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	<title>Admeira | MEDIENWOCHE</title>
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	<description>Magazin für Medien, Journalismus, Kommunikation &#38; Marketing</description>
	<lastBuildDate>Sat, 27 Aug 2022 09:50:49 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Seriensender, Sportswashing, Suter-Zitate</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Aug 2022 08:54:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medienwoche]]></category>
		<category><![CDATA[Martin Suter]]></category>
		<category><![CDATA[RTS]]></category>
		<category><![CDATA[Admeira]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>The Good – Glücksfall für Serienfans Sie haben es wieder geschafft. Das Westschweizer Fernsehen RTS zeigt seit dieser Woche «House of the Dragon». Die Serie nach der Vorlage von George R. R. Martin mit der Vorgeschichte zum Fantasy-Epos «Game of Thrones» gibt es weltweit sonst nur im Pay-TV zu sehen. RTS aber zieht regelmässig grosse <a href="https://medienwoche.ch/2022/08/27/seriensender-sportswashing-suter-zitate/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/08/MW-Good-Bad-Ugly-20220527b.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/08/MW-Good-Bad-Ugly-20220527b.jpg" alt="" width="1456" height="488" class="aligncenter size-full wp-image-98981" srcset="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/08/MW-Good-Bad-Ugly-20220527b.jpg 1456w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/08/MW-Good-Bad-Ugly-20220527b-300x101.jpg 300w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/08/MW-Good-Bad-Ugly-20220527b-1024x343.jpg 1024w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/08/MW-Good-Bad-Ugly-20220527b-768x257.jpg 768w" sizes="(max-width: 1456px) 100vw, 1456px" /></a></p>
<h3>The Good – Glücksfall für Serienfans</h3>
<p>Sie haben es wieder geschafft. Das Westschweizer Fernsehen <a href="https://www.rts.ch/play/tv/emission/house-of-the-dragon?id=13227469" rel="noopener" target="_blank">RTS zeigt seit dieser Woche «House of the Dragon»</a>. Die Serie nach der Vorlage von George R. R. Martin mit der Vorgeschichte zum Fantasy-Epos «Game of Thrones» gibt es weltweit sonst nur im Pay-TV zu sehen. RTS aber zieht regelmässig grosse Serien an Land und kann sie zeitgleich wie die kostenpflichtigen Kanäle im frei empfangbaren Fernsehen zeigen. Ein Glücksfall für Serienfans in der Schweiz. Aber auch ein Sonderfall.</p>
<p>Die kleine Romandie fällt quasi durch die Maschen bei den grossen Rechte-Deals. Gleichzeitig verfügt RTS auch über einiges an Verhandlungsgeschick: Eva Balibrea, die zuständige Abteilungsleiterin, schliesst seit 15 Jahren Deals mit Branchengrössen wie HBO. Der <a href="https://www.tdg.ch/house-of-the-dragon-la-serie-qui-promet-de-vous-tenir-eveille-603655244280" rel="noopener" target="_blank">«Tribune de Genève»</a> nannte sie jüngst einen weiteren möglichen Grund für die Akquiseerfolge von RTS: «Manchmal bedauern die Produzenten, dass ihre Serie in der unerhörten Fülle der Angebote einer Plattform untergeht. Und dann ziehen sie uns vielleicht vor.»</p>
<p>Auch wenn SRF nicht an die ganz grossen Serien herankommt, so kann man doch RTS in der ganzen Schweiz empfangen und «House of the Dragon» auch in der Deutschschweiz im englischen Originalton und mit französischen Untertiteln geniessen.<br />
</p>
<h3>The Bad – Beihilfe zum «Sportwashing»</h3>
<p>Noch scheint der Anlass in weiter Ferne, doch seit dieser Woche kann man <a href="https://admeira.ch/brands/sport/fifa-world-cup-qatar-2022" rel="noopener" target="_blank">Werbeplätze im Schweizer Fernsehen</a> während der Fussball-WM in Katar buchen. Wer es für unproblematisch hält, im Umfeld einer Veranstaltung von zweifelhaftem Ruf seine Botschaft zu platzieren, kann dafür nun (viel) Geld ausgeben. Wer es hingegen als potenzielles Reputationsrisiko ansieht, seine Marke mit einem Land in Verbindung zu bringen, das die Fussball-WM vor allem für <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sportswashing" rel="noopener" target="_blank">«Sportswashing»</a> nutzt, spart das Geld besser.</p>
<p>Dass Schweizer Firmen auf Werbung im WM-Umfeld verzichten, sei bisher nicht bekannt, heisst es beim Verband Schweizer Werbeauftraggeber. Aber: Was nicht ist, kann noch werden. Admeira rechnet jedenfalls mit einem geringeren Buchungsvolumen als bei früheren Fussballweltmeisterschaften. Zum einen wegen des Zeitpunkts im Winter, aber auch wegen der Diskussionen rund um die Menschen- und Grundrechte in Katar, wie Admeira auf Anfrage der MEDIENWOCHE erklärt.</p>
<p>Prominente Werbespots für die Fifa und für Katar sind indes schon fest gebucht. Wie bei früheren Welt- und auch Europameisterschaften muss das Schweizer Fernsehen <a href="https://medienwoche.ch/2016/06/01/uefa-greift-ins-tv-programm-ein/">auch diesmal</a> ein vom Veranstalter produziertes Magazin mit 16 Folgen in ungekürzter Form ausstrahlen. Dazu sei man aufgrund vertraglicher Bedingungen verpflichtet, teilt «SRF Sport» auf Anfrage mit.</p>
<h3>The Ugly – Unbegründeter Rückzieher</h3>

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<p>Am Ende veröffentlichte Linus Schöpfer das <a href="https://magazin.nzz.ch/nzz-am-sonntag/kultur/herr-suter-bekommt-ein-upgrade-ld.1698922" rel="noopener" target="_blank">Porträt halt ohne die Zitate</a> von Martin Suter. Zuvor traf der Kulturredaktor der «NZZ am Sonntag» den Erfolgsautor zu einem Gespräch, das sich – so Schöpfer gegenüber der MEDIENWOCHE – wie ein «Small-Talk in der Kronenhallen-Bar» anliess, also ganz freundlich und entspannt und ohne Anzeichen für irgendwelches Unwohlsein. </p>
<p>Die beiden sprachen eine Stunde miteinander. Dabei ging es um den neuen Dokumentarfilm über Suter, sein Werk, aber «auch um die phrasenhafte Sprache in seinem jüngsten Roman», eine wenig gelobte Biografie in Romanform des ehemaligen Fussballers Bastian Schweinsteiger. Suter habe interessante Antworten gegeben, findet Schöpfer. Umso grösser war die Verwunderung, als die Zitate für die Autorisierung vorlegte, die er für sein Porträt verwenden wollte. Martin Suter gab kein einziges Zitat frei. Wie sie seiner Meinung nach hätten lauten sollen, verriet Suter aber nicht. Drei Versionen schickte Schöpfer, am Schluss gar zwei Drittel des geplanten Artikels. Aber keine Chance, die Autorisierung blieb verweigert.</p>
