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	<title>Axel Springer | MEDIENWOCHE</title>
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	<link>https://medienwoche.ch</link>
	<description>Magazin für Medien, Journalismus, Kommunikation &#38; Marketing</description>
	<lastBuildDate>Tue, 28 Jun 2022 15:15:50 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
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		<title>Wissenschaftsjournalismus: Nette Erklärbären war einmal</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2022/06/28/wisseschaftsjournalismus-nette-erklaerbaeren-war-einmal/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Jun 2022 15:01:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Axel Springer]]></category>
		<category><![CDATA[Welt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Pandemie hat auch in Medienhäusern Spuren hinterlassen. Besonders augenfällig: der Graben zwischen Wissensressort und Rest der Redaktion.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/06/28/wisseschaftsjournalismus-nette-erklaerbaeren-war-einmal/">Wissenschaftsjournalismus: Nette Erklärbären war einmal</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Pandemie hat auch in Medienhäusern Spuren hinterlassen. Besonders augenfällig: der Graben zwischen Wissensressort und Rest der Redaktion.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/06/28/wisseschaftsjournalismus-nette-erklaerbaeren-war-einmal/">Wissenschaftsjournalismus: Nette Erklärbären war einmal</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Axel Springer: Ausverkauf in Osteuropa</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/08/02/axel-springer-ausverkauf-in-osteuropa/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Aug 2021 11:51:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Ringier Axel Springer]]></category>
		<category><![CDATA[Axel Springer]]></category>
		<category><![CDATA[Osteuropa]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Er ist der erste große Einschnitt seit dem Einstieg des Finanzinvestors KKR: Axel Springer veräußert alle osteuropäischen Medienaktivitäten bis auf Polen an den Partner Ringier.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Er ist der erste große Einschnitt seit dem Einstieg des Finanzinvestors KKR: Axel Springer veräußert alle osteuropäischen Medienaktivitäten bis auf Polen an den Partner Ringier.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/08/02/axel-springer-ausverkauf-in-osteuropa/">Axel Springer: Ausverkauf in Osteuropa</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Springer: Rechte APO mit medialer Macht</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/03/03/springer-rechte-apo-mit-medialer-macht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Mar 2021 10:38:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Axel Springer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Albrecht von Lucke analysiert, wie der Springer-Konzern in Deutschland von rechts gegen die Regierung mobilmacht.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Albrecht von Lucke analysiert, wie der Springer-Konzern in Deutschland von rechts gegen die Regierung mobilmacht.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/03/03/springer-rechte-apo-mit-medialer-macht/">Springer: Rechte APO mit medialer Macht</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Datenschützer mit Eigeninteressen</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/02/02/datenschuetzer-mit-eigeninteressen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Paszti]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Feb 2021 12:01:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Axel Springer]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Apple]]></category>
		<category><![CDATA[Mathias Döpfner]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Apple und der Chef von Axel Springer attackieren das Online-Geschäft mit Nutzerdaten. Muss sich Facebook vor ihnen fürchten?</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Apple und der Chef von Axel Springer attackieren das Online-Geschäft mit Nutzerdaten. Muss sich Facebook vor ihnen fürchten?</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/02/02/datenschuetzer-mit-eigeninteressen/">Datenschützer mit Eigeninteressen</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Was in Deutschland nicht funktioniert, soll bald in ganz Europa gelten</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2018/06/14/was-in-deutschland-nicht-funktioniert-soll-bald-in-ganz-europa-gelten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Jun 2018 10:30:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Auf dem Radar]]></category>
