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	<title>2012 | MEDIENWOCHE</title>
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	<description>Magazin für Medien, Journalismus, Kommunikation &#38; Marketing</description>
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		<title>Vom Lauffeuer zum Strohfeuer</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lukas Leuzinger]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Mar 2014 07:30:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medienwoche]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Video «Kony 2012» verbreitete sich vor zwei Jahren wie ein Lauffeuer und brach alle Rekorde. Joseph Kony, Anführer der Lord’s Resistance Army aus Uganda, sollte damit als mutmasslicher Kriegsverbrecher gefasst und vor Gericht gebracht werden. Auch in der Schweiz löste der Film einiges Echo aus. Sein eigentliches Ziel hat er aber bis heute nicht erreicht. <a href="https://medienwoche.ch/2014/03/12/vom-lauffeuer-zum-strohfeuer/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Video «Kony 2012» verbreitete sich vor zwei Jahren wie ein Lauffeuer und brach alle Rekorde. Joseph Kony, Anführer der Lord’s Resistance Army aus Uganda, sollte damit als mutmasslicher Kriegsverbrecher gefasst und vor Gericht gebracht werden. Auch in der Schweiz löste der Film einiges Echo aus. Sein eigentliches Ziel hat er aber bis heute nicht erreicht.<br />
<span id="more-18533"></span><br />
<strong>Die Schlagzeile</strong><br />
Im Frühjahr 2012 sorgt ein YouTube-Video <a href="http://www.youtube.com/watch?v=Y4MnpzG5Sqc" target="_blank">weltweit für Aufsehen</a>. Der 30-minütige Film «Kony 2012» ist Teil der gleichnamigen Kampagne der US-amerikanischen Organisation <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kony_2012" target="_blank">Invisible Children</a>, die damit auf die Verbrechen des ugandischen Warlords <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Joseph_Kony" target="_blank">Joseph Kony</a> aufmerksam machen und seine Ergreifung erwirken will. Das Video verbreitet sich im Rekordtempo im Netz. Innerhalb von nur sechs Tagen wird es auf YouTube 100 Millionen mal aufgerufen.</p>
<p>«Kony 2012» ist das bisher erfolgreichste Beispiel dafür, wie man im Zeitalter der neuen Medien erfolgreiche Kampagnen organisiert. Der Film setzt auf eindrucksvolle Bilder, unterlegt mit emotionaler Musik und den eindringlichen Worten von Regisseur Jason Russell, und drückt damit ordentlich auf die Tränendrüsen. Um die Verbreitung zusätzlich anzuheizen, führt Invisible Children zahlreiche Aktionen durch, gewinnt Popstars, Schauspieler und Politiker für ihr Anliegen.</p>
<p>Der Plan geht auf: «Kony 2012» ist bald in aller Munde – was umso erstaunlicher ist, wenn man bedenkt, dass der Film im Grunde nichts anderes als eine militärische Intervention der USA in Uganda fordert (mit dem Ziel der Auslieferung Konys an einen Gerichtshof, den die USA nicht anerkennen).</p>
<p>Auch in der Schweiz sorgt das Video für Aufsehen. «Gesucht: Eine der übelsten Gestalten auf Erden», <a href="http://www.20min.ch/ausland/news/story/19026162" target="_blank">titelt 20 Minuten Online</a> (08.03.2012). Blick am Abend schweizert die Geschichte sogleich ein, findet einen Zürcher Blogger, der sich an der Aktion beteiligt, und zimmert daraus die Schlagzeile: «Zürich jagt den grausamen Kony» (09.03.2012). Das gleiche funktioniert natürlich auch mit anderen Städten (<a href="http://www.blick.ch/news/schweiz/bern/bern-jagt-brutalen-kony-id1803671.html" target="_blank">«Bern jagt brutalen Kony»</a>, 12.03.2012).</p>