<p>Schöpfer rätselt bis heute darüber, was Suter zu diesem Rückzieher bewogen hat. Der Diogenes-Verlag, über den die Kommunikation mit dem Autor lief, hüllt sich in Schweigen. Man gebe keinen Kommentar dazu ab, teilt der Verlag auf Anfrage mit. In seinen zehn Berufsjahren als Kulturjournalist habe er noch nie erlebt, dass jemand seine Aussagen komplett zurückzieht, sagt Schöpfer im Gespräch mit der MEDIENWOCHE.</p>
<p>Den Kolleginnen und Kollegen, die künftig mit dem Schriftsteller sprechen werden, möchte Schöpfer noch einen Wunsch auf den Weg mitgeben: Dass sie sich bei Martin Suter doch gelegentlich nach seiner phrasenhaften Sprache erkundigen.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/08/27/seriensender-sportswashing-suter-zitate/">Seriensender, Sportswashing, Suter-Zitate</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Der TV OK Button auf dem Prüfstand</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2019/09/15/der-tv-ok-button-auf-dem-pruefstand/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Sep 2019 19:29:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[TV-Werbung]]></category>
		<category><![CDATA[Admeira]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der TV OK Button von Admeira steht auf dem Prüfstand. Wie sind die ersten Kampagnen verlaufen? Und wie funktioniert die interaktive TV-Werbung eigentlich? Ein Gespräch mit Chefentwickler NextGen TV Admeira Philipp Mason.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der TV OK Button von Admeira steht auf dem Prüfstand. Wie sind die ersten Kampagnen verlaufen? Und wie funktioniert die interaktive TV-Werbung eigentlich? Ein Gespräch mit Chefentwickler NextGen TV Admeira Philipp Mason. </p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2019/09/15/der-tv-ok-button-auf-dem-pruefstand/">Der TV OK Button auf dem Prüfstand</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Admeira: vom Werbevermarkter zum Politikum und zurück</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2018/08/28/admeira-vom-werbevermarkter-zum-politikum-und-zurueck/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael Ziesmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Aug 2018 10:31:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medienwoche]]></category>
		<category><![CDATA[Admeira]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nachdem die SRG ihre Anteile verkauft hat, scheint beim Werbevermarkter Admeira Normalität einzukehren. Eine Annäherung von Admeira und Goldbach/Tamedia wird als Folge des dramatischen Strukturwandels in der Werbe- und Medienwirtschaft wieder zum Thema. Wenn sich Ende September die schweizerische TV-Branche an der Screen-up ihr jährliches Stelldichein gibt, dann tut sie das in diesem Jahr unter <a href="https://medienwoche.ch/2018/08/28/admeira-vom-werbevermarkter-zum-politikum-und-zurueck/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Nachdem die SRG ihre Anteile verkauft hat, scheint beim Werbevermarkter Admeira Normalität einzukehren. Eine Annäherung von Admeira und Goldbach/Tamedia wird als Folge des dramatischen Strukturwandels in der Werbe- und Medienwirtschaft wieder zum Thema.</strong><br />
<img decoding="async" src="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2018/08/MW-Admeira-tamedia_20180827.jpg" alt="" width="1456" height="976" class="alignnone size-full wp-image-60421" srcset="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2018/08/MW-Admeira-tamedia_20180827.jpg 1456w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2018/08/MW-Admeira-tamedia_20180827-300x201.jpg 300w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2018/08/MW-Admeira-tamedia_20180827-768x515.jpg 768w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2018/08/MW-Admeira-tamedia_20180827-1024x686.jpg 1024w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2018/08/MW-Admeira-tamedia_20180827-470x315.jpg 470w" sizes="(max-width: 1456px) 100vw, 1456px" /><br />
Wenn sich Ende September die schweizerische TV-Branche an der Screen-up ihr jährliches Stelldichein gibt, dann tut sie das in diesem Jahr unter speziellen Vorzeichen. Denn die beiden Veranstalter der heimischen Fernsehleistungsschau, die Vermarkter Admeira und Goldbach (unter dem neuen Besitzer Tamedia), stehen sich so entspannt gegenüber wie schon lange nicht mehr. Seitdem Admeira nur noch von Ringier und Swisscom gehalten wird, nachdem die SRG mit dem Verkauf ihrer Anteile ausgestiegen ist, hat sich die Lage deutlich entspannt – und man erinnert sich an frühere Aussagen, wonach Tamedia und Admeira gute Partner sein könnten. Dass nun alles in Minne zu münden scheint, war während der vergangenen drei Jahre nicht abzusehen.</p>
<p>Die Aufregung im Schweizer Medienmarkt war gross. Vor drei Jahren kündigten SRG, Ringier und Swisscom an, ihre Werbevermarktung zusammenzulegen. Das Konstrukt wurde später auf Admeira getauft; eine englisch-rätoromanische Wortkombination bestehend aus Advertising und Meira, was soviel wie Ziel bedeutet. Schon wenige Tage nach Bekanntgabe des Joint-Ventures kommt es im August 2015 zum ersten Eklat. Wegen unüberbrückbarer Differenzen <a href="http://ringier.ch/fr/node/10697" rel="noopener" target="_blank">verlässt Ringier den Verband Schweizer Medien</a>. Der Verlegerverband hält eine Werbeallianz mit einem staatsnahen Betrieb und den Gebührensendern für bedenklich.</p>
<p>Nach Zustimmung der Eidgenössischen Wettbewerbskommission Weko und des zuständigen Departements Uvek darf Admeira im April 2016 seinen Betrieb aufnehmen. Mit einer wesentlichen Einschränkung: Fernsehwerbespots dürfen nicht nach regionalen Zielgruppen vermarktet werden. Will heissen: Ein SRF-Werbeblock darf in Zürich nicht andere, lokale Werbespots beinhalten, als in Bern. Aber genau solche Vermarktungsmöglichkeiten waren eines der zentralen Argumente für einen Zusammenschluss à la Admeira.</p>
<blockquote><p>Mit personalisierter Werbung und automatisierten Werbebuchungen wollte Admeira eigentlich punkten. Wollte. Denn die Realisierung wurde bis heute nicht vollständig umgesetzt.</p></blockquote>
