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	<title>Blick Romandie | MEDIENWOCHE</title>
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	<description>Magazin für Medien, Journalismus, Kommunikation &#38; Marketing</description>
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		<title>Frauenwahl, Geburtstagsinterview, Zahlensalat</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bettina Büsser]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Jun 2022 08:37:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medienwoche]]></category>
		<category><![CDATA[Verband Schweizer Medien]]></category>
		<category><![CDATA[SRG Insider]]></category>
		<category><![CDATA[Blick Romandie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>The Good – Eine ganz besondere Wahl Pietro Supino, Präsident der TX Group AG, kündigte diese Woche seinen Rücktritt als Präsident des Verbands Schweizer Medien (VSM) an. Als Nachfolger schlägt das VSM-Präsidium Andrea Masüger vor, VR-Delegierter der Somedia Press AG. Damit wiederholt sich ein Muster: Von 1992 bis 2003 war Hans Heinrich Coninx von Tamedia <a href="https://medienwoche.ch/2022/06/11/frauenwahl-geburtstagsinterview-zahlensalat/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/06/MW-Good-Bad-Ugly-20220611b.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/06/MW-Good-Bad-Ugly-20220611b.jpg" alt="" width="1456" height="488" class="aligncenter size-full wp-image-97818" srcset="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/06/MW-Good-Bad-Ugly-20220611b.jpg 1456w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/06/MW-Good-Bad-Ugly-20220611b-300x101.jpg 300w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/06/MW-Good-Bad-Ugly-20220611b-1024x343.jpg 1024w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/06/MW-Good-Bad-Ugly-20220611b-768x257.jpg 768w" sizes="(max-width: 1456px) 100vw, 1456px" /></a></p>
<h3>The Good – Eine ganz besondere Wahl</h3>
<p>Pietro Supino, Präsident der TX Group AG, kündigte diese Woche seinen <a href="https://www.schweizermedien.ch/artikel/medienmitteilung/2022/wechsel-an-der-spitze-andrea-masuger-soll-auf-pietro-supino-folgen" rel="noopener" target="_blank">Rücktritt als Präsident des Verbands Schweizer Medien</a> (VSM) an. Als Nachfolger schlägt das VSM-Präsidium Andrea Masüger vor, VR-Delegierter der Somedia Press AG. Damit wiederholt sich ein Muster: Von 1992 bis 2003 war Hans Heinrich Coninx von Tamedia Präsident, auf ihn folgte Hanspeter Lebrument von Somedia. Das Präsidentenamt wird weiterhin abwechselnd an einen Vertreter eines der mächtigsten Schweizer Medienhäuser und einen Vertreter eines mittleren Medienhauses, das in seiner Region mächtig ist, vergeben. Nichts Neues also.</p>
<p>Dafür konnte der Verband gleich zwei «Good News» verkünden. Ringier ist – nach jahrelanger Absenz aufgrund eines Streits über die Vermarktungsplattform Admeira – nicht nur wieder Verbandsmitglied, sondern soll auch wieder im Präsidium vertreten sein. Und zwar durch eine Frau! Als neues Präsidiumsmitglied wurde für die Wahl im September Ladina Heimgartner, Head Global Media Ringier AG und CEO «Blick»-Gruppe, vorgeschlagen. Damit nicht genug: Ebenfalls zur Wahl vorgeschlagen ist Ursula Nötzli, Chief Communications &#038; Sustainability Officer und Mitglied der Gruppenleitung der TX Group. Zwei Frauen – die allerersten Frauen im VSM-Präsidium!</p>
<p>Wurde auch Zeit.<br />
</p>
<h3>The Bad – Ein ganz besonderes Interview</h3>