		<category><![CDATA[Axel Springer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In der Schweiz haben die Verleger wohlweislich davon Abstand genommen, in Deutschland hat das sogenannte Leistungsschutzrecht für Presseverleger seit fünf Jahren Gesetzeskraft. Gebracht hat es ausser Spesen – nichts. Keinen Euro-Cent musste Google den Medien überwiesen, obwohl ja genau dieser Geldfluss das Ziel des Anti-Google-Gesetzes war. Trotz des grandiosen Misserfolgs in Deutschland soll nun europaweit ein Leistungsschutzrecht eingeführt werden, mit dem Ziel, dass die Anzeige von Suchergebnissen von Verlagen kostenpflichtig wird. Für Sascha Lobo ist das ein «realitätsfernes Quatschgesetz», weil es um mehr geht als nur um das Verhältnis von Verlagen zu Google: Die Verlinkung von Inhalten Dritter könnte generell kostenpflichtig werden. Darum sprechen Kritiker auch von einer «Link-Steuer». Ein Grundprinzip des freien Internets würde damit ausgehebelt. Am 20. Juni stimmt der Rechtsausschuss des EU-Parlaments darüber ab.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2018/06/14/was-in-deutschland-nicht-funktioniert-soll-bald-in-ganz-europa-gelten/">Was in Deutschland nicht funktioniert, soll bald in ganz Europa gelten</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In der Schweiz haben die Verleger wohlweislich davon Abstand genommen, in Deutschland hat das sogenannte Leistungsschutzrecht für Presseverleger seit fünf Jahren Gesetzeskraft. Gebracht hat es ausser Spesen – nichts. Keinen Euro-Cent musste Google den Medien überwiesen, obwohl ja genau dieser Geldfluss das Ziel des Anti-Google-Gesetzes war. Trotz des grandiosen Misserfolgs in Deutschland soll nun europaweit ein Leistungsschutzrecht eingeführt werden, mit dem Ziel, dass die Anzeige von Suchergebnissen von Verlagen kostenpflichtig wird. Für Sascha Lobo ist das ein «realitätsfernes Quatschgesetz», weil es um mehr geht als nur um das Verhältnis von Verlagen zu Google: Die Verlinkung von Inhalten Dritter könnte generell kostenpflichtig werden. Darum sprechen Kritiker auch von einer «Link-Steuer». Ein Grundprinzip des freien Internets würde damit ausgehebelt. Am 20. Juni stimmt der Rechtsausschuss des EU-Parlaments darüber ab.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2018/06/14/was-in-deutschland-nicht-funktioniert-soll-bald-in-ganz-europa-gelten/">Was in Deutschland nicht funktioniert, soll bald in ganz Europa gelten</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>«Bald gilt nicht mehr Mobile first, sondern Mobile Only»</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2017/12/14/bald-gilt-nicht-mehr-mobile-first-sondern-mobile-only/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Dec 2017 22:07:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Auf dem Radar]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Axel Springer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Medienmanager Jan Bayer, in der Geschäftsführung von Axel Springer für «Bild»- und «Welt»-Gruppe zuständig, hatte in diesem Jahr von sich Reden gemacht als er die Trennung von Digital- und Print-Geschäft anordnete. Im Gespräch mit dem Fachmagazin «Horizont» erklärt Bayer, wie stark sich das digitale Mediengeschäft in letzter Zeit gewandelt hat und welche Schritte er für einen Erfolg erforderlich hält. Was die digitale Werbung angeht, sieht er nur noch Mobile als relevante Plattform. Welche Formate auf Mobilgeräten funktionierten, darauf habe noch niemand eine «wirklich überzeugende Antwort» gefunden. Native Advertising spiele «sicherlich eine wichtige Rolle».</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2017/12/14/bald-gilt-nicht-mehr-mobile-first-sondern-mobile-only/">«Bald gilt nicht mehr Mobile first, sondern Mobile Only»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Medienmanager Jan Bayer, in der Geschäftsführung von Axel Springer für «Bild»- und «Welt»-Gruppe zuständig, hatte in diesem Jahr von sich Reden gemacht als er die Trennung von Digital- und Print-Geschäft anordnete. Im Gespräch mit dem Fachmagazin «Horizont» erklärt Bayer, wie stark sich das digitale Mediengeschäft in letzter Zeit gewandelt hat und welche Schritte er für einen Erfolg erforderlich hält. Was die digitale Werbung angeht, sieht er nur noch Mobile als relevante Plattform. Welche Formate auf Mobilgeräten funktionierten, darauf habe noch niemand eine «wirklich überzeugende Antwort» gefunden. Native Advertising spiele «sicherlich eine wichtige Rolle». </p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2017/12/14/bald-gilt-nicht-mehr-mobile-first-sondern-mobile-only/">«Bald gilt nicht mehr Mobile first, sondern Mobile Only»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Medienkrise? 19 Millionen Euro für den Springer-Chef</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2017/07/05/medienkrise-19-millionen-euro-fuer-den-springer-chef/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Jul 2017 10:34:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Auf dem Radar]]></category>
		<category><![CDATA[Mathias Döpfner]]></category>