<p>Seit Anbeginn steht Admeira in der Kritik wegen der Nutzung von Daten, welche die staatsnahe Swisscom auf ihrer TV-Plattform generiert. So weiss Swisscom TV beispielsweise, wer wann und wie lange welchen Sender nutzt. Im Gegensatz zu den herkömmlichen Einschaltquoten, die von Mediapulse hochgerechnet werden, lassen sich diese Swisscom-Daten präzise bis auf jeden einzelnen Nutzer herunterbrechen und mit seinen Einkaufsgewohnheiten verknüpfen. Nutzt er zudem ein Swisscom-Handy oder einen Swisscom-Internetanschluss, erfährt Admeira noch mehr über Konsumenten. Mit solchen Daten lassen sich Werbespots für jeden einzelnen Fernsehzuschauer individuell zuschneiden. Adressable TV als (feuchter) Traum der Werbewirtschaft. Aber warum sollten die Daten der staatsnahen Swisscom lediglich den Betreibern der Werbeallianz Admeira zur Verfügung stehen? Mit personalisierter Werbung und automatisierten Werbebuchungen wollte Admeira eigentlich punkten. Wollte. Denn die Realisierung wurde bis heute nicht vollständig umgesetzt.</p>
<p>Im Juni 2017 wurde Admeira erneut zum Politikum. Der Nationalrat forderte die Einschränkung der SRG-Tätigkeiten, die nicht durch die Konzession abgedeckt sind. Der Vorstoss zielte direkt auf das problematische Mitwirken des Gebührensenders bei Admeira ab. Konzessionsferne Aktivitäten soll der Bundesrat nur noch dann bewilligen, <a href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20150495" rel="noopener" target="_blank">wenn sie «volkswirtschaftlich zwingend notwendig» sind</a> und keine privaten Anbieter in diesem Geschäftsfeld tätig sind. Dem Nationalrat gehe es auch um das Verhindern von Wettbewerbsverzerrungen im Online-Bereich. </p>
<blockquote><p>Nach dem Ausstieg der SRG bei Admeira und der Fusion von Tamedia mit der Goldbach Group könnte die Annäherung von Tamedia an Admeira wieder zum Thema werden.</p></blockquote>
<p>Im Juni 2018 zog die SRG die Reissleine und verkaufte sämtliche Anteile von Admeira an die beiden weiteren Gesellschafter Ringier und Swisscom. Die Vermarktung des Werbeinventars der SRG <a href="http://admeira.ch/downloads/no_index/D_Medienmitteilung_Aktienuebernahme_20180628.PDF" rel="noopener" target="_blank">verblieb jedoch bei Admeira</a>. Nur ein paar Wochen später winkte die Eidgenössische Wettbewerbskommission (Weko) die <a href="https://medienwoche.ch/2018/08/21/ein-schweizer-werberiese-im-kampf-gegen-die-globalen-giganten/" >Fusion von Tamedia mit dem Werbevermarkter Goldbach Group</a> durch.</p>
<p>Nach dem Ausstieg der SRG bei Admeira und der Fusion von Tamedia mit der Goldbach Group könnte die Annäherung von Tamedia an Admeira wieder zum Thema werden. Das hatte Tamedia-CEO Tonini bereits bei der Bilanzpressekonferenz im März 2018 durchblicken lassen: „Hier wollen wir zusammen mit anderen Partnern einen Teil der Gelder, die an Google oder Facebook gehen, zu uns holen oder sie da behalten“. Ein solcher Partner könnte Admeira sein, machte Tonini damals deutlich. Ob sich die Emotionen nun ein halbes Jahr später ausreichend abgekühlt haben, um eine solche Zusammenarbeit von Admeira mit Tamedia sachlich erörtern zu können, werden die kommenden Wochen zeigen. Bei Admeira zeigt man sich grundsätzlich aufgeschlossen: „Mit dem Verkauf der Anteile der SRG ist Admeira offen für die Aufnahme neuer Inventargeber und Aktionäre“, antwortet eine Sprecherin von Admeira auf Nachfrage von der Medienwoche.</p>
<p>Aus gutem Grund. Denn das operative Geschäft lief für Admeira alles andere als rund. CEO Martin Schneider, der zuvor den Vermarkter der SRG, Publisuisse, jahrelang führte, <a href="http://www.kleinreport.ch/news/admeira-ceo-martin-schneider-gibt-leitung-ab-86794/" rel="noopener" target="_blank">verliess das Unternehmen</a> ebenso, wie der von Axel Springer kommende Verkaufschef <a href="http://www.werbewoche.ch/menschen/jobchange/2018-03-12/arne-bergmann-wird-neuer-leiter-werbemarkt-print-der-nzz-medien" rel="noopener" target="_blank">Arne Bergmann</a>. Dieser wechselte inzwischen zu NZZ Media Solutions.  Ungewöhnlich für ein neu gegründetes Unternehmen waren Entlassungen und <a href="http://www.werbewoche.ch/medien/media/2017-01-25/admeira-baut-elf-stellen-ab" rel="noopener" target="_blank">häufige Umstrukturierungen bei Admeira</a>. Inzwischen verfügt Admeira über vier Einheiten: Broadcast (Radio/TV), Print &#038; Digital, Cross Media Solutions und New Business. CEO Bertrand Jungo hat Admeira konsequent auf Werbeauftraggeber und Agenturen ausgerichtet. Admeira vermarktet 80 Medienmarken und punktet vor allem mit crossmedialen Werbeangeboten. Jungo kam von Manor zu Admeira und bringt deshalb einen noch spezifischeren Blickwinkel von Werbeauftraggebern mit.</p>
<p>Werbeauftraggeber und Mediaagenturen erwarten crossmediale Angebote, adressable TV-Lösungen und programmatischen Mediaeinkauf, was über die blosse Addition von Werbeträgern hinausgeht. Auch medienübergreifende Reichweiten stehen auf der Agenda von Werbeauftraggebern und Mediaagenturen ganz oben. Nachdem Admeira bisher eher mit sich selbst beschäftigt war, konnte der Werbevermarkter im Werbemarkt <a href="https://www.horizont.net/schweiz/nachrichten/Admeira-Mediaagenturen-sind-etwas-ernuechtert-142150" rel="noopener" target="_blank">noch nicht überzeugen</a>.</p>
<blockquote><p>Dem Vernehmen nach gehen die Margen der Mediaagenturen spürbar zurück, weil immer mehr Werbeauftraggeber direkt mit Werbevermarktern wie Admeira zusammenarbeiten.</p></blockquote>
<p>Die fundamentalen Marktveränderungen machen auch vor Mediaagenturen nicht halt. Denn Admeira als auch Tamedia und Goldbach Media tragen zu einer Verschiebung der Wertschöpfungskette bei. Werbeauftraggeber werden ohne den bisherigen Umweg über Mediaagenturen akquiriert. Und Werbeauftraggeber übernehmen viele Marketingaktivitäten im eigenen Unternehmen. Dafür wird Personal von Mediaagenturen eingekauft. Das dreiseitige Marktsystem aus Medien, Mediaagenturen und Werbeauftraggebern wird zunehmend überflüssig. Das Geschäftsmodell Mediaagentur gerät unter Druck. Auch mit dieser Begründung wurde die Schweizer <a href="http://www.kleinreport.ch/news/mediaagentur-mediafactor-schliesst-89816/" rel="noopener" target="_blank">Mediaagentur Mediafactor</a> im Mai 2018 geschlossen. Dem Vernehmen nach gehen auch die Margen anderer Mediaagenturen spürbar zurück, weil immer mehr Werbeauftraggeber direkt mit Werbevermarktern wie Admeira zusammenarbeiten. Was auch darauf zurückzuführen ist, dass Werbevermarkter und Medienunternehmen mit dieser Strukturveränderung sicher sein können, dass tarifliche und aussertarifliche Einkaufsvorteile tatsächlich vollständig bei Werbeauftraggebern ankommen, anstatt intransparent die Gewinne von internationalen Agenturkonzernen zu mehren und ungewollt Werbegelder aus der Schweiz abfliessen zu lassen.</p>
