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	<title>Wissenschaftsjournalismus | MEDIENWOCHE</title>
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	<description>Magazin für Medien, Journalismus, Kommunikation &#38; Marketing</description>
	<lastBuildDate>Wed, 07 Sep 2022 08:41:58 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
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		<title>Wissenschaftsjournalismus: Nette Erklärbären war einmal</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2022/06/28/wisseschaftsjournalismus-nette-erklaerbaeren-war-einmal/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Jun 2022 15:01:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Axel Springer]]></category>
		<category><![CDATA[Welt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Pandemie hat auch in Medienhäusern Spuren hinterlassen. Besonders augenfällig: der Graben zwischen Wissensressort und Rest der Redaktion.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Pandemie hat auch in Medienhäusern Spuren hinterlassen. Besonders augenfällig: der Graben zwischen Wissensressort und Rest der Redaktion.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/06/28/wisseschaftsjournalismus-nette-erklaerbaeren-war-einmal/">Wissenschaftsjournalismus: Nette Erklärbären war einmal</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Das ist der «Journalismus» in Wissenschaftsjournalismus</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2022/06/16/das-ist-der-journalismus-in-wissenschaftsjournalismus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Jun 2022 08:04:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Coronavirus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nicht nur Forschung erklären, sondern sie auch hinterfragen und kritisch einordnen: Das sei laut dem Journalisten Marcus Anhäuser Aufgabe und Ziel von Wissenschaftsjournalismus. Mit seinem Gastbeitrag reagiert er auf eine Twitter-Debatte, die der Virologe Hendrick Streeck vergangene Woche entfachte.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/06/16/das-ist-der-journalismus-in-wissenschaftsjournalismus/">Das ist der «Journalismus» in Wissenschaftsjournalismus</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nicht nur Forschung erklären, sondern sie auch hinterfragen und kritisch einordnen: Das sei laut dem Journalisten Marcus Anhäuser Aufgabe und Ziel von Wissenschaftsjournalismus. Mit seinem Gastbeitrag reagiert er auf eine Twitter-Debatte, die der Virologe Hendrick Streeck vergangene Woche entfachte.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/06/16/das-ist-der-journalismus-in-wissenschaftsjournalismus/">Das ist der «Journalismus» in Wissenschaftsjournalismus</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>«Bei uns waren kaum ein Prozent der Lesenden bereit, zu bezahlen. Das ist die harte Realität.»</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2022/06/14/bei-uns-waren-kaum-ein-prozent-der-lesenden-bereit-zu-bezahlen-das-ist-die-harte-realitaet/</link>
					<comments>https://medienwoche.ch/2022/06/14/bei-uns-waren-kaum-ein-prozent-der-lesenden-bereit-zu-bezahlen-das-ist-die-harte-realitaet/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stefan Boss]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Jun 2022 11:28:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medienwoche]]></category>
		<category><![CDATA[Beat Glogger]]></category>
		<category><![CDATA[higgs]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Beat Glogger (62) zeigt sich im Interview enttäuscht, dass Stiftungen und Hochschulen nicht mehr Geld locker machten für «Higgs». Mitte Juli zieht Glogger seinem Wissensmagazin den Stecker. Den Rest gegeben habe «Higgs» das Volksnein zum Ausbau der Medienförderung. Doch Glogger gibt sich auch selbstkritisch. «Leider war mit wenigen Ausnahmen kaum jemand bereit, sich finanziell zu <a href="https://medienwoche.ch/2022/06/14/bei-uns-waren-kaum-ein-prozent-der-lesenden-bereit-zu-bezahlen-das-ist-die-harte-realitaet/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Beat Glogger (62) zeigt sich im Interview enttäuscht, dass Stiftungen und Hochschulen nicht mehr Geld locker machten für «Higgs». Mitte Juli zieht Glogger seinem Wissensmagazin den Stecker. Den Rest gegeben habe «Higgs» das Volksnein zum Ausbau der Medienförderung. Doch Glogger gibt sich auch selbstkritisch.</strong><br />
<a href="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/06/MW-Beat-Glogger-Higgs-20220614c.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/06/MW-Beat-Glogger-Higgs-20220614c.jpg" alt="" width="1456" height="976" class="aligncenter size-full wp-image-97880" srcset="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/06/MW-Beat-Glogger-Higgs-20220614c.jpg 1456w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/06/MW-Beat-Glogger-Higgs-20220614c-300x201.jpg 300w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/06/MW-Beat-Glogger-Higgs-20220614c-1024x686.jpg 1024w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/06/MW-Beat-Glogger-Higgs-20220614c-768x515.jpg 768w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/06/MW-Beat-Glogger-Higgs-20220614c-470x315.jpg 470w" sizes="(max-width: 1456px) 100vw, 1456px" /></a><br />
<div class="question"><h4>MEDIENWOCHE:</h4> <p>Nach viereinhalb Jahren stellen Sie das Wissensmagazin «Higgs» <a href="https://www.higgs.ch/wir-stellen-den-betrieb-ein/51072/#:~:text=higgs%20wird%20per%20Ende%20Juli,%2DWissensmagazin%20higgs.ch%20einstellen." rel="noopener" target="_blank">bald ein</a>. Was haben Sie falsch gemacht?</p>
</div><div class="answer"><h4>Beat Glogger:</h4> <p>Ich denke, wir machten vieles richtig – die Qualität und das Renommee stimmten. <a href="https://www.higgs.ch/" rel="noopener" target="_blank">«Higgs»</a> wurde sogar in Deutschland gelesen – gut die Hälfte der Zugriffe erfolgten von dort. Eine Fehleinschätzung war, dass wir meinten, es reiche, Inhalte in hoher Qualität zu liefern. Wir mussten erkennen, dass ohne ein grösseres Startkapital ein solches Projekt nicht zu stemmen ist. Das zeigt der Erfolg der «Republik», die zum gleichen Zeitpunkt startete wie wir und ein Anfangskapital von 2 Millionen Franken hatte. «Heidi.news» in der französischen Schweiz verfügte über 1 Million Startkapital, «Bajour» in Basel über 1 Million Betriebskapital, zugesichert über mehrere Jahre.  Wer ein solches Polster aufweist und Qualität liefert – dies ist selbstverständlich notwendig – hat eine bessere Ausgangslage als wir.</p>