		<category><![CDATA[Axel Springer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Gehalt von Mathias Döpfner, Vorstandsvorsitzender von Axel Springer, wird nicht offiziell kommuniziert. Nach Schätzungen von Fachleuten soll es im letzten Jahr um die 19 Millionen Euro betragen haben. Das wäre mehr als die Chefs von SAP und Daimler. Zumindst für Döpfner gibt es keine Medienkrise.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2017/07/05/medienkrise-19-millionen-euro-fuer-den-springer-chef/">Medienkrise? 19 Millionen Euro für den Springer-Chef</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Gehalt von Mathias Döpfner, Vorstandsvorsitzender von Axel Springer, wird nicht offiziell kommuniziert. Nach Schätzungen von Fachleuten soll es im letzten Jahr um die 19 Millionen Euro betragen haben. Das wäre mehr als die Chefs von SAP und Daimler. Zumindst für Döpfner gibt es keine Medienkrise.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2017/07/05/medienkrise-19-millionen-euro-fuer-den-springer-chef/">Medienkrise? 19 Millionen Euro für den Springer-Chef</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>«Facebook darf nicht globaler Superzensor werden»</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2017/01/26/facebook-darf-nicht-globaler-superzensor-werden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Jan 2017 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Axel Springer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mathias Döpfner (54), Vorstandsvorsitzender von Axel-Springer, warnt vor einem Machtzuwachs für Facebook. Die Social-Media-Plattform solle sich aus der Bewertung von Inhalten heraushalten, auch von Fake News und anderem Unsinn.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Mathias Döpfner (54), Vorstandsvorsitzender von Axel-Springer, warnt vor einem Machtzuwachs für Facebook. Die Social-Media-Plattform solle sich aus der Bewertung von Inhalten heraushalten, auch von Fake News und anderem Unsinn.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2017/01/26/facebook-darf-nicht-globaler-superzensor-werden/">«Facebook darf nicht globaler Superzensor werden»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Erdogan als Bedrohung für die SRG?</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2016/05/25/erdogan-als-bedrohung-fuer-die-srg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 May 2016 10:45:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gespräche]]></category>
		<category><![CDATA[Pressefreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Jakob Tanner]]></category>
		<category><![CDATA[Admeira]]></category>
		<category><![CDATA[Erdogan]]></category>
		<category><![CDATA[Axel Springer]]></category>
		<category><![CDATA[SRG]]></category>
		<category><![CDATA[Service public]]></category>
		<category><![CDATA[No Billag]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Historiker Jakob Tanner sieht den öffentlichen Rundfunks in einer eminenten Rolle für die Demokratie, weil der Mediensektor nicht nach einer reinen Marktlogik funktionieren kann. Er spart aber auch nicht mit Kritik an der SRG. Den Werbeverbund mit Ringier und Swisscom findet er eine «merkwürdige Sache». MEDIENWOCHE: Der Service public im Allgemeinen und die SRG <a href="https://medienwoche.ch/2016/05/25/erdogan-als-bedrohung-fuer-die-srg/">Weiterlesen ...</a></p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2016/05/25/erdogan-als-bedrohung-fuer-die-srg/">Erdogan als Bedrohung für die SRG?</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Historiker Jakob Tanner sieht den öffentlichen Rundfunks in einer eminenten Rolle für die Demokratie, weil der Mediensektor nicht nach einer reinen Marktlogik funktionieren kann. Er spart aber auch nicht mit Kritik an der SRG. Den Werbeverbund mit Ringier und Swisscom findet er eine «merkwürdige Sache».<br />
<span id="more-27405"></span><br />
<strong>MEDIENWOCHE: Der Service public im Allgemeinen und die SRG im Speziellen, stehen stark im Gegenwind. Beobachten wir da eine neue Qualität der Institutionenkritik oder ist sie einfach schriller und lauter?</strong><br />
Jakob Tanner: Seit dem ausgehenden 20. Jahrhundert hat die Kritik an staatlichen und öffentlichen Einrichtungen zugenommen. In den 1980er Jahren kamen in der Politik Schlagworte wie Privatisierung und Liberalisierung auf. Vorangetrieben wurde diese Marktorientierung durch den Aufstieg des Finanzmarkt-Kapitalismus, der die Idee des Shareholder-Value popularisierte. Diesen Privatisierungsdruck bekommt selbstverständlich auch die SRG zu spüren.</p>
<p><strong>Wie manifestiert sich dieser Druck auf die SRG?</strong><br />
Hier geht es um unterschiedliche Vorstellungen, wie eine demokratische Gesellschaft organisiert sein soll. Öffentlich-rechtliche Medienanstalten leisten einen zentralen Beitrag zur Qualität der Information und zur fundierten Berichterstattung in der Öffentlichkeit. Sie werden heute nicht nur durch die erwähnten Rentabilisierungsstrategien und den Kampf um Marktanteile in Frage gestellt. Vielmehr stellen wir europaweit einen Aufschwung nationalistischer Bewegungen fest. In Ländern wie Polen und Ungarn sind nationalkonservative und rechte Regierungen bereits an der Macht und halten eine antiliberale Volksideologie hoch. Der Ausbau der medialen Kontrollmacht gehört hier zum Regierungsprogramm. Am Beispiel der Türkei zeigt sich zudem, wie ein Autokrat nicht nur im eigenen Land die freie Berichterstattung mit Füssen tritt, sondern sein Mediendiktat in die EU zu importieren versucht. Solche Tendenzen betreffen auch die Schweiz.<br />