<p>Admeira, wie auch die neue Zusammenarbeit von Tamedia und Goldbach Media, können einen Beitrag dazu leisten, dass Werbeauftraggeber Schweizer Medienangebote einfacher buchen und den Erfolg ihrer Werbebuchungen besser kontrollieren können. Dennoch bleiben Google und Facebook für die meisten Werbeauftraggeber unverzichtbar. Selbst eine Kooperation oder gar ein Zusammenschluss von Admeira mit Tamedia und Goldbach Media bei der Werbevermarktung könnten nicht darüber hinwegtäuschen, dass sich das Mediennutzungsverhalten in der Schweiz nicht allein auf heimische Medienanbieter beschränkt. Facebook hatte im 2. Quartal 2018 in der Schweiz <a href="https://de.statista.com/statistik/daten/studie/70221/umfrage/anzahl-der-nutzer-von-facebook-in-der-schweiz/" rel="noopener" target="_blank">3.78 Millionen aktive Nutzer</a>. Google hatte im Vorjahr bei den Suchmaschinen in der Schweiz einen <a href="https://de.statista.com/statistik/daten/studie/429680/umfrage/marktanteile-der-meistgenutzten-suchmaschinen-in-der-schweiz/" rel="noopener" target="_blank">Marktanteil von 93.38 Prozent</a>. Demnach zwei Werbeträger, die in Mediaplänen nicht allein deshalb reduziert werden, weil es Admeira, Tamedia oder Goldbach Media gibt. Eine Vermarktungsallianz für Schweizer Medienanbieter könnte aber dazu beitragen, dass Werbegelder effizienter eingesetzt werden. </p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2018/08/28/admeira-vom-werbevermarkter-zum-politikum-und-zurueck/">Admeira: vom Werbevermarkter zum Politikum und zurück</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Admeira-CEO Jungo: «Ich sehe den Verkauf als grosse Chance»</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2018/06/28/admeira-ceo-jungo-ich-sehe-den-verkauf-als-grosse-chance/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Jun 2018 07:20:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Admeira]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=58861</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die SRG verkauft ihre Anteile am Werbevermarkter. Die anderen Admeira-Aktionäre Ringier und Swisscom übernehmen das SRG-Aktienpaket von 33,3 Prozent zu gleichen Teilen. Admeira-CEO Bertrand Jungo sieht darin viel Positives.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2018/06/28/admeira-ceo-jungo-ich-sehe-den-verkauf-als-grosse-chance/">Admeira-CEO Jungo: «Ich sehe den Verkauf als grosse Chance»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die SRG verkauft ihre Anteile am Werbevermarkter. Die anderen Admeira-Aktionäre Ringier und Swisscom übernehmen das SRG-Aktienpaket von 33,3 Prozent zu gleichen Teilen. Admeira-CEO Bertrand Jungo sieht darin viel Positives.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2018/06/28/admeira-ceo-jungo-ich-sehe-den-verkauf-als-grosse-chance/">Admeira-CEO Jungo: «Ich sehe den Verkauf als grosse Chance»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Medienunternehmen dürfen bei Admeira mitreden</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2018/03/14/medienunternehmen-duerfen-bei-admeira-mitreden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Mar 2018 10:04:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Admeira]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=54975</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die SRG unterliegt im Fall des Werbevermarktungs-Joint-Venture Admeira mit ihrer Beschwerde. Das Bundesgericht bestätigt die Parteistellung des Verbands Schweizer Medien und neun Medienunternehmen.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die SRG unterliegt im Fall des Werbevermarktungs-Joint-Venture Admeira mit ihrer Beschwerde. Das Bundesgericht bestätigt die Parteistellung des Verbands Schweizer Medien und neun Medienunternehmen. </p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2018/03/14/medienunternehmen-duerfen-bei-admeira-mitreden/">Medienunternehmen dürfen bei Admeira mitreden</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die SRG bietet ihre Anteile an Admeira feil</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2018/01/30/die-srg-bietet-ihre-anteile-an-admeira-feil/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Jan 2018 08:18:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Admeira]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=53023</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das aufgrund der «No Billag»-Initiative unter Druck stehende Medienhaus SRG ist bereit, ihre Anteile an der Werbevermarktungsfirma Admeira zu veräussern. Das sagte Verwaltungsratspräsident Jean-Michel Cina in einer Fernsehsendung. Offen bleibt, wer die Anteile kaufen würde.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2018/01/30/die-srg-bietet-ihre-anteile-an-admeira-feil/">Die SRG bietet ihre Anteile an Admeira feil</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das aufgrund der «No Billag»-Initiative unter Druck stehende Medienhaus SRG ist bereit, ihre Anteile an der Werbevermarktungsfirma Admeira zu veräussern. Das sagte Verwaltungsratspräsident Jean-Michel Cina in einer Fernsehsendung. Offen bleibt, wer die Anteile kaufen würde.