</div></p>
<p><div class="question"><h4>MEDIENWOCHE:</h4> <p>Wieviel Geld fehlte am Schluss?</p>
</div><div class="answer"><h4>Glogger:</h4> <p>Nach dem Ende der Pandemie sind unsere Besucherzahlen eingebrochen. Dies brachte unser Abomodell, welches wir im letzten Oktober eingeführt hatten, ins Wanken. Dann stiegen Stiftungen und Sponsoren aus. Am Schluss hatten wir für dieses Jahr ein Loch von rund 350‘000 Franken. Dies entspricht etwa der Hälfte des Umsatzes von 2021 und etwa einem Drittel von dem, das wir für 2022 geplant hatten.</p>
</div> </p>
<p><div class="question"><h4>MEDIENWOCHE:</h4> <p>Warum machten Sie nicht nochmals ein Crowdfunding?</p>
</div><div class="answer"><h4>Glogger:</h4> <p>Vor zwei Jahren sammelten wir mit einem Crowdfunding 122‘000 Franken. Das hätte diesmal nicht gereicht. Zudem sahen wir damals, welcher enorme Aufwand damit verbunden ist. Man muss fast täglich News dazu veröffentlichen, um sich ins Gespräch zu bringen. Zudem muss man die Goodies, welche die Spenderinnen und Spender erhalten, auftreiben und nach Abschluss der Aktion verteilen.</p>
</div><br />
 </p>
<p><div class="question"><h4>MEDIENWOCHE:</h4> <p>Interessieren Wissensthemen das Publikum zu wenig?</p>
</div><div class="answer"><h4>Glogger:</h4> <p>Bei Umfragen stehen Wissensthemen immer ganz oben in der Gunst des Publikums. Im Verlauf der Pandemie stiegen unsere Nutzerzahlen auf das Vierfache. Nach der Pandemie brachen die Zahlen ein. Und der Ukraine-Krieg liess unsere Aboabschlüsse praktisch auf null sinken. Man kann also festhalten: Das Interesse wäre vorhanden. Die Bereitschaft, dafür zu zahlen, ist aber zu gering.</p>
</div>  </p>
<blockquote><p>«Leider war mit wenigen Ausnahmen kaum jemand bereit, sich finanziell zu engagieren. Das finde ich sehr enttäuschend.»</p></blockquote>
<p><div class="question"><h4>MEDIENWOCHE:</h4> <p>Wie gross war denn diese Bereitschaft zu zahlen?</p>
</div><div class="answer"><h4>Glogger:</h4> <p>Laut medienwissenschaftlichen Untersuchungen ist die Bereitschaft, für Onlinemedien zu bezahlen, während der Pandemie von 10 auf rund 13 Prozent gestiegen. Von 100 Lesenden müssten demnach 13 bereit sein zu bezahlen. Im September 2021 hatten wir 108‘000 Unique Clients. Wir erreichten jedoch nicht einmal 1000 Abos. Bei uns waren also kaum ein Prozent der Lesenden bereit, zu bezahlen, das ist die harte Realität. Und dies bei einem Abopreis von 120 Franken, reduziert 60 Franken, pro Jahr.</p>
</div> </p>
<p><div class="question"><h4>MEDIENWOCHE:</h4> <p>Sie gründeten die Stiftung Wissen für alle, welche «Higgs» ebenfalls hätte unterstützen sollen. Hat dies nicht funktioniert?</p>
</div><div class="answer"><h4>Glogger:</h4> <p>Die Idee war, dass Hochschulen, das Bildungswesen und Teile der Wirtschaft ein Interesse an einer Wissensplattform haben sollten und sich in einer Sammelstiftung zusammentun. Leider war mit wenigen Ausnahmen kaum jemand bereit, sich finanziell zu engagieren. Das finde ich sehr enttäuschend.</p>
</div> </p>
<p><div class="question"><h4>MEDIENWOCHE:</h4> <p>Der Schweizerische Nationalfonds griff «Higgs» aber finanziell unter die Arme.</p>
</div><div class="answer"><h4>Glogger:</h4> <p>Ja, der Nationalfonds gab uns für 2020 und 2021 je 218‘000 Franken. Auch die Gebert Rüf Stiftung war mit einem kleineren Beitrag dabei. Allerdings bezahlt die Stiftung für Medienvielfalt «Bajour» eine Million pro Jahr. Wir erhielten von derselben Stiftung bloss 50‘000 Fränkli im Jahr 2021, im laufenden Jahr dann nichts mehr. Stossend finde ich, dass das mächtig unterstützte «Bajour» dann vom nicht unterstützten «Higgs» Inhalte zum Nulltarif übernehmen wollte. Sobald wir Geld für unseren Content verlangten, hat «Bajour» das Interesse verloren. Ich finde, die schweizerische Medienbranche ist krank. Hochschulen und staatliche Behörden waren nicht bereit, in die Bresche zu springen.</p>
</div></p>
<blockquote><p>«Vielleicht hätten wir uns aufgerafft, das Jahr 2022 finanziell zu überbrücken, wenn eine Aussicht auf Medienförderung bestanden hätte.»</p></blockquote>
<p><div class="question"><h4>MEDIENWOCHE:</h4> <p>Hat auch das Volksnein im Februar zur Medienförderung zum Ende von «Higgs» beigetragen? Die Wissensplattform hätte ja von einer solchen Förderung durch den Bund finanziell profitiert.</p>
</div><div class="answer"><h4>Glogger:</h4> <p>Das Nein der Stimmbevölkerung machte unsere Perspektive aussichtlos. Vielleicht hätten wir uns aufgerafft, das Jahr 2022 finanziell zu überbrücken, wenn eine Aussicht auf Medienförderung bestanden hätte.</p>
</div> </p>
<p><div class="question"><h4>MEDIENWOCHE:</h4> <p>Sie haben sehr viel Engagement und auch finanzielle Mittel in das Projekt gesteckt. Wie stark schmerzt Sie das Ende der Wissensplattform persönlich?</p>
</div><div class="answer"><h4>Glogger:</h4> <p>Ich war einer der grössten Investoren und verliere ziemlich viel Geld, den genauen Betrag möchte ich nicht nennen. Andererseits bricht man nicht zu einem solchen Abenteuer auf, ohne sich bewusst zu sein, dass es schiefgehen kann.</p>
</div> </p>
<blockquote><p>«Wir sind stolz, was wir alles zustande brachten. Aber leider war uns kein Erfolg beschieden.»</p></blockquote>
<p><div class="question"><h4>MEDIENWOCHE:</h4> <p>War das Spektrum der Themen zu breit?  Es gab zum Beispiel auch Beiträge über Gesellschaftsthemen oder über den Ukraine-Krieg.</p>
</div><div class="answer"><h4>Glogger:</h4> <p>Das Themenspektrum war eher zu schmal. Wir wurden vielleicht zu stark als Wissenschaftskanal wahrgenommen, der etwas nerdig ist. Mit Katrin Schregenberger als leitende Redaktorin ab Sommer 2019 öffneten wir uns für Gesellschaftsthemen. Wir sind stolz, was wir alles zustande brachten. Aber leider war uns kein Erfolg beschieden.</p>
