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	<title>Sportjournalismus | MEDIENWOCHE</title>
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	<description>Magazin für Medien, Journalismus, Kommunikation &#38; Marketing</description>
	<lastBuildDate>Thu, 24 Nov 2022 14:29:50 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Fussball statt Politik: Paradiesische Bedingungen für Sportjournalisten</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2022/11/24/fussball-statt-politik-paradiesische-bedingungen-fuer-sportjournalisten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Nov 2022 14:29:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Fifa]]></category>
		<category><![CDATA[Fussball-WM]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vier Spiele pro Tag und beste Bedingungen für Sportjournalisten mit kurzen Wegen zu allen WM-Stadien. Die Fifa versucht, ihr Kernprodukt perfekt zu vermarkten, um politischen Themen den Raum zu nehmen.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/11/24/fussball-statt-politik-paradiesische-bedingungen-fuer-sportjournalisten/">Fussball statt Politik: Paradiesische Bedingungen für Sportjournalisten</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Vier Spiele pro Tag und beste Bedingungen für Sportjournalisten mit kurzen Wegen zu allen WM-Stadien. Die Fifa versucht, ihr Kernprodukt perfekt zu vermarkten, um politischen Themen den Raum zu nehmen.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/11/24/fussball-statt-politik-paradiesische-bedingungen-fuer-sportjournalisten/">Fussball statt Politik: Paradiesische Bedingungen für Sportjournalisten</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Redaktion Tamedia: Warum wir über diese Fussball-WM berichten</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2022/11/20/redaktion-tamedia-warum-wir-ueber-diese-fussball-wm-berichten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Nov 2022 10:03:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Katar]]></category>
		<category><![CDATA[Fussball-WM]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Tote Bauarbeiter, missachtete Menschenrechte, unterdrückte Frauen: Wie können wir da noch über Fussball schreiben?</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Tote Bauarbeiter, missachtete Menschenrechte, unterdrückte Frauen: Wie können wir da noch über Fussball schreiben?</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/11/20/redaktion-tamedia-warum-wir-ueber-diese-fussball-wm-berichten/">Redaktion Tamedia: Warum wir über diese Fussball-WM berichten</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Katar und die 6500 Toten: Karriere einer «schockierenden Zahl»</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2022/11/12/katar-und-die-6500-toten-karriere-einer-schockierenden-zahl/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 12 Nov 2022 10:12:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medienwoche]]></category>
		<category><![CDATA[Katar]]></category>
		<category><![CDATA[Fussball-WM]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seit der «Guardian» die Zahl von 6500 toten Arbeitsmigranten während der Bauzeit der WM-Stadien veröffentlicht hatte, dient sie als Chiffre für die katastrophalen Arbeitsbedingungen in Katar. Wer die Zahl einordnet, gilt schnell als Propagandistin des Emirats – auch deshalb, weil sie die Medien bis heute ohne Kontext wiederholen. Geht es darum, die Ungerechtigkeiten dieser Welt <a href="https://medienwoche.ch/2022/11/12/katar-und-die-6500-toten-karriere-einer-schockierenden-zahl/">Weiterlesen ...</a></p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/11/12/katar-und-die-6500-toten-karriere-einer-schockierenden-zahl/">Katar und die 6500 Toten: Karriere einer «schockierenden Zahl»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Seit der «Guardian» die Zahl von 6500 toten Arbeitsmigranten während der Bauzeit der WM-Stadien veröffentlicht hatte, dient sie als Chiffre für die katastrophalen Arbeitsbedingungen in Katar. Wer die Zahl einordnet, gilt schnell als Propagandistin des Emirats – auch deshalb, weil sie die Medien bis heute ohne Kontext wiederholen.</strong><br />
<a href="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/11/MW-Tote-Arbeiter-Fussball-WM-Katar-20221111b.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-100704 size-full" src="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/11/MW-Tote-Arbeiter-Fussball-WM-Katar-20221111b.jpg" alt="" width="1456" height="976" srcset="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/11/MW-Tote-Arbeiter-Fussball-WM-Katar-20221111b.jpg 1456w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/11/MW-Tote-Arbeiter-Fussball-WM-Katar-20221111b-300x201.jpg 300w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/11/MW-Tote-Arbeiter-Fussball-WM-Katar-20221111b-1024x686.jpg 1024w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/11/MW-Tote-Arbeiter-Fussball-WM-Katar-20221111b-768x515.jpg 768w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/11/MW-Tote-Arbeiter-Fussball-WM-Katar-20221111b-470x315.jpg 470w" sizes="(max-width: 1456px) 100vw, 1456px" /></a><br />
Geht es darum, die Ungerechtigkeiten dieser Welt anzuprangern, gehört Jean Ziegler zu den ersten, die ihre Stimme erheben. Als eines seiner Sprachrohre dient dem ehemaligen SP-Nationalrat die Gewerkschaftszeitung «Work». Unter dem Titel <a href="https://www.workzeitung.ch/2022/10/das-fussballfest-im-sklavenstaat/" target="_blank" rel="noopener">«Das Fussballfest im Sklavenstaat»</a> geisselte Ziegler kürzlich die anstehende Weltmeisterschaft in Katar. Dabei erwähnte er auch die «erschreckende Bilanz», wonach seit der Vergabe des Turniers 2010 an den Golfstaat «bei Bauarbeiten über 6500 Arbeiter» gestorben seien.<br />
</p>
<p>Ziegler zitierte den britischen «Guardian», der die «schockierende Zahl» <a href="https://www.theguardian.com/global-development/2021/feb/23/revealed-migrant-worker-deaths-qatar-fifa-world-cup-2022?ref=refind" target="_blank" rel="noopener">Ende Februar 2021</a> in die Welt gesetzt hatte. Seither dient der Verweis auf die 6500 Toten in der Medienberichterstattung als handfester Beleg für die Brutalität und die Skrupellosigkeit mit der die Scheichs die Infrastruktur für die Fifa-Fussball-WM aus dem Wüstenboden stampfen liessen. Wie Ziegler haben zuvor schon zahlreiche andere Medien die Zahl zitiert und tun das bis heute. Im Fall von «Work» blieb sie aber nicht so stehen. Es folgte Widerspruch.</p>
<blockquote><p>Wenn schon wäre es die Aufgabe von unabhängiger Seite, also auch den Medien, Lesehilfen zu liefern.</p></blockquote>