<p>Allerdings mischen sich bald auch kritische Töne in die Berichterstattung. «Vom Sofa aus gibt es keine Revolution», <a href="http://www.nzz.ch/aktuell/panorama/vom-sofa-aus-gibt-es-keine-revolution-1.16334539" target="_blank">mahnt die NZZ</a> (08.04.2012). Und der Tages-Anzeiger <a href="http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/naher-osten-und-afrika/Der-falsche-Mythos-vom-weissen-Helfer/story/13707848" target="_blank">kritisiert den «falschen Mythos vom weissen Helfer»</a> (20.03.2012). Fast schon schadenfreudig schreiben einige Zeitungen über den Zusammenbruch Russells, der auf dem Höhepunkt des Erfolgs seines Films halbnackt auf der Strasse herumschreit und in ein Spital eingeliefert werden muss («Gestürzter Retter der Welt», NZZ am Sonntag, 25.03.12).</p>
<p>Insgesamt registriert die Mediendatenbank SMD für den ersten Monat, nachdem der Film hochgeladen wurde, 62 Artikel über «Kony 2012». Auch über die Person Joseph Kony berichteten die Medien. Sein Name liefert 162 Treffer für das gesamte 2012 – im Jahr zuvor waren es nur 31 gewesen.</p>
<p><strong>Was seither geschah</strong><br />
Für Invisible Children hat sich der Medienhype um «Kony 2012» ohne Zweifel gelohnt. Im Rahmen der Kampagne nahm die Organisation nach eigenen Angaben 19,4 Millionen Dollar durch Spenden und den Verkauf von Merchandising-Produkten ein. Gemessen am eigentlichen Ziel, dass Kony bis Ende des Jahres 2012 gefasst wird, muss die Kampagne hingegen als Misserfolg gewertet werden. Der Warlord läuft noch immer frei herum. Gegenwärtig wird er mit seiner Rebellengruppe Lord&#8217;s Resistance Army, die zu einem Grossteil aus Kindersoldaten besteht, in der Grenzregion der Zentralafrikanischen Republik und dem Südsudan vermutet. Nach jüngsten Informationen führt er Friedensverhandlungen mit dem Präsidenten der Zentralafrikanischen Republik. Solche Verhandlungen gab es in der Vergangenheit allerdings schon mehrfach, ohne dass sie je zu einem Ergebnis geführt hätten.</p>
<p>Invisible Children argumentiert, man habe immerhin die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit für Joseph Kony und seine Kriegsverbrechen geweckt. Dem ist nicht zu widersprechen, auch wenn die Aufmerksamkeit inzwischen längst abgeflaut ist. Im Jahr 2013 tauchte der Name Joseph Kony 63 mal in der Schweizer Presse auf. Das ist zwar weniger als 2012, aber immerhin mehr als doppelt so viel wie in einem durchschnittlichen Jahr vor der Veröffentlichung des Videos.</p>
<p>Die Frage bleibt, wie nachhaltig das erhöhte Interesse am kriegerischen Konflikt in Uganda beziehungsweise in Zentralafrika ist. Ein im April 2012 veröffentlichtes Folgevideo erreichte mit knapp 3 Millionen Klicks nur noch einen Bruchteil der Aufmerksamkeit, die das erste Video ausgelöst hatte.</p>
<p>«Kony 2012» ist ein Lehrstück darüber, was neue Medien bewirken können. Zugleich zeigt es die Grenzen dieser Wirkung auf. Die 100 Millionen Klicks vermögen zwar viel Aufmerksamkeit und Spenden zu generieren, aber um einen Kriegsverbrecher zu stoppen, reichen sie allein offensichtlich nicht aus.</p>
<p>Inzwischen hat Invisible Children übrigens eine neue Kampagne unter dem Titel #zeroLRA gestartet. Das zugehörige Video hat bisher knapp 35&#8217;000 Aufrufe verzeichnet.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2014/03/12/vom-lauffeuer-zum-strohfeuer/">Vom Lauffeuer zum Strohfeuer</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Courant normal im Ausnahmezustand</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2012/12/21/courant-normalbrim-ausnahmezustand/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Dec 2012 11:03:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hintergrund]]></category>
		<category><![CDATA[2012]]></category>
		<category><![CDATA[Medienjahr]]></category>
