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	<title>9/11 | MEDIENWOCHE</title>
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	<description>Magazin für Medien, Journalismus, Kommunikation &#38; Marketing</description>
	<lastBuildDate>Thu, 09 Sep 2021 13:09:53 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Wie 9/11 den Journalismus verändert hat</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/09/09/wie-9-11-den-journalismus-veraendert-hat/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Sep 2021 13:09:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Terrorismus]]></category>
		<category><![CDATA[9/11]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die islamistischen Anschläge auf die Türme des World Trade Center in New York waren auch für den Journalismus eine Zäsur. Bis heute treibt Medien die Frage um, wie sie über terroristische Attentate berichten sollen. In den 20 Jahren seit 9/11 hat sich einiges getan. Aber neue Herausforderungen sind längst da.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die islamistischen Anschläge auf die Türme des World Trade Center in New York waren auch für den Journalismus eine Zäsur. Bis heute treibt Medien die Frage um, wie sie über terroristische Attentate berichten sollen. In den 20 Jahren seit 9/11 hat sich einiges getan. Aber neue Herausforderungen sind längst da.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/09/09/wie-9-11-den-journalismus-veraendert-hat/">Wie 9/11 den Journalismus verändert hat</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Verschwörungstheorien: Die Macht der Verschwörung</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2017/08/28/verschwoerungstheorien-die-macht-der-verschwoerung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Paszti]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Aug 2017 12:00:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Aids]]></category>
		<category><![CDATA[Verschwörungstheorien]]></category>
		<category><![CDATA[9/11]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Erde ist flach, die 9/11-Anschläge waren von den USA inszeniert, das Aidsvirus wurde nie entdeckt: Warum wir dazu geboren sind, Unsinn zu glauben.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Erde ist flach, die 9/11-Anschläge waren von den USA inszeniert, das Aidsvirus wurde nie entdeckt: Warum wir dazu geboren sind, Unsinn zu glauben.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2017/08/28/verschwoerungstheorien-die-macht-der-verschwoerung/">Verschwörungstheorien: Die Macht der Verschwörung</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Der Terrorismus als Kind der Medien</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2015/03/16/der-terrorismus-als-kind-der-medien/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Mar 2015 10:02:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Terrorismus]]></category>
		<category><![CDATA[Charlie Hebdo]]></category>
		<category><![CDATA[Bruno S. Frey]]></category>
		<category><![CDATA[9/11]]></category>
		<category><![CDATA[Terror]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Medien helfen – ohne das zu wollen – den Zielen der Terroristen. Die Gegenstrategie besteht darin, den Urhebern von Anschlägen keine Prominenz zuzugestehen.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Medien helfen – ohne das zu wollen – den Zielen der Terroristen. Die Gegenstrategie besteht darin, den Urhebern von Anschlägen keine Prominenz zuzugestehen.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2015/03/16/der-terrorismus-als-kind-der-medien/">Der Terrorismus als Kind der Medien</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Wollt ihr die totale Sicherheit?</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2014/06/18/wollt-ihr-die-totale-sicherheit/</link>