<p>«Die Todesfallzahlen werden immer wieder in einen falschen Zusammenhang gebracht, auch von Jean Ziegler», stand in einem Leserbrief. Es meldete sich aber nicht etwa Katars Botschafter oder ein Fifa-Sprecher. Verfasst hatte die Replik Rita Schiavi, Gewerkschafterin und ehemaliges Geschäftsleitungsmitglieder der Unia. Schiavi klärte auf: «Die 6500 toten Arbeiter beziehen sich auf 10 Jahre (also 650 Tote pro Jahr) und 1,4 Mio. Arbeiter aus den Ländern, welche die Todesfallzahlen gemeldet haben. Das sind nicht Arbeiter, die bei Bauarbeiten gestorben sind, wie Ziegler schreibt. Die allermeisten sind an Krankheiten und bei Verkehrsunfällen gestorben.»</p>
<p>Rita Schiavi kennt die Situation vor Ort. 2016 hatte die Globale Gewerkschaftsföderation Bau- und Holzarbeiter Internationale BHI erreicht, dass sie die WM-Baustellen in Katar inspizieren darf. Schiavi nahm an mehreren Inspektionen teil und stellte klare arbeitsrechtliche Verbesserungen fest. Dennoch traut man ihren Aussagen nicht. Als sie kürzlich in einem <a href="https://www.watson.ch/sport/interview/902434875-wm-in-katar-gewerkschafterin-schiavi-findet-die-kritik-am-ort-zu-hart" target="_blank" rel="noopener">Interview mit den CH-Media-Zeitungen</a> zu den toten Bauarbeitern wiederholte, was sie Tage zuvor im «Work»-Leserbrief geschrieben hatte, argwöhnte der Journalist: «Frau Schiavi, Sie reden bisher ein wenig wie eine Botschafterin für Katar.» Diesem Verdacht setzte sich die Schweizer Gewerkschafterin auch deshalb aus, weil bisher vor allem Vertreter von Fifa und Katar die Zahl von 6500 Toten einzuordnen versuchten. Aus dieser Richtung wirken Rechenspiele mit der Opferzahl wie zynische Relativierungsversuche.</p>
<blockquote><p>Am überaus unvorteilhaften Gesamtbild der Fussball-WM in Katar änderte sich nichts, wenn die Medien in diesem einen Punkt präziser und vollständiger berichten würden.</p></blockquote>
<p>Wenn schon wäre es die Aufgabe von unabhängiger Seite, also auch den Medien, Lesehilfen zu liefern. Zwar fanden sich im «Guardian»-Bericht alle entscheidenden Zahlen, aber eine wichtige Rechnung stellte die Zeitung nicht an: Sind 6500 Tote während zehn Jahren bei einer Gesamtzahl von 1.5 bis 2 Millionen Gastarbeitern viel oder wenig? Eine Sterblichkeitsrate zwischen 0.3 und 0.5 Promille, die sich daraus errechnen lässt, taugt nicht zum Skandal. Sie ist praktisch identisch mit dem Wert für die 20 bis 29 Jahre alten Männer 2018 in der Schweiz, wie der <a href="https://www.nebelspalter.ch/wm-in-katar-die-propaganda-mit-den-6500-toten" target="_blank" rel="noopener">Nebelspalter</a> bereits vor einem Jahr festgehalten hatte. In Schweden sei die Mortalitätsrate bei Männern zwischen 20 und 44 sogar deutlich höher als unter den Wanderarbeitern in Katar, errechnete das <a href="https://magasinetfilter.se/reportage/qatar-dodsfall/" target="_blank" rel="noopener">Reportage- und Investigativ-Magazin «Filter»</a>. Die «schockierende Zahl» des «Guardian» sei vielleicht gar nicht so schockierend. «Eine so niedrige Sterblichkeitsrate wäre selbst im Wohlfahrtsstaat Schweden ein Traum», schrieb «Filter» weiter.</p>
<p>Obwohl es auf der Hand läge, die absoluten Zahlen zum besseren Verständnis in einen Kontext zu stellen, unterlässt es die kritische Berichterstattung zu Katar bis heute weitgehend; so auch kürzlich ein längerer <a href="https://www.deutschlandfunk.de/katar-wm-gastarbeiter-tote-100.html?ref=refind" target="_blank" rel="noopener">Beitrag des Deutschlandfunks</a> zur Frage, wie viele Gastarbeiter in Katar starben. Da erfährt man zwar durchaus Erhellendes zu den Schwierigkeiten, präzise Zahlen zu erheben. Aber am Ende bleibt auch hier der hohe Wert von 6500 toten Bauarbeitern hängen, ja sogar 15&#8217;000, wie ihn Amnesty International verbreitet.</p>
<p>Am überaus unvorteilhaften Gesamtbild der Fussball-WM in Katar änderte sich nichts, wenn die Medien in diesem einen Punkt präziser und vollständiger berichten würden. Und die Kritik wäre sogar glaubwürdiger, wenn sie relevante Kontextinformation nicht auslassen würde.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div style="margin: 4%; border: 1px; border-style: solid; border-color: #cccccc; padding: 4%; font-size: 16px;">
<h3>«Blick» und SRF zur WM in Katar: Fussball als Nebensache</h3>
<p>Sie sind die treusten und engsten Begleiter der Schweizer Fussball-Nationalmannschaft. «Blick» berichtet seit jeher intensiv über die Nati, quasi als Sprachohr der Millionen von Expertinnen und Möchtegern-Nationaltrainer im ganzen Land. Das Schweizer Fernsehen SRF wiederum bietet mit der Live-Übertragung aller Nati-Spiele eines der letzten Fernsehlagerfeuer. Doch für einmal mag selbst wenige Tage vor Turnierbeginn keine Vorfreude aufkommen. Dominierten im Vorfeld früherer Welt- oder Europameisterschaften Fragen zur Qualität des Kaders und zur Fitness der Spieler, dreht sich die Vorabberichterstattung diesmal um die unerfreulichen Begleitumstände zur Fussball-WM.</p>
<p>Beim Blick Sport hatte man sich vorgestellt, mit Turnierbeginn auf den Sport zu fokussieren. Doch daraus wird nichts. Nachdem ein katarischer Funktionär Homosexualität öffentlich als Geisteskrankheit taxierte, sagte Sportchefin <a href="https://www.blick.ch/sport/fussball/wm/blick-sportchefin-buchli-ueber-aussage-des-wm-botschafters-fuer-die-fifa-ist-das-ein-absolutes-pr-desaster-id18034126.html?ref=refind" target="_blank" rel="noopener">Steffi Buchli auf Blick TV</a>: «Wir werden noch mehr die Augen und Ohren offen halten dafür». Auch wenn sie das so geplant hätten, ergebe eine Trennung keinen Sinn. «Die Realität im Sport ist längst eine ganz andere: Sport, Wirtschaft und Politik verschmelzen.» Dass dies auch dem Interesse des Publikums entspricht, beobachtet derzeit das Schweizer Fernsehen.</p>
<p>Es sie derzeit «ein sehr hohes Interesse an Themen feststellbar, die über den Sport hinausgehen», teilt Lino Bugmann, Mediensprecher SRF Sport, auf Anfrage der MEDIENWOCHE mit. So zählte der Online-Artikel zur Enthüllung um <a href="https://www.srf.ch/news/schweiz/projekt-gnadenlos-wie-katar-in-der-schweiz-die-fussballwelt-ausspionierte" target="_blank" rel="noopener">Katars Spionage-Operation gegen die Fifa</a> zu den meistgelesenen Artikeln des gesamten SRF-Angebots der letzten Tage. Ebenso erzielen Beiträge wie jener der «Tagesschau» zum <a href="https://www.srf.ch/news/schweiz/skandaloese-aeusserung-vor-wm-umgang-mit-homosexuellen-katar-erneut-in-kritik-und-die-fifa" target="_blank" rel="noopener">Umgang mit Homosexuellen in Katar</a> auf den SRF-Onlineplattformen ähnliche Zugriffswerte wie beispielsweise die Meldungen zu <a href="https://www.srf.ch/sport/fussball/nationalmannschaft/nach-misstritt-im-dfb-pokal-sommer-am-sprunggelenk-verletzt-foletti-fuer-wm-zuversichtlich" target="_blank" rel="noopener">Yann Sommers Sprunggelenkverletzung</a> oder der <a href="https://www.srf.ch/sport/fussball/fifa-wm-2022/nati-trainer-zum-wm-aufgebot-yakin-wir-wollen-kein-risiko-eingehen" target="_blank" rel="noopener">Bekanntgabe des Schweizer WM-Kaders</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Männer reden über Fussball: Der grosse Podcast-Check</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2022/10/12/maenner-reden-ueber-fussball-der-grosse-podcast-check/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Oct 2022 08:41:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medienwoche]]></category>
