten nicht leisten – uns braucht zu interessieren, ob unsere Quellen glaubwürdig sind.</p>
<p>Und wenn mir zwölf knapp zwanzig jährige Frauen unabhängig voneinander immer wieder die gleiche Geschichte erzählen, und, für meine Akten, auch mit ihren Namen dazu stehen, dann muss etwas dran sein – vor allem, wenn wie in diesem Fall, die Polizei die Härte der Einsätze mit der Gefährlichkeit der Bewohnerinnen und Bewohner rechtfertigt. Aussage stand gegen Aussage, aber die Aussagen der Hausbesetzer erschienen derart schlüssig, dass die Justiz zum Schluss kam, dass die Möglichkeit besteht, dass die Polizei mit ihren Gegendarstellungen hier nicht informiert, sondern desinformiert hat. Im Fall von Bern gab es in der Folge einen Knall, die Geschichte stiess auf erhebliche Resonanz – weil in Bern offenbar sehr viele Leute schlechte Erfahrungen mit einer – so der Vorwurf – häufig unverhältnismässig agierenden Polizei gemacht hatten, und somit regelrecht auf diese Geschichte gewartet hatten. Aber, und das ist die Kritik in diesem Fall, die Geschichte hatte ja auch auf der Strasse gelegen. Man hätte nur loslegen müssen.</p>
<p><strong>Warum hat man nicht?</strong><br />
Man macht es sich zu einfach, wenn man sagt, eine Wochenzeitung hätte eben andere Möglichkeiten als eine Tageszeitung. Letztere müsse vor allem schnell agieren, schnell reagieren. Das stimmt, aber eben nur zur Hälfte. Ich habe selbst fünf Jahre lang für eine Tageszeitung gearbeitet, das zu Beginn gescholtene «St. Galler Tagblatt», und ich lieferte während Jahren täglich eine Story ab. Ich kenne die Mechanismen. Man läuft in der Tat Gefahr, vor lauter Abfüllen – Gemeinderatsberichterstattung, und da noch ein neues Restaurant, und dort noch ein Konzert und einer stellt am Freitag noch seine neuen Aquarelle aus – keine Zeit mehr zu finden für die Geschichten, die über das hektische Tagesgeschäft hinausgehen, für aufwändige Recherchen, oder Gedanken, die über Tage reifen müssen. Aber diese Zeit, dafür kann ich nur wiederholt plädieren, muss man sich nehmen, und man kann sie sich auch nehmen. Das sind wir unserem Job schuldig.</p>
<p>Schön hochgestochen geredet, stimmt. Nur wie sich die Zeit auch wirklich nehmen? Hier einige Tipps für den stressigen Redaktionsalltag nach fünf Jahren Tageszeitung, fünf Jahren Wochenzeitung und dreieinhalb Jahren beim «Magazin»:</p>
<ul>
<li>Nicht sofort an der Redaktionssitzung ankündigen, dass man eine Story am laufen habe: Sich damit einer Deadline verweigern, das nimmt erheblich Druck.</li>
<li>Sich nicht von Vorurteilen leiten lassen, und schon gar nicht von denen der alten Gärtchenverteidiger, die alles schon wissen, bevor es erzählt ist.</li>
<li>Zuerst einmal Ordnung: Was weiss ich? Was will ich wissen?</li>
<li>Dann in aller Ruhe die Leute angehen, sie auch mal zu rein informellen Gesprächen treffen</li>
<li>Mantra: Die Geschichte kommt erst, wenn sie fertig ist, ich lass mich nicht stressen, denn dann mache ich nur Fehler (das hilft wirklich ungemein!)</li>
<li>Erzähl deiner besten Freundin, was du für eine Geschichte am laufen hast (und am besten nimmst du deinen Monolog gleich auf Band auf – denn mit ein bisschen Glück reduziert sich der riesige Stapel an gesammeltem Material in der mündlichen Erzählung auf die spannendenden und wesentlichen Aspekte – und das ist dann womöglich schon der rote Faden deiner Story)</li>
<li>Zu einer grossen Recherche gehört auch die Produktionszeit, also sorgfältiges Gegenlesen – auch dazu muss man sich Zeit einplanen</li>
<li>Hausbesetzer sagen genauso die Wahrheit wie Polizisten (Was ich sagen will: Wenn dir jemand glaubwürdig erscheint, dann nimm ihn genauso ernst wie einen Polizeisprecher, der quasi seines Amtes die Wahrheit sagt – aber sagt er wirklich immer die Wahrheit?)</li>
<li>Fürchte nicht, dass du abgestraft wirst! Dies wiederum ist in der Tat der Vorteil einer überregionalen Wochenzeitung: Mir kann man in Bern nichts nachtragen, dem lokalen «Bund»-Redaktor schon. Nichts mühsamer, wenn morgens ein empörter Bürger im Büro steht, dem man Rechenschaft ablegen muss (andererseits: Konfrontation kann auch hilfreich sein!); definitiv mühsam ist es, wenn der Chef nervt, weil ihm sein Golfpartner vorgeschimpft hat, was für eine unseriöse Scheisse dieser Jungjournalist zusammenerfunden habe (obwohl er vielleicht sogar richtig lag). Nichts mühsamer, wenn Anzeigenkunden abspringen. Nichts mühsamer, wenn die ehemalige Bürokollegin plötzlich bei der Polizei arbeitet. Und trotzdem: Als Journalist muss man das aushalten können, auch wenn es in der Tat viel einfacher klingt, als es ist.</li>