					<comments>https://medienwoche.ch/2014/06/18/wollt-ihr-die-totale-sicherheit/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ronnie Grob]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Jun 2014 08:26:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[George Orwell]]></category>
		<category><![CDATA[Jürgen Todenhöfer]]></category>
		<category><![CDATA[snowden2014]]></category>
		<category><![CDATA[Terrorismus]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[9/11]]></category>
		<category><![CDATA[Barack Obama]]></category>
		<category><![CDATA[Freiheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seit 9/11 wird die staatliche Überwachung weltweit massiv ausgebaut. Wer das kritisiert, sieht sich dem Vorwurf ausgesetzt, den Kampf gegen den Terrorismus zu schwächen. Daran haben auch die Snowden-Enthüllungen nichts Grundsätzliches geändert. Sicherheit kommt immer noch vor Freiheit – für Regierungen sowieso, aber auch für Medien, die als Erfüllungsgehilfen der Staats- und Kontrollmacht agieren. Eine <a href="https://medienwoche.ch/2014/06/18/wollt-ihr-die-totale-sicherheit/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Seit 9/11 wird die staatliche Überwachung weltweit massiv ausgebaut. Wer das kritisiert, sieht sich dem Vorwurf ausgesetzt, den Kampf gegen den Terrorismus zu schwächen. Daran haben auch die Snowden-Enthüllungen nichts Grundsätzliches geändert. Sicherheit kommt immer noch vor Freiheit – für Regierungen sowieso, aber auch für Medien, die als Erfüllungsgehilfen der Staats- und Kontrollmacht agieren. Eine vernünftige Abwägung zwischen Sicherheit und Freiheit können nur die Bürger vornehmen.<br />
<span id="more-19334"></span></p>
<div align="right">
<h2>«Man kann nicht 100 Prozent Sicherheit und 100 Prozent Privatsphäre und null Unannehmlichkeiten haben. Wir werden als Gesellschaft einige Entscheidungen treffen müssen.»</p>
<p>US-Präsident Barack Obama <a href="http://www.salon.com/2013/06/07/you_cant_have_100_percent_security_and_also_have_100_percent_privacy/">am 7. Juni 2013</a></h2>
</div>
<p></p>
<div style="border: 1px solid #dddddd; margin: 3px 0px 10px 10px; padding: 7px; background: #ececec none repeat scroll 0% 0%; float: right; font-size: 0.9em; width: 120px; line-height: 1.3em; color: #4382cf;"><a href="https://medienwoche.ch/tag/snowden2014/"><strong><big>1 Jahr Snowden-Leaks</big></strong></a><br />
Am 9. Juni 2013 bekannte sich <strong>Edward Snowden</strong> verantwortlich für ein Leak, das die Öffentlichkeit über das Ausmass der weltweiten Überwachungs- und Spionagepraktiken von Geheimdiensten informiert. MEDIENWOCHE beschäftigt sich ein Jahr später mit der <strong>Beziehung zwischen Journalisten und Whistleblowern</strong>.</div>
<p>Der Terroranschlag am 11. September 2001 auf die Twin Towers in New York war eine Zäsur in der westlichen Sicherheitspolitik. Das Ereignis, bei dem 2977 Opfer und 19 Attentäter den Tod fanden, verunsicherte die westliche Elite bis ins Mark und diente als Rechtfertigung für nahezu jede ergriffene Sicherheitsmassnahme. An Flughäfen werden seither unbescholtenen Menschen Wasser- und Weinflaschen weggenommen deswegen. Das zu fast 100 Prozent sinnlose Prozedere bei der Sicherheitskontrolle, vom ausgepackten Laptop über die ausgezogenen Gürtel und Schuhe bis zum Metalldetektor, kennt jeder Flugreisende.</p>
<p>Wer die totale Sicherheit anstrebt, kommt um den Generalverdacht nicht herum, denn Terrorist kann schliesslich jeder sein, ein Kind genau so wie ein Greis. Dennoch lohnt es sich, die Opferzahlen des Terrorismus in Relation zu setzen, so wie das kürzlich Jürgen Todenhöfer getan hat, in einem <a href="http://www.berliner-zeitung.de/politik/gastbeitrag-der-grosse-bluff---was-der-krieg-der-usa-gegen--den-terror-gebracht-hat,10808018,26742752.html">Gastbeitrag für die Berliner Zeitung</a>:</p>