</div> </p>
<p><div class="question"><h4>MEDIENWOCHE:</h4> <p>Kritiker bemängeln, dass «Higgs» auch Artikel des «Horizonte»-Magazins vom Schweizerischen Nationalfonds übernahm und so zum Gemischtwarenladen wurde. Können Sie diese Kritik nachvollziehen?</p>
</div><div class="answer"><h4>Glogger:</h4> <p>Teilweise. Allerdings waren die Artikel klar gekennzeichnet. Man hätte sie allenfalls grafisch noch deutlicher von den anderen Inhalten abheben können. Aber wir machten dies gleich wie andere Medienhäuser.</p>
</div></p>
<blockquote><p>«Ich steckte viel Geld in das Projekt, während sich die Unis und die Wissenschaft zurückhielten.»</p></blockquote>
<p><div class="question"><h4>MEDIENWOCHE:</h4> <p>Die Reichweite der Social-Media-Beiträge war eher bescheiden. Hätten Sie in diesem Bereich mehr Mittel und Energie investieren sollen?</p>
</div><div class="answer"><h4>Glogger:</h4> <p>Wir hätten zu Beginn eine Million Franken für Marketing gebraucht, dann hätten wir auch mehr Geld in Social-Media-Kampagnen stecken können. Wir investierten bloss kleine Beträge für Werbung auf Facebook.</p>
</div> </p>
<p><div class="question"><h4>MEDIENWOCHE:</h4> <p>Was geschieht mit dem Onlinearchiv – wird es langfristig erhalten und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich bleiben?</p>
</div><div class="answer"><h4>Glogger:</h4> <p>Diese Frage ist für mich schwierig zu entscheiden. Ich steckte viel Geld in das Projekt, während sich die Unis und die Wissenschaft zurückhielten. Angesichts dieses Ungleichgewichts weiss ich noch nicht, ob ich das Archiv mit etwa 4000 Artikeln erhalten werde.</p>
</div> </p>
<p><div class="question"><h4>MEDIENWOCHE:</h4> <p>Die «Tageswoche» hat offenbar eine günstige Lösung gefunden, um ihr Online-Archiv längerfristig zu bewahren.</p>
</div><div class="answer"><h4>Glogger:</h4> <p>Es geht nicht um die finanziellen Kosten der Archivierung. Aber ich frage mich ernsthaft, warum ich das Archiv quasi der Öffentlichkeit schenken soll angesichts der Tatsache, dass ich hohe finanzielle Mittel in das Projekt gesteckt habe. Es kann daher sein, dass «Higgs» im Herbst offline geht. Es baten mich Leute aus dem Bildungswesen, das Archiv online zu belassen. Es waren zum Teil die gleichen, die mir vorher ihre finanzielle Unterstützung verweigert hatten. Das finde ich stossend.</p>
</div>   </p>

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            [rml_read_more]
<p><div class="question"><h4>MEDIENWOCHE:</h4> <p>Sie waren in den 1980er und 90er Jahren Moderator der Sendung «Menschen Technik Wissenschaft» des Schweizer Fernsehens. Wie hat sich der Wissenschaftsjournalismus seither verändert?</p>
</div><div class="answer"><h4>Glogger:</h4> <p>Grundsätzlich zum Positiven. In den 1980er Jahren waren wir stark belehrend. Seither wurden die Beiträge unterhaltender, und wir fragen mehr, was für Gesellschaft und Politik relevant ist. Nicht die Wissenschaft, sondern die Bedürfnisse der Leserschaft werden ins Zentrum gestellt. In den 90er-Jahren gab es in den Medien einen Wissenschafts-Boom, sogar der «Blick am Abend» hatte eine eigene Wissensseite. In den vergangenen 20 Jahren fielen allerdings zahlreiche Wissensseiten dem Spardruck zum Opfer. Und auch die Qualität leidet.</p>
</div> </p>
<p><div class="question"><h4>MEDIENWOCHE:</h4> <p>Sie plädieren in Ihren «Higgs»-Beiträgen stark für Fakten, Ihre Videokolumne heisst «Der Faktist». Nehmen wir das Beispiel Klimawandel: Sind denn die Fakten in diesem Bereich nicht längst zur Genüge bekannt und das Problem besteht vielmehr darin, dass es an Taten fehlt? Müssten die Medien nicht mehr Lösungen aufzeigen?</p>
</div><div class="answer"><h4>Glogger:</h4> <p>Ich verfasste vor 30 Jahren das Buch «Die Schweiz im Treibhaus». Was ich dort schrieb, ist alles noch gültig, das Problem hat sich jedoch verschärft. Die Frage ist einfach, weshalb der kurzfristige Nutzen der fossilen Industrie über den langfristigen Nutzen aller Menschen gestellt wird. Dies ist keine wissenschaftliche, sondern eine persönliche und eine politische Frage.</p>
</div></p>
<blockquote><p>«Im Herbst erscheint ein Buch, das man von mir wohl nicht erwarten würde, weil es lustig ist.»</p></blockquote>
<p><div class="question"><h4>MEDIENWOCHE:</h4> <p>Sollten die Medien in diesem Bereich mehr Lösungen aufzeigen?</p>
</div><div class="answer"><h4>Glogger:</h4> <p>Ja, aber ich finde, sie machen es grundsätzlich nicht schlecht. Eine Ausnahme stellt der «Nebelspalter» dar, der sich die Klima-Berichterstattung durch die Erdölvereinigung Avenergy sponsern lässt. Generell verfolgen die meisten Medien einen recht klimafreundlichen Kurs. Natürlich könnten sie mehr tun, aber es darf keine Propaganda werden.</p>
</div></p>
<p><div class="question"><h4>MEDIENWOCHE:</h4> <p>Was tun Sie jetzt – sind Sie an einem neuen Projekt? Oder schreiben Sie einen neuen Kriminalroman?</p>
</div><div class="answer"><h4>Glogger:</h4> <p>Im Herbst erscheint ein Buch, das man von mir wohl nicht erwarten würde, weil es lustig ist.  Es handelt sich um eine Kurzgeschichte, die ich während der Corona-Zeit verfasste. Eine Spinnerei, um den Geist auszulüften! Es lebt vom gesprochenen Wort, ich werde auch Live-Performances machen. Sicher werde ich kein Online-Wissensmagazin mehr machen, es sei denn, in letzter Minute taucht noch jemand auf, der mit einer Million Franken «Higgs» retten will. Der Betrieb müsste aber für drei Jahre sichergestellt sein. Journalistisch habe ich ein paar andere Projekte, darüber möchte ich aber noch nichts verraten.</p>
</div></p>
<div style="margin: 4%; border: 1px; border-style: solid; border-color: #cccccc; padding: 4%; font-size: 16px;">
<h3>Reaktionen: Bedauern – und Kritik an den Hochschulen</h3>