<li>Rauchen hilft.</li>
<li>Trinken hilft übrigens nur bedingt (ist eigentlich dann am besten, wenn die Story abgeschlossen ist). Mal einen Monat lang keinen Alkohol trinken und demnach auch nicht dauernd in Bars rumlungern und klugscheissern, wie wir Journalisten das wahnsinnig gerne tun, kann in der Tat Wunder bewirken: Sich voll und ganz auf eine grosse Story konzentrieren; nur noch an die Story denken, so dass sich im Kopf alles zusammensetzt, und man am Schluss wie aus der Pistole geschossen alle Fragen, die sich stellen, beantworten kann.</li>
<li>Zuletzt: Wie das Vertrauen gewinnen von Leuten, die den Medien abgeneigt sind? Es gab mal auf einem Online-Portal eine Zusammenstellung von Gruppen, die an jenem berüchtigten «Reclaim the Streets» im Dezember 2013 teilgenommen haben sollen. Entstanden durch Rätselraten von Aussenstehenden. Das kann erstens nicht wirklich präzis sein und zweitens verbauen solche Storys dir den Zugang. Stichwort: «Lügenpresse!» Und vielleicht kann man diesen Vorwurf den Leuten manchmal ja nicht einmal verübeln. Wer dauernd aus der Ferne fertig gemacht wird, will nichts von Journalisten wissen. Dabei sollten wir Journalisten zwingend auch an den Rändern präzis sein, und nicht nur dort, wo die Macht sich ballt. Drum: Verzichte besser, wenn es irgendwie geht, im Zweifel auf die schnelle News-Story, bei der du selbst nicht sicher bist, ob sie so wasserdicht ist – halte dich für einmal zurück, denn du machst mit dem Schnellschuss mehr kaputt als du gewinnst (und zumindest hier weiss ich, wovon ich rede, es ist mir selbst zur Genüge passiert).</li>
<li>Versuche – aber immer mit offenen Karten – in eine Szene einzutauchen, und zwar anfangs ohne gezückten Stift in der Hand. Vertrauen braucht Geduld. Wir sollten uns dringend wieder davon verabschieden, jede Story gleich raushauen zu wollen. Im Moment arbeite ich, dies als praktisches Beispiel, intensiv an einer Recherche, die aber erst im Oktober erscheinen wird. Gewisse Dinge, gerade, wenn man sich an Rändern bewegt, lassen sich nicht erzwingen. Und klar, auch mit dem Bedenken, dass plötzlich ein anderer die Story bringen könnte – was aber bei komplizierten Geschichten sowieso eher nicht der Fall ist – muss man als Reporter leben können.</li>
</ul>
<p>Der Text ist das Handout zum Werkstattgespräch mit Daniel Ryser <a href="http://www.maz.ch/recherchetag16/" target="_blank">am 4. Schweizer Recherchetag</a> am MAZ in Luzern zu seinen Kapo-Bern-Recherchen.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2016/01/24/wider-den-lokalen-filz-und-betriebsblindheit/">Wider den lokalen Filz und Betriebsblindheit</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Der GAV-Coup</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2015/09/17/der-gav-coup/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Sep 2015 11:30:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[WOZ]]></category>
		<category><![CDATA[GAV]]></category>
		<category><![CDATA[Urs Gossweiler]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie es dazu kam, dass der Verlegerverband nun plötzlich bereit ist, über einen neuen Gesamtarbeitsvetrag zu verhandeln und welche Rolle dabei die WOZ und Urs Gossweiler (Verleger Jungfrau Zeitung) spielten.</p>
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		<title>Nationalratswahlen in Nidwalden: «Wochenzeitung» gegen «Weltwoche»</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2015/08/31/nationalratswahlen-in-nidwalden-wochenzeitung-tritt-gegen-weltwoche-an/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Aug 2015 12:59:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[WOZ]]></category>
		<category><![CDATA[Weltwoche]]></category>
		<category><![CDATA[Peter Keller]]></category>
		<category><![CDATA[Andreas Fagetti]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Als eigentlich schon niemand mehr damit gerechnet hat, ging kurz vor Ablauf der Eingabefrist in Nidwalden doch noch eine zweite Kandidatur für den einzigen Nidwaldner Sitz im Nationalrat ein. Der bisherige SVP-Vertreter Peter Keller, Mitarbeiter der «Weltwoche», wird vom 55-jährigen Zürcher Andreas Fagetti herausgefordert, der für die Vereinigung «Demokratie ermöglichen» antritt. Fagetti ist Redaktor der <a href="http://www.nzz.ch/schweiz/wochenzeitung-tritt-gegen-weltwoche-an-1.18605240">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Als eigentlich schon niemand mehr damit gerechnet hat, ging kurz vor Ablauf der Eingabefrist in Nidwalden doch noch eine zweite Kandidatur für den einzigen Nidwaldner Sitz im Nationalrat ein. Der bisherige SVP-Vertreter Peter Keller, Mitarbeiter der «Weltwoche», wird vom 55-jährigen Zürcher Andreas Fagetti herausgefordert, der für die Vereinigung «Demokratie ermöglichen» antritt. Fagetti ist Redaktor der linken «Wochenzeitung».