<blockquote><p>«Von 1970 bis 2012 wurden in den USA und Westeuropa 8131 Menschen durch die verschiedensten Arten von Terrorismus getötet. Das ist viel. Doch mehr als eine Million starben durch ‹gewöhnlichen Mord›. Wir leben nicht im Zeitalter des Terrorismus, sondern im Zeitalter einer gigantischen Irreführung der Öffentlichkeit.»</p></blockquote>
<p>8131 Menschen in 42 Jahren bedeuten jährlich rund 194 (westliche) Todesfälle durch Terrorismus &#8211; demgegenüber kann man viele Zahlen setzen, zum Beispiel die 151 Menschen, die 2011 <a href="http://www.sac-cas.ch/unterwegs/sicherheit/bergnotfallstatistik.html">in den Schweizer Bergen tödlich verunglückten</a> (64 beim Bergwandern, 33 auf Hochtouren, 3 beim Klettern, 21 auf Skitouren, 8 auf Variantenabfahrten und 22 bei anderen Tätigkeiten).</p>
<p>Gemäss Europol starben 2013 in der Europäischen Union <a href="https://www.europol.europa.eu/content/eu-terrorism-situation-and-trend-report-te-sat-2014">sieben Personen</a> aufgrund terroristischer Handlungen: ein britischer Soldat in London, ein älterer Muslim in den britischen West Midlands, zwei Mitglieder einer rechtsextremen Partei in Athen und drei Mitglieder der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) in Paris.</p>
<p>In der Schweiz sind Terroranschläge wie das <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Attentat_in_Kloten">Attentat in Kloten</a> 1969 und der Bombenanschlag auf den <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Swissair-Flug_330">Swissair-Flug 330</a> 1970 zwar nicht vergessen, aber auch nicht omnipräsent. Im Zusammenhang mit dem <a href="http://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/19370083/index.html#a260quinquies">Art. 260<sup>quinquies1</sup></a> des Strafgesetzbuchs, «Finanzierung des Terrorismus», wurden von 2009 bis 2013 drei Fälle polizeilich registriert, davon in einem auch beschuldigt und aufgeklärt (2012). (Im gleichen Zeitraum gab es übrigens 25 aufgeklärte Straftaten bezüglich <a href="http://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/19370083/index.html#a256">Art. 256</a>, «Grenzverrückung» und 43 bezüglich <a href="http://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/19370083/index.html#a262">Art. 262</a>, «Störung des Totenfriedens», mehr in der <a href="http://www.pxweb.bfs.admin.ch/Database/German_19%20-%20Kriminalit%C3%A4t%20und%20Strafrecht/19.3%20-%20Kriminalit%C3%A4t%20und%20Strafvollzug/19.3%20-%20Kriminalit%C3%A4t%20und%20Strafvollzug.asp?lang=1&#038;prod=19&#038;secprod=3&#038;openChild=true">Datenbank des Bundesamts für Statistik</a>).</p>
<p>Während die Personen an der Macht warnen, sichern und überwachen, schätzt die Bevölkerung die statistisch geringe Gefahr von Terrorismus und die durch die Snowden-Leaks erwiesene hohe Gefahr von Internetangriffen absolut richtig ein, wie eine Isopublic-Repräsentativbefragung von 1200 Schweizer Stimmberechtigten zeigt:</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://medienwoche.ch/wp_live/wp-content/uploads/2014/06/eintrittswahrscheinlichkeit-von-bedrohungen.png" alt="" title="Eintrittswahrscheinlichkeit von Bedrohungen - Grafik aus der Jahresstudie «Sicherheit 2014: Aussen-, Sicherheits- und Verteidigungspolitische Meinungsbildung im Trend», herausgegeben von der Militärakademie an der ETH Zürich und dem Center for Security Studies (CSS), Seite 98." width="450" height="305" class="alignnone size-full wp-image-20305" /><br />
<small>Eintrittswahrscheinlichkeit von Bedrohungen &#8211; Grafik aus der Jahresstudie <a href="http://www.css.ethz.ch/publications/DetailansichtPubDB?rec_id=3018">«Sicherheit 2014: Aussen-, Sicherheits- und Verteidigungspolitische Meinungsbildung im Trend»</a>, herausgegeben von der Militärakademie an der ETH Zürich und dem Center for Security Studies (CSS), Seite 98.</small></p>