		<category><![CDATA[Rückblick]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Unglaubliche Fehlleistungen neben ausgezeichneten Recherchen, hysterische Krisenbeschwörung neben erfreulichen Geschäftszahlen: 2012 war ein ganz normales Jahr in verrückten Zeiten. Die Schweizer Medien bewegen sich weiter solid seitwärts. Zum Jahresende knirschte es noch einmal heftig im Gebälk der Branche: Der CEO von AZ Medien tritt frühzeitig ab, SRF fährt sein mächtiges Online-Flaggschiff auf, der BaZ-CEO beleidigt <a href="https://medienwoche.ch/2012/12/21/courant-normalbrim-ausnahmezustand/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Unglaubliche Fehlleistungen neben ausgezeichneten Recherchen, hysterische Krisenbeschwörung neben erfreulichen Geschäftszahlen: 2012 war ein ganz normales Jahr in verrückten Zeiten. Die Schweizer Medien bewegen sich weiter solid seitwärts.<br />
<span id="more-30576"></span><br />
Zum Jahresende knirschte es noch einmal heftig im Gebälk der Branche: Der <a href="http://www.bzbasel.ch/wirtschaft/christoph-bauer-wir-sind-einer-der-treiber-der-branche-125822204" target="_blank">CEO von AZ Medien</a> tritt <a href="https://twitter.com/nick_luethi/status/281763206479880194" target="_blank">frühzeitig</a> ab, SRF fährt sein <a href="https://medienwoche.ch/2012/12/17/flugzeugtraeger-vom-stapel-gelassen/" target="_self">mächtiges Online-Flaggschiff</a> auf, der BaZ-CEO <a href="http://www.tageswoche.ch/+bcbyt" target="_blank">beleidigt den Journalistenstand</a>, Verleger und Drucker <a href="http://www.finanzen.ch/nachrichten/aktien/CH-GAV-Verhandlungen-in-der-grafischen-Industrie-gescheitert-264340" target="_blank">kündigen zwei</a> <a href="http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/Westschweizer-Verleger-kuendigen-Gesamtarbeitsvertrag/story/30794460" target="_blank">Gesamtarbeitsverträge</a>. Und natürlich darf der Klassiker unter den Krisenmeldungen nicht fehlen: der Tages-Anzeiger will demnächst 14 Redaktionsstellen abbauen.</p>
<p>2012 ist genau so ein Krisenjahr, wie andere Jahre zuvor auch schon und deshalb schon wieder so etwas wie Normalität: Courant normal im Ausnahmezustand. Und so wird es auch noch eine Weile weitergehen. Ausser für jene, die der Branche den Rücken kehren. Umso erfreulicher zu sehen, dass trotz – oder gerade: wegen der grossen Schwierigkeiten in denen die Branche steckt, leidenschaftlich über Sinn und Zweck und Aufgaben der Medien debattiert wird; manchmal auch hier in der MEDIENWOCHE.</p>
<p><strong>Januar: <a style="font-weight: bold;" href=" https://medienwoche.ch/2012/01/13/tadel-und-lob/" target="_self">Fall Hildebrand</a></strong><br />
Das Jahr begann mit einem Paukenschlag. Nationalbankchef Philipp Hildebrand soll Insider-Geschäfte betrieben haben, schlagzeilte die «Weltwoche» am 4. Januar. In der Folge wurde aber weniger über Hildebrand diskutiert, als über die Recherche. Wir fragten eine illustre Runde: Ist es ein Fall Hildebrand oder ein Fall «Weltwoche»?</p>
<p><strong>Februar: <a href="https://medienwoche.ch/2012/02/28/im-hort-der-hochkultur/" target="_self">Audienz bei Dr. Meyer</a></strong><br />
Er ist einer der wichtigsten Feuilletonisten und Publizisten der Schweiz, steht aber selber nur selten im Rampenlicht: Martin Meyer, Leiter des NZZ-Feuilletons, bot uns Einblick in seine Gedankenwelt.</p>
<p><strong>März: <a href="https://medienwoche.ch/2012/03/27/laengst-faelliger-und-logischer-schritt/" target="_self">DRS und SF heissen neu SRF</a></strong><br />
Schweizer Radio und Fernsehen präsentieren die neuen Logos und Sendernamen. Natürlich war die Aufregung gross. Nur: Nicht neue Logos gefährden den Markenkern, sondern unbedachte Eingriffe ins Programm. Das schrieben wir damals und finden es auch heute noch.</p>
<p><strong>April: <a href="https://medienwoche.ch/2012/04/17/fruehling-in-den-schreibstuben/" target="_self">Frühling in den Schreibstuben</a></strong><br />
Eine leichte, frische Frühlingsbrise erfasst die Schweizer Feuilletons: Die NZZ wagt sich an vormals verpönte Stoffe, «Das Magazin» entdeckt das Internet und in der «Weltwoche» lockt ein ansprechender Kulturteil.</p>