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2018/01/30/die-srg-bietet-ihre-anteile-an-admeira-feil/">Die SRG bietet ihre Anteile an Admeira feil</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Schweizer Medien: Kooperationen hüben und drüben</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2017/11/28/admeira-audienzz-und-weitere-kooperationen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Paszti]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Nov 2017 07:40:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Auf dem Radar]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Admeira]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=50430</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ein bekanntes Diktum in der schweizerischen Medienbranche lautet bekanntlich: Alle reden mit allen. Wenn den Worten Taten folgen, dann mündet dies meistens in irgendwelche Kooperationen. Gegenwärtig befinden wir uns wieder in einer Phase, wo die Verlage nach allen Seiten nach geeigneten Partnern Ausschau halten. Das kann bisweilen auch überraschende Ergebnisse zeitigen. So etwa, wenn sich <a href="http://www.persoenlich.com/blog/admeira-audienzz-und-weitere-kooperationen?newsletter=1&#038;uid=8959593aa9">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein bekanntes Diktum in der schweizerischen Medienbranche lautet bekanntlich: Alle reden mit allen. Wenn den Worten Taten folgen, dann mündet dies meistens in irgendwelche Kooperationen. Gegenwärtig befinden wir uns wieder in einer Phase, wo die Verlage nach allen Seiten nach geeigneten Partnern Ausschau halten. Das kann bisweilen auch überraschende Ergebnisse zeitigen. So etwa, wenn sich die umstrittene Werbeallianz Admeira (SRG, Swisscom, Ringier) am NZZ-Vermarkter Audienzz beteiligt. persoenlich.com-Redaktorin Edith Hollenstein nimmt diesen Deal zum Anlass, die aktuellen Kooperationskonstellationen aufzuschlüsseln und nach den Gründen für die teils überraschenden Achsen zu suchen, die da gerade neu entstehen.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2017/11/28/admeira-audienzz-und-weitere-kooperationen/">Schweizer Medien: Kooperationen hüben und drüben</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>(Noch) kein Austritt der NZZ beim Verleger-Verband wegen Kooperation mit Werbeallianz</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2017/11/23/noch-kein-austritt-der-nzz-beim-verleger-verband-wegen-kooperation-mit-werbeallianz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Nov 2017 10:26:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Admeira]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=50228</guid>

					<description><![CDATA[<p>Kein Zweifel: Dass die NZZ-Mediengruppe ihre Digital-Vermarktungstochter für eine Admeira-Beteiligung öffnet, treibt einen weiteren Keil zwischen die Verleger. Derzeit machen aber beide Seiten auf Schadensbegrenzung.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2017/11/23/noch-kein-austritt-der-nzz-beim-verleger-verband-wegen-kooperation-mit-werbeallianz/">(Noch) kein Austritt der NZZ beim Verleger-Verband wegen Kooperation mit Werbeallianz</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Kein Zweifel: Dass die NZZ-Mediengruppe ihre Digital-Vermarktungstochter für eine Admeira-Beteiligung öffnet, treibt einen weiteren Keil zwischen die Verleger. Derzeit machen aber beide Seiten auf Schadensbegrenzung.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2017/11/23/noch-kein-austritt-der-nzz-beim-verleger-verband-wegen-kooperation-mit-werbeallianz/">(Noch) kein Austritt der NZZ beim Verleger-Verband wegen Kooperation mit Werbeallianz</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Alles neu bei Admeira</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2017/11/09/alles-neu-bei-admeira/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Nov 2017 12:19:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Admeira]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=49634</guid>

					<description><![CDATA[<p>Im Zuge einer Organisationsentwicklung passt Admeira die Strukturen an. Künftig bilden die vier Business Units Broadcast, Print &#038; Digital, Cross Media Solutions und New Business den Kern von Admeira. Die neue Organisation soll «bedeutend mehr Raum für Kundenkontakte, Entwicklung von Innovationen und eine grössere Marktnähe» ermöglichen.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2017/11/09/alles-neu-bei-admeira/">Alles neu bei Admeira</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Im Zuge einer Organisationsentwicklung passt Admeira die Strukturen an. Künftig bilden die vier Business Units Broadcast, Print &#038; Digital, Cross Media Solutions und New Business den Kern von Admeira. Die neue Organisation soll «bedeutend mehr Raum für Kundenkontakte, Entwicklung von Innovationen und eine grössere Marktnähe» ermöglichen.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2017/11/09/alles-neu-bei-admeira/">Alles neu bei Admeira</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Verband Schweizer Medien will die Vermarktungsfirma von SRG, Ringier und Swisscom aufspalten</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2017/09/16/verband-schweizer-medien-will-die-vermarktungsfirma-von-srg-ringier-und-swisscom-aufspalten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 16 Sep 2017 19:40:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Admeira]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=47468</guid>

					<description><![CDATA[<p>Admeira ist ein Gemeinschaftsunternehmen von Ringier, SRG und Swisscom. Der Verlegerverbandes möchte, dass aus Admeira zwei separate Gesellschaften werden: Ein Unternehmen, das ausschliesslich Datenmanagement betreibt, und ein zweites, das ausschliesslich Werbung verkauft.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2017/09/16/verband-schweizer-medien-will-die-vermarktungsfirma-von-srg-ringier-und-swisscom-aufspalten/">Verband Schweizer Medien will die Vermarktungsfirma von SRG, Ringier und Swisscom aufspalten</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Admeira ist ein Gemeinschaftsunternehmen von Ringier, SRG und Swisscom. Der Verlegerverbandes möchte, dass aus Admeira zwei separate Gesellschaften werden: Ein Unternehmen, das ausschliesslich Datenmanagement betreibt, und ein zweites, das ausschliesslich Werbung verkauft.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2017/09/16/verband-schweizer-medien-will-die-vermarktungsfirma-von-srg-ringier-und-swisscom-aufspalten/">Verband Schweizer Medien will die Vermarktungsfirma von SRG, Ringier und Swisscom aufspalten</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Für die SRG soll Admeira erst der Anfang sein</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2016/12/01/fuer-die-srg-soll-admeira-erst-der-anfang-sein/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Nov 2016 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Admeira]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/wp_website/2016/12/01/fuer-die-srg-soll-admeira-erst-der-anfang-sein/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die SRG will den Weg bereiten für weitere kommerzielle Projekte. Deshalb zieht sie den Entscheid um die Werbeallianz mit Swisscom und Ringier vor Bundesgericht. Politiker halten dies für kontraproduktiv.