<p>Trotzdem werden Sicherheitsmassnahmen auf Kosten der Freiheit weiter vorangetrieben, und zwar von einem Dreigespann der Eliten, das aus Politikern, Experten und Journalisten besteht (vgl. <a href="https://medienwoche.ch/2013/08/30/auf-kosten-der-freiheit/">«Auf Kosten der Freiheit»</a>), die sich gegenseitig übertrumpfen mit dem Ausmalen von sicherheitsgefährdenden Szenarien. Nicht zu unterschätzen ist, dass bei einem Terroranschlag vom Format 9/11 alle drei Gruppen profitieren würden: Die Politiker können sich dann als unverzichtbare Beschützer des Volkes aufspielen, die Medien und die Experten profitierten von der Aufmerksamkeit, die ein solches Ereignis mit sich bringt.</p>
<p>Dass Exekutivpolitiker, die nach einem Terroranschlag mit Opfern (vor allem durch totale Sicherheit fordernde Medien) in die Kritik geraten, eher pro Überwachung reden, ist durchaus nachvollziehbar. Barack Obama verteidigte im Juni 2013 in Berlin das Internet-Überwachungsprogramm <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/PRISM">PRISM</a>, durch das <a href="http://www.tagesschau.de/inland/obama-besuch112.html">«mindestens 50 Bedrohungen»</a> vereitelt wurden, darunter auch in Deutschland. «Also wurden Leben gerettet», sagte Obama weiter.</p>
<p>«Diese Behauptungen sind übertrieben und sogar irreführend», stellt dagegen der Bericht <a href="http://www.newamerica.net/publications/policy/do_nsas_bulk_surveillance_programs_stop_terrorists">«Do NSA&#8217;s Bulk Surveillance Programs Stop Terrorists?»</a> der <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/New_America_Foundation">New America Foundation</a> fest, eine Non-Profit-Organisation in Washington. Sie untersuchte 225 Fälle von Personen, gegen die seit 9/11 Anklage wegen terroristischer Aktivitäten erhoben wurde. In lediglich 4 davon (1,8 Prozent) stammte der Anstoss zur Untersuchung aus der Massenüberwachung der Telefon-Metadaten (NSA Bulk Collection Under Section 215). In 10 davon (4,4 Prozent) wurde die Untersuchung durch eine NSA-Überwachung von Nicht-US-Bürgern ausserhalb der USA ausgelöst, in 3 davon (1,3 Prozent) durch NSA-Überwachung einer nicht-identifizierten Behörde (<a href="http://natsec.newamerica.net/extremists/terror-plots">hier eine detailierte Auflistung</a>).</p>
<p><img decoding="async" src="https://medienwoche.ch/wp_live/wp-content/uploads/2014/05/screenshot.jpg" alt="Grafik aus der Untersuchung «Do NSA's Bulk Surveillance Programs Stop Terrorists?» der New America Foundation" title="Grafik aus der Untersuchung «Do NSA's Bulk Surveillance Programs Stop Terrorists?» der New America Foundation" width="450" height="353" class="alignleft size-full wp-image-19401" /><br />
<small>Grafik aus der Untersuchung «Do NSA&#8217;s Bulk Surveillance Programs Stop Terrorists?» der New America Foundation</small></p>
<p>Der Report kommt zum Schluss, dass nicht die mangelnde Datengrundlage das Problem der NSA ist, sondern das Wissen und Verständnis darüber, wie man die existierenden Informationen zielführend auswertet. Die flächendeckende Überwachung verhindert also den Terror bisher kaum oder gar nicht. Edward Snowden äussert sich in einem «Stern»-Interview (Ausgabe 23/2014) wie folgt:</p>
<blockquote><p>Im Lauf des vergangenen Jahres wurde klar, dass all diese Überwachungsprogramme nicht halfen, auch nur ein einziges Menschenleben vor einem Terroranschlag zu retten. Der grösste Erfolg war wohl der Nachweis, dass ein Taxifahrer Geld nach Somalia überwiesen hatte. Das hätte man auch mit klassischen Methoden ermitteln können.</p></blockquote>
<p>Viele Journalisten haben irgendwann mal den 1949 veröffentlichten Roman <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/1984_%28Roman%29">«1984»</a> von George Orwell gelesen (und wer es noch nicht getan hat, dem sei die Lektüre empfohlen). Das Internet hat Orwell nicht vorhergesehen, aber die Zustände, die er vor 65 Jahren beschrieb, sind von den heutigen so weit nicht weg (<a href="https://archive.org/details/GeorgeOrwell-1984romanDeutsch">archive.org, Seite 235/236)</a>:</p>