<strong><br />
Erdogan als Bedrohung für die SRG: Ist das nicht etwas weit hergeholt?</strong><br />
Ohne öffentlich-rechtliche Medien mit entsprechendem intellektuellem und finanziellem Rückgrat kann es überall rasch zu einer Erosion von Freiheitswerten und Menschenrechten kommen. In Deutschland können wir diese Auseinandersetzung heute live verfolgen. Die Schweiz ist zwar nicht Mitglied der EU, aber mitten in diesem Spannungsfeld drin.</p>
<p><strong>Die Haltung der Bevölkerung zum Service public in der Schweiz ist ziemlich inkonsistent: Die Leistungen von SBB, Post und Swisscom will man stärken, bei der SRG gibt es starke Kräfte, die das Unternehmen schwächen wollen. Wie erklären Sie sich diesen Widerspruch?</strong><br />
Ich habe keine aktuellen Umfragewerte zur Hand, aber mir scheint, dass die SRG doch einen beträchtlichen Rückhalt in der Bevölkerung geniesst, der kleingeredet wird von Leuten, welche den Aktionsradius für private Medien vor allem im Werbemarkt erweitern wollen. Es zeigt sich allerdings, dass die Gebühren zur Finanzierung der SRG unbeliebt sind, während ihre Unabhängigkeit und ihre Programme Unterstützung finden. Zurzeit macht die SRG aber auch merkwürdige Sachen, etwa diese Allianz mit Swisscom und Ringier…</p>
<p><strong>…ein wichtiges Projekt, wie die SRG immer wieder betont.</strong><br />
Das aber auch verschiedene Fragen aufwirft, weil da drei Giganten in eine neue Skalierung hineinkommen und man sich schon fragen muss, wieso soll gerade die eine private Mediengruppe vom guten Renommee der SRG profitieren soll. Die Argumentation, hier gehe es um ein völlig neues medientechnisches Umfeld und um den Aufbau eines Gegenpols zur amerikanischen Medienmacht leuchtet deshalb nicht ein, weil Ringier gleichzeitig mit Axel Springer verbandelt ist, der seinerseits eng mit Google kooperiert.</p>
<p><strong>Die SRG in ihrer heutigen Form wird von der No-Billag-Initiative existenziell bedroht. Was würde der Schweiz fehlen ohne öffentlich finanzierte Medien?</strong><br />
Die SRG war seit ihrer Gründung im Jahre 1931 von Gebühren abhängig. Seit der Zwischenkriegszeit gab es – in wechselnden historischen Konstellationen – die Einsicht, dass der Mediensektor nicht nach einer reinen Marktlogik funktionieren kann. Es herrschte in der Schweiz immer ein Mischsystem vor, in dem auch starke privatwirtschaftliche Akteure, insbesondere die grossen Tageszeitungen, eine herausragende Rolle spielten. Die SRG verstand sich zu Recht als Teil einer demokratischen Organisation der Gesellschaft, die sich eben nicht auf individuelles Wahlhandeln von Konsumentinnen und Konsumenten reduzieren lässt. Die Demokratie lebt von informierten Bürgerinnen und Bürgern. Weil Qualität der Berichterstattung nicht vom Himmel fällt, wäre das Verschwinden der SRG ein alarmierendes Symptom für eine Krise der demokratischen Gesellschaft.</p>
<p><strong>Wenn die Mehrheit der Stimmbevölkerung ein bestimmtes Medienmodell nicht mehr will, wo liegt dann das Problem?</strong><br />
Das alte Medienmodell mit separierten Segmenten – Zeitungen, Radio, Fernsehen, Internet – hat ausgespielt. Die Reorganisation setzt auch die SRG unter Zugzwang. Die Unsicherheit ist indessen bei privaten Medienanbietern ebenso gross. Daten sind inzwischen zu einer zukunftsträchtigen wirtschaftlichen Wertschöpfungsressource geworden, mit vielen Unbekannten, sowohl technisch wie auch vom Nutzerverhalten her. Die No-Billag-Initiative schlägt nun einen finanziellen Kahlschlag für die SRG vor. Ihre Urheber betonen, sie seien nicht gegen die öffentlich-rechtlichen Medien, diese sollen aber keine Gebühren oder Subventionen mehr erhalten. Sie versprechen den Batzen und das Weggli gleichzeitig. Solche widersprüchlichen Volksbegehren provozieren geradezu Interpretationskonflikte. Bei einer Annahme der Vorlage an der Urne würde sich umgehend die Frage stellen, ob die SRG als Qualitätssicherung- und Grundversorgungsmodell nicht einfach anders finanziert werden müsste. Zum Beispiel durch einen Leistungsauftrag analog zu den SBB, der über die Bundesfinanzen abzugelten wäre.</p>
<p><strong>Der Beitrag der SRG-Programme zum Austausch zwischen den Sprachregionen ist oft bescheidener als behauptet. Über das Ausland erfährt man am Radio mitunter mehr als über die anderen Sprachregionen der Schweiz. Wird die nationale Integrationsfunktion der SRG überschätzt?</strong><br />
Da gibt es einen performativen Widerspruch: der nationale Zusammenhalt bedingt in der Schweiz eine Stärkung des Föderalismus und die Repräsentation verschiedener Landesteile. Gleichzeitig wird, wenn regionale Formate bedient werden, ein Blick über die Grenzen unabdingbar. Regionen sind ja durch ihren Europa- und Weltbezug entstanden. Das Zürcher Oberland existierte als Region nur deshalb, weil es einen globalen Markt für Textilien gab. Der grenzüberschreitende Austausch ist auch für die SRG ein absolut wichtiger Auftrag.</p>