		<category><![CDATA[Podcast]]></category>
		<category><![CDATA[Fussball]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>2019 erfolgte der Anstoss, inzwischen gibt es vier grosse Schweizer Fussball-Podcasts. In vielem gleichen sie sich, in entscheidenden Punkten aber unterscheiden sie sich doch. Welche das sind und was man wo hört. Wer soll das alles hören? Die Frage stellt sich für Podcasts im Allgemeinen und für einzelne Genres im Speziellen, etwa für Fussball-Podcasts. Obwohl <a href="https://medienwoche.ch/2022/10/12/maenner-reden-ueber-fussball-der-grosse-podcast-check/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>2019 erfolgte der Anstoss, inzwischen gibt es vier grosse Schweizer Fussball-Podcasts. In vielem gleichen sie sich, in entscheidenden Punkten aber unterscheiden sie sich doch. Welche das sind und was man wo hört.</strong><br />
<a href="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/10/MW-Fussball-Podcasts-20221011.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img decoding="async" src="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/10/MW-Fussball-Podcasts-20221011.jpg" alt="" width="1456" height="976" class="aligncenter size-full wp-image-100036" srcset="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/10/MW-Fussball-Podcasts-20221011.jpg 1456w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/10/MW-Fussball-Podcasts-20221011-300x201.jpg 300w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/10/MW-Fussball-Podcasts-20221011-1024x686.jpg 1024w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/10/MW-Fussball-Podcasts-20221011-768x515.jpg 768w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/10/MW-Fussball-Podcasts-20221011-470x315.jpg 470w" sizes="(max-width: 1456px) 100vw, 1456px" /></a><br />
Wer soll das alles hören? Die Frage stellt sich für Podcasts im Allgemeinen und für einzelne Genres im Speziellen, etwa für Fussball-Podcasts. Obwohl es in der Schweiz eine überschaubare Anzahl an periodischen Gesprächsformaten zum beliebten Ballsport gibt, sind es immer noch zu viele, damit selbst Fussballverrückte die volle Spielzeit durchstehen; da muss man Prioritäten setzen. Das fällt aber nicht leicht, denn die Angebote unterscheiden sich formal nur geringfügig: Zwei bis vier Männer diskutieren eine Stunde lang über Fussball. Die Unterschiede ergeben sich aus der Art und Weise, wie sie das tun, und aus der personellen Besetzung.<br />
</p>
<p>Gemessen an der endlosen Themenfülle, die der Fussball hergibt, erstaunt es, dass erst 2019 der Podcast als ideale Plattform für die ewigen Plaudereien über das runde Leder entdeckt wurde. Mindestens ebenso erstaunlich ist, dass nicht etwa Fussballjournalisten, sondern der Comedian Stefan Büsser und sein Radiokollege Manuel Rothmund die Pioniertat für sich reklamieren. «Jetzt ist Büssi auch noch Fussball-Schnurri», <a href="https://www.blick.ch/people-tv/schweiz/comedian-startet-podcast-jetzt-ist-buessi-auch-noch-fussball-schnurri-id15195358.html" rel="noopener" target="_blank">schrieb «Blick»</a> im März 2019 zum Start von <a href="https://ehrenrunde.libsyn.com/" rel="noopener" target="_blank">«Ehrenrunde»</a>. Als Privatprojekt gestartet, gehört der Podcast seit 2021 zum Angebot von «Swisscom Blue». </p>
<p>Ebenfalls 2019 folgten mit <a href="https://www.tagesanzeiger.ch/dritte-halbzeit-411691338278" rel="noopener" target="_blank">«Dritte Halbzeit» (Tamedia)</a> und <a href="https://www.srf.ch/audio/sykora-gisler" rel="noopener" target="_blank">«Sykora Gisler» (SRF)</a> die beiden inzwischen beliebtesten Fussball-Podcasts der Schweiz, gemessen an ihrem Ranking auf den Plattformen Apple Podcasts und Spotify. Im vergangenen Mai lancierte zudem <a href="https://fussball.20min.ch/" rel="noopener" target="_blank">«20 Minuten» mit «Anderi Liga»</a> seinen Fussball-Podcast.</p>
<p>Daneben gibt es eine Reihe kleinerer Podcasts, die sich entweder <a href="https://www.basilisk.ch/shows/penalty/" rel="noopener" target="_blank">einem einzigen Klub widmen</a> oder <a href="https://www.stammtischtrainer.ch/" rel="noopener" target="_blank">als Hobbyprojekt</a> unter dem Radar eines breiteren Publikums segeln. Eine weitere Gattung sind Sportpodcasts, die sich in einzelnen Folgen, aber nicht ausschliesslich dem Fussball widmen.</p>
<p>Doch werfen wir ein Ohr auf jene vier Schweizer Fussball-Podcasts, die Woche für Woche, respektive Monat für Monat, mit einem journalistischen Anspruch das grosse Ganze ins Blickfeld rücken.</p>
							<h3 style="margin-bottom:20px;display:block;width:100%;margin-top:10px">Die vier grössten Schweizer Fussball-Podcasts </h3>
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									«Ehrenrunde»: Gefällige Gespräche								</span>
							</a>
						  </h4>
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						<div id="ac_100037_collapse1" class="wpsm_panel-collapse collapse in"  >
						  <div class="wpsm_panel-body">
							<ul>
 	<li>• Name: <a href="https://ehrenrunde.libsyn.com/" target="_blank" rel="noopener">Ehrenrunde</a></li>
 	<li>• Medienunternehmen: Blue Sport</li>
 	<li>• Start: Februar 2019</li>
 	<li>• Dauer: 45 Minuten</li>
 	<li>• Erscheinungsweise: monatlich</li>
 	<li>• Nerd-Faktor: tief</li>
</ul>
<a href="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/10/ehrenrunde.jpeg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img decoding="async" src="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/10/ehrenrunde.jpeg" alt="" width="728" height="485" class="aligncenter size-full wp-image-100041" srcset="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/10/ehrenrunde.jpeg 728w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/10/ehrenrunde-300x200.jpeg 300w" sizes="(max-width: 728px) 100vw, 728px" /></a>
<p>Gleich zum Start ihres neuen Podcasts «Ehrenrunde» machten Stefan Büsser und Manuel Rothmund klar, dass sie sich nicht als Fussballexperten verstehen. Das Fachwissen bringe der Gast mit, den sie jeweils einladen. Auch zwei Jahre später, als Swisscom den zuvor unabhängigen Podcast unter die Fittiche nahm und seither auch als Video- und TV-Format zeigt, kokettierte man mit dem beschränkten Fussballwissen der beiden Gastgeber: Büsser und Rothmund seien «witzig, entspannt, teilweise sogar fachkundig».</p>