<blockquote><p>Mit der Entwicklung des Fernsehens und bei dem technischen Fortschritt, der es ermöglichte, mit Hilfe desselben Instruments gleichzeitig zu empfangen und zu senden, war das Privatleben zu Ende. Jeder Bürger oder wenigstens jeder Bürger, der wichtig genug war, um einer Überwachung für wert befunden zu werden, konnte vierundzwanzig Stunden des Tages den Argusaugen der Polizei und dem Getrommel der amtlichen Propaganda ausgesetzt gehalten werden, während ihm zugleich alle anderen Informationsquellen verschlossen blieben.<br />
Jetzt, zum ersten Mal, bestand die Möglichkeit, allen Untertanen nicht nur vollkommenen Gehorsam gegenüber dem Willen des Staates,	sondern auch vollkommene Meinungsgleichheit aufzuzwingen.</p></blockquote>
<p>Orwell kennen wir heute als Schriftsteller, seinen Zeitgenossen war er aber vor allem <a href="http://orwell.ru/a_life/published/english/e_publish">als Journalist</a> bekannt. Man kann aus seinem Buch den Schluss ziehen, dass lückenlose Überwachung totalitär ist und die gefährlichste Situation für Menschen dann besteht, wenn eine Bürokratie die Übermacht gewinnt, hinter der sich Täter verstecken können. Wenn nicht mehr der einzelne Bürger mit seinen Sorgen und Nöten im Zentrum der demokratischen Gesellschaft steht, sondern ein allem übergeordnetes ideologisches Ziel. Im Namen der Sicherheit und der Terrorabwehr nimmt derzeit eine solche Übermacht ihren Platz ein &#8211; und kaum jemanden scheint es zu stören. Nicht mal Journalisten (die eigentlich die kritische Öffentlichkeit bilden sollten), wie auch Glenn Greenwald in seinem Buch festhält (vgl.  <a href="https://medienwoche.ch/2014/05/28/gegen-journalisten-die-der-institutionellen-autoritaet-dienen/">«Gegen Journalisten, die der institutionellen Autorität dienen»</a>). Viele der etablierten Journalisten führen heute nur noch <a href="https://twitter.com/ggreenwald/status/474540107224317952">Scheindebatten</a> innerhalb der von der Regierung wohlwollend akzeptierten Grenzen &#8211; weshalb die Regierung wirklich herausfordernde Figuren wie Edward Snowden, Chelsea Manning, Julian Assange, Glenn Greenwald, Laura Poitras und auch George Orwell für die kritische Öffentlichkeit wichtiger werden.</p>
<p>Der Wunsch nach totaler Sicherheit ist heute in vielen Lebensbereichen zu spüren. Der Strassenverkehr soll ohne jedes Opfer auskommen, die Utopie <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Vision_Zero">Vision Zero</a> ist heute im Gesetz verankert als <a href="http://www.astra.admin.ch/themen/verkehrssicherheit/00236/index.html?lang=de">Via Sicura</a>. Kinder wachsen überbehütet auf &#8211; wäre nicht die Schulpflicht, dürften wohl einige bis in die Pubertät nicht einen unbeaufsichtigten Schritt tun. Männer, die mit Kindern im Umgang sind, werden <a href="http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/41920/Nicht-auf-den-Schoss-nehmen">nicht selten</a> pauschal als mögliche pädophile Gewalttäter eingestuft, im Mai erst haben die Schweizer Stimmbürger die Volksinitiative <a href="http://www.ejpd.admin.ch/content/ejpd/de/home/dokumentation/abstimmungen/2014-05-18.html">«Pädophile sollen nicht mehr mit Kindern arbeiten dürfen»</a> angenommen.</p>
<p>Ausufernde Sicherheitswünsche gehen zulasten der Freiheit und zulasten von Möglichkeiten und Rechten. So wie totale Transparenz führt auch totale Sicherheit am Ende in totalitäre Zustände. Ist denn nahezu vollständige Sicherheit und Kontrolle wirklich beängstigender als totale Sicherheit und Kontrolle? Oder ist es nicht umgekehrt? Wer nicht in der Unfreiheit von «1984» erwachen will, fährt besser, zu akzeptieren, dass 90 Prozent oder 95 Prozent an Sicherheit ausreichen.</p>