<p>Ist es gut, wenn ein Untergebener seinen Chef interviewt? Das fragt man sich beim Lesen des (schriftlich geführten) <a href="https://www.blick.ch/schweiz/westschweiz/marc-walder-ueber-1-jahr-blick-romandie-les-welsches-sind-jung-im-kopf-id17556552.html" rel="noopener" target="_blank">Interviews</a> von «Blick-Romandie»-Chefredaktor Michel Jeanneret mit Ringier-CEO Marc Walder. Anlass war der erste Geburtstag von «Blick Romandie» (zu dem die MEDIENWOCHE natürlich herzlich gratuliert!).</p>
<p>«Marc Walder», so Jeanneret zu Anfang des Interviews, «meine erste Frage ist sehr direkt, so wie es unser Medium liebt: Warum haben Sie 62 Jahre gewartet, bevor Sie ‹Blick›, diesen Leuchtturm des Journalismus, in der Romandie lanciert haben?» «Gute Frage», lobte Walder, quasi Leuchtturmwärter des Journalismus, und rühmte die «enorme» digitale Stärke der Marke: ‹Blick› ist heute viel stärker, grösser, begehrter, attraktiver, relevanter, als ‹Blick› früher – nur auf Papier – je war. Deshalb sind wir vor einem Jahr endlich, endlich in die Westschweiz gegangen mit ‹Blick›.»</p>
<p>So und ähnlich geht es weiter. Jeanneret stellt «sehr direkte» Fragen, auch nach Walders «Erfolgsrezept», der Ringier-Strategie und der Zukunft; Walder antwortet in schönster PR-Manier. Zu «Blick Romandie» fiel ihm nur Gutes ein: «‹Blick Romandie› ist super gestartet. Wir sind happy. ‹Blick Romandie› hat seine Ziele erreicht. Nun muss er wachsen. Stark werden. Und unverzichtbar werden.»</p>
<p>En passant fragt Jeanneret auch, was Walder denn «aus diesem Abenteuer bei den Welschen» gelernt habe. Walder: «Les Welsches sind jung im Kopf. Les Welsches sind superkreativ. Und: Les Welsches sind ‹fun› und haben ‹fun›.»</p>
<p>Ils sont «fun», ces Welsches! Ob ihnen diese Beschreibung aus der Deutschschweiz wohl gefällt?</p>

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<h3>The Ugly – Die ganz besonderen Zahlen</h3>
<p>Muss man um die «Republik» bangen? «Das Medium steht vor einer ungewissen Zukunft», <a href="https://archive.ph/McOPq" rel="noopener" target="_blank">schrieb Beni Frenkel</a> auf «Inside Paradeplatz» (IP). Die «Republik» blähe ihren Personalbestand immer weiter auf, während die Abo-Zahl sinke.</p>
<p>Als der Artikel aufgeschaltet wurde, hatte IP eben für einen anderen Frenkel-Text eine Entschuldigung an Patrizia Laeri (CEO «elleXX») publiziert – weil diese dort «mit Beschreibungen betitelt» worden war, «die das Gericht in Meilen als verletzend taxierte», und überdies eine im Artikel genannte Zahl falsch war. Auf ein Zahlenproblem weist auch der Eintrag zu einem IP-Artikel vom 25. Mai: «Blick TV für 25 Zuschauer. Der Artikel über die Beachtung des Ringier-Kanals basierte auf einer falschen Basis (Mittag statt Mitternacht). <a href="https://archive.ph/Oh8QO" rel="noopener" target="_blank">Er wurde gelöscht</a>», steht da bloss noch. Autor des Textes: Beni Frenkel. Der zu Zahlen ein spezielles Verhältnis zu haben scheint.</p>
<p>Bei der «Republik» nimmt man Frenkels Text gelassen. «Einige Zahlen, die er aufführt, stimmen. Andere hingegen stimmen nicht», sagt Jonas Studach vom «Republik»-Support auf Anfrage der MEDIENWOCHE. Er korrigiert etwa die von Frenkel genannte Zahl an Festangestellten bei der «Republik» von 53 auf 47. Es sei aber nicht beabsichtigt, auf den Artikel zu reagieren: «Unser Budget sowie alle unsere Zahlen werden regelmässig transparent kommuniziert.» Und diese Zahlen zeigen, dass keine Bange angesagt ist: Die leicht rückläufige Abozahl liegt nach wie vor klar über den angestrebten 27&#8217;000 Abos, die es braucht, damit die «Republik» selbsttragend ist.</p>