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2016/12/01/fuer-die-srg-soll-admeira-erst-der-anfang-sein/">Für die SRG soll Admeira erst der Anfang sein</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die SRG will den Weg bereiten für weitere kommerzielle Projekte. Deshalb zieht sie den Entscheid um die Werbeallianz mit Swisscom und Ringier vor Bundesgericht. Politiker halten dies für kontraproduktiv.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2016/12/01/fuer-die-srg-soll-admeira-erst-der-anfang-sein/">Für die SRG soll Admeira erst der Anfang sein</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Erdogan als Bedrohung für die SRG?</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2016/05/25/erdogan-als-bedrohung-fuer-die-srg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 May 2016 10:45:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gespräche]]></category>
		<category><![CDATA[Service public]]></category>
		<category><![CDATA[No Billag]]></category>
		<category><![CDATA[Pressefreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Jakob Tanner]]></category>
		<category><![CDATA[Admeira]]></category>
		<category><![CDATA[Erdogan]]></category>
		<category><![CDATA[Axel Springer]]></category>
		<category><![CDATA[SRG]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=27405</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Historiker Jakob Tanner sieht den öffentlichen Rundfunks in einer eminenten Rolle für die Demokratie, weil der Mediensektor nicht nach einer reinen Marktlogik funktionieren kann. Er spart aber auch nicht mit Kritik an der SRG. Den Werbeverbund mit Ringier und Swisscom findet er eine «merkwürdige Sache». MEDIENWOCHE: Der Service public im Allgemeinen und die SRG <a href="https://medienwoche.ch/2016/05/25/erdogan-als-bedrohung-fuer-die-srg/">Weiterlesen ...</a></p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2016/05/25/erdogan-als-bedrohung-fuer-die-srg/">Erdogan als Bedrohung für die SRG?</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Historiker Jakob Tanner sieht den öffentlichen Rundfunks in einer eminenten Rolle für die Demokratie, weil der Mediensektor nicht nach einer reinen Marktlogik funktionieren kann. Er spart aber auch nicht mit Kritik an der SRG. Den Werbeverbund mit Ringier und Swisscom findet er eine «merkwürdige Sache».<br />
<span id="more-27405"></span><br />
<strong>MEDIENWOCHE: Der Service public im Allgemeinen und die SRG im Speziellen, stehen stark im Gegenwind. Beobachten wir da eine neue Qualität der Institutionenkritik oder ist sie einfach schriller und lauter?</strong><br />
Jakob Tanner: Seit dem ausgehenden 20. Jahrhundert hat die Kritik an staatlichen und öffentlichen Einrichtungen zugenommen. In den 1980er Jahren kamen in der Politik Schlagworte wie Privatisierung und Liberalisierung auf. Vorangetrieben wurde diese Marktorientierung durch den Aufstieg des Finanzmarkt-Kapitalismus, der die Idee des Shareholder-Value popularisierte. Diesen Privatisierungsdruck bekommt selbstverständlich auch die SRG zu spüren.</p>
<p><strong>Wie manifestiert sich dieser Druck auf die SRG?</strong><br />
Hier geht es um unterschiedliche Vorstellungen, wie eine demokratische Gesellschaft organisiert sein soll. Öffentlich-rechtliche Medienanstalten leisten einen zentralen Beitrag zur Qualität der Information und zur fundierten Berichterstattung in der Öffentlichkeit. Sie werden heute nicht nur durch die erwähnten Rentabilisierungsstrategien und den Kampf um Marktanteile in Frage gestellt. Vielmehr stellen wir europaweit einen Aufschwung nationalistischer Bewegungen fest. In Ländern wie Polen und Ungarn sind nationalkonservative und rechte Regierungen bereits an der Macht und halten eine antiliberale Volksideologie hoch. Der Ausbau der medialen Kontrollmacht gehört hier zum Regierungsprogramm. Am Beispiel der Türkei zeigt sich zudem, wie ein Autokrat nicht nur im eigenen Land die freie Berichterstattung mit Füssen tritt, sondern sein Mediendiktat in die EU zu importieren versucht. Solche Tendenzen betreffen auch die Schweiz.<br />
<strong><br />
Erdogan als Bedrohung für die SRG: Ist das nicht etwas weit hergeholt?</strong><br />
Ohne öffentlich-rechtliche Medien mit entsprechendem intellektuellem und finanziellem Rückgrat kann es überall rasch zu einer Erosion von Freiheitswerten und Menschenrechten kommen. In Deutschland können wir diese Auseinandersetzung heute live verfolgen. Die Schweiz ist zwar nicht Mitglied der EU, aber mitten in diesem Spannungsfeld drin.</p>
<p><strong>Die Haltung der Bevölkerung zum Service public in der Schweiz ist ziemlich inkonsistent: Die Leistungen von SBB, Post und Swisscom will man stärken, bei der SRG gibt es starke Kräfte, die das Unternehmen schwächen wollen. Wie erklären Sie sich diesen Widerspruch?</strong><br />
Ich habe keine aktuellen Umfragewerte zur Hand, aber mir scheint, dass die SRG doch einen beträchtlichen Rückhalt in der Bevölkerung geniesst, der kleingeredet wird von Leuten, welche den Aktionsradius für private Medien vor allem im Werbemarkt erweitern wollen. Es zeigt sich allerdings, dass die Gebühren zur Finanzierung der SRG unbeliebt sind, während ihre Unabhängigkeit und ihre Programme Unterstützung finden. Zurzeit macht die SRG aber auch merkwürdige Sachen, etwa diese Allianz mit Swisscom und Ringier…</p>
<p><strong>…ein wichtiges Projekt, wie die SRG immer wieder betont.</strong><br />
Das aber auch verschiedene Fragen aufwirft, weil da drei Giganten in eine neue Skalierung hineinkommen und man sich schon fragen muss, wieso soll gerade die eine private Mediengruppe vom guten Renommee der SRG profitieren soll. Die Argumentation, hier gehe es um ein völlig neues medientechnisches Umfeld und um den Aufbau eines Gegenpols zur amerikanischen Medienmacht leuchtet deshalb nicht ein, weil Ringier gleichzeitig mit Axel Springer verbandelt ist, der seinerseits eng mit Google kooperiert.</p>