<p><strong>Mai: <a href="https://medienwoche.ch/2012/05/23/zwitschern-statt-bellen/" target="_self">Watchblogs haben ausgedient</a></strong><br />
Sie galten als Hoffnungsträger einer neuen, partizipativen Medienkritik. Doch die Watchblogs hatten selten einen langen Atem. Stattdessen wird umso intensiver auf Twitter über Leistungen und Fehlleistungen der Medien diskutiert.</p>
<p><strong>Juni: <a href="https://medienwoche.ch/2012/06/06/etikettenschwindler-aussortieren/" target="_self">Was ist der Presseausweis noch wert?</a></strong><br />
Mehr als 7000 Journalisten werden im Berufsregister geführt und dürfen den geschützten Titel «Medienschaffender BR» tragen. Doch erfüllen wirklich alle die dazu erforderlichen Kriterien?</p>
<p><strong>Juli: <a href="https://medienwoche.ch/2012/07/23/ein-hoch-auf-das-sommerloch/" target="_self">Ein Hoch auf das Sommerloch!</a></strong><br />
In den ereignisarmen Sommermonaten können Redaktionen eigenständige Akzente setzen und müssen nicht im Hamsterrad Aktualitäten abspulen. Ein Glücksfall für den Journalismus.</p>
<p><strong>August: <a href="https://medienwoche.ch/2012/08/08/angst-hast-du-immer/" target="_self">Als Fotoreporter in Syrien</a></strong><br />
Pascal Mora hat die Umwälzungen in Nordafrika mit der Kamera begleitet. Im letzten Sommer machte er sich nach Aleppo in Syrien auf. Weshalb er trotz Erfahrung weiterhin Angst hat in Kriegs- und Krisengebieten zu arbeiten – und es trotzdem macht.</p>
<p><strong>September: <a href="https://medienwoche.ch/2012/09/28/gewohnheiten-veraendern-sich/" target="_self">Trotz Erfolg die Stelle los</a></strong><br />
Weil er nicht als Co-Chefredaktor in einer konvergenten Redaktion arbeiten wollte, entschied sich Hansi Voigt, bisher Chefredaktor von 20 Minuten, das Unternehmen zu verlassen. Kurz vor dem Entscheid sprach Voigt mit uns und bot Einblick in die Machart der erfolgreichsten Nachrichtenplattform.</p>
<p><strong>Oktober: <a href="https://medienwoche.ch/2012/10/03/auf-dem-weg-in-die-bedeutungslosigkeit/" target="_self">Auf dem Holzweg</a></strong><br />
Fundamentalistisch, kleingeistig und schlicht irrelevant: Warum die Basler Zeitung in der Publikumsgunst immer weiter sinkt.</p>
<p><strong>November: <a href="https://medienwoche.ch/2012/11/07/warum-die-nzzas-gewinnt/" target="_self">Zeitungskrise? Nicht am Sonntag</a></strong><br />
Die NZZ am Sonntag gehört zu den wenigen Auflagengewinnerinnen in einem Zeitungsmarkt, der sich sonst auf dem Rückgang befindet. Warum das so ist: Gründe und Mutmassungen.</p>
<p><strong>Dezember: <a href="https://medienwoche.ch/tag/leistungsschutzrecht/" target="_self">Die dümmste Idee der Verleger</a></strong><br />
Google ist böse. Finden die Verleger. Darum rufen sie nach dem Staat, der soll helfen. Ein neues Gesetz muss her gegen den Giganten, das den Verlagen Einnahmen garantiert. Mit dieser Forderung begeben sich die Schweizer Verleger auf den gleichen Holzweg wie ihre Kollegen in Deutschland.</p>
<p>Bild Mai: <a href="https://www.flickr.com/photos/kansasphoto/6868035966/in/photolist-bsUtPd-8iLHFe-9e2ZCQ-7HhNjq-48fY8v-5RXH3v-bu4RS5-q8ibyj-HMSKQ7-65EFY7-7csiRr-7zX8ss-9D17ch-78wEiP-derzXx-aNfsyg-4JKM46-btu68j-ehkLX9-HNDPMF-951vZD-aNM9NT-2cBAPB-66JT8h-aTAqx2-c177tW-2YUVcC-aTAcNH-T6AkTp-Sb9tNu-S6hQjV-7qAYw8-2V5X68-NfgLD-2jk2uZ-9Wn8DT-35qrJp-Dra9gY-4f5j4j-35uZ5s-34vFcJ-2fL3Fk-8oy4FX-NfgFg-2E6T5i-A1gRU5-2LZKQo-371k5k-2w96FC-MrhMu" target="_blank">Flickr/Patrick Emerson (CC BY-ND 2.0)</a><br />
Bild November: <a href="https://www.flickr.com/photos/patsch" target="_blank">Flickr/Patrik Tschudin (CC BY 2.0)</a></p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2012/12/21/courant-normalbrim-ausnahmezustand/">Courant normal im Ausnahmezustand</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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