<p>Was sagen Vertreter aus Journalismus und Wissenschaft zum Ende von «Higgs»? Martin Amrein, Präsident des <a href="http://ournalism.ch/de/" rel="noopener" target="_blank">Schweizer Klubs für Wissenschaftsjournalismus</a> und Redaktor bei der «NZZ am Sonntag»: «‹Higgs› hat sich seit der Gründung vor viereinhalb Jahren journalistisch weiterentwickelt und ist präsenter geworden.» Auch seien die Artikel tendenziell länger geworden. Er findet es schade, dass die Wissensplattform nun ihren Betrieb einstellt, zumal sie auch jüngeren Berufsleuten den Einstieg in den Wissenschaftsjournalismus ermöglicht habe. Wissensthemen fänden im Publikum grossen Zuspruch, aber vielleicht funktioniere dies besser, wenn sie in einer grossen Tageszeitung als Bestandteil eines Themenmixes angeboten würden. Was hätte «Higgs» besser machen können? Amrein bemängelt, dass auf der Wissensplattform auch Artikel von Geldgebern wie aus dem «Horizonte»-Magazin des Schweizerischen Nationalfonds übernommen wurden. «Dies erweckte allenfalls den Eindruck, ‹Higgs› sei kein rein journalistisches Produkt.»</p>
<p>Aufhorchen lässt die Einschätzung von Klimaforscher Reto Knutti, weil er ETH-Professor ist und die mangelnde Unterstützung von «Higgs» durch die Hochschulen scharf kritisiert: «Die Bildungsinstitutionen sind nicht bereit, der Schweizer Bevölkerung die Resultate von dem, was man mit Milliardenbudgets an Steuergeldern erforscht hat, auch nur mit einem Bruchteil von einem Promille für ein Wissensportal wieder zugänglich zu machen.» Das Zitat stammt aus einem <a href="https://ethz.ch/de/news-und-veranstaltungen/eth-news/news/2022/05/blog-guter-wissenschaftsjournalismus-hat-seinen-preis.html" rel="noopener" target="_blank">Beitrag Knuttis</a> für den ETH-Zukunftsblog mit dem Titel «Guter Wissenschaftsjournalismus hat seinen Preis» vom 20. Mai 2022. Direktes Sponsoring von Medien durch die Forschung sei wegen Interessenkonflikten zwar problematisch. Über die Finanzierung von Stiftungen, bei denen ein separates Gremium über die Förderung von Projekten entscheiden, wäre das Problem aber lösbar, schrieb er weiter. Angesichts mannigfaltiger Herausforderungen wie etwa der Klimakrise oder Big Data «sollte uns eine starke Stimme der Wissenschaft (…) etwas wert sein».</div><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/06/14/bei-uns-waren-kaum-ein-prozent-der-lesenden-bereit-zu-bezahlen-das-ist-die-harte-realitaet/">«Bei uns waren kaum ein Prozent der Lesenden bereit, zu bezahlen. Das ist die harte Realität.»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Klimakrise: Das lange Warten auf den Journalismus</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2022/06/14/klimakrise-das-lange-warten-auf-den-journalismus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Jun 2022 07:39:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Klimajournalismus]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=97864</guid>

					<description><![CDATA[<p>Weshalb fällt es Nachrichtenmedien immer noch so schwer, der Klimakrise journalistisch gerecht zu werden? Wolfgang Blau, Mitgründer des neuen «Oxford Climate Journalism Network» präsentiert praktische Vorschläge und Beispiele, wie Redaktionen und auch einzelne Journalist*innen ihre Berichterstattung zur Klimakrise verbessern können.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/06/14/klimakrise-das-lange-warten-auf-den-journalismus/">Klimakrise: Das lange Warten auf den Journalismus</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Weshalb fällt es Nachrichtenmedien immer noch so schwer, der Klimakrise journalistisch gerecht zu werden? Wolfgang Blau, Mitgründer des neuen «Oxford Climate Journalism Network» präsentiert praktische Vorschläge und Beispiele, wie Redaktionen und auch einzelne Journalist*innen ihre Berichterstattung zur Klimakrise verbessern können.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/06/14/klimakrise-das-lange-warten-auf-den-journalismus/">Klimakrise: Das lange Warten auf den Journalismus</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Guter Wissenschaftsjournalismus hat seinen Preis</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2022/05/20/guter-wissenschaftsjournalismus-hat-seinen-preis/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 May 2022 08:04:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[higgs]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=97293</guid>

					<description><![CDATA[<p>Forschungsergebnisse für die Gesellschaft zu übersetzen, benötigt Ressourcen. Entweder bezahlen wir jemanden dafür, dass sie funktioniert. Oder wir bezahlen als Gesellschaft – nämlich dann, wenn sie nicht funktioniert.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/05/20/guter-wissenschaftsjournalismus-hat-seinen-preis/">Guter Wissenschaftsjournalismus hat seinen Preis</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Forschungsergebnisse für die Gesellschaft zu übersetzen, benötigt Ressourcen. Entweder bezahlen wir jemanden dafür, dass sie funktioniert. Oder wir bezahlen als Gesellschaft – nämlich dann, wenn sie nicht funktioniert.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/05/20/guter-wissenschaftsjournalismus-hat-seinen-preis/">Guter Wissenschaftsjournalismus hat seinen Preis</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>«Das nächste grosse Ding für den Wissenschaftsjournalismus»</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2022/05/12/das-naechste-grosse-ding-fuer-den-wissenschaftsjournalismus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 May 2022 10:29:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Datenjournalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Science Media Center]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=97158</guid>

					<description><![CDATA[<p>Im SMC Lab, dem Datenlabor des Science Media Centers, entstehen Tools für den Daten- und Wissenschaftsjournalismus. Wie ein Frühwarnsystem aktuelle Publikationen aufspüren und Trends in der Wissenschaft auf Twitter erkennen soll, erklärt der Leiter Forschung und Entwicklung Meik Bittkowski.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Im SMC Lab, dem Datenlabor des Science Media Centers, entstehen Tools für den Daten- und Wissenschaftsjournalismus. Wie ein Frühwarnsystem aktuelle Publikationen aufspüren und Trends in der Wissenschaft auf Twitter erkennen soll, erklärt der Leiter Forschung und Entwicklung Meik Bittkowski.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/05/12/das-naechste-grosse-ding-fuer-den-wissenschaftsjournalismus/">«Das nächste grosse Ding für den Wissenschaftsjournalismus»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Sara Schurmann: «Den Redaktionen fehlt es an naturwissenschaftlicher Grundbildung»</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2022/01/25/den-redaktionen-fehlt-es-an-naturwissenschaftlicher-grundbildung/</link>