<p>Das stimmt ebenso wenig wie die Beschreibung des Podcasts als «Stammtisch». Die beiden Moderatoren begegnen ihren Gästen längst auf Augenhöhe, sind gut vorbereitet und plaudern nicht einfach nur drauflos. Sie schaffen so eine Atmosphäre, bei der sich sowohl der Gast als auch das Publikum wohl fühlt. Es sind von journalistischer Neugierde geleitete Gespräche, die aber nicht immer so tief führen, wie sie führen könnten – oder sollten.</p>

<p>So etwa zuletzt in der Folge mit Hakan Yakin. Obwohl sie ausführlich über dessen Zeit als Spieler in Katar sprachen, vermieden sie eine kritische Diskussion über Sinn und Unsinn von Weltmeisterschaften im Wüstenstaat. Das Gros der Gäste machen bei Büsser und Rothmund aktuelle und ehemalige Super-League-Spieler und -Trainer aus, die sie nicht zwingend der Aktualität wegen einladen. Aber auch Funktionäre, Journalisten und Promis finden den Weg vors Mikrofon. Die Frauenquote ist mit drei (ehemaligen) Nati-Spielerinnen auf 40 Podcast-Folgen nicht berauschend hoch, aber höher als in anderen Podcasts.</p>						  </div>
						</div>
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						  <h4 class="wpsm_panel-title">
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								<span class="ac_title_class">
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									«Dritte Halbzeit»: Aktuelle Analysen								</span>
							</a>
						  </h4>
						</div>
						<div id="ac_100037_collapse2" class="wpsm_panel-collapse collapse "  >
						  <div class="wpsm_panel-body">
							<ul>
 	<li>• Name: <a href="https://www.tagesanzeiger.ch/dritte-halbzeit-411691338278" rel="noopener" target="_blank">Dritte Halbzeit</a></li>
 	<li>• Medienunternehmen: Tamedia</li>
 	<li>• Start: Juli 2019</li>
 	<li>• Dauer: in der Regel 1 Stunde</li>
 	<li>• Erscheinungsweise: wöchentlich</li>
 	<li>• Nerd-Faktor: hoch</li>
</ul>
<a href="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/10/drittehalbzeit.jpeg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" src="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/10/drittehalbzeit.jpeg" alt="" width="725" height="483" class="aligncenter size-full wp-image-100042" srcset="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/10/drittehalbzeit.jpeg 725w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/10/drittehalbzeit-300x200.jpeg 300w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/10/drittehalbzeit-728x485.jpeg 728w" sizes="auto, (max-width: 725px) 100vw, 725px" /></a>
<p>Der Name ist Programm: In der dritten Halbzeit wird nach geschlagener Schlacht allenthalben analysiert, gefachsimpelt und spekuliert. Genau das tun auch die Journalisten aus Bern, Basel und Zürich, wenn sie sich jeweils am Montag zur Aufnahme ihres Podcasts zusammenschliessen. Das Wochenende ist vorbei und liefert den Stoff für die aktuelle Podcast-Folge.</p>