<p>Eine Vision der Menschheit in totaler Sicherheit und Kontrolle, inklusive sofortiger Befriedigung jedes aufkommenden individuellen Willens hat 2008 der Disney/Pixar-Film <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/WALL%C2%B7E_%E2%80%93_Der_Letzte_r%C3%A4umt_die_Erde_auf">«Wall-E»</a> <a href="https://www.youtube.com/watch?v=h1BQPV-iCkU">gezeigt</a>:</p>
<p><iframe width="450" height="253" src="//www.youtube.com/embed/h1BQPV-iCkU?rel=0" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Wollen wir denn so leben?</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2014/06/18/wollt-ihr-die-totale-sicherheit/">Wollt ihr die totale Sicherheit?</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Die Stimme zum Znacht</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2011/09/16/die-stimme-zum-znacht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ronnie Grob]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Sep 2011 07:38:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hintergrund]]></category>
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		<category><![CDATA[Casper Selg]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Casper Selg ist eine der bekanntesten Schweizer Radiostimmen. Nach Jahren als Leiter des «Echo der Zeit» hat der 61-Jährige für die letzten Jahre seines Berufslebens als Korrespondent nach Berlin gewechselt. Die «Medienwoche» hat Selg an seinem neuen Arbeitsort besucht und mit dem Deutschland-Korrespondenten von Radio DRS einen Sonntagnachmmitag lang über Radiojournalismus, Reportagereisen und die Konvergenz <a href="https://medienwoche.ch/2011/09/16/die-stimme-zum-znacht/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Casper Selg ist eine der bekanntesten Schweizer Radiostimmen. Nach Jahren als Leiter des «Echo der Zeit» hat der 61-Jährige für die letzten Jahre seines Berufslebens als Korrespondent nach Berlin gewechselt. Die «Medienwoche» hat Selg an seinem neuen Arbeitsort besucht und mit dem Deutschland-Korrespondenten von Radio DRS einen Sonntagnachmmitag lang über Radiojournalismus, Reportagereisen und die Konvergenz bei der SRG gesprochen. Ausserdem erklärt Selg, wie der «Blick»-Test und der Glossen-Test funktionieren.<br />
<span id="more-28919"></span><br />
Ein schöner Septembersonntagmorgen, 11 Uhr, Casper Selg betritt das Café «Zimt + Zucker», den neuen «Spiegel», im Rest des Landes erst am Montag erhältlich, bereits in der Hand. Noch ahnt niemand, dass wir nicht eine, nicht zwei, nicht drei, nicht vier, sondern fünf Stunden über Journalismus sprechen werden, über Bern und Berlin, über 9/11 und die SRG. Tatsächlich vergeht die Zeit wie im Flug: Casper Selg, nach eigenen Angaben ein «Schnorri», erzählt, ohne zu langweilen. Probleme mit der Ausdauer bei diesem Kaffeehausmarathon haben allenfalls wir Besucher; gegen Schluss kommen sogar Bedenken auf, man könnte das Flugzeug zurück nach Zürich verpassen.</p>
<p>Den ganzen Nachmittag lang denke ich nicht daran, doch kaum höre ich zwei Sekunden der ersten<a href="http://www.drs1.ch/www/de/drs1/themen/zehn-jahre-nach-dem-11-september-2001/289131.292074.chronologie-der-11-september-2001-zum-nachhoeren.html"> Sondernachrichten vom 11. September 2001 um 15:30 Uhr</a>, wird mir sofort wieder bewusst, dass es sich bei Casper Selg um eine der bekanntesten Radiostimmen des Landes handelt. Nach langen Jahren als Redaktionsleiter ist er nun seit rund einem Jahr in Berlin, er wohnt ganz in der Nähe seines Büros an der Reinhardtstrasse, das er mit <a href="https://medienwoche.ch/2011/03/02/guttenberg-rucktritt-live/">Stefan Reinhart</a> teilt. <a href="http://www.drs4news.ch/www/de/drs4/ueber-uns/team/87706.casper-selg-information.html">Seit 1979</a> ist er als Moderator/Redaktor beim «Echo der Zeit» tätig, über die vielen Reorganisationen der letzten Jahre beim Schweizer Radio und Fernsehen kann er nur schmunzeln. Es sei erstaunlich, wie Altes neu gefeiert werde: «Die Konvergenz ist nichts wirklich Neues. Wenn die wüssten, wie eng wir Fernseh- und Radiokorrespondenten draussen auf den Aussenstationen seit vielen Jahren schon zusammenarbeiten, hätten die alle paar Tage eine Pressemitteilung dazu herausgeben können. Auch hier in Berlin arbeiten Stefan Reinhart und ich sehr eng zusammen.»</p>