					<comments>https://medienwoche.ch/2022/01/25/den-redaktionen-fehlt-es-an-naturwissenschaftlicher-grundbildung/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Oliver Classen]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Jan 2022 16:56:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medienwoche]]></category>
		<category><![CDATA[Klimajournalismus]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=94323</guid>

					<description><![CDATA[<p>Klimajournalismus lautet die Antwort von immer mehr Medien auf den Klimawandel. Sara Schurmann hat in Deutschland das «Netzwerk Klimajournalismus» mitbegründet. Im Interview erklärt sie, welche Massnahmen und Methoden sie beim redaktionellen Umgang mit der wohl grössten Herausforderung der Menschheit für sinnvoll hält. Und was Redaktionen dabei aus der Corona-Krise lernen können. «Wer eindeutige wissenschaftliche Positionen <a href="https://medienwoche.ch/2022/01/25/den-redaktionen-fehlt-es-an-naturwissenschaftlicher-grundbildung/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Klimajournalismus lautet die Antwort von immer mehr Medien auf den Klimawandel. Sara Schurmann hat in Deutschland das «Netzwerk Klimajournalismus» mitbegründet. Im Interview erklärt sie, welche Massnahmen und Methoden sie beim redaktionellen Umgang mit der wohl grössten Herausforderung der Menschheit für sinnvoll hält. Und was Redaktionen dabei aus der Corona-Krise lernen können.</strong><br />
<a href="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/01/SaraSchurmann_RebeccaRuetten-20220125.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img decoding="async" src="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/01/SaraSchurmann_RebeccaRuetten-20220125-300x201.jpg" alt="" width="300" height="201" class="alignnone size-medium wp-image-94324" srcset="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/01/SaraSchurmann_RebeccaRuetten-20220125-300x201.jpg 300w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/01/SaraSchurmann_RebeccaRuetten-20220125-1024x686.jpg 1024w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/01/SaraSchurmann_RebeccaRuetten-20220125-768x515.jpg 768w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/01/SaraSchurmann_RebeccaRuetten-20220125-470x315.jpg 470w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/01/SaraSchurmann_RebeccaRuetten-20220125-728x485.jpg 728w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/01/SaraSchurmann_RebeccaRuetten-20220125.jpg 1456w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><br />
<div class="question"><h4>MEDIENWOCHE:</h4> <p>Im aktuellen <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Don%E2%80%99t_Look_Up" rel="noopener" target="_blank">Erfolgsfilm «Don’t look up»</a>, einer satirischen Klimakatastrophen-Parabel, geben die Medien kein gutes Bild ab: Der drohenden Katastrophe sind die im Film dargestellten Medien überhaupt nicht gewachsen. Was halten Sie von dieser Zustandsbeschreibung des Journalismus?</p>
</div><div class="answer"><h4>Sara Schurmann:</h4> <p>Er ist sehr zugespitzt und beschränkt die Darstellung des Problems auf ein Qualitätsblatt und eine Frühstücks-TV-Show, aber die Kernbotschaft ist schon treffend. Das sieht man auch daran, wie intensiv und kontrovers der Film in den Redaktionen diskutiert wird. Der Mangel an grundsätzlichem Verständnis für die Klimakrise und notwendigem Fachwissen sind halt schon journalistische Hauptprobleme bei der Behandlung des Themas.</p>
</div><br />
</p>
<p><div class="question"><h4>MEDIENWOCHE:</h4> <p>Inwieweit lässt sich redaktionell etwas aus dem Umgang mit Corona lernen?</p>
</div><div class="answer"><h4>Schurmann:</h4> <p>Corona hat uns zwar zwei Jahre der äusserst zeitkritischen Klimaberichterstattung gekostet, liefert dafür aber eine nützliche Schablone für die ressortübergreifende Auseinandersetzung mit und Kooperation bei solchen Megakrisen. Zudem zeigen beide Themen drastisch, dass es in Redaktionen an naturwissenschaftlicher Grundbildung fehlt. Ich machte 2015 meine Ausbildung an der besten deutschen Journalistenschule. Dort wurde über den journalistischen Umgang mit allen möglichen gesellschaftlichen Krisen diskutiert, aber über das im gleichen Jahr beschlossene Pariser Klimaabkommen fiel kein einziges Wort.</p>
</div></p>
<p><div class="question"><h4>MEDIENWOCHE:</h4> <p>War Wissenschaftsjournalismus nicht Teil der Ausbildung?</p>
</div><div class="answer"><h4>Schurmann:</h4> <p>Doch, aber nur eine Woche lang. Und dort lernten wir, wie man spröde Wissensthemen gut lesbar als Reportagen aufbereitet, damit sich die Leute auch dafür interessieren. Wir haben nichts über «False Balance» gelernt oder die <a href="https://www.klimafakten.de/meldung/p-l-u-r-v-das-sind-die-haeufigsten-methoden-der-desinformation-neue-infografik-im" rel="noopener" target="_blank">PLURV-Methoden</a> der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wissenschaftsleugnung" rel="noopener" target="_blank">Wissenschaftsleugnung</a>.</p>
</div></p>
<blockquote><p>«Wer eindeutige wissenschaftliche Positionen vertritt, schlägt sich damit nicht auf eine politische Seite.»</p></blockquote>
<p><div class="question"><h4>MEDIENWOCHE:</h4> <p>Journalist*innen wird bei gesellschaftspolitisch brisanten Themen ja häufig vorgeworfen, entweder Aktivismus oder Lobbyismus zu betreiben.</p>
</div><div class="answer"><h4>Schurmann:</h4> <p>Wer eindeutige wissenschaftliche Positionen vertritt, und zwar bei Bedarf auch mit Vehemenz, schlägt sich damit nicht auf eine politische Seite. Wenn uns Corona etwas gelehrt hat, dann dass in solchen Fällen naturwissenschaftliche Erkenntnisse die Grundlagen für die Entscheidungen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft liefern. Aber eben auch, dass diese Erkenntnisse nicht in Stein gemeisselt sind, sondern sich schnell weiterentwickeln und auch mal fehlerhaft sein können.</p>