<p>Bei der Themenwahl orientiert sich die «Dritte Halbzeit» an der Aktualität auf und neben dem Rasen. Gäste gibt es keine, dafür die vier Experten, die zum Glück unterschiedliche Dialekte sprechen und sich so auch ohne Bild in der Regel gut auseinanderhalten lassen. Das Gesprächsklima erinnert an eine Mischung aus Kaffeepause und Redaktionssitzung; locker im Ton, aber dennoch klar strukturiert mit einer Themenliste und einem Gesprächsleiter, entweder Florian Raz (Bild) oder Thomas Schifferle.</p>

<p>Mit kumuliert bis zu hundert Jahren Sport- und Fussballwissen bewegt sich das Quartett fachlich auf höchstem Niveau. Das erweist sich dann als Nachteil für eine durchschnittlich fussballinteressierte Zuhörerschaft, etwa wenn sich das Gespräch im Klein-Klein der Spielanalyse zu verlieren droht. Die Stärke ist der vielfältige Pool an möglichen Teilnehmern im Podcast; fast nie diskutieren die gleichen vier Journalisten. Selbst aus dem fernen Wallis schaltet sich regelmässig Samuel Burgener zu, damit auch die Irrungen und Wirrungen des FC Sion und seines Präsidenten angemessen gewürdigt werden. Die Nähe zu den Protagonisten des Schweizer Fussballs der Perspektive lokal verankerter Journalisten macht denn auch den Mehrwert und die Einzigartigkeit der «Dritten Halbzeit» aus. Im Normalbetrieb kommt Frauenfussball nur selten vor. Der Europameisterschaft der Frauen im vergangenen Sommer widmeten sie immerhin eine Bonus-Folge.</p>						  </div>
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									«Sykora Gisler»: Kult-Klassiker								</span>
							</a>
						  </h4>
						</div>
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						  <div class="wpsm_panel-body">
							<ul>
 	<li>• Name: <a href="https://www.srf.ch/audio/sykora-gisler" rel="noopener" target="_blank">Sykora Gisler</a></li>
 	<li>• Medienunternehmen: SRF</li>
 	<li>• Start: November 2019</li>
 	<li>• Dauer: 1 Stunde 10 Minuten</li>
 	<li>• Erscheinungsweise: monatlich</li>
 	<li>• Nerd-Faktor: mittel</li>
</ul>
<a href="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/10/sykoragisler.jpeg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" src="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/10/sykoragisler.jpeg" alt="" width="718" height="481" class="aligncenter size-full wp-image-100043" srcset="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/10/sykoragisler.jpeg 718w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/10/sykoragisler-300x201.jpeg 300w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/10/sykoragisler-470x315.jpeg 470w" sizes="auto, (max-width: 718px) 100vw, 718px" /></a>
<p>Eigentlich müsste dieser Podcast irgendetwas mit «zwölf» heissen. Schliesslich ist die prägende Figur des Formats Mämä Sykora, Chefredaktor des Magazins «zwölf» und wandelndes Lexikon für Fussballfakten. Doch hier geht es nicht um Faktenhuberei, sondern gemäss Eigenwerbung um «Fussball-Trash-Talk aus allen Blickwinkeln».</p>

<p>Und das macht nicht einer allein. Als kongenialer Mitstreiter Sykoras wirkt Tom Gisler, erfahrener Radiomoderator und -komödiant. Zusammen empfangen sie für jede Folge einen Gast. Auch wenn der Rahmen an den Blue-Sport-Podcast «Ehrenrunde» erinnert – zwei Journalisten, ein Gast –, lassen sich die beiden Podcasts nur schlecht vergleichen, was vor allem an der Auswahl der Gäste liegt. «Sykora Gisler» empfangen selten aktive Spieler und wenn, dann eine Spielerin, wie zuletzt Nati-Verteidigerin Rachel Rinast (die übrigens selbst auch einen hörenswerten Fussball-Podcast betreibt).</p>

<p>Normalerweise kommen Fussballverliebte mit allen möglichen beruflichen Hintergründen zu Wort. Darum steht auch weniger das Spiel an sich, sondern das Drumherum im Zentrum der einzelnen Episoden, oft die Perspektive der Fans – das bietet überraschende Einblicke. Etwa dann, wenn der Zürcher Sicherheits- und Sportdirektor Mario Fehr über seine regelmässigen Besuche der Spiele des Londoner Vereins Tottenham Hotspur und die englische Fankultur spricht, um dann nahtlos seine Haltung in der Diskussion um personalisierte Tickets in Schweizer Fussballstadien darzulegen. Gisler und Sykora wirken dabei als kompetente Stichwortgeber, die das Gespräch geschickt führen und lenken und dabei auch eigene Meinungen und Überlegungen einstreuen.</p>						  </div>
						</div>
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									«Anderi Liga»: Manchmal mit Monologen								</span>
							</a>
						  </h4>
						</div>
						<div id="ac_100037_collapse4" class="wpsm_panel-collapse collapse "  >
						  <div class="wpsm_panel-body">
							<ul>
 	<li>• Name: <a href="https://fussball.20min.ch/" rel="noopener" target="_blank">Anderi Liga</a></li>
 	<li>• Medienunternehmen: «20 Minuten»</li>
 	<li>• Start: März 2022</li>
 	<li>• Dauer: 45 bis 60 Minuten</li>
 	<li>• Erscheinungsweise: meist wöchentlich</li>
 	<li>• Anzahl erschienene Folgen: 25</li>
 	<li>• Nerd-Faktor: hoch</li>
</ul>

<p>Obwohl «20 Minuten» erst im März 2022 seinen Fussball-Podcast «Anderi Liga» lancierte, erfindet die Gratiszeitung das Rad nicht neu und setzt auf die bewährte Formel: zwei Journalisten und (manchmal) ein Gast. Mit Tobias Wedermann, Sportchef «20 Minuten» und Fabian Ruch, seit 25 Jahren Fussballjournalist, gegenwärtig bei der NZZ angestellt, bringt «Anderi Liga» ein gehöriges Mass an Fachwissen vors Mikrofon.</p>

<p>Wenn die beiden den Podcast ohne Gast und nur zu zweit bestreiten, ergibt das bei einer Stunde Dauer viel Redezeit pro Person. So kann es schon mal vorkommen, dass sie ins Nerdige abdriften. Meist erwischen sie aber die Kurve gerade noch oder das Gegenüber unterbricht den Monolog mit einer Frage.</p>