<p><small>Das Gespräch fand am 11. Mai in Zürich statt. Es ist im Auftrag der Zeitschrift LINK der <a href="http://srgd.ch/" target="_blank">SRG-Trägerschaft</a> entstanden und wurde dort zuerst veröffentlicht.</small></p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2016/05/25/erdogan-als-bedrohung-fuer-die-srg/">Erdogan als Bedrohung für die SRG?</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Axel Springer sieht Journalismus nur als Vehikel für Werbung</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2015/09/29/axel-springer-sieht-journalismus-nur-als-vehikel-fuer-werbung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Paszti]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Sep 2015 09:16:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Axel Springer]]></category>
		<category><![CDATA[Adblocker]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Werbeblocker Adblock Plus hat einen weiteren Prozess gegen Medien gewonnen. In dem Verfahren vertrat der Verlag Axel Springer eine sehr ehrliche Auffassung, wozu ihm Journalismus dient und was er von Adblock-Nutzern hält.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2015/09/29/axel-springer-sieht-journalismus-nur-als-vehikel-fuer-werbung/">Axel Springer sieht Journalismus nur als Vehikel für Werbung</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Werbeblocker Adblock Plus hat einen weiteren Prozess gegen Medien gewonnen. In dem Verfahren vertrat der Verlag Axel Springer eine sehr ehrliche Auffassung, wozu ihm Journalismus dient und was er von Adblock-Nutzern hält.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2015/09/29/axel-springer-sieht-journalismus-nur-als-vehikel-fuer-werbung/">Axel Springer sieht Journalismus nur als Vehikel für Werbung</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Friede Springer: &#8222;Ich würde nie einen Artikel in unseren Zeitungen kritisieren&#8220;</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2015/09/22/friede-springer-ich-wuerde-nie-einen-artikel-in-unseren-zeitungen-kritisieren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Sep 2015 11:39:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Axel Springer]]></category>
		<category><![CDATA[Friede Springer]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=6769</guid>

					<description><![CDATA[<p>Friede Springer gilt als öffentlichkeitsscheu und bescheiden. Reden zu halten, in der Öffentlichkeit stehen, das falle ihr immer noch schwer, sagt die Groß-Verlegerin. Für den Deutschlandfunk machte die passionierte Radiohörerin eine Ausnahme. Im Interview verrät sie, warum ihr Mann Axel Springer &#8222;eigentlich immer Recht hatte&#8220;, warum sie am gedruckten Wort festhalten will und was ihre <a href="http://www.deutschlandfunk.de/friede-springer-ich-wuerde-nie-einen-artikel-in-unseren.1295.de.html?dram:article_id=331710">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Friede Springer gilt als öffentlichkeitsscheu und bescheiden. Reden zu halten, in der Öffentlichkeit stehen, das falle ihr immer noch schwer, sagt die Groß-Verlegerin. Für den Deutschlandfunk machte die passionierte Radiohörerin eine Ausnahme. Im Interview verrät sie, warum ihr Mann Axel Springer &#8222;eigentlich immer Recht hatte&#8220;, warum sie am gedruckten Wort festhalten will und was ihre Freundschaft zu Angela Merkel ausmacht.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2015/09/22/friede-springer-ich-wuerde-nie-einen-artikel-in-unseren-zeitungen-kritisieren/">Friede Springer: „Ich würde nie einen Artikel in unseren Zeitungen kritisieren“</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ausländische Medienhäuser verlassen Russland</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2015/09/18/auslaendische-medienhaeuser-verlassen-russland/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Sep 2015 11:24:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Axel Springer]]></category>
		<category><![CDATA[Russland]]></category>
		<category><![CDATA[Edipress]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die umstrittene Verschärfung des Mediengesetzes in Russland stellt die Branche auf den Kopf. Leidtragende sind die zahlreichen ausländischen Firmen. Jetzt tritt Axel Springer den Rückzug an.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die umstrittene Verschärfung des Mediengesetzes in Russland stellt die Branche auf den Kopf. Leidtragende sind die zahlreichen ausländischen Firmen. Jetzt tritt Axel Springer den Rückzug an.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2015/09/18/auslaendische-medienhaeuser-verlassen-russland/">Ausländische Medienhäuser verlassen Russland</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Blendle-Gründer Blankesteijn: «Wir sind die Good Guys»</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2015/09/14/wir-sind-die-good-guys/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Sep 2015 09:31:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medienwoche]]></category>