</div></p>
<p>&#8212;<br />
==> Lesen Sie auch: <a href="https://medienwoche.ch/2022/01/26/antworten-auf-die-gretafrage-klimajournalismus-in-schweizer-redaktionen/">Klimajournalismus in Schweizer Medien</a></p>
<p><div class="question"><h4>MEDIENWOCHE:</h4> <p>Braucht es also einfach mehr Wissenschaftskompetenz in den Redaktionen?</p>
</div><div class="answer"><h4>Schurmann:</h4> <p>Ja, ganz sicher. Dann würden auch Gleichsetzungen von Wirtschaftswissenschaft und Naturwissenschaft, wie sie selbst Qualitätsblätter häufig noch betreiben, endlich aufhören. Wenn ein Ökonomieprofessor eine 3-Grad-Erwärmung als volkswirtschaftliches Optimum präsentiert, weil die Einhaltung der Pariser 1,5-Grad Grenze seinen Modellen nach einfach zu viel kostet, ist das grundsätzlich nicht auf eine Stufe zu stellen mit den Szenarien der von Hunderten von Klimatologen verfassten IPCC-Berichte. Solcher Blödsinn hat uns Jahre der wirklich ernsthaften Auseinandersetzung mit dem eigentlichen Problem gekostet.</p>
</div></p>
<p><div class="question"><h4>MEDIENWOCHE:</h4> <p>Das da wäre?</p>
</div><div class="answer"><h4>Schurmann:</h4> <p>Die Erhaltung unserer Lebensgrundlagen und was der Journalismus dazu beitragen kann und muss.</p>
</div></p>
<p><div class="question"><h4>MEDIENWOCHE:</h4> <p>Wann ging Ihnen die Dimension und Dringlichkeit dieser Aufgabe auf?</p>
</div><div class="answer"><h4>Schurmann:</h4> <p>Auch erst kurz bevor ich den <a href="https://uebermedien.de/52582/journalistinnen-nehmt-die-klimakrise-endlich-ernst/" rel="noopener" target="_blank">offenen Brief</a> an unsere Branche geschrieben habe. Diese Strategie schien mir erfolgsversprechender als den x-ten Kommentar dazu zu schreiben, den eh niemand liest, der sich nicht schon für Klimafragen interessiert.</p>
</div></p>
<p><div class="question"><h4>MEDIENWOCHE:</h4> <p>Wieso?</p>
</div><div class="answer"><h4>Schurmann:</h4> <p>Weil der Text als Trojanisches Pferd gedacht war. Ich habe 500 Kolleg*innen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz angeschrieben und um ihre Unterschrift gebeten – nicht in der Hoffnung, dass viele unterschreiben, sondern eher, dass sie ihn wenigstens lesen würden. Ausgangspunkt dabei war die Frage, warum auch ich so lange nicht verstanden habe, wie wir Journalist*innen den Ernst der Lage verdrängen und welche berufsethische und gesellschaftliche Verantwortung wir in der Klimakrise haben.</p>
</div></p>
<blockquote><p>«Wenn man die Klimakatastrophe auf uns zurasen sieht, will man möglichst schnell und viel dazu beitragen, sie abzuwenden.»</p></blockquote>
<p><div class="question"><h4>MEDIENWOCHE:</h4> <p>In der Medienbranche fällt so eine Aktion aber schnell unter Aktivismus-Verdacht.</p>
</div><div class="answer"><h4>Schurmann:</h4> <p>Damit kann ich leben. Der «Stern» hat diese Diskussion mit seiner Kooperation mit «Fridays for Future» ja gezielt provoziert und auf ein neues Niveau gehoben. Ich hätte das zwar nicht gemacht, hatte aber kein Problem damit, weil die Sache völlig transparent war. Es war ein interessantes Experiment, auch weil es gezeigt hat, dass Aktivist*innen häufig viel mehr übers Klimathema wissen als Journalist*innen. Die taz hat ja eine ganze Ausgabe allein von Klimaaktivist*innen produzieren lassen und selbst in einer umweltbewussten Redaktion sieht man da unterschiedliche Prioritäten. Es gibt in Deutschland einige ehemalige Wissenschaftsjournalist*innen, die auf NGO-Seite gewechselt sind, weil sie in den Redaktionen zu wenig bewegen konnten.</p>
</div></p>
<p><div class="question"><h4>MEDIENWOCHE:</h4> <p>Haben Sie Verständnis für solche Seitenwechsel?</p>
</div><div class="answer"><h4>Schurmann:</h4> <p>Persönlich schon. Wenn man die Klimakatastrophe auf uns zurasen sieht, will man möglichst schnell und viel dazu beitragen, sie abzuwenden. Für die Branche und unsere Gesellschaft finde ich es natürlich tragisch, dass sich solche Stimmen nicht früher stärker durchsetzen konnten.</p>
</div></p>
<blockquote><p>«Die Schaffung eines Klima-Ressorts verleiht der Berichterstattung einen festen Platz und damit entsprechendes Gewicht im Haus.»</p></blockquote>
<p><div class="question"><h4>MEDIENWOCHE:</h4> <p>Was ist für deutsche Chefredaktionen aktuell der Königsweg, um dem Klimathema inhaltlich gerecht zu werden und damit zugleich beim Publikum und Anzeigenkunden zu punkten: die Aufstockung der Wissenschafts-Redaktion, die Schaffung einer ressortübergreifenden Arbeitsgruppe oder gleich die Gründung eigener Klima-Ressorts?</p>
</div><div class="answer"><h4>Schurmann:</h4> <p>Für kleinere Redaktionen gäbe es übrigens noch eine kostengünstige vierte Variante mit einem oder einer Klima-Chefin vom Dienst. Das ist jemand mit viel Fachwissen, der oder die in allen Konferenzen dabei ist, den Redaktor*innen Hinweise zur Verbindung ihrer Geschichte mit dem Klimathema gibt und auch bei Recherche oder Einordnung helfen kann. Das Ziel jeder Redaktionsstrategie muss aber die Etablierung der Klimaproblematik als Querschnittsthema sein.</p>
</div></p>
<p><div class="question"><h4>MEDIENWOCHE:</h4> <p>Mit welcher der drei genannten Strategien?</p>
</div><div class="answer"><h4>Schurmann:</h4> <p>Alle drei Massnahmen sind grundsätzlich gut, aber letztlich kommt es immer darauf an, was umsetzbar ist. Die die ressortübergreifende Arbeitgruppe und das Klima-Ressort haben aber einen grösseren strukturellen Effekt. Die Schaffung eines Klima-Ressorts verleiht der Berichterstattung einen festen Platz und damit entsprechendes Gewicht im Haus. Zumindest übergangsweise kann das sinnvoll sein. Ziel muss es jedoch sein, Klima und die planetaren Krisen immer und überall mitzudenken, wo sie eine Rolle spielen.</p>
</div></p>

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<p><div class="question"><h4>MEDIENWOCHE:</h4> <p>Welcher deutschsprachige Verlag hat diesen Schritt schon gemacht?</p>