<p>Neben den Leistungen und Aktivitäten heimischer und ausländischer Vereine, kommt die Schweizer Nationalmannschaft mindestens ebenso prominent vor im Podcast. Schliesslich begleitet Fabian Ruch die Nati seit der Euro 2000 an jedes internationale Turnier und kennt darum das Innenleben der Mannschaft wie nur wenige andere Journalisten.</p>

<p>Wie bei der Themenwahl überhaupt setzen Wedermann und Ruch auch bei den Gästen stark auf die Aktualität, was sie von den drei anderen grossen Fussball-Podcasts unterscheidet. Den FCZ-Präsidenten Ancillo Canepa besuchten sie für eine Podcast-Episode nur wenige Tage nach dem Gewinn der Meisterschaft und noch vor der grossen Meisterfeier in seinem Büro. YB- und Nati-Spieler Christian Fassnacht brachten sie nach einer langen Interview-Pause Mitte September als erste wieder öffentlich zum Reden. Keine nennenswerte Rolle spielte in den ersten 25 Folgen des Podcasts der Frauenfussball.</p>						  </div>
						</div>
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</script><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/10/12/maenner-reden-ueber-fussball-der-grosse-podcast-check/">Männer reden über Fussball: Der grosse Podcast-Check</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Reporterlegende Doris Henkel und die Tennisstars: «Becker hat einen wahnsinnig gemacht»</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2022/09/09/reporterlegende-doris-henkel-und-die-tennisstars-becker-hat-einen-wahnsinnig-gemacht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Sep 2022 16:27:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Tennis]]></category>
		<category><![CDATA[Doris Henkel]]></category>
		<category><![CDATA[Reporterin]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=99319</guid>

					<description><![CDATA[<p>Doris Henkel reiste als Tennisreporterin 35 Jahre lang um die Welt, nun tritt die 69-jährige Deutsche ab. Sie sagt, wer sie am meisten faszinierte. Und was sie heute stört.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/09/09/reporterlegende-doris-henkel-und-die-tennisstars-becker-hat-einen-wahnsinnig-gemacht/">Reporterlegende Doris Henkel und die Tennisstars: «Becker hat einen wahnsinnig gemacht»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Doris Henkel reiste als Tennisreporterin 35 Jahre lang um die Welt, nun tritt die 69-jährige Deutsche ab. Sie sagt, wer sie am meisten faszinierte. Und was sie heute stört.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/09/09/reporterlegende-doris-henkel-und-die-tennisstars-becker-hat-einen-wahnsinnig-gemacht/">Reporterlegende Doris Henkel und die Tennisstars: «Becker hat einen wahnsinnig gemacht»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>«Katar will die Plattform Fußball politisch nutzen»</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2022/08/29/katar-will-die-plattform-fussball-politisch-nutzen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Aug 2022 19:51:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Fussball]]></category>
		<category><![CDATA[Katar]]></category>
		<category><![CDATA[Sportswashing]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=99007</guid>

					<description><![CDATA[<p>Über Menschenrechtsverletzungen in Katar wird immer wieder berichtet. Doch was passiert, wenn der Ball bei der WM erst mal rollt? Sportjournalist Ronny Blaschke fordert eine krititsche Berichterstattung auch während der Spiele – und darüber hinaus.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/08/29/katar-will-die-plattform-fussball-politisch-nutzen/">«Katar will die Plattform Fußball politisch nutzen»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Über Menschenrechtsverletzungen in Katar wird immer wieder berichtet. Doch was passiert, wenn der Ball bei der WM erst mal rollt? Sportjournalist Ronny Blaschke fordert eine krititsche Berichterstattung auch während der Spiele – und darüber hinaus.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/08/29/katar-will-die-plattform-fussball-politisch-nutzen/">«Katar will die Plattform Fußball politisch nutzen»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Warum die Medien sich dem Schwingsport an die Brust werfen</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2022/08/26/warum-die-medien-sich-dem-schwingsport-an-die-brust-werfen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Aug 2022 17:23:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Schwingen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=98972</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wer in der Schweiz nicht gerade unter einem Stein lebt, hat mitbekommen, dass dieses Wochenende das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest stattfindet. Dabei fällt vor allem die schier unglaubliche Medienpräsenz der Schwinger auf: Verglichen mit den letzten Durchführungen ist die Zahl der Berichte über das Schwingfest geradezu explodiert. Fragt sich: Warum?</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/08/26/warum-die-medien-sich-dem-schwingsport-an-die-brust-werfen/">Warum die Medien sich dem Schwingsport an die Brust werfen</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wer in der Schweiz nicht gerade unter einem Stein lebt, hat mitbekommen, dass dieses Wochenende das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest stattfindet. Dabei fällt vor allem die schier unglaubliche Medienpräsenz der Schwinger auf: Verglichen mit den letzten Durchführungen ist die Zahl der Berichte über das Schwingfest geradezu explodiert. Fragt sich: Warum? </p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/08/26/warum-die-medien-sich-dem-schwingsport-an-die-brust-werfen/">Warum die Medien sich dem Schwingsport an die Brust werfen</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>«Die Schweiz ist nicht auf Journalisten im Rollstuhl vorbereitet»</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2022/08/07/die-schweiz-ist-nicht-auf-journalisten-im-rollstuhl-vorbereitet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Aug 2022 19:22:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Behinderung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=98724</guid>

					<description><![CDATA[<p>Simon (31) aus Bern ist auf einen Rollstuhl angewiesen. Er erzählt uns von seinen täglichen Herausforderungen und wie er mit seiner Behinderung im Sportjournalismus Fuss fassen konnte.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/08/07/die-schweiz-ist-nicht-auf-journalisten-im-rollstuhl-vorbereitet/">«Die Schweiz ist nicht auf Journalisten im Rollstuhl vorbereitet»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Simon (31) aus Bern ist auf einen Rollstuhl angewiesen. Er erzählt uns von seinen täglichen Herausforderungen und wie er mit seiner Behinderung im Sportjournalismus Fuss fassen konnte.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/08/07/die-schweiz-ist-nicht-auf-journalisten-im-rollstuhl-vorbereitet/">«Die Schweiz ist nicht auf Journalisten im Rollstuhl vorbereitet»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Magazin «Kicker» im Nationalsozialismus: Mitgeschossen, mitgemacht</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2022/06/30/magazin-kicker-im-nationalsozialismus-mitgeschossen-mitgemacht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Jun 2022 08:12:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Fussball]]></category>
		<category><![CDATA[Nationalsozialismus]]></category>
		<category><![CDATA[Fussballmagazin]]></category>
		<category><![CDATA[Kicker]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=98234</guid>