<p>Frenkel indessen wird von Kommentatoren seines «Republik»-Artikels gelobt; manche feiern den baldigen Untergang des «Kommunistenblatts» – einer <a href="https://insideparadeplatz.ch/2022/06/06/republik-kaempft-mit-abo-schwund/#comment-580419" rel="noopener" target="_blank">sogar in Reimen</a>.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/06/11/frauenwahl-geburtstagsinterview-zahlensalat/">Frauenwahl, Geburtstagsinterview, Zahlensalat</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Marc Walder über 1 Jahr Blick Romandie: «Blick war nie stärker als heute!»</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2022/06/09/marc-walder-ueber-1-jahr-blick-romandie-blick-war-nie-staerker-als-heute/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Jun 2022 07:55:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Marc Walder]]></category>
		<category><![CDATA[Blick Romandie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Juni 2021 ging Blick in der Romandie an den Start. Aus Anlass des ersten Geburtstags interviewt Chefredaktor Michel Jeanneret Ringier-CEO Marc Walder.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/06/09/marc-walder-ueber-1-jahr-blick-romandie-blick-war-nie-staerker-als-heute/">Marc Walder über 1 Jahr Blick Romandie: «Blick war nie stärker als heute!»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Im Juni 2021 ging Blick in der Romandie an den Start. Aus Anlass des ersten Geburtstags interviewt Chefredaktor Michel Jeanneret Ringier-CEO Marc Walder.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/06/09/marc-walder-ueber-1-jahr-blick-romandie-blick-war-nie-staerker-als-heute/">Marc Walder über 1 Jahr Blick Romandie: «Blick war nie stärker als heute!»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Der «Blick» hat in der Westschweiz seinen Platz gefunden</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/11/24/der-blick-hat-in-der-westschweiz-seinen-platz-gefunden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Nov 2021 13:23:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Blick Romandie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vor rund einem halben Jahr wollten «Watson» und «Blick» als Online-Medien ohne Bezahlschranken in der Romandie Fuss fassen. Nach dem ersten halben Jahr zeigt sich: «20 minutes» und «Le matin.ch» müssen keine Angst vor der neuen Konkurrenz haben.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/11/24/der-blick-hat-in-der-westschweiz-seinen-platz-gefunden/">Der «Blick» hat in der Westschweiz seinen Platz gefunden</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Vor rund einem halben Jahr wollten «Watson» und «Blick» als Online-Medien ohne Bezahlschranken in der Romandie Fuss fassen. Nach dem ersten halben Jahr zeigt sich: «20 minutes» und «Le matin.ch» müssen keine Angst vor der neuen Konkurrenz haben.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/11/24/der-blick-hat-in-der-westschweiz-seinen-platz-gefunden/">Der «Blick» hat in der Westschweiz seinen Platz gefunden</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Arena, Blick&#160;Romandie, Zambo</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/05/29/arena-blick-romandie-zambo/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 May 2021 07:29:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medienwoche]]></category>
		<category><![CDATA[Zambo]]></category>
		<category><![CDATA[Blick Romandie]]></category>
		<category><![CDATA[Radio SRF]]></category>