</div><div class="answer"><h4>Schurmann:</h4> <p>Die Wiener Wochenzeitung «Falter» zum Beispiel. Wobei die Gründung des Ressorts Natur, das sich vor allem der Klima- und Biodiversitätskrise widmet, interessanterweise nicht zur Ghettoisierung dieser Themen auf den grünen Seiten geführt hat. Im Gegenteil: Da die gesamte Redaktion das eigene Blatt liest, wirken die häufig auch investigativen Geschichten im Natur-Bund inspirierend auf die anderen Ressorts.</p>
</div></p>
<blockquote><p>«Die erste und wichtigste Frage ist immer: Wie kriege ich den notwendigen Wandel im jeweiligen Medium am ehesten hin?»</p></blockquote>
<p><div class="question"><h4>MEDIENWOCHE:</h4> <p>Sie beraten in dieser Frage mit dem SWR auch eine der grössten deutschen Sendeanstalten und haben sich dafür angeschaut, wie international mit der Herausforderung umgegangen wird. Was haben Sie gelernt?</p>
</div><div class="answer"><h4>Schurmann:</h4> <p>Die erste und wichtigste Frage ist immer: Wie kriege ich den notwendigen Wandel im jeweiligen Medium am ehesten hin? Für strukturelle Änderungen braucht man erst mal motivierte Mitstreiter*innen und dann die richtigen Allianzen. Diese Kolleg*innen können in den unterschiedlichsten Abteilungen sitzen – auch in der Verwaltung. Wichtig ist, dass sie die Dringlichkeit verstanden haben. Und das geht oft einher mit einem emotionalen Zugang zur Klimakrise.</p>
</div></p>
<p><div class="question"><h4>MEDIENWOCHE:</h4> <p>Journalistische Grundtugenden sind doch aber auf Faktenwissen beruhende Nüchternheit und Objektivität. Gilt das fürs Klimathema nicht ganz besonders?</p>
</div><div class="answer"><h4>Schurmann:</h4> <p>Jein. Denn Faktenwissen schützt nicht vor Verdrängung. Das ist zwar sehr menschlich, aber problematisch, weil wir Journalist*innen ein klares, greifbares Bild der Lage zeichnen müssen. Einige Kolleg*innen tendieren dazu, die Pariser Klimaziele als unrealistisch abzuschreiben, ohne sich und den Leser*innen die existentiellen Konsequenzen zu vergegenwärtigen, die bereits 1,5 Grad Erwärmung haben werden. Wer die wissenschaftlichen Timelines vorm inneren Auge hat und mit dem eigenen Leben oder dem seiner Kinder abgleicht, kann sich einer gewissen Emotionalisierung nicht erwehren. Und die braucht es, damit aus dem ja breit vorhandenen Klimawissen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft endlich Klimahandeln wird.</p>
</div></p>
<p>&#8212;<br />
<small><strong>Sara Schurmann</strong> kommt aus Brandenburg und hat Sozialwissenschaften studiert. Die an der Henri-Nannen-Schule ausgebildete Journalistin arbeitete für den «Tagesspiegel», «Zeit Online», leitete das «F Mag» bei Gruner + Jahr und war Textchefin der «Vice»-Gesamtredaktion. Schurmann hat das <a href="https://klimajournalismus.de/" rel="noopener" target="_blank">«Netzwerk Klimajournalismus»</a> in Deutschland mitbegründet, das Medienschaffende und Fachleute vernetzt. Schurmann berät heute diverse Medien in klimajournalistischen Fragen. Mitte März erscheint im Brandstätter-Verlag ihr Buch <a href="https://www.brandstaetterverlag.com/buch/klartext-klima/" rel="noopener" target="_blank">«Klartext Klima!»</a>.</small></p>
<p><small>Bild: zVg/<a href="https://www.rebeccaruetten.com/" rel="noopener" target="_blank">Rebecca Ruetten</a></small></p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/01/25/den-redaktionen-fehlt-es-an-naturwissenschaftlicher-grundbildung/">Sara Schurmann: «Den Redaktionen fehlt es an naturwissenschaftlicher Grundbildung»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Rettungsboot Wissenschaftsjournalismus – und was uns nach der Pandemie erwartet</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/09/25/rettungsboot-wissenschaftsjournalismus-und-was-uns-nach-der-pandemie-erwartet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Sep 2021 08:22:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>
		<category><![CDATA[Coronavirus]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=91337</guid>

					<description><![CDATA[<p>Egal, ob es um Themen wie Klimawandel oder die Pandemie geht: In jedem journalistischen Team und jeder großen Redaktion sollte ein Wissenschaftsjournalist vertreten sein, sagt Nicola Kuhrt. Durch die wirtschaftliche Krise vieler großen Häuser könnten Nischenprodukte hier immer größere Bedeutung zukommen.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/09/25/rettungsboot-wissenschaftsjournalismus-und-was-uns-nach-der-pandemie-erwartet/">Rettungsboot Wissenschaftsjournalismus – und was uns nach der Pandemie erwartet</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Egal, ob es um Themen wie Klimawandel oder die Pandemie geht: In jedem journalistischen Team und jeder großen Redaktion sollte ein Wissenschaftsjournalist vertreten sein, sagt Nicola Kuhrt. Durch die wirtschaftliche Krise vieler großen Häuser könnten Nischenprodukte hier immer größere Bedeutung zukommen.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/09/25/rettungsboot-wissenschaftsjournalismus-und-was-uns-nach-der-pandemie-erwartet/">Rettungsboot Wissenschaftsjournalismus – und was uns nach der Pandemie erwartet</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wissenschaftsjournalismus: «Es braucht spezialisierte Journalistinnen, wie beim Sport»</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/06/30/wissenschaftsjournalismus-es-braucht-spezialisierte-journalistinnen-wie-beim-sport/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Jun 2021 06:47:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[RTS]]></category>
		<category><![CDATA[Coronavirus]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=89786</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wissenschaftsjournalismus ist in der Pandemie besonders wichtig, wie Huma Khamis Madden vom Westschweizer Radio RTS im Interview sagt.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/06/30/wissenschaftsjournalismus-es-braucht-spezialisierte-journalistinnen-wie-beim-sport/">Wissenschaftsjournalismus: «Es braucht spezialisierte Journalistinnen, wie beim Sport»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
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			</item>
		<item>