					<description><![CDATA[<p>Eine Studie widmet sich dem Fußballblatt «Kicker» im Nationalsozialismus. Sie zeigt, dass der Ballsport immer schon ein politisches Umfeld hatte.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/06/30/magazin-kicker-im-nationalsozialismus-mitgeschossen-mitgemacht/">Magazin «Kicker» im Nationalsozialismus: Mitgeschossen, mitgemacht</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Studie widmet sich dem Fußballblatt «Kicker» im Nationalsozialismus. Sie zeigt, dass der Ballsport immer schon ein politisches Umfeld hatte.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/06/30/magazin-kicker-im-nationalsozialismus-mitgeschossen-mitgemacht/">Magazin «Kicker» im Nationalsozialismus: Mitgeschossen, mitgemacht</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Affäre Kroos: Der falsche Moment für Selbstkritik</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2022/06/01/affaere-kroos-der-falsche-moment-fuer-selbstkritik/</link>
					<comments>https://medienwoche.ch/2022/06/01/affaere-kroos-der-falsche-moment-fuer-selbstkritik/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Jun 2022 09:31:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medienwoche]]></category>
		<category><![CDATA[ZDF]]></category>
		<category><![CDATA[Fussball]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=97584</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wenn ein Fussballmillionär grundlos einen Sportreporter anpampt, dann ist der Kicker das Problem und nicht der Journalist. Trotzdem übte sich das ZDF in Selbstkritik. Nicht etwa das sportliche Ergebnis oder der umstrittene Polizeieinsatz gegen einen Teil der Matchbesucher:innen beschäftigen auch Tage nach dem Finalspiel der Fussball-Champions-League in Paris noch die deutschsprachigen Medien. Nein, es sind <a href="https://medienwoche.ch/2022/06/01/affaere-kroos-der-falsche-moment-fuer-selbstkritik/">Weiterlesen ...</a></p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/06/01/affaere-kroos-der-falsche-moment-fuer-selbstkritik/">Affäre Kroos: Der falsche Moment für Selbstkritik</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wenn ein Fussballmillionär grundlos einen Sportreporter anpampt, dann ist der Kicker das Problem und nicht der Journalist. Trotzdem übte sich das ZDF in Selbstkritik.</strong><br />
<a href="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/06/MW-Nils-Kaben-Toni-Kroos-20220601.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" src="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/06/MW-Nils-Kaben-Toni-Kroos-20220601.jpg" alt="" width="1456" height="976" class="aligncenter size-full wp-image-97585" srcset="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/06/MW-Nils-Kaben-Toni-Kroos-20220601.jpg 1456w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/06/MW-Nils-Kaben-Toni-Kroos-20220601-300x201.jpg 300w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/06/MW-Nils-Kaben-Toni-Kroos-20220601-1024x686.jpg 1024w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/06/MW-Nils-Kaben-Toni-Kroos-20220601-768x515.jpg 768w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/06/MW-Nils-Kaben-Toni-Kroos-20220601-470x315.jpg 470w" sizes="auto, (max-width: 1456px) 100vw, 1456px" /></a><br />
Nicht etwa das sportliche Ergebnis oder der umstrittene Polizeieinsatz gegen einen Teil der Matchbesucher:innen beschäftigen auch Tage nach dem Finalspiel der Fussball-Champions-League in Paris noch die deutschsprachigen Medien. Nein, es sind weiterhin die Worte des deutschen Spielers Toni Kroos, der nach dem Titelgewinn mit Real Madrid den ZDF-Reporter Nils Kaben zusammenstauchte und das Interview platzen liess. Harmlose Erkundigungen zum Spielverlauf, der nicht zwingend auf einen Sieg der Spanier hingewiesen hatte, bezeichnete Kroos als «Scheissfragen» und empfand die Interviewsituation offenbar als «Ganz schlimm. Ganz schlimm. Wirklich.», wie er nach dem Gesprächsabbruch noch gut hörbar sagte.</p>
<p>Der Ausraster offenbart vor allem das verquere Medienbild eines Fussballmillionärs, der selbst eine journalistische Standardsituation für Majestätsbeleidigung hält.<br />
</p>
<p>Aufgrund dieses Vorfalls nun über das Verhältnis von Reporter und Spieler im Speziellen und den Sportjournalismus im Allgemeinen reflektieren zu wollen, wäre indes Wasser auf die Mühlen einer vulgären, aber weit verbreiteten Medienkritik. 67 Prozent der «Bild»-Leser:innen können die Reaktion von Toni Kroos <a href="https://www.bild.de/sport/fussball/champions-league/toni-kroos-die-eindeutige-meinung-der-bild-leser-zum-tv-zoff-mit-dem-zdf-reporte-80238148.bild.html" rel="noopener" target="_blank">verstehen</a>.</p>
<p>Umso unverständlicher, dass der ZDF-Reporter, der am letzten Samstag in Paris nur seine Arbeit machte, sich nun öffentlich in Selbstkritik übt. Kaben kritisiert zwar auch das Verhalten des Interviewpartners, aber er sagt eben auch, er hätte stärker auf die «positiven Emotionen» eingehen können. Dieses Zurückrudern sei «der eigentlich echte Aufreger», hält <a href="https://www.t-online.de/sport/fussball/champions-league/id_92272748/eklat-um-interview-mit-toni-kroos-leichtsinnig-aergerlich-peinlich-.html" rel="noopener" target="_blank">«T-Online»</a> völlig zurecht fest und taxierte das Verhalten des Journalisten als «Leichtsinnig. Ärgerlich. Peinlich.»</p>
<blockquote><p>Selbstkritik, wo es nichts zu kritisieren gibt, setzt ein falsches Signal.</p></blockquote>
<p>Klar: Das Fernsehen ist auf ein gutes Einvernehmen mit seinen Gesprächspartnern angewiesen. Man begegnet sich immer wieder in der gleichen Konstellation. Gerade deshalb wäre es aber umso wichtiger, die eigene Arbeit nicht schlechter darzustellen als sie ist.  </p>
<p>Wenn dann auch noch ZDF-Sportchef Thomas Fuhrmann in die gleiche Kerbe schlägt und die Selbstkritik seines Reporters wiederholt, dann kommt das schon fast einer Kapitulation gleich. Dem <a href="https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/medien/toni-kroos-und-das-zdf-wir-sind-kritikfaehig/28385236.html" rel="noopener" target="_blank">«Tagesspiegel»</a> gab Fuhrmann zu Protokoll: «Unser Kollege hätte noch einen Moment länger bei den Emotionen bleiben und dann zum Spiel selbst kommen sollen.» Wer einen solchen Chef hat, braucht keine Feinde mehr.</p>