		<category><![CDATA[Arena]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>The Good – «Arena»: weniger ist mehr Fernsehen gilt nicht als das schnellste Medium. Aufwändige Technik, komplexe Prozesse und viel Personal bremsen die Abläufe. Aber es gibt Ausnahmen. Am letzten Mittwoch stampfte das Schweizer Fernsehen innert weniger Stunden eine «Arena»-Spezialsendung aus dem Boden. Anlass für die Hauruck-Übung bot der Abbruch der Verhandlungen um ein Rahmenabkommen <a href="https://medienwoche.ch/2021/05/29/arena-blick-romandie-zambo/">Weiterlesen ...</a></p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/05/29/arena-blick-romandie-zambo/">Arena, Blick Romandie, Zambo</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" src="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/05/MW-Good-Bad-Ugly-20210529b.jpg" alt="" width="1456" height="488" class="alignnone size-full wp-image-88940" srcset="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/05/MW-Good-Bad-Ugly-20210529b.jpg 1456w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/05/MW-Good-Bad-Ugly-20210529b-300x101.jpg 300w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/05/MW-Good-Bad-Ugly-20210529b-768x257.jpg 768w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/05/MW-Good-Bad-Ugly-20210529b-1024x343.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1456px) 100vw, 1456px" /></p>
<h3>The Good – «Arena»: weniger ist mehr</h3>
<p>Fernsehen gilt nicht als das schnellste Medium. Aufwändige Technik, komplexe Prozesse und viel Personal bremsen die Abläufe. Aber es gibt Ausnahmen. Am letzten Mittwoch stampfte das Schweizer Fernsehen innert weniger Stunden eine <a href="https://www.srf.ch/play/tv/arena/video/arena-spezial-zum-abbruch-der-verhandlungen-um-das-rahmenabkommen?urn=urn:srf:video:b908c2d5-44a8-420b-9930-58c9adf5cf8c" rel="noopener" target="_blank">«Arena»-Spezialsendung</a> aus dem Boden. Anlass für die Hauruck-Übung bot der Abbruch der Verhandlungen um ein Rahmenabkommen mit der EU. </p>
<p>Um 16.30 Uhr fällte die Redaktion den <a href="https://www.instagram.com/p/CPWNuhdjPWA/" rel="noopener" target="_blank">Entscheid</a>, um 22.25 Uhr stand Moderator Sandro Brotz vor der Kamera und mit ihm Spitzenpersonal der sechs grossen Parteien im Bundeshaus. Was dann folgte, könnte in mancher Hinsicht als Massstab für die regulären «Arena»-Sendungen dienen: Eine halbe Stunde reicht, um selbst ein so komplexes und kontroverses Thema wie das Verhältnis Schweiz-EU mit sechs Personen gewinnbringend zu diskutieren. Dazu braucht es auch nicht mehr als das nackte Setting einer Gesprächsrunde, keine Einzelgespräche, keine Expert:innen und auch keinen Multimedia-Schnickschnack. In dem Sinn, liebe «Arena»: Mehr Mittwoch statt Freitag!</p>
<h3>The Bad – «Blick Romandie» startet mit «Tabubruch»</h3>
<p>Die Vorfreude von ETH-Lausanne-Mediensprecher Mirko Bischofberger ist <a href="https://actu.epfl.ch/news/blick-romandie-teams-up-with-epfl-to-deliver-scien/" rel="noopener" target="_blank">verständlich</a>: «Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit ‹Blick›, um wissenschaftliche Entdeckungen mit der breiteren Öffentlichkeit zu teilen.» Tatsächlich hat die Hochschule ein Glückslos gezogen. Mit dem «Blick Romandie», der am 1. Juni 2021 in der Westschweiz loslegt, steht der ETH Lausanne fortan eine prominente Medienplattform zu Diensten. </p>
<p>Weniger zu jubeln hätte eigentlich «Blick Romandie». Schliesslich setzt die Plattform mit dieser Partnerschaft noch vor dem Start ihren Ruf aufs Spiel. Denn anders als behauptet, geht es nicht um Journalismus, sondern um PR. Wenn die ETH Lausanne schreibt, dass sie dem «Blick» im Rahmen der Partnerschaft «Zugang zu allen ihren journalistischen Artikeln» gewähre, dann mag es sich zwar formal um Artikel handeln, aber inhaltlich fehlt diesen die unabhängige Bewertung und Einordnung, um als Journalismus zu gelten. </p>