</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2015/08/31/nationalratswahlen-in-nidwalden-wochenzeitung-tritt-gegen-weltwoche-an/">Nationalratswahlen in Nidwalden: «Wochenzeitung» gegen «Weltwoche»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Einmalige Chance vertan</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2015/07/22/einmalige-chance-vertan/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Jul 2015 14:19:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[WOZ]]></category>
		<category><![CDATA[Basel]]></category>
		<category><![CDATA[Tageswoche]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die «TagesWoche» war bei ihrem Start ein Hoffnungsschimmer in einer kaputt gesparten Medienbranche, ein Projekt, in dem es nicht in erster Linie ums Geschäft, sondern zuvorderst um guten Journalismus gehen sollte.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2015/07/22/einmalige-chance-vertan/">Einmalige Chance vertan</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die «TagesWoche» war bei ihrem Start ein Hoffnungsschimmer in einer kaputt gesparten Medienbranche, ein Projekt, in dem es nicht in erster Linie ums Geschäft, sondern zuvorderst um guten Journalismus gehen sollte. </p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2015/07/22/einmalige-chance-vertan/">Einmalige Chance vertan</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Die rote Betty oder die Europatournee eines Herrenwitzes</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2015/07/02/die-rote-betty-oder-die-europatournee-eines-herrenwitzes/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Jul 2015 09:52:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[WOZ]]></category>
		<category><![CDATA[Alexis Tsipras]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es soll ja immer noch Leute geben, die glauben, das Internet mache den Journalismus kaputt. Eine viel grössere Gefahr für den Journalismus, die leider selten erwähnt wird, ist die Faulheit. Und mit der Faulheit ist es wie mit dem Aufschwung: Sie beginnt im Kopf.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2015/07/02/die-rote-betty-oder-die-europatournee-eines-herrenwitzes/">Die rote Betty oder die Europatournee eines Herrenwitzes</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Es soll ja immer noch Leute geben, die glauben, das Internet mache den Journalismus kaputt. Eine viel grössere Gefahr für den Journalismus, die leider selten erwähnt wird, ist die Faulheit. Und mit der Faulheit ist es wie mit dem Aufschwung: Sie beginnt im Kopf.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2015/07/02/die-rote-betty-oder-die-europatournee-eines-herrenwitzes/">Die rote Betty oder die Europatournee eines Herrenwitzes</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Warum es die SRG braucht: Jeder Rappen zählt</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2015/04/09/warum-es-die-srg-braucht-jeder-rappen-zaehlt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Apr 2015 12:37:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[SRG]]></category>
		<category><![CDATA[WOZ]]></category>
		<category><![CDATA[Service public]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=4512</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ein Gespenst geht um in der Schweizer Radio- und Fernsehlandschaft. Es ist kein böses Gespenst, es macht niemandem Angst. Aber weil es nirgends richtig definiert ist, weiss auch niemand, wie das Gespenst zu fassen wäre. Mitunter geistert es in Sendungen herum, wo es nichts verloren hat. Das Gespenst heisst Service public.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2015/04/09/warum-es-die-srg-braucht-jeder-rappen-zaehlt/">Warum es die SRG braucht: Jeder Rappen zählt</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Gespenst geht um in der Schweizer Radio- und Fernsehlandschaft. Es ist kein böses Gespenst, es macht niemandem Angst. Aber weil es nirgends richtig definiert ist, weiss auch niemand, wie das Gespenst zu fassen wäre. Mitunter geistert es in Sendungen herum, wo es nichts verloren hat. Das Gespenst heisst Service public.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2015/04/09/warum-es-die-srg-braucht-jeder-rappen-zaehlt/">Warum es die SRG braucht: Jeder Rappen zählt</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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