<p><strong>Die SRG in ihrer heutigen Form wird von der No-Billag-Initiative existenziell bedroht. Was würde der Schweiz fehlen ohne öffentlich finanzierte Medien?</strong><br />
Die SRG war seit ihrer Gründung im Jahre 1931 von Gebühren abhängig. Seit der Zwischenkriegszeit gab es – in wechselnden historischen Konstellationen – die Einsicht, dass der Mediensektor nicht nach einer reinen Marktlogik funktionieren kann. Es herrschte in der Schweiz immer ein Mischsystem vor, in dem auch starke privatwirtschaftliche Akteure, insbesondere die grossen Tageszeitungen, eine herausragende Rolle spielten. Die SRG verstand sich zu Recht als Teil einer demokratischen Organisation der Gesellschaft, die sich eben nicht auf individuelles Wahlhandeln von Konsumentinnen und Konsumenten reduzieren lässt. Die Demokratie lebt von informierten Bürgerinnen und Bürgern. Weil Qualität der Berichterstattung nicht vom Himmel fällt, wäre das Verschwinden der SRG ein alarmierendes Symptom für eine Krise der demokratischen Gesellschaft.</p>
<p><strong>Wenn die Mehrheit der Stimmbevölkerung ein bestimmtes Medienmodell nicht mehr will, wo liegt dann das Problem?</strong><br />
Das alte Medienmodell mit separierten Segmenten – Zeitungen, Radio, Fernsehen, Internet – hat ausgespielt. Die Reorganisation setzt auch die SRG unter Zugzwang. Die Unsicherheit ist indessen bei privaten Medienanbietern ebenso gross. Daten sind inzwischen zu einer zukunftsträchtigen wirtschaftlichen Wertschöpfungsressource geworden, mit vielen Unbekannten, sowohl technisch wie auch vom Nutzerverhalten her. Die No-Billag-Initiative schlägt nun einen finanziellen Kahlschlag für die SRG vor. Ihre Urheber betonen, sie seien nicht gegen die öffentlich-rechtlichen Medien, diese sollen aber keine Gebühren oder Subventionen mehr erhalten. Sie versprechen den Batzen und das Weggli gleichzeitig. Solche widersprüchlichen Volksbegehren provozieren geradezu Interpretationskonflikte. Bei einer Annahme der Vorlage an der Urne würde sich umgehend die Frage stellen, ob die SRG als Qualitätssicherung- und Grundversorgungsmodell nicht einfach anders finanziert werden müsste. Zum Beispiel durch einen Leistungsauftrag analog zu den SBB, der über die Bundesfinanzen abzugelten wäre.</p>
<p><strong>Der Beitrag der SRG-Programme zum Austausch zwischen den Sprachregionen ist oft bescheidener als behauptet. Über das Ausland erfährt man am Radio mitunter mehr als über die anderen Sprachregionen der Schweiz. Wird die nationale Integrationsfunktion der SRG überschätzt?</strong><br />
Da gibt es einen performativen Widerspruch: der nationale Zusammenhalt bedingt in der Schweiz eine Stärkung des Föderalismus und die Repräsentation verschiedener Landesteile. Gleichzeitig wird, wenn regionale Formate bedient werden, ein Blick über die Grenzen unabdingbar. Regionen sind ja durch ihren Europa- und Weltbezug entstanden. Das Zürcher Oberland existierte als Region nur deshalb, weil es einen globalen Markt für Textilien gab. Der grenzüberschreitende Austausch ist auch für die SRG ein absolut wichtiger Auftrag.</p>
<p><small>Das Gespräch fand am 11. Mai in Zürich statt. Es ist im Auftrag der Zeitschrift LINK der <a href="http://srgd.ch/" target="_blank">SRG-Trägerschaft</a> entstanden und wurde dort zuerst veröffentlicht.</small></p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2016/05/25/erdogan-als-bedrohung-fuer-die-srg/">Erdogan als Bedrohung für die SRG?</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Werbeallianz präsentiert sich erstmals der Branche</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2016/05/20/werbeallianz-praesentiert-sich-erstmals-der-branche/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 May 2016 20:16:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Admeira]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=10794</guid>

					<description><![CDATA[<p>Rund 400 Gäste aus der Schweizer Werbe- und Medienbranche versammelten sich anlässlich des ersten Kundenevents von Admeira im StageOne in Zürich-Oerlikon. Der Anlass stand unter dem Motto «Perspektivenwechsel». Roger de Weck sorgte für eine Überraschung.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2016/05/20/werbeallianz-praesentiert-sich-erstmals-der-branche/">Werbeallianz präsentiert sich erstmals der Branche</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Rund 400 Gäste aus der Schweizer Werbe- und Medienbranche versammelten sich anlässlich des ersten Kundenevents von Admeira im StageOne in Zürich-Oerlikon. Der Anlass stand unter dem Motto «Perspektivenwechsel». Roger de Weck sorgte für eine Überraschung.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2016/05/20/werbeallianz-praesentiert-sich-erstmals-der-branche/">Werbeallianz präsentiert sich erstmals der Branche</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>So verändert Admeira das Spielfeld</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2016/04/14/so-veraendert-admeira-das-spielfeld/</link>
					<comments>https://medienwoche.ch/2016/04/14/so-veraendert-admeira-das-spielfeld/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Michael Ziesmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Apr 2016 06:36:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[E-Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Ringier]]></category>
		<category><![CDATA[SRG]]></category>
		<category><![CDATA[Swisscom]]></category>
		<category><![CDATA[Mediaagenturen]]></category>
		<category><![CDATA[TV-Werbung]]></category>
		<category><![CDATA[Admeira]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=27243</guid>

					<description><![CDATA[<p>Mehr als die Summe seiner Einzelteile: Admeira, das Gemeinschaftsunternehmen von Swisscom, Ringier und SRG, kann nicht nur Werbevermarktung. Der neue Player begibt sich mit seinen Angeboten auch auf das Terrain der Mediaagenturen und verändert so das Spielfeld. Admeira ist nicht nur eine Kampfansage an andere Medienhäuser und -vermarkter wie Tamedia oder Goldbach Media. Admeira ist <a href="https://medienwoche.ch/2016/04/14/so-veraendert-admeira-das-spielfeld/">Weiterlesen ...</a></p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2016/04/14/so-veraendert-admeira-das-spielfeld/">So verändert Admeira das Spielfeld</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mehr als die Summe seiner Einzelteile: Admeira, das Gemeinschaftsunternehmen von Swisscom, Ringier und SRG, kann nicht nur Werbevermarktung. Der neue Player begibt sich mit seinen Angeboten auch auf das Terrain der Mediaagenturen und verändert so das Spielfeld.<br />