<p>Kein Wunder, sieht der Schweizer Klub für Wissenschaftsjournalismus in diesem Kooperationsmodell einen <a href="https://www.science-journalism.ch/de/news/declaration-partenariat-Blick-epfl" rel="noopener" target="_blank">«Tabubruch»</a>. Wie eine unproblematische Zusammenarbeit zwischen Medienunternehmen und Hochschulen aussieht, welche die Unabhängigkeit der Berichterstattung nicht tangiert, wissen Ringier und die ETH Lausanne sehr wohl. Schliesslich sind sie zusammen mit der SRG und Westschweizer Unis <a href="https://www.horizont.net/schweiz/nachrichten/unis-eth-srg-ringier-initiative-zur-foerderung-von-medieninnovationen-gegruendet-168748" rel="noopener" target="_blank">seit 2018</a> Partner der <a href="https://www.media-initiative.ch/" rel="noopener" target="_blank">«Initiative for Media Innovation»</a>, mit der Forschungsprojekte im Bereich technologischer Medieninnovation angestossen und finanziert werden.</p>
<h3>The Ugly – Die Grossbank im Kinderradio</h3>
<p>Eigentlich will die Moderatorin von Radio SRF den Kindern und Jugendlichen einen Film empfehlen. «Darum würde es sich doch wieder mal anbieten, ins Kino zu gehen», kann sie gerade <a href="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/05/RPReplay_Final1621790646.mp4">noch sagen</a>. Doch dann unterbricht ein Audio-Signet ihre Ausführungen und eine Kinderstimme nennt den Sendungsnamen «Zambo», gefolgt von einer Frauenstimme, die sagt: «…präsentiert von UBS und Weltklasse Zürich, dem Leichtathletikmeeting am 8. und 9. September». </p>
<p>Über den ausklingenden Tonteppich im Abspann der Sponsorennennung nimmt die Moderatorin den Faden wieder auf, als wäre nichts gewesen: «Ja, und zwar läuft jetzt ein Film im Kino …» Werbung im Radioprogramm kann man nicht überhören, wie man Zeitungsinserate überlesen und Online-Werbung wegklicken kann. Sie ist penetrant. Auch darum gibt es Einschränkungen. Und für Schweizer Radio SRF gelten spezielle Bestimmungen. So dürfen Nachrichtensendungen und Programme zum politischen Zeitgeschehen nicht versponsert werden. </p>
<p>Sehr wohl aber Kindersendungen wie «Zambo». Politisch war das umstritten. Eine Mehrheit des Nationalrats wollte 2004 Sponsoring verbieten, das sich an Jugendliche richtet. Doch schliesslich folgten die Räte dem Bundesrat, der sich werbefreundlich zeigte. Die Frage der MEDIENWOCHE, ob Sponsoring in einer Kindersendung wirklich sein müsse, beantwortet Andrea Fehr, Co-Leiterin Bereich «Kinder &#038; Schule» nicht und betont stattdessen die erfolgreiche Partnerschaft zwischen SRF und UBS und wie «beide Seiten von dieser langjährigen Zusammenarbeit» profitierten.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/05/29/arena-blick-romandie-zambo/">Arena, Blick Romandie, Zambo</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
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			</item>
		<item>
		<title>Blick Romandie, Tamedia Bern, Schweizer Monat</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/04/10/blick-romandie-tamedia-bern-schweizer-monat/</link>
					<comments>https://medienwoche.ch/2021/04/10/blick-romandie-tamedia-bern-schweizer-monat/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Apr 2021 07:50:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medienwoche]]></category>
		<category><![CDATA[Tamedia]]></category>
		<category><![CDATA[Ronnie Grob]]></category>
		<category><![CDATA[Schweizer Monat]]></category>
		<category><![CDATA[Simon Bärtschi]]></category>
		<category><![CDATA[Berner Modell]]></category>
		<category><![CDATA[Blick Romandie]]></category>