		<category><![CDATA[Blendle]]></category>
		<category><![CDATA[New York Times]]></category>
		<category><![CDATA[Marten Blankesteijn]]></category>
		<category><![CDATA[Reportagen]]></category>
		<category><![CDATA[Holland]]></category>
		<category><![CDATA[Axel Springer]]></category>
		<category><![CDATA[NZZ]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kommt die Rettung aus Holland? Das Jungunternehmen Blendle bietet nun auch deutschsprachigen Verlagen eine einfache Bezahllösung für den Einzelverkauf ihrer Artikel an. Gründer und CEO Marten Blankesteijn (28) erklärt im Gespräch mit der MEDIENWOCHE, warum die Verlage in Blendle keine Konkurrenz zu ihren Digitalabos sehen und warum er sich nicht vor Nachahmern fürchtet. MEDIENWOCHE: Zum <a href="https://medienwoche.ch/2015/09/14/wir-sind-die-good-guys/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Kommt die Rettung aus Holland? Das Jungunternehmen Blendle bietet nun auch deutschsprachigen Verlagen eine einfache Bezahllösung für den Einzelverkauf ihrer Artikel an. Gründer und CEO Marten Blankesteijn (28) erklärt im Gespräch mit der MEDIENWOCHE, warum die Verlage in Blendle keine Konkurrenz zu ihren Digitalabos sehen und warum er sich nicht vor Nachahmern fürchtet.</strong><br />
<img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2015/09/marten_blankenstejin.jpg" alt="" width="1456" height="976" class="alignnone size-full wp-image-72383" srcset="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2015/09/marten_blankenstejin.jpg 1456w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2015/09/marten_blankenstejin-300x201.jpg 300w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2015/09/marten_blankenstejin-768x515.jpg 768w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2015/09/marten_blankenstejin-1024x686.jpg 1024w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2015/09/marten_blankenstejin-470x315.jpg 470w" sizes="(max-width: 1456px) 100vw, 1456px" /><br />
<strong>MEDIENWOCHE: Zum<a href="https://medium.com/zu-blendle/artikel-kiosk-blendle-ist-jetzt-in-deutschland-live-cd8aa855a9d9" target="_blank"> Start der deutschsprachigen Version</a> von Blendle haben aus der Schweiz gerade einmal NZZ und «Reportagen» angekündigt, künftig ihre Inhalte auch über diese Plattform verkaufen zu wollen. Warum nur die zwei?</strong><br />
Marten Blankesteijn: NZZ und «Reportagen» sind von sich aus auf uns zugekommen. So erklärt sich auch, warum bei der <a href="https://medienwoche.ch/2015/08/23/blendle-kaum-interesse-von-schweizer-verlagen/">Umfrage der MEDIENWOCHE</a> kürzlich die anderen Schweizer Medien abwartend reagiert haben. Die wissen zum Teil noch gar nicht richtig, wie Blendle funktioniert. Da wäre es ja komisch, wenn sie sagen würden: klar, wir sind dabei.</p>
<p><strong>Wie geht es weiter mit dem Schweizer Angebot auf Blendle?</strong><br />
In den meisten Ländern starten wir erst mit einer eigenen Version, wenn wir die Mehrheit der einheimischen Verlage an Bord haben. In der Schweiz ist das nicht nötig, weil es ja nun die deutschsprachige Version gibt, wo die wichtigsten Titel aus dem gesamten deutschsprachigen Raum verfügbar sind. Wir werden nun fortlaufend Schweizer Publikationen hinzufügen.</p>
<p><strong>Was suchen und lesen die Leute auf Blendle?</strong><br />
Was wir bisher vom Nutzerverhalten aus Holland und der Beta-Phase in Deutschland wissen, suchen die Leute vor allem lange Stücke, Hintergründiges, Interviews. Im Web gibt es zwar tonnenweise Lesestoff. Doch die überwiegende Mehrheit der journalistischen Texte sind verhältnismässig kurze und schnell geschriebene Artikel aus dem Nachrichtenbereich. Das ist zwar hilfreich um zu verstehen, was in der Welt gerade läuft. Aber warum etwas geschieht, erfährt man so nicht. Dafür braucht es eben andere Angebote. Wenn das Angebot klar besser ist als das, was es kostenlos im Web sonst gibt, sind die Leute auch bereit, dafür zu zahlen.</p>
<p><strong>Blendle ist in Holland gestartet, kommt jetzt in den deutschsprachigen Raum. Wann folgt der englischsprachige Markt?</strong><br />
Führende englischsprachige Titel sind dabei, wie etwa die New York Times, die Washington Post, das Wall Street Journal oder der Economist. Für die Lancierung eines eigenständigen englischen Angebots wollen wir aber eine breitere Palette anbieten können. Mit zwanzig bis vierzig Titeln können wir loslegen. Wir brauchen diesen Markt, ganz klar. Schliesslich verkaufen wir keine Abonnements zu 300 Euro, sondern einzelne Artikel im Cent-Bereich. Daher funktioniert unser Geschäftsmodell nur, wenn wir wirklich viele Artikel verkaufen können.</p>
<p><strong>Rennen Sie eigentlich offene Türen ein bei den Zeitungsverlagen?</strong><br />