<p>Das Entdecken neuer Kieze der Stadt ist der «Begleitauftrag» seiner Frau &#8211; erkundet werden die dann gemeinsam. Selg beeindruckt, wie Berlin an schwierige, gerade geschichtliche Themen mit Stil und Subtilität herangeht und spricht die erfolgreiche Renovation des Reichstags und der Museumsinsel an. Geradezu phänomenal sei, was Deutschland aus dem Osten gemacht habe. Aufgenommen fühlt er sich in Deutschland gut: «Ich dachte, man würde als Schweizer mehr beargwöhnt, aber eigentlich ist man sehr wohlgelitten. Die Schweiz hat bei allen Missetaten, also zum Beispiel beim Bankgeheimnis oder bei Abseitsstehen von der EU, sehr wenig Ressentiments hinterlassen.» Den Vortag verbrachte er an einer Veranstaltung der Berliner Partei «Die Freiheit», an der Oskar Freysinger ein Gedicht vortrug: «Es war im Wesentlichen langweilig.»</p>
<p>Nun ist er aber nicht Berlin-, sondern Deutschland-Korrespondent. Auf Reisen geht er beispielsweise, wenn die DRS-Informationssendungen von ausserordentlichen Ereignissen wie Fukushima zugestellt sind. Für ein <a href="http://www.drs2.ch/www/de/drs2/sendungen/echo-der-zeit/2646.bt10192178.html">fast zehnminütiges Feature</a> über das mehrheitlich von Rechtsradikalen bewohnte Dorf <a href="https://secure.wikimedia.org/wikipedia/de/wiki/Jamel_%28G%C3%A4gelow%29">Jamel</a> nimmt er schon mal mehrfache Reisen durch Mecklenburg-Vorpommern auf sich.</p>
<p>Sein Credo ist, dass man auch mit Respekt sehr kritisch sein kann. Um so mehr ärgert ihn die von Leitmedien angefeuerte Empörungsmaschine: «Jeder Artikel in Deutschland muss anklagen. Bis hin zur Beleidigung. Ich kann diese Artikel und Kommentare bald nicht mehr lesen. Die Fakten sind oft noch nicht klar, schon kommt der vernichtende Kommentar. Es wird nur angeprangert, oder hochgejubelt. Dazwischen ist wenig zu sehen. Für mein Empfinden ist das ein Missverständnis, kein kritischer Journalismus.» Die Kultur des Nur-Anklagens komme auch in die Schweiz, allerdings nicht in der gleichen Schärfe. «Die Aufgabe des Journalismus, erst mal Fakten und Einordnung, Veständnishilfe zu bieten, wird vernachlässigt.»</p>
<p>Wenn er zuhört, senkt Selg seinen Kopf und starrt konzentriert auf die Tischplatte. Er ist ein grosser, schlanker Mann mit langen Fingern, sandfarbenem, angegrautem Haar, Brille und Basler Dialekt. Nach etwa einer Stunde Diskussion dreht er auf, unterstützt seine Worte mit Gesten, parodiert ehemalige Gesprächspartner. Es kommt ein Vollblutjournalist zum Vorschein, der alles andere ist als ein grauer oder langweiliger Gesprächspartner. Schnell zeigt sich die rhetorische Erfahrung des langjährigen Radiomanns: er beherrscht die Debatte mühelos und kommt auch noch Minuten später auf zu kurz gekommene Seitenaspekte der Diskussion zurück. Ich sitze ihm gegenüber, und immer, wenn er etwas sagt, was er nicht publiziert haben möchte, tippt er auf meinen geöffneten Laptop, was öfters vorkommt. Als das Gespräch auf die neuen Medien dreht, vertritt er eine Haltung, die sich als gemeinsames Verständnis unter Menschen fortgeschrittenen Alters etabliert zu haben scheint. «Ich nutze das Netz seit vielen Jahren intensiv, doch ich fange sehr unwillig an, mich mit Sozialen Medien auseinanderzusetzen. Das dort übliche Mass an Selbstdarstellung stört mich. Ich gehe davon aus, dass eine Stimme, wenn sie etwas Relevantes beizutragen hat, irgendwann auch in anderen Medien zu hören ist. Aber mir ist klar, dass das heute eine ungenügende Position ist.»</p>