		<category><![CDATA[Ringier]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>The Good – Musterredaktion für den Westschweizer Wettbewerb Ringier lässt den Worten Taten folgen. Im letzten August setzte der Zürcher Medienkonzern ein «Diversity &#038; Inclusion Board» ein und sprach in diesem Zusammenhang von «zentralen Werten» und «Erfolgsfaktoren für ein Unternehmen». Was ein geschärftes Bewusstsein für mehr Vielfalt bewirken kann, zeigt sich in der diese Woche <a href="https://medienwoche.ch/2021/04/10/blick-romandie-tamedia-bern-schweizer-monat/">Weiterlesen ...</a></p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/04/10/blick-romandie-tamedia-bern-schweizer-monat/">Blick Romandie, Tamedia Bern, Schweizer Monat</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" src="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/04/MW-Good-Bad-Ugly-20210410b.jpg" alt="" width="1456" height="488" class="alignnone size-full wp-image-87574" srcset="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/04/MW-Good-Bad-Ugly-20210410b.jpg 1456w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/04/MW-Good-Bad-Ugly-20210410b-300x101.jpg 300w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/04/MW-Good-Bad-Ugly-20210410b-768x257.jpg 768w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/04/MW-Good-Bad-Ugly-20210410b-1024x343.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1456px) 100vw, 1456px" /></p>
<h3>The Good – Musterredaktion für den Westschweizer Wettbewerb</h3>
<p>Ringier lässt den Worten Taten folgen. Im letzten August setzte der Zürcher Medienkonzern ein <a href="https://www.ringier.ch/de/medienmitteilungen/vielfalt-als-chance-ringier-setzt-diversity-inclusion-board-ein" rel="noopener" target="_blank">«Diversity &#038; Inclusion Board»</a> ein und sprach in diesem Zusammenhang von «zentralen Werten» und «Erfolgsfaktoren für ein Unternehmen». Was ein geschärftes Bewusstsein für mehr Vielfalt bewirken kann, zeigt sich in der diese Woche vorgestellten <a href="https://storytelling.blick.ch/storytelling/2021/team_romandie/index.html" rel="noopener" target="_blank">Redaktion von «Blick Romandie»</a>: Von den 20 Personen sind zehn Männer und zehn Frauen. Sie sprechen Französisch, Deutsch, Italienisch, Englisch, Russisch, Spanisch, Arabisch und Serbisch und sie fanden aus allen Ecken der Westschweizer Medien zum «Blick».</p>
<p>Dass alle verhältnismässig jung sind und es – ausser dem graubärtigen Chefredaktor – keine älteren Semester in die Redaktion geschafft haben, kann man Ringier nicht wirklich vorwerfen. Nur wer die Jugend erreicht, hat eine Zukunft. Ein Selbstläufer wird «Blick Romandie» aber nicht, selbst mit einer ideal aufgestellten Equipe, denn die Romandie ist umkämpftes Territorium: Nach <a href="https://www.watson.ch/fr" rel="noopener" target="_blank">«Watson»</a> und einem aufgerüsteten <a href="https://www.20min.ch/fr" rel="noopener" target="_blank">«20&nbsp;Minutes»</a> betritt die «Blick»-Equipe am 1. Juni 2021 das Feld. </p>
<h3>The Bad – Ein nicht so diskretes Tamedia-Fotoshooting</h3>
<p>Heikle Unternehmensentscheide werden in der Regel bis im letzten Moment geheim gehalten, um sie am Tag&nbsp;X zum Zeitpunkt&nbsp;Y gezielt dem betroffenen Personal und der Öffentlichkeit mitzuteilen. So plante das auch Tamedia mit ihrer Kommunikation zur <a href="https://www.tamedia.ch/de/unternehmen/newsroom/medienmitteilungen/berner-zeitung-und-der-bund-hohe-journalistische-kompetenz-in-einer-redaktion" rel="noopener" target="_blank">Fusion der Redaktionen von «Berner Zeitung» und «Bund»</a>. Damit ja alles Material für die Medienmitteilung vorbereitet ist, musste noch ein Bild her mit der neuen Redaktionsleitung. Als Kulisse für das Foto-Shooting diente eine breite öffentliche Treppe nahe des Berner Tamedia-Sitzes.</p>