Es braucht immer ein bisschen Zeit. Zuerst kommen immer die gleichen Fragen. Ob die Leute denn nicht ihr Abo kündigen, wenn sie bei Blendle nur das zahlen müssen, was sie wirklich nutzen Ich kann die Verleger aber beruhigen: Seit es Blendle in Holland gibt, fragen die Verlage nach Abo-Kündigungen, ob es wegen uns sei – was nie der Fall ist. Im Gegenteil: Die Zeitung «De Volkskrant», vergleichbar mit der NZZ in der Schweiz, verzeichnet zum ersten Mal seit Jahren eine Zunahme der Abonnenten, obwohl sie keinerlei Marketinganstrengungen unternommen haben. Darum gehen sie davon aus, dass das ein Effekt von Blendle sein könnte.</p>
<p><strong>Sie sehen also keinerlei Kannibalisierungsgefahr?</strong><br />
Es ist doch so: Eine 21-jährige Person meint heute, «Der Spiegel» sei eine kostenlose News-Website. Wie sollte so jemand überhaupt darauf kommen, den «Spiegel» zu abonnieren, wenn sie nicht einmal wissen, was das Magazin bietet. Das versuchen wir zu ändern. Wir erreichen eine junge Zielgruppe. Die Mehrheit der Blendle-Nutzer ist jünger als 35.</p>
<p><strong>Sprechen Sie die gezielt an?</strong><br />
Wir machen kein Marketing (lacht). Aber es hat sicher auch mit unserem Unternehmen zu tun. Unser Durchschnittsalter liegt bei 27, ich selbst bin 28. Und daher machen wir wohl ganz automatisch Sachen, die bei einer jungen Zielgruppe gut ankommen.</p>
<p><strong>Blendle verfügt über interessante Daten zum Lektüreverhalten seiner Kunden. Profitieren davon auch die Verlage?</strong><br />
Abgesehen von der E-Mail-Adresse, die einen Leser eindeutig identifizieren würde, teilen wir mit den Verlagen praktisch alle Daten, die bei uns anfallen. Für jeden Artikel, den wir auf Blendle anbieten, sieht man eine ganze Menge an Informationen. Wie oft wurde er gelesen? Zu welcher Tageszeit? Welches Geschlecht haben die Leser?</p>
<p><strong>Gibt es auch kritische Reaktionen vonseiten der Verlage?</strong><br />
Am Anfang fragten sich die Verlage schon auch: Was machen die Jungs eigentlich? Aber nach einer Phase das Abtastens würde ich heute so weit gehen, unser Verhältnis als freundschaftlich zu bezeichnen. Momentan sind wir die «Good Guys». Was unser Geschäftsmodell angeht, gibt es keinerlei Kritik. Am Anfang dachten die Verlage, dass wir ihnen gefährlich werden könnten. Aber jetzt merken sie, dass das nicht stimmt, weil sie die Zahlen kennen und sehen, was ihnen Blendle bringt.</p>
<p><strong>Hat Sie das überrascht?</strong><br />
Ich ging davon aus, dass wir als Partner wahrgenommen werden, wegen unserer Preisstruktur. Als Beispiel: Ein Digitalabo von «De Volkskrant» kostet 15 Euro im Monat. Bei uns kostet ein einzelner Artikel aus der Zeitung 25 Cent. Zwei Artikel pro Tag macht 50 Cent, mal 30 Tage im Monat macht 15 Euro. Mit zwei Artikeln pro Tag auf Blendle zahlt man also bereits den Abo-Preis. Das Abo zu künden, wäre in dem Fall nur sinnvoll, wenn ich pro Tag weniger als zwei Artikel lesen würde. Aber wer so wenig liest, kündigt sein Abo sowieso und nicht wegen Blendle.</p>
<p><strong>Wie können Verlage sonst noch profitieren, wenn sie mit Blendle zusammenarbeiten?</strong><br />
Ein gutes Beispiel ist VN, ein Nachrichtenmagazin aus Holland. Die suchten nach einer Lösung, wie sie ihre Artikel online kostenpflichtig anbieten können. Nun nutzen sie Blendle als Paywall. Das sieht dann so aus, dass man den Anfang eines kostenpflichtigen Artikels frei lesen kann. <a href="http://www.vn.nl/hafid-bouazza-tovenaarsleerling-van-nabokov/" target="_blank">Darunter erscheint ein Button</a>, wo man den Preis für den Artikel über sein Blendle-Konto zahlen kann und danach erscheint auf der Webseite der ganze Artikel</p>
<p><strong>Blendle ist also auch ein Paywall-Provider?</strong><br />
Wir gehen grundsätzlich davon aus, dass es einen riesigen Markt für kostenpflichtigen Journalismus gibt. Wenn es unser Ziel ist, Journalismus so einfach wie möglich zugänglich zu machen, dann ist die Paywall ein logischer Teil unseres Angebots. Warum sollten alle auf unsere Plattform kommen? Es spielt doch keine Rolle, wohin der Traffic geht, so lange die Leute für Journalismus zahlen.</p>
<p><strong>Erlebt der Journalismus gerade seinen iTunes-Moment?</strong><br />
Die Musikindustrie hat gezeigt, dass es möglich ist, für digitale Inhalte Geld zu verlangen. Vor zehn Jahren habe ich alle Musik gratis aus dem Internet heruntergeladen und dachte nie im Leben daran, je dafür zu bezahlen. Ich konnte mir kein besseres Geschäftsmodell vorstellen, als alles gratis zur Verfügung zu haben. Heute ist es sogar nicht einfacher: Es gibt alle Musik auf Youtube. Sogar meine Grossmutter kann das nutzen. Es wäre absolut sinnlos, für Musik zu zahlen. Gleichzeitig hat es aber Spotify geschafft, Millionen zahlende Kunden anzuziehen. Das zeigt, was ein positives Nutzungserlebnis ausmachen kann.</p>
<p><strong>Rechnen Sie mit Nachahmern?</strong><br />
Wenn man Blendle so anschaut, könnte man schon auf die Idee kommen, dass sich das leicht kopieren liesse. Ich weiss aber, was für eine Maschine unter der Oberfläche läuft. Da zweifle ich schon, dass das sonst jemand einfach so hinkriegen könnte. Über alles gesehen, ist es sicher am schwierigsten, das Nutzungserlebnis möglichst reibungslos zu gestalten. Ich habe schon viele Paywalls gesehen, aber keine ist so einfach gestaltet wie unsere.</p>