		<title>Hochschulen wollen Wissenschaft besser vermitteln</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/06/22/hochschulen-wollen-wissenschaft-besser-vermitteln/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Jun 2021 08:10:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Hochschulen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=89593</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wissenschaftsjournalisten begleiten die Forschung und berichten darüber. In den letzten Jahren, also vor der Corona-Pandemie, haben Medienhäuser zahlreiche Stellen im Wissenschaftsbereich abgebaut. Die Qualität litt darunter, weshalb nun die Hochschulen selbst die Initiative ergreifen.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/06/22/hochschulen-wollen-wissenschaft-besser-vermitteln/">Hochschulen wollen Wissenschaft besser vermitteln</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wissenschaftsjournalisten begleiten die Forschung und berichten darüber. In den letzten Jahren, also vor der Corona-Pandemie, haben Medienhäuser zahlreiche Stellen im Wissenschaftsbereich abgebaut. Die Qualität litt darunter, weshalb nun die Hochschulen selbst die Initiative ergreifen.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/06/22/hochschulen-wollen-wissenschaft-besser-vermitteln/">Hochschulen wollen Wissenschaft besser vermitteln</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wissenschaftsjournalismus und die Corona-Pandemie</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/03/03/wissenschaftsjournalismus-und-die-corona-pandemie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Mar 2021 10:33:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Coronavirus]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=86488</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wie unter einem Brennglas tritt zu Corona-Zeiten die Bedeutung von Wissenschaftsjournalistinnen und -journalisten deutlich zutage. Sie sind systemrelevant – hier zu sparen, wäre fatal.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/03/03/wissenschaftsjournalismus-und-die-corona-pandemie/">Wissenschaftsjournalismus und die Corona-Pandemie</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wie unter einem Brennglas tritt zu Corona-Zeiten die Bedeutung von Wissenschaftsjournalistinnen und -journalisten deutlich zutage. Sie sind systemrelevant – hier zu sparen, wäre fatal.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/03/03/wissenschaftsjournalismus-und-die-corona-pandemie/">Wissenschaftsjournalismus und die Corona-Pandemie</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Warum Science-Influencer so oft geklickt werden</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/02/10/warum-science-influencer-so-oft-geklickt-werden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Feb 2021 16:12:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Youtuber]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>YouTuber erreichen mit Wissenschaftsthemen Hunderttausende Follower, während die Videos von Hochschulen und Forschungseinrichtungen sehr viel weniger geklickt werden. Woran das liegt, hat eine neue Studie herausgefunden: Viele Unis setzen auf die falschen Formate.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>YouTuber erreichen mit Wissenschaftsthemen Hunderttausende Follower, während die Videos von Hochschulen und Forschungseinrichtungen sehr viel weniger geklickt werden. Woran das liegt, hat eine neue Studie herausgefunden: Viele Unis setzen auf die falschen Formate.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/02/10/warum-science-influencer-so-oft-geklickt-werden/">Warum Science-Influencer so oft geklickt werden</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Wissenschaftsjournalismus ist systemrelevant</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/01/03/wissenschaftsjournalismus-ist-systemrelevant/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Jan 2021 15:15:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Coronavirus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie reden wir über Wissenschaft? Wann wird sie politisiert? Der Wissenschaftsjournalist des Jahres, Volker Stollorz, blickt zurück auf das von Corona geprägte Medien-Jahr</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wie reden wir über Wissenschaft? Wann wird sie politisiert? Der Wissenschaftsjournalist des Jahres, Volker Stollorz, blickt zurück auf das von Corona geprägte Medien-Jahr</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/01/03/wissenschaftsjournalismus-ist-systemrelevant/">Wissenschaftsjournalismus ist systemrelevant</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Untergangsstimmung im Wissenschaftsjournalismus</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2020/12/10/untergangsstimmung-im-wissenschaftsjournalismus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Dec 2020 07:51:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Coronavirus]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=84206</guid>

					<description><![CDATA[<p>In Zeiten der Pandemie hat die Wissenschaft und damit auch der Wissenschaftsjournalismus eine besondere Bedeutung. Denn die Bevölkerung will das Coronavirus und seine Wirkung besser verstehen. Trotzdem wird gerade im Wissenschaftsjournalismus besonders viel gespart. Ein Paradox.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2020/12/10/untergangsstimmung-im-wissenschaftsjournalismus/">Untergangsstimmung im Wissenschaftsjournalismus</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In Zeiten der Pandemie hat die Wissenschaft und damit auch der Wissenschaftsjournalismus eine besondere Bedeutung. Denn die Bevölkerung will das Coronavirus und seine Wirkung besser verstehen. Trotzdem wird gerade im Wissenschaftsjournalismus besonders viel gespart. Ein Paradox.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2020/12/10/untergangsstimmung-im-wissenschaftsjournalismus/">Untergangsstimmung im Wissenschaftsjournalismus</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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