<p>Nun will es der Zufall, dass unsere Wohnung direkt an die Treppe angrenzt. Während der Tamedia-Fotosession sassen wir beim Mittagessen. Ich ahnte nicht, was sich direkt hinter meinem Rücken abspielt, bis meine Frau beim Blick nach draussen plötzlich Simon Bärtschi erkannte, den Chefredaktor der «Berner Zeitung» und designierter Leiter der neuen <a href="https://medienwoche.ch/2021/04/09/seit-jahren-befuerchtet-jetzt-eine-tatsache-bund-und-berner-zeitung-fusioniert/">Monopolredaktion</a>.</p>
<p>Ich sprang vom Esstisch auf und ging auf die Terrasse mit Blick auf die Treppe. Schnell war mir klar, wer sich hier aufstellt. Und auch der <a href="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/04/IMG_0969.jpg" rel="noopener" target="_blank" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="">künftigen Leitung der Berner Tamedia-Redaktion</a> war klar, wer ihnen da gerade bei der Foto-Session zuschaut. Würde nun der Medienjournalist die neuen Personalien vorzeitig ausplaudern?</p>
<p>Ein sichtlich nervöser Simon Bärtschi, der zwar weiss, wo ich wohne, aber gehofft hatte, dass ich an dem Tag nicht zu Hause wäre, bat mich, nicht auszuplaudern, was bald eh publik würde. Doch mich brauchte es gar nicht. Das Unternehmen verplapperte sich schliesslich selbst. Die Hausmitteilung zur Totalfusion der Berner Tamedia-Zeitungen und zum Stellenabbau fand sich fixfertig vorbereitet im Redaktionssystem – und fand von dort aus bereits Stunden vor dem geplanten Kommunikationstermin <a href="https://twitter.com/EinheitsbreiB/status/1380067976389533697?s=20" rel="noopener" target="_blank">den Weg an die Öffentlichkeit</a>.</p>
<h3>The Ugly – Drauf liberal, drin reaktionär</h3>
<p>Auf manchen französischen Bahnhöfen steht ein <a href="https://www.google.com/search?q=%22Un+train+peut+en+cacher+un+autre%22+SNCF&#038;tbm=isch&#038;ved=2ahUKEwj45qSAk_PvAhWHgc4BHb2uCtEQ2-cCegQIABAA&#038;oq=%22Un+train+peut+en+cacher+un+autre%22+SNCF&#038;gs_lcp=CgNpbWcQAzIGCAAQCBAeOgQIABAeOgYIABAFEB46BggAEAcQHjoECCMQJzoECAAQEzoGCAAQHhATOggIABAFEB4QE1CCeliuoQFggqQBaAFwAHgAgAFHiAHhBZIBAjEymAEAoAEBqgELZ3dzLXdpei1pbWfAAQE&#038;sclient=img&#038;ei=9FJxYPicFoeDur4Pvd2qiA0&#038;bih=607&#038;biw=1280" rel="noopener" target="_blank">Warnschild</a> mit der Aufschrift: «Un train peut en cacher un autre», ein Zug kann einen anderen verdecken. Genauso verhält es sich mit allzu grellen Etiketten. «Liberal» ist so eine. Wo das draufsteht, kann auch das Gegenteil drinstecken. Ein Beispiel dafür bot unlängst der Chefredaktor des «Schweizer Monat». Ronnie Grob <a href="https://www.nzz.ch/feuilleton/medien/schweizer-monat-ein-liberales-blatt-will-mehr-resonanz-aber-ohne-radau-ld.126546" rel="noopener" target="_blank">sagte der NZZ</a> einmal, liberal sei man oder sei man nicht. Für sich nimmt er selbstredend in Anspruch, dass er es ist.</p>
<p>Seine aktuelle <a href="https://archive.ph/QdU33" rel="noopener" target="_blank">Kolumne</a> auf dem News-Portal «Nau.ch» liest sich aber ziemlich anders. Da werden Männer und Frauen auf unverrückbare, quasi gottgegebene, Positionen gestellt, begründet mit unwissenschaftlichen Plattitüden aus dem Tierreich. Daraus abgeleitet folgt der pauschale Schluss, Frauen in Führungspositionen liebten die Sicherheit und stellten sich ergo gegen die Freiheit. Das ist eine <a href="https://franziskaschutzbach.wordpress.com/2021/04/06/frauen-werden-auf-ihre-platze-verwiesen/" rel="noopener" target="_blank">reaktionäre Sicht</a> auf die Gesellschaft. Liberal bedeutet in dem Fall lediglich, dass alle alles schreiben dürfen – und sei es noch so dünn.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/04/10/blick-romandie-tamedia-bern-schweizer-monat/">Blick Romandie, Tamedia Bern, Schweizer Monat</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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