<p><strong>Wo sind die Schwachstellen?</strong><br />
Wir erhalten jede Nacht von den Zeitungsverlagen die Daten übermittelt. Zur Zeit sind das um die 50 Zeitungen die so reinkommen. All das sauber in unserer Auslage reinzupassen, ist der reinste Horror. Jeder Verlag hat sein eigenes System. In unserer Firma gibt es eigens eine Abteilung, die nur damit beschäftigt ist, die Zeitungsdaten aufzubereiten.</p>
<p><strong>Welche Rolle spielt Social Media?</strong><br />
Es ist zweifellos die grösste Quelle für unser Nutzerwachstum. Da wir kein Marketing betreiben, übernimmt Social Media diese Rolle. Blendle ist selbst auch ein Social Network, wo sich die Nutzer gegenseitig Artikel empfehlen und auf ihren Profilen weiterverbreiten können.</p>
<p><strong>Hat Blendle eigentlich Exklusivverträge mit den Verlagen?</strong><br />
Die Verlage können machen was sie wollen, wir binden sie nicht. Das gäbe nur komplizierte Diskussionen. Das ist es uns nicht wert. Denn schliesslich geht es um ein Geschäftsmodell für Journalismus. Wenn es sonst jemand besser machen sollte als wir, dann wäre das für Blendle der Moment, um aufzuhören.</p>
<p><strong>Welche Rolle spielen Axel Springer und die New York Times als Minderheitseigner von Blendle?</strong><br />
Wir haben uns bewusst für Verlage als Investoren entscheiden und nicht für Risikokapitalisten. Denn diese wollen irgendwann Geld sehen. Bei Axel Springer und der New York Times geht es um etwas anderes. Die New York Times sagte uns explizit, wenn es uns gelänge, mitzuhelfen die Digitalabos hochzuschrauben, dann hätten sie ihre Investition bald zurück. Die Verlage funktionieren eher so, dass sie finden, wir machten interessante Sachen, wo sie dabei sein wollen. Das mögen wir. Ausserdem verstehen wir unser Geschäft selbst am besten und wollen unser eigener Chef bleiben. Daher brauchen wir auch keine Verwaltungsräte, die uns sagen, was wir zu tun haben. Die Risikokapitalisten finden das komisch, weil die immer einen Verwaltungsrat haben. Springer und New York Times haben damit kein Problem, weil sie daran glauben, dass wir gute Arbeit leisten.</p>
<p><small>Das Gespräch fand am 11. September 2015 statt anlässlich des Schweizer Medienkongresses in Interlaken, wo Marten Blankesteijn als Gast eingeladen war.</small></p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2015/09/14/wir-sind-die-good-guys/">Blendle-Gründer Blankesteijn: «Wir sind die Good Guys»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Warum Coop, Haribo &#038; Co. den Mediaagenturen die kalte Schulter zeigen</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2015/08/04/warum-coop-haribo-co-den-mediaagenturen-die-kalte-schulter-zeigen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Aug 2015 12:25:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hintergrund]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Migros]]></category>
		<category><![CDATA[Trading]]></category>
		<category><![CDATA[Hans Bredow Institut]]></category>
		<category><![CDATA[Axel Springer]]></category>
		<category><![CDATA[ProSiebenSat.1 Media]]></category>
		<category><![CDATA[Mediaagenturen]]></category>
		<category><![CDATA[Coop]]></category>
		<category><![CDATA[Haribo]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=6023</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Entwicklungen der vergangenen Monate legen systemische Defizite der Werbewirtschaft offen. Defizite, die durch jahrelanges Aussitzen eine destruktive Eigendynamik erreicht haben, die nun als Bumerang mit voller Härte zurückschlägt. Werbeauftraggeber und Medienanbieter sind zum Handeln gezwungen, um die Wertschöpfungskette den Herausforderungen des veränderten Mediennutzungsverhaltens anzupassen, anstatt an überholten Rezepten der Vergangenheit festzuhalten und sich dem <a href="https://medienwoche.ch/2015/08/04/warum-coop-haribo-co-den-mediaagenturen-die-kalte-schulter-zeigen/">Weiterlesen ...</a></p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2015/08/04/warum-coop-haribo-co-den-mediaagenturen-die-kalte-schulter-zeigen/">Warum Coop, Haribo & Co. den Mediaagenturen die kalte Schulter zeigen</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Entwicklungen der vergangenen Monate legen systemische Defizite der Werbewirtschaft offen. Defizite, die durch jahrelanges Aussitzen eine destruktive Eigendynamik erreicht haben, die nun als Bumerang mit voller Härte zurückschlägt. Werbeauftraggeber und Medienanbieter sind zum Handeln gezwungen, um die Wertschöpfungskette den Herausforderungen des veränderten Mediennutzungsverhaltens anzupassen, anstatt an überholten Rezepten der Vergangenheit festzuhalten und sich dem Diktat der Mediaagenturen unterzuordnen.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2015/08/04/warum-coop-haribo-co-den-mediaagenturen-die-kalte-schulter-zeigen/">Warum Coop, Haribo & Co. den Mediaagenturen die kalte Schulter zeigen</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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