<span id="more-27243"></span><br />
<a href="http://admeira.ch/" target="_blank">Admeira</a> ist nicht nur eine Kampfansage an andere Medienhäuser und -vermarkter wie Tamedia oder Goldbach Media. Admeira ist auch eine Kampfansage an Mediaagenturen. Denn Admeira verkauft nicht nur Werbeplätze der drei beteiligten Unternehmen Swisscom, Ringier und SRG, Admeira plant nicht nur den Medieneinsatz, sondern stellt auch je nach Zielsetzung einer Kampagne individuelle und vor allem crossmediale Konzepte zusammen.</p>
<p><a href="https://medienwoche.ch/2016/03/31/admeira-oder-die-hohle-gasse-der-werbewirtschaft/">Admeira vereint nicht weniger als 80 Medienmarken</a>, die laut Medienkonsumstudie 2016 zusammen 95 Prozent der Schweizer Bevölkerung erreichen. Deshalb schafft Admeira mit diesem umfassenden Portefeuille die Voraussetzungen für individuelle und medienübergreifende Gesamtlösungen für seine Kunden – im Kern also genau das, was bisher nur Mediaagenturen leisten konnten. Das trifft auch auf neue Werbeformen zu, etwa interaktive Angebote fürs Fernsehen. Und zwar zukünftig nicht nur über die wenig verbreiteten Smart-TV-Geräte, sondern über das populäre Swisscom-TV . So können seit Anfang April TV-Werbekunden erste interaktive Möglichkeiten nutzen, indem Fernsehwerbung – wenn sie denn auf einem internetfähigen Gerät konsumiert wird – direkt mit Angeboten der Werbekunden auf einer Website verknüpft werden.</p>
<p>Das Admeira Digital Network führt Webseiten mit Werbeformen in TV und Print zusammen. Daraus bilden sich thematisch fokussierte Kombinationen wie «Kombi Serien» oder «Kombi People». Oder Pakete, die sich auf bestimmte Werbeziele fokussieren, wie «Kombi Reach national» – also dem schnellen Aufbau von maximaler Reichweite. Oder die «Kombi HHF national» – also das zielgruppenspezifische Paket, um haushaltsführende Personen crossmedial zu erreichen.</p>
<p>Neben diesen crossmedialen Standard-Paketen will Admeira gemeinsam mit den Werbeauftraggebern individuelle Lösungen entwickeln. Je nachdem, was als Kampagnenziel definiert wird: schneller Reichweitenaufbau für schnell drehende Konsumprodukte wie Jogurt oder Waschmittel (Fast Moving Consumer Goods, FMCG), langfristige Image- oder Sponsoring-Kampagne zur Steigerung der Markenbekanntheut oder sehr individuelle Zielgruppen beispielsweise für hochwertige Investitionsgüter wie Autos.</p>
<p>Das entspricht durchaus den Erwartungen der Werbeauftraggeber: «Unsere Mitglieder erwarten grundsätzlich einfache und vorteilhafte Angebote über Mediengrenzen hinweg, welche ihnen helfen ihre Kommunikationsziele zu erreichen», sagt Roland Ehrler, Direktor des Werbe-Auftraggeberverbands SWA. Ende April wird Admeira den interessierten Verbandsmitgliedern die neuen Möglichkeiten präsentieren.</p>
<p>Martin Schneider, CEO von Admeira, geht davon aus, dass sein Unternehmen bieten kann, was die Werbeauftraggeber verlangen: «Unser Portfolio beinhaltet crossmediale und massgeschneiderte Kommunikationslösungen sowie Erweiterungen oder Kombination von Produkten zur Verstärkung der Wirkung. Werbekunden können auf Wunsch mit ihren Zielgruppen interagieren. Mittels Landing Pages, Shopping und Verknüpfung mit e-Commerce oder speziellen Rabatt-Angeboten. Die Interaktivität wird schrittweise ausgebaut. Bald auch auf Swisscom-TV, Tablets und Smartphones. Und in einem weiteren Ausbauschritt auf dem Big-Screen bei Swisscom-TV».</p>
<p>Mussten Werbeauftraggeber bisher bei Mediaplänen über mehrere Mediengattungen hinweg Mediaagenturen beauftragen, ermöglicht nun auch Admeira das individuelle Erstellen von Kommunikationslösungen, bei denen im besten Fall nicht mehr allein für die Tatsache bezahlt werden muss, dass Werbung stattfindet sondern fürdie konkret erreichten Werbekontakte. Und zwar bei quantitativen Zielgruppen aber auch bei qualitativ definierten Zielgruppen, die aufgrund der sehr präzisen Möglichkeiten mit TV-Werbung in Kombination mit den Daten der Swisscom möglich werden. Ob dies das Aussteuern von Werbekampagnen mittels Programmatic Buying über Mediengrenzen hinweg in Echtzeit möglich sein wird, und durch Native Advertising und Content Marketing ergänzt werden wird, ist im Detail zwar noch offen, erscheint aber als der nächste logische Schritt.</p>
<p>Denn das Kombinieren von Umfeldern verschiedener Print-Angebote von Ringier mit Sendungen der SRG auf der Basis der Daten der Swisscom – ergänzt durch interaktive Verknüpfung mit Webseiten und den Möglichkeiten des Internets – ist der grosse Mehrwert von Admeira gegenüber anderen Medienvermarktern aber auch Mediaagenturen. Diese sind in der Schweiz vermittelnd tätig und kaufen im Gegensatz zum deutschen Markt keine Werbeplätze auf eigenen Namen und eigene Rechnung, um dann selbst damit zu eigenen Preisen damit zu handeln.</p>
<p>Im Kern realisiert eine GroupM in Deutschland genau das was Admeira in der Schweiz umsetzt: das Kombinieren verschiedener Arten von Werbeplätzen, die zu einem vorher nicht vorhandenen Paket veredelt werden. Nur mit dem entscheidenden Unterschied, dass die Werbeplätze, die Admeira vermarktet, nicht bei Dritten gekauft wurden, sondern ohne zwischengeschaltete Konstrukte direkt gegenüber den Werbeauftraggebern angeboten werden. Das könnte erklären, weshalb sich Mediaagenturen in der Diskussion über Admeira bisher <a href="https://medienwoche.ch/2015/08/04/warum-coop-haribo-co-den-mediaagenturen-die-kalte-schulter-zeigen/">auffallend zurückgehalten haben</a>.</p>
<p>So verwundert es kaum, dass auch die deutsche Werbefachpresse Admeira erhöhte Aufmerksamkeit widmet. Denn der Strukturwandel der Werbewirtschaft findet nicht nur auf Medienseite oder auf Seiten der Werbeauftraggeber statt, sondern deshalb auch bei vermittelnd tätigen Marktteilnehmern.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2016/04/14/so-veraendert-admeira-das-spielfeld/">So verändert Admeira das Spielfeld</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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