<p>Ich konfrontiere ihn mit einem «Weltwoche»-Artikel von 2006 über das «Echo» mit dem vielsagenden Titel «Geistige Funkstille». Nach einem Hörtest glaubte Thomas Widmer «einen intellektuell bescheidenen, expertenfixierten, brav-bieder linken Kurs» des Formats zu erkennen. Selg winkt ab, der Text dieses Wandervogels habe ihn damals als Echo-Chef zwar genervt &#8211; aber er habe seinerzeit bewusst nicht reagiert, «weil der offenbar nichts von Radio versteht». Das dort kritisierte Korrespondentengespräch (Widmer: «eine Vervielfältigung ein und derselben Internperspektive») sei keineswegs eitle Selbstbezogenheit, sondern eines der wesentlichen Radio-Formate. «Unsere Inlandredaktion ist absolut nicht links. Die SVP hat bei uns in fast jedem Beitrag ihren Platz, egal, selbst wenn man ihre jeweilige These für plump hält.» Beim Widmer-Satz «Als Stammgäste sind Experten Weltbildbestätiger» räumt Selg dann aber doch ein, diese Gefahr bestehe durchaus. Die Auswahl der Gesprächspartner werde von der «Echo»-Redaktion aber stets sorgfältig vorgenommen: «Wir fragten uns bei jedem Experten, ob er wirklich auch Experte ist. Wir achteten in diesem Sinne stets sehr darauf, wen wir nehmen.»</p>
<p>Wer Selg Engagement vorwirft, muss auch den klaren, nüchternen Denker anerkennen, der gerne empirisch vorgeht. So führt er bei strittigen Entscheidungen Tests durch. «Kann ich mir dieses Vorgehen als öffentlich-rechtlicher Journalist erlauben, wenn ich damit auf der Blick-Titelseite lande?» fragt zum Beispiel der «Blick»-Test, der als simple Richtlinie für heikle Entscheidungen dient. Denn man müsse sich, in allem, was man mache, immer bewusst sein, dass man dem Gebührenzahler verpflichtet sei. Auch die Entscheidung, ob eine Glosse publiziert wird oder nicht, muss durch einen Test: «Vier Leute hören zu, mindestens drei müssen regelmässig schmunzeln. Wenn das nicht so ist, fällt der Beitrag raus.» Bestanden hat diesen Test zum Beispiel <a href="http://www.drs1.ch/www/de/drs1/sendungen/echo-der-zeit/2646.bt10189740.html">diese Glosse</a> zum Kuhschweizer Tatort oder <a href="http://www.drs2.ch/www/de/drs2/sendungen/echo-der-zeit/2646.bt10064102.html">diese</a> über das Branding von Alpiq.</p>
<p>Bei wie vielen Znachts Schweizer Familien hat er zu Schinken, Käse, Tee und Brot auf DRS1 (um 18 Uhr) oder DRS2 (um 19 Uhr) halblaut im Hintergrund wichtige Hintergrundinformationen zum Weltgeschehen erzählt? Man kann es ausrechnen: Eine sehr aufmerksame Familie, die rituell «Echo der Zeit» einschaltet, hat der Sendung in 32 Jahren 375 volle Tage zugehört (325 Minuten pro Woche x 52 Wochen x 32 Jahre = 540.800 Minuten). «Echo der Zeit» wird seit dem 17. September 1945 ausgestrahlt, gegen 600.000 Menschen sollen die Sendungen täglich verfolgen.</p>
<p>Casper Selg ist sich bewusst, dass er als DRS-Mitarbeiter im Vergleich zu anderen Journalisten unter vergleichsweise komfortablen Bedingungen arbeitet. Man merkt, dass ihm das Öffentlich-Rechtliche am Herzen liegt &#8211; bei der Diskussion um die SRG ist er darum auf Konsens bedacht, einen Kampf mit der Politik will er vermeiden: «Eine Fokussierung auf die Kernaufgabe wäre angebracht. Beim Verzicht auf populäre Formate muss man dann aber – schlimmstenfalls – auch geringere Quoten in Kauf nehmen.»</p>
<p><small>Das Gespräch mit Casper Selg fand am 4. September 2011 in Berlin statt. Mit am Tisch sassen René Worni, Nick Lüthi, Thomas Paszti und Edith Hollenstein.</small></p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2011/09/16/die-stimme-zum-znacht/">Die Stimme zum Znacht</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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