<p>Selbstkritik, wo es nichts zu kritisieren gibt, setzt ein falsches Signal. Mit ihren Reaktionen schufen Reporter und Sportchef eine «False Balance», eine falsche Ausgewogenheit: Fussballer und Journalist tragen beide irgendwie eine Verantwortung für den Abbruch des Interviews – so das Bild, das in der Öffentlichkeit nun entstanden ist.</p>
<p>Wie es im Sport auf das richtige Timing ankommt, so spielt der richtige Zeitpunkt auch beim Journalismus eine Rolle. Der Fall Kroos ist definitiv nicht der passende Moment für Selbstkritik.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/06/01/affaere-kroos-der-falsche-moment-fuer-selbstkritik/">Affäre Kroos: Der falsche Moment für Selbstkritik</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>ZDF nach Kroos-Interview: «Wir sind kritikfähig»</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2022/05/31/zdf-nach-kroos-interview-wir-sind-kritikfaehig/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 May 2022 09:32:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[ZDF]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Toni Kroos]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas Fuhrmann]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>ZDF-Sportchef Thomas Fuhrmann über Interviews mit Fussballspielern nach dem Schlusspfiff.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>ZDF-Sportchef Thomas Fuhrmann über Interviews mit Fussballspielern nach dem Schlusspfiff.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/05/31/zdf-nach-kroos-interview-wir-sind-kritikfaehig/">ZDF nach Kroos-Interview: «Wir sind kritikfähig»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Warum ich nicht zu den Propagandaspielen nach Peking fliege.</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2022/02/01/warum-ich-nicht-zu-den-propagandaspielen-nach-peking-fliege/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Feb 2022 10:57:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Olympische Spiele]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Einige Dutzend Leser haben bereits gefragt, normalerweise hätte ich mich längst von den Olympischen Spielen gemeldet. Bei den meisten Winter- und Sommerspielen, von denen ich bisher berichtet habe, dreizehn Mal insgesamt, habe ich genau eine Woche vor der Eröffnungszeremonie meine Berichterstattung aufgenommen. Ich möchte Ihnen und Euch heute skizzieren, warum ich nicht nach Peking geflogen <a href="https://www.jensweinreich.de/2022/01/28/warum-ich-nicht-zu-den-propagandaspielen-nach-peking-fliege-why-i-stay-away-from-the-genocide-games/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Einige Dutzend Leser haben bereits gefragt, normalerweise hätte ich mich längst von den Olympischen Spielen gemeldet. Bei den meisten Winter- und Sommerspielen, von denen ich bisher berichtet habe, dreizehn Mal insgesamt, habe ich genau eine Woche vor der Eröffnungszeremonie meine Berichterstattung aufgenommen. Ich möchte Ihnen und Euch heute skizzieren, warum ich nicht nach Peking geflogen bin, zu den Genocide und Propaganda Games von CCP und IOC. </p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/02/01/warum-ich-nicht-zu-den-propagandaspielen-nach-peking-fliege/">Warum ich nicht zu den Propagandaspielen nach Peking fliege.</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Sportjournalismus: «Gerade auch über Missstände berichten»</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2022/01/11/sportjournalismus-gerade-auch-ueber-missstaende-berichten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Jan 2022 13:13:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Haltung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ob Corona und seine Folgen für die Australien Open oder Menschenrechtsfragen bei Olympia in Peking und der Fußball-WM in Katar – zur Berichterstattung über sportliche Großereignisse gehört längst mehr, als den alleine den Wettkampf abzubilden. Eine Herausforderung für den Sportjournalismus.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/01/11/sportjournalismus-gerade-auch-ueber-missstaende-berichten/">Sportjournalismus: «Gerade auch über Missstände berichten»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ob Corona und seine Folgen für die Australien Open oder Menschenrechtsfragen bei Olympia in Peking und der Fußball-WM in Katar – zur Berichterstattung über sportliche Großereignisse gehört längst mehr, als den alleine den Wettkampf abzubilden. Eine Herausforderung für den Sportjournalismus.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/01/11/sportjournalismus-gerade-auch-ueber-missstaende-berichten/">Sportjournalismus: «Gerade auch über Missstände berichten»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Nachruf: Josef Zindel, Doyen des Fussballjournalismus mit rot-blauem Herzen</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/10/26/nachruf-josef-zindel-doyen-des-fussballjournalismus-mit-rot-blauem-herzen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Oct 2021 08:47:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Fussball]]></category>
		<category><![CDATA[FC Basel]]></category>
		<category><![CDATA[Josef Zindel]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=92140</guid>

					<description><![CDATA[<p>Josef Zindel ist in der Nacht auf Sonntag im Alter von 68 Jahren verstorben. Der einst bekannteste Fussballjournalist der Schweiz und FCB-Vereinshistoriker starb in Unispital nach einer kurzen, schweren Krankheit aufgrund eines unbemerkten Hirntumors.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/10/26/nachruf-josef-zindel-doyen-des-fussballjournalismus-mit-rot-blauem-herzen/">Nachruf: Josef Zindel, Doyen des Fussballjournalismus mit rot-blauem Herzen</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Josef Zindel ist in der Nacht auf Sonntag im Alter von 68 Jahren verstorben. Der einst bekannteste Fussballjournalist der Schweiz und FCB-Vereinshistoriker starb in Unispital nach einer kurzen, schweren Krankheit aufgrund eines unbemerkten Hirntumors.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/10/26/nachruf-josef-zindel-doyen-des-fussballjournalismus-mit-rot-blauem-herzen/">Nachruf: Josef Zindel, Doyen des Fussballjournalismus mit rot-